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Violeta ist ein schönes und direkt fesselndes Buch. Es ist im Grunde eine große Familiengeschichte über mehrere Generationen, die aus der Perspektive von Violeta erzählt wird. Historische Ereignisse wurden geschickt in die Handlung eingewoben. Die Geschichte zieht einen sofort in den Bann und ist toll erzählt. Es wird sehr feministisch und politisch, wobei die Autorin sich auch nicht vor unangenehmen Themen scheut. Mein einziger Kritikpunkt ist die Umsetzung der Erzählperspektive. Die ganze Geschichte ist ja als eine Art langer Brief an Violetas Enkel konzipiert, und das fühlte sich an manchen Stellen leider ziemlich erzwungen und unnatürlich an. Zum einen beschreibt sie Szenen und Details, die sie eigentlich gar nicht wissen konnte, weil sie nicht dabei war, oder erzählt dem Enkel, was er selbst getan oder gesagt hat. Das ist selbstverständlich dafür da, die Geschichte den Lesern zu erzählen. Da merkt man einfach, dass die Autorin diese Infos unbedingt unterbringen wollte und das Format dabei etwas gebogen hat. Zum anderen, und das fand ich fast unangenehm, sind einige Stellen wirklich stark sexualisiert beschrieben. Wenn man bedenkt, dass sie diesen Text an ihr Enkelkind richtet, sind diese extrem intimen Details doch sehr fragwürdig. Vielleicht sollte das feministisch wirken? Für mich ist es keine perfekte Geschichte, aber absolut lesenswert und ich würde das Buch weiterempfehlen.
8 hours ago
Violeta ist ein schönes und direkt fesselndes Buch. Es ist im Grunde eine große Familiengeschichte über mehrere Generationen, die aus der Perspektive von Violeta erzählt wird. Historische Ereignisse wurden geschickt in die Handlung eingewoben. Die Geschichte zieht einen sofort in den Bann und ist toll erzählt. Es wird sehr feministisch und politisch, wobei die Autorin sich auch nicht vor unangenehmen Themen scheut. Mein einziger Kritikpunkt ist die Umsetzung der Erzählperspektive. Die ganze Geschichte ist ja als eine Art langer Brief an Violetas Enkel konzipiert, und das fühlte sich an manchen Stellen leider ziemlich erzwungen und unnatürlich an. Zum einen beschreibt sie Szenen und Details, die sie eigentlich gar nicht wissen konnte, weil sie nicht dabei war, oder erzählt dem Enkel, was er selbst getan oder gesagt hat. Das ist selbstverständlich dafür da, die Geschichte den Lesern zu erzählen. Da merkt man einfach, dass die Autorin diese Infos unbedingt unterbringen wollte und das Format dabei etwas gebogen hat. Zum anderen, und das fand ich fast unangenehm, sind einige Stellen wirklich stark sexualisiert beschrieben. Wenn man bedenkt, dass sie diesen Text an ihr Enkelkind richtet, sind diese extrem intimen Details doch sehr fragwürdig. Vielleicht sollte das feministisch wirken? Für mich ist es keine perfekte Geschichte, aber absolut lesenswert und ich würde das Buch weiterempfehlen.
8 hours ago






