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Die Summe unserer Teile

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Über das Buch

»Dieser Roman kratzt verkrustete Glaubenssätze über Mutterschaft auf und kommt einem persönlich sehr nah. Ich sehe jetzt klarer, wie ich selbst als Mutter – und als Tochter – sein will.« Mareike Fallwickl

Die Großmutter flieht im Zweiten Weltkrieg aus Polen in den Libanon. Die Mutter verlässt den Libanon für ein Leben in Deutschland. Die Tochter muss für eine Zukunft zurück nach Polen. Über eine Zeitspanne von siebzig Jahren hinweg erzählt Paola Lopez die mitreißende Familiengeschichte dreier Frauen, die sich ein freies Leben erkämpfen. Ein feinfühliger Roman über die komplizierte Liebe zwischen Müttern und Töchtern und die Flucht in die Welt.

Die Großmutter ist eine der ersten Chemikerinnen im Libanon. Die Mutter ist eine angesehene Medizinerin. Die Tochter ist Studentin der Informatik. Sie alle verbindet die Wissenschaft. Doch das Band zwischen den Generationen ist gerissen, Lucy spricht seit Jahren nicht mit ihrer Mutter. Bis plötzlich ein Klavier in ihre Wohnung geliefert wird. Der Steinway, auf dem Lucy als Kind spielen lernte. Sie hasst dieses Klavier. Es erinnert sie an alles, was sie hinter sich lassen wollte: den goldenen Käfig ihrer allzu behüteten Kindheit, die hohen Ansprüche ihrer Mutter und die fehlende Nähe. Als mit dem Klavier auch der polnische Geburtsname ihrer Großmutter auftaucht, setzt Lucy sich kurzentschlossen in den nächsten Zug nach Sopot, den einzigen Ort, den sie mit ihr verbindet. Sie muss die losen Fäden ihrer Familie zusammenführen, um ihre eigene Zukunft in die Hand zu nehmen.

»Drei Frauengenerationen in der Wissenschaft, eine kleine Weltreise durch das Jahrhundert – erschütternd und einfühlsam zugleich.« Alina Bronsky

Editionen (2)

ISBN9783608505375
VerlagTropen
Erscheinungsdatum11.07.26
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

104 Bewertungen

26 Rezensionen

3,7

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  • claudiax
    claudiax

    138 Follower

    4,0

    Guter, interessanter Roman zur Zeitgeschichte, Mutter-Tochter-Beziehung und Wissenschaft

    EIN BILDSTARKER ROMAN ÜBER DIE KOMPLIZIERTE LIEBE ZWISCHEN MÜTTERN UND TÖCHTERN, ÜBER DIE FLUCHT IN DIE WELT UND DIE FRAGE, WIE WIR EINANDER VERZEIHEN KÖNNEN Worum geht’s? Drei Frauen, drei Generationen, Familiengeschichten, Suche nach sich selbst, Libanon, München, Frauen in der Wissenschaft Autorenportrait: PAOLA LOPEZ, geboren 1988, ist Mathematikerin und promoviert interdisziplinär über Künstliche Intelligenz. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen. Für die Arbeit an ihrem Debütroman „Die Summe unserer Teile“ wurde sie mit dem Theodor Körner Preis 2023 gefördert. Paola Lopez lebt in Berlin. Mein Leseeindruck: Durch Instagram wurde ich neugierig auf diesen Roman und hatte ein paar angenehme Lesestunden. Lopez erzählt hier von dem Generationskonflikt dreier Frauen, die sich der Wissenschaft verschrieben haben, aber diese mit unterschiedlichen Überzeugungen vertreten. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lucy, die von ihrer Mutter schon in jungen Jahren sehr auf Leistung getrimmt wurde, plötzlich steht der Steinway wieder in ihrem Zimmer und alles kommt wieder hoch. Sie muss sich unweigerlich ihrer Vergangenheit stellen und tritt eine Reise zu den Wurzeln ihrer Familie an. Das Buch liest sich nicht ganz so flüssig und ich konnte die Handlungen der Personen nicht immer nachvollziehen. Dennoch mochte ich die Geschichte und empfehle sie gerne weiter. Das geschmackvolle, in modernen Farben gestaltete Cover und der Titel finde ich passend gewählt. Fazit: Ein guter, interessanter Roman zur Zeitgeschichte, Mutter-Tochter-Beziehung und Wissenschaft

    8. Juni 2025

  • julias_leseliebe
    julias_leseliebe

    63 Follower

    1,0

    Naja

    Die Summe unserer Teile von Paola Lopez soll die Geschichte dreier Frauen erzählen, die sich in unterschiedlichen Generationen befunden haben und auf unterschiedliche Weise befreien wollen. Erzählt wird die Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven. Wir sind außerdem in den Ländern Polen und im Libanon. Wie man bereits an dieser Stelle merkt, fällt es mir unglaublich schwer diese Geschichte schön zusammenzufassen. Das liegt daran, dass ich das Buch unsagbar schlecht fand. Aber der Reihe nach. Wir haben hier einen Text der mich von der Beschreibung her, an viele gute Familiengeschichten erinnerte, die ich in letzter Zeit gelesen haben. Aber leider nur von Klappentext her. Die Autorin ist eigentlich Mathematikerin und das merkt man dem Buch leider auch an. Die Sätze sind einfach und in Teilen manchmal so sinnlos. Mir wird hier erklärt, wie man einen Kaffee zubereitet aber gleichzeitig nicht, was der Großmutter wirklich widerfahren ist (darauf hatte ich mich aber in diesem Buch gefreut gehabt). Es waren unfassbar viele Wortwiederholungen im Text zu finden. Ich bin wirklich keine große Grammatik-Maus aber selbst das war für mich zum Haare raufen. Des Weiteren dachte ich mir die ganze Zeit beim Lesen „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Es kann doch nicht sein, dass jeder x-Beliebige heute ein Buch schreiben kann mit dieser Qualität? Die Charaktere (egal welche) sind so blass geblieben und überhaupt nicht interessant gestaltet. Der Text ist weder anspruchsvoll, poetisch oder literarisch hochwertig, sondern eher wie eine Aneinanderreihung von Worten an einer Wäscheleine im Garten meiner Oma. Auch die Reisen in andere Länder war so kurz abgehandelt, dass ich mich fragte, was uns die Autorin für ein Bild vermitteln möchte. Ich reise aufgrund des Klimaschutzes nicht mehr, sondern halte mich in Büchern auf. Aber wenn ich das lese, reicht das maximal für eine Reise in meine Papiertonne auf dem Hof. Es tut mir sehr leid, dass ich solche harten Worte finde, aber ich finde das es wichtig ist, ehrlich zu sein und das war definitiv nichts. Von mir bekommt das Buch einen Stern für das schöne Cover aber mehr ist nicht drin.

    25. März 2025

  • madamebiscuit15
    madamebiscuit15

    159 Follower

    5,0

    Eine Mütter Töchter Geschichte mit eher leisen Tönen und vielem, das zwischen den Zeilen mitschwingt. Der Wunsch alles anders zu machen, der dann mit der Realität kollidiert. Hat mir gefallen.

    15. März 2025

3 von 26 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 6535%
firieth
firieth23. Mai 2025

Wie wurde sie zu der Mutter, die sie nicht sein wollte?

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1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Paola Lopez

Paola Lopez, geboren 1988 in Wien, ist Mathematikerin und promoviert interdisziplinär über Künstliche Intelligenz. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bremen und schreibt für den Merkur eine Kolumne zu KI. Für die Arbeit an ihrem Debütroman »Die Summe unserer Teile« wurde sie mit dem Theodor Körner Preis 2023 gefördert. Paola Lopez lebt in Berlin.

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