Blick ins Buch

Horror

Our Wives Under The Sea

3,7(485)
Sprache
Englisch
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Über das Buch

Winner of the Polari Prize
Shortlisted for the Gordon Bowker Volcano Prize

'A gothic fairy tale, sublime in its creepiness' - Florence Welch

Our Wives Under The Sea is the haunting novel from Julia Armfield, the critically acclaimed author of Salt Slow. It's a story of falling in love, loss, grief, and what life there is in the deep, deep sea.

Miri thinks she has got her wife back, when Leah finally returns after a deep sea mission that ended in catastrophe. But it soon becomes clear that Leah may have come back wrong. Whatever happened in that vessel, whatever it was they were supposed to be studying before they were stranded on the ocean floor, Leah has carried part of it with her, onto dry land and into their home.

Memories of what they had before - the jokes they shared, the films they watched, all the small things that made Leah hers - only remind Miri of what she stands to lose. Living in the same space but suddenly separate, Miri comes to realize that the life that they had might be gone.

'A wonderful novel, deeply romantic and fabulously strange' - Sarah Waters, author of Fingersmith

'Part bruisingly tender love story, part nerve-clanging submarine thriller' - The Times

Editionen (5)

ISBN9781529017250
VerlagPan Macmillan
Erscheinungsdatum16.03.23
Seitenzahl240

Merkmale

3 Bewertungen

VerstörendNachdenklichSpannendVielschichtigMittelAnschaulich

Rezensionen & Bewertungen

485 Bewertungen

112 Rezensionen

3,7

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  • annareads
    annareads

    132 Follower

    5,0

    Unter dem Meer … wo die Aquaphobie hart kickt 🫣

    Als die Meeresbiologin Leah nach einer monatelang verschollenen Tiefseeexpedition endlich nach Hause zurückkehrt, erkennt ihre Ehefrau Miri den Menschen, den sie sehnsüchtig in die Arme schließt, nicht mehr wieder. Während Leah von den rätselhaften Ereignissen in den dunklen Tiefen des Ozeans eingeholt wird, versucht Miri verzweifelt, an ihrem gemeinsamen Leben festzuhalten. Doch je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher wird, dass manche Erfahrungen einen Menschen für immer verändern – und dass nicht alles, was aus der Tiefe zurückkehrt, sich auch an die Oberfläche zurückholen lässt… ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ich bin fix und fertig… safe to say, I wasn‘t ready for this kind of book 🥺 Wer wie ich zwar keine klassische Aquaphobie hat, aber großen Respekt vor der Gewalt und der Tiefe unserer Ozeane, wird mit "Our Wives Under The Sea" zu kämpfen haben… Ähnlich wie in TJR‘s "Atmosphere" wurde ich hier mit einer sehr primitiven Angstvorstellung konfrontiert: dem Ertrinken. Aber nicht das "schnelle" 'ich schwimme zu weit raus, bekomme 'nen Krampf oder werde von 'ner Strömung erwischt'-Ertrinken, nein… Let me paint you a Picture: Wir lesen über das Horror-Szenario in einem technisch defekten U-Boot auf den Grund des Meeres zu sinken - SO tief, dass ein Verlassen des U-Bootes zu einer sofortigen Dekompressionsexplosion des menschlichen Körpers führen würde - ohne jegliche Kontaktmöglichkeit zur Oberfläche und der geringen Hoffnung von Rettungstrupps gefunden zu werden, monatelang in fast vollständiger Dunkelheit auf engstem Raum ausharren zu müssen, mit zwei weiteren Menschen, deren Psyche genauso wie die eigene nach wochenlanger Isolation immer instabiler und unberechenbarer wird, in stetiger Angst, dass das lebenserhaltende menschengeschaffene Konstrukt um einen herum jeden Moment unter dem enormen Druck der Tiefe nachgeben oder der Sauerstoff ausgehen könnte… Ich will inhaltlich gar nicht so viel verraten, weil das schrecklich viel von der Leseatmosphäre nehmen würde, vielleicht nur so viel: Es war, als wenn man ein Tagebuch über die Zeit einer furchtbaren Katastrophe lesen würde - mit Einblicken in die innersten, abgründigsten menschlichen Gedanken und Gefühle mit zentralen Themen, wie * Liebe und der Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren, obwohl er noch da ist * Trauer, Loslassen und Abschied * Körperliche und psychische Transformation * Einsamkeit und die Grenzen gegenseitigen Verstehens * die Faszination und das Grauen der Tiefsee als Sinnbild für das Unbekannte. Auf psychischer Ebene war das Buch wirklich unerträglich für mich 🫣 Aber was für ein großartiges Buch es war… bei all meinem Leiden kann ich nicht ignorieren, wie fantastisch der Schreibstil ist! Es war die leiseste, beklemmendste Art von Horror, die dieses Genre vermutlich zulässt, aber es war so surreal/realistisch perfekt - und damit auf jeden Fall ein Highlight in diesem Jahr 💫 Große Empfehlung - aber bitte mit Durchhaltevermögen und Geduld für diesen besonderen Plot 🙏🏼

    1 Tage vor

  • literaeva
    literaeva

    228 Follower

    4,0

    surreal vs. realistisch

    Dieses Buch habe ich immer wieder auf Social Media gesehen und dann spontan in der Buchhandlung mitgenommen. Bücher mit Unterwasser-Themen kriegen mich einfach immer. In der Geschichte geht es um Leah, eine Meeresbiologin, und ihre Frau Miri. Nach einem langen Forschungseinsatz kehrt Leah zurück und beide müssen erst einmal wieder zueinanderfinden. Doch Leah verhält sich zunehmend fremd und irgendwie surreal, fast schon anderweltlich. Die Beziehung der beiden scheint sich dadurch immer mehr zu entzweihen. Nach und nach erfahren wir durch Leahs Tagebucheinträge kleine Bruchstücke davon, was während dieser Reise eigentlich passiert ist. Lange konnte ich nicht so genau einordnen, in welche Richtung dieses Buch geht. Bewegt es sich eher im Surrealismus oder doch im Realismus? Gerade diese Unklarheit hat für mich aber auch einen Teil des Reizes ausgemacht. Die Geschichte hat mich sehr bewegt und bringt meiner Meinung nach alles mit, was ein gutes Buchclub-Buch braucht, weil es viele Stellen gibt, über die man gemeinsam sprechen und unterschiedliche Interpretationen austauschen kann. Alles in allem hat mich die Sprache fasziniert und die Story magisch angezogen. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen fand ich berührend, gleichzeitig aber auch stellenweise etwas distanziert, was jedoch gut zur Stimmung des Buches passt.

    surreal vs. realistisch

    17. Apr. 2026

  • zweimal_m
    zweimal_m

    41 Follower

    5,0

    Julia Armfields Roman »Gestalten der Tiefe« erzählt von Miri und Leah, einem Ehepaar, dessen Beziehung durch ein Ereignis erschüttert wird, das sich jeder klaren Erklärung entzieht. Leah kehrt von einer Tiefsee-Expedition zurück, die eigentlich nur wenige Wochen dauern sollte, sich aber über Monate hinwegzieht. Als sie wieder auftaucht, ist sie körperlich zwar anwesend, wirkt jedoch zugleich seltsam entrückt und kaum noch greifbar. Der Roman setzt in dieser Gegenwart ein, in der Miri versucht, mit Leahs Rückkehr umzugehen, die nicht mehr ganz die ist, die sie einmal kannte. Zugleich entfaltet sich ihre Beziehung in Rückblenden: vom Kennenlernen über das gemeinsame Leben bis hin zu den Wochen und Monaten des Wartens, in denen ungewiss bleibt, was geschehen ist und ob ein Wiedersehen überhaupt möglich sein wird. Parallel dazu geben Leahs Kapitel Einblicke in das Geschehen unter der Meeresoberfläche, das sich nur bruchstückhaft erschließt. So entsteht kein linear erzählter Plot, sondern ein Geflecht aus Erinnerung, Verlust und langsamer Entfremdung. Im Zentrum steht dabei weniger die Frage, was genau mit Leah passiert ist, als vielmehr, was es bedeutet, einen geliebten Menschen Stück für Stück zu verlieren, obwohl er noch da ist – körperlich zumindest. Häufig wird »Gestalten der Tiefe« als Horrorroman eingeordnet. Und tatsächlich arbeitet der Text mit Motiven des Genres: mit dem Unbekannten, mit körperlicher Veränderung, mit einem Geschehen, das sich der Kontrolle entzieht. Doch der eigentliche Schrecken liegt nicht in dem, was unter der Meeresoberfläche geschehen ist, sondern in dem, was danach einsetzt. Er entfaltet sich leise im Alltag, im Zusammenleben, im langsamen Auseinanderdriften – in dem Versuch, an etwas festzuhalten, das zunehmend verloren geht. Für mich ist der Roman daher weniger Horror im klassischen Sinn als eine ungewöhnlich zarte und sehr präzise Erzählung über Verlust. Über die Zeit nach dem Einschnitt und das Weiterleben mit einem Menschen, der sich verändert hat. Was diesen Roman besonders macht, ist, wie konsequent sich seine Bilder durch den gesamten Text ziehen. Das Meer ist hier nicht nur Schauplatz, sondern durchzieht den Text als Denk- und Wahrnehmungsraum. Immer wieder ist von „versunkenen Gedanken“ die Rede, von etwas, das sich dem Zugriff entzieht, absinkt und sich nicht mehr ganz an die Oberfläche holen lässt. Dieses Bild prägt auch die Erinnerungen, die nicht geordnet, sondern fragmentarisch erscheinen– wie etwas, das aus der Tiefe auftaucht und einem gleich wieder entgleitet. Auch sprachlich überzeugt der Roman. Armfields Sätze sind ruhig und präzise, oft von einer beinahe nüchternen Klarheit, die immer wieder schöne, atmosphärische Bilder hervorbringt. Zugleich hält sich darin konsequent etwas leicht Verschobenes, das sich nicht ganz einordnen lässt. Diese Verbindung aus Genauigkeit und Irritation durchzieht den gesamten Text. Die sorgfältig gestaltete Welt – von den Details der Tiefsee bis zu den Abläufen der Expedition – verankert das Unheimliche im Realen und verstärkt seine Wirkung. Die Spannung entsteht dabei weniger durch konkrete Ereignisse als durch ein stetiges Unbehagen: in dem Wissen, dass etwas nicht stimmt, in den Veränderungen, die sich nicht sofort erklären lassen und in den bewusst gesetzten Leerstellen. Gerade dieses Zusammenspiel aus Andeutung und Zurückhaltung erzeugt einen unterschwelligen Schrecken, der sich langsam verdichtet und lange anhält. Der Roman arbeitet zudem mit Spiegelungen: Das Eingeschlossensein im U-Boot findet ein Echo in der Enge der gemeinsamen Wohnung, die Miri und Leah zunehmend kaum noch verlassen. Beide Räume wirken auf unterschiedliche Weise abgeschlossen, durchzogen von einer Atmosphäre, in der Nähe und Fremdheit gleichzeitig spürbar sind. Auch thematisch entstehen solche Gegenüberstellungen – etwa zwischen Leahs Verlust, obwohl sie noch da ist, und dem Verlust von Miris Mutter. Zwei Erfahrungen, die sich berühren und doch nicht deckungsgleich sind. Für mich war »Gestalten der Tiefe« mein erstes Highlight dieses Jahr. Ein Roman, der mich auf eine leise, fast unheimliche Weise nicht mehr losgelassen hat. Außergewöhnlich, verstörend, schräg und gleichzeitig unglaublich zart erzählt und in vielem nicht ganz greifbar. Vieles bleibt bewusst offen – und gerade darin liegt seine Stärke. Es ist kein Buch, das Antworten gibt, sondern eines, das ein Gefühl beim Leser hinterlässt. Wie eine Bewegung zwischen Ebbe und Flut: Etwas, das nachhallt, sich entzieht, wieder auftaucht, nie ganz greifbar wird und vieles in der Tiefe lässt Für alle, die diese besondere, leicht verschobene Stimmung lieben: absolute Empfehlung. Vor allem, wenn ihr Bücher mögt wie »Ich, die ich Männer nicht kannte« von Jaqueline Harpman oder generell ein Faible für weird girl fiction habt.

    17. März 2026

3 von 112 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 3916%
xthisiskiwi
xthisiskiwi14. Jan. 2026

Glad to read im not the only one killing orchid after orchid 😅

Seite 6025%

1 Kommentar verdeckt

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1 Kommentar verdeckt

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1 Kommentar verdeckt

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