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Romane

Eine Formalie in Kiew

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Über das Buch

Dmitrij Kapitelman erzählt von einer Familie, die in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. „Erst durch dieses Buch ist das Verstehen der Migration, des Nicht-Dazugehörens und des Dazwischen möglich.“ Olga Grjasnowa „Eine Formalie in Kiew“ ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet, außer Kindheitserinnerungen. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten.

Editionen (3)

ISBN9783446269378
VerlagHanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum25.01.21
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

95 Bewertungen

13 Rezensionen

4,0

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  • 4,0

    Toller Schreibstil, viele kreative Wortneuschöpfungen und gelungenes Spiel mit der Sprache. Unterhaltsame Reise durch den deutschen und ukrainischen Bürokratiedschungel.

    29. Apr. 2024

  • ronafelicitas
    ronafelicitas

    572 Follower

    1,0

    Leider kam ich in das Buch gar nicht rein. Ich habe den schreibstiel nicht verstanden und es hat mich zum Schluss nur noch genervt.

    8. Aug. 2023

  • literaturnova
    literaturnova

    71 Follower

    3,5

    Es war eine gute Erzählung, allerdings fehlte es häufig an Tiefgang. Auch der Humor war oft nicht meiner. Trotzdem gutes Buch.

    8. Dez. 2023

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Dmitrij Kapitelman

Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kyjiw geboren, kam im Alter von acht Jahren als »Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Heute arbeitet er als freier Journalist. 2016 erschien sein erstes, erfolgreiches Buch "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters", für das er den Klaus-Michael Kühne-Preis gewann. 2021 folgte "Eine Formalie in Kiew", für das er mit dem Buchpreis Familienroman der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet wurde.

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