Mörder ohne Gesicht
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Description
Ein altes Bauernpaar ist auf seinem Hof brutal ermordet worden. Kurz vor ihrem Tod hatte die Bäuerin noch einen letzten seltsamen Hinweis gegeben … Wallanders zweiter Fall
Kurt Wallander stieß die Tür mit dem Fuß auf. Es war schlimmer, als er es sich vorgestellt hatte. Viel schlimmer. Später würde er sagen, daß es das Schlimmste war, was er je gesehen hatte. Und dabei hatte er weiß Gott schon eine Menge gesehen. Ein altes Bauernpaar ist auf seinem Hof ermordet worden.
Nicht nur das Motiv der Tat liegt völlig im Dunkeln, vor allem deren furchtbare Brutalität irritiert die ermittelnden Polizisten um Kurt Wallander. Und dann hatte die alte Bäuerin, kurz bevor sie im Krankenhaus starb, den Beamten noch einen letzten, seltsamen Hinweis gegeben ...
Ein raffinierter psychologischer Kriminalroman in der Tradition Sjöwall/Wahlöös. ›Mörder ohne Gesicht‹ wurde 1992 als bester Thriller Skandinaviens ausgezeichnt.
Book Information
Author Description
Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, war einer der großen schwedischen Gegenwartsautoren, von Lesern rund um die Welt geschätzt. Sein Werk wurde in über vierzig Sprachen übersetzt, es umfasst etwa vierzig Romane und zahlreiche Theaterstücke. Nicht nur sein Werk, sondern auch sein persönliches Engagement stand im Zeichen der Solidarität. Henning Mankell lebte abwechselnd in Schweden und Mosambik, wo er künstlerischer Leiter des Teatro Avenida in Maputo war. Er starb am 5. Oktober 2015 in Göteborg. Seine Taschenbücher erscheinen bei dtv.
Posts
1. Fall der Kurt Wallander Reihe 👮🏼♂️
Mürrischer und eigenwilliger Kommissar Wallander, verleugnet das Offensichtliche, Frauen gegenüber etwas kritisch eingestellt Man merkt, dass dieses Buch im Jahr 1990 spielt. Keine Handys sondern Festnetz und manchmal Telefone in Einsatzfahrzeugen und Telefonzellen. Fax statt Emails, Kassettenrekorder, aber auch mittlerweile politisch inkorrekte Begriffe welche verwendet werden. Das sind nur einige Beispiele. Das Thema Ausländerfeindlichkeit und Einwanderung war schon damals so präsent, dass Mankell es zum Haupt-Thema des Krimis gemacht hat. Generell hat mir die Ermittlung gut gefallen, es ist vom Stil her anders als die heutigen modernen Krimis. Es wird vor allem die Ermittlungsarbeit detailliert dargestellt und auch dass diese lange dauern kann statt nur wenige Tage wie es in modernen Krimis den Anschein hat. Kommissar Wallander polarisiert, daher wird die Reihe nicht jedem gefallen.

Schwedenkrimi Chronologisch gesehen der zweite Krimi mit Kurt Wallander, dem griesgrämigen Kommissar und seiner Mannschaft in der Kleinstadt Ystadt in Schweden. Ein altes Bauernpaar wurde grauslig gemeuchelt, der erste Verdacht fällt auf Asylsuchende. Wenn man bedenkt, dass der Roman in Schweden 1991 erschienen ist, muss man feststellen, dass die Asyldebatte schon 35 Jahre köchelt. Die Polizeiarbeit wird im Krimi differenziert dargestellt, viele Sackgassen und keine blitzschnellen Ermittlungserfolge, das drosselt zwar das Tempo des Krimis, aber nicht unbedingt zu Ungunsten des Lesespasses. 1991 Ein Autotelefon mit schlechten Funknetz, die völlige Abwesenheit von Handys, DNA vielleicht vorhanden aber utopisch, bedeuteten damals eine ganz andere Ermittlungsarbeit als heute. Für geduldige Leser eine Bereicherung.
Es war einmal Gehöft mit einem toten Paar… Mitten in Schweden
Mörder ohne Gesicht - Ein älteres Ehepaar wird ermordet. Einsam und verlassen lieg das Gehöft der Beiden. Oder ist das alles nur Schein? Interessiert den melancholisch recherchierenden Wallander kaum, denn er hat eigene Probleme, eine Scheidung, ein ewig unzufriedener Vater, eine Tochter die nicht besucht, oder wenn dann zu wenig. Wenn das Leben so weitergeht… … braucht man sich keine Sorgen machen. Der Roman wirkt sehr dunkel, melancholisch und ziemlich fertig. Das alles geht vom vermittelndem Kommissar aus. Mit seinem Leid, seinen Überlegungen und seinen Plänen. Starker Roman mit einem starken Wallander in einem tristen Schweden
Zeitlos gut!
Das Buch ist ohne Zweifel in die Jahre gekommen, und doch ist man nach wenigen Seiten wieder tief drin in der Geschichte, in diesem grausamen Fall, bei dem zwei wehrlose alte Menschen bestialisch hingerichtet werden. Einige Sachen sind etwas konstruiert, anhand der extremen Grundspannung kann man darüber aber gut hinwegsehen. Leseempfehlung!
„Wir leben, als ob wir uns nach den Autodieben und Tresorknackern aus früheren Zeiten sehnten, die den Hut hoben und freundlich waren, wenn wir kamen, um sie zu holen.“ – Kurt Wallander, Mörder ohne Gesicht
Mörder ohne Gesicht ist ein starker Auftakt der Wallander-Reihe und zeigt einen Ermittler, der noch nicht abgeklärt, aber bereits von vielen Dingen gezeichnet ist. Der brutale Mord an einem älteren Ehepaar auf dem Land ist nicht nur ein klassischer Kriminalfall, sondern öffnet auch die Tür zu gesellschaftlichen Spannungen. Das letzte Wort der sterbenden Frau – „Ausländer“ – entfacht politische Diskussionen, fremdenfeindliche Proteste und Drohungen, die bald auch Wallander selbst treffen. Was das Buch besonders macht, ist nicht nur der spannende Fall, sondern das leise, melancholische Grundrauschen, das alles durchzieht. Wallander hat mit seiner zerstörten Ehe zu kämpfen, sein Vater verliert zunehmend den Bezug zur Realität, seine Tochter entfernt sich – und mit Rydberg, seinem erfahrenen Kollegen, geht es gesundheitlich bergab. Der Fall wird zur Zerreißprobe, nicht nur beruflich, sondern auch emotional. Mankell schafft es, die politischen und persönlichen Ebenen miteinander zu verweben, ohne je platt zu wirken. Mörder ohne Gesicht ist kein Hochglanzkrimi, sondern eine ruhige, nachdenkliche Geschichte über einen Mann, der versucht, in einer zunehmend komplexen Welt seinen Platz zu finden – und dabei oft scheitert, aber nicht aufgibt.
Mit viel gutem Willen gibt's 3 Sterne. Ist eher so ein 2,75 Sterne Buch :). Der Anfang ist ein typischer Skandinavien Krimi mit allem was dazu gehört. Aber das Buch verflacht recht schnell und vieles wird seltsam oberflächlich abgehandelt. Dabei hat das Buch so viele Themen die man hätte gut ausarbeiten können, sowohl in dem Fall an sich ( asylpokitik und fremdemfeindlichkeit) als auch im privaten (Seniliität beim Vater, Eheprobleme samt Affären, Beziehung zur tochter und alten Freunden) aber alles ist irgendwie lieblos zusammen geschrieben. Trotzdem ist es ein Krimi den man, wenn man so Andreas Franz oder oder Klaus Peter Wolff Fan ist gut lesen. Und es ist ja Teil 1, da die Serie so gefeiert ist wird sich das bestimmt noch steigern und ich werde die Serie auch weiterlesen
Ein gemütlicher Roman
Das ist mein erste Buch von Henning Mankell gewesen. Es ist spannend und gut geschrieben, dennoch eher ein ruhiger Krimi. Wer pure Action sucht tut sich mit diesem Buch keinen Gefallen. Ich fand das Buch gut, man konnte es beruhigt auch mal zur Seite legen. Keine langweilige Beschreibungen der Umgebung sondern stets voll mit Handlungen.

Brandaktuelles Thema, mit Vorurteilen wie es jedem passieren kann/wird
Kurz zur Geschichte, sie war leicht zu lesen, es gab kleine Spannungsmomente allerdings fehlte mir manchmal der Pepp. Was anhand des Einbandes oder des Titels nicht erkennbar war, es ging in großen Teilen um die Flüchtlingspolitik in Schweden um 1990 (geschrieben um 2001) und deren Probleme. Ich fande die Missstände und Ohnmacht der Behörden „schön“ beschrieben. Alles in allem lesenswert!
Entspannte Krimi-Geschichte für zwischendurch..man sollte nicht mit zu viel Erwartung an das Buch gehen.
„Ich habe sie unter VW gespeichert“, antwortete Martinsson. […],als Martinsson mitteilte, dass VW für >>Verrückte und Wichtigtuer<< stand.“ ~Seite 108 ——— Inhalt: Das erste Buch zu der Kurt-Wallander-Romane. Ein Polizist in Schweden, der einen schwierigen Fall lösen muss. Ein Bauern-Ehepaar wurde auf brutalste Art und Weise ermordet und zum Sterben zurückgelassen. Bevor die Frau im Krankenhaus verstirbt, gibt sie allerdings einen Hinweis, der nicht nur Verwirrung erzeugt, sondern auch viele Probleme bei der Ermittlung. Das Buch war spannend zu lesen, aber hatte keinen krassen Plottwist. Man konnte schon ein wenig vorhersehen was passiert, tappt aber trotzdem im Dunkeln. Schön finde ich, wie diese Idee umgesetzt wurde, auch mit vielen Einblicken ins private Leben von Kurt Wallander. Das hat für mich die Bindung zu dem Protagonisten um ein vielfaches mehr aufgebaut, wie bei einem normalen Polizei-Krimi. Das Buch ist zwar aus dem 1990er Bereich, doch hat es erschreckend viele Ähnlichkeiten mit der jetzigen Welt und der Asylpolitik der Welt, in dem Buch bezogen auf Schweden, doch eigentlich auf die ganze Welt ausdehnbar. Hier bekommt man eine neue Sichtweise auf die Dinge, die man so vielleicht nicht erfahren würde aka Rassismus, Asylpolitik etc. Wichtige Themen, die angesprochen werden müssen und dem Autor ist das definitiv gut gelungen. Das Buch hat mich von der Geschichte nicht umgehauen, es war mehr realitätsnah und daher keine krassen Wendungen oder Sonstiges. Trotzdem sehr spannend zu lesen, wenn man sein Köpfchen mal ein bisschen entspannen will und für etwas, das man zwischendurch schnell weglesen kann. Ich werde auf jeden Fall, die anderen Bücher aus der Reihe lesen, wenn ich sie in meine Finger bekomme.

Ein altes Bauernpaar 👩🌾🧑🌾 ist auf seinem Hof brutal ermordet worden ⚰️ . Kurz vor ihrem Tod hatte die Bäuerin noch einen letzten seltsamen Hinweis gegeben … Mein erstes Buch von Henning Mankell und definitiv nicht mein letztes! Das Buch gibt detaillierte Einblicke in die manch aussichtslose Sicht bei Ermittlungen. Was die ersten 100 Seiten auch erst so scheint, dennoch mit Mankells Schreibstill absolut spannend erzählt. Ich konnte das Buch echt schwer weglegen, weil man immer wissen wollte wie es weiter geht! Der Polizist Kurt Wallander hat mir als Protagonist super gefallen. In dem Buch wird auch viel auf sein Privatleben eingegangen, was ich absolut super fand, da es nicht zu viel bzw. auch keine unnötig langen Informationen waren. Das Buch ist zwar schon relativ alt dennoch spricht es ein hoch aktuelles Thema an, nämlich die Flüchtlingspolitik und welche Vorurteile damit einher gehen. Für das Buch gibt es 5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Gute Story, zu wenig Spannung
>> MÖRDER OHNE GESICHT << von HENNING MANKELL, 333 Seiten | erschienen im @dtv_verlag , übersetzt von Paul Berf | unbezahlte Werbung Vor ca. 15 Jahren hab ich auf meiner Backpacker Tour durch Australien unter einem Bett in einem random Hostel „Die Rückkehr des Tanzlehrers“ von Henning Mankell gefunden. Damals hat ich keine Bücher dabei und war froh, etwas zum Lesen gefunden zu haben. Meine Erinnerungen sagten mir, dass es ein megaspannender Krimi war, und so hatte ich mir schon immer mal vorgenommen, die gesamte Kommissar Wallander Reihe von Mankell zu lesen. Nach nem kurzen Small Talk mit Anna (@buchklopfen) haben wir uns dann entschieden, die gesamten 12 Wallander Bänder gemeinsam als Buddy-Read zu lesen. Die liebe Anna war beim ersten Band verhindert und somit habe ich schon mal losgelegt. Aber da sie eh viel schneller liest als ich lahme Schnecke, können wir das verkraften. 📚 Buchinhalt: Die Story handelt sich um den schwedischen Kommissar Kurt Wallander, der einen brutalen Mord in Ystad aufklären muss. Zwei Rentner wurden in ihrem Haus auf perverse Art abgeschlachtet und es gibt so gut wie keine Hinweise. Parallel dazu geschieht ein weiterer kaltblütiger Mord, der mit dem ersten in Zusammenhang gebracht wird. 👍🏽 PRO: Die Ermittlungsarbeit (handelt sich um einen Kriminalroman) ist plausibel und läuft Step by Step. Man erfährt sehr viel über Wallanders Charakter & Leben – der klassische tragische Held. Atmosphäre und Landschaft werden super beschrieben, sodass man sich gute Bilder im Kopf ausmalen kann. 👎🏽 KONTRA: Zu viel nebensächliche Geschichten und Details. In Vergleich zu einem Thriller kommt dadurch einfach viel zu wenig und zu selten richtige Spannung auf. ⭐⭐⭐: 3/5 Sterne für den Auftaktkrimi der Wallander Reihe. Ich vermute, dass im ersten Band sehr viel über den Protagonisten erzählt wird, um sich ein Bild von ihm machen zu können für die weiteren Bände. Das geht auf Kosten der Spannung und Haupthandlung. Ich werde auf jeden Fall mit Band 2 „Die Hunde von Riga“ weitermachen. Hast du schon mal was von Mankell gelesen und wenn ja, wie fandest dus?
Ein Buch für zwischendurch
Es hat sich gut lesen lassen, es war spannend bis zum Schluss. Jedes Mal mit gefiebert wenn sie kurz vorm schnappen der Mörder waren . Einen Stern muss ich abziehen weil ich es etwas anstrengend fand jedes Mal Kurt Wallander auftauchte, obwohl es ja klar war er es ist von dem gesprochen wurde. Ansonsten kann ich das Buch wirklich empfehlen ich könnte es kaum aus der hand legen und hab es innerhalb von 24 Std komplett gelesen ☺️
Es war ganz gut. Die Handlung ist gegen Ende sehr gerannt. Mir Gefielen die Ausschreitungen gegenüber den geflohenen Menschen in den Asylen. Es macht auf ein Problem aufmerksam, was selbst heute noch viel vertreten ist. Auch die Ermittlungsarbeit war gut beschrieben. Es kam mir nur stellenweise echt langatmig vor.
Das Buch war spannend, aber es hat sich zum Teil sehr sehr gezogen. Und es war mir zum Teil zu Rassistisch und zu Sexistisch. Ich weiß, das Buch ist ca. 30 Jahre alt, aber ich finde es trotzdem nicht angebracht und hat bei mir zu vielen Augenverdrehern geführt. Weiß noch nicht ob ich Kurt Wallander weiter begleiten möchte.
Description
Ein altes Bauernpaar ist auf seinem Hof brutal ermordet worden. Kurz vor ihrem Tod hatte die Bäuerin noch einen letzten seltsamen Hinweis gegeben … Wallanders zweiter Fall
Kurt Wallander stieß die Tür mit dem Fuß auf. Es war schlimmer, als er es sich vorgestellt hatte. Viel schlimmer. Später würde er sagen, daß es das Schlimmste war, was er je gesehen hatte. Und dabei hatte er weiß Gott schon eine Menge gesehen. Ein altes Bauernpaar ist auf seinem Hof ermordet worden.
Nicht nur das Motiv der Tat liegt völlig im Dunkeln, vor allem deren furchtbare Brutalität irritiert die ermittelnden Polizisten um Kurt Wallander. Und dann hatte die alte Bäuerin, kurz bevor sie im Krankenhaus starb, den Beamten noch einen letzten, seltsamen Hinweis gegeben ...
Ein raffinierter psychologischer Kriminalroman in der Tradition Sjöwall/Wahlöös. ›Mörder ohne Gesicht‹ wurde 1992 als bester Thriller Skandinaviens ausgezeichnt.
Book Information
Author Description
Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, war einer der großen schwedischen Gegenwartsautoren, von Lesern rund um die Welt geschätzt. Sein Werk wurde in über vierzig Sprachen übersetzt, es umfasst etwa vierzig Romane und zahlreiche Theaterstücke. Nicht nur sein Werk, sondern auch sein persönliches Engagement stand im Zeichen der Solidarität. Henning Mankell lebte abwechselnd in Schweden und Mosambik, wo er künstlerischer Leiter des Teatro Avenida in Maputo war. Er starb am 5. Oktober 2015 in Göteborg. Seine Taschenbücher erscheinen bei dtv.
Posts
1. Fall der Kurt Wallander Reihe 👮🏼♂️
Mürrischer und eigenwilliger Kommissar Wallander, verleugnet das Offensichtliche, Frauen gegenüber etwas kritisch eingestellt Man merkt, dass dieses Buch im Jahr 1990 spielt. Keine Handys sondern Festnetz und manchmal Telefone in Einsatzfahrzeugen und Telefonzellen. Fax statt Emails, Kassettenrekorder, aber auch mittlerweile politisch inkorrekte Begriffe welche verwendet werden. Das sind nur einige Beispiele. Das Thema Ausländerfeindlichkeit und Einwanderung war schon damals so präsent, dass Mankell es zum Haupt-Thema des Krimis gemacht hat. Generell hat mir die Ermittlung gut gefallen, es ist vom Stil her anders als die heutigen modernen Krimis. Es wird vor allem die Ermittlungsarbeit detailliert dargestellt und auch dass diese lange dauern kann statt nur wenige Tage wie es in modernen Krimis den Anschein hat. Kommissar Wallander polarisiert, daher wird die Reihe nicht jedem gefallen.

Schwedenkrimi Chronologisch gesehen der zweite Krimi mit Kurt Wallander, dem griesgrämigen Kommissar und seiner Mannschaft in der Kleinstadt Ystadt in Schweden. Ein altes Bauernpaar wurde grauslig gemeuchelt, der erste Verdacht fällt auf Asylsuchende. Wenn man bedenkt, dass der Roman in Schweden 1991 erschienen ist, muss man feststellen, dass die Asyldebatte schon 35 Jahre köchelt. Die Polizeiarbeit wird im Krimi differenziert dargestellt, viele Sackgassen und keine blitzschnellen Ermittlungserfolge, das drosselt zwar das Tempo des Krimis, aber nicht unbedingt zu Ungunsten des Lesespasses. 1991 Ein Autotelefon mit schlechten Funknetz, die völlige Abwesenheit von Handys, DNA vielleicht vorhanden aber utopisch, bedeuteten damals eine ganz andere Ermittlungsarbeit als heute. Für geduldige Leser eine Bereicherung.
Es war einmal Gehöft mit einem toten Paar… Mitten in Schweden
Mörder ohne Gesicht - Ein älteres Ehepaar wird ermordet. Einsam und verlassen lieg das Gehöft der Beiden. Oder ist das alles nur Schein? Interessiert den melancholisch recherchierenden Wallander kaum, denn er hat eigene Probleme, eine Scheidung, ein ewig unzufriedener Vater, eine Tochter die nicht besucht, oder wenn dann zu wenig. Wenn das Leben so weitergeht… … braucht man sich keine Sorgen machen. Der Roman wirkt sehr dunkel, melancholisch und ziemlich fertig. Das alles geht vom vermittelndem Kommissar aus. Mit seinem Leid, seinen Überlegungen und seinen Plänen. Starker Roman mit einem starken Wallander in einem tristen Schweden
Zeitlos gut!
Das Buch ist ohne Zweifel in die Jahre gekommen, und doch ist man nach wenigen Seiten wieder tief drin in der Geschichte, in diesem grausamen Fall, bei dem zwei wehrlose alte Menschen bestialisch hingerichtet werden. Einige Sachen sind etwas konstruiert, anhand der extremen Grundspannung kann man darüber aber gut hinwegsehen. Leseempfehlung!
„Wir leben, als ob wir uns nach den Autodieben und Tresorknackern aus früheren Zeiten sehnten, die den Hut hoben und freundlich waren, wenn wir kamen, um sie zu holen.“ – Kurt Wallander, Mörder ohne Gesicht
Mörder ohne Gesicht ist ein starker Auftakt der Wallander-Reihe und zeigt einen Ermittler, der noch nicht abgeklärt, aber bereits von vielen Dingen gezeichnet ist. Der brutale Mord an einem älteren Ehepaar auf dem Land ist nicht nur ein klassischer Kriminalfall, sondern öffnet auch die Tür zu gesellschaftlichen Spannungen. Das letzte Wort der sterbenden Frau – „Ausländer“ – entfacht politische Diskussionen, fremdenfeindliche Proteste und Drohungen, die bald auch Wallander selbst treffen. Was das Buch besonders macht, ist nicht nur der spannende Fall, sondern das leise, melancholische Grundrauschen, das alles durchzieht. Wallander hat mit seiner zerstörten Ehe zu kämpfen, sein Vater verliert zunehmend den Bezug zur Realität, seine Tochter entfernt sich – und mit Rydberg, seinem erfahrenen Kollegen, geht es gesundheitlich bergab. Der Fall wird zur Zerreißprobe, nicht nur beruflich, sondern auch emotional. Mankell schafft es, die politischen und persönlichen Ebenen miteinander zu verweben, ohne je platt zu wirken. Mörder ohne Gesicht ist kein Hochglanzkrimi, sondern eine ruhige, nachdenkliche Geschichte über einen Mann, der versucht, in einer zunehmend komplexen Welt seinen Platz zu finden – und dabei oft scheitert, aber nicht aufgibt.
Mit viel gutem Willen gibt's 3 Sterne. Ist eher so ein 2,75 Sterne Buch :). Der Anfang ist ein typischer Skandinavien Krimi mit allem was dazu gehört. Aber das Buch verflacht recht schnell und vieles wird seltsam oberflächlich abgehandelt. Dabei hat das Buch so viele Themen die man hätte gut ausarbeiten können, sowohl in dem Fall an sich ( asylpokitik und fremdemfeindlichkeit) als auch im privaten (Seniliität beim Vater, Eheprobleme samt Affären, Beziehung zur tochter und alten Freunden) aber alles ist irgendwie lieblos zusammen geschrieben. Trotzdem ist es ein Krimi den man, wenn man so Andreas Franz oder oder Klaus Peter Wolff Fan ist gut lesen. Und es ist ja Teil 1, da die Serie so gefeiert ist wird sich das bestimmt noch steigern und ich werde die Serie auch weiterlesen
Ein gemütlicher Roman
Das ist mein erste Buch von Henning Mankell gewesen. Es ist spannend und gut geschrieben, dennoch eher ein ruhiger Krimi. Wer pure Action sucht tut sich mit diesem Buch keinen Gefallen. Ich fand das Buch gut, man konnte es beruhigt auch mal zur Seite legen. Keine langweilige Beschreibungen der Umgebung sondern stets voll mit Handlungen.

Brandaktuelles Thema, mit Vorurteilen wie es jedem passieren kann/wird
Kurz zur Geschichte, sie war leicht zu lesen, es gab kleine Spannungsmomente allerdings fehlte mir manchmal der Pepp. Was anhand des Einbandes oder des Titels nicht erkennbar war, es ging in großen Teilen um die Flüchtlingspolitik in Schweden um 1990 (geschrieben um 2001) und deren Probleme. Ich fande die Missstände und Ohnmacht der Behörden „schön“ beschrieben. Alles in allem lesenswert!
Entspannte Krimi-Geschichte für zwischendurch..man sollte nicht mit zu viel Erwartung an das Buch gehen.
„Ich habe sie unter VW gespeichert“, antwortete Martinsson. […],als Martinsson mitteilte, dass VW für >>Verrückte und Wichtigtuer<< stand.“ ~Seite 108 ——— Inhalt: Das erste Buch zu der Kurt-Wallander-Romane. Ein Polizist in Schweden, der einen schwierigen Fall lösen muss. Ein Bauern-Ehepaar wurde auf brutalste Art und Weise ermordet und zum Sterben zurückgelassen. Bevor die Frau im Krankenhaus verstirbt, gibt sie allerdings einen Hinweis, der nicht nur Verwirrung erzeugt, sondern auch viele Probleme bei der Ermittlung. Das Buch war spannend zu lesen, aber hatte keinen krassen Plottwist. Man konnte schon ein wenig vorhersehen was passiert, tappt aber trotzdem im Dunkeln. Schön finde ich, wie diese Idee umgesetzt wurde, auch mit vielen Einblicken ins private Leben von Kurt Wallander. Das hat für mich die Bindung zu dem Protagonisten um ein vielfaches mehr aufgebaut, wie bei einem normalen Polizei-Krimi. Das Buch ist zwar aus dem 1990er Bereich, doch hat es erschreckend viele Ähnlichkeiten mit der jetzigen Welt und der Asylpolitik der Welt, in dem Buch bezogen auf Schweden, doch eigentlich auf die ganze Welt ausdehnbar. Hier bekommt man eine neue Sichtweise auf die Dinge, die man so vielleicht nicht erfahren würde aka Rassismus, Asylpolitik etc. Wichtige Themen, die angesprochen werden müssen und dem Autor ist das definitiv gut gelungen. Das Buch hat mich von der Geschichte nicht umgehauen, es war mehr realitätsnah und daher keine krassen Wendungen oder Sonstiges. Trotzdem sehr spannend zu lesen, wenn man sein Köpfchen mal ein bisschen entspannen will und für etwas, das man zwischendurch schnell weglesen kann. Ich werde auf jeden Fall, die anderen Bücher aus der Reihe lesen, wenn ich sie in meine Finger bekomme.

Ein altes Bauernpaar 👩🌾🧑🌾 ist auf seinem Hof brutal ermordet worden ⚰️ . Kurz vor ihrem Tod hatte die Bäuerin noch einen letzten seltsamen Hinweis gegeben … Mein erstes Buch von Henning Mankell und definitiv nicht mein letztes! Das Buch gibt detaillierte Einblicke in die manch aussichtslose Sicht bei Ermittlungen. Was die ersten 100 Seiten auch erst so scheint, dennoch mit Mankells Schreibstill absolut spannend erzählt. Ich konnte das Buch echt schwer weglegen, weil man immer wissen wollte wie es weiter geht! Der Polizist Kurt Wallander hat mir als Protagonist super gefallen. In dem Buch wird auch viel auf sein Privatleben eingegangen, was ich absolut super fand, da es nicht zu viel bzw. auch keine unnötig langen Informationen waren. Das Buch ist zwar schon relativ alt dennoch spricht es ein hoch aktuelles Thema an, nämlich die Flüchtlingspolitik und welche Vorurteile damit einher gehen. Für das Buch gibt es 5/5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Gute Story, zu wenig Spannung
>> MÖRDER OHNE GESICHT << von HENNING MANKELL, 333 Seiten | erschienen im @dtv_verlag , übersetzt von Paul Berf | unbezahlte Werbung Vor ca. 15 Jahren hab ich auf meiner Backpacker Tour durch Australien unter einem Bett in einem random Hostel „Die Rückkehr des Tanzlehrers“ von Henning Mankell gefunden. Damals hat ich keine Bücher dabei und war froh, etwas zum Lesen gefunden zu haben. Meine Erinnerungen sagten mir, dass es ein megaspannender Krimi war, und so hatte ich mir schon immer mal vorgenommen, die gesamte Kommissar Wallander Reihe von Mankell zu lesen. Nach nem kurzen Small Talk mit Anna (@buchklopfen) haben wir uns dann entschieden, die gesamten 12 Wallander Bänder gemeinsam als Buddy-Read zu lesen. Die liebe Anna war beim ersten Band verhindert und somit habe ich schon mal losgelegt. Aber da sie eh viel schneller liest als ich lahme Schnecke, können wir das verkraften. 📚 Buchinhalt: Die Story handelt sich um den schwedischen Kommissar Kurt Wallander, der einen brutalen Mord in Ystad aufklären muss. Zwei Rentner wurden in ihrem Haus auf perverse Art abgeschlachtet und es gibt so gut wie keine Hinweise. Parallel dazu geschieht ein weiterer kaltblütiger Mord, der mit dem ersten in Zusammenhang gebracht wird. 👍🏽 PRO: Die Ermittlungsarbeit (handelt sich um einen Kriminalroman) ist plausibel und läuft Step by Step. Man erfährt sehr viel über Wallanders Charakter & Leben – der klassische tragische Held. Atmosphäre und Landschaft werden super beschrieben, sodass man sich gute Bilder im Kopf ausmalen kann. 👎🏽 KONTRA: Zu viel nebensächliche Geschichten und Details. In Vergleich zu einem Thriller kommt dadurch einfach viel zu wenig und zu selten richtige Spannung auf. ⭐⭐⭐: 3/5 Sterne für den Auftaktkrimi der Wallander Reihe. Ich vermute, dass im ersten Band sehr viel über den Protagonisten erzählt wird, um sich ein Bild von ihm machen zu können für die weiteren Bände. Das geht auf Kosten der Spannung und Haupthandlung. Ich werde auf jeden Fall mit Band 2 „Die Hunde von Riga“ weitermachen. Hast du schon mal was von Mankell gelesen und wenn ja, wie fandest dus?
Ein Buch für zwischendurch
Es hat sich gut lesen lassen, es war spannend bis zum Schluss. Jedes Mal mit gefiebert wenn sie kurz vorm schnappen der Mörder waren . Einen Stern muss ich abziehen weil ich es etwas anstrengend fand jedes Mal Kurt Wallander auftauchte, obwohl es ja klar war er es ist von dem gesprochen wurde. Ansonsten kann ich das Buch wirklich empfehlen ich könnte es kaum aus der hand legen und hab es innerhalb von 24 Std komplett gelesen ☺️
Es war ganz gut. Die Handlung ist gegen Ende sehr gerannt. Mir Gefielen die Ausschreitungen gegenüber den geflohenen Menschen in den Asylen. Es macht auf ein Problem aufmerksam, was selbst heute noch viel vertreten ist. Auch die Ermittlungsarbeit war gut beschrieben. Es kam mir nur stellenweise echt langatmig vor.
Das Buch war spannend, aber es hat sich zum Teil sehr sehr gezogen. Und es war mir zum Teil zu Rassistisch und zu Sexistisch. Ich weiß, das Buch ist ca. 30 Jahre alt, aber ich finde es trotzdem nicht angebracht und hat bei mir zu vielen Augenverdrehern geführt. Weiß noch nicht ob ich Kurt Wallander weiter begleiten möchte.

























