Violeta

Violeta

Hardback
4.0430
TochterMutterMuttertagFrauen

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Description

An einem stürmischen Tag des Jahres 1920 kommt sie zur Welt, jüngste Schwester von fünf übermütigen Brüdern, Violeta del Valle. Die Auswirkungen des Krieges sind noch immer spürbar, da verwüstet die Spanische Grippe bereits ihre südamerikanische Heimat. Zum Glück hat der Vater vorgesorgt, die Familie kommt durch, doch schon droht das nächste Unheil, die Weltwirtschaftskrise wird das vornehme Stadtleben, in dem Violeta aufwächst, für immer beenden, die del Valles ziehen sich ins wild-schöne Hinterland zurück. Dort wird Violeta volljährig, und schon steht der erste Verehrer vor der Tür …
Violeta erzählt uns selbst ihr Leben, am Ende ihrer Tage schreibt sie ihrem geliebten Enkel einen langen Brief – sie schreibt von ihren halsbrecherischen Affären, den Jahren der Armut, von schrecklichen Verlusten und tiefempfundener Freude, von historischen Vorkommnissen, die ihr Leben geprägt haben: von dem Kampf für die Rechte der Frauen, dem Aufstieg und Fall von Tyrannen und von zwei schrecklichen Pandemien.

Violeta ist die inspirierende Geschichte einer eigensinnigen, leidenschaftlichen, humorvollen Frau, deren Leben ein ganzes Jahrhundert umspannt. Einer Frau, die Aufruhr und Umwälzungen ihrer Zeit nicht nur bezeugt, sondern am eigenen Leib erfährt und erleidet. Und die sich gegen alle Rückschläge ihre Hingabe bewahrt, ihre innige Liebe zu den Menschen und zur Welt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
400
Price
26.80 €

Author Description

Isabel Allende, geboren 1942 in Lima, ist eine der weltweit beliebtesten Autorinnen. Ihre Bücher haben sich millionenfach verkauft und sind in mehr als 40 Sprachen übersetzt worden. 2018 wurde sie – und damit erstmals jemand aus der spanischsprachigen Welt – für ihr Lebenswerk mit der National Book Award Medal for Distinguished Contribution to American Letters ausgezeichnet. Isabel Allendes gesamtes Werk ist im Suhrkamp Verlag erschienen.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
50%
19%
N/A
17%
75%
45%
80%
100%
65%
95%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
72%
78%
95%
85%

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

57
All
4

„Violeta“ erzählt die Geschichte ihres Lebens und das Leben ihrer Lieben vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse ihres Landes.

Die Geschichte ist äußerst turbulent und bewegend. Es beginnt mit der Spanischen Grippe und endet mit der COVID-19-Pandemie. Die Autorin stellt Violeta als starke, entschlossene und unabhängige Frau dar. Viele Männer treten in ihr Leben, doch da sie sich ganz ihrer Familie widmet, muss sie mit Widrigkeiten rechnen. Das Buch ist fesselnd und hat außergewöhnliche Menschen und ihre Situationen, Buntheit, Fluidität – all das macht es empfehlenswert.

4

Ein schönes Buch! Der lyrische Schreibstil von Isabel Allende hat mir sehr gut gefallen. Eine starke Frau erzählt in Form eines Briefes an ihren Enkel ihr aufregendes Leben – angefangen von der Kindheit bis kurz vor ihrem Tod. Die letzten Kapitel empfand ich zwar als etwas langgezogen, trotzdem ingesamt wirklich toll zu lesen.

4

Isabel Allende beschreibt in diesem Buch nicht weniger als ein Jahrhundertleben. Violeta wird 1920, als die spanische Grippe in Chile wütete, geboren. Und sie wird 2020 während der Corona-Pandemie sterben.

Was dazwischen passiert ist geprägt von Violetas Herkunft aus einem relativ wohlhabenden Elternhaus, von weltweiten und regionalen Entwicklungen, von Violetas Energie und von ihrer Suche nach Liebe und Unabhängigkeit. Sie findet Menschen, die sie prägen und für viele Jahre lang begleiten und schafft sich daraus eine Wahlfamilie, bei der sie immer wieder Zuflucht findet. Sie erlebt zwei grosse Lieben, aber auch viele familiäre Dramen, die sie aufs Extremste herausfordern. Isabel Allende berührt in ihrem Buch zahlreiche schwierige Themen wie toxische Beziehungen, Drogensucht oder das Leben in Diktaturen. Aber sie schreibt auch über vieles, was Violeta stärkt - Geschwisterliebe, Wahlverwandschaft, Feminismus, Mutterschaft, die Begegnung mit dem Leben der indigenen Bevölkerung oder ihr unbedingter Fokus auf die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen. Bei all der Fülle bleibt Violeta immer ein wenig distanziert und erreicht mich als Leserin nie ganz. Es ist so, als müsste sie ihr Leben durch einen Schleier betrachten, um all die grossen Gefühle fernzuhalten, die das Leben ihr zugemutet hat. Vielleicht passt das tatsächlich zu der alt gewordenen Violeta, die die Jahre Revue passieren lässt. Für mich ist es ein Manko des Buches, das ich trotzdem gern gelesen habe.

Isabel Allende beschreibt in diesem Buch nicht weniger als ein Jahrhundertleben. Violeta wird 1920, als die spanische Grippe in Chile wütete, geboren. Und sie wird 2020 während der Corona-Pandemie sterben.
4

Allende enttäuscht einfach nie

Schnell und gerne gelesen. Allende tut immer gut, genau richtig, wenn man etwas sucht, das sich leicht wegliest, aber nicht anspruchslos ist. Violeta ist eine tolle Heldin. Gar nicht heldenhaft, sondern voller Fehler erzählt sie zuweilen sehr lakonisch von ihrem Leben. Unzuverlässig zuverlässig, vermute ich. ;) Ich habe sehr mit Allendes Heldin sympathisiert und mochte wie immer bei Allende, das man auch in andere Kulturen eintaucht und nebenbei ein bisschen was lernt.

5

Violeta war das erste Buch welches ich von Isabel Allende gelesen habe und es werden sicher noch einige folgen. Ich bin von der Geschichte begeistert und habe zum Schluss sogar paar Tränen vergossen. Für mich war Violeta ein Highlight und ich freue mich schon auf weitere Geschichten aus der Feder von Isabel Allende

5

Ein Ausflug nach Südamerika

100 Jahre Geschichte, Lebensgeschichte und Entwicklung der Frauenrechte - gepackt in emotionale Ereignisse und personliche Geschichten. Gut zu lesen, wie immer von Isabel Allende 😊

5

Das Beste von Allende seit Porträt in Sepia. So viel Geschichte verpackt in ein Leben, erzählt direkt und mitten ins Herz.

Auf den ersten Blick ist Violeta eine typische Lektüre, wie man es von Isabel Allende erwartet. Eine starke Frau, ihr Leben und viel Hürden zu überwinden. Aber in keinem anderen Roman webt sie Geschichte so geschickt in ein persönliches Schicksal, dass uns tief berührt. Die Erzählweise direkt und ehrlich fesselt uns von Anfang bis Ende. Nach Fortunas Tochter und Porträit in Sepia sicherlich eines der besten Werke von Isabel Allende.

Das Beste von Allende seit Porträt in Sepia. So viel Geschichte verpackt in ein Leben, erzählt direkt und mitten ins Herz.
4

„Glaub nicht, du wärst was Besonderes oder besser als andere, denk daran, dass den herausragenden Nagel der Hammer trifft“

Mit fällt eine Bewertung tatsächlich sehr schwer. Ein tolles Buch mit einem guten Lesefluss und einer starken Protagonistin. Die Geschichte hat mich leider nicht so in den Bann gezogen, sodass ich es nicht mehr weglegen wollte. Ich kann gar nicht genau beschreiben warum, aber das Ende hat nochmal einen 1/4 - 1/2 ⭐️ gut gemacht 🙏🏼

5

Ein wunderschönes Buch !

3.5

Mein erster Roman von Isabel Allende. Erzählt wird die Lebensgeschichte des fiktiven Charakters Violeta del Valle, die 1920 zur Welt kommt, als die Spanische Grippe auch in ihrer südamerikanischen Heimat durch die Häuser zieht. Von da an entfaltet sich die fast biographisch anmutende Geschichte über 100 Jahre und umfasst neben Familie, Freundschaft und Liebe auch die politischen wie gesellschaftlichen Entwicklungen in Violetas Heimatland. Ich habe den Roman gerne gelesen, mochte den Schreibstil der Autorin und viele Personen, die man über Jahrzehnte begleitet, habe ich während des Lesens in mein Herz geschlossen. Zwischendurch ist es hin und wieder etwas langatmig, ein richtiger Spannungsbogen baut sich nicht auf - vielmehr wird die Story sehr ruhig von Lebensabschnitt zu Lebensabschnitt erzählt.

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4.5

Fulminanter Jahrhundertroman über das fiktive Leben einer bewundernswerten Frau und ihrer Familie.

4

Berührend 🌹

Die gesamte Handlung ist in Form eines Briefes geschrieben. Das ist auf der einen Seite ein für mich ungewöhnlicher Schreibstil, auf der anderen Seite dafür sehr gelungen. Eine sehr berührende Geschichte, die ich mit großem Interesse verfolgt habe. Auf Ende hin jedoch sehr politisch, da bin ich dann nicht immer ganz mitgekommen. Ich werde diese Autorin defiinitiv weiter verfolgen.

Berührend 🌹
5

Typischer Isabel Allende, wunderschön, berührend, episch

4

Eine schöne Geschichte über ein langes, interessantes Leben mit einem rührenden Ende.

3

Langatmig und zäh

Besonders den ersten Teil des Buches fand ich sehr langatmig. Der zweite Teil hat mir besser gefallen, da dort die Geschichte Chiles intelligent mit der Romangeschichte verwebt wurde.

5

Violeta war mein 4. Buch von Isabel Allende, aber es hat mir mit Abstand am besten gefallen. Ihren Schreibstil mag ich sowieso aber die Lebensgeschichte von Violeta ist so gut erzählt dass man das Buch am liebsten am Stück lesen würde. Und dadurch dass sich die Geschichte über 100 Jahre streckt ist sie nicht so langatmig wie manch andere Geschichten der Autorin.

3

Ein sehr spezieller Schreibstil, der mich überhaupt nicht gepackt hat.

Isabel Allende erzählt mit „Violeta“ die Geschichte einer bemerkenswerten Frau, die in ihrem Leben viel erlebt, riskiert und auch verändert hat. Zwei Dinge sind mir in diesem Buch ganz besonders aufgefallen: Zum einen wird das Buch von Violeta selbst in Form eines Briefes an ihren Enkel erzählt. Und zum anderen wird hier nicht ein Teil des Lebens einer Protagonistin erzählt, sondern wirklich ihr komplettes Leben – von der Geburt bis zu ihrem Tod. Beide Aspekte fand ich super. Leider habe ich relativ schnell gemerkt, dass mir der Schreibstil von Isabel Allende nicht wirklich zusagt. Zwar ist er wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Doch sprang mir die Autorin zu sehr hin und her. Ich habe jede Menge Menschen im Laufe ihres Lebens kennen lernen dürfen. Unter ihnen waren wirklich sehr interessante Persönlichkeiten, die ich gerne näher kennen gelernt hätte. Leider ist das nicht passiert. Ich habe alle Ereignisse sehr distanziert erlebt und habe wenig emotionale Bindung zu Violeta aufbauen können, was ich sehr, sehr schade fand. Dazu kam noch, dass ich manchmal durch die vielen Sprünge in ihren Erzählungen fast genervt war, da nichts wirklich zu Ende erzählt wurde bzw. nichts in die Tiefe ging. Am Ende habe ich ein beeindruckendes Leben kennen gelernt, das mich trotzdem nicht tief berührt hat und das ich sicherlich auch wieder schnell vergessen werde. Mein Fazit: „Violeta“ von Isabel Allende ist ein Roman über eine ganz besondere Frau, der durch ein ganzes Jahrhundert führt. Leider hat mich der Schreibstil zu keiner Zeit packen können, so dass ich das Buch sehr distanziert und emotionslos gelesen habe. Ganz so schnell werde ich wohl nicht wieder zu einem Buch von Isabel Allende greifen …

Ein sehr spezieller Schreibstil, der mich überhaupt nicht gepackt hat.
3.5

An Violetas Seite durchlebt man ein Jahrhundert der Aufruhr, der Ungerechtigkeit, des Kampfes um Gleichhet, aber auch der Liebe, der Leidenschaft und der Freude. Violeta ist eine schillernde Protagonistin, eine Frau ihrer Zeit voraus. Hat Spaß gemacht, auch wenn es manchmal langwierig war und der Stil anspruchsvoll.

4

Die Biografie einer Frau die in 100 Jahre die verschiedensten politischen Situationen in Südamerika durchlebt hat. Durch den besonderen Schreibstil von Isabel Allende lassen sich die 400 Seiten wirklich schnell weglesen

4

Violettas Leben, voller Temperament,Leidenschaft und Liebe hat mich sehr berührt.

0.5

DNF - langatmiger Schreibstil

Der Klappentext hörte sich interessant an, weshalb ich mich auf das Buch gefreut habe. Allerdings war es für mich ultra schwierig in das Buch herein zukommen. Abgesehen davon, dass ihre Sätze teilweise ein Drittel der Seite einnehmen und ihr Schreibstil sehr langatmig ist, ist sie immer zwischen den Themen hin- und hergesprungen. Für mich hat da so ein bisschen der rote Faden gefehlt. Und da mich die Geschichte zusätzlich nicht gepackt hat, habe ich mich dann dazu entschieden das Buch abzubrechen.

4.5

Obwohl der Einstieg irgendwie schwer war, mochte ich es total. Es ließt sich wie eine Biografie ist aber ein Roman und total spannend und vielseitig

4

„Nachdem ich ein Jahrhundert gelebt habe, kommt es mir vor, als wäre die Zeit mir durch die Finger geronnen. Wo sind diese hundert Jahre geblieben?“ Eine schöne, bewegte Lebensgeschichte, welche Violeta in Form eines Briefes an ihren Enkel geschrieben hat.

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5

Violeta ist weder besonders attraktiv noch sehr gebildet, klar ist sie in manchen Dingen sehr gut & in anderen kennt sie sich gar nicht aus. Sie ist eben eine Frau mitten aus dem Leben, wie du und ich - Und trotzdem ist ihr Leben, welches 100 Jahre(!) umfasst spannend zu verfolgen und das Ende hat mich sehr berührt. Liebe, Verlust, Fehler, Leidenschaft von der Spanischen Grippe über Krieg und Weltwirtschaftskrise. Diese Frau lehrt uns, dass es nie zu spät ist noch einmal zu lieben und neu zu beginnen, immer wieder aufzustehen.

Violeta ist weder besonders attraktiv noch sehr gebildet, klar ist sie in manchen Dingen sehr gut & in anderen kennt sie sich gar nicht aus. Sie ist eben eine Frau mitten aus dem Leben, wie du und ich - Und trotzdem ist ihr Leben, welches 100 Jahre(!) umfasst spannend zu verfolgen und das Ende hat mich sehr berührt. Liebe, Verlust, Fehler, Leidenschaft von der Spanischen Grippe über Krieg und Weltwirtschaftskrise. Diese Frau lehrt uns, dass es nie zu spät ist noch einmal zu lieben und neu zu beginnen, immer wieder aufzustehen.
5

Ein grandioser, intensiver und fesselnder Roman mit einer beeindruckenden Heldin. 😍 Isabel Allende hat mit "Violeta" einen großartigen Roman geschrieben, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und mit seiner brillanten und bildhaften Sprache sowohl das Land, aber vor allem die Personen lebendig beschrieben hat. Erzählt wird Violetas spannendes Leben in Chile, ihre Beziehungen zu den zahlreichen Familienmitgliedern, Partnern und Freunden, aber auch die Zeiten und Auswirkungen von Demokratie, Putsch und Diktatur. Die ist mein erster Roman von Isabel Allende und garantiert nicht mein Letzter. 🥰 Ich habe Violeta sehr gerne und mit viel "Lesefreude" durch ihre 100 intensiven Lebensjahre begleitet - von mir eine klare Leseempfehlung! 👌

4.5

Unterhaltsame, rasante Geschichte durch ein ganzes Jahrhundert.

Ich liebe den schönen, unverschnörkelten Schreibstil Allendes, der sich so leicht wegliest und sich so leicht im Geschehen verliert. Sehr einfühlsam, spannend und kurzweilig hat diese Geschichte voll diverser Ereignisse auch die Geschichte und Landschaft Chiles erzählt. Feminismus, Politik, Familiendynamik, Liebe und Freundschaft, es war alles dabei und es war nichts zu viel!

Unterhaltsame, rasante Geschichte durch ein ganzes Jahrhundert.
5

Eine außergewöhnliche Frau. Ein turbulentes Jahrhundert. Eine unvergessliche Geschichte.

Eine bewegende Geschichte darüber was es bedeutet eine Frau zu sein.

5

Dieses Buch hat mich mitten ins Herz getroffen.

Die Geschichte ist lebendig erzählt, die Sprache wunderschön, und die Figuren sind so vielschichtig, dass man völlig in ihre Welt eintaucht. Am Ende konnte ich nicht anders: Ich habe geweint. Die Lebensgeschichte von Violeta und all das, was sie durchmachen musste, hat mich tief berührt. Der Roman ist in Briefform geschrieben und umfasst fast ein ganzes Jahrhundert. Neben Violetas persönlichem Schicksal erfährt man dabei auch viel über die politischen Entwicklungen in ihrem südamerikanischen Heimatland – ganz nebenbei, ohne dass es sich wie ein Geschichtsunterricht anfühlt. Violeta selbst mochte ich sehr. Sie ist eine starke, positive Figur, durch deren Augen man all die Höhen und Tiefen des Lebens miterlebt. Aber das Herzstück des Buches sind die Menschen um sie herum. Denn Violeta zeigt eindrücklich: Nicht immer sind es die Verwandten, denen man sich am nächsten fühlt. Manchmal sind es genau die Menschen, die zufällig in unser Leben treten – für einen kurzen Moment oder ein ganzes Leben – und dennoch eine große Rolle spielen. Mein Lieblingscharakter? Ganz klar Tonito! Einziger Kritikpunkt: Ihr Engagement am Ende kommt etwas plötzlich, da hätte ich mir eine stärkere Hinleitung gewünscht. Es war mein erstes Buch von Isabel Allende – aber definitiv nicht mein letztes.

4

Mit 'Violeta' hat Isabel Allende ein Familienepos geschrieben, das ganz in der Tradition von 'Geisterhaus' und 'Fortunas Tochter' steht. Die Protagonistin Violeta ist 1920, zu Zeiten der Spanischen Grippe, geboren und schreibt in ihrem 100. Lebensjahr, zu Beginn der Corona-Pandemie, einen Brief an ihren Enkel. Dieser Brief ist das Buch. In dem Brief schildert sie ihr gesamtes Leben und damit einhergehend die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in ihrer Heimat, einem nicht näher benannten südamerikanischen Land (ein Schelm, wer hier an Chile denkt). Neben den Pandemien erlebt Violeta zwei Weltkriege, die keine allzu große Rolle spielen für das Leben der Protagonistin, eine kurze kommunistische Phase und anschließend eine Militärdiktatur sowie den Sturz dieser. Die Stärke von Allende ist es, ihre Geschichten in sehr spannendes Zeitgeschehen einzubinden und die Entwicklungen über mehrere Generationen hinweg abzubilden. Auch kriegt sie es hin, dass man trotz der vielen Figuren selten den Überblick verliert. Jedoch habe ich als Schwäche des Romans empfunden, dass es im letzten Drittel zu einem reinen Nacherzählen von Geschehnissen wird und der Roman seine Lebendigkeit verliert. Übersetzt von Svenja Becker. CN: sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, Tiermord, Pandemie, Krankheit, Tod, Homophobie, Drogenmissbrauch, Suizid, I-Wort, Folter

3.5

Violeta von Isabel Allende erzählt das Leben einer Frau, das sich über ein ganzes Jahrhundert voller Umbrüche spannt. Die Geschichte ist in Form eines langen Briefes geschrieben und verbindet persönliche Erinnerungen mit historischen Ereignissen, was der Erzählung eine ruhige, reflektierende Atmosphäre verleiht. Besonders gelungen ist die Art, wie Allende große gesellschaftliche Veränderungen durch Violetas persönliche Erfahrungen sichtbar macht. Die Figuren wirken lebendig, und viele Episoden sind emotional und eindrücklich geschildert. Einige Passagen ziehen sich etwas, und bestimmte Entwicklungen bleiben eher vorhersehbar. Insgesamt ist es jedoch ein lesenswerter, atmosphärischer Roman mit starken Momenten und einer interessanten Perspektive auf ein bewegtes Jahrhundert.

5

Das Buch stand schon sehr lange auf meiner Leseliste und ich habe es wirklich sehr doll gemocht! Es ist einfach eine tolle Geschichte über ein sehr spannendes Leben, das viele wichtige geschichtliche Themen der letzten 100 Jahre aufgreift, wenn auch vieles sehr auf Südamerika bezogen. Ich mag es immer wieder, Geschichten über starke und unabhängige Frauen zu lesen, die ihrer Zeit weit voraus sind und sich über gesellschaftliche Konventionen, Regeln und Normen hinwegsetzen. Ich erkenne mich darin selbst wieder, weil ich, im Kleinen und auf die heutige Zeit gesehen, sehr ähnlich bin. Das Buch beschreibt das gesamte Leben von Violeta mit all seinen Höhen und Tiefen. Beim Lesen lernt man viele interessante Charaktere kennen. Einige verweilen länger, andere haben nur ein kurzes Gastspiel, aber alle prägen sie das Leben der Protagonistin. Das Buch ist auf jeden Fall eine riesig große Empfehlung von mir an alle, die gerne historische Romane und Bücher über starke Frauen lesen.

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3.5

Angenehm, schön und unterhaltsam

Ich mag den Charakter und den Klang des eher ruhigen Buches. Die fiktive Geschichte eines interessanten Lebens, dass so wirklich stattgefunden haben könnte und einiges an Hintergrundwissen zur Region liefert.

4

Hab mich sofort in die Sprache verliebt und bin nur so durchs Buch durchgeflossen. ❤️ Tatsächlich war das mein erstes Buch von Isabel Allende, aber sehr wahrscheinlich nicht das letzte. Wer eine gefühlvolle Erzählweise mit natürlichem Spannungsbogen aber ohne künstliche Dramen sucht ist hier richtig. 🥰

Hab mich sofort in die Sprache verliebt und bin nur so durchs Buch durchgeflossen. ❤️ Tatsächlich war das mein erstes Buch von Isabel Allende, aber sehr wahrscheinlich nicht das letzte. Wer eine gefühlvolle Erzählweise mit natürlichem Spannungsbogen aber ohne künstliche Dramen sucht ist hier richtig. 🥰
5

Die Autorin beschreibt in ihrem mitreißenden Buch das Leben von Violeta del Valle, das 100 Jahre währte. Violeta wird als sechstes Kind des wohlhabenden Sägewerkbesitzers Arsenio del Valle und seiner Frau Maria Gracia geboren. Der Vater ist glücklich, nach fünf Söhnen endlich die ersehnte Tochter bekommen zu haben. Nach dem Ausbruch der Spanischen Grippe lebt die Großfamilie, zu der auch zwei Tanten gehören, auf Veranlassung des Vaters isoliert mit den Bediensteten in ihrem hochherrschaftlichen Haus. Als der Vater während der Großen Depression sein gesamtes Vermögen verliert, trifft er eine folgenschwere Entscheidung. Nun ist die Familie gezwungen, in einen abgelegenen Landesteil umzuziehen und ein einfaches Leben zu führen. Violeta erzählt während der Corona-Pandemie ihre Lebensgeschichte in Form eines Briefes an ihren geliebten Enkel Camilo. Sie schildert ihm darin mit beeindruckender Offenheit ihr Leben und berichtet von ihrer Kindheit, ihren Liebesbeziehungen, vom Kämpfen für die Rechte der Frauen, aber auch von Wohlstand und Armut, Erfolgen, Verlusten und Trauer. Auch ihre Fehler und Schwächen verschweigt sie nicht. Ein großer Teil des Buches widmet sich den politischen Ereignissen in ihrem namenlosen Land, den Kriegen sowie dem Aufstieg und Fall von Diktatoren. Mich hat „Violeta“ sehr in ihren Bann gezogen. Ich konnte den Roman nicht weglegen.

3

Naja

Das erste Drittel zieht sich sehr, dann wird es spannend und das letzte Drittel ist wieder etwa langwierig

4.5

Eine wahnsinnig ergreifende Lebensgeschichte

In 'Violeta' geht es um eben jene Violeta, welche ihre Lebensgeschichte einem gewissen Camilo schildert, von Geburt über Kinder und Liebhaber und vielem mehr. Violeta ist Peruanerin und dort spielt sich der Roman auch ab: In Peru. Als allererstes muss ich sagen, dass das Cover schon schön ist, aber erst die Tiefe bekommt, wenn man Violeta 'kennengelernt' hat. Deswegen liebe ich es jetzt auch mehr als zu Beginn. Isabel Allende hat einen angenehmen Schreibstil. Ich mochte, wie sie Charaktere darstellte sehr gerne, obwohl sie ab und zu den Tod oder ähnliches in einem Satz abschloss/erwähnte. Das kam manchmal etwas plump und verwirrte mich. Dennoch konnte ich das Buch sehr genießen. Wie gesagt, die Charaktere mochte ich und auch wie sie durch andere abgelöst wurden. Sie hatten mehrere Charakterzüge, was sie vielseitig machte. Noch dazu möchte ich anmerken, dass die Protagonistin Violeta de Valle ist eine sehr starke Persönlichkeit ist. Alles in allem ein, vom Inhalt her sehr gutes Buch, was man aber auch wirklich lesen möchte, aber auch seht gut fesseln kann. Ich möchte trotzdem einmal den Preis erwähnen. 26€ ist nun einmal eine Menge, vor allem durch Buchpreisbindung. Im Nachhinein wäre es mir das Geld wert gewesen. ~ 4.5 Sterne von 5 Sternen ~

4.5

Ich muss gestehen, dass ich das Buch zwei Mal begonnen habe. Beim ersten Mal hat die Geschichte mich nicht sofort gekriegt, habe es erstmal über ein Jahr beiseite gelegt, dann doch nochmal versucht. Als ich dann einmal drin war, konnte ich es kaum mehr weglegen. Violeta - eine sehr spannende Lebensgeschichte!

4

Ein ergreifendes Buch. Spannend und lehrreich. Manch politische Passage war mir zu lang. Aber die Geschichte wird mir sicher lange im Gedächtnis bleiben.

4

Ich lese gerne Bücher, in denen die Protagonisten in einer anderen Zeit leben. Eine interessante Geschichte über Violeta, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt.

4

Eine starke Frau in einer Welt voller Tyrannen.

Die erste Hälfte war teilweise schwer zu ertragen. Die zweite dafür umso schöner.

5

Beeindruckende Lebensgeschichte

Anfangs fand ich den Schreibstil ein wenig ungewohnt, das hat sich aber schnell gelegt. Allende hat eine sehr bewegte Lebensgeschichte geschrieben, die durchweg sehr authentisch und lebensecht wirkt. Immer wieder passieren die wirren Dinge des Lebens und die Protagonistin schafft es ihren Weg dadurch zu finden. Es lässt sich viel über die Geschichte von Chile und Südamerika lernen. Inspirierendes Buch <3

4

Grundsätzlich ist dieses Buch vom Stil ein typischer Allende. Das ist sicher Geschmackssache, ich mag ihren Stil sehr gerne. Die Geschichte ist bunt, spannend und bringt wieder politische Themen ein. Etwas feministischer als andere Werke. Ein Punkt Abzug weil die Protagonistin etwas weniger glänzend ist als zb die 3 Protagonistinnen in "das Geisterhaus". Dennoch eine Empfehlung.

3.5

Violeta erzählt die hundertjährige Lebensgeschichte einer Frau in Südamerika, die sowohl die Geschichte des Landes, als auch ihre ganz eigene umfasst.

Am Anfang habe ich mich recht schwer getan in das Buch reinzukommen. Es gibt viele Anekdoten und Charaktere, die für mich schwierig auseinanderzuhalten waren. Später fand ich besser in den Fluss der Geschichte und habe sie auch gerne gelesen. Trotzdem hat mir das besondere Etwas gefehlt und ich habe das Gefühl, dass ich die Geschichte schnell vergessen werde.

Violeta erzählt die hundertjährige Lebensgeschichte einer Frau in Südamerika, die sowohl die Geschichte des Landes, als auch ihre ganz eigene umfasst.
4

Hab nicht viel erwartet und war positiv überrascht! Liest sich wie eine Biografie. Faszinierend und angenehm zu lesen.

5

meine erste allende

an allende büchern bin ich immer wieder vorbeigegangrn aufgrund von vorurteilen, die ich aufgrunden von covern, titeln oder teilweise klappentexten hatte. egal, ich verzeih es mir und bin dankbar, dass ich hear einen buddyread mitgemacht habe. Für mein laien verständnis gute recherche, viele tolle charakterzeichnungen mit interessanten lebenswegen. auf den letzten 20 seiten wieder geheult wie ein... ach, wie ich einfach. danke für bücher im allgemeinen und für dieses im speziellen.

3

» »Du bist kein kleines Kind. Verteidige deine Unabhängigkeit, lass nicht zu, dass jemand anders für dich entscheidet. Du musst lernen, alleine klarzukommen. Hast du verstanden?«, sagte sie. Diese Mahnung habe ich nie vergessen.« (S.127) Als Ich-Erzählerin schreibt Violeta del Valle einen Brief an ihren Enkel Camilo im Jahr 2020 und erzählt ihm darin ihre Lebensgeschichte von ihrerr Geburt 1920 in Chile bis zu ihrem Ableben 2020. Violeta erzählt von ihrem Aufwachsen in einem Familienclan mit fünf älteren Brüdern, vom tiefen Fall ihres zwielichtigen Vaters, der Flucht aufs Land durch die Frauen der Familie mit ihr als jüngster Tochter und der dortigen glücklichen Kindheit. Sie erzählt von ihrer ruhigen Ehe Anfang ihrer 20er und dem Ausbruch daraus in eine sehr toxische Beziehung mit Piloten Julián, mit dem sie ihre beiden Kinder Juan Martín und Nieves bekommt. Sie erzählt von ihrer finanziellen Unabhängigkeit, die sie sich mit Hilfe ihres Bruders José Antonio erarbeitet hat und ihr Leben lang fortführt. Sie erzählt von all den Familienmitgliedern und Freunden, die zur Familie geworden sind, und wie das Leben sie zeichnet. In »VIOLETA« werden Familiendramen mit weltpolitischen Geschehen in Chile und Lateinamerika verknüpft und das Epos der Familiengeschichte der del Valles von Violeta erzählt. In 4 Teilen erzählt Violeta ihre Lebensgeschichte und greift dabei an der ein oder anderen Stelle etwas vor, streut Informationen, die im späteren Verlauf wieder aufgegriffen und fortgeführt werden. Durch diese Erzählform gelingt es der Autorin, Ereignisse aus Sicht der Protagonistin zu erzählen und diese dies gleichzeitig nüchtern und selbstkritisch reflektieren zu lassen. Zudem werden durch diese ‚Mini-Spoiler‘ der Lesesog verstärkt. Isabel Allende zeigt mit »VIOLETA« erneut ihrer großartige Erzählkunst. Ich persönlich hätte mir eine noch faktenbasierter und tiefgehendere Einbettung der wechselhaften politischen Gegebenheiten (Korruption, Militärdiktatur, Unterdrückung der Indigenen) gewünscht, sowie eine stärkere Einordnung - zumal die Autorin mit ihren Figuren eine perfekte Grundlage dafür geschaffen hat. Insgesamt ein toller Roman über eine starke Frau von Isabel Allende. »VIOLETA« von Isabel Allende wurde aus dem Spanischen von Svenja Becker übersetzt. [3.5/5]

4

Esta novela está muy bien documentada. Cuenta la historia de Chile (el nombre nunca se menciona pero es evidente por las referencias a los eventos históricos) de una década. La gripe española y la pandemia del coronavirus funcionan como una paréntesis. Además les cogí cariño a los personajes. Todos son muy diferentes, pero auténticas y ofrecen reflexiones sobre muchos temas importantes: suicidio, clases sociales, familia, política (dictadura con los crímenes relacionados), drogas, prostitución, violencia doméstica, amistad, maternidad, amor, pasión, religión … ¡y muchos más!

5

Ich bin überwältigt. Diese Stärke, die Isabel Allende ihren ruhigen Worten verleiht, ist beeindruckend.  Von 1920 bis 2020 berichtet sie aus dem Leben einer Frau, die einiges durchgemacht hat, aber nie ganz die Hoffnung verlor.  Durch Naivität und Unwissenheit hat Violeta einen harten Weg vor sich. Sie erlebt Südamerika in allen Schattierungen; als eine Demokratie und dann in der eisernen Hand des Militärs als eine Diktatur.  Ein feministisches Buch, das den Kampf der Frauen für Rechte wie wählen, abtreiben, sich scheiden können oder als Mensch angesehen zu werden thematisiert. Es handelt von Gleichberechtigung und Wandel.  Ein inspirierendes Buch, das ein Jahrhundert umfasst und aufzeigt, dass wir als Menschheit einen Schritt in die richtige Richtung machen und dann wieder zwei zurück.  Aber auch, dass es nie zu spät ist, sich zu wehren. 

5

Beautifully written, caught my attention from the first page - a 100 year life story full of love, loss, history, family, illness, health, mistakes, good and bad decisions. I loved it

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