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Romane

Das Lächeln meiner Mutter

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Über das Buch

»Du bist nicht so wie andere Mütter« – Von klein auf weiß Delphine, dass ihre Mutter talentierter, schöner, unkonventioneller ist als andere. Wie wenig diese jedoch dem Leben gewachsen ist, erkennt die Tochter erst als Erwachsene. Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Sie trägt Erinnerungsstücke zusammen, spricht mit den Geschwistern ihrer Mutter, mit alten Freunden und Bekannten der Familie. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war – nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst. Gleichzeitig zeichnet Delphine das lebendige Bild einer französischen Großfamilie im Paris der 50er und 60er Jahre. Erinnerung um Erinnerung lernt sie ihre Mutter und schließlich auch sich selbst zu verstehen.

Editionen (4)

ISBN9783426417560
VerlagDroemer eBook
Erscheinungsdatum01.03.13
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

42 Bewertungen

10 Rezensionen

4,4

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  • blackybru
    blackybru

    101 Follower

    4,5

    PUH, man muss schon viel Mut haben um so einen Roman ( Biografie/Autobiografie ) zu schreiben. Eine unglaublich bewegende, berührende, traurige Geschichte, die mich so schnell nicht loslässt.

    26. Feb. 2025

  • kapitelchaos
    kapitelchaos

    105 Follower

    4,0

    In „Das Lächeln meiner Mutter“ setzt sich Delphine de Vigan mit dem Suizid und dem bewegten Leben ihrer Mutter Lucile auseinander. Sie nähert sich über Verwandte und Bekannte, schreibt biografisch und füllt die Lücken mit Fiktion. Ihre Mutter hat sie zeitlebens als abwesend, zum Teil auch als bedrohlich wahrgenommen und ihre Kindheit ist geprägt von der bipolaren Störung Luciles. Schritt für Schritt rekonstruiert sie das Leben, begonnen in einer Kindheit, die gezeichnet ist von vielen Geschwistern, dem Verlust einiger davon, einem übergriffen Vater und einer Mutter, die am liebsten immer ein Baby um sich herum hat. Es war das Aufwachsen in einer Großfamilie, noch dazu auf engstem Raum und unter dem Mantel der Verschwiegenheit. Durch die Annäherung an die Geschichte ihrer Mutter, versteht die Autorin auch sich selbst immer besser und bringt dies, sowie den gesamten Entstehungsprozess des Buches mit in dem Erzählten unter. Ein sprachlich überzeugender Roman, der die Geister der Vergangenheit auferstehen lässt und zeigt, wie uns diese beeinflussen und unser eigenes Leben zeichnen. Große Empfehlung.

    20. Jan. 2025

  • madamebiscuit15
    madamebiscuit15

    159 Follower

    5,0

    Ein sehr berührend und bedrückender Roman der Autorin über ihre Mutter und sich selbst.

    25. März 2023

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Delphine de Vigan

Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schreibt nachts, wenn alle schlafen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, "No & ich", wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Auch "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war für den Prix Goncourt nominiert.

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