Wallanders erster Fall

Wallanders erster Fall

by Henning Mankell·Book 1 of 12
Softcover
3.759
KommissarKrimis Im GroßdruckSelbstmordDie Pyramide

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Vier Erzählungen und ein Roman - aus den Anfängen von Kommissar Wallander. »Ein Must für Fans.« Facts

Als Wallander seinen ersten Fall löst, ist er Anfang Zwanzig, ein junger Polizeianwärter und bis über beide Ohren in Mona verliebt. In einer Zeit, da die Polizei mit Schlagstöcken gegen Demonstranten vorgeht, wird seine Berufswahl nicht nur von seinem Vater kritisiert.

Da findet er eines Abends seinen Nachbarn Halén erschossen auf dem Küchenboden. Die Kriminalpolizei tippt auf Selbstmord, doch Wallander zweifelt an dieser Erklärung, um so mehr, als Haléns Wohnung in Flammen aufgeht und man wenig später auf eine weitere Leiche stößt. Am Ende dieser Ermittlung hat Wallander eine Menge Fehler gemacht und leichtsinnig sein Leben riskiert, doch sein außerordentliches kriminalistisches Talent gilt als erwiesen.

Von Wallanders erstem Fall bis zu einem ausgewachsenen Kriminalroman, ›Die Pyramide‹, reicht das Spektrum dieser Erzählungen, die alle vor dem 8. Januar 1990, dem Beginn der Wallander-Romane, spielen.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Police Procedural
Format
Softcover
Pages
432
Price
13.40 €

Author Description

Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, war einer der großen schwedischen Gegenwartsautoren, von Lesern rund um die Welt geschätzt. Sein Werk wurde in über vierzig Sprachen übersetzt, es umfasst etwa vierzig Romane und zahlreiche Theaterstücke. Nicht nur sein Werk, sondern auch sein persönliches Engagement stand im Zeichen der Solidarität. Henning Mankell lebte abwechselnd in Schweden und Mosambik, wo er künstlerischer Leiter des Teatro Avenida in Maputo war. Er starb am 5. Oktober 2015 in Göteborg. Seine Taschenbücher erscheinen bei dtv.

Posts

8
All
4

Kriminalroman In seinem ersten Fall (der tatsächlich viel späterals die ersten Krimis verfasst wurde) findet Kurt Wallander am Selbstmord seines Nachbarn einige Ungereimtheiten. Kein Wunder, wenn er sich in die Aufklärung verbeißt. Offensichtlich hat die Figur des mitgenommenen und mit Zweifeln behafteten Kommissars Kurt Wallander selbst nach gut 25 Jahren kaum etwas von ihrer Anziehungskraft verloren. Schon damals fühlte er, sein gutes altes Schweden sei durch Verbrechen und gesellschaftliche Entwicklungen auf dem absteigenden Ast, dieses Gefühl wird zum durchgehenden Motiv in den folgenden Kriminalromanen. Immer noch lesenswert

4

Kurz, aber knackig.....

Wallander hat also in einer Kurzgeschichte seinen Anfang. Mir hat dieser kurze Krimi sehr gut gefallen. Leicht und flüssig geschrieben. Charaktere und Handlung sind schlüssig, was bei Krimis nicht immer der Fall ist. Klare Leseempfehlung für Fans.

4

Wallanders erster Fall von Henning Mankell gibt einen spannenden Einblick in die Anfänge des Ermittlers, den man später so gut kennt. Hier ist Wallander noch jung, Anfang bis Mitte 20, und wirkt unsicher, manchmal noch ein bisschen naiv, aber gleichzeitig voller Tatendrang. Das ist natürlich ein ziemlicher Unterschied zu dem zynischen, melancholischen Wallander, den man später in den anderen Büchern trifft. Im Buch begleitet man ihn durch mehrere Fälle, und am Ende ist man überrascht, wie schnell man Wallander von einem eher unsicheren jungen Mann zu dem Ermittler bekommt, den man aus den späteren Bänden kennt – Anfang bis Mitte 40 und schon ziemlich nah an dem, was einen in den anderen Teilen erwartet. Man merkt, wie sehr sich sein Charakter im Laufe der Jahre entwickelt hat, und man sieht, warum er so geworden ist, wie er ist. Was ich an dem Buch mag, ist, dass es nicht nur um die Fälle geht, sondern auch darum, wie Mankell Wallander als Mensch zeichnet. Der ruhige, melancholische Ton, der später in seinen Romanen immer mehr durchkommt, wird hier schon spürbar, aber eben noch nicht so bitter. Es ist spannend, Wallander in dieser frühen Phase zu erleben, besonders wenn man die späteren Bücher bereits kennt.

2

Laaangweilig. Kein Wallander mehr für mich. 😅

4

Gute Vorgeschichte

Der Titel "erster Fall" stimmt meiner Meinung nach nicht ganz. Es wird seine Karriere von der Zeit als junger Polizeianwärter bis hin zum Beginn der eigentlichen Reihe aufgezeigt. Dabei löst er mehrere Fälle. Man bekommt jedoch ein gutes Bild von Kurt Wallander, auch über seine Charaktereigenschaften. Er trifft immer wieder, berufliche wie auch private, Entscheidungen, welche ich nicht ganz nachvollziehen kann. Es ist eine gute Vorgeschichte, welche teilweise etwas mehr tiefe Vertragen hätte.

3

Diese Kurzkrimisammlung rund um Komissar Wallander war nett zu lesen, leider aber auch nicht mehr. Mein zweites Buch des Autors und ich muss feststellen, dass Mankell wohl einfach nichts für mich ist. Sein nüchterner, realistischer Stil hat mir teilweise gut gefallen, oft hätte ich mir aber ein mehr Spannung und weniger Wetterberichte gewünscht. Auch der ewig gleiche Aufbau der Geschichten hat mich ein bisschen gestört: Warum lernt Wallander nicht, dass es unklug ist, am Ende immer allein mit dem gewalttätigen Mordverdächtigen herumzusitzen? Für Wallanderfans ist das Buch sicherlich zu empfehlen, ich konnte es nur häppchenweise genießen.

3

Gute Wallander- Geschichten, teils mit der Länge von Mini-Romanen. Sehr gute Unterhaltung, wenn man mal nicht gerade mehrere hundert Seiten Mankell lesen will .

Das Buch ist eine Sammlung von Geschichten aus der ganzen Berufslaufbahn von Kurt Wallander, Mankells erfolgreichstem Roman-Ermittler. Diese Geschichten sind nicht kurz, man könnte fast von Mini-Romanen sprechen. Sie ähneln ziemlich den Romanen: spannend erzählte Ermittlungsarbeit, Fehlschläge und Durchbrüche in den Ermittlungen, gemischt mit Privatem und der Beziehungsdynamik des Ermittlerteams. Das liest sich wunderbar, ist spannend und unterhaltsam, bisweilen ein wenig skandinavisch-schwermütig. Dabei kommt Mankell hier ohne Gewaltorgien und Absurditäten aus. Das einzige was etwas verwundert ist, was im kleinen Ystad alles so passiert. Das Buch bietet sich eher für Leser an, die schon den einen oder anderen Wallander -Roman gelesen haben, nicht so sehr als Einsteiger. Wie auch bei den Romanen stellt sich bei mir nach der Lektüre eine seltsame Amnesie ein: Gut unterhalten während der Lektüre, kurz danach ist alles weg. Nach zwei Jahren könnte ich das wieder lesen und schwören, dass es das erste Mal ist. Der fehlende Nachhall ist es, der mich vor vier Sternen zurückhält, obwohl sich "Wallanders erster Fall" doch positiv von der Masse der Krimiliteratur abhebt.

3

Gute und solide Krimisammlung, insgesamt fünf Geschichten. Ein etwas unsteter Protagonist und ein sprunghafter Schreibstil garantieren dennoch Spannung.

Create Post