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Romane

Der Sommer ohne Männer

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Über das Buch

Die New Yorker Dichterin Mia und der Neurowissenschaftler Boris haben eine Ehekrise. Boris möchte eine «Pause». Mia stellt fest, dass die Pause viel jünger als sie und überdies Boris' Laborassistentin ist. Nach einer klinischen Depression braucht sie eine Pause, fährt allein in ihre Geburtsstadt in Minnesota und verbringt den Sommer in der Nähe ihrer Mutter, die, mit neunzig noch ziemlich munter, im Heim lebt. Ansonsten brütet Mia über den untreuen Boris und die Männer im Allgemeinen. Mit Wut im Bauch und dem Herzen auf der Zunge notiert sie zum Thema Liebe, Ehe und Sex, was ihr einfällt. Und das ist, neben Gedichten und einem erotischen Tagebuch, eine Menge! Die Kur schlägt an, und siehe da, langsam entdeckt sie sich und das Leben neu. Was für ein Genuss, was für eine Befreiung! Selbst Boris merkt das in der Ferne und schickt zerknirschte Mails. Siri Hustvedts neuer Roman ist ein hinreißendes, blitzgescheites Buch über das Leben von Frauen heute. Von der Geburt über den Sexus bis zum Tod, die scharfzüngige Mia nimmt kein Blatt vor den Mund. So erfrischend, so komisch kann Beziehungsanalyse sein – und das ganz ohne Männer!

Editionen (7)

ISBN9783644011915
VerlagROWOHLT E-Book
Erscheinungsdatum01.07.11
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

100 Bewertungen

12 Rezensionen

3,3

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  • 0,5

    Enttäuschend Die New Yorker Dichterin Mia steckt in einer tiefen Krise. Ihr Mann Boris möchte eine Pause von ihrer Ehe. Als Mia entdeckt, dass die «Pause» viel jünger ist als sie und zudem Boris’ Assistentin, erleidet sie einen Zusammenbruch. Sie beschließt spontan, den Sommer bei ihrer Mutter, einer energiegeladenen Neunzigjährigen, zu verbringen. Es ist eine Zeit ohne Männer. Mia trifft die alten Freundinnen ihrer Mutter und unterrichtet eine Gruppe pubertierender Mädchen in Lyrik. In dieser Zeit lernt sie sich selbst neu kennen und findet endlich wieder Frieden — bis sie eine dringende E-Mail von Boris erhält … Dieses Buch hat einen großartigen Titel und eine vielversprechende Inhaltsangabe. Leider hat es mir aber überhaupt nicht gefallen! Die häufigen Ausflüge in ihre Gedanken und Gedichte fand ich nicht sehr anstrengend und verwirrend. Aus meiner Sicht kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen.

    26. Apr. 2026

  • bea777
    bea777

    483 Follower

    3,5

    Trennung, Gefühlschaos und Heilung in der Mitte des Lebens

    Mia, Schriftstellerin aus New York, sieht sich nach 30 Jahren Ehe mit einer Beziehungspause konfrontiert, die ihr Mann Boris eingefordert hat. Die Pause ist jünger als Mia und hat einen Namen, den die Lesenden nicht erfahren. Mit Ende 40, Anfang 50 stürzt sie das on eine emotionale Krise, die sie zeitweilig auch in eine psychiatrische Klinik bringt. Halt geben Tochter Daisy, Schwester Bea und die eigene Mutter, die mittlerweile in einer Senioreneinrichtung außerhalb der Großstadtlä lebt. Mia zieht einige Zeit zu ihr, gibt Schreibkurse für junge Mädchen, freundet sich mit den Frauen aus der Senioreneinrichtung an und macht sich Gedanken über die Rolle der Frau der ihr zugeschrieben Sexualität und der Verantwortung, die Männer dabei spielen. Die jungen Mädchen aus dem Schreibkurs werden sie dabei besonders fordern, ist doch eine von ihnen Mobbingangriffen ausgesetzt. Ich habe das Buch gerne gelesen, an vielen Stellen hat man den feinen Humor von Siri Hustvedt gespürt, den ich sehr mochte. An manchen Stellen hatte es Längen, da musste ich arbeiten, um dran zu bleiben.

    Trennung, Gefühlschaos und Heilung  in der Mitte des Lebens

    6. Apr. 2026

  • estrelas
    estrelas

    59 Follower

    3,0

    „Maybe that was my problem. I read too much, and my brain exploded.“ Humorvolle Gedanken und witzige Zeichnungen lassen die Probleme der Protagonistin (untreuer Ehemann und pädagogische Betreuung einer Mädchengruppe) fast in den Hintergrund rücken.

    20. Sept. 2024

3 von 12 Rezensionen

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