Ein feministisches Plädoyer für die Anerkennung weiblicher Wut von Platz-1-SPIEGEL-Bestseller-Autorin Tara-Louise Wittwer alias @wastarasagt
Seit Jahrhunderten werden Frauen unterdrückt. Frauen, die in irgendeiner Weise Stärke ausgestrahlt, sich selbst ermächtigt und zur Wehr gesetzt haben, werden belächelt, verurteilt und dämonisiert. Und all diese Frauen leben in uns weiter - ihre Angst, ihre Freude, ihre Liebe. Und ihre Wut. All diese Mütter, Großmütter und Urgroßmütter. Alle Frauen der Geschichte, die große Opfer auf dem steinigen Weg zur Gleichberechtigung bringen mussten.
Auf der Suche nach den Ursprüngen von Female Rage taucht Tara-Louise Wittwer (Sorry, aber ...) in die europäische Geschichte ein und erzählt die ungehörten Geschichten der Frauen, die sich gegen das männliche Narrativ der Schwäche und Passivität gestemmt haben. Von den Sagen der Antike, bis zur Realität des 21. Jahrhunderts, von Giulia Tofana, der legendären Giftmischerin, bis zu den unbekannten Heldinnen des Alltags.
Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin bringt tiefsitzende, über Generationen vererbte patriarchale Narrative ans Licht, mit denen nur ein Ziel verfolgt wurde: Frauen zu schwächen, zu verunsichern und mundtot zu machen. Wir leben in einer Gesellschaft, die Frauen systematisch Unrecht tut und verhindern will, dass sie sich gegenseitig stärken. Doch die Zeit der Pick-me-Girls ist vorbei und Frauen müssen sich miteinander solidarisieren.
Tara-Louise Wittwer zeigt, was Frauen erreichen können, wenn sie zusammenhalten, damit ihre Wut irgendwann heilen kann.
Auf ihre unvergleichliche, mitreißende Art liest die Autorin das Hörbuch zu NEMESIS' TÖCHTER selbst.
Mini-Zusammenfassung:
In Nemesis’ Töchter geht es um weibliche Wut. Ihren Ursprung, ihre Berechtigung und warum sie über Jahrtausende unterdrückt wurde. Es verbindet Fakten, Geschichte und persönliche Einordnungen und macht sichtbar, was viele von uns längst fühlen.
Rezension:
Das ist mein zweiter Versuch, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben.
Beim ersten Mal war ich einfach nur wütend. So richtig wütend. Ich habe in die Tasten gehämmert, alles runtergeschrieben und dann gemerkt …
Ich kriege es nicht hin, das zu sagen, was ich eigentlich fühle.
Nicht, weil es nicht da ist, sondern weil mir die Worte fehlen.
Und genau da wurde mir klar:
Alles, was ich sagen will, habe ich eigentlich schon in diesem Buch gelesen.
Ich bin keine Autorin. Ich bin nicht besonders wortgewandt. Aber dieses Buch ist es. Und es spricht genau das aus, was ich fühle.
Deshalb ist das Einzige, was ich wirklich sagen kann:
Jede*r sollte dieses Buch lesen.
Es tut gut. Es tut weh. Es verletzt. Es triggert.
Aber vor allem zeigt es die Wahrheit.
„Not all men, but somehow always men.“
Ich schaue nach links und rechts – und es ist eine von drei.
Und ich bin es auch.
Dieses Buch ist laut.
Und genau deshalb braucht es noch mehr Lautstärke. Mehr Aufmerksamkeit. Mehr Präsenz.
Nicht nur, weil es sie verdient, sondern weil es sie braucht.
Ich wünsche mir, dass dieses Buch gelesen wird.
Dass wir darüber sprechen.
Dass wir wütend sind.
Und dass wir etwas verändern.
Fühlt euch gedrückt (wenn ihr möchtet).
Ich drücke mich selbst auch.
Alles Gute nachträglich zu unserem feministischen Kampftag. 🖤
Vielleicht ein bisschen verspätet.
Aber das ist egal, weil es sowieso ein feministisches Kampfleben und kein Tag ist.
Lest dieses Buch.
Lasst uns lauter werden.
18. März 2026
5,0
Ich bin wütend. Und du ja vielleicht auch.
Mini-Zusammenfassung:
In Nemesis’ Töchter geht es um weibliche Wut. Ihren Ursprung, ihre Berechtigung und warum sie über Jahrtausende unterdrückt wurde. Es verbindet Fakten, Geschichte und persönliche Einordnungen und macht sichtbar, was viele von uns längst fühlen.
Rezension:
Das ist mein zweiter Versuch, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben.
Beim ersten Mal war ich einfach nur wütend. So richtig wütend. Ich habe in die Tasten gehämmert, alles runtergeschrieben und dann gemerkt …
Ich kriege es nicht hin, das zu sagen, was ich eigentlich fühle.
Nicht, weil es nicht da ist, sondern weil mir die Worte fehlen.
Und genau da wurde mir klar:
Alles, was ich sagen will, habe ich eigentlich schon in diesem Buch gelesen.
Ich bin keine Autorin. Ich bin nicht besonders wortgewandt. Aber dieses Buch ist es. Und es spricht genau das aus, was ich fühle.
Deshalb ist das Einzige, was ich wirklich sagen kann:
Jede*r sollte dieses Buch lesen.
Es tut gut. Es tut weh. Es verletzt. Es triggert.
Aber vor allem zeigt es die Wahrheit.
„Not all men, but somehow always men.“
Ich schaue nach links und rechts – und es ist eine von drei.
Und ich bin es auch.
Dieses Buch ist laut.
Und genau deshalb braucht es noch mehr Lautstärke. Mehr Aufmerksamkeit. Mehr Präsenz.
Nicht nur, weil es sie verdient, sondern weil es sie braucht.
Ich wünsche mir, dass dieses Buch gelesen wird.
Dass wir darüber sprechen.
Dass wir wütend sind.
Und dass wir etwas verändern.
Fühlt euch gedrückt (wenn ihr möchtet).
Ich drücke mich selbst auch.
Alles Gute nachträglich zu unserem feministischen Kampftag. 🖤
Vielleicht ein bisschen verspätet.
Aber das ist egal, weil es sowieso ein feministisches Kampfleben und kein Tag ist.
Lest dieses Buch.
Lasst uns lauter werden.
"Seid froh, dass wir nur Gleichberechtigung wollen und keine Rache"
Anfangs war ich skeptisch, ob „Nemesis Töchter“ das richtige Buch für mich ist – bin dann aber durch die kurzen Kapitel, das starke und wichtige Thema und den direkten, zugänglichen Schreibstil schnell ins Buch reingekommen.
Besonders hängen geblieben ist mir der Gedanke, dass die früheren Hexenjagden im Grunde gezielte Femizide waren – eine Perspektive, über die ich vorher so nie nachgedacht habe. Umso befremdlicher, wie oft heute noch oberflächlich oder fast schon „touristisch“ damit umgegangen wird, ohne das Leid der (überwiegend) betroffenen Frauen wirklich aufzuarbeiten.
Auch beim Thema Gleichberechtigung trifft das Buch einen Nerv: Der Satz "Seid froh, dass wir nur Gleichberechtigung wollen und keine Rache" bleibt im Kopf – gerade im Kontrast zu Aussagen wie "Gleichberechtigung gibt es doch, was wollen Frauen denn noch?!". Denn das Buch zeigt deutlich, dass echte Gleichberechtigung noch nie vollständig Realität war.
Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges – es macht wütend, regt zum Nachdenken an und bleibt hängen. Eine Empfehlung an jeden, da das Thema uns alle betrifft!
6. Mai 2026
4,5
"Seid froh, dass wir nur Gleichberechtigung wollen und keine Rache"
Anfangs war ich skeptisch, ob „Nemesis Töchter“ das richtige Buch für mich ist – bin dann aber durch die kurzen Kapitel, das starke und wichtige Thema und den direkten, zugänglichen Schreibstil schnell ins Buch reingekommen.
Besonders hängen geblieben ist mir der Gedanke, dass die früheren Hexenjagden im Grunde gezielte Femizide waren – eine Perspektive, über die ich vorher so nie nachgedacht habe. Umso befremdlicher, wie oft heute noch oberflächlich oder fast schon „touristisch“ damit umgegangen wird, ohne das Leid der (überwiegend) betroffenen Frauen wirklich aufzuarbeiten.
Auch beim Thema Gleichberechtigung trifft das Buch einen Nerv: Der Satz "Seid froh, dass wir nur Gleichberechtigung wollen und keine Rache" bleibt im Kopf – gerade im Kontrast zu Aussagen wie "Gleichberechtigung gibt es doch, was wollen Frauen denn noch?!". Denn das Buch zeigt deutlich, dass echte Gleichberechtigung noch nie vollständig Realität war.
Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges – es macht wütend, regt zum Nachdenken an und bleibt hängen. Eine Empfehlung an jeden, da das Thema uns alle betrifft!