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Dshamilja

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Über das Buch

Tschingis Aitmatow arbeitete als Veterinärmediziner auf dem Experimentiergut des Viehzuchtforschungsinstituts von Kirgisien. Er hatte bereits einige kleinere Erzählungen veröffentlicht und absolvierte 1956 ein Praktikum am Maxim Gorki-Literaturinstitut in Moskau. Als Diplomarbeit verfasste er eine Geschichte, gab ihr den Titel »Dshamilja«, und seither geht sie um die ganze Welt.

In der Neuausgabe erzählt Tschingis Aitmatow, wie die Novelle von Dshamilja und Danijar entstand und wie die »schönste Liebesgeschichte der Welt« zunächst einen Sturm der Entrüstung auslöste.

Editionen (20)

ISBN9783293205000
VerlagUnionsverlag
Erscheinungsdatum08.07.10
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

102 Bewertungen

12 Rezensionen

3,9

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  • oktoberkind
    oktoberkind

    118 Follower

    5,0

    Die Novelle “Dshamilja” ist das wohl bekannteste Werk des Autors Dschingis Aitmatov (ins Deutsche übersetzt von Gisela Drohla). Hierin geht es um den jugendlichen Said, der die Geschichte eines Sommers mit seiner jungen Schwägerin Dshamilja aufschreibt, die, während ihr Mann wie fast alle Männer in den Krieg ziehen musste, auf der Kolchose arbeitet und sich in den Außenseiter Danijar verliebt. Eine zarte Liebesgeschichte in einer wunderbaren poetischen Sprache, die die kirgisische Steppe vor dem inneren Auge aufleben lässt. Die Ausgabe des Insel-Verlags ist dazu wunderschön illustriert. Ganz großer Tipp für einen Klassiker der Weltliteratur, der das Gegenteil von angestaubt ist!

    16. Nov. 2025

  • 4,0

    Eine kurze poetische Reise ❤️

    Eine kurze poetische Reise ❤️

    30. Dez. 2024

  • jam
    jam

    42 Follower

    5,0

    Leicht und schwer zugleich - eine schöner Schreibstil, der die Weiten der Steppe vor dem inneren Auge zum Leben erweckt.

    Eine sehr poetisch verfasste Liebesgeschichte aus der Perspektive eines jungen Mannes, der noch gar nicht richtig weiss, was Liebe wirklich ist. Dshamilja ist eine bereits verheiratete junge Frau, deren Mann, wie so viele in diesem Dorf, im Zweiten Weltkrieg an der Front stationiert ist. Die täglichen Aufgaben des Dorfes fallen den jungen zurückgebliebenen zu, welche nicht mehr zur Schule gehen. Alle jungen Männer des Dorfes fühlen sich von der fröhlichen Dshamiljia angezogen, die nicht auf den Mund gefallen ist. Auch der kleine Bruder ihres Mannes, aus dessen Perspektive die Geschichte geschrieben ist, interessiert sich für sie. Zusammen mit einem Aussenseiter im Dorf, einem Rückkehrer von der Front, wird ihnen die Aufgabe zugeteilt die Weizenladungen für die Truppen an der Front zur Bahnstation zu transportieren. So kommen sich die drei näher - bis sich Dshamilija, obwohl sie weiss, dass sich das nicht gehört, für den angeblich ungeeignetsten Kandidaten entscheidet. Eine schöne Geschichte übers Erwachsenwerden, Eifersucht und natürlich die Liebe. Aitmatow bechreibt die Gefühlswelt und die Landschaft in gekonnten malerischen Bildern. Nebenbei erfährt die Leserschaft auch einiges über die Sitten und Bräuche der kirgisischen Steppe. Wer ruhige, tiefgründige Romane in diesem Setting mag kommt hier voll auf seine Kosten. PS: Es IST (eine der) die schönste/n Liebesgeschichte/n ;-)

    31. März 2024

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Tschingis Aitmatow

Tschingis Aitmatow, 1928 in Kirgisien geboren, arbeitete nach der Ausbildung an einem landwirtschaftlichen Institut zunächst in einer Kolchose. Nach ersten Veröffentlichungen zu Beginn der Fünfzigerjahre besuchte er das Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau und wurde Redakteur einer kirgisischen Literaturzeitschrift, später der Zeitschrift Novyj Mir. Mit der Erzählung Dshamilja erlangte er Weltruhm. Tschingis Aitmatow verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 79 Jahren.

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