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Ein großartiger Roman.
"Ich glaube sogar, dass wir zu einem großen Teil aus Vergangenem bestehen. In der heutigen Zeit ist es en vogue zu denken, die Menschen würden sich in jeder Generation ganz neu erfinden. Ich bin anderer Meinung. Wir fügen in jeder Generation nur etwas hinzu. Und das ist nicht viel, zum größten Teil sind wir die Summe aller Erfahrungen und Leben, die vor uns gelebt wurden. Und jedes frühere Leben hallt wie ein Echo bis in die Jetztzeit." Nina Blazon zieht uns mit ihrem Roman "Ich träumte von einer Bestie" hinein in die Legende der Bestie von Gévaudan, die seit jeher immer wieder nicht nur Historiker beschäftigt. Fleur trägt viele Narben aus ihrer Vergangenheit mit sich herum: sichtbare und unsichtbare. Nächte ohne Alpträume kennt sie kaum. Als Datenforensikerin hat sie für sich den perfekten Job gefunden, denn hinter ihren Bildschirmen kann sie selbst stets unsichtbar bleiben und keiner kommt ihr zu nah. Sie ist distanziert und überlegt. Als Fleur dann das Haus ihrer verhassten Großmutter erben soll, wird Fleur wieder mit der Vergangenheit und ihrer Familiengeschichte konfrontiert. Und das führt sie wieder zurück nach Frankreich, in die Gegend der Auvergne, wo im 18. Jahrhundert die Bestie von Gévaudan ihr Unwesen trieb. Nina Blazon hat hier wirklich eine atemberaubende Geschichte geschaffen. Das Thema um die Bestie von Gévaudan, die junge Frauen und Mädchen auf bestialische Art tötete, ist wirklich fesselnd und die Autorin hat diese auch sehr gekonnt und enorm spannend in die Familiengeschichte von Fleur eingewoben. Fleur selbst ist definitiv eine sehr interessante Frau, die im Laufe der Story auch mehr und mehr Farbe und Tiefe bekommt. Eine Frau, die im Laufe der Geschichte lernt mit ihren Dämonen umzugehen. Die mich in ihre Recherche reingezogen hat, mich mit ihr leiden und lieben ließ und mich damit emotional einfach an sich fesselte. "Ich träumte von einer Bestie" ist ein wirklich großartiger Roman, um eine junge Frau, die sich selbst annehmen und akzeptieren lernt, während sie sich mit ihrer Familiengeschichte auseinandersetzt. Kurzum: ich habe die Lektüre sehr genossen. "Fürchte nicht die Wölfe, fürchte die Jäger."

17. Mai 2024
Ein großartiger Roman.
"Ich glaube sogar, dass wir zu einem großen Teil aus Vergangenem bestehen. In der heutigen Zeit ist es en vogue zu denken, die Menschen würden sich in jeder Generation ganz neu erfinden. Ich bin anderer Meinung. Wir fügen in jeder Generation nur etwas hinzu. Und das ist nicht viel, zum größten Teil sind wir die Summe aller Erfahrungen und Leben, die vor uns gelebt wurden. Und jedes frühere Leben hallt wie ein Echo bis in die Jetztzeit." Nina Blazon zieht uns mit ihrem Roman "Ich träumte von einer Bestie" hinein in die Legende der Bestie von Gévaudan, die seit jeher immer wieder nicht nur Historiker beschäftigt. Fleur trägt viele Narben aus ihrer Vergangenheit mit sich herum: sichtbare und unsichtbare. Nächte ohne Alpträume kennt sie kaum. Als Datenforensikerin hat sie für sich den perfekten Job gefunden, denn hinter ihren Bildschirmen kann sie selbst stets unsichtbar bleiben und keiner kommt ihr zu nah. Sie ist distanziert und überlegt. Als Fleur dann das Haus ihrer verhassten Großmutter erben soll, wird Fleur wieder mit der Vergangenheit und ihrer Familiengeschichte konfrontiert. Und das führt sie wieder zurück nach Frankreich, in die Gegend der Auvergne, wo im 18. Jahrhundert die Bestie von Gévaudan ihr Unwesen trieb. Nina Blazon hat hier wirklich eine atemberaubende Geschichte geschaffen. Das Thema um die Bestie von Gévaudan, die junge Frauen und Mädchen auf bestialische Art tötete, ist wirklich fesselnd und die Autorin hat diese auch sehr gekonnt und enorm spannend in die Familiengeschichte von Fleur eingewoben. Fleur selbst ist definitiv eine sehr interessante Frau, die im Laufe der Story auch mehr und mehr Farbe und Tiefe bekommt. Eine Frau, die im Laufe der Geschichte lernt mit ihren Dämonen umzugehen. Die mich in ihre Recherche reingezogen hat, mich mit ihr leiden und lieben ließ und mich damit emotional einfach an sich fesselte. "Ich träumte von einer Bestie" ist ein wirklich großartiger Roman, um eine junge Frau, die sich selbst annehmen und akzeptieren lernt, während sie sich mit ihrer Familiengeschichte auseinandersetzt. Kurzum: ich habe die Lektüre sehr genossen. "Fürchte nicht die Wölfe, fürchte die Jäger."
17. Mai 2024







