Blick ins Buch

Romane

Der Sommer ohne Männer

3,3(100)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Eine Frau erlebt den Sommer: mit kühlem Blick und Herzenswärme.


Die New Yorker Dichterin Mia steckt in einer Krise. Ihr Mann Boris will eine Ehe-Pause. Als Mia feststellt, dass die «Pause» viel jünger als sie und überdies Boris’ Assistentin ist, erleidet sie einen Zusammenbruch. Und beschließt kurzerhand, den Sommer in der Nähe ihrer Mutter, einer rüstigen Neunzigjährigen, zu verbringen. Es ist eine Zeit ohne Männer. Mia trifft die alten Freundinnen der Mutter und unterrichtet eine Gruppe pubertierender Mädchen in Lyrik. Und sie lernt sich selbst neu kennen. Endlich atmet Mia wieder frei durch — bis eine flehende Mail von Boris kommt ...

Editionen (7)

ISBN9783499255861
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.06.12
Seitenzahl304

Rezensionen & Bewertungen

100 Bewertungen

12 Rezensionen

3,3

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  • 0,5

    Enttäuschend Die New Yorker Dichterin Mia steckt in einer tiefen Krise. Ihr Mann Boris möchte eine Pause von ihrer Ehe. Als Mia entdeckt, dass die «Pause» viel jünger ist als sie und zudem Boris’ Assistentin, erleidet sie einen Zusammenbruch. Sie beschließt spontan, den Sommer bei ihrer Mutter, einer energiegeladenen Neunzigjährigen, zu verbringen. Es ist eine Zeit ohne Männer. Mia trifft die alten Freundinnen ihrer Mutter und unterrichtet eine Gruppe pubertierender Mädchen in Lyrik. In dieser Zeit lernt sie sich selbst neu kennen und findet endlich wieder Frieden — bis sie eine dringende E-Mail von Boris erhält … Dieses Buch hat einen großartigen Titel und eine vielversprechende Inhaltsangabe. Leider hat es mir aber überhaupt nicht gefallen! Die häufigen Ausflüge in ihre Gedanken und Gedichte fand ich nicht sehr anstrengend und verwirrend. Aus meiner Sicht kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen.

    26. Apr. 2026

  • bea777
    bea777

    483 Follower

    3,5

    Trennung, Gefühlschaos und Heilung in der Mitte des Lebens

    Mia, Schriftstellerin aus New York, sieht sich nach 30 Jahren Ehe mit einer Beziehungspause konfrontiert, die ihr Mann Boris eingefordert hat. Die Pause ist jünger als Mia und hat einen Namen, den die Lesenden nicht erfahren. Mit Ende 40, Anfang 50 stürzt sie das on eine emotionale Krise, die sie zeitweilig auch in eine psychiatrische Klinik bringt. Halt geben Tochter Daisy, Schwester Bea und die eigene Mutter, die mittlerweile in einer Senioreneinrichtung außerhalb der Großstadtlä lebt. Mia zieht einige Zeit zu ihr, gibt Schreibkurse für junge Mädchen, freundet sich mit den Frauen aus der Senioreneinrichtung an und macht sich Gedanken über die Rolle der Frau der ihr zugeschrieben Sexualität und der Verantwortung, die Männer dabei spielen. Die jungen Mädchen aus dem Schreibkurs werden sie dabei besonders fordern, ist doch eine von ihnen Mobbingangriffen ausgesetzt. Ich habe das Buch gerne gelesen, an vielen Stellen hat man den feinen Humor von Siri Hustvedt gespürt, den ich sehr mochte. An manchen Stellen hatte es Längen, da musste ich arbeiten, um dran zu bleiben.

    Trennung, Gefühlschaos und Heilung  in der Mitte des Lebens

    6. Apr. 2026

  • estrelas
    estrelas

    59 Follower

    3,0

    „Maybe that was my problem. I read too much, and my brain exploded.“ Humorvolle Gedanken und witzige Zeichnungen lassen die Probleme der Protagonistin (untreuer Ehemann und pädagogische Betreuung einer Mädchengruppe) fast in den Hintergrund rücken.

    20. Sept. 2024

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Siri Hustvedt

Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Bislang hat sie sieben Romane publiziert. Mit Was ich liebte hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Zuletzt erschienen Die gleißende Welt, Damals und Ghost Stories, ein Buch der Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Paul Auster. Zugleich ist sie eine profilierte Essayistin. Bei Rowohlt liegen u. a. die Essaybände Nicht hier, nicht dort, Leben, Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen und Mütter, Väter und Täter vor.

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