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El invencible verano de Liliana

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Über das Buch

*Premio Iberoamericano de Letras José Donoso 2021* El 16 de julio de 1990, Liliana Rivera Garza fue víctima de feminicidio. La asesinó su pareja con 20 años. Esta es su historia, contada en voz de su hermana. Una novela que rescata memorias y busca justicia para ella y para todas. El 16 de julio de 1990, Liliana Rivera Garza, mi hermana, fue víctima de un feminicidio. Era una muchacha de 20 años, estudiante de arquitectura. Tenía años tratando de terminar su relación con un novio de la preparatoria que insistía en no dejarla ir. Unas cuantas semanas antes de la tragedia, Liliana por fin tomó una decisión definitiva: en lo más profundo del invierno había descubierto que en ella, como bien lo había dicho Albert Camus, había un invencible verano. Lo dejaría atrás. Empezaría una nueva vida. Haría una maestría y después un doctorado; viajaría a Londres. La decisión de él fue que ella no tendría una vida sin él. Hace apenas un año decidí abrir las cajas donde depositamos las pertenencias de mi hermana. Su voz atravesó el tiempo y, como la de tantas mujeres desaparecidas y ultrajadas en México, demandó justicia. El invencible verano de Liliana es una excavación en la vida de una mujer brillante y audaz que careció, como nosotros mismos, como todos los demás, del lenguaje necesario para identificar, denunciar y luchar contra la violencia sexista y el terrorismo de pareja que caracteriza a tantas relaciones patriarcales. Este libro es para celebrar su paso por la tierra y para decirle que, claro que sí, lo vamos a tirar. Al patriarcado lo vamos a tirar. Cristina Rivera Garza Reseñas:'Un amoroso homenaje, un libro abierto y en movimiento, una acción política desde la gran literatura.'Gabriela Wiener 'Este libro puede salvar vidas.'Edurne Portela, El Correo 'Un libro-ritual que convoca a la víctima y la restaura, que oficia una ceremonia de amor y memoria.'Nadal Suau, El Cultural Sobre la autora:'Advertencia: Cristina Rivera Garza es una escritora explosiva. Una diestra creadora de atmósferas, con un estilo poderoso, una lengua evocativa e indomable.'Lina Meruane 'Una auténtica revelación en las letras hispánicas.'Carlos Fuentes Sobre La cresta de Ilión:'El lenguaje no es asunto fácil. Rivera Garza da forma a su inquietud vital e intelectual con su urdimbre de gusano de seda y nos invita a entrever la luz que se atisba entre las fibras. A romper la crisálida y asistir a la metamorfosis. Tengo la impresión de que este libro, posiblemente queer, va de eso: metamorfosis.'Marta Sanz, Babelia Sobre Había mucha neblina o humo o no sé qué:' Había mucha neblina o humo o no sé qué de Cristina Rivera Garza, una obra tan buena como su título, que se hace preguntas oportunísimas sobre Rulfo y les da respuestas complejas, literarias, múltiples.'Nadal Suau, El Cultural Sobre Autobiografía de algodón:'"Migrar es también borrar", leemos en este extraordinario ejercicio de investigación, reescritura y restitución.'Jorge Carrión, The New York Times

Editionen (1)

ISBN9788439739456
VerlagLiteratura Random House
Erscheinungsdatum03.06.21
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

54 Bewertungen

16 Rezensionen

4,4

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  • shewolf
    shewolf

    167 Follower

    5,0

    Über das Buch ist bereits alles gesagt worden, hier meine 5 Cents: Cristina schafft es durch ihre Sprache Liliana für uns alle so nahbar zu machen, als hätten wir sie gekannt. Das Bild einer jungen, hoffnungsvollen Frau brennt sich ins Gedächtnis und es wird (hoffentlich) nachvollziehbar, warum Femizide anerkannt und verfolgt gehören. Die Schuld muss die Seite wechseln, wie Madame Pilicot sagte. Großartig!

    19. Okt. 2025

  • aygen_e
    aygen_e

    137 Follower

    5,0

    Sternebewertung fiktiv

    Wie trauert man um eine Schwester, deren Tod nie Gerechtigkeit erfahren hat? Und wie verwandelt man Schmerz in eine Stimme für viele? Cristina Rivera Garza erzählt in „Lilianas unvergänglicher Sommer“ die Geschichte ihrer Schwester, die 1990 brutal von ihrem Ex-Partner ermordet wurde. In ihrer eigenen Wohnung, mitten in Mexiko-Stadt. Liliana war jung, klug, lebenshungrig. Sie wollte erleben, leben, lieben. Doch sie fand den Tod, und ihr Mörder blieb bis heute unbehelligt, nie verurteilt, weiterhin auf der Flucht. Fast 20 Jahre später kehrt Cristina zurück nach Mexiko, um die Ermittlungsakten einzusehen. Sie sucht Antworten, versucht zu verstehen und stößt auf bürokratische Lücken, schlampige Ermittlungen und eine Justiz, die damals noch keine Sprache für das hatte, was geschehen war. Denn der Begriff „Femizid“ war in den 90ern nicht gebräuchlich. Frauenmorde galten als „Einzelfälle“, nicht als gesellschaftliches Problem. Doch Rivera Garza schreibt keinen klassischen Kriminalroman. Ihr Buch ist zugleich persönliche Trauerarbeit und politisches Manifest. Sie zeigt, dass es jede von uns treffen könnte, deine Schwester, meine Schwester. Femizid braucht keine Vorgeschichte, nur eine patriarchale Gesellschaft, die wegsieht. Mit eingeflochtenen Fotos und Erinnerungen nimmt sie uns zurück in die Tage nach dem Mord, lässt uns den Schock, die Hilflosigkeit und den stillen Widerstand miterleben. Dieses Buch ist erschütternd und zugleich poetisch. Es rechnet nicht ab, sondern bleibt leise, melodisch, einfühlsam und wirkt gerade dadurch so eindringlich. „Lilianas unvergänglicher Sommer“ ist mehr als Literatur: Es ist Zeugnis, Mahnung und Botschaft zugleich. Was können wir tun, damit Femizide nicht mehr im Schweigen verschwinden?

    27. Aug. 2025

  • shizu_reads
    shizu_reads

    120 Follower

    5,0

    Die Autorin erzählt in diesem Buch vom Femizid ihrer Schwester. Sie verarbeitet das Geschehene für sich selbst, bleibt dabei jedoch sachlich und zieht den Leser trotzdem in ihren Bann. Ich war auf das Thema vorbereitet – und doch hat es mich überrumpelt. Vor allem die ersten Kapitel haben mich tief berührt: die Suche nach der Akte ihrer Schwester und die eingestreuten Details zu Femiziden. Das war schwerer zu lesen, als ich erwartet hatte. Da Liliana viel aufgeschrieben hat, eröffnet sich ein direkter Einblick in ihre Gefühlswelt und ihren Alltag. Das verleiht allem eine besondere Tiefe, die niemanden unberührt lässt. Die Erzählungen ihres Freundeskreises machen deutlich, wie schwer es ist, von außen etwas zu bemerken, wenn die Betroffene schweigt. Niemand scheint auch nur eine Ahnung gehabt zu haben. Das unterstreicht umso mehr, wie grausam die Tat war – und wie hilflos sowohl Opfer als auch ihr Umfeld sind. Schon nach den ersten Seiten dachte ich: Dieses Buch hat den Pulitzer-Preis zu Recht gewonnen. Dieser Eindruck blieb bis zum Schluss. Einzig das Stilmittel im letzten Teil fand ich schwer zugänglich. Hier schreibt die Autorin aus ihrer Perspektive, bezeichnet sich jedoch als „jemand“. Das bringt Trauer und Fassungslosigkeit zwar intensiv zum Ausdruck, war für mich aber gewöhnungsbedürftig. Ein wichtiges, kraftvolles Buch – und eines, das viele lesen sollten.

    10. Aug. 2025

3 von 16 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 5717%
reading.dino
reading.dino27. Sept. 2025

Ein berührender Mix zwischen dem Einblick in eine Justiz die gegen einen arbeitet und Einschüben über häusliche Gewalt oder feministische Bewegungen

Seite 11635%

1 Kommentar verdeckt

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