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Romane

Eine Formalie in Kiew

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Über das Buch

Eine berührende Liebeserklärung an Heimat und Familie

Dmitrij Kapitelman kann besser sächseln als die Beamtin, bei der er den deutschen Pass beantragt. Nach 25 Jahren als Landsmann, dem Großteil seines Lebens. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer geht. Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew. Also reist er in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts außer Kindheitserinnerungen verbindet. Schön sind diese Erinnerungen, warten doch darin liebende, unfehlbare Eltern. Und schwer, denn gegenwärtig ist die Familie zerstritten. ›Eine Formalie in Kiew‹ ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog und am Ende ohne jede Heimat dasteht. Erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden.

Editionen (3)

ISBN9783423148429
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum12.01.23
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

95 Bewertungen

13 Rezensionen

4,0

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  • 4,0

    Toller Schreibstil, viele kreative Wortneuschöpfungen und gelungenes Spiel mit der Sprache. Unterhaltsame Reise durch den deutschen und ukrainischen Bürokratiedschungel.

    29. Apr. 2024

  • ronafelicitas
    ronafelicitas

    572 Follower

    1,0

    Leider kam ich in das Buch gar nicht rein. Ich habe den schreibstiel nicht verstanden und es hat mich zum Schluss nur noch genervt.

    8. Aug. 2023

  • literaturnova
    literaturnova

    71 Follower

    3,5

    Es war eine gute Erzählung, allerdings fehlte es häufig an Tiefgang. Auch der Humor war oft nicht meiner. Trotzdem gutes Buch.

    8. Dez. 2023

3 von 13 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Dmitrij Kapitelman

Dmitrij Kapitelman, 1986 in Kyjiw geboren, kam im Alter von acht Jahren als »Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig und absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München. Für ›Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters‹ gewann er den Klaus-Michael Kühne-Preis, darauf folgte der mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger-Verlag ausgezeichnete Roman ›Eine Formalie in Kiew‹. Er lebt als freier Journalist und Autor in Berlin.

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