Blick ins Buch

Historische Romane

Klytämnestra

4,3(119)
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Deutsch
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Über das Buch

Klytämnestra: Tochter des mächtigen Königs von Sparta, Schwester der schönen Helena, verheiratet mit dem berühmten Helden Agamemnon – und von mächtigen Männer angeklagt, eine ruchlose Mörderin zu sein. Doch die wahre Geschichte ist eine andere: misshandelt, missachtet und unterschätzt wird Klytämnestra von ihrem tyrannischen Ehemann gezwungen, die eigene Tochter zu opfern. Voller Wut und Trauer beginnt sie sich zu wehren gegen all jene, die ihr Unrecht tun. Und wird trotz aller Widerstände zu einer starken, unabhängigen Frau und Königin, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt ...

Editionen (1)

ISBN9783442316991
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum15.11.23
Seitenzahl560

Rezensionen & Bewertungen

119 Bewertungen

30 Rezensionen

4,3

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  • nisanur24
    nisanur24

    1195 Follower

    4,5

    »𝙴𝚜 𝚐𝚒𝚋𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜 𝙼ä𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐𝚎𝚛𝚎𝚜 𝚊𝚕𝚜 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚠𝚒𝚕𝚕𝚎𝚗𝚜𝚜𝚝𝚊𝚛𝚔𝚎 𝙵𝚛𝚊𝚞. (…) 𝙴𝚒𝚗𝚎 𝙵𝚛𝚊𝚞, 𝚍𝚒𝚎 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚋𝚛𝚎𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚞𝚗𝚝𝚎𝚛𝚠𝚎𝚛𝚏𝚎𝚗 𝚕ä𝚜𝚜𝚝, 𝚒𝚜𝚝 𝚞𝚗𝚐𝚎𝚖𝚎𝚒𝚗 𝚋𝚎𝚠𝚞𝚗𝚍𝚎𝚛𝚗𝚜𝚠𝚎𝚛𝚝.« gääänseeeehautttttt! 🌀

    Es kann Spoiler erhalten. Ich gab mir Mühe! Aber dennoch… seid gewarnt. 🚫 Vieeeeellll zu gerne gelesen. Uhhhhh! Die Autorin schaffte es, mich so tief in die Geschichte hineinzuziehen, dass ich mich beim Lesen wortwörtlich durch Papier und Buchstaben hindurch mitten in den Trojanischen Krieg teleportiert fühlte. 🗡️ Seite an Seite mit Klytaimnestra. Ich mein, alleine schon das …wow.🔥 Sobald ich das Buch (Kindle) in die Hand nahm, war ich vor Christus zurückversetzt und atmete dieselbe angstdurchflutete Luft wie sie und ihre Kinder. Und wollte öfter, als es noch gesund wäre, ihrem „tollen“Ehemann sein ekelhaftes Leben ein Ende setzen. Eigentlich schon bei deren erster Begegnung … Wahnsinn. Also, hätte definitiv eine Verfilmung verdient. Das Beeindruckendste ist aber, dass es wieder einmal ein historischer Roman ist, der meine Wahrnehmung so durcheinandergebracht hat, dass ich im Nachhinein nicht mehr sicher sagen kann, ob ich ein Buch gelesen oder einen Film gesehen habe. So unglaublich mitreißend, bildstark und roh. Alles wirkt unverfälscht und echt. Die Autorin hat wirklich den perfekten Erzählstil für so eine erschütternde Story gewählt. Sehr, sehr tolle Arbeit. 🥇 Besonders stark fand ich, dass man zwar mitfiebert und mitfühlt, aber längst nicht alle Entscheidungen der Geschwister – vor allem ja die von unserer Hauptprotagonistin Klytaimnestra – gutheißen kann. Teilweise sogar ganz und gar nicht. Ich habe euch in meinen Updates erzählt, dass ich den Schreib- und Erzählstil anfangs etwas kalt und monoton fand und noch nicht richtig drin war. So bis Seite 200? Dann hatten wir einen großen Sprung nach der ersten ekelhaften Aktion ihres neuen Ehemanns. Tja, und genau ab da war es vorbei mit monotonem und schnellem, beinahe emotionslosem Runterrattern der Geschichte. Denn nach der ersten Schockwelle beginnt die Geschichte – und zwar so richtig. Jetzt im Nachhinein weiß ich, dass die Autorin am Anfang ganz bewusst ein hohes Tempo gewählt hat. Die Vorgeschichte sollte schnell, aber auch eindrucksvoll (hat sie geschafft, omg war das ekelhaft!!!!!) hinter sich gelassen werden. Denn die Zeitsprünge sind brutal: Allein nachdem Agamemnon fort ist, vergehen wieder einmal zehn Jahre. Zehn Jahre, in denen sie allein regiert. Zehn Jahre mit Schmerz, Trauer und Wut – Gefühle, die nicht einmal ein ganzes Jahrzehnt lindern kann. Ich kann hier nicht viel verraten. Könnte ich, aber möchte ich nicht. Wenn ihr ihre Lebensgeschichte noch nie gehört oder – so wie ich vor dem Buch – nicht gegoogelt habt, würde ich sonst schon einiges spoilern, und das will ich nicht. Lernt ihre Story kennen. Es ist es wert. Wir bekommen auch sehr, sehr viel von unzähligen anderen Charakteren mit, auch über ihre anderen Geschwister. So, dass man alle Tode tatsächlich „betrauert“ – und wenn nicht betrauert, dann sie zumindest mitnimmt. Besonders zwei Personen. Ihr Bruder – damit sage ich jetzt nicht viel – war mein persönlicher kleiner Crush in der Geschichte, und sein Tod hat mich echt sehr traurig gemacht. Omg. Schlimm war es!!!!! ❤️‍🩹😮‍💨 Erst nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich gesehen, dass hinten ein mehrseitiges Glossar zu Begriffen und Namen enthalten ist. Also könnt ihr alles nachlesen. Einige Begriffe habe ich gegoogelt (die nicht ohnehin verständlich waren), vor allem aber, um es auch bildlich vor mir zu haben. Kann ich wirklich nur empfehlen. Einfach googeln. Habe ich auch bei Pompeji gemacht – ich konnte mir zum Beispiel nicht vorstellen, wie zur Hölle die Verträge unterschrieben haben, wenn sie weder Stifte noch Papier bzw. Blätter hatten. Auch bei den Namen habe ich es genauso gemacht: Sobald jemand auftauchte, habe ich mir seinen oder ihren Lebensweg angeschaut. Durchinhaliert, hahahaha. Man könnte denken, das spoilert aber für mich war es genau das Gegenteil. So konnte ich mir die Figuren besser merken, sie emotional besser einordnen und hatte einen viel intensiveren Zugang zur Geschichte. Außer bei einer Person. Eine hat mich völlig verstört. Ich muss mich noch viel mehr mit ***** Geschichte beschäftigen – denn was ihr Mann getan hat … das hat mich am meisten getroffen. Ja, Agamemnon ist ein Hund. Er tötet grundlos, verletzt, misshandelt – und damit komme ich schon schwer klar. Aber dieser eine Verrat, also richtiger Verrat, war so widerlich und grausam, dass er mich nachhaltig erschüttert hat. Immer noch! Er kotzt mich so an. Ich kann das gar nicht in Worte fassen. Anyways, Girls. Es ist keine glückliche Story. Aber es ist ein extrem bewegender, emotionaler, verstörender, actionreicher historischer Roman, den ich wirklich jedem empfehlen kann. Wie immer bei schwerer Lektüre rate ich euch, lest zuerst die Leseprobe – egal ob auf dem Handy oder dem Kindle. 📲 Von mir gibt es ein ganz klares Ja.🤍 Ich bin so dankbar, noch solche sinnvollen, tiefgehenden Bücher lesen zu dürfen. Auch wenn ich Snack-Books liebe und einfache Geschichten genauso – mein Herz schlägt genau für sowas. Besonders für historische Romane. Das ist einfach mein Ding. Und wenn ich mir ein Urteil erlauben darf: Laut Google gilt Klytaimnestra als kaltblütige Mörderin und Ehebrecherin. Aber diese Frau erhielt keinerlei Hilfe, nachdem sie nicht nur ihren geliebten Ehemann, sondern auch ihr neugeborenes Kind „verlor“. Verlor ist ja harmlos ausgedrückt, ne. Nach dem Verrat ihres Vaters musste sie sich allein durch alles schlagen, allein mit seinem „Verrat“ klarkommen – und trug dennoch Verantwortung für ihre Geschwister und ihre Mutter, half, wo sie konnte, tat alles für ihre geliebten Menschen. Alles!!!! Ab dem Moment, als Agamemnon sie zu sich nahm, war sie nicht mehr dieselbe. Sage ich, wie es ist. Sie war bis zu ihrem Lebensende geschädigt und traumatisiert. Und ich glaube, ab genau diesem Augenblick, als sie endgültig mit ihm gehen musste, wartete sie nur noch darauf, dass sie endlich das Leben rächt, das ihr genommen wurde, noch bevor es überhaupt richtig begonnen hatte. Frauenrache. Genau das ist es. Sie kommt genau dann, wenn sie kommen muss – und wenn man 10 Jahre warten muss. Hauptsache, das Gleichgewicht wird wiederhergestellt. ⚖️ Denn es vergingen über zehn Jahre, bis sie schließlich ihre Rache nahm. Nachdem Iphigenie für ein bisschen Wind geopfert wurde – als wäre sie nichts weiter als Vieh – von ihrem eigenen Vater … ja. Tja. Was soll ich sagen …. Sie nahm ihre Rache. Und zwar für alles. Sie nahm in Kauf, dass sie draufgeht und tat es dennoch. Für ihre Kinder, für all den Schmerz, für all die gestohlenen Jahre. Mein Mutterherz hat dieses Leid, das sie trug, kaum ertragen. Der Tod ihrer Tochter war nicht nur völlig unnötig er war fast das Grausamste, was ich je gelesen habe. Diese Schreie. Ihr Flehen nach ihrem Vater. Die Autorin hat mich in diesen Kapiteln regelrecht zerrissen. Und ihre Geschichte werde ich niemals vergessen. Obwohl ich wusste, wie es ausgehen würde. Obwohl klar war, dass niemand kommt, um sie zu retten. Dass sie ihre Tochter nicht retten kann. Man hofft trotzdem. Bis zur letzten Sekunde. Dass es doch anders ausgeht. Wirklich wahnsinnig emotional. Und extrem aufwühlend. Mit vielen anderen Entscheidungen von ihr bin ich allerdings überhaupt nicht einverstanden. Vor allem mit ihren ganzen „Bett-Männer“-Geschichten. Ja, andere Zeit. Andere Moralvorstellungen. Andere Auffassung von Sex und Intimität ich weiß. Aber … nein, Girl. Sie wurde so oft durch männlichen Einfluss benebelt. Und ganz ehrlich? Ich hätte es gefeiert, wenn sie öfter selbst Hand angelegt hätte 🤚 und einfach mal die Finger von Männern gelassen hätte. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Natürlich verstehe ich ihre Suche nach Zugehörigkeit, nach Halt, nach Zärtlichkeit. Verstehe ich viel zu gut sogar. Aber dennoch. Eine mächtige Frau in einer mächtigen Position wird oft noch mächtiger und dazu dreckiger manipuliert als wir Normalos. Gerade deshalb hätte sie mehr Abstand zu ihren Bett-Männern halten sollen. Die Person, die ich im ganzen Buch am wenigsten mochte, ist ihre Tochter Elektra. Ihr Buch liegt bereits bei mir zu Hause, und ich hoffe sehr, darüber einen besseren Zugang zu ihren Gedanken zu bekommen denn aktuell verstehe ich sie von Grund auf nicht. Und diese Besessenheit von ihrem Vater … uff. Ne. Also. Ihr wisst Bescheid, Elektra wird gelesen, und gucken wir mal vielleicht ist das ein perfektes Folgebuch nach Klytaimnestra. Denn ich brauche mehr. Mehr von ihnen. Mehr von diesem Wahnsinn. Große Empfehlung! 🤍 Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg trug Klytaimnestra Schmerz, Verlust und Wut in sich, bis Agamemnon zurückkehrte und sie ihre Rache nahm. Gänsehaut! ⤵️ »Manchmal ist es besser zu bluten, als gar nichts zu fühlen.« Aber du musst lernen, deine Umgebung richtig wahrzunehmen und sie deinem Willen zu unterwerfen, denn sonst wirst du unterworfen.« »Kraft entsteht durch vielerlei Elemente, und eines davon ist Wille.« Es gibt nichts Mächtigeres als eine willensstarke Frau. Das bist du seit jeher, und du musst es bleiben, was andere dir auch antun. Für Männer ist es einfacher, stark zu sein, weil wir dazu erzogen werden. Aber eine Frau, die sich nicht brechen und unterwerfen lässt, ist ungemein bewundernswert. Hass ist ein übles Kraut. Es verwurzelt sich in deinem Herzen und wächst und wächst, bis alles andere abstirbt. »Dann kam Agamemnon nach Sparta und ermordete meinen Mann. Unseren kleinen Sohn riss er ihm aus den Armen und tötete auch ihn. Das kann niemals vergeben werden. Mein ganzes Leben lang wurde mir Unrecht angetan. Ich wurde ausgepeitscht und vergewaltigt, misshandelt und verprügelt. Ich wurde von meinem eigenen Vater verraten und wie ein Stück Vieh an Agamemnon verhökert. Aber ich bin noch immer hier. Alles, was ich getan habe, tat ich, um die Menschen zu schützen, die ich liebe. Hättet Ihr das nicht auch getan?«

    »𝙴𝚜 𝚐𝚒𝚋𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜 𝙼ä𝚌𝚑𝚝𝚒𝚐𝚎𝚛𝚎𝚜 𝚊𝚕𝚜 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚠𝚒𝚕𝚕𝚎𝚗𝚜𝚜𝚝𝚊𝚛𝚔𝚎 𝙵𝚛𝚊𝚞. (…) 𝙴𝚒𝚗𝚎 𝙵𝚛𝚊𝚞, 𝚍𝚒𝚎 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚋𝚛𝚎𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚞𝚗𝚝𝚎𝚛𝚠𝚎𝚛𝚏𝚎𝚗 𝚕ä𝚜𝚜𝚝, 𝚒𝚜𝚝 𝚞𝚗𝚐𝚎𝚖𝚎𝚒𝚗 𝚋𝚎𝚠𝚞𝚗𝚍𝚎𝚛𝚗𝚜𝚠𝚎𝚛𝚝.« gääänseeeehautttttt! 🌀

    20. Jan. 2026

  • r.e.d.2
    r.e.d.2

    749 Follower

    5,0

    ❀ 𝒮𝒾ℯ 𝒾𝓈𝓉 𝒾𝓃 ℯ𝒾𝓃ℯ𝓂 𝒮𝓅𝒾ℯ𝓁 𝓋ℯ𝓇𝒻𝒶𝓃ℊℯ𝓃, 𝒹𝒶𝓈 𝓏𝓊 𝓂𝒶𝒸𝒽𝓉𝓋ℴ𝓁𝓁 𝒻𝓊̈𝓇 𝓈𝒾ℯ 𝒾𝓈𝓉. 𝒜𝒷ℯ𝓇 𝒹𝒾ℯ𝓈ℯ ℒ𝓊̈ℊℯ𝓃 𝓊𝓃𝒹 𝒢ℯ𝒽ℯ𝒾𝓂𝓃𝒾𝓈𝓈ℯ, 𝒹𝒾ℯ 𝒟𝓇ℴ𝒽𝓊𝓃ℊℯ𝓃 𝓊𝓃𝒹 ℛ𝒶̈𝓃𝓀ℯ 𝓌ℯ𝓇𝒹ℯ𝓃 𝒶𝓊𝒻𝒽ℴ̈𝓇ℯ𝓃. ℐ𝒸𝒽 𝓌ℯ𝓇𝒹ℯ 𝒶𝓁𝓁 𝒹ℯ𝓂 ℯ𝒾𝓃 ℰ𝓃𝒹ℯ 𝓈ℯ𝓉𝓏ℯ𝓃. ❀ 𝒦𝓁𝓎𝓉𝒶̈𝓂𝓃ℯ𝓈𝓉𝓇𝒶 ein Mythos, voller Leidenschaft, Mut und Zuversicht von der Autorin Costanza Casati. Meine Werte Leserschaft, was ist das Bitte für eine grandiose Geschichte. Klytämnestra eine Königin die über Stärke, Weisheit und Großzügigkeit verfügt und in ihrem Leben mehr als nur Schmerz, Demut und Qualen erleben musste. Eine Frau die gleichzeitig eine Monarchin, Mutter und Mörderin ist. Um was es hier genau geht, müsst ihr schon selbst herausfinden 😏. Die griechische Mythologie muss ich sagen, ein sehr interessantes, grausames und spannendes Thema, was mich schon seit längerem reizt. Die Atmosphäre, die Götter, aber auch das Setting sind unwahrscheinlich gut erläutert und geben dem Ganzen tiefe Einblicke. Es ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen, sondern auch Misshandlungen, Tyrannei und reges Abschlachten. Männer die sich bekriegen, sich Frauen nehmen, wie es ihnen gefällt und Kinder geopfert werden um eine Brise Wind herbeizuführen. Was für eine Welt. Der Erzählfluss ist extrem fesselnd, die Schreibweise spannend und wahnsinnig informativ, selbst die vielen Charakter, jeder hat seine Rolle und passt sich der Gegebenheit ausführlich an. Am meisten natürlich die Königin, die mit ihrem schweren Schicksalen zu kämpfen hat und mein Herz mehr als einmal erweichen ließ. Eine besondere und großartige Frau. Wer auf Götter, Kampf und Mutterliebe steht, ist hier genau richtig. Denn nicht nur die heutige Zeit ist grausam und gewalttätig. Absolut lesenswert und ein neues Highlight in diesem Jahr 💫

    25. Mai 2026

  • nisanur24
    nisanur24

    1195 Follower

    Update 📃 Seite 170 ~𝘋𝘪𝘦 𝘎ö𝘵𝘵𝘦𝘳 𝘣𝘦𝘨ü𝘯𝘴𝘵𝘪𝘨𝘦𝘯 𝘫𝘦𝘯𝘦, 𝘢𝘯 𝘥𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘧𝘢𝘭𝘭𝘦𝘯 𝘧𝘪𝘯𝘥𝘦𝘯.~

    Beichte. Ich habe diesen ganzen Familien-Stammbaum der alten Reichen aus der antiken Mythologie nie wirklich gecheckt – und ehrlich gesagt hat es mich auch nie interessiert.😌 Um um GANZ ehrlich zu sein, ich finde, dass das in der Schule viel zu schnell, viel zu kalt, viel zu unemotional und viel zu trocken erklärt und „beigebracht“ wird. Denn sind wir mal ehrlich, das sind keine Storys, mit denen man eine 10-Jährige fesseln kann. Man versteht es auch nicht wirklich in dem Alter…. Aber naja. Anyways. Soviel zu mir und diesen ganzen alten …. alten Dingen. Ja, so beinhaltet es alles🥲. Mein am meisten gehasstes Fach war tatsächlich Weltgeschichte. Wer hätte es gedacht oder? 😄 Es war mir einfach zu trocken. Und wie ihr mich hier wahrscheinlich inzwischen ein bisschen durch mein Schreiben kennenlernen konntet: Ich bin eine sehr aufgeweckte, leicht zu begeisternde Person, die schnell Feuer fängt, von Herzen connectet und es liebt zu quatschen. Ich liebe gute Storys – sie zu lesen, sie zu erzählen, sie wiederzugeben, drüber zu plaudern – und mich komplett reinzufräsen, am besten mit meinem Hyperfokus. Dann sauge ich in kurzer Zeit alle Infos auf, die ich brauche und tauche komplett ein. Genau so bin ich. 😂 Also, Tea Time, Tea Time 🫖 in jede Menge. Und ich bitte euch. Seien wir mal ehrlich. So viel Gossip und so viele Geheimnisse wie diese alten Götter hatte wirklich niemand … 🌚😌. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich auf diesen Zug springe und euch diese Storys schmackhaft mache. 🤓😂 Zumindest versuche ich’s. Tja, lieber später als nie, scheinbar ist so mit 32 genau die perfekte Zeit für antiken Tea. Das Gute ist, was ich euch auch von Herzen empfehlen kann, ich habe Google bereit, wir haben Google bereit, und jeder Name, der vorkommt, wird innerhalb von zwei Sekunden durch Google gejagt. 😄Und weil ich in der Story drin bin, weiß ich auch sofort nach einmal Wikipedia durchlesen, wer mit wem, wo, wann, warum und weshalb… Stammbaum steht. 🌳 Aber ! es sind wirklich viele Namen. Sehr viele. Und scheinbar alle wichtig. 🌚😂 Diese Seite ist die spaßige. Mir macht es Spaß zu googeln und diese Lücken zu füllen. Was weniger spaßig ist; Die Story bzw. wie es geschrieben ist, mir ist klar es ist kein glückliches Märchen mit Happy End. Oke. Wissen wir. Aber mehr Nähe hätte ich erwartet. Es ist eher eine kompakte, relativ kurz gehaltene Zusammenfassung mit wenig emotionaler Tiefe. Es ist eben eine wirklich historische Erzählweise. Meine Meinung nach. Ob ich Recht habe. Girls I don’t now es ist erst mein zweites Buch in diesem Bereich 🤓 also seid gnädig mit meiner Einschätzung. Aber ich glaube trotzdem, dass es so ist. (🌚) Es geht hier nicht darum, dass wir alles „märchenhaft“ schön serviert bekommen wie in einem Roman, sondern darum, dass wir diese Leben und die relevanten Figuren der damaligen Zeit kennenlernen. Ich finde, es ist ein Buch, das sehr spannend sein KANN – besonders für Leute, die wirklich null Ahnung hatten, wer Klytäemnestra ist wer Helena ist, was mit Sparta was mit Troja, wer ihre Geschwister sind… eben wie bei mir. Aber ich weiß auch dass es nicht jedem gefallen wird – schlicht wegen dem Schreibstil. Er ist sehr kalt, das Tempo schnell, wenig Emotion, und sprachlich anspruchsvoll. Anspruchsvoll as f. So richtig. 😂 Und durch die Namen – mindestens 20 beginnen mit T, der Rest mit P. Man muss jeden Buchstaben genau erfassen, weil Vater, Lover, Bruder und der 60. andere von irgendwoher auch alle mit T anfangen und zu 90 % auf -es oder -us enden. 😂😂😂 Ich schwöre, das macht mich fertig. Ich hab mich richtig gefreut, als ich endlich Odysseus gelesen habe. Endlich mal ein Name, den man kennt und sich merken kann. Warum wohl? EINMAL ein Buchstabe, der nicht T ist. Ein Wunder! Ich wollte es eigentlich schmackhaft machen hahahaha – aber ich muss euch natürlich realistisch vorwarnen und richtig berichten. Wenn man einmal raus ist, ist man raus. Und der Weg zurück ist SCHWER. Wenn man aber im Flow ist, merkt man beim Lesen kaum, dass man liest. Komisch widersprüchlich. Mir macht es bisher Spaß. Aber würde ich nicht sagen, dass ich „Feuer gefangen“ habe. Burn ist noch nicht da. 🔥 Ich glaube, es wird mich berühren – es geht ja um weibliche Rage, also weibliche Wut, Brutalität, Trauer. Aber diese Art zu erzählen… Hmmmmm…. Ihr wisst eh was kommt. Girls, muss ich noch was sagen? Ich habe einfach Pompeji-Niveau erwartet 😂 Jaaa, blockiert mich alle, ich gehe mir selbst auf den Sack aber was soll ich machen? Sag’s mir. Ich kann da gerade nichts dafür. Diese emotionalen Nachbeben gehen nicht aus mir raus. Wofür ich dieses Buch schon jetzt danke, abgesehen von den vielen Stunden Googeln und Weiterbildung – auch wenn man dieses Wissen im Alltag nicht wirklich braucht, um Miete zu zahlen oder zu überleben – finde ich es dennoch sehr schön, sich für etwas zu interessieren und begeistern zu können, und wenn es sich dabei um alte Geschichten handelt, dann umso mehr.🫂 Ja, ich hätte es vielleicht etwas „nahbarer“ geschrieben oder mir gewünscht, dass die Autorin es greifbarer macht, sodass wir mit Kyläemnesta zusammen leiden und durch ihre Augen alles erleben und fühlen können. So stehen wir aktuell nur da, schauen zu – zwar interessiert, aber ein Stück weit distanziert. Und ich möchte, dass sie mich richtig mit ihrem antiken Tea beschüttelt. 🫖 Was mich nach Pompeji auch hier am meisten erschüttert, traurig macht und zum Nachdenken bringt, sind die Positionen der Frauen. Es scheint keine andere Option im Leben zu geben, außer sich an einen Mann zu binden – binden zu müssen –, Mutter zu sein, zu funktionieren und das gleiche Leben zu führen wie alle davor, danach oder dazwischen. Es macht mich fertig. Es macht mich fertig, dass man beim Lesen immer wieder vor Augen geführt bekommt, dass sie keine Wahl hatten. Und das hatten sie nie. Zero. Zero Option. Wir können uns wahrlich glücklich schätzen – auch wenn nicht alles perfekt ist –, und stolz darauf sein, wohin wir bisher gekommen sind, wohin alle Frauen vor uns es geschafft haben, für uns. Für uns. Und genau deshalb dürfen wir niemals damit aufhören. 🫂❤️‍🩹 ⤵️ „Könige und Helden sterben wie die Fliegen, aber Königinnen überleben sie alle." „Was Königinnen angeht, so werden sie entweder gehasst oder vergessen. Sie weiß bereits, welche Option ihr besser passt. Soll sie doch für immer gehasst werden.“ »Er begehrt dich«, sagt Leda schließlich. Ihre grünen Augen wirken matt wie angelaufenes Kupfer. »Sieht er nicht, dass ich schwanger bin?« Leda schüttelt den Kopf. »Manche Männer begehren immer nur das, was sie nicht haben können.« »Man bringt uns bei, die Ehe sei das Ende von Kindheit und Vergnügen, aber das ist nicht wahr. So viel verändert sich nicht im Leben.« »Woher weißt du das?« »Ich bin einfach überzeugt davon. Das wird nur von Männern behauptet, damit wir uns für alles verantwortlich fühlen, während sie sich weiterhin wie Kinder benehmen dürfen.« Helena lacht.

    Update 📃 Seite 170 
~𝘋𝘪𝘦 𝘎ö𝘵𝘵𝘦𝘳 𝘣𝘦𝘨ü𝘯𝘴𝘵𝘪𝘨𝘦𝘯 𝘫𝘦𝘯𝘦, 𝘢𝘯 𝘥𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘧𝘢𝘭𝘭𝘦𝘯 𝘧𝘪𝘯𝘥𝘦𝘯.~

    5. Dez. 2025

3 von 30 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

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romara
romara21. Dez. 2025

Ich hatte bis jetzt irgendwie Mühe, Klytämnestra als starke, aktive und mächtige Prinzessin zu sehen und Helena als sanfte und ängstliche Figur, weil ich bisher nur Bücher gelesen hatte, in denen es genau umgekehrt war und Helena im Zentrum stand. Ich finge diesen „Rollentausch“ aber echt interessant.

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Autorin / Autor

Über Costanza Casati

Costanza Casati wurde 1995 in Texas geboren und wuchs in einem Dorf in Norditalien auf. An einem klassischen italienischen Liceo studierte sie Altgriechisch und antike griechische Literatur. Anschließend lebte sie fünf Jahre lang in England, wo sie das Warwick Writing Program absolvierte. »Klytämnestra« ist das Romandebüt der Journalistin und Drehbuchautorin.

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