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Wallanders erster Fall und andere Erzählungen

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Über das Buch

Kurt Wallander ist Anfang zwanzig, Polizeianwärter in Malmö und bis über beide Ohren in Mona verliebt. Als er seinen Wohnungsnachbarn erschossen in der Küche findet, den Revolver noch in der Hand, glaubt er nicht an Selbstmord, umso mehr, als die Wohnung des Toten in Flammen aufgeht und man wenig später auf eine weitere Leiche stößt. Am Ende dieser Ermittlung hat Wallander eine Menge Fehler gemacht und leichtsinnig sein Leben riskiert, doch sein außerordentliches kriminalistisches Talent gilt als erwiesen ... Von Wallanders erstem Fall bis zu einem ausgewachsenen Kriminalroman, "Die Pyramide", reicht das Spektrum der vorliegenden Erzählungen, die alle vor 1990, dem Beginn der eigentlichen Wallander-Serie, spielen.

Editionen (11)

ISBN9783446051874
VerlagZsolnay-Verlag
Erscheinungsdatum13.05.02
Seitenzahl480

Rezensionen & Bewertungen

66 Bewertungen

9 Rezensionen

3,7

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  • hansdampf
    hansdampf

    199 Follower

    4,0

    Kriminalroman In seinem ersten Fall (der tatsächlich viel späterals die ersten Krimis verfasst wurde) findet Kurt Wallander am Selbstmord seines Nachbarn einige Ungereimtheiten. Kein Wunder, wenn er sich in die Aufklärung verbeißt. Offensichtlich hat die Figur des mitgenommenen und mit Zweifeln behafteten Kommissars Kurt Wallander selbst nach gut 25 Jahren kaum etwas von ihrer Anziehungskraft verloren. Schon damals fühlte er, sein gutes altes Schweden sei durch Verbrechen und gesellschaftliche Entwicklungen auf dem absteigenden Ast, dieses Gefühl wird zum durchgehenden Motiv in den folgenden Kriminalromanen. Immer noch lesenswert

    6. Jan. 2026

  • here_is_gerry
    here_is_gerry

    114 Follower

    4,0

    Wallanders erster Fall von Henning Mankell gibt einen spannenden Einblick in die Anfänge des Ermittlers, den man später so gut kennt. Hier ist Wallander noch jung, Anfang bis Mitte 20, und wirkt unsicher, manchmal noch ein bisschen naiv, aber gleichzeitig voller Tatendrang. Das ist natürlich ein ziemlicher Unterschied zu dem zynischen, melancholischen Wallander, den man später in den anderen Büchern trifft. Im Buch begleitet man ihn durch mehrere Fälle, und am Ende ist man überrascht, wie schnell man Wallander von einem eher unsicheren jungen Mann zu dem Ermittler bekommt, den man aus den späteren Bänden kennt – Anfang bis Mitte 40 und schon ziemlich nah an dem, was einen in den anderen Teilen erwartet. Man merkt, wie sehr sich sein Charakter im Laufe der Jahre entwickelt hat, und man sieht, warum er so geworden ist, wie er ist. Was ich an dem Buch mag, ist, dass es nicht nur um die Fälle geht, sondern auch darum, wie Mankell Wallander als Mensch zeichnet. Der ruhige, melancholische Ton, der später in seinen Romanen immer mehr durchkommt, wird hier schon spürbar, aber eben noch nicht so bitter. Es ist spannend, Wallander in dieser frühen Phase zu erleben, besonders wenn man die späteren Bücher bereits kennt.

    27. Apr. 2025

  • dietmar
    dietmar

    336 Follower

    4,0

    Kurz, aber knackig.....

    Wallander hat also in einer Kurzgeschichte seinen Anfang. Mir hat dieser kurze Krimi sehr gut gefallen. Leicht und flüssig geschrieben. Charaktere und Handlung sind schlüssig, was bei Krimis nicht immer der Fall ist. Klare Leseempfehlung für Fans.

    5. Mai 2026

3 von 9 Rezensionen

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