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Romane

Die Kinder der Jokaste

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Über das Buch

Jokaste & Ödipus – durch Blut verbunden, in Liebe vereint, vom Schicksal verdammt

Eine spannende Nacherzählung des Mythos um Ödipus und Antigone aus der Perspektive zweier Frauenfiguren, die bisher oft übersehen wurden: Jocaste und Ismene enthüllen die antike Geschichte neu.

Keiner kann dem Fluch entkommen, der auf dem König von Theben ruht: Er soll durch die Hand seines eigenen Sohnes sterben. Und so fordert er von seiner frischvermählten Ehefrau nur eines: eine Tochter. Doch die fünfzehnjährige Jokaste gebärt einen Sohn, ohne den Fluch zu kennen. Alle im Königspalast lassen sie glauben, ihr Baby wäre tot geboren, denn alle wollen dem Schicksal entgehen.
Als der König stirbt, übernimmt Jokaste dessen Amt. An ihrer Seite der junge Ödipus, der Bote, der ihr vom Tod des Königs und seiner tragischen Rolle darin berichtet hat. Die beiden kommen sich näher und wissen nicht, dass sie mehr verbindet, als ihnen lieb ist – ein Fluch, der auch die nächste Generation nicht loslassen wird.

Das hat es noch nie gegeben: Natalie Haynes erzählt die Geschichten von Ödipus und Antigone aus der Perspektive zweier übersehener Frauenfiguren Die Bestsellerautorin setzt ihren Trend mythologischer Retellings fort Clever, fesselnd und berührend: Ein großartiges Lesevergnügen!

»Ein leidenschaftlicher und fesselnder Bericht über eine berühmt-berüchtigte dysfunktionale Familie.« Madeline Miller

Editionen (1)

ISBN9783423218979
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum11.01.24
Seitenzahl400

Merkmale

1 Bewertungen

MittelEinfachSympathischVielschichtigGlaubwürdigVerstörend

Rezensionen & Bewertungen

61 Bewertungen

6 Rezensionen

3,9

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  • bibliotina
    bibliotina

    12 Follower

    4,0

    Griechische Mythologie realitätsnah erzählt

    Eine Neuerzählung der griechischen Mythologie von Ödipus - dieses Mal aus der Sicht von Jokoaste und ihrer Tochter Ismene, wobei Ödipus eine untergeordnete Rolle spielt. Eine Geschichte über eine „verfluchte“ Familie, in der der Glaube an die Götter eher angezweifelt wird. Es war sehr interessant eine Neuerzählung einer griechischen Mythologie zu lesen, in der die Götter und ihre Macht nicht so präsent war. Es wirkte wie ein normaler Roman über die dramatische Geschichte einer Familie. Alle „Flüche“ wirkten am Ende wie normale Gegebenheiten in der menschlichen Geschichte. Mir gefallen zwar Neuerzählungen lieber, in denen die griechischen Götter eine Hauptrolle spielen, dennoch war es sehr gut geschrieben und spannend aufgebaut.

    18. Sept. 2024

  • lesewelle
    lesewelle

    91 Follower

    5,0

    Sehr spannend was die Autorin aus diesem komplexen Mythos gemacht hat

    Sehr spannend was die Autorin aus diesem komplexen Mythos gemacht hat

    10. Mai 2024

  • 5,0

    Toller historisches Roman

    Wer kennt nicht die Geschichte von Ödipus? Zumindest jeder, der Latein oder griechisch in der Schule hatte und diese Gesichte als Paradebeispiel dafür genommen wird, wie die Orakel von Delphi ihre Vorhersagen getroffen haben. In der Geschichte spielt Ödipus jedoch eine untergeordnete Rolle und stattdessen wird sich auf Jokaste und ihrer jüngste Tochter Ismene konzentriert. Der Aufbau hat mir sehr gut gefallen und es war spannend erzählt. Besonders die abwechselnd Abschnitte im „hier“ zu „in die Vergangenheit“ waren sehr gelungen. Natürlich gibt es bei griechischen Mythen verschiedene Variationen und der Roman gibt keine davon 1:1 wieder sondern bedient sich an der ein oder anderen Stelle der künstlerischen Freiheit. Und das kann die Autorin sehr gut.

    12. Juli 2024

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Natalie Haynes

Natalie Haynes studierte Altphilologie in Cambridge, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Mit ihren Romanen und Sachbüchern möchte sie möglichst vielen Menschen die klassische Antike nahebringen. In Großbritannien und den USA wird die Bestseller-Autorin von Publikum und Presse als »Rockstar der Mythologie« (›Washington Post‹) gefeiert.

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