Der Sandmaler

Der Sandmaler

by Henning Mankell·Book 1 of 10
Softcover
3.924
KorruptionPostkolonialismusRassismusWeiße Touristen

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Description

Der erste Afrika-Roman des Bestsellerautors

Elisabeth und Stefan hatten gegen Ende der Schulzeit eine flüchtige Beziehung. Jetzt treffen sie sich kurz nach dem Abitur auf dem Flug nach Afrika wieder. Während Stefan das Strandleben genießt und in einer Bar ein einheimisches Mädchen aufreißt, will Elisabeth das fremde Land verstehen. Sie freundet sich mit einem Lehrer aus ihrer Reisegruppe an, der ihr die historischen Hintergründe erklärt, und der einheimische Guide Ndou führt sie durch die ärmsten Viertel. Elisabeth lernt, die Welt und ihr eigenes Leben mit anderen Augen zu sehen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
160
Price
10.30 €

Author Description

Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, war einer der großen schwedischen Gegenwartsautoren, von Lesern rund um die Welt geschätzt. Sein Werk wurde in über vierzig Sprachen übersetzt, es umfasst etwa vierzig Romane und zahlreiche Theaterstücke. Nicht nur sein Werk, sondern auch sein persönliches Engagement stand im Zeichen der Solidarität. Henning Mankell lebte abwechselnd in Schweden und Mosambik, wo er künstlerischer Leiter des Teatro Avenida in Maputo war. Er starb am 5. Oktober 2015 in Göteborg. Seine Taschenbücher erscheinen bei dtv.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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25%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%

Posts

4
All
5

Mich hat Das Buch richtig wütend gemacht, so gut ist es geschrieben. Es geht um Rassismus und um die Kolonialzeit. Henning Mankell war ein toller Autor. Ich liebe all seine Werke. Die ich bis jetzt gelesen habe. Er nimmt kein Blatt vor den Mund . Er ist drastisch und hart. Aber deshalb mag ich ihn so sehr. Ich kann jedem das Buch empfehlen.

Post image
4

Elisabeth und Stefan sind lose aus der Schulzeit miteinander verbunden, als sie sich zufällig am Flughafen wiederbegegnen – und im selben Flieger nach Afrika sitzen. Was als autonome Reise in die Einsamkeit beginnt, wird zu einer gemeinsamen Erfahrung. Mit unterschiedlichen Hintergründen und Haltungen erkunden sie das bereiste Land. Während Elisabeth sich der historischen Verantwortung des Kolonialismus stellt und sich der Kultur öffnet, reist Stefan – ohne Fragen zu stellen, ohne zu sehen. Ein Roman über das Erbe des Kolonialismus, über Ignoranz und Verantwortung – und darüber, wie Reisen unseren Blick auf die Welt verändert. Kurzweilig und klar führt Mankell in die Diskrepanz zwischen kolonialistischer Verantwortung und aneignendem Verhalten – und weckt damit meine Wut auf die Gleichgültigkeit. "Und dann fügte er hinzu, die Bilder seien ein Geschenk für sie, aber sie könne es nicht mitnehmen, wie die Touristen es machten. Daraufhin berührte er flüchtig ihre Wange und ging davon."

5

1:1 Bines rating von 2017: "Mir hat das Buch extrem gut gefallen. Viel besser als ich dachte, hatte ich doch immer im Hinterkopf, dass es sich hierbei um ein sehr frühes Werk von Henning Mankell handelt. Eigentlich ist es eher ein neutraler Reisebericht, als eine spannende Story, doch gerade das hat mir so gut an dem Buch gefallen. Es werden einige Perspektiven auf das afrikanische Land südlich der Sahara aufgemacht, die eine mehr, die andere weniger. So steht das touristische Vergnügen neben furchtbarer Armut und Elend. Dieser Kontrast, ohne wertende Kommentare, hat mir einige Male den Atem stocken lassen. In jedem Fall bleibt viel Platz, sich selber Gedanken zu machen. Die leichte, geradlinige Sprache trägt dazu bei, dass man selber im Kopf viel ergänzt und die Gedanken schweifen lässt. Wenn ein Buch so etwas schafft, ist es für mich ein gutes Buch. Man merkt, dass hinter der Handlung eine echte Reise nach Afrika steht, denn die Beobachtungen der Charaktere wirken sehr authentisch. Als Leser fühlt man sich, als bereise man das Land selber. Ein wirklich toller Roman, der unaufgeregt daherkommt, leicht zu lesen ist und neue Perspektiven eröffnet, die auch nicht immer moralisch korrekt sind, aber eben berücksichtigt werden und so dem Leser ein eigenes Urteil überlassen wird. Sehr empfehlenswert! (less)"

3

Nettes kleines Buch :)

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