The Reluctant Fundamentalist is Mohsin Hamid's thrillingly provocative international bestseller, available as a Penguin Essential for the first time.
Shortlisted for the Man Booker prize in 2007
Now a major film directed by Mira Nair and starring Kate Hudson and Kiefer Sutherland
'Excuse me, sir, but may I be of assistance? Ah, I see I have alarmed you. Do not be frightened by my beard. I am a lover of America . . . '
So speaks the mysterious stranger at a Lahore cafe as dusk settles. Invited to join him for tea, you learn his name and what led this speaker of immaculate English to seek you out. For he is more worldy than you might expect; better travelled and better educated. He knows the West better than you do. And as he tells you his story, of how he embraced the Western dream -- and a Western woman -- and how both betrayed him, so the night darkens. Then the true reason for your meeting becomes abundantly clear . . .
Challenging, mysterious and thrillingly tense, Mohsin Hamid's masterly The Reluctant Fundamentalist is a vital read teeming with questions and ideas about some of the most pressing issues of today's globalised, fractured world.
'Masterful . . . A multi-layered and thoroughly gripping book, which works as a poignant love story, a powerful dissection of how US imperialist machinations have turned so many people against the world's superpower - and as a thriller that subtly ratchets up the nerve-jangling tension towards an explosive ending' Metro
'Beautifully written . . . more exciting than any thriller I've read for a long time' Philip Pullman
'A brilliant book' Kiran Desai
'Admirably spare and amazingly exciting' Rachel Cooke, New Statesman
Mohsin Hamid is the author of The Reluctant Fundamentalist, Moth Smoke and How to Get Filthy Rich in Rising Asia. His fiction has been translated into over 30 languages, received numerous awards, and been shortlisted for the Man Booker Prize. He has contributed essays and short stories to publications such as the Guardian, The New York Times, Financial Times, Granta, and Paris Review. Born and mostly raised in Lahore, he spent part of his childhood in California, studied at Princeton University and Harvard Law School, and has since lived between Lahore, London, and New York.
Es war ein sehr verwirrendes Buch. Man hat vieles auf Anhieb nicht verstanden. Das Ende war auch mehr als komisch und der Hauptcharakter hat mich sehr genervt.
Apr 20, 2025
3.0
Hab es für die Schule lesen müssen
Es war ein sehr verwirrendes Buch. Man hat vieles auf Anhieb nicht verstanden. Das Ende war auch mehr als komisch und der Hauptcharakter hat mich sehr genervt.
Deutsche Buchtitel, die als Relativsätze formuliert sind, lassen mich das dazugehörige Buch meist gleich in die leichte Unterhaltungsschublade stecken. Aber hier steigen keine schwedische Senioren durch geöffnete Fenster, hier hadert ein junger Pakistani, der als Stipendiat an einer Elite-Universität in den USA die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Ländern kennen lernt. Er tut dies in einem Monolog über 190 Seiten, wobei er interessanterweise nicht die Leserschaft anspricht, sondern die ganze Zeit mit einem US-Amerikaner in Lahore in einem Teehaus sitzt und dem stummen Gast seine Lebensgeschichte erzählt. Dabei ist er sehr eloquent und wortgewandt in der deutschen Übersetzung, überaus höflich und verständnisvoll. Preist die Vorzüge, die er in den USA genießen durfte, schildert seinen Aufstieg als Alumni der Universität und dann als junger Unternehmensbewerter in New York. Er hat es quasi geschafft, den amerikanischen Traum zu verwirklichen, doch dann kommt der 11. September und plötzlich schlagen ihm Feindseligkeiten entgegen. Bis ihn plötzlich klar wird, dass er seine eigenen Werte verkauft hat und ein Umdenkungsprozess bei ihm einsetzt.
Zu Beginn wirkte dieser Monolog auf mich etwas albern und gestellt, die Hauptfigur zu überzeichnet zuvorkommend. Doch mit zunehmender Dauer schleicht sich ein ungutes Gefühl beim Lesen ein. Seine Schilderungen entwickelten sogar eine gewisse Sogwirkung bei mir. Auf was sollte das hinauslaufen? Wie der Titel einem ja schon verdeutlicht, setzte wohl eine Radikalisierung beim Fundamentalisten ein. Wie passt das zusammen, dass er im Teehaus Gewand- und Bartträger ist und Monate zuvor gescheitelt und gestylt durch die westliche Finanzwelt marschierte? Kann ich ihm als Leser trauen, obwohl er mir ja absolut sympathisch ist? Und ist die US-Amerikaner wirklich nur zufällig dort in Lahore bei ihm aufgetaucht? Die Bedenken sind berechtigt, im letzten Kapitel spitzen sich die Ereignisse zu bis zum völlig unbefriedigenden, da offenen Ende. Ich musste erst eine Nacht über das Buch schlafen, bis ich mir eingestand, dass das Ende schon genauso richtig war, wie der Autor es geschrieben hatte. Es geht er nicht darum, am Ende klare Verhältnisse zu schaffen. Das Buch will meiner Ansicht nach eher verdeutlichen, wie schwer es fällt, von seinen eigenen Rollenbildern sich zu lösen. So wie Changez eigentlich die USA liebt, sie nur zurecht kritisiert, dafür aber gleich als Systemkritiker in die Fundamentalistenschublade gesteckt wird.
Ebenso genial, wie Changez Freundin in America, die zaunpfahlwinkend auch noch Erica heißt, nicht nur die Liebe zu einer Frau, sondern vielmehr die Liebe zu dem Land symbolisiert. Wie er um diese Liebe kämpft, aber (Am)Erica nie richtig nah kommt und sie letztlich verschwindet. Das ist sehr raffiniert geschrieben. Und so revidiere ich meine erste Enttäuschung über das Ende und gestehe ein, dass es ein lesenswertes Buch ist. Es gewährt einem einen ganz anderen Blickwinkel auf die weltpolitische Lage. Grüße vom Buchdisser, der keiner sein wollte.
Feb 23, 2024
4.0
Deutsche Buchtitel, die als Relativsätze formuliert sind, lassen mich das dazugehörige Buch meist gleich in die leichte Unterhaltungsschublade stecken. Aber hier steigen keine schwedische Senioren durch geöffnete Fenster, hier hadert ein junger Pakistani, der als Stipendiat an einer Elite-Universität in den USA die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Ländern kennen lernt. Er tut dies in einem Monolog über 190 Seiten, wobei er interessanterweise nicht die Leserschaft anspricht, sondern die ganze Zeit mit einem US-Amerikaner in Lahore in einem Teehaus sitzt und dem stummen Gast seine Lebensgeschichte erzählt. Dabei ist er sehr eloquent und wortgewandt in der deutschen Übersetzung, überaus höflich und verständnisvoll. Preist die Vorzüge, die er in den USA genießen durfte, schildert seinen Aufstieg als Alumni der Universität und dann als junger Unternehmensbewerter in New York. Er hat es quasi geschafft, den amerikanischen Traum zu verwirklichen, doch dann kommt der 11. September und plötzlich schlagen ihm Feindseligkeiten entgegen. Bis ihn plötzlich klar wird, dass er seine eigenen Werte verkauft hat und ein Umdenkungsprozess bei ihm einsetzt.
Zu Beginn wirkte dieser Monolog auf mich etwas albern und gestellt, die Hauptfigur zu überzeichnet zuvorkommend. Doch mit zunehmender Dauer schleicht sich ein ungutes Gefühl beim Lesen ein. Seine Schilderungen entwickelten sogar eine gewisse Sogwirkung bei mir. Auf was sollte das hinauslaufen? Wie der Titel einem ja schon verdeutlicht, setzte wohl eine Radikalisierung beim Fundamentalisten ein. Wie passt das zusammen, dass er im Teehaus Gewand- und Bartträger ist und Monate zuvor gescheitelt und gestylt durch die westliche Finanzwelt marschierte? Kann ich ihm als Leser trauen, obwohl er mir ja absolut sympathisch ist? Und ist die US-Amerikaner wirklich nur zufällig dort in Lahore bei ihm aufgetaucht? Die Bedenken sind berechtigt, im letzten Kapitel spitzen sich die Ereignisse zu bis zum völlig unbefriedigenden, da offenen Ende. Ich musste erst eine Nacht über das Buch schlafen, bis ich mir eingestand, dass das Ende schon genauso richtig war, wie der Autor es geschrieben hatte. Es geht er nicht darum, am Ende klare Verhältnisse zu schaffen. Das Buch will meiner Ansicht nach eher verdeutlichen, wie schwer es fällt, von seinen eigenen Rollenbildern sich zu lösen. So wie Changez eigentlich die USA liebt, sie nur zurecht kritisiert, dafür aber gleich als Systemkritiker in die Fundamentalistenschublade gesteckt wird.
Ebenso genial, wie Changez Freundin in America, die zaunpfahlwinkend auch noch Erica heißt, nicht nur die Liebe zu einer Frau, sondern vielmehr die Liebe zu dem Land symbolisiert. Wie er um diese Liebe kämpft, aber (Am)Erica nie richtig nah kommt und sie letztlich verschwindet. Das ist sehr raffiniert geschrieben. Und so revidiere ich meine erste Enttäuschung über das Ende und gestehe ein, dass es ein lesenswertes Buch ist. Es gewährt einem einen ganz anderen Blickwinkel auf die weltpolitische Lage. Grüße vom Buchdisser, der keiner sein wollte.
3,5 stars.
The end was very enigmatic, yet so straightforward in a way.
But I must say, that it was quite hard to read, especially the Erica and Underwood Samson stuff.
I related to Changez on several matters, can deeply relate to him and understand where his depression and anger came from.
Oct 20, 2023
3.0
3,5 stars.
The end was very enigmatic, yet so straightforward in a way.
But I must say, that it was quite hard to read, especially the Erica and Underwood Samson stuff.
I related to Changez on several matters, can deeply relate to him and understand where his depression and anger came from.