Bis ans Ende aller Tage
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Description
Book Information
Author Description
Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, studierte in Princeton Creative Writing und in Harvard Erziehungswissenschaften.1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman und gehört heute zu den beliebtesten amerikanischen Erzählerinnen weltweit. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Hanover, New Hampshire.
Posts
Ein Pakt mit tödlichen Folgen
Chris und Emily kennen sich, seit sie Kinder sind. Eine Freundschaft, aus der irgendwann Liebe wurde – eine so tiefe Liebe, dass beide alles füreinander tun würden. Sogar einen Pakt schließen und auf den Abzug einer Pistole drücken. Genau das passiert eines Tages. Emily ist 17, als sie stirbt, Chris bleibt zurück. Und somit ist er schnell der Hauptverdächtige in einer Morduntersuchung. Aber war es wirklich Mord? Eine typische Jodi Picoult-Geschichte, in deren Mittelpunkt ein Teenager-Paar steht und die mit Zeitsprüngen erzählt wird und zu großen Teilen im Gerichtssaal stattfindet. Ich hab das Buch gern gelesen, weil Jodi einfach eine unglaublich gute Geschichtenerzählerin ist, ABER: so richtig happy bin ich mit dem Ende des Buches nicht. Und auch zwischendrin gab es hier für mich zu viele Lücken und offene Fragen, die unbeantwortet geblieben sind.
Schwierig
Dieses Buch war komisch. An manchen Stellen im Buch war gefesselt, bin nur so durch die Seiten geflogen. An anderen Stellen wiederum hätte ich es fast abgebrochen. Viele Sachen verstehe ich nicht, viele Fragen sind ungelöst und das nervt mich. Zudem verstehe ich das Verhalten vieler Personen nicht.
Was würde geschehen, wenn die Liebe deines Lebens dir erzählt, dass sie nicht mehr leben möchte und dich bittet dabei zu sein? Ist deine Liebe stark genug ihr diesen Wunsch zu erfüllen? Chris war stark genug Emily in den Freitod gehen zu lassen, wird er aber auch stark genug sein die Anklage sie ermordet zu haben, durchzustehen? Dabei kennt er sie sein Leben lang. Zuerst wuchsen sie auf wie Geschwister, später wurde aus ihnen ein Paar und selbst ihre Eltern sehnten eine Ehe der beiden herbei. Doch diese eine Nacht verändert nicht nur Chris’ Leben sondern auch das zweier Familien von Grund auf. Die unterschiedliche Art der Trauerbewältigung stellt nicht nur die Ehen der Hartes und Golds auf die Probe, sondern vergiftet auch die Freundschaft, die sie sonst verband. Wie konnten sie alle Vorzeichen übersehen und was geschah wirklich zwischen den beiden Liebenden in jener Nacht am Karussell? Ein typischer Jodi Picoult Roman der sich an das heikle Thema Teenagerselbstmord wagt und das Trümmerfeld was zurückbleibt, realistisch beleuchtet. Keine ihrer Figuren handelt stereotypisch und es ist schwer als Leser Stellung zu beziehen. Ich konnte mit Melanie fühlen, die ihre Tochter verloren hat und einen Schuldigen sucht, um nicht ihre eigenen Fehler zu sehen. Ich verstand Gus die wie eine Löwin für ihren Sohn kämpft, aber zu keiner Lüge im Gerichtssaal fähig war. James der nie gelernt hat Gefühle zu zeigen und Michael, der die Besessenheit seiner Frau, nicht teilen kann. Jodie Picoults Bücher bewirken auch, dass man beginnt das eigene Umfeld zu beobachten und man stellt sich als Leser wenigstens einmal innerhalb ihrer Geschichten die Fragen: Wie würde ich reagieren? Was wenn mir so etwas geschieht? Dies war mein achter Roman der Autorin und ich habe hier den Anwalt aus „Hexenjagd in Salem Falls“ wieder getroffen und es war als würde man einen alten Bekannten auf der Straße treffen, der einem dann erzählt was ihm in der Zwischenzeit widerfahren ist. Auch diesen Roman konnte ich, wie die sieben davor, nicht aus der Hand legen und ich habe gehibbelt vor Erwartung endlich zu erfahren, was denn nun wirklich geschehen ist. Der einzige Wehmutstropfen, wenn man schon so viele Jodi Picoults innerhalb kürzester Zeit gelesen hat, ist das sich der Aufbau der Geschichten mit jedem Buch wiederholt und das Konzept in jedem neuen Roman einfach nur in Bezug auf die Schicksalsschläge variiert. Das wird mich aber nicht davon abhalten weitere Bücher von ihr zu lesen. Zumal einen die Geschichte so schnell nicht wieder los lässt, ob man nun selbst Kinder hat oder nicht.
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Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, studierte in Princeton Creative Writing und in Harvard Erziehungswissenschaften.1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman und gehört heute zu den beliebtesten amerikanischen Erzählerinnen weltweit. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Hanover, New Hampshire.
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Ein Pakt mit tödlichen Folgen
Chris und Emily kennen sich, seit sie Kinder sind. Eine Freundschaft, aus der irgendwann Liebe wurde – eine so tiefe Liebe, dass beide alles füreinander tun würden. Sogar einen Pakt schließen und auf den Abzug einer Pistole drücken. Genau das passiert eines Tages. Emily ist 17, als sie stirbt, Chris bleibt zurück. Und somit ist er schnell der Hauptverdächtige in einer Morduntersuchung. Aber war es wirklich Mord? Eine typische Jodi Picoult-Geschichte, in deren Mittelpunkt ein Teenager-Paar steht und die mit Zeitsprüngen erzählt wird und zu großen Teilen im Gerichtssaal stattfindet. Ich hab das Buch gern gelesen, weil Jodi einfach eine unglaublich gute Geschichtenerzählerin ist, ABER: so richtig happy bin ich mit dem Ende des Buches nicht. Und auch zwischendrin gab es hier für mich zu viele Lücken und offene Fragen, die unbeantwortet geblieben sind.
Schwierig
Dieses Buch war komisch. An manchen Stellen im Buch war gefesselt, bin nur so durch die Seiten geflogen. An anderen Stellen wiederum hätte ich es fast abgebrochen. Viele Sachen verstehe ich nicht, viele Fragen sind ungelöst und das nervt mich. Zudem verstehe ich das Verhalten vieler Personen nicht.
Was würde geschehen, wenn die Liebe deines Lebens dir erzählt, dass sie nicht mehr leben möchte und dich bittet dabei zu sein? Ist deine Liebe stark genug ihr diesen Wunsch zu erfüllen? Chris war stark genug Emily in den Freitod gehen zu lassen, wird er aber auch stark genug sein die Anklage sie ermordet zu haben, durchzustehen? Dabei kennt er sie sein Leben lang. Zuerst wuchsen sie auf wie Geschwister, später wurde aus ihnen ein Paar und selbst ihre Eltern sehnten eine Ehe der beiden herbei. Doch diese eine Nacht verändert nicht nur Chris’ Leben sondern auch das zweier Familien von Grund auf. Die unterschiedliche Art der Trauerbewältigung stellt nicht nur die Ehen der Hartes und Golds auf die Probe, sondern vergiftet auch die Freundschaft, die sie sonst verband. Wie konnten sie alle Vorzeichen übersehen und was geschah wirklich zwischen den beiden Liebenden in jener Nacht am Karussell? Ein typischer Jodi Picoult Roman der sich an das heikle Thema Teenagerselbstmord wagt und das Trümmerfeld was zurückbleibt, realistisch beleuchtet. Keine ihrer Figuren handelt stereotypisch und es ist schwer als Leser Stellung zu beziehen. Ich konnte mit Melanie fühlen, die ihre Tochter verloren hat und einen Schuldigen sucht, um nicht ihre eigenen Fehler zu sehen. Ich verstand Gus die wie eine Löwin für ihren Sohn kämpft, aber zu keiner Lüge im Gerichtssaal fähig war. James der nie gelernt hat Gefühle zu zeigen und Michael, der die Besessenheit seiner Frau, nicht teilen kann. Jodie Picoults Bücher bewirken auch, dass man beginnt das eigene Umfeld zu beobachten und man stellt sich als Leser wenigstens einmal innerhalb ihrer Geschichten die Fragen: Wie würde ich reagieren? Was wenn mir so etwas geschieht? Dies war mein achter Roman der Autorin und ich habe hier den Anwalt aus „Hexenjagd in Salem Falls“ wieder getroffen und es war als würde man einen alten Bekannten auf der Straße treffen, der einem dann erzählt was ihm in der Zwischenzeit widerfahren ist. Auch diesen Roman konnte ich, wie die sieben davor, nicht aus der Hand legen und ich habe gehibbelt vor Erwartung endlich zu erfahren, was denn nun wirklich geschehen ist. Der einzige Wehmutstropfen, wenn man schon so viele Jodi Picoults innerhalb kürzester Zeit gelesen hat, ist das sich der Aufbau der Geschichten mit jedem Buch wiederholt und das Konzept in jedem neuen Roman einfach nur in Bezug auf die Schicksalsschläge variiert. Das wird mich aber nicht davon abhalten weitere Bücher von ihr zu lesen. Zumal einen die Geschichte so schnell nicht wieder los lässt, ob man nun selbst Kinder hat oder nicht.














