The Reluctant Fundamentalist

The Reluctant Fundamentalist

Softcover
3.037
Klassische BelletristikSchulausgabeIslamAnnotiert

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Description

Changez, ein junger Pakistani, trifft einen US-Amerikaner in Lahore. Sie kommen ins Gespräch und Changez berichtet von seinem alten und "erfolgreichen" Leben, damals in den USA vor 9/11. Denn der 11. September hat alles verändert und auf einmal musste Changez sich für eine Seite entscheiden.

Der erste Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung verbietet explizit die Einmischung der Politik in Religion oder Pressefreiheit - und doch, so scheint es, ist genau das geschehen. The Reluctant Fundementalist befasst sich kritisch mit solchen Fragen zu ethnischer und religiöser Toleranz sowie dem American Dream in Zeiten des Terrorismus. Als Rahmen für diese Fragen dient eine sorgsam strukturierte Kriminalgeschichte, die den Leser nicht mehr loslässt.

The Reluctant Fundementalist ist sorgfältig und fachgerecht annotiert, enthält Landeskarten, eine Timeline der Ereignisse um 9/11 herum und der Beziehung U.S.A. / Pakistan, sowie weitere Zeitungsartikeln und Rezensionen, die den Unterricht unterstützen.

Abiturempfehlung zu den Themenbereichen The American Dream, Immigration

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Educational material
Format
Softcover
Pages
158
Price
11.30 €

Author Description

Mohsin Hamid wurde am 23. Juli 1971 in Lahore in Pakistan geboren und ist ein pakistanischer Schriftsteller. Hamid verbrachte sechs Jahre seiner Kindheit in den USA, da sein Vater Professor an der Stanford University war. Zurück in Pakistan besuchte er die Lahore American School und schloss sein anschließendes Studium an der Princeton University summa cum laude ab. An der Harvard Law School machte er einen weiteren Abschluss, bevor er als Unternehmensberater bei McKinsey & Company in New York einstieg. Während einiger Auszeiten dort vollendete er sein Romandebüt „Moth Smoke“, das 2000 erschien. Ein internationaler Bestseller gelang Hamid 2007 mit seinem zweiten Roman, „The Reluctant Fundamentalist“. Er schreibt regelmäßig Essays und Artikel für internationale Magazine und Zeitungen. 2013 erschien sein Roman „How to Get Filthy Rich in Rising Asia“. Für seine Werke erhielt Hamid bereits zahlreiche Auszeichnungen. Im März 2017 erscheint mit „Exit West“ sein neuester Roman. Mohsin Hamid lebt seit 2009 mit seiner Frau und seiner Tochter in Lahore in Pakistan, verbringt jedoch nach wie vor viel Zeit im Ausland, vor allem in London und New York.

Posts

6
All
3

Hab es für die Schule lesen müssen

Es war ein sehr verwirrendes Buch. Man hat vieles auf Anhieb nicht verstanden. Das Ende war auch mehr als komisch und der Hauptcharakter hat mich sehr genervt.

4

Deutsche Buchtitel, die als Relativsätze formuliert sind, lassen mich das dazugehörige Buch meist gleich in die leichte Unterhaltungsschublade stecken. Aber hier steigen keine schwedische Senioren durch geöffnete Fenster, hier hadert ein junger Pakistani, der als Stipendiat an einer Elite-Universität in den USA die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Ländern kennen lernt. Er tut dies in einem Monolog über 190 Seiten, wobei er interessanterweise nicht die Leserschaft anspricht, sondern die ganze Zeit mit einem US-Amerikaner in Lahore in einem Teehaus sitzt und dem stummen Gast seine Lebensgeschichte erzählt. Dabei ist er sehr eloquent und wortgewandt in der deutschen Übersetzung, überaus höflich und verständnisvoll. Preist die Vorzüge, die er in den USA genießen durfte, schildert seinen Aufstieg als Alumni der Universität und dann als junger Unternehmensbewerter in New York. Er hat es quasi geschafft, den amerikanischen Traum zu verwirklichen, doch dann kommt der 11. September und plötzlich schlagen ihm Feindseligkeiten entgegen. Bis ihn plötzlich klar wird, dass er seine eigenen Werte verkauft hat und ein Umdenkungsprozess bei ihm einsetzt. Zu Beginn wirkte dieser Monolog auf mich etwas albern und gestellt, die Hauptfigur zu überzeichnet zuvorkommend. Doch mit zunehmender Dauer schleicht sich ein ungutes Gefühl beim Lesen ein. Seine Schilderungen entwickelten sogar eine gewisse Sogwirkung bei mir. Auf was sollte das hinauslaufen? Wie der Titel einem ja schon verdeutlicht, setzte wohl eine Radikalisierung beim Fundamentalisten ein. Wie passt das zusammen, dass er im Teehaus Gewand- und Bartträger ist und Monate zuvor gescheitelt und gestylt durch die westliche Finanzwelt marschierte? Kann ich ihm als Leser trauen, obwohl er mir ja absolut sympathisch ist? Und ist die US-Amerikaner wirklich nur zufällig dort in Lahore bei ihm aufgetaucht? Die Bedenken sind berechtigt, im letzten Kapitel spitzen sich die Ereignisse zu bis zum völlig unbefriedigenden, da offenen Ende. Ich musste erst eine Nacht über das Buch schlafen, bis ich mir eingestand, dass das Ende schon genauso richtig war, wie der Autor es geschrieben hatte. Es geht er nicht darum, am Ende klare Verhältnisse zu schaffen. Das Buch will meiner Ansicht nach eher verdeutlichen, wie schwer es fällt, von seinen eigenen Rollenbildern sich zu lösen. So wie Changez eigentlich die USA liebt, sie nur zurecht kritisiert, dafür aber gleich als Systemkritiker in die Fundamentalistenschublade gesteckt wird. Ebenso genial, wie Changez Freundin in America, die zaunpfahlwinkend auch noch Erica heißt, nicht nur die Liebe zu einer Frau, sondern vielmehr die Liebe zu dem Land symbolisiert. Wie er um diese Liebe kämpft, aber (Am)Erica nie richtig nah kommt und sie letztlich verschwindet. Das ist sehr raffiniert geschrieben. Und so revidiere ich meine erste Enttäuschung über das Ende und gestehe ein, dass es ein lesenswertes Buch ist. Es gewährt einem einen ganz anderen Blickwinkel auf die weltpolitische Lage. Grüße vom Buchdisser, der keiner sein wollte.

3

3,5 stars. The end was very enigmatic, yet so straightforward in a way. But I must say, that it was quite hard to read, especially the Erica and Underwood Samson stuff. I related to Changez on several matters, can deeply relate to him and understand where his depression and anger came from.

4

Deutsche Buchtitel, die als Relativsätze formuliert sind, lassen mich das dazugehörige Buch meist gleich in die leichte Unterhaltungsschublade stecken. Aber hier steigen keine schwedische Senioren durch geöffnete Fenster, hier hadert ein junger Pakistani, der als Stipendiat an einer Elite-Universität in den USA die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Ländern kennen lernt. Er tut dies in einem Monolog über 190 Seiten, wobei er interessanterweise nicht die Leserschaft anspricht, sondern die ganze Zeit mit einem US-Amerikaner in Lahore in einem Teehaus sitzt und dem stummen Gast seine Lebensgeschichte erzählt. Dabei ist er sehr eloquent und wortgewandt in der deutschen Übersetzung, überaus höflich und verständnisvoll. Preist die Vorzüge, die er in den USA genießen durfte, schildert seinen Aufstieg als Alumni der Universität und dann als junger Unternehmensbewerter in New York. Er hat es quasi geschafft, den amerikanischen Traum zu verwirklichen, doch dann kommt der 11. September und plötzlich schlagen ihm Feindseligkeiten entgegen. Bis ihn plötzlich klar wird, dass er seine eigenen Werte verkauft hat und ein Umdenkungsprozess bei ihm einsetzt. Zu Beginn wirkte dieser Monolog auf mich etwas albern und gestellt, die Hauptfigur zu überzeichnet zuvorkommend. Doch mit zunehmender Dauer schleicht sich ein ungutes Gefühl beim Lesen ein. Seine Schilderungen entwickelten sogar eine gewisse Sogwirkung bei mir. Auf was sollte das hinauslaufen? Wie der Titel einem ja schon verdeutlicht, setzte wohl eine Radikalisierung beim Fundamentalisten ein. Wie passt das zusammen, dass er im Teehaus Gewand- und Bartträger ist und Monate zuvor gescheitelt und gestylt durch die westliche Finanzwelt marschierte? Kann ich ihm als Leser trauen, obwohl er mir ja absolut sympathisch ist? Und ist die US-Amerikaner wirklich nur zufällig dort in Lahore bei ihm aufgetaucht? Die Bedenken sind berechtigt, im letzten Kapitel spitzen sich die Ereignisse zu bis zum völlig unbefriedigenden, da offenen Ende. Ich musste erst eine Nacht über das Buch schlafen, bis ich mir eingestand, dass das Ende schon genauso richtig war, wie der Autor es geschrieben hatte. Es geht er nicht darum, am Ende klare Verhältnisse zu schaffen. Das Buch will meiner Ansicht nach eher verdeutlichen, wie schwer es fällt, von seinen eigenen Rollenbildern sich zu lösen. So wie Changez eigentlich die USA liebt, sie nur zurecht kritisiert, dafür aber gleich als Systemkritiker in die Fundamentalistenschublade gesteckt wird. Ebenso genial, wie Changez Freundin in America, die zaunpfahlwinkend auch noch Erica heißt, nicht nur die Liebe zu einer Frau, sondern vielmehr die Liebe zu dem Land symbolisiert. Wie er um diese Liebe kämpft, aber (Am)Erica nie richtig nah kommt und sie letztlich verschwindet. Das ist sehr raffiniert geschrieben. Und so revidiere ich meine erste Enttäuschung über das Ende und gestehe ein, dass es ein lesenswertes Buch ist. Es gewährt einem einen ganz anderen Blickwinkel auf die weltpolitische Lage. Grüße vom Buchdisser, der keiner sein wollte.

3

Wow

We read this in Uni. At the begging it was a bit boring but the very last page made up for it!

4.5

Richtig gut. Spannend, tragisch mit Humor bis zum Ende.

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