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Unter dem Meer … wo die Aquaphobie hart kickt 🫣
Als die Meeresbiologin Leah nach einer monatelang verschollenen Tiefseeexpedition endlich nach Hause zurückkehrt, erkennt ihre Ehefrau Miri den Menschen, den sie sehnsüchtig in die Arme schließt, nicht mehr wieder. Während Leah von den rätselhaften Ereignissen in den dunklen Tiefen des Ozeans eingeholt wird, versucht Miri verzweifelt, an ihrem gemeinsamen Leben festzuhalten. Doch je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher wird, dass manche Erfahrungen einen Menschen für immer verändern – und dass nicht alles, was aus der Tiefe zurückkehrt, sich auch an die Oberfläche zurückholen lässt… ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ich bin fix und fertig… safe to say, I wasn‘t ready for this kind of book 🥺 Wer wie ich zwar keine klassische Aquaphobie hat, aber großen Respekt vor der Gewalt und der Tiefe unserer Ozeane, wird mit "Our Wives Under The Sea" zu kämpfen haben… Ähnlich wie in TJR‘s "Atmosphere" wurde ich hier mit einer sehr primitiven Angstvorstellung konfrontiert: dem Ertrinken. Aber nicht das "schnelle" 'ich schwimme zu weit raus, bekomme 'nen Krampf oder werde von 'ner Strömung erwischt'-Ertrinken, nein… Let me paint you a Picture: Wir lesen über das Horror-Szenario in einem technisch defekten U-Boot auf den Grund des Meeres zu sinken - SO tief, dass ein Verlassen des U-Bootes zu einer sofortigen Dekompressionsexplosion des menschlichen Körpers führen würde - ohne jegliche Kontaktmöglichkeit zur Oberfläche und der geringen Hoffnung von Rettungstrupps gefunden zu werden, monatelang in fast vollständiger Dunkelheit auf engstem Raum ausharren zu müssen, mit zwei weiteren Menschen, deren Psyche genauso wie die eigene nach wochenlanger Isolation immer instabiler und unberechenbarer wird, in stetiger Angst, dass das lebenserhaltende menschengeschaffene Konstrukt um einen herum jeden Moment unter dem enormen Druck der Tiefe nachgeben oder der Sauerstoff ausgehen könnte… Ich will inhaltlich gar nicht so viel verraten, weil das schrecklich viel von der Leseatmosphäre nehmen würde, vielleicht nur so viel: Es war, als wenn man ein Tagebuch über die Zeit einer furchtbaren Katastrophe lesen würde - mit Einblicken in die innersten, abgründigsten menschlichen Gedanken und Gefühle mit zentralen Themen, wie * Liebe und der Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren, obwohl er noch da ist * Trauer, Loslassen und Abschied * Körperliche und psychische Transformation * Einsamkeit und die Grenzen gegenseitigen Verstehens * die Faszination und das Grauen der Tiefsee als Sinnbild für das Unbekannte. Auf psychischer Ebene war das Buch wirklich unerträglich für mich 🫣 Aber was für ein großartiges Buch es war… bei all meinem Leiden kann ich nicht ignorieren, wie fantastisch der Schreibstil ist! Es war die leiseste, beklemmendste Art von Horror, die dieses Genre vermutlich zulässt, aber es war so surreal/realistisch perfekt - und damit auf jeden Fall ein Highlight in diesem Jahr 💫 Große Empfehlung - aber bitte mit Durchhaltevermögen und Geduld für diesen besonderen Plot 🙏🏼
1 Tage vor
Unter dem Meer … wo die Aquaphobie hart kickt 🫣
Als die Meeresbiologin Leah nach einer monatelang verschollenen Tiefseeexpedition endlich nach Hause zurückkehrt, erkennt ihre Ehefrau Miri den Menschen, den sie sehnsüchtig in die Arme schließt, nicht mehr wieder. Während Leah von den rätselhaften Ereignissen in den dunklen Tiefen des Ozeans eingeholt wird, versucht Miri verzweifelt, an ihrem gemeinsamen Leben festzuhalten. Doch je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher wird, dass manche Erfahrungen einen Menschen für immer verändern – und dass nicht alles, was aus der Tiefe zurückkehrt, sich auch an die Oberfläche zurückholen lässt… ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Ich bin fix und fertig… safe to say, I wasn‘t ready for this kind of book 🥺 Wer wie ich zwar keine klassische Aquaphobie hat, aber großen Respekt vor der Gewalt und der Tiefe unserer Ozeane, wird mit "Our Wives Under The Sea" zu kämpfen haben… Ähnlich wie in TJR‘s "Atmosphere" wurde ich hier mit einer sehr primitiven Angstvorstellung konfrontiert: dem Ertrinken. Aber nicht das "schnelle" 'ich schwimme zu weit raus, bekomme 'nen Krampf oder werde von 'ner Strömung erwischt'-Ertrinken, nein… Let me paint you a Picture: Wir lesen über das Horror-Szenario in einem technisch defekten U-Boot auf den Grund des Meeres zu sinken - SO tief, dass ein Verlassen des U-Bootes zu einer sofortigen Dekompressionsexplosion des menschlichen Körpers führen würde - ohne jegliche Kontaktmöglichkeit zur Oberfläche und der geringen Hoffnung von Rettungstrupps gefunden zu werden, monatelang in fast vollständiger Dunkelheit auf engstem Raum ausharren zu müssen, mit zwei weiteren Menschen, deren Psyche genauso wie die eigene nach wochenlanger Isolation immer instabiler und unberechenbarer wird, in stetiger Angst, dass das lebenserhaltende menschengeschaffene Konstrukt um einen herum jeden Moment unter dem enormen Druck der Tiefe nachgeben oder der Sauerstoff ausgehen könnte… Ich will inhaltlich gar nicht so viel verraten, weil das schrecklich viel von der Leseatmosphäre nehmen würde, vielleicht nur so viel: Es war, als wenn man ein Tagebuch über die Zeit einer furchtbaren Katastrophe lesen würde - mit Einblicken in die innersten, abgründigsten menschlichen Gedanken und Gefühle mit zentralen Themen, wie * Liebe und der Schmerz, einen geliebten Menschen zu verlieren, obwohl er noch da ist * Trauer, Loslassen und Abschied * Körperliche und psychische Transformation * Einsamkeit und die Grenzen gegenseitigen Verstehens * die Faszination und das Grauen der Tiefsee als Sinnbild für das Unbekannte. Auf psychischer Ebene war das Buch wirklich unerträglich für mich 🫣 Aber was für ein großartiges Buch es war… bei all meinem Leiden kann ich nicht ignorieren, wie fantastisch der Schreibstil ist! Es war die leiseste, beklemmendste Art von Horror, die dieses Genre vermutlich zulässt, aber es war so surreal/realistisch perfekt - und damit auf jeden Fall ein Highlight in diesem Jahr 💫 Große Empfehlung - aber bitte mit Durchhaltevermögen und Geduld für diesen besonderen Plot 🙏🏼
1 Tage vor









