Die Mitternachtsreise
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Description
Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman vom Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation Die Mitternachtsbibliothek.
Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich?
Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler.
Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor.
Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen.
Eine zauberhafte Geschichte über Liebe, zweite Chancen und die lebensverändernde Kraft der Bücher aus der Welt der Mitternachtsbibliothek
Wunderschöne Ausstattung mit Elementen, die im Dunkeln leuchten
Book Information
Author Description
Matt Haig, 1975 im englischen Sheffield geboren, hat zahlreiche Romane, Sach- und Kinderbücher geschrieben, die in fünfundsechzig Sprachen veröffentlicht werden. Zuletzt sind von ihm die Romane »Ich und die Menschen«, »Die Mitternachtsbibliothek« und »Die Unmöglichkeit des Lebens« erschienen. Vom Bestseller »Die Mitternachtsbibliothek« wurden weltweit über zehn Millionen Exemplare verkauft. Er setzt sich für Lese- und Schreibförderung ein und engagiert sich zum Thema Mental Health. Matt Haig lebt mit seiner Familie in Brighton.
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Hörbuch-Rezension 🎧
Manchmal braucht es nur einen Zug, ein Fenster und die Erinnerungen eines ganzen Lebens, um alles in Frage zu stellen. Matt Haig nimmt uns in Die Mitternachtsreise mit auf eine Reise, die weit über Gleise und Bahnhöfe hinausgeht. Protagonist Wilbur blickt auf sein Leben zurück – auf Entscheidungen, Verluste, Liebe und all die Momente, die einen Menschen formen. Was dabei entsteht, ist ein leises, aber tiefes Nachdenken darüber, was es eigentlich bedeutet, wirklich zu leben. Die größte Stärke des Buches liegt in seiner emotionalen Ehrlichkeit. Haig schreibt über Dinge, die universell sind – Reue, Sehnsucht, Vergeben – ohne dabei je pathetisch zu werden. Die kurzen Kapitel lesen sich wie einzelne Atemzüge. Man ist ständig versucht, noch ein bisschen weiterzumachen. Was mich besonders berührt hat: der Blick auf das Umfeld der Hauptfigur. Wie Entscheidungen nicht im Vakuum passieren, sondern Wellen schlagen – in alle Richtungen, zu allen Menschen, die uns nahestehen. Allerdings bleibt ein kleiner Wermutstropfen: Wer Die Mitternachtsbibliothek kennt, wird sich thematisch vertrautem Terrain bewegen. Haig bleibt seinen Kerngedanken treu – manchmal vielleicht etwas zu treu. Zum Hörbuch: Ich habe die Geschichte über Kopfhörer erlebt, gesprochen von Christoph Maria Herbst. Und hier muss ich ehrlich sein – sein Stil hat mir persönlich nicht immer gut gefallen. Er ist absolut eine Frage des Geschmacks, und ich bin sicher, dass viele seine Interpretation lieben. Für mich persönlich hat es die Magie mancher Szenen etwas gebrochen. Trotzdem: Die Mitternachtsreise ist ein warmes, kluges Buch, das lange nachwirkt. Für alle, die sich gerne von Literatur emotional erwischen lassen.
Ich weiß nicht, wo sich die Vergangenheit verbirgt, aber dort werden wir uns begegnen. ⏳
Wilbur, ein erfolgreicher, aber einsamer Buchhändler, steht am Ende seines Lebens. Statt des Todes erwartet ihn jedoch eine außergewöhnliche Reise: Gemeinsam mit Agnes Bagdale, die ihm bereits in seiner Kindheit zur Seite stand, durchlebt er die wichtigsten Momente seines Lebens noch einmal. Zwischen glücklichen Erinnerungen und schmerzhaften Verlusten erkennt er, welche Entscheidungen er bereut und was ihm wirklich wichtig war. 🚂 „Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig hat mich tief berührt und wird mich noch lange begleiten. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Magie, Hoffnung und emotionaler Tiefe erschafft Haig eine Geschichte, die direkt ins Herz trifft. Schon von der ersten Seite an spürt man die besondere Atmosphäre, die nur wenige Autor*innen schaffen können. ✨ Die Charaktere sind durch ihre Ängste, Hoffnungen und Sorgen so authentisch und gefühlvoll dargestellt, dass man unweigerlich mit ihnen mitfühlt. Matt Haig meistert die Kunst, ernste Themen mit einer leichten, fast poetischen Erzählweise zu verweben, ohne die Tiefe der Geschichte zu opfern oder sie schwer wirken zu lassen. 💭 Besonders die ruhige, nachdenkliche Atmosphäre und die Begegnungen mit Menschen aus Wilburs Leben, die bleibende Spuren hinterlassen haben – sowohl positive als auch negative – haben mich tief berührt. Manche Szenen sind herzerwärmend und voller Hoffnung, während andere zutiefst schmerzhaft sind und mir Tränen in die Augen trieben. 🥺 „Die Mitternachtsreise“ erinnert in vielerlei Hinsicht an seinen Vorgänger „Die Mitternachtsbibliothek“. Man entdeckt während des Lesens immer wieder vertraute Elemente, ohne dass die Handlung vorhersehbar oder langweilig wird. Das Buch lässt sich jedoch auch ohne Kenntnis des Vorgängers problemlos genießen. Besonders der kleine „Gruß“ zum Ende aus „Die Mitternachtsbibliothek“ macht es aber lohnenswert, auch dieses Buch gelesen zu haben. ☺️ Matt Haigs bewegende Erzählung fängt die Essenz von Liebe, Verlust, Erinnerungen und zweiten Chancen ein. Mit wenigen Worten erzeugt er eine starke emotionale Wirkung. Dieses Buch ist für mich ein absolutes Herzensbuch und ich kann es nur wärmstens empfehlen! 🫶🏻

Warmherzig, klug und voller schöner Gedanken. Ein Buch, das mich wieder mal tief berührt hat 😊😍
Die Mitternachtsreise hat mich tatsächlich noch mehr berührt als Die Mitternachtsbibliothek – und das hätte ich vorher nicht gedacht. Schon die Gestaltung des Buches hat mich direkt abgeholt. Das Cover ist wunderschön und dass Teile davon im Dunkeln leuchten, fand ich richtig toll. Auch unter dem Schutzumschlag steckt so viel Liebe zum Detail. Bevor ich überhaupt angefangen hatte zu lesen, hatte ich schon Lust auf die Geschichte. 😍 Und dann dieser Schreibstil. Ich kann ihn kaum anders beschreiben als wunderschön. Er ist klar, leicht zu lesen und gleichzeitig voller Wärme. Ich war sofort in der Geschichte drin und wollte diese Reise am liebsten gar nicht mehr verlassen. Die Idee des Mitternachtszuges hat mich von Anfang an begeistert. Was zunächst wie eine besondere Reise wirkt, entwickelt sich zu einer Geschichte voller Erinnerungen, Begegnungen und Gedanken, die lange nachhallen. Wilbur ist mir schnell ans Herz gewachsen. Nicht weil er perfekt ist, sondern weil er sich so menschlich anfühlt. Seine Geschichte hat mich oft nachdenklich gemacht und immer wieder berührt. Meine Lieblingsfigur war Maggie. Besonders schön fand ich die vielen kleinen Zufälle und leisen Begegnungen, die ihre Geschichte prägen. Gerade diese unscheinbaren Momente haben mich oft mehr berührt als die großen. Was mich außerdem besonders abgeholt hat, war die Liebe zu Büchern, die sich durch den gesamten Roman zieht. Der Buchladen, die Gespräche über Literatur, Geschichten, Kunst und Musik – all das ist ein wichtiger Teil dieser Geschichte. Als jemand, der Bücher, Kunst und Geschichten liebt, habe ich mich darin unglaublich wohlgefühlt. Anfangs haben mich nicht alle Rückblenden gleichermaßen gepackt. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr haben sie mich erreicht. Irgendwann ergibt alles ein großes Ganzes und genau das hat mir sehr gefallen. Für mich lebt dieses Buch nicht von Spannung oder großen Wendungen. Es lebt von seinen Gedanken, seinen Figuren und den Gefühlen zwischen den Zeilen. Ich habe unglaublich viele Stellen markiert. Nicht unbedingt wegen der Handlung, sondern wegen der Gedanken, die darin stecken. Ein Satz ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: „Bücher sind wie Spiegel für die Seele.“ Und genau das ist dieses Buch für mich geworden. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass Matt Haig genau das schafft, worüber er schreibt. Jeder Leser wird an anderen Stellen hängen bleiben, andere Gedanken mitnehmen und andere Gefühle empfinden. Dieses Buch spricht über Bücher als Spiegel der Seele und wird selbst zu einem solchen Spiegel. Ich hatte während des Lesens immer wieder das Gefühl, dass Matt Haig einen Gedanken ausspricht und anschließend genau dieses Gefühl beim Leser auslöst. Das fand ich unglaublich gelungen. Ich habe viel markiert, viel mitgenommen und viel gefühlt. Genau das macht für mich ein besonderes Buch aus. Die Mitternachtsreise ist für mich ein absolutes Herzensbuch geworden und landet direkt auf meiner Lieblingsbuchliste. Es ist traurig, hoffnungsvoll, warmherzig, klug und voller Menschlichkeit. Ein Buch, das lange nachhallt und das ich jedem empfehlen würde, der Bücher liebt und Geschichten sucht, die einen nicht nur unterhalten, sondern auch begleiten. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Das Buchcover leuchtet im Dunkeln 😍😍🌙🌙🌙
„Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen ?“ Ein emotionales und schönes Buch, was sehr zum Nachdenken anregt. Mehr Leben … weniger Arbeiten. Es war sehr schön geschrieben, kurze Kapitel , an manchen Stellen etwas ausgedehnt. Rundum ein schönes, warmherziges Buch 📖

„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig 🚂✨
Nachdem mich Die Mitternachtsbibliothek begeistert hat, waren meine Erwartungen hoch – und Die Mitternachtsreise (gelesen und gehört) hat sie absolut erfüllt! Wer das erste Buch mochte, wird auch dieses ergreifende und tiefgründige Werk lieben. Worum geht es? Während die Bibliothek 📚 von unendlichen Möglichkeiten handelte, blickt der Mitternachtszug 🚂 reflektierend auf das bereits gelebte Leben zurück. Im Stil von Dickens "A Christmas Carol" reisen wir mit dem wunderbaren Protagonisten Wilbur rückwärts durch seine Biografie – vorbei an banalen Momenten, Schicksalsschlägen und schmerzhaften Erinnerungen. Begleitet wird er von Agnes, seiner Zugführerin, die einfach eine absolute Wucht ist. Das Ende der Reise ist durchweg stimmig und macht zufrieden ❤️ Kernthemen und Metapher Die Zugfenster dienen in der Geschichte als kraftvolle Metapher und ungefilterter Spiegel der Seele. Sie zwingen Wilbur – und damit auch uns Lesende –, hinter die eigene Fassade zu blicken. In einer sehr poetischen Schreibweise verwebt Matt Haig dabei kluge Lebensweisheiten und unvergessliche Zitate miteinander. Er setzt sich tiefgründig mit der Last des Bereuens auseinander und wirft die Frage auf, wer von uns nicht gerne etwas in der Vergangenheit ändern würde. Gleichzeitig feiert der Roman die Entschleunigung und das Ankommen im Hier und Jetzt, während er die komplexe Natur der Liebe sowie die befreiende Kraft der Vergebung beleuchtet. Das Hörbuch-Highlight Ich habe das Hörerlebnis extrem genossen! Christoph Maria Herbst spricht Wilbur und Agnes mit einer wunderschönen Tiefe. Dank ihm konnte ich noch tiefer in diese magische Geschichte eintauchen. Fazit: Ein berührendes, weises Buch, das lange nachhallt. Große Lese- und Hörempfehlung
Ein Buch zum Nachdenken..
Ich fand das Buch sehr spannend - allerdings ist es ein recht schwieriges Thema und man versinkt recht leicht. Es ist ein sehr „schweres“ Buch. Trotz allem fand ich es gut und es regt jedenfalls zum nachdenken an. Klappentext: Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich? Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler. Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor. Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen.

„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig – ein Hörbuch, das berührt, heilt und lange nachhallt
Rezensionsexemplar des Hörbuches zur Verfügung gestellt von NetGalley Mit „Die Mitternachtsreise“ erschafft Matt Haig erneut eine Geschichte, die gleichzeitig sanft, melancholisch, hoffnungsvoll und tief bewegend ist. Dieses Hörbuch ist weit mehr als nur eine schöne Geschichte – es ist eine emotionale Reise über Reue, zweite Chancen, mentale Gesundheit und die Frage, was ein erfülltes Leben wirklich ausmacht. Also Themen die ansprechen, bewegen und den Zeitgeist treffen. Schon nach den ersten Minuten war ich vollkommen in dieser nächtlichen, fast magischen Atmosphäre gefangen. Matt Haig besitzt die besondere Fähigkeit, schwere Themen leicht wirken zu lassen, ohne ihnen ihre Bedeutung zu nehmen. Auch wenn ich das Hörbuch gehört hab, so konnte ich dennoch den Schreibstil gut erkennen und empfand diesen als ruhig, poetisch und unglaublich nahbar. Er schreibt mit einer emotionalen Ehrlichkeit, die direkt ins Herz trifft. Jeder Satz wirkt durchdacht, voller Gefühl sowie tiefen Emotionen und gerade als Hörbuch war dies sehr angenehm und leicht zu hören. Gerade die philosophischen Gedanken über Entscheidungen, verpasste Möglichkeiten und Selbstakzeptanz regen lange zum Nachdenken an. Die Geschichte selbst entfaltet sich ruhig, aber unglaublich intensiv. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Im Mittelpunkt steht eine Frau, die an einem Wendepunkt ihres Lebens angekommen ist und plötzlich die Möglichkeit erhält, alternative Wege ihres Lebens zu erleben – Leben, die hätten sein können. Dabei geht es nicht nur um große Entscheidungen, sondern auch um die kleinen Momente, die uns formen. Die Handlung verbindet emotionale Tiefe mit einer fast träumerischen Atmosphäre und entwickelt dabei eine enorme Sogwirkung. Besonders stark sind die Figuren geschrieben. Sie fühlen sich echt an – verletzlich, menschlich und voller innerer Konflikte. Man erkennt sich selbst in vielen Gedanken und Ängsten wieder. Genau das macht dieses Hörbuch so besonders für mich: Es schafft Nähe. Man hört nicht einfach nur zu, man fühlt mit. Auch der Hörbuchsprecher macht hier einen fantastischen Job. Ich mag die Stimme von Christoph Maria Herbst sehr gerne und empfinde sie immer als sehr beruhigend, daher fand ich es super, dass er dieses Hörbuch spricht. Er passt perfekt und macht einen unglaublich guten Job! Seine Stimme trägt perfekt durch die emotionale und philosophische Stimmung der Geschichte. Mit viel Ruhe, Wärme und Feingefühl verleiht er den Figuren Tiefe und schafft es, die melancholischen, hoffnungsvollen und bewegenden Momente glaubwürdig einzufangen. Sein Lesestil ist angenehm unaufgeregt, aber dennoch intensiv – genau passend zu Matt Haigs Schreibweise. Besonders die emotionalen Passagen wirken durch seine Interpretation noch eindringlicher und authentischer. Man merkt, wie viel Atmosphäre und Gefühl er in jede Szene legt. Während des Hörens hatte ich immer wieder Gänsehautmomente. Manche Gedanken haben mich tief berührt, andere haben mich zum Nachdenken über mein eigenes Leben gebracht. Dieses Hörbuch schenkt Trost, Hoffnung und die Erinnerung daran, dass kein Leben perfekt sein muss, um wertvoll zu sein. Es ist eines dieser seltenen Bücher, die einen emotional auffangen und gleichzeitig inspirieren. Ich kann euch dieses Hörbuch wirklich ans Herz legen, denn es ist emotional, intelligent und unglaublich menschlich. Es macht Mut und es zeigt, dass Fehler, Zweifel und Unsicherheiten zum Leben dazugehören und völlig normal sind. Und weil es eine Geschichte erzählt, die man nicht nur hört, sondern fühlt. Eine wunderschöne, bewegende Hörbucherfahrung voller Wärme, Nachdenklichkeit und Hoffnung. Absolute Hörempfehlung!

Zuerst einmal muss ich sagen, dass Christoph Maria Herbst das Hörbuch ganz toll gesprochen hat. Es war ein richtig schönes Hörerlebnis. Die Geschichte von Wilbur war wirklich interessant und das Konzept des Mitternachtszuges war spannend und neu für mich. Auch für mich als Hörerin war es eine emotionale Reise und ich fand das Ende herzerwärmend und berührend.
Eine Reise voller Emotionen und Gedanken 📚🚂
„Die Mitternachtsreise“ ist das neue Buch von Matt Haig und natürlich musste ich es mir sofort holen. 📚✨ Bei diesem Buch handelt es sich um den Nachfolger von „Die Mitternachtsbibliothek“, wobei man es völlig unabhängig lesen kann. Trotzdem gab es einige kleine Easter Eggs, die mich als Fan besonders gefreut haben. 😊 Dadurch musste ich immer wieder an das vorherige Buch zurückdenken, was das Leseerlebnis noch schöner gemacht hat. Wie bereits der Vorgänger konnte mich auch dieses Buch wieder vollkommen überzeugen. Der unglaublich leichte, aber gleichzeitig tiefgründige Schreibstil von Matt Haig ist einfach unvergleichlich. ✨ Seine bildhaften Beschreibungen sorgen dafür, dass man das Gefühl hat, selbst mitten im Geschehen zu sein. Auch dieses Buch habe ich regelrecht verschlungen. 📖 Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders spannend und emotional fand ich die Geschichte rund um den Protagonisten, der auf sein gelebtes Leben zurückblicken und die prägendsten Momente noch einmal erleben kann. Diese Mischung aus schönen, traurigen und nachdenklichen Augenblicken hat mich wirklich berührt. 💭💔 „Der einzige Weg zu lernen ist zu leben“ passt dabei einfach perfekt zur Botschaft dieses Buches. ✨ Für mich persönlich war das Leben des Protagonisten unglaublich realistisch geschrieben. Man konnte einfach nur mitfühlen. 🥺 Zudem behandelt das Buch keine weit hergeholten Themen, sondern Situationen und Gefühle, die vermutlich jeden Menschen irgendwann einmal treffen können. Vor allem das letzte Drittel des Buches hat mich emotional komplett zerstört.😭 Ich habe bei einem Buch wirklich noch nie so viel geweint wie hier. Alles in allem kann ich dieses Buch jedem Fan von „Die Mitternachtsbibliothek“ wärmstens empfehlen. ❤️ Es steht seinem Vorgänger in nichts nach. Tatsächlich könnte ich nicht einmal sagen, welches der beiden Bücher mir besser gefallen hat, weil beide auf ihre eigene Art etwas ganz Besonderes sind. Für mich definitiv wieder ein absolutes Highlight. 🌟

Die Reise zu seinem wahren Selbst
Nach der Mitternachtsbibliothek geht die Reise nun weiter. Diesmal im Mitternachtszug. Der spirituelle Nachfolger des TikTok-Erfolgs greift erneut das bekannte Prinzip auf und so begleiten Leser*innen den kürzlich verstorbenen Wilbur auf einer Reise durch sein vergangenes Leben. Zunächst dachte ich, jeder Mensch hätte seinen ganz persönlichen Ort zwischen Leben und Tod. Ein Bibliothekar landet in der Mitternachtsbibliothek, also müsste auch Wilburs Zwischenwelt etwas mit ihm selbst zu tun haben. Stattdessen führt die Reise in einen Zug ohne erkennbaren Bezug zu seiner Person. Hier wurde Potenzial verschenkt. Emotional funktioniert das Konzept dennoch wieder gut. Wilbur erlebt seine glücklichsten Momente erneut, aber auch seine schmerzhaftesten. Vor allem begegnet er der Version seiner selbst, die ihm am meisten entsprach: seinem wahrsten Ich. Der Roman stellt dabei die Frage, wie sehr Entscheidungen unser Leben formen und was passiert, wenn man sich immer weiter von der Person entfernt, die man eigentlich sein möchte. Da das Grundkonzept dem ersten Buch stark ähnelt, wiederholen sich allerdings auch viele Botschaften. Teilweise hatte ich das Gefühl, die Mitternachtsbibliothek noch einmal zu lesen, nur mit anderem Setting und anderer Hauptfigur. Große Aha-Momente bleiben deshalb eher aus. Positiv hervorheben möchte ich den Blick auf das Umfeld. Das Buch zeigt, wie Entscheidungen nicht nur uns selbst verändern, sondern auch die Menschen um uns herum beeinflussen. Was opfern sie? Welche Auswirkungen tragen sie mit? Passend zur Reise durch Wilburs Erinnerungen sind die Kapitel sehr kurz gehalten. Dadurch entsteht eine schnelllebige Leseerfahrung, bei der man ständig „nur noch ein Kapitel“ lesen möchte. Interessant wurde es besonders ab der Hälfte, als zusätzlich die Perspektive des Wilbur eingeführt wurde, der sein wahres Selbst lebt. Die Entwicklung seines Wesen durch den Erfolg blieb für mich jedoch zu schwammig. Insgesamt erneut ein tiefgründiger Roman von Matt Haig. Emotional, leicht zugänglich und voller Denkanstöße, aber für mich nicht sein stärkstes Werk.
Ein berührendes Highlight
„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig ist ein Buch, das mich tief berührt und noch lange nach dem Lesen begleitet hat. Mit seiner besonderen Mischung aus Magie, Hoffnung und emotionaler Tiefe schafft Matt Haig erneut eine Geschichte, die direkt ins Herz geht. Schon ab den ersten Seiten spürt man diese besondere Atmosphäre, die nur wenige Autoren erschaffen können. Die Geschichte lädt dazu ein, innezuhalten und über das Leben, Entscheidungen und die kleinen Wunder des Alltags nachzudenken. Dabei schafft es Matt Haig, ernste Themen mit einer leichten, fast poetischen Art zu erzählen, ohne dass die Geschichte jemals schwer wirkt. Besonders beeindruckt hat mich, wie gefühlvoll die Charaktere geschrieben sind. Ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen wirken unglaublich echt, sodass man sofort mit ihnen mitfühlt. Gleichzeitig steckt das Buch voller Wärme, Trost und der Botschaft, dass selbst in dunklen Momenten immer irgendwo ein Licht wartet. Der Schreibstil ist ruhig, bildhaft und wunderschön emotional. Manche Sätze möchte man sich am liebsten markieren, weil sie so viel Wahrheit und Gefühl in sich tragen. „Die Mitternachtsreise“ ist deshalb nicht nur ein Roman, sondern ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einen emotional auf eine ganz besondere Reise mitnimmt. Für mich ist dieses Buch ein echtes Herzensbuch, melancholisch, hoffnungsvoll und voller kleiner magischer Momente. Perfekt für alle, die Geschichten lieben, die nicht nur unterhalten, sondern auch die Seele berühren.
unglaublich schön 🩵
genau wie die mitternachtsmesse hat mich das buch so gefesselt! ich bin durch jede emotion mindestens 3x durch und hab letztlich rotz und wasser geheult. ich liebe die art, wie matt haig es schafft jeden satz zu etwas poetischem zu formen. ganz großes highlight und absolutes must read!!!
Gefühle der Nacht
Wie ein nostalgischer Windhauch, welcher an einen vorbeizieht, längst vergessene Erinnerungen mit sich bringt, Entscheidungen Revue passieren lässt, den Halt zum Leben für einen Augenblick löst, bis zur Rückkehr zum Boden, zum Leben. Nach meinem melancholischen Besuch in einer gewissen Bibliothek, entführte mich Matt Haig dieses Mal auf eine Reise mit einem gewissen Zug. Ebenso melancholisch wie vielschichtig. Einzelne Sätze zogen in dieser intensiven Fahrt aus inner- und zwischenmenschlichen Konflikten viel zu schnell an mir vorbei, nagten sich jedoch an mir und sorgten immer wieder für eine emotionale Tiefe, die mich noch tiefer traf. Eine unvergleichliche Atmosphäre. Eine wundervolle Sprache, kurz und prägnant. Spannende Charakterzeichnungen und Liebe zum Buch. Eine Geschichte, die sich beim Lesen wie eine ruhige, nachdenkliche Fahrt bei Nacht anfühlt und nach dem Beenden wie ein Zug, der mit rasendem Tempo vorbeifährt und dessen Wind, den er mitbringt, die Gedankenwelt für einen kurzen Augenblick aufwirbelt.
„Sometimes everything you need isn’t so far from where you start.“
Ich muss gestehen, dass ich bis vor Kurzem noch kein einziges Buch von Matt Haig gelesen hatte. Obwohl mir seine Romane in Buchhandlungen ständig begegnen und online als absolute Highlights gefeiert werden, bin ich erst durch die begeisterte Empfehlung einer guten Freundin auf dieses Buch aufmerksam geworden. „Die Mitternachtsreise“ ist somit mein allererstes Werk von ihm. Ich bin völlig unvoreingenommen an diese Geschichte herangegangen, aber was ich dann auf diesen Seiten erlebt habe, hat mich auf eine Weise kalt erwischt, mit der ich niemals gerechnet hätte. Meine Freundin hatte absolut recht: Dieses Buch ist einfach wunderschön und hat mich tief im Herzen berührt. Die Handlung hat mich ab der ersten Seite komplett fasziniert, weil sie uns an einen Ort entführt, den wir uns wohl alle schon einmal insgeheim gewünscht haben. Nach seinem Tod findet sich die Hauptfigur Wilbur an einem rätselhaften Bahnsteig wieder, wo er überraschend von einer alten Dampflok abgeholt wird. Auf dieser Reise erwartet ihn keine Geringere als Mrs Agnes Bagdale. Als Kind war der Buchladen dieser alten Dame in Sheffield Wilburs absoluter Zufluchtsort, an dem er die Sorgen zu Hause vergessen konnte und wo seine eigene Laufbahn als Buchhändler begann. Jetzt, am Ende seines Lebens, nimmt Agnes ihn mit auf eine intensive Reise im Mitternachtszug zurück durch die Zeit. Das Besondere an dieser Reise ist, wie Wilbur seine Vergangenheit erforscht: Der Zug hält an verschiedenen Stationen, und bei jedem dieser Stopps verlässt er den Zug, um seine eigenen Erinnerungen wie ein unsichtbarer Geist noch einmal hautnah mitzuerleben. Als Leser nimmt man dabei eine ganz besondere Außenperspektive ein. Stück für Stück setzen sich die Szenen wie bei einem Puzzle zusammen, während Wilbur durch die Zeit reist und sich selbst beobachtet. Wir erleben seine glücklichsten Momente, wie sein erstes Treffen mit Maggie, der Liebe seines Lebens, und ihre unvergesslichen, magischen Flitterwochen in Venedig. Doch unter den Erinnerungen sind nicht nur die schönen. Wilbur wird als Geist auch mit den schlimmsten Momenten konfrontiert, in denen er Fehler machte, alles verlor und von tiefer Reue zerfressen wurde. Erst jetzt, im Rückblick von außen, nimmt Wilbur sein Leben ganz anders wahr als in der jeweiligen Situation damals. Er begreift mit schmerzhafter Klarheit, wie viel er hätte anders machen wollen und wie seine Entscheidungen alles verändert haben. Für mich als Haig-Neuling war dieses Konzept absolut frisch, klug und emotional tiefgreifend. Die Darstellung von Leben, Tod und all den großen „Was wäre wenn“-Gedanken hat mich unglaublich bewegt. Matt Haigs Schreibstil hat mich dabei von der ersten Zeile an verzaubert. Er schreibt in angenehm kurzen Kapiteln und nutzt eine so flüssige, unaufgeregte, aber unfassbar empathische Sprache, dass man förmlich durch die Seiten fliegt und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Er schafft eine perfekte Mischung aus melancholischen und warmherzigen Momenten, die einen automatisch dazu bringt, innezuhalten und über das eigene Leben nachzudenken. Man fragt sich unwillkürlich, welche Momente im eigenen Leben so wichtig waren, dass man sie nach dem Tod noch einmal als stummer Beobachter erleben möchte, und welche verpassten Chancen man selbst mit sich herumträgt. Gegen Ende zieht die Geschichte emotional so unheimlich stark an, dass ich die Tränen einfach nicht mehr zurückhalten konnte. Als sich die Puzzleteile für Wilbur endlich zusammensetzten, die ganze Tragweite seiner Reise durch die Zeit klar wurde und es um das endgültige Loslassen ging, saß ich am Ende weinend da. Es waren keine Tränen der puren Traurigkeit, sondern eine Mischung aus Erleichterung, tiefer Rührung und einer großen Dankbarkeit für dieses wunderschöne Leseerlebnis. „Die Mitternachtsreise“ fühlt sich an wie eine literarische Umarmung, die gleichzeitig schmerzhaft und heilend ist. Obwohl ich das Buch ziemlich schnell durchgelesen habe, fühlte sich die Reise intensiv an und die emotionale Wirkung hallt noch ganz lange in mir nach. Ich bin meiner Freundin unendlich dankbar für diesen Tipp, denn dieses erste Kennenlernen mit Matt Haigs Geschichten war ein absolutes Jahreshighlight und es wird ganz sicher nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein.

Ist locker 10 Sterne wert
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig und als ich hörte, dass er eine Beinahe-Fortsetzung plante, hatte ich große Angst. Denn oft sind Fortsetzungen nur müde und langweilige Abklatsche. Jetzt habe ich das Buch durch und bin begeistert. Ein rundum wundervolles Buch über einen Mann, der nach seinem Tod in den Mitternachtszug steigt und sein Leben nochmal anschauen darf. Voraussetzungen: er darf zu niemandem Kontakt aufnehmen und muss spätestens dann gehen, wenn der Zug ruft oder sein junges Ich einzuschlafen droht. Das Ende ist völlig anders als ich es erwartet hätte, trotzdem habe ich einen fetten Book-Hangover, am liebsten würde ich zu Maggie und Wilbur zurück. Eine große Leseempfehlung von mir! PS: Es gibt übrigens ein Wiedersehen mit einer wichtigen Person aus der Mitternachtsbibliothek...
Wieder ein mega Buch von Matt Haig. Ich fand die Mitternachtsbibliothek ja schon sehr tiefgründig und dieses Buch ist es ebenso. Auch das Christoph Maria Herbst das Buch liest, war eine sehr gute Wahl. Klare Empfehlung für alle die Tiefgang in ihrer Lektüre mögen Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman von Matt Haig, dem Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation Die Mitternachtsbibliothek. Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich? Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler. Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor. Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen. Eine zauberhafte Geschichte über Liebe, zweite Chancen und die lebensverändernde Kraft der Bücher aus der Welt der Mitternachtsbibliothek Wunderschöne Ausstattung mit Elementen, die im Dunkeln leuchten Entdecken Sie auch die weiteren Romane von Bestsellerautor Matt Haig bei Droemer Knaur: Die Mitternachtsbibliothek, Die Unmöglichkeit des Lebens, Ich und die Menschen, Der fürsorgliche Mr. Cave, Die Radleys, Für immer, euer Prince, Nachricht von Dad
Die Zukunft gibt es nicht, denn wenn die Zukunft ist, dann ist sie schon Gegenwart und bald Vergangenheit.
Die wichtigen Momente des Lebens noch mal erleben – und vielleicht sogar seinem früheren Ich etwas mitgeben – wer von uns hat nicht schon einmal daran gedacht. Wilbur kann nach Ende seines Lebens genau das: Der Mitternachtszug kommt und bringt ihn zurück an die Momente, die für seine Entwicklung, für sein Leben wichtig waren. Das sind nicht immer nur die schönen Momente, sondern gerade auch die schwierigen. Schon die Mitternachtsbibliothek hat mich mit ihrer Prämisse nach dem Tod noch einmal in Teile des Lebens zurückzukehren fasziniert. Das Buch habe ich damals verschlungen und geliebt. Eine weitere meiner Leidenschaften neben Büchern – oder manchmal auch nur eine weitere Sache, die ich einfach oft mache – sind Züge. Und ja, meine Vermutung, dass auch die Mitternachtsreise auf eine Art vergleichbar ist mit der Mitternachtsbibliothek, hat sich bewahrheitet. Allerdings haut mich dieser Roman nicht mehr in gleichem Maße um wie die Mitternachtsbibliothek. Also, natürlich ist das Buch gut und interessant. Und auch dieses Buch – dieses Mal als Hörbuch, dem man nur allzu gut folgen konnte – habe ich verschlungen. Aber es kommt mir nicht mehr so genial vor, wie es bei der Mitternachtsbibliothek der Fall war. Trotzdem handelt es sich um eine schöne Geschichte, die an der ein oder anderen Stelle durchaus zum Nachdenken anregt und die ich euch auf jeden Fall ans Herz legen möchte!
Ich liebe Matt Haigs Bücher – und natürlich musste auch dieses sofort bei mir einziehen. 😅 Kaum angefangen, hatte ich es auch schon wieder in einem Tag durchgelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. 🤭 Wie so oft schafft Matt Haig es, eine Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig leicht wirkt und einen emotional mitten ins Herz trifft. Die Reise mit Wilbur durch die wichtigsten Momente seines Lebens ist wunderschön, melancholisch und unglaublich berührend. Zwischen Büchern, Erinnerungen, verpassten Chancen und großer Liebe stellt das Buch immer wieder die Frage, was im Leben wirklich zählt. ❣️ Besonders mochte ich die ruhige, nachdenkliche Atmosphäre und die Begegnungen mit Menschen, die Spuren hinterlassen haben – im Guten wie im Schlechten. Manche Szenen sind warm und hoffnungsvoll, andere tun richtig weh, aber genau das macht diese Geschichte so besonders. Ich habe einfach alles daran geliebt. 💖 Die Idee, die Emotionen, die Charaktere, die Botschaft zwischen den Zeilen – dieses Buch hat mich komplett abgeholt und tief berührt. ✨ 📚 Mein Fazit: Ein gefühlvolles, kluges Buch, das zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt. Matt Haig schafft es immer wieder, mit wenigen Worten ganz große Emotionen auszulösen. Für mich ein absolutes Herzensbuch. 🥹🫶🏻

Poetisch, warmherzig und leise erschütternd – ein Buch, das lange nachhallt.
„Die Finger wie Wurzeln ineinander geflochten…” Schon der erste Satz geht einem direkt ans Herz. Matt Haig schreibt mit einer Bildsprache, die einen sofort einhüllt – warm, poetisch, unaufdringlich tief. Erinnert mich an T.J. Klune. Wilbur durchlebt sein Leben noch einmal. Als Geist steigt er aus den wichtigsten Momenten seiner Vergangenheit aus – Flitterwochen in Venedig, ein Ferienjob im Buchladen, die kleinen und großen Weggabelungen eines ganzen Lebens. Er ist Zuschauer, nicht Gestalter. Und man ertappt sich dabei, wie man ihm die ganze Zeit die Daumen drückt – und gleichzeitig fragt: Was würde ich anders machen? „Wandelt sich die Speisestärke der Alltagswirklichkeit nicht stets erst durch die Erinnerung in Zucker um?” Was das Buch so besonders macht: Es begeistert auf die leise, sanfte Art. Wilburs Schmerz – die verpassten Chancen, die Liebe die er glaubte nicht zu verdienen, die Mutter die ihn nie wirklich sehen konnte – sitzt tief. Und Agnes, die weise Geistbegleiterin, gibt ihm keine einfachen Antworten. Nur die Wahrheit. Philosophisch, ohne belehrend zu sein. Still, ohne langweilig zu werden. Ein Buch das animiert – das eigene Leben tatsächlich zu leben. Jetzt. Nicht irgendwann.

Eine Zugfahrt zum Sinn des Lebens
Die Uhr schlägt 00:01 Uhr, und die Matt-Haig-Kenner unter uns können mit Sicherheit bereits erahnen, was als Nächstes passiert: Als der 81-jährige Wilbur nach einem Telefonat mit seiner großen Liebe Maggie einen Herzinfarkt erleidet, findet er sich zwischen Leben und Tod wieder: mit einer Fahrkarte in der Hand und an Bord des Mitternachtszuges, der ihn auf eine große Reise durch sein Leben mitnimmt. Bahn frei! Zug um Zug durchlebt Wilbur als Geist und in Begleitung von Agnes Bagdale, einer Buchhändlerin, sein Leben noch einmal. Die Stationen orientieren sich an den Meilensteinen seines Lebens, die jedoch nicht ausschließlich positiv sind, sondern vielmehr all jene einschneidenden Erlebnisse widerspiegeln, die ihn zu dem Menschen gemacht haben, der er am Ende seines Lebens ist. Für manche Momente reicht ein Blick aus dem fahrenden Zug, während andere Erinnerungen einen Halt verlangen, um sie noch einmal intensiv aufzusaugen. Dabei erlebt Wilbur die Augenblicke nicht nur ein zweites Mal, sondern fühlt sie erneut und betrachtet sein Leben auf reflektierte Weise. Retrospektiv fällt das natürlich leichter. So wächst zunehmend der Wunsch in ihm, in die Vergangenheit - in sein eigenes Leben - eingreifen zu wollen, um das Leben auf jene Gleise zu lenken, die wirklich wichtig sind. Damit sind die Weichen bereits für einen klassischen Matt Haig gestellt: ein Buch, voll gespickt mit Lebensweisheiten, die den Leser zum Nachdenken anregen. Manche davon liegen offen zutage, andere erschließen sich erst zwischen den Zeilen, und einige Gedanken wirken sogar noch lange nach dem Ende des Buches nach. Es geht um den Sinn des Lebens, das Sein, Prioritäten und die Zeit - und um jene Momente, aus denen wir am meisten lernen, auch wenn es nicht immer die glücklichsten sind. Besonders charmant finde ich, wie Wilburs Geist versucht, mit sich selbst ins Gespräch zu kommen, um Situationen auszudiskutieren und zu reflektieren. Dadurch entsteht beim Lesen eine wundervolle Balance. Und irgendwie ist es ja auch nie zu spät, die richtigen Entscheidungen zu treffen, oder? Obwohl Die Mitternachtsreise eine ganz andere Geschichte erzählt als Die Mitternachtsbibliothek, ist zugleich vieles erstaunlich ähnlich. Sprachstil und Tonalität, Perspektive, Atmosphäre, Aufbau sowie die chronologische Dramaturgie und manche Handlungstwists erinnern stark an den ersten Roman. Wie eine Art Blaupause entdeckt man immer wieder Elemente, die bereits aus dem Vorgänger bekannt sind, ohne dass die Handlung vorhersehbar oder gar langweilig wirkt. Alles, was man am ersten Roman liebte, findet sich auch hier wieder. Und auch all das, was vielleicht etwas wunderlich erscheint, begegnet einem erneut. Die Mitternachtsreise lässt sich jedoch ebenso problemlos lesen, ohne Die Mitternachtsbibliothek zu kennen. Lediglich an einer kleinen Stelle wird ein Bezug hergestellt, der für die Handlung dieses Buches jedoch nicht essenziell ist, sondern vielmehr wie ein kleiner Gruß in die andere Mitternachtswelt wirkt. Ps… Verpasst nicht, das Buch einmal um 00:01 zu betrachten - ihr werdet begeistert sein!

Eine Reise durchs Leben
Wer sich bei Matt Haig und dem Titel an die Mitternachtsbibliothek erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch. Doch im Gegensatz zur Mitternachtsbibliothek, die zwischen Leben und Tod existiert und den Besuchern eine Option für deren Leben bietet, kann man bei der Mitternachtsreise sein Leben nach dem Tod Revue passieren lassen. Und so begleiten wir hier Wilbur, der mit dem Zug noch einmal die wichtigsten Momente bzw. Stationen seines Lebens erlebt und sich die Frage stellt: War das wirklich der beste Verlauf? Welche Erlebnisse bzw. Abzweigungen hätte er lieber genommen? Und kann man nicht vielleicht doch etwas an seinem Lebensverlauf ändern, wenn man nun schon die entscheidenden Momente erneut erleben kann? Denn im Rückblick scheinen einige Entscheidungen doch nicht die beste Wahl gewesen zu sein... Neben dieser Reise spürt man noch etwas ganz entscheidendes: die Liebe zur Literatur! Denn Wilbur war ein großer Buchhändler und es gibt häufig Verweise auf wichtige Werke für den Protagonisten. Ein ruhiger Roman in der Retrospektive und die Erkenntnis, das Ehrgeiz und beruflicher Erfolg nicht das wichtigste im Leben sind.
Das Buch hat was in mir verändert
Einfach genial! Dieses Buch hat so viel mit mir gemacht. Ich habe so viel mitnehmen können und auf viele Sachen eine anderen Blickwinkel bekommen. Habe es innerhalb eines Tages komplett gelesen. Der Schreibstil war anfangs sehr ungewohnt, weil er doch sehr einzigartig ist. Aber man kommt schnell rein und dann lest man das Buch auch sehr gut weg. Absolute Empfehlung
Zu kurz gedacht?
Spoilerfreie Meinung💕 Ein toll geschriebenes Buch, das der Mitternachtsbibliothek aber in der Botschaft nicht das Wasser reichen kann. Ich habe es sehr genossen, Wilburs Leben zu begleiten und auch seine Gedanken mit ihm gemeinsam zu reflektieren. Außerdem spielen Bücher selbst eine große Rolle. Es wird aufgezeigt, wieviel man aus diesen mitnehmen kann. Aus der Mitternachtsreise folgte ein guter Reminder, aber keine lebensverändernde Perspektive. Achtung, ab hier folgen Spoiler❗ Setting ⭐⭐⭐⭐ Es gab so viele tolle Orte in dieser Zeitreise. Begonnen mit Milchbars in den 60ern, Diskos in den 80ern, endet man im Jahr 2026 in einer großen Villa mit Tennisplatz. Eins haben Matt Haig und ich gemeinsam: Die Liebe zu Venedig, die sich wirklich durch das ganze Buch zieht. Durch viele zeitliche Sprünge steht aber der Protagonist im Vordergrund, weniger eine bestimmte Atmosphäre. Charaktere ⭐⭐⭐,5 Wilbur ist vielleicht nicht der sympathischste Mann, aber genau das ist am Ende der Punkt. Im Zurückschauen fällt ihm auf, wie oft er Maggie nicht beachtet hat. Wie oft er nicht bei ihr war. Dass er Charlie einfach gefeuert hat, ohne ihn wertzuschätzen, um dann doch noch mal anzukriechen. Das sind alles Punkte, die ihn zu einer Person macht, die man eigentlich nicht mag. Dafür konnte ich aber Verständnis aufbringen, da man sein altes Ich (den Geist) beim Reflektieren begleitet. Der Venedig-Wilbur war mir sympathisch, weil er versuchte, seine Perspektive zu ändern. Wilburs Liebe zu Maggie ist wirklich süß. Maggie wollte ich einfach umarmen, da Wilbur sie wirklich nicht gut behandelte. Ich wäre auch sehr neugierig gewesen, wie ihr Leben nach der Trennung aussah. Was verleitete sie dazu, nun anzurufen? Wie erging es ihr in all den Jahren? Das wurde leider nicht mehr aufgegriffen. Charlie & Claudette waren für mich zunächst zwei Nebencharaktere, die ganz nett sind, aber ohne großen Einfluss auf die Geschichte. Dachte ich. Und dann wurde gezeigt, was für ein toller Freund Charlie ist und was er alles für Wilbur tut. Das hat mir bei Claudette und auch Doreen (der Freundin von Maggie aus der Jugend) gefehlt. Ich wusste zwar, sie sind gut befreundet, aber das war auch schon alles. Miss Bagdale fühlte sich für mich ähnlich an. Sie hatte eine Aufgabe, in der Geschichte, aber mehr auch nicht. Für mich reichte das aber hier total aus. Genau wie Miss Graham, haben einige Menschen auf unser Leben einen großen Einfluss, ohne dass sie uns besonders nahestehen. Ganz schön fand ich eine Begegnung mit Nora Seed, aus der Mitternachtsbibliothek. Sie arbeitet hier nun als seine Klavierlehrerin, wahrscheinlich in einem ihrer vielen Bücher. Handlung ⭐⭐⭐,5 Das Fazit des Buches war für mich "Weniger arbeiten, mehr Leben". Das ist auch wirklich ein guter Reminder, aber eben nichts, was man nicht schon oft gehört hat. Im Rückblick wirkte das Leben für Wilbur sehr traurig, sodass er es verändern wollte. Es wurde nur sehr kurz angeschnitten, dass es nach einem Eingriff auch zu anderen negativen Lebensverläufen kommen könnte. Es wirkt ein wenig so, als wäre nun alles gut, nur weil er den Fokus auf seine Liebsten und nicht auf seine Arbeit legt. Das ist wirklich wichtig, aber es gibt noch soviele andere Bereiche, in denen Sorgen entstehen könnten. Am Ende weiß ich aber nicht, wie Wilburs neuer Lebensverlauf wirklich aussieht. Reicht das Geld aus, um zu leben? Bleibt die Liebe so bestehen? Teilweise hoffte ich, dass der kleine Wilbur all diese Erfahrungen machen musste, um zu erkennen, was wichtig im Leben ist. Gleichzeitig wünschte ich mir, dass er sein Leben aus dem Jenseits verändert. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass viele Themen mit eingebracht wurden. Von Ungerechtigkeiten, Tod, verschiedene Lebensentwürfen bis hin zu Generationskonflikten, psychischer Gesundheit, finanzieller Unabhängigkeit und Beziehungsproblemen, war alles dabei. Für mich hat es aber alles Sinn ergeben und sich wie ein Puzzle ineinander eingefügt. Trotzdem ließ es mich ab und zu schmunzeln, wie aktuell die Themen sind (auch wenn das Buch zunächst im 20. Jahrhundert spielt). Schreibstil-Gefühl ⭐⭐⭐⭐ Für mich fühlte sich der Schreibstil sehr fließend mit einigen Metaphern an. Es entstanden tolle Zitate, die mich am Lesen hielten. Trotzdem gab es ein paar Längen, wo es eher um die Begleitung des Lebens, als um die Charakterentwicklung ging. Unterhaltung ⭐⭐⭐⭐ Ich hatte Spaß beim Lesen, weil ich die Begleitung durch sein Leben mit all seinen Gedanken spannend fand. Das Fazit war für mich im Nachhinein ein bisschen zu kurz gedacht. Mein Lieblingszitat✍️ "Ich weiß, dass du in deiner Jugend viel durchgemacht hast, genau wie ich. Aber wir können uns nicht für alle Zeiten davon gefangen nehmen lassen. Ich kann dich nicht heilen." Es zeigt so gut, dass es schlimme Erfahrungen gibt, die wir sogar ein ganzes Leben mit uns rumtragen können. Aber vielleicht steht ein besseres Leben bevor, wenn man versucht, es aufzuarbeiten. Denn auch eine Partnerin, so sehr, sie das Leben auch erhellt, kann dir die Erfahrung nicht nehmen. Das ist nicht ihre Aufgabe, sondern deine.
Reise zu sich selbst
Als Wilbur Budd mit 81 Jahren stirbt, tritt er im Mitternachtszug eine Reise zu den wichtigsten Stationen seines Lebens an. Je mehr er auf sein Dasein zurückblickt, desto mehr erkennt er, was er hätte anders machen wollen. Während ich zu Beginn noch ein wenig mit der Klischeehaftigkeit der Erzählung gehadert habe, hat sie mich im weiteren Verlauf mehr und mehr für sich eingenommen. Mit Wilbur habe ich erst ein wenig "gefremdelt", doch dann konnte ich mich immer besser in ihn hineinfühlen, und der Roman entwickelte sich zu einer zauberhaften Geschichte über verpasste Möglichkeiten und zweite Chancen. "Die Mitternachtsreise" ist eine Geschichte über die großen und kleinen Entscheidungen des Lebens, Traumata, Glücksmomente, und darüber, was im Leben wirklich zählt. Zugleich ist es eine Liebeserklärung an das Lesen und darüber, dass das richtige Buch zur richtigen Zeit durchaus imstande sein kann, einen wieder in die Spur zu bringen. An "Die Mitternachtsbibliothek" kommt es meiner Meinung nach nicht heran, aber es dennoch eine wunderschönes, zu Herzen gehendes Buch.
Absolutes Highlight 🥺🩷
Auf das neue Buch von Matt Haig hab ich mich schon sehr lange gefreut, da seine Bücher teilweise sehr viel bedeuten. Und ebenfalls sehr besonders – vor zwei Jahren zur Leipziger Buchmesse durfte ich dank dem Knaur Verlag Matt Haig persönlich treffen – und während dieses Mittagsessen hat er uns erzählt, dass es gerade eben dieses Buch plant. Das war irgendwie dann etwas ganz besonderes von seiner Venedig Idee zu lesen. Wer lernen Wilbur kennen, einen jungen Mann auf seiner Hochzeitsreise, bei dem ihm schon ein oder andere Dinge seltsam vorkommen. Direkt im nächsten Kapitel erleben wir das Ableben des alten Wilbur und steigen gemeinsam mit ihm in den Mitternachtszug ein. Ein Zug, der uns an all unsere Momente zurückführt, an die wir gerne denken. Für Wilbur und uns beginnt eine Reise zu verschiedenen Momenten in seinem Leben, und wir haben das Glück ihn dabei zu erleben, wie er beginnt sein Leben zu hinterfragen. Wie immer geben Matt Hais Bücher etwas für die Seele mit und auch hier blieben die Augen nicht trocken und das Herz erst einmal nicht ganz. Matt Haig schreibt dabei so nah und gefühlvoll zu gleich, dass seine Worte zwar weh tun aber einem am Ende auch wieder zusammenpflücken. Ich mag einfach so sehr, wie er mit seinen Worten Gefühle beschreiben kann und wie sehr nur ein paar Sätze helfen, um manche Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Zwar waren Wilburs Themen nicht meine Themen, aber trotzdem halfen mir gewissen Sätze weiter. Und das ist doch das tolle an seinen Büchern. „Manchmal muss einem das Herz brechen, damit man am Leben bleibt“ ist nur eines der schönen Zitate, die man aus diesem Buch ziehen kann. Und noch so viele mehr – ich habe wirklich mehr als die Hilfe des Buches markiert. Matt Haigs Schreibstil ist poetisch, bleibt dabei aber einfach – ernst aber trotzdem auch leicht und vermittelt die Eindrücke auf genau die richtige Art und Weise. Viel über den Inhalt will ich nicht erzählen, da man sonst die Geschichte spoilert – aber ich kann Euch nur vor dem Brief seiner Frau „warnen“ – in diesem Brief steht so viel Wahrheit, Schmerz und Ehrlichkeit, dass ich das Buch danach erst einmal zur Seite legen musste. Ich empfehle es vor allem Menschen, die gerne Bücher lesen, die melancholisch und sentimental sind, aber einem am Ende auch wieder auffangen. Matt Haig schafft es mit seinen Wörtern, Menschen zu berühren und ihnen vllt über ein schwere Zeit hinweg zu helfen. Ansonsten können sie aber auch gerne einfach so gelesen werden, und man liest eine schöne Geschichte mit Tiefsinn. Fazit: Die Mitternachtsreise von Matt Haig war wieder ein sehr besonderes Buch, dass mich sehr bereichert hat. Das von Christoph Marie Herbst gesprochene Hörbuch ist ebenfalls absolut empfehlenswert, weil er Wilbur auch noch einmal eine gewissen Tiefe gibt. Für mich zwar nicht das beste Buch des Autors, das wir immer „Ich und die Menschen“ bleiben, aber auf jeden Fall eines seiner besten. 🦩🦩🦩🦩🦩 – Für ein Buch, bei dem ich jede Seite geliebt habt und für einen Wilbur in seinen Fragen.

Wo fängt man bei so einem Buch überhaupt an? Es war eine dieser Geschichten, die gleichzeitig wunderschön und schmerzhaft sind. Eine, die einen während des Lesens komplett einnimmt und danach noch lange beschäftigt. Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen. Nachdem Wilbur stirbt, erhält er eine ganz besondere Möglichkeit, auf sein Leben zurückzublicken. Während er mit einem Zug von Station zu Station reist, begegnet er den Momenten, die ihn geprägt haben, und stellt sich immer wieder dieselbe Frage: Waren seine Entscheidungen wirklich die richtigen? Oder hätte ein anderer Weg vielleicht alles verändert? Diese Darstellung von Leben, Tod und all den „Was wäre wenn“-Gedanken hat mich unglaublich berührt. Immer wieder musste ich beim Lesen innehalten, weil das Buch einen automatisch dazu bringt, über das eigene Leben nachzudenken. Über die eigenen Entscheidungen, verpasste Chancen und die Menschen, die einen geprägt haben. Obwohl ich das Buch ziemlich schnell durch gelesen habe, fühlte sich die Reise durch die Geschichte intensiv und lang an. Und das nur im allerbesten Sinne. Es ist eines dieser Bücher, das man beendet, aber emotional irgendwie noch eine ganze Weile mit sich herumträgt.
Der einzige Weg zu lernen ist zu leben…
In dem Buch „Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig, erzählt die Geschichte von Wilbur Budd, der am Ende seines Lebens angekommen ist. Doch nach seinem Tod tritt er eine Reise mit dem Mitternachtszug an, die ihn an verschiedene Stationen seines Lebens führt. An die guten, sowie der schmerzhaften Momente. Und er wird schon sehr bald erkennen, was in seinem Leben schief gelaufen ist und wo er andere Entscheidungen hätte treffen sollen. Als ich vor ein paar „die Mitternachtsbibliothek“ gelesen habe, war ich total begeistert und berührt, von der Art, wie Matt Haig Geschichten schreibt. Das Buch hatte mich damals wirklich berührt und ich habe viel über den Inhalt nachgedacht. Und genau aus diesem Grund habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Anfangs hatte ich hier ein etwas bedrücktes Gefühl, da der Tod natürlich kein einfaches Thema ist, auch wenn er zum Leben dazu gehört. Man denkt unweigerlich über sein eigenes Leben nach und auch über die Entscheidungen, die man selber in seinem Leben getroffen hat. Wilbur ist ein sympathischer Charakter, der, auch wenn er viele schlechte Entscheidungen getroffen hat und viel bereut, mein Mitgefühl hat. Er wurde stark von seiner Kindheit, in der er ohne Vater und in Armut aufgewachsen ist, geprägt und man hat immer das Gefühl, dass seine Entscheidungen sehr danach ausgerichtet sind, von dieser Vergangenheit so weit entfernt wie möglich zu bleiben. Doch er erkennt, wie er hätte anders handeln müssen und hat aus seinem Leben gelernt. Deshalb geht auf seiner Reise im Mitternachtszug ein großes Risiko ein, um seinem Vergangenheits-Ich die Chance zu geben, sein Leben ohne viel Reue zu Leben. Auch hier hat mir der Schreibstil von Matt Haig wieder sehr gefallen. Und ich fand es schön, mich mal wieder inhaltlich mehr mit einem Buch auseinandergesetzt zu haben. Ich kann das Buch, sowie „Die Mitternachtsbibliothek“ sehr empfehlen.
Wahnsinnig tiefe Lektüre über die Liebe, vergessene Leidenschaften und den Sinn des Lebens
Ich habe auf dieses Buch hin gefiebert, schon bei der Ankündigung und der Titelbild Umfragen wusste ich, dass wird wieder ein Matt Haig Bestseller. Das Buch war super schön geschrieben, so vertraut und doch neue für Liebhaber der “Mitternachtsbibliothek”. Die Geschichte um Wilbur hat mich mitgenommen von Seite eins bis zum Schluss. Ich hatte es lange nicht mehr das mich ein Buch zum Schluss so berührte, dass ich sogar ein paar Tränen verdrücken musste (ein paar ist untertrieben !). Aber das hat Matt Haig hier geschafft und hat mir dabei die Augen geöffnet, doch ein bisschen anders auf bestimmte Alltagsmuster und das Leben zu sehen. Dabei gefiel mir das Aufgreifen der Liebe zum Partner, zur Freundschaft, dem Lesen, zur Musik und auch diese Zeitsprung zwischen 21. Jahrhundert und 1960/70 er, wie man es aus anderen Werken des Autor kennt sehr. Ich kann es sehr weiterempfehlen, ein Buch was ich nicht nur einmal lesen werde! PS: das der Einband so schön gestaltet ist und auch noch im Dunkeln leuchtet, finde ich natürlich umso schöner:)
Matt Haig hat es wieder getan
Für Wilbur war es die Zeit mit Maggie, der Liebe seines Lebens. Sein persönliches Lebensglück hatte seinen Höhepunkt in den Flitterwochen in Venedig. Bevor er all das aufgegeben hat für den scheinbaren Erfolg. Jahre später, im Augenblick seines Todes, bekommt er die Möglichkeit, mit dem Midnight Train in der Zeit zurück zu reisen. Es handelt sich nicht um eine klassische Fortsetzung von „Die Mitternachtsbibliothek“, sondern um eine neue Herangehensweise an dasselbe Thema: Wie können wir das bestmögliche Leben führen? Als jemand, der als junger Erwachsener dem Tod so nahe war, bietet Haig Einblicke, die mich wirklich tief berühren. An manchen Stellen musste ich weinen. Ich habe so viele Zitate markiert, dass sie kaum auf die eine Seite meines Lesetagebuchs gepasst haben. Das Buch wird mich noch lange begleiten. “Doesn’t the mundane starch of reality always turn to sugar with memory? Wasn’t that just what nostalgia was?” - S. 130 “Sometimes everything you need isn’t so far from where you start.” - S. 158 “These are the good old days. We are living them.” - S. 290

Eine klare Empfehlung
Das Buch hat mir Mega gefallen, es bringt einen mit in den Zug zu sitzen und sein Leben durchlaufen ( Nachzudenken ) was wäre wenn, was hätte ich besser nicht gemacht oder anders. Das schaffen sehr wenige Bücher. Das Buch versucht und auch auf den richtigen Weg zu führen, denn wir beschäftigen und unser Leben lang mit unwichtigen Sachen und wir merken es gar nicht, erst wenn es zu spät ist, dann ist es aber wirklich schon zu spät. Mich hat das Buch jetzt zum Nachdenken gebracht um wirklich zu sehen was im Leben wichtig ist, damit ich es nicht verpasse und am Ende genau wie Wilbur es bereue weil ich mich mit unwichtigen Sachen beschäftigt habe.
Eine wunderbare, tiefgründige und gleichzeitig leicht lesbare Geschichte über Liebe, Sinn und Reue.
„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig ist nach „Die Mitternachtsbibliothek“ mein zweites Buch des Autors. Dabei stellt dieses Buch keine Fortsetzung der „Mitternachtsbibliothek“ dar. Beide Bücher stehen quasi nebeneinander und behandeln unterschiedliche Fragen des Lebens. Was beide Bücher verbindet, ist dieser besondere Schreibstil, der so ruhig, warm und voller kluger Gedanken und wunderschöner Zitate ist. Wieder stellt sich beim Lesen ganz automatisch die Frage, ob ich eigentlich das Leben lebe, das ich wirklich führen möchte?! Oder lasse ich mich von Erwartungen, Leistungsdruck und Ängsten einengen? Wofür möchte ich meine Zeit, Liebe und Energie wirklich einsetzen und welche Menschen dürfen mich dabei begleiten? Im Mittelpunkt der Geschichte steht Wilbur, der seit seiner Jugend Gefühle für Maggie hat. Der Prolog führt die beiden nach Venedig, direkt im nächsten Kapitel wird deutlich, dass Wilbur im Alter stirbt. Um in die Endlichkeit übergehen zu können, muss er sein Leben noch einmal durchleben, diesmal als Geist. Dabei wird ihm bewusst, welche Entscheidungen ihn geprägt haben, wo er Fehler gemacht hat, was schön war und was er vielleicht anders gemacht hätte, wenn er die Chance dazu gehabt hätte. Gerade dieser Gedanke vom Reisen in die Vergangenheit und Dinge nochmal verändern zu können, macht das Buch so berührend. „Die Mitternachtsreise“ greift genau dieses Gefühl auf und vermittelt dabei gleichzeitig Mut das eigene Leben zu hinterfragen, sich zu entschuldigen, neue Wege einzuschlagen oder sich von Dingen zu lösen, die nicht mehr guttun. Besonders gefallen haben mir die Figuren. Wilbur und Maggie waren sehr greifbar und nahbar geschrieben, aber auch Charlie ist mir unglaublich ans Herz gewachsen. Außerdem mochte ich, dass Bücher und das Lesen erneut eine große Rolle spielen - als lesender Mensch fühlt sich das einfach besonders schön an. Für mich war „Die Mitternachtsreise“ eine wunderbare, tiefgründige und gleichzeitig leicht lesbare Geschichte, die sich überhaupt nicht gezogen hat. Ein Buch über Sinn, Reue, Liebe und die Frage, wie wir wirklich leben möchten. Ich habe jede Seite genossen und vergebe ganz klar fünf Sterne.
Richtig gut
Wilbur findet seine große Liebe Maggie und die heiraten. In ihren Flitterwochen passiert jedoch etwas seltsames denn Wilbur hat das Gefühl sich selber in der Menge der Menschen zu sehen. 52 Jahre später stirbt er mit 83 Jahren und durchlebt sein ganzes Leben auf der Fahrt im Mitternachtszug. Wir lernen viele Charaktere kennen, seine Mutter, Bruder,Lehrerin, Lieblings Verkäuferin und noch einige andere. Und mit einer Frage bleibe ich zurück, habe und werde ich in meinem Leben die richtigen Entscheidungen treffen, wie ware mein Leben bis jetzt verlaufen wenn ich an manchen Kreuzungen anders abgebogen ware? Diese Story ist so emotional man kann lachen, grübeln und auch die ein oder andere Trane blieb nicht aus. Die Charaktere sind ganz toll und das Seeting echt gut beschrieben. Ich fand es wirklich richtig gut denn es ist mal was anderes. Ich gebe 5/5⭐️
Was, wenn du die Möglichkeit hättest, noch einmal auf dein Leben zurückzubringen?
Dieses Buch war für mich etwas ganz Besonderes. Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil hat sich anders angefühlt als das, was ich sonst lese. Nicht schlecht. Einfach anders. Aber genau das hat dieses Buch am Ende für mich so besonders gemacht. Mit jeder Seite wurde ich tiefer in Wilburs Geschichte gezogen. Und irgendwann kam dieser Punkt, an dem ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Diese Reise durch Erinnerungen… durch glückliche Momente, verlorene Chancen und all die Dinge, die man im Leben vielleicht anders gemacht hätte… Das war unglaublich emotional. Besonders berührt hat mich dieses Gefühl von „Was wäre gewesen, wenn…?“ Denn ich glaube, genau diese Gedanken tragen viele Menschen in sich. Wilbur wirkt so menschlich. Nicht perfekt. Nicht makellos. Sondern echt. Und genau deshalb hat mich seine Geschichte so getroffen. Zwischen all den Erinnerungen liegt eine Melancholie, die weh tut und gleichzeitig unglaublich schön ist. Dieses Buch erinnert daran, wie kostbar Zeit eigentlich ist. Wie schnell Momente vorbeigehen. Und wie sehr uns manche Entscheidungen ein Leben lang begleiten. Für mich war Die Mitternachtsreise definitiv etwas anderes. Aber genau im besten Sinne. Eine Geschichte, die leise beginnt und am Ende ganz tief im Herzen ankommt.

Was, wenn du die Möglichkeit hättest, noch einmal auf dein Leben Zurückzublicken?
Dieses Buch war für mich etwas ganz Besonderes. Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil hat sich anders angefühlt als das, was ich sonst lese. Nicht schlecht. Einfach anders. Aber genau das hat dieses Buch am Ende für mich so besonders gemacht. Mit jeder Seite wurde ich tiefer in Wilburs Geschichte gezogen. Und irgendwann kam dieser Punkt, an dem ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Diese Reise durch Erinnerungen… durch glückliche Momente, verlorene Chancen und all die Dinge, die man im Leben vielleicht anders gemacht hätte… Das war unglaublich emotional. Besonders berührt hat mich dieses Gefühl von „Was wäre gewesen, wenn…?“ Denn ich glaube, genau diese Gedanken tragen viele Menschen in sich. Wilbur wirkt so menschlich. Nicht perfekt. Nicht makellos. Sondern echt. Und genau deshalb hat mich seine Geschichte so getroffen. Zwischen all den Erinnerungen liegt eine Melancholie, die weh tut und gleichzeitig unglaublich schön ist. Dieses Buch erinnert daran, wie kostbar Zeit eigentlich ist. Wie schnell Momente vorbeigehen. Und wie sehr uns manche Entscheidungen ein Leben lang begleiten. Für mich war Die Mitternachtsreise definitiv etwas anderes. Aber genau im besten Sinne. Eine Geschichte, die leise beginnt und am Ende ganz tief im Herzen ankommt.

Was wäre, wenn man noch einmal zurück könnte?✨🚂🌙
Genau diese Frage hat mich beim Lesen von von Matt Haig die ganze Zeit begleitet. Ich habe das Buch angefangen, weil ich Geschichten liebe, die emotional sind und gleichzeitig zum Nachdenken bringen. Und genau das hat dieses Buch geschafft 🥹📚 Schon der Einstieg war richtig packend. Man wird direkt in Wilburs Leben hineingezogen und spürt sofort diese Einsamkeit, die über allem liegt. Die Atmosphäre hatte etwas Melancholisches, aber gleichzeitig auch etwas Warmes und Hoffnungsvolles 🌌☕📖 Die Geschichte dreht sich um Wilbur, der auf sein Leben zurückblickt und plötzlich die Möglichkeit bekommt, bestimmte Momente seiner Vergangenheit noch einmal zu erleben 🚂✨ Dabei geht es vor allem um verpasste Chancen, Entscheidungen und die Frage, ob man wirklich glücklicher wäre, wenn man Dinge ändern könnte. Besonders die Erinnerungen an Maggie haben mich emotional echt getroffen 💔 Einige Szenen waren still und unspektakulär und genau deshalb so stark. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und gleichzeitig sehr gefühlvoll. Nicht kompliziert, aber voller Gedanken, die nachhallen. Man merkt schnell, dass das Buch weniger von Action lebt, sondern mehr von Emotionen und den Fragen, die man sich selbst beim Lesen stellt 🤍 Man denkt automatisch über das eigene Leben nach. Über Fehler. Über Menschen, die man verloren hat. Und darüber, ob man manches heute anders machen würde. Das Cover ist übrigens unglaublich schön 😍 Die leuchtende Schrift im Dunkeln passt perfekt zu dieser besonderen Mitternachtsstimmung des Buches 🌙✨ Manche Stellen hätten für mich etwas kürzer sein können, weil sich die Geschichte zwischendurch leicht gezogen hat. Trotzdem mochte ich die ruhige Art des Buches sehr. Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut 🫶 Es ist emotional, nachdenklich und irgendwie tröstlich. Kein typischer Fantasyroman mit viel Action, sondern eher eine leise Geschichte über das Leben selbst. Danke an vorablesen und Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar ❤️

Stark angefangen und stark nachgelassen. Ich trieb gelangweilt in diesem Buch mit und die anfängliche Begeisterung verlor sich in der Monotonie... Irgendwie habe ich bis zum Ende eine Wendung, eine Überraschung, erwartet, aber es blieb leider vorhersehbar und ziemlich zäh. Schade, da gibt es bessere von dem Autor.
Eine Reise durchs Leben Der 81-jährige Wilbur stirbt. Nach seinem Tod findet er sich an einem Bahnhof wieder und steigt in den Mitternachtszug. Dieser bringt ihn zurück zu den wichtigsten Stationen in seinem Leben. Als Geist erlebt er noch einmal seine Kindheit und Jugend, Situationen mit seiner Mutter und seinem Bruder Dougie, das Kennenlernen seiner großen Liebe Maggie, die Hochzeit, den beruflichen Erfolg und das Brechen seiner Ehe. Auf seiner Reise beginnt Wilbur sein Leben zu verstehen und erkennt, an welchen Punkten er einen falschen Weg eingeschlagen hat. Wird er die Möglichkeit einer zweiten Chance bekommen? "Die Mitternachtsreise" spielt im Universum von "Die Mitternachtsbibliothek". Es gibt einen Zusammenhang. Dieser ist aus meiner Sicht aber nicht so stark, dass man "Die Mitternachtsbibliothek" zwingend vorher gelesen haben muss, obwohl ich das Buch unbedingt empfehlen würde. Für das Verständnis ist es aber nicht erforderlich. Der Schreibstil von Matt Haig ist schön, das Buch ist gespickt von Weisheiten und Sätzen, die man einfach anstreichen möchte. Ich mag es, dass er eher kurze Kapitel wählt. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen und habe es mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen. "Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts." Dieses Zitat hat es nicht nur ins Buch geschafft, ich finde es beschreibt auch sehr gut, worum es in "Die Mitternachtsreise" geht. Vieles versteht man erst im Nachhinein und mit diesem Wissen würde man bestimmt in so mancher Situation anders handeln. Das wird auch Wilbur auf seiner Reise immer klarer. Der Roman regt an, das eigene Leben zu reflektieren. Man sollte nie vergessen, worum es wirklich im Leben gehen sollte und wie wichtig die Beziehungen zu anderen Menschen und die Liebe sind. Die Erkenntnisse sind nicht unbedingt neu, aber wunderschön in diesem Roman verpackt. Es zeigt sich, dass es im Leben nie zu spät ist, eine andere Richtung einzuschlagen. Eine neue Chance kann immer genutzt werden.
Eine Geschichte, die nachdenklich macht.
Nachdem mich die Mitternachtsbibliothek so sehr begeistert hat, war für mich klar, dass ich dieses Buch hier auch lesen möchte. Und auch, wenn es für mich nicht an die Mitternachtsbibliothek rankommt, ist es doch auf seine eigene Art berührend. Wir blicken auf Wilbur, der für mich manchmal schwer zu fassen war, wie er nach seinem Tod das Leben nochmal an sich vorbeiziehen sieht. Ein Leben, dass von einer schweren Kindheit mit Armut und frühen Verlusten geprägt wurde. Dieser Rückblick ist sehr spannend und doch macht Wilbur mich zwischenzeitlich wütend. Maggie ist dafür umso großartiger. Was für ein toller Charakter. Das Ende hat mir gut gefallen und ich werde bestimmt noch eine Weile über dieses Buch nachdenken.
Description
Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman vom Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation Die Mitternachtsbibliothek.
Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich?
Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler.
Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor.
Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen.
Eine zauberhafte Geschichte über Liebe, zweite Chancen und die lebensverändernde Kraft der Bücher aus der Welt der Mitternachtsbibliothek
Wunderschöne Ausstattung mit Elementen, die im Dunkeln leuchten
Book Information
Author Description
Matt Haig, 1975 im englischen Sheffield geboren, hat zahlreiche Romane, Sach- und Kinderbücher geschrieben, die in fünfundsechzig Sprachen veröffentlicht werden. Zuletzt sind von ihm die Romane »Ich und die Menschen«, »Die Mitternachtsbibliothek« und »Die Unmöglichkeit des Lebens« erschienen. Vom Bestseller »Die Mitternachtsbibliothek« wurden weltweit über zehn Millionen Exemplare verkauft. Er setzt sich für Lese- und Schreibförderung ein und engagiert sich zum Thema Mental Health. Matt Haig lebt mit seiner Familie in Brighton.
Posts
Hörbuch-Rezension 🎧
Manchmal braucht es nur einen Zug, ein Fenster und die Erinnerungen eines ganzen Lebens, um alles in Frage zu stellen. Matt Haig nimmt uns in Die Mitternachtsreise mit auf eine Reise, die weit über Gleise und Bahnhöfe hinausgeht. Protagonist Wilbur blickt auf sein Leben zurück – auf Entscheidungen, Verluste, Liebe und all die Momente, die einen Menschen formen. Was dabei entsteht, ist ein leises, aber tiefes Nachdenken darüber, was es eigentlich bedeutet, wirklich zu leben. Die größte Stärke des Buches liegt in seiner emotionalen Ehrlichkeit. Haig schreibt über Dinge, die universell sind – Reue, Sehnsucht, Vergeben – ohne dabei je pathetisch zu werden. Die kurzen Kapitel lesen sich wie einzelne Atemzüge. Man ist ständig versucht, noch ein bisschen weiterzumachen. Was mich besonders berührt hat: der Blick auf das Umfeld der Hauptfigur. Wie Entscheidungen nicht im Vakuum passieren, sondern Wellen schlagen – in alle Richtungen, zu allen Menschen, die uns nahestehen. Allerdings bleibt ein kleiner Wermutstropfen: Wer Die Mitternachtsbibliothek kennt, wird sich thematisch vertrautem Terrain bewegen. Haig bleibt seinen Kerngedanken treu – manchmal vielleicht etwas zu treu. Zum Hörbuch: Ich habe die Geschichte über Kopfhörer erlebt, gesprochen von Christoph Maria Herbst. Und hier muss ich ehrlich sein – sein Stil hat mir persönlich nicht immer gut gefallen. Er ist absolut eine Frage des Geschmacks, und ich bin sicher, dass viele seine Interpretation lieben. Für mich persönlich hat es die Magie mancher Szenen etwas gebrochen. Trotzdem: Die Mitternachtsreise ist ein warmes, kluges Buch, das lange nachwirkt. Für alle, die sich gerne von Literatur emotional erwischen lassen.
Ich weiß nicht, wo sich die Vergangenheit verbirgt, aber dort werden wir uns begegnen. ⏳
Wilbur, ein erfolgreicher, aber einsamer Buchhändler, steht am Ende seines Lebens. Statt des Todes erwartet ihn jedoch eine außergewöhnliche Reise: Gemeinsam mit Agnes Bagdale, die ihm bereits in seiner Kindheit zur Seite stand, durchlebt er die wichtigsten Momente seines Lebens noch einmal. Zwischen glücklichen Erinnerungen und schmerzhaften Verlusten erkennt er, welche Entscheidungen er bereut und was ihm wirklich wichtig war. 🚂 „Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig hat mich tief berührt und wird mich noch lange begleiten. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Magie, Hoffnung und emotionaler Tiefe erschafft Haig eine Geschichte, die direkt ins Herz trifft. Schon von der ersten Seite an spürt man die besondere Atmosphäre, die nur wenige Autor*innen schaffen können. ✨ Die Charaktere sind durch ihre Ängste, Hoffnungen und Sorgen so authentisch und gefühlvoll dargestellt, dass man unweigerlich mit ihnen mitfühlt. Matt Haig meistert die Kunst, ernste Themen mit einer leichten, fast poetischen Erzählweise zu verweben, ohne die Tiefe der Geschichte zu opfern oder sie schwer wirken zu lassen. 💭 Besonders die ruhige, nachdenkliche Atmosphäre und die Begegnungen mit Menschen aus Wilburs Leben, die bleibende Spuren hinterlassen haben – sowohl positive als auch negative – haben mich tief berührt. Manche Szenen sind herzerwärmend und voller Hoffnung, während andere zutiefst schmerzhaft sind und mir Tränen in die Augen trieben. 🥺 „Die Mitternachtsreise“ erinnert in vielerlei Hinsicht an seinen Vorgänger „Die Mitternachtsbibliothek“. Man entdeckt während des Lesens immer wieder vertraute Elemente, ohne dass die Handlung vorhersehbar oder langweilig wird. Das Buch lässt sich jedoch auch ohne Kenntnis des Vorgängers problemlos genießen. Besonders der kleine „Gruß“ zum Ende aus „Die Mitternachtsbibliothek“ macht es aber lohnenswert, auch dieses Buch gelesen zu haben. ☺️ Matt Haigs bewegende Erzählung fängt die Essenz von Liebe, Verlust, Erinnerungen und zweiten Chancen ein. Mit wenigen Worten erzeugt er eine starke emotionale Wirkung. Dieses Buch ist für mich ein absolutes Herzensbuch und ich kann es nur wärmstens empfehlen! 🫶🏻

Warmherzig, klug und voller schöner Gedanken. Ein Buch, das mich wieder mal tief berührt hat 😊😍
Die Mitternachtsreise hat mich tatsächlich noch mehr berührt als Die Mitternachtsbibliothek – und das hätte ich vorher nicht gedacht. Schon die Gestaltung des Buches hat mich direkt abgeholt. Das Cover ist wunderschön und dass Teile davon im Dunkeln leuchten, fand ich richtig toll. Auch unter dem Schutzumschlag steckt so viel Liebe zum Detail. Bevor ich überhaupt angefangen hatte zu lesen, hatte ich schon Lust auf die Geschichte. 😍 Und dann dieser Schreibstil. Ich kann ihn kaum anders beschreiben als wunderschön. Er ist klar, leicht zu lesen und gleichzeitig voller Wärme. Ich war sofort in der Geschichte drin und wollte diese Reise am liebsten gar nicht mehr verlassen. Die Idee des Mitternachtszuges hat mich von Anfang an begeistert. Was zunächst wie eine besondere Reise wirkt, entwickelt sich zu einer Geschichte voller Erinnerungen, Begegnungen und Gedanken, die lange nachhallen. Wilbur ist mir schnell ans Herz gewachsen. Nicht weil er perfekt ist, sondern weil er sich so menschlich anfühlt. Seine Geschichte hat mich oft nachdenklich gemacht und immer wieder berührt. Meine Lieblingsfigur war Maggie. Besonders schön fand ich die vielen kleinen Zufälle und leisen Begegnungen, die ihre Geschichte prägen. Gerade diese unscheinbaren Momente haben mich oft mehr berührt als die großen. Was mich außerdem besonders abgeholt hat, war die Liebe zu Büchern, die sich durch den gesamten Roman zieht. Der Buchladen, die Gespräche über Literatur, Geschichten, Kunst und Musik – all das ist ein wichtiger Teil dieser Geschichte. Als jemand, der Bücher, Kunst und Geschichten liebt, habe ich mich darin unglaublich wohlgefühlt. Anfangs haben mich nicht alle Rückblenden gleichermaßen gepackt. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr haben sie mich erreicht. Irgendwann ergibt alles ein großes Ganzes und genau das hat mir sehr gefallen. Für mich lebt dieses Buch nicht von Spannung oder großen Wendungen. Es lebt von seinen Gedanken, seinen Figuren und den Gefühlen zwischen den Zeilen. Ich habe unglaublich viele Stellen markiert. Nicht unbedingt wegen der Handlung, sondern wegen der Gedanken, die darin stecken. Ein Satz ist mir besonders im Gedächtnis geblieben: „Bücher sind wie Spiegel für die Seele.“ Und genau das ist dieses Buch für mich geworden. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass Matt Haig genau das schafft, worüber er schreibt. Jeder Leser wird an anderen Stellen hängen bleiben, andere Gedanken mitnehmen und andere Gefühle empfinden. Dieses Buch spricht über Bücher als Spiegel der Seele und wird selbst zu einem solchen Spiegel. Ich hatte während des Lesens immer wieder das Gefühl, dass Matt Haig einen Gedanken ausspricht und anschließend genau dieses Gefühl beim Leser auslöst. Das fand ich unglaublich gelungen. Ich habe viel markiert, viel mitgenommen und viel gefühlt. Genau das macht für mich ein besonderes Buch aus. Die Mitternachtsreise ist für mich ein absolutes Herzensbuch geworden und landet direkt auf meiner Lieblingsbuchliste. Es ist traurig, hoffnungsvoll, warmherzig, klug und voller Menschlichkeit. Ein Buch, das lange nachhallt und das ich jedem empfehlen würde, der Bücher liebt und Geschichten sucht, die einen nicht nur unterhalten, sondern auch begleiten. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Das Buchcover leuchtet im Dunkeln 😍😍🌙🌙🌙
„Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen ?“ Ein emotionales und schönes Buch, was sehr zum Nachdenken anregt. Mehr Leben … weniger Arbeiten. Es war sehr schön geschrieben, kurze Kapitel , an manchen Stellen etwas ausgedehnt. Rundum ein schönes, warmherziges Buch 📖

„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig 🚂✨
Nachdem mich Die Mitternachtsbibliothek begeistert hat, waren meine Erwartungen hoch – und Die Mitternachtsreise (gelesen und gehört) hat sie absolut erfüllt! Wer das erste Buch mochte, wird auch dieses ergreifende und tiefgründige Werk lieben. Worum geht es? Während die Bibliothek 📚 von unendlichen Möglichkeiten handelte, blickt der Mitternachtszug 🚂 reflektierend auf das bereits gelebte Leben zurück. Im Stil von Dickens "A Christmas Carol" reisen wir mit dem wunderbaren Protagonisten Wilbur rückwärts durch seine Biografie – vorbei an banalen Momenten, Schicksalsschlägen und schmerzhaften Erinnerungen. Begleitet wird er von Agnes, seiner Zugführerin, die einfach eine absolute Wucht ist. Das Ende der Reise ist durchweg stimmig und macht zufrieden ❤️ Kernthemen und Metapher Die Zugfenster dienen in der Geschichte als kraftvolle Metapher und ungefilterter Spiegel der Seele. Sie zwingen Wilbur – und damit auch uns Lesende –, hinter die eigene Fassade zu blicken. In einer sehr poetischen Schreibweise verwebt Matt Haig dabei kluge Lebensweisheiten und unvergessliche Zitate miteinander. Er setzt sich tiefgründig mit der Last des Bereuens auseinander und wirft die Frage auf, wer von uns nicht gerne etwas in der Vergangenheit ändern würde. Gleichzeitig feiert der Roman die Entschleunigung und das Ankommen im Hier und Jetzt, während er die komplexe Natur der Liebe sowie die befreiende Kraft der Vergebung beleuchtet. Das Hörbuch-Highlight Ich habe das Hörerlebnis extrem genossen! Christoph Maria Herbst spricht Wilbur und Agnes mit einer wunderschönen Tiefe. Dank ihm konnte ich noch tiefer in diese magische Geschichte eintauchen. Fazit: Ein berührendes, weises Buch, das lange nachhallt. Große Lese- und Hörempfehlung
Ein Buch zum Nachdenken..
Ich fand das Buch sehr spannend - allerdings ist es ein recht schwieriges Thema und man versinkt recht leicht. Es ist ein sehr „schweres“ Buch. Trotz allem fand ich es gut und es regt jedenfalls zum nachdenken an. Klappentext: Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich? Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler. Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor. Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen.

„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig – ein Hörbuch, das berührt, heilt und lange nachhallt
Rezensionsexemplar des Hörbuches zur Verfügung gestellt von NetGalley Mit „Die Mitternachtsreise“ erschafft Matt Haig erneut eine Geschichte, die gleichzeitig sanft, melancholisch, hoffnungsvoll und tief bewegend ist. Dieses Hörbuch ist weit mehr als nur eine schöne Geschichte – es ist eine emotionale Reise über Reue, zweite Chancen, mentale Gesundheit und die Frage, was ein erfülltes Leben wirklich ausmacht. Also Themen die ansprechen, bewegen und den Zeitgeist treffen. Schon nach den ersten Minuten war ich vollkommen in dieser nächtlichen, fast magischen Atmosphäre gefangen. Matt Haig besitzt die besondere Fähigkeit, schwere Themen leicht wirken zu lassen, ohne ihnen ihre Bedeutung zu nehmen. Auch wenn ich das Hörbuch gehört hab, so konnte ich dennoch den Schreibstil gut erkennen und empfand diesen als ruhig, poetisch und unglaublich nahbar. Er schreibt mit einer emotionalen Ehrlichkeit, die direkt ins Herz trifft. Jeder Satz wirkt durchdacht, voller Gefühl sowie tiefen Emotionen und gerade als Hörbuch war dies sehr angenehm und leicht zu hören. Gerade die philosophischen Gedanken über Entscheidungen, verpasste Möglichkeiten und Selbstakzeptanz regen lange zum Nachdenken an. Die Geschichte selbst entfaltet sich ruhig, aber unglaublich intensiv. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Im Mittelpunkt steht eine Frau, die an einem Wendepunkt ihres Lebens angekommen ist und plötzlich die Möglichkeit erhält, alternative Wege ihres Lebens zu erleben – Leben, die hätten sein können. Dabei geht es nicht nur um große Entscheidungen, sondern auch um die kleinen Momente, die uns formen. Die Handlung verbindet emotionale Tiefe mit einer fast träumerischen Atmosphäre und entwickelt dabei eine enorme Sogwirkung. Besonders stark sind die Figuren geschrieben. Sie fühlen sich echt an – verletzlich, menschlich und voller innerer Konflikte. Man erkennt sich selbst in vielen Gedanken und Ängsten wieder. Genau das macht dieses Hörbuch so besonders für mich: Es schafft Nähe. Man hört nicht einfach nur zu, man fühlt mit. Auch der Hörbuchsprecher macht hier einen fantastischen Job. Ich mag die Stimme von Christoph Maria Herbst sehr gerne und empfinde sie immer als sehr beruhigend, daher fand ich es super, dass er dieses Hörbuch spricht. Er passt perfekt und macht einen unglaublich guten Job! Seine Stimme trägt perfekt durch die emotionale und philosophische Stimmung der Geschichte. Mit viel Ruhe, Wärme und Feingefühl verleiht er den Figuren Tiefe und schafft es, die melancholischen, hoffnungsvollen und bewegenden Momente glaubwürdig einzufangen. Sein Lesestil ist angenehm unaufgeregt, aber dennoch intensiv – genau passend zu Matt Haigs Schreibweise. Besonders die emotionalen Passagen wirken durch seine Interpretation noch eindringlicher und authentischer. Man merkt, wie viel Atmosphäre und Gefühl er in jede Szene legt. Während des Hörens hatte ich immer wieder Gänsehautmomente. Manche Gedanken haben mich tief berührt, andere haben mich zum Nachdenken über mein eigenes Leben gebracht. Dieses Hörbuch schenkt Trost, Hoffnung und die Erinnerung daran, dass kein Leben perfekt sein muss, um wertvoll zu sein. Es ist eines dieser seltenen Bücher, die einen emotional auffangen und gleichzeitig inspirieren. Ich kann euch dieses Hörbuch wirklich ans Herz legen, denn es ist emotional, intelligent und unglaublich menschlich. Es macht Mut und es zeigt, dass Fehler, Zweifel und Unsicherheiten zum Leben dazugehören und völlig normal sind. Und weil es eine Geschichte erzählt, die man nicht nur hört, sondern fühlt. Eine wunderschöne, bewegende Hörbucherfahrung voller Wärme, Nachdenklichkeit und Hoffnung. Absolute Hörempfehlung!

Zuerst einmal muss ich sagen, dass Christoph Maria Herbst das Hörbuch ganz toll gesprochen hat. Es war ein richtig schönes Hörerlebnis. Die Geschichte von Wilbur war wirklich interessant und das Konzept des Mitternachtszuges war spannend und neu für mich. Auch für mich als Hörerin war es eine emotionale Reise und ich fand das Ende herzerwärmend und berührend.
Eine Reise voller Emotionen und Gedanken 📚🚂
„Die Mitternachtsreise“ ist das neue Buch von Matt Haig und natürlich musste ich es mir sofort holen. 📚✨ Bei diesem Buch handelt es sich um den Nachfolger von „Die Mitternachtsbibliothek“, wobei man es völlig unabhängig lesen kann. Trotzdem gab es einige kleine Easter Eggs, die mich als Fan besonders gefreut haben. 😊 Dadurch musste ich immer wieder an das vorherige Buch zurückdenken, was das Leseerlebnis noch schöner gemacht hat. Wie bereits der Vorgänger konnte mich auch dieses Buch wieder vollkommen überzeugen. Der unglaublich leichte, aber gleichzeitig tiefgründige Schreibstil von Matt Haig ist einfach unvergleichlich. ✨ Seine bildhaften Beschreibungen sorgen dafür, dass man das Gefühl hat, selbst mitten im Geschehen zu sein. Auch dieses Buch habe ich regelrecht verschlungen. 📖 Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders spannend und emotional fand ich die Geschichte rund um den Protagonisten, der auf sein gelebtes Leben zurückblicken und die prägendsten Momente noch einmal erleben kann. Diese Mischung aus schönen, traurigen und nachdenklichen Augenblicken hat mich wirklich berührt. 💭💔 „Der einzige Weg zu lernen ist zu leben“ passt dabei einfach perfekt zur Botschaft dieses Buches. ✨ Für mich persönlich war das Leben des Protagonisten unglaublich realistisch geschrieben. Man konnte einfach nur mitfühlen. 🥺 Zudem behandelt das Buch keine weit hergeholten Themen, sondern Situationen und Gefühle, die vermutlich jeden Menschen irgendwann einmal treffen können. Vor allem das letzte Drittel des Buches hat mich emotional komplett zerstört.😭 Ich habe bei einem Buch wirklich noch nie so viel geweint wie hier. Alles in allem kann ich dieses Buch jedem Fan von „Die Mitternachtsbibliothek“ wärmstens empfehlen. ❤️ Es steht seinem Vorgänger in nichts nach. Tatsächlich könnte ich nicht einmal sagen, welches der beiden Bücher mir besser gefallen hat, weil beide auf ihre eigene Art etwas ganz Besonderes sind. Für mich definitiv wieder ein absolutes Highlight. 🌟

Die Reise zu seinem wahren Selbst
Nach der Mitternachtsbibliothek geht die Reise nun weiter. Diesmal im Mitternachtszug. Der spirituelle Nachfolger des TikTok-Erfolgs greift erneut das bekannte Prinzip auf und so begleiten Leser*innen den kürzlich verstorbenen Wilbur auf einer Reise durch sein vergangenes Leben. Zunächst dachte ich, jeder Mensch hätte seinen ganz persönlichen Ort zwischen Leben und Tod. Ein Bibliothekar landet in der Mitternachtsbibliothek, also müsste auch Wilburs Zwischenwelt etwas mit ihm selbst zu tun haben. Stattdessen führt die Reise in einen Zug ohne erkennbaren Bezug zu seiner Person. Hier wurde Potenzial verschenkt. Emotional funktioniert das Konzept dennoch wieder gut. Wilbur erlebt seine glücklichsten Momente erneut, aber auch seine schmerzhaftesten. Vor allem begegnet er der Version seiner selbst, die ihm am meisten entsprach: seinem wahrsten Ich. Der Roman stellt dabei die Frage, wie sehr Entscheidungen unser Leben formen und was passiert, wenn man sich immer weiter von der Person entfernt, die man eigentlich sein möchte. Da das Grundkonzept dem ersten Buch stark ähnelt, wiederholen sich allerdings auch viele Botschaften. Teilweise hatte ich das Gefühl, die Mitternachtsbibliothek noch einmal zu lesen, nur mit anderem Setting und anderer Hauptfigur. Große Aha-Momente bleiben deshalb eher aus. Positiv hervorheben möchte ich den Blick auf das Umfeld. Das Buch zeigt, wie Entscheidungen nicht nur uns selbst verändern, sondern auch die Menschen um uns herum beeinflussen. Was opfern sie? Welche Auswirkungen tragen sie mit? Passend zur Reise durch Wilburs Erinnerungen sind die Kapitel sehr kurz gehalten. Dadurch entsteht eine schnelllebige Leseerfahrung, bei der man ständig „nur noch ein Kapitel“ lesen möchte. Interessant wurde es besonders ab der Hälfte, als zusätzlich die Perspektive des Wilbur eingeführt wurde, der sein wahres Selbst lebt. Die Entwicklung seines Wesen durch den Erfolg blieb für mich jedoch zu schwammig. Insgesamt erneut ein tiefgründiger Roman von Matt Haig. Emotional, leicht zugänglich und voller Denkanstöße, aber für mich nicht sein stärkstes Werk.
Ein berührendes Highlight
„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig ist ein Buch, das mich tief berührt und noch lange nach dem Lesen begleitet hat. Mit seiner besonderen Mischung aus Magie, Hoffnung und emotionaler Tiefe schafft Matt Haig erneut eine Geschichte, die direkt ins Herz geht. Schon ab den ersten Seiten spürt man diese besondere Atmosphäre, die nur wenige Autoren erschaffen können. Die Geschichte lädt dazu ein, innezuhalten und über das Leben, Entscheidungen und die kleinen Wunder des Alltags nachzudenken. Dabei schafft es Matt Haig, ernste Themen mit einer leichten, fast poetischen Art zu erzählen, ohne dass die Geschichte jemals schwer wirkt. Besonders beeindruckt hat mich, wie gefühlvoll die Charaktere geschrieben sind. Ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen wirken unglaublich echt, sodass man sofort mit ihnen mitfühlt. Gleichzeitig steckt das Buch voller Wärme, Trost und der Botschaft, dass selbst in dunklen Momenten immer irgendwo ein Licht wartet. Der Schreibstil ist ruhig, bildhaft und wunderschön emotional. Manche Sätze möchte man sich am liebsten markieren, weil sie so viel Wahrheit und Gefühl in sich tragen. „Die Mitternachtsreise“ ist deshalb nicht nur ein Roman, sondern ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einen emotional auf eine ganz besondere Reise mitnimmt. Für mich ist dieses Buch ein echtes Herzensbuch, melancholisch, hoffnungsvoll und voller kleiner magischer Momente. Perfekt für alle, die Geschichten lieben, die nicht nur unterhalten, sondern auch die Seele berühren.
unglaublich schön 🩵
genau wie die mitternachtsmesse hat mich das buch so gefesselt! ich bin durch jede emotion mindestens 3x durch und hab letztlich rotz und wasser geheult. ich liebe die art, wie matt haig es schafft jeden satz zu etwas poetischem zu formen. ganz großes highlight und absolutes must read!!!
Gefühle der Nacht
Wie ein nostalgischer Windhauch, welcher an einen vorbeizieht, längst vergessene Erinnerungen mit sich bringt, Entscheidungen Revue passieren lässt, den Halt zum Leben für einen Augenblick löst, bis zur Rückkehr zum Boden, zum Leben. Nach meinem melancholischen Besuch in einer gewissen Bibliothek, entführte mich Matt Haig dieses Mal auf eine Reise mit einem gewissen Zug. Ebenso melancholisch wie vielschichtig. Einzelne Sätze zogen in dieser intensiven Fahrt aus inner- und zwischenmenschlichen Konflikten viel zu schnell an mir vorbei, nagten sich jedoch an mir und sorgten immer wieder für eine emotionale Tiefe, die mich noch tiefer traf. Eine unvergleichliche Atmosphäre. Eine wundervolle Sprache, kurz und prägnant. Spannende Charakterzeichnungen und Liebe zum Buch. Eine Geschichte, die sich beim Lesen wie eine ruhige, nachdenkliche Fahrt bei Nacht anfühlt und nach dem Beenden wie ein Zug, der mit rasendem Tempo vorbeifährt und dessen Wind, den er mitbringt, die Gedankenwelt für einen kurzen Augenblick aufwirbelt.
„Sometimes everything you need isn’t so far from where you start.“
Ich muss gestehen, dass ich bis vor Kurzem noch kein einziges Buch von Matt Haig gelesen hatte. Obwohl mir seine Romane in Buchhandlungen ständig begegnen und online als absolute Highlights gefeiert werden, bin ich erst durch die begeisterte Empfehlung einer guten Freundin auf dieses Buch aufmerksam geworden. „Die Mitternachtsreise“ ist somit mein allererstes Werk von ihm. Ich bin völlig unvoreingenommen an diese Geschichte herangegangen, aber was ich dann auf diesen Seiten erlebt habe, hat mich auf eine Weise kalt erwischt, mit der ich niemals gerechnet hätte. Meine Freundin hatte absolut recht: Dieses Buch ist einfach wunderschön und hat mich tief im Herzen berührt. Die Handlung hat mich ab der ersten Seite komplett fasziniert, weil sie uns an einen Ort entführt, den wir uns wohl alle schon einmal insgeheim gewünscht haben. Nach seinem Tod findet sich die Hauptfigur Wilbur an einem rätselhaften Bahnsteig wieder, wo er überraschend von einer alten Dampflok abgeholt wird. Auf dieser Reise erwartet ihn keine Geringere als Mrs Agnes Bagdale. Als Kind war der Buchladen dieser alten Dame in Sheffield Wilburs absoluter Zufluchtsort, an dem er die Sorgen zu Hause vergessen konnte und wo seine eigene Laufbahn als Buchhändler begann. Jetzt, am Ende seines Lebens, nimmt Agnes ihn mit auf eine intensive Reise im Mitternachtszug zurück durch die Zeit. Das Besondere an dieser Reise ist, wie Wilbur seine Vergangenheit erforscht: Der Zug hält an verschiedenen Stationen, und bei jedem dieser Stopps verlässt er den Zug, um seine eigenen Erinnerungen wie ein unsichtbarer Geist noch einmal hautnah mitzuerleben. Als Leser nimmt man dabei eine ganz besondere Außenperspektive ein. Stück für Stück setzen sich die Szenen wie bei einem Puzzle zusammen, während Wilbur durch die Zeit reist und sich selbst beobachtet. Wir erleben seine glücklichsten Momente, wie sein erstes Treffen mit Maggie, der Liebe seines Lebens, und ihre unvergesslichen, magischen Flitterwochen in Venedig. Doch unter den Erinnerungen sind nicht nur die schönen. Wilbur wird als Geist auch mit den schlimmsten Momenten konfrontiert, in denen er Fehler machte, alles verlor und von tiefer Reue zerfressen wurde. Erst jetzt, im Rückblick von außen, nimmt Wilbur sein Leben ganz anders wahr als in der jeweiligen Situation damals. Er begreift mit schmerzhafter Klarheit, wie viel er hätte anders machen wollen und wie seine Entscheidungen alles verändert haben. Für mich als Haig-Neuling war dieses Konzept absolut frisch, klug und emotional tiefgreifend. Die Darstellung von Leben, Tod und all den großen „Was wäre wenn“-Gedanken hat mich unglaublich bewegt. Matt Haigs Schreibstil hat mich dabei von der ersten Zeile an verzaubert. Er schreibt in angenehm kurzen Kapiteln und nutzt eine so flüssige, unaufgeregte, aber unfassbar empathische Sprache, dass man förmlich durch die Seiten fliegt und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Er schafft eine perfekte Mischung aus melancholischen und warmherzigen Momenten, die einen automatisch dazu bringt, innezuhalten und über das eigene Leben nachzudenken. Man fragt sich unwillkürlich, welche Momente im eigenen Leben so wichtig waren, dass man sie nach dem Tod noch einmal als stummer Beobachter erleben möchte, und welche verpassten Chancen man selbst mit sich herumträgt. Gegen Ende zieht die Geschichte emotional so unheimlich stark an, dass ich die Tränen einfach nicht mehr zurückhalten konnte. Als sich die Puzzleteile für Wilbur endlich zusammensetzten, die ganze Tragweite seiner Reise durch die Zeit klar wurde und es um das endgültige Loslassen ging, saß ich am Ende weinend da. Es waren keine Tränen der puren Traurigkeit, sondern eine Mischung aus Erleichterung, tiefer Rührung und einer großen Dankbarkeit für dieses wunderschöne Leseerlebnis. „Die Mitternachtsreise“ fühlt sich an wie eine literarische Umarmung, die gleichzeitig schmerzhaft und heilend ist. Obwohl ich das Buch ziemlich schnell durchgelesen habe, fühlte sich die Reise intensiv an und die emotionale Wirkung hallt noch ganz lange in mir nach. Ich bin meiner Freundin unendlich dankbar für diesen Tipp, denn dieses erste Kennenlernen mit Matt Haigs Geschichten war ein absolutes Jahreshighlight und es wird ganz sicher nicht mein letztes Buch von ihm gewesen sein.

Ist locker 10 Sterne wert
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig und als ich hörte, dass er eine Beinahe-Fortsetzung plante, hatte ich große Angst. Denn oft sind Fortsetzungen nur müde und langweilige Abklatsche. Jetzt habe ich das Buch durch und bin begeistert. Ein rundum wundervolles Buch über einen Mann, der nach seinem Tod in den Mitternachtszug steigt und sein Leben nochmal anschauen darf. Voraussetzungen: er darf zu niemandem Kontakt aufnehmen und muss spätestens dann gehen, wenn der Zug ruft oder sein junges Ich einzuschlafen droht. Das Ende ist völlig anders als ich es erwartet hätte, trotzdem habe ich einen fetten Book-Hangover, am liebsten würde ich zu Maggie und Wilbur zurück. Eine große Leseempfehlung von mir! PS: Es gibt übrigens ein Wiedersehen mit einer wichtigen Person aus der Mitternachtsbibliothek...
Wieder ein mega Buch von Matt Haig. Ich fand die Mitternachtsbibliothek ja schon sehr tiefgründig und dieses Buch ist es ebenso. Auch das Christoph Maria Herbst das Buch liest, war eine sehr gute Wahl. Klare Empfehlung für alle die Tiefgang in ihrer Lektüre mögen Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Das Buchereignis des Frühjahrs 2026: Der neue Roman von Matt Haig, dem Autor des internationalen Millionen-Bestsellers und der TikTok-Sensation Die Mitternachtsbibliothek. Stell dir vor, dein Leben zieht im Zeitraffer an dir vorbei. Was würdest du noch einmal erleben wollen? Welche Momente – und welche Menschen – zählen wirklich? Wilbur hätte nicht gedacht, dass er Agnes Bagdale noch einmal begegnen würde. Als Kind war der Buchladen der alten Dame in Sheffield sein Zufluchtsort, nicht nur wegen seiner geliebten Bücher. Bei Bagdale's Bookshop konnte er die Probleme zu Hause einen Moment vergessen. Und dort begann seine eigene Laufbahn als Buchhändler. Jetzt, Jahrzehnte später, ist Wilbur erfolgreich, einsam und am Ende seines Lebens angekommen. Doch statt dem Tod wartet ein rätselhafter Zug auf ihn. Und Agnes. Sie nimmt ihn mit, zurück durch die Zeit, auf eine Reise, die ihn seine bedeutsamsten Momente noch einmal durchleben lässt. Die glücklichsten Momente, wie damals in den Flitterwochen in Venedig mit seiner großen Liebe Maggie. Aber auch die schlimmsten, in denen er alles verlor. Schon bald begreift er, wie viel er hätte anders machen wollen. Eine zauberhafte Geschichte über Liebe, zweite Chancen und die lebensverändernde Kraft der Bücher aus der Welt der Mitternachtsbibliothek Wunderschöne Ausstattung mit Elementen, die im Dunkeln leuchten Entdecken Sie auch die weiteren Romane von Bestsellerautor Matt Haig bei Droemer Knaur: Die Mitternachtsbibliothek, Die Unmöglichkeit des Lebens, Ich und die Menschen, Der fürsorgliche Mr. Cave, Die Radleys, Für immer, euer Prince, Nachricht von Dad
Die Zukunft gibt es nicht, denn wenn die Zukunft ist, dann ist sie schon Gegenwart und bald Vergangenheit.
Die wichtigen Momente des Lebens noch mal erleben – und vielleicht sogar seinem früheren Ich etwas mitgeben – wer von uns hat nicht schon einmal daran gedacht. Wilbur kann nach Ende seines Lebens genau das: Der Mitternachtszug kommt und bringt ihn zurück an die Momente, die für seine Entwicklung, für sein Leben wichtig waren. Das sind nicht immer nur die schönen Momente, sondern gerade auch die schwierigen. Schon die Mitternachtsbibliothek hat mich mit ihrer Prämisse nach dem Tod noch einmal in Teile des Lebens zurückzukehren fasziniert. Das Buch habe ich damals verschlungen und geliebt. Eine weitere meiner Leidenschaften neben Büchern – oder manchmal auch nur eine weitere Sache, die ich einfach oft mache – sind Züge. Und ja, meine Vermutung, dass auch die Mitternachtsreise auf eine Art vergleichbar ist mit der Mitternachtsbibliothek, hat sich bewahrheitet. Allerdings haut mich dieser Roman nicht mehr in gleichem Maße um wie die Mitternachtsbibliothek. Also, natürlich ist das Buch gut und interessant. Und auch dieses Buch – dieses Mal als Hörbuch, dem man nur allzu gut folgen konnte – habe ich verschlungen. Aber es kommt mir nicht mehr so genial vor, wie es bei der Mitternachtsbibliothek der Fall war. Trotzdem handelt es sich um eine schöne Geschichte, die an der ein oder anderen Stelle durchaus zum Nachdenken anregt und die ich euch auf jeden Fall ans Herz legen möchte!
Ich liebe Matt Haigs Bücher – und natürlich musste auch dieses sofort bei mir einziehen. 😅 Kaum angefangen, hatte ich es auch schon wieder in einem Tag durchgelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. 🤭 Wie so oft schafft Matt Haig es, eine Geschichte zu erzählen, die gleichzeitig leicht wirkt und einen emotional mitten ins Herz trifft. Die Reise mit Wilbur durch die wichtigsten Momente seines Lebens ist wunderschön, melancholisch und unglaublich berührend. Zwischen Büchern, Erinnerungen, verpassten Chancen und großer Liebe stellt das Buch immer wieder die Frage, was im Leben wirklich zählt. ❣️ Besonders mochte ich die ruhige, nachdenkliche Atmosphäre und die Begegnungen mit Menschen, die Spuren hinterlassen haben – im Guten wie im Schlechten. Manche Szenen sind warm und hoffnungsvoll, andere tun richtig weh, aber genau das macht diese Geschichte so besonders. Ich habe einfach alles daran geliebt. 💖 Die Idee, die Emotionen, die Charaktere, die Botschaft zwischen den Zeilen – dieses Buch hat mich komplett abgeholt und tief berührt. ✨ 📚 Mein Fazit: Ein gefühlvolles, kluges Buch, das zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt. Matt Haig schafft es immer wieder, mit wenigen Worten ganz große Emotionen auszulösen. Für mich ein absolutes Herzensbuch. 🥹🫶🏻

Poetisch, warmherzig und leise erschütternd – ein Buch, das lange nachhallt.
„Die Finger wie Wurzeln ineinander geflochten…” Schon der erste Satz geht einem direkt ans Herz. Matt Haig schreibt mit einer Bildsprache, die einen sofort einhüllt – warm, poetisch, unaufdringlich tief. Erinnert mich an T.J. Klune. Wilbur durchlebt sein Leben noch einmal. Als Geist steigt er aus den wichtigsten Momenten seiner Vergangenheit aus – Flitterwochen in Venedig, ein Ferienjob im Buchladen, die kleinen und großen Weggabelungen eines ganzen Lebens. Er ist Zuschauer, nicht Gestalter. Und man ertappt sich dabei, wie man ihm die ganze Zeit die Daumen drückt – und gleichzeitig fragt: Was würde ich anders machen? „Wandelt sich die Speisestärke der Alltagswirklichkeit nicht stets erst durch die Erinnerung in Zucker um?” Was das Buch so besonders macht: Es begeistert auf die leise, sanfte Art. Wilburs Schmerz – die verpassten Chancen, die Liebe die er glaubte nicht zu verdienen, die Mutter die ihn nie wirklich sehen konnte – sitzt tief. Und Agnes, die weise Geistbegleiterin, gibt ihm keine einfachen Antworten. Nur die Wahrheit. Philosophisch, ohne belehrend zu sein. Still, ohne langweilig zu werden. Ein Buch das animiert – das eigene Leben tatsächlich zu leben. Jetzt. Nicht irgendwann.

Eine Zugfahrt zum Sinn des Lebens
Die Uhr schlägt 00:01 Uhr, und die Matt-Haig-Kenner unter uns können mit Sicherheit bereits erahnen, was als Nächstes passiert: Als der 81-jährige Wilbur nach einem Telefonat mit seiner großen Liebe Maggie einen Herzinfarkt erleidet, findet er sich zwischen Leben und Tod wieder: mit einer Fahrkarte in der Hand und an Bord des Mitternachtszuges, der ihn auf eine große Reise durch sein Leben mitnimmt. Bahn frei! Zug um Zug durchlebt Wilbur als Geist und in Begleitung von Agnes Bagdale, einer Buchhändlerin, sein Leben noch einmal. Die Stationen orientieren sich an den Meilensteinen seines Lebens, die jedoch nicht ausschließlich positiv sind, sondern vielmehr all jene einschneidenden Erlebnisse widerspiegeln, die ihn zu dem Menschen gemacht haben, der er am Ende seines Lebens ist. Für manche Momente reicht ein Blick aus dem fahrenden Zug, während andere Erinnerungen einen Halt verlangen, um sie noch einmal intensiv aufzusaugen. Dabei erlebt Wilbur die Augenblicke nicht nur ein zweites Mal, sondern fühlt sie erneut und betrachtet sein Leben auf reflektierte Weise. Retrospektiv fällt das natürlich leichter. So wächst zunehmend der Wunsch in ihm, in die Vergangenheit - in sein eigenes Leben - eingreifen zu wollen, um das Leben auf jene Gleise zu lenken, die wirklich wichtig sind. Damit sind die Weichen bereits für einen klassischen Matt Haig gestellt: ein Buch, voll gespickt mit Lebensweisheiten, die den Leser zum Nachdenken anregen. Manche davon liegen offen zutage, andere erschließen sich erst zwischen den Zeilen, und einige Gedanken wirken sogar noch lange nach dem Ende des Buches nach. Es geht um den Sinn des Lebens, das Sein, Prioritäten und die Zeit - und um jene Momente, aus denen wir am meisten lernen, auch wenn es nicht immer die glücklichsten sind. Besonders charmant finde ich, wie Wilburs Geist versucht, mit sich selbst ins Gespräch zu kommen, um Situationen auszudiskutieren und zu reflektieren. Dadurch entsteht beim Lesen eine wundervolle Balance. Und irgendwie ist es ja auch nie zu spät, die richtigen Entscheidungen zu treffen, oder? Obwohl Die Mitternachtsreise eine ganz andere Geschichte erzählt als Die Mitternachtsbibliothek, ist zugleich vieles erstaunlich ähnlich. Sprachstil und Tonalität, Perspektive, Atmosphäre, Aufbau sowie die chronologische Dramaturgie und manche Handlungstwists erinnern stark an den ersten Roman. Wie eine Art Blaupause entdeckt man immer wieder Elemente, die bereits aus dem Vorgänger bekannt sind, ohne dass die Handlung vorhersehbar oder gar langweilig wirkt. Alles, was man am ersten Roman liebte, findet sich auch hier wieder. Und auch all das, was vielleicht etwas wunderlich erscheint, begegnet einem erneut. Die Mitternachtsreise lässt sich jedoch ebenso problemlos lesen, ohne Die Mitternachtsbibliothek zu kennen. Lediglich an einer kleinen Stelle wird ein Bezug hergestellt, der für die Handlung dieses Buches jedoch nicht essenziell ist, sondern vielmehr wie ein kleiner Gruß in die andere Mitternachtswelt wirkt. Ps… Verpasst nicht, das Buch einmal um 00:01 zu betrachten - ihr werdet begeistert sein!

Eine Reise durchs Leben
Wer sich bei Matt Haig und dem Titel an die Mitternachtsbibliothek erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch. Doch im Gegensatz zur Mitternachtsbibliothek, die zwischen Leben und Tod existiert und den Besuchern eine Option für deren Leben bietet, kann man bei der Mitternachtsreise sein Leben nach dem Tod Revue passieren lassen. Und so begleiten wir hier Wilbur, der mit dem Zug noch einmal die wichtigsten Momente bzw. Stationen seines Lebens erlebt und sich die Frage stellt: War das wirklich der beste Verlauf? Welche Erlebnisse bzw. Abzweigungen hätte er lieber genommen? Und kann man nicht vielleicht doch etwas an seinem Lebensverlauf ändern, wenn man nun schon die entscheidenden Momente erneut erleben kann? Denn im Rückblick scheinen einige Entscheidungen doch nicht die beste Wahl gewesen zu sein... Neben dieser Reise spürt man noch etwas ganz entscheidendes: die Liebe zur Literatur! Denn Wilbur war ein großer Buchhändler und es gibt häufig Verweise auf wichtige Werke für den Protagonisten. Ein ruhiger Roman in der Retrospektive und die Erkenntnis, das Ehrgeiz und beruflicher Erfolg nicht das wichtigste im Leben sind.
Das Buch hat was in mir verändert
Einfach genial! Dieses Buch hat so viel mit mir gemacht. Ich habe so viel mitnehmen können und auf viele Sachen eine anderen Blickwinkel bekommen. Habe es innerhalb eines Tages komplett gelesen. Der Schreibstil war anfangs sehr ungewohnt, weil er doch sehr einzigartig ist. Aber man kommt schnell rein und dann lest man das Buch auch sehr gut weg. Absolute Empfehlung
Zu kurz gedacht?
Spoilerfreie Meinung💕 Ein toll geschriebenes Buch, das der Mitternachtsbibliothek aber in der Botschaft nicht das Wasser reichen kann. Ich habe es sehr genossen, Wilburs Leben zu begleiten und auch seine Gedanken mit ihm gemeinsam zu reflektieren. Außerdem spielen Bücher selbst eine große Rolle. Es wird aufgezeigt, wieviel man aus diesen mitnehmen kann. Aus der Mitternachtsreise folgte ein guter Reminder, aber keine lebensverändernde Perspektive. Achtung, ab hier folgen Spoiler❗ Setting ⭐⭐⭐⭐ Es gab so viele tolle Orte in dieser Zeitreise. Begonnen mit Milchbars in den 60ern, Diskos in den 80ern, endet man im Jahr 2026 in einer großen Villa mit Tennisplatz. Eins haben Matt Haig und ich gemeinsam: Die Liebe zu Venedig, die sich wirklich durch das ganze Buch zieht. Durch viele zeitliche Sprünge steht aber der Protagonist im Vordergrund, weniger eine bestimmte Atmosphäre. Charaktere ⭐⭐⭐,5 Wilbur ist vielleicht nicht der sympathischste Mann, aber genau das ist am Ende der Punkt. Im Zurückschauen fällt ihm auf, wie oft er Maggie nicht beachtet hat. Wie oft er nicht bei ihr war. Dass er Charlie einfach gefeuert hat, ohne ihn wertzuschätzen, um dann doch noch mal anzukriechen. Das sind alles Punkte, die ihn zu einer Person macht, die man eigentlich nicht mag. Dafür konnte ich aber Verständnis aufbringen, da man sein altes Ich (den Geist) beim Reflektieren begleitet. Der Venedig-Wilbur war mir sympathisch, weil er versuchte, seine Perspektive zu ändern. Wilburs Liebe zu Maggie ist wirklich süß. Maggie wollte ich einfach umarmen, da Wilbur sie wirklich nicht gut behandelte. Ich wäre auch sehr neugierig gewesen, wie ihr Leben nach der Trennung aussah. Was verleitete sie dazu, nun anzurufen? Wie erging es ihr in all den Jahren? Das wurde leider nicht mehr aufgegriffen. Charlie & Claudette waren für mich zunächst zwei Nebencharaktere, die ganz nett sind, aber ohne großen Einfluss auf die Geschichte. Dachte ich. Und dann wurde gezeigt, was für ein toller Freund Charlie ist und was er alles für Wilbur tut. Das hat mir bei Claudette und auch Doreen (der Freundin von Maggie aus der Jugend) gefehlt. Ich wusste zwar, sie sind gut befreundet, aber das war auch schon alles. Miss Bagdale fühlte sich für mich ähnlich an. Sie hatte eine Aufgabe, in der Geschichte, aber mehr auch nicht. Für mich reichte das aber hier total aus. Genau wie Miss Graham, haben einige Menschen auf unser Leben einen großen Einfluss, ohne dass sie uns besonders nahestehen. Ganz schön fand ich eine Begegnung mit Nora Seed, aus der Mitternachtsbibliothek. Sie arbeitet hier nun als seine Klavierlehrerin, wahrscheinlich in einem ihrer vielen Bücher. Handlung ⭐⭐⭐,5 Das Fazit des Buches war für mich "Weniger arbeiten, mehr Leben". Das ist auch wirklich ein guter Reminder, aber eben nichts, was man nicht schon oft gehört hat. Im Rückblick wirkte das Leben für Wilbur sehr traurig, sodass er es verändern wollte. Es wurde nur sehr kurz angeschnitten, dass es nach einem Eingriff auch zu anderen negativen Lebensverläufen kommen könnte. Es wirkt ein wenig so, als wäre nun alles gut, nur weil er den Fokus auf seine Liebsten und nicht auf seine Arbeit legt. Das ist wirklich wichtig, aber es gibt noch soviele andere Bereiche, in denen Sorgen entstehen könnten. Am Ende weiß ich aber nicht, wie Wilburs neuer Lebensverlauf wirklich aussieht. Reicht das Geld aus, um zu leben? Bleibt die Liebe so bestehen? Teilweise hoffte ich, dass der kleine Wilbur all diese Erfahrungen machen musste, um zu erkennen, was wichtig im Leben ist. Gleichzeitig wünschte ich mir, dass er sein Leben aus dem Jenseits verändert. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass viele Themen mit eingebracht wurden. Von Ungerechtigkeiten, Tod, verschiedene Lebensentwürfen bis hin zu Generationskonflikten, psychischer Gesundheit, finanzieller Unabhängigkeit und Beziehungsproblemen, war alles dabei. Für mich hat es aber alles Sinn ergeben und sich wie ein Puzzle ineinander eingefügt. Trotzdem ließ es mich ab und zu schmunzeln, wie aktuell die Themen sind (auch wenn das Buch zunächst im 20. Jahrhundert spielt). Schreibstil-Gefühl ⭐⭐⭐⭐ Für mich fühlte sich der Schreibstil sehr fließend mit einigen Metaphern an. Es entstanden tolle Zitate, die mich am Lesen hielten. Trotzdem gab es ein paar Längen, wo es eher um die Begleitung des Lebens, als um die Charakterentwicklung ging. Unterhaltung ⭐⭐⭐⭐ Ich hatte Spaß beim Lesen, weil ich die Begleitung durch sein Leben mit all seinen Gedanken spannend fand. Das Fazit war für mich im Nachhinein ein bisschen zu kurz gedacht. Mein Lieblingszitat✍️ "Ich weiß, dass du in deiner Jugend viel durchgemacht hast, genau wie ich. Aber wir können uns nicht für alle Zeiten davon gefangen nehmen lassen. Ich kann dich nicht heilen." Es zeigt so gut, dass es schlimme Erfahrungen gibt, die wir sogar ein ganzes Leben mit uns rumtragen können. Aber vielleicht steht ein besseres Leben bevor, wenn man versucht, es aufzuarbeiten. Denn auch eine Partnerin, so sehr, sie das Leben auch erhellt, kann dir die Erfahrung nicht nehmen. Das ist nicht ihre Aufgabe, sondern deine.
Reise zu sich selbst
Als Wilbur Budd mit 81 Jahren stirbt, tritt er im Mitternachtszug eine Reise zu den wichtigsten Stationen seines Lebens an. Je mehr er auf sein Dasein zurückblickt, desto mehr erkennt er, was er hätte anders machen wollen. Während ich zu Beginn noch ein wenig mit der Klischeehaftigkeit der Erzählung gehadert habe, hat sie mich im weiteren Verlauf mehr und mehr für sich eingenommen. Mit Wilbur habe ich erst ein wenig "gefremdelt", doch dann konnte ich mich immer besser in ihn hineinfühlen, und der Roman entwickelte sich zu einer zauberhaften Geschichte über verpasste Möglichkeiten und zweite Chancen. "Die Mitternachtsreise" ist eine Geschichte über die großen und kleinen Entscheidungen des Lebens, Traumata, Glücksmomente, und darüber, was im Leben wirklich zählt. Zugleich ist es eine Liebeserklärung an das Lesen und darüber, dass das richtige Buch zur richtigen Zeit durchaus imstande sein kann, einen wieder in die Spur zu bringen. An "Die Mitternachtsbibliothek" kommt es meiner Meinung nach nicht heran, aber es dennoch eine wunderschönes, zu Herzen gehendes Buch.
Absolutes Highlight 🥺🩷
Auf das neue Buch von Matt Haig hab ich mich schon sehr lange gefreut, da seine Bücher teilweise sehr viel bedeuten. Und ebenfalls sehr besonders – vor zwei Jahren zur Leipziger Buchmesse durfte ich dank dem Knaur Verlag Matt Haig persönlich treffen – und während dieses Mittagsessen hat er uns erzählt, dass es gerade eben dieses Buch plant. Das war irgendwie dann etwas ganz besonderes von seiner Venedig Idee zu lesen. Wer lernen Wilbur kennen, einen jungen Mann auf seiner Hochzeitsreise, bei dem ihm schon ein oder andere Dinge seltsam vorkommen. Direkt im nächsten Kapitel erleben wir das Ableben des alten Wilbur und steigen gemeinsam mit ihm in den Mitternachtszug ein. Ein Zug, der uns an all unsere Momente zurückführt, an die wir gerne denken. Für Wilbur und uns beginnt eine Reise zu verschiedenen Momenten in seinem Leben, und wir haben das Glück ihn dabei zu erleben, wie er beginnt sein Leben zu hinterfragen. Wie immer geben Matt Hais Bücher etwas für die Seele mit und auch hier blieben die Augen nicht trocken und das Herz erst einmal nicht ganz. Matt Haig schreibt dabei so nah und gefühlvoll zu gleich, dass seine Worte zwar weh tun aber einem am Ende auch wieder zusammenpflücken. Ich mag einfach so sehr, wie er mit seinen Worten Gefühle beschreiben kann und wie sehr nur ein paar Sätze helfen, um manche Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Zwar waren Wilburs Themen nicht meine Themen, aber trotzdem halfen mir gewissen Sätze weiter. Und das ist doch das tolle an seinen Büchern. „Manchmal muss einem das Herz brechen, damit man am Leben bleibt“ ist nur eines der schönen Zitate, die man aus diesem Buch ziehen kann. Und noch so viele mehr – ich habe wirklich mehr als die Hilfe des Buches markiert. Matt Haigs Schreibstil ist poetisch, bleibt dabei aber einfach – ernst aber trotzdem auch leicht und vermittelt die Eindrücke auf genau die richtige Art und Weise. Viel über den Inhalt will ich nicht erzählen, da man sonst die Geschichte spoilert – aber ich kann Euch nur vor dem Brief seiner Frau „warnen“ – in diesem Brief steht so viel Wahrheit, Schmerz und Ehrlichkeit, dass ich das Buch danach erst einmal zur Seite legen musste. Ich empfehle es vor allem Menschen, die gerne Bücher lesen, die melancholisch und sentimental sind, aber einem am Ende auch wieder auffangen. Matt Haig schafft es mit seinen Wörtern, Menschen zu berühren und ihnen vllt über ein schwere Zeit hinweg zu helfen. Ansonsten können sie aber auch gerne einfach so gelesen werden, und man liest eine schöne Geschichte mit Tiefsinn. Fazit: Die Mitternachtsreise von Matt Haig war wieder ein sehr besonderes Buch, dass mich sehr bereichert hat. Das von Christoph Marie Herbst gesprochene Hörbuch ist ebenfalls absolut empfehlenswert, weil er Wilbur auch noch einmal eine gewissen Tiefe gibt. Für mich zwar nicht das beste Buch des Autors, das wir immer „Ich und die Menschen“ bleiben, aber auf jeden Fall eines seiner besten. 🦩🦩🦩🦩🦩 – Für ein Buch, bei dem ich jede Seite geliebt habt und für einen Wilbur in seinen Fragen.

Wo fängt man bei so einem Buch überhaupt an? Es war eine dieser Geschichten, die gleichzeitig wunderschön und schmerzhaft sind. Eine, die einen während des Lesens komplett einnimmt und danach noch lange beschäftigt. Ich konnte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen. Nachdem Wilbur stirbt, erhält er eine ganz besondere Möglichkeit, auf sein Leben zurückzublicken. Während er mit einem Zug von Station zu Station reist, begegnet er den Momenten, die ihn geprägt haben, und stellt sich immer wieder dieselbe Frage: Waren seine Entscheidungen wirklich die richtigen? Oder hätte ein anderer Weg vielleicht alles verändert? Diese Darstellung von Leben, Tod und all den „Was wäre wenn“-Gedanken hat mich unglaublich berührt. Immer wieder musste ich beim Lesen innehalten, weil das Buch einen automatisch dazu bringt, über das eigene Leben nachzudenken. Über die eigenen Entscheidungen, verpasste Chancen und die Menschen, die einen geprägt haben. Obwohl ich das Buch ziemlich schnell durch gelesen habe, fühlte sich die Reise durch die Geschichte intensiv und lang an. Und das nur im allerbesten Sinne. Es ist eines dieser Bücher, das man beendet, aber emotional irgendwie noch eine ganze Weile mit sich herumträgt.
Der einzige Weg zu lernen ist zu leben…
In dem Buch „Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig, erzählt die Geschichte von Wilbur Budd, der am Ende seines Lebens angekommen ist. Doch nach seinem Tod tritt er eine Reise mit dem Mitternachtszug an, die ihn an verschiedene Stationen seines Lebens führt. An die guten, sowie der schmerzhaften Momente. Und er wird schon sehr bald erkennen, was in seinem Leben schief gelaufen ist und wo er andere Entscheidungen hätte treffen sollen. Als ich vor ein paar „die Mitternachtsbibliothek“ gelesen habe, war ich total begeistert und berührt, von der Art, wie Matt Haig Geschichten schreibt. Das Buch hatte mich damals wirklich berührt und ich habe viel über den Inhalt nachgedacht. Und genau aus diesem Grund habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Anfangs hatte ich hier ein etwas bedrücktes Gefühl, da der Tod natürlich kein einfaches Thema ist, auch wenn er zum Leben dazu gehört. Man denkt unweigerlich über sein eigenes Leben nach und auch über die Entscheidungen, die man selber in seinem Leben getroffen hat. Wilbur ist ein sympathischer Charakter, der, auch wenn er viele schlechte Entscheidungen getroffen hat und viel bereut, mein Mitgefühl hat. Er wurde stark von seiner Kindheit, in der er ohne Vater und in Armut aufgewachsen ist, geprägt und man hat immer das Gefühl, dass seine Entscheidungen sehr danach ausgerichtet sind, von dieser Vergangenheit so weit entfernt wie möglich zu bleiben. Doch er erkennt, wie er hätte anders handeln müssen und hat aus seinem Leben gelernt. Deshalb geht auf seiner Reise im Mitternachtszug ein großes Risiko ein, um seinem Vergangenheits-Ich die Chance zu geben, sein Leben ohne viel Reue zu Leben. Auch hier hat mir der Schreibstil von Matt Haig wieder sehr gefallen. Und ich fand es schön, mich mal wieder inhaltlich mehr mit einem Buch auseinandergesetzt zu haben. Ich kann das Buch, sowie „Die Mitternachtsbibliothek“ sehr empfehlen.
Wahnsinnig tiefe Lektüre über die Liebe, vergessene Leidenschaften und den Sinn des Lebens
Ich habe auf dieses Buch hin gefiebert, schon bei der Ankündigung und der Titelbild Umfragen wusste ich, dass wird wieder ein Matt Haig Bestseller. Das Buch war super schön geschrieben, so vertraut und doch neue für Liebhaber der “Mitternachtsbibliothek”. Die Geschichte um Wilbur hat mich mitgenommen von Seite eins bis zum Schluss. Ich hatte es lange nicht mehr das mich ein Buch zum Schluss so berührte, dass ich sogar ein paar Tränen verdrücken musste (ein paar ist untertrieben !). Aber das hat Matt Haig hier geschafft und hat mir dabei die Augen geöffnet, doch ein bisschen anders auf bestimmte Alltagsmuster und das Leben zu sehen. Dabei gefiel mir das Aufgreifen der Liebe zum Partner, zur Freundschaft, dem Lesen, zur Musik und auch diese Zeitsprung zwischen 21. Jahrhundert und 1960/70 er, wie man es aus anderen Werken des Autor kennt sehr. Ich kann es sehr weiterempfehlen, ein Buch was ich nicht nur einmal lesen werde! PS: das der Einband so schön gestaltet ist und auch noch im Dunkeln leuchtet, finde ich natürlich umso schöner:)
Matt Haig hat es wieder getan
Für Wilbur war es die Zeit mit Maggie, der Liebe seines Lebens. Sein persönliches Lebensglück hatte seinen Höhepunkt in den Flitterwochen in Venedig. Bevor er all das aufgegeben hat für den scheinbaren Erfolg. Jahre später, im Augenblick seines Todes, bekommt er die Möglichkeit, mit dem Midnight Train in der Zeit zurück zu reisen. Es handelt sich nicht um eine klassische Fortsetzung von „Die Mitternachtsbibliothek“, sondern um eine neue Herangehensweise an dasselbe Thema: Wie können wir das bestmögliche Leben führen? Als jemand, der als junger Erwachsener dem Tod so nahe war, bietet Haig Einblicke, die mich wirklich tief berühren. An manchen Stellen musste ich weinen. Ich habe so viele Zitate markiert, dass sie kaum auf die eine Seite meines Lesetagebuchs gepasst haben. Das Buch wird mich noch lange begleiten. “Doesn’t the mundane starch of reality always turn to sugar with memory? Wasn’t that just what nostalgia was?” - S. 130 “Sometimes everything you need isn’t so far from where you start.” - S. 158 “These are the good old days. We are living them.” - S. 290

Eine klare Empfehlung
Das Buch hat mir Mega gefallen, es bringt einen mit in den Zug zu sitzen und sein Leben durchlaufen ( Nachzudenken ) was wäre wenn, was hätte ich besser nicht gemacht oder anders. Das schaffen sehr wenige Bücher. Das Buch versucht und auch auf den richtigen Weg zu führen, denn wir beschäftigen und unser Leben lang mit unwichtigen Sachen und wir merken es gar nicht, erst wenn es zu spät ist, dann ist es aber wirklich schon zu spät. Mich hat das Buch jetzt zum Nachdenken gebracht um wirklich zu sehen was im Leben wichtig ist, damit ich es nicht verpasse und am Ende genau wie Wilbur es bereue weil ich mich mit unwichtigen Sachen beschäftigt habe.
Eine wunderbare, tiefgründige und gleichzeitig leicht lesbare Geschichte über Liebe, Sinn und Reue.
„Die Mitternachtsreise“ von Matt Haig ist nach „Die Mitternachtsbibliothek“ mein zweites Buch des Autors. Dabei stellt dieses Buch keine Fortsetzung der „Mitternachtsbibliothek“ dar. Beide Bücher stehen quasi nebeneinander und behandeln unterschiedliche Fragen des Lebens. Was beide Bücher verbindet, ist dieser besondere Schreibstil, der so ruhig, warm und voller kluger Gedanken und wunderschöner Zitate ist. Wieder stellt sich beim Lesen ganz automatisch die Frage, ob ich eigentlich das Leben lebe, das ich wirklich führen möchte?! Oder lasse ich mich von Erwartungen, Leistungsdruck und Ängsten einengen? Wofür möchte ich meine Zeit, Liebe und Energie wirklich einsetzen und welche Menschen dürfen mich dabei begleiten? Im Mittelpunkt der Geschichte steht Wilbur, der seit seiner Jugend Gefühle für Maggie hat. Der Prolog führt die beiden nach Venedig, direkt im nächsten Kapitel wird deutlich, dass Wilbur im Alter stirbt. Um in die Endlichkeit übergehen zu können, muss er sein Leben noch einmal durchleben, diesmal als Geist. Dabei wird ihm bewusst, welche Entscheidungen ihn geprägt haben, wo er Fehler gemacht hat, was schön war und was er vielleicht anders gemacht hätte, wenn er die Chance dazu gehabt hätte. Gerade dieser Gedanke vom Reisen in die Vergangenheit und Dinge nochmal verändern zu können, macht das Buch so berührend. „Die Mitternachtsreise“ greift genau dieses Gefühl auf und vermittelt dabei gleichzeitig Mut das eigene Leben zu hinterfragen, sich zu entschuldigen, neue Wege einzuschlagen oder sich von Dingen zu lösen, die nicht mehr guttun. Besonders gefallen haben mir die Figuren. Wilbur und Maggie waren sehr greifbar und nahbar geschrieben, aber auch Charlie ist mir unglaublich ans Herz gewachsen. Außerdem mochte ich, dass Bücher und das Lesen erneut eine große Rolle spielen - als lesender Mensch fühlt sich das einfach besonders schön an. Für mich war „Die Mitternachtsreise“ eine wunderbare, tiefgründige und gleichzeitig leicht lesbare Geschichte, die sich überhaupt nicht gezogen hat. Ein Buch über Sinn, Reue, Liebe und die Frage, wie wir wirklich leben möchten. Ich habe jede Seite genossen und vergebe ganz klar fünf Sterne.
Richtig gut
Wilbur findet seine große Liebe Maggie und die heiraten. In ihren Flitterwochen passiert jedoch etwas seltsames denn Wilbur hat das Gefühl sich selber in der Menge der Menschen zu sehen. 52 Jahre später stirbt er mit 83 Jahren und durchlebt sein ganzes Leben auf der Fahrt im Mitternachtszug. Wir lernen viele Charaktere kennen, seine Mutter, Bruder,Lehrerin, Lieblings Verkäuferin und noch einige andere. Und mit einer Frage bleibe ich zurück, habe und werde ich in meinem Leben die richtigen Entscheidungen treffen, wie ware mein Leben bis jetzt verlaufen wenn ich an manchen Kreuzungen anders abgebogen ware? Diese Story ist so emotional man kann lachen, grübeln und auch die ein oder andere Trane blieb nicht aus. Die Charaktere sind ganz toll und das Seeting echt gut beschrieben. Ich fand es wirklich richtig gut denn es ist mal was anderes. Ich gebe 5/5⭐️
Was, wenn du die Möglichkeit hättest, noch einmal auf dein Leben zurückzubringen?
Dieses Buch war für mich etwas ganz Besonderes. Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil hat sich anders angefühlt als das, was ich sonst lese. Nicht schlecht. Einfach anders. Aber genau das hat dieses Buch am Ende für mich so besonders gemacht. Mit jeder Seite wurde ich tiefer in Wilburs Geschichte gezogen. Und irgendwann kam dieser Punkt, an dem ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Diese Reise durch Erinnerungen… durch glückliche Momente, verlorene Chancen und all die Dinge, die man im Leben vielleicht anders gemacht hätte… Das war unglaublich emotional. Besonders berührt hat mich dieses Gefühl von „Was wäre gewesen, wenn…?“ Denn ich glaube, genau diese Gedanken tragen viele Menschen in sich. Wilbur wirkt so menschlich. Nicht perfekt. Nicht makellos. Sondern echt. Und genau deshalb hat mich seine Geschichte so getroffen. Zwischen all den Erinnerungen liegt eine Melancholie, die weh tut und gleichzeitig unglaublich schön ist. Dieses Buch erinnert daran, wie kostbar Zeit eigentlich ist. Wie schnell Momente vorbeigehen. Und wie sehr uns manche Entscheidungen ein Leben lang begleiten. Für mich war Die Mitternachtsreise definitiv etwas anderes. Aber genau im besten Sinne. Eine Geschichte, die leise beginnt und am Ende ganz tief im Herzen ankommt.

Was, wenn du die Möglichkeit hättest, noch einmal auf dein Leben Zurückzublicken?
Dieses Buch war für mich etwas ganz Besonderes. Am Anfang hatte ich ehrlich gesagt Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen. Der Schreibstil hat sich anders angefühlt als das, was ich sonst lese. Nicht schlecht. Einfach anders. Aber genau das hat dieses Buch am Ende für mich so besonders gemacht. Mit jeder Seite wurde ich tiefer in Wilburs Geschichte gezogen. Und irgendwann kam dieser Punkt, an dem ich nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Diese Reise durch Erinnerungen… durch glückliche Momente, verlorene Chancen und all die Dinge, die man im Leben vielleicht anders gemacht hätte… Das war unglaublich emotional. Besonders berührt hat mich dieses Gefühl von „Was wäre gewesen, wenn…?“ Denn ich glaube, genau diese Gedanken tragen viele Menschen in sich. Wilbur wirkt so menschlich. Nicht perfekt. Nicht makellos. Sondern echt. Und genau deshalb hat mich seine Geschichte so getroffen. Zwischen all den Erinnerungen liegt eine Melancholie, die weh tut und gleichzeitig unglaublich schön ist. Dieses Buch erinnert daran, wie kostbar Zeit eigentlich ist. Wie schnell Momente vorbeigehen. Und wie sehr uns manche Entscheidungen ein Leben lang begleiten. Für mich war Die Mitternachtsreise definitiv etwas anderes. Aber genau im besten Sinne. Eine Geschichte, die leise beginnt und am Ende ganz tief im Herzen ankommt.

Was wäre, wenn man noch einmal zurück könnte?✨🚂🌙
Genau diese Frage hat mich beim Lesen von von Matt Haig die ganze Zeit begleitet. Ich habe das Buch angefangen, weil ich Geschichten liebe, die emotional sind und gleichzeitig zum Nachdenken bringen. Und genau das hat dieses Buch geschafft 🥹📚 Schon der Einstieg war richtig packend. Man wird direkt in Wilburs Leben hineingezogen und spürt sofort diese Einsamkeit, die über allem liegt. Die Atmosphäre hatte etwas Melancholisches, aber gleichzeitig auch etwas Warmes und Hoffnungsvolles 🌌☕📖 Die Geschichte dreht sich um Wilbur, der auf sein Leben zurückblickt und plötzlich die Möglichkeit bekommt, bestimmte Momente seiner Vergangenheit noch einmal zu erleben 🚂✨ Dabei geht es vor allem um verpasste Chancen, Entscheidungen und die Frage, ob man wirklich glücklicher wäre, wenn man Dinge ändern könnte. Besonders die Erinnerungen an Maggie haben mich emotional echt getroffen 💔 Einige Szenen waren still und unspektakulär und genau deshalb so stark. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und gleichzeitig sehr gefühlvoll. Nicht kompliziert, aber voller Gedanken, die nachhallen. Man merkt schnell, dass das Buch weniger von Action lebt, sondern mehr von Emotionen und den Fragen, die man sich selbst beim Lesen stellt 🤍 Man denkt automatisch über das eigene Leben nach. Über Fehler. Über Menschen, die man verloren hat. Und darüber, ob man manches heute anders machen würde. Das Cover ist übrigens unglaublich schön 😍 Die leuchtende Schrift im Dunkeln passt perfekt zu dieser besonderen Mitternachtsstimmung des Buches 🌙✨ Manche Stellen hätten für mich etwas kürzer sein können, weil sich die Geschichte zwischendurch leicht gezogen hat. Trotzdem mochte ich die ruhige Art des Buches sehr. Insgesamt fand ich das Buch wirklich gut 🫶 Es ist emotional, nachdenklich und irgendwie tröstlich. Kein typischer Fantasyroman mit viel Action, sondern eher eine leise Geschichte über das Leben selbst. Danke an vorablesen und Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar ❤️

Stark angefangen und stark nachgelassen. Ich trieb gelangweilt in diesem Buch mit und die anfängliche Begeisterung verlor sich in der Monotonie... Irgendwie habe ich bis zum Ende eine Wendung, eine Überraschung, erwartet, aber es blieb leider vorhersehbar und ziemlich zäh. Schade, da gibt es bessere von dem Autor.
Eine Reise durchs Leben Der 81-jährige Wilbur stirbt. Nach seinem Tod findet er sich an einem Bahnhof wieder und steigt in den Mitternachtszug. Dieser bringt ihn zurück zu den wichtigsten Stationen in seinem Leben. Als Geist erlebt er noch einmal seine Kindheit und Jugend, Situationen mit seiner Mutter und seinem Bruder Dougie, das Kennenlernen seiner großen Liebe Maggie, die Hochzeit, den beruflichen Erfolg und das Brechen seiner Ehe. Auf seiner Reise beginnt Wilbur sein Leben zu verstehen und erkennt, an welchen Punkten er einen falschen Weg eingeschlagen hat. Wird er die Möglichkeit einer zweiten Chance bekommen? "Die Mitternachtsreise" spielt im Universum von "Die Mitternachtsbibliothek". Es gibt einen Zusammenhang. Dieser ist aus meiner Sicht aber nicht so stark, dass man "Die Mitternachtsbibliothek" zwingend vorher gelesen haben muss, obwohl ich das Buch unbedingt empfehlen würde. Für das Verständnis ist es aber nicht erforderlich. Der Schreibstil von Matt Haig ist schön, das Buch ist gespickt von Weisheiten und Sätzen, die man einfach anstreichen möchte. Ich mag es, dass er eher kurze Kapitel wählt. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen und habe es mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen. "Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts." Dieses Zitat hat es nicht nur ins Buch geschafft, ich finde es beschreibt auch sehr gut, worum es in "Die Mitternachtsreise" geht. Vieles versteht man erst im Nachhinein und mit diesem Wissen würde man bestimmt in so mancher Situation anders handeln. Das wird auch Wilbur auf seiner Reise immer klarer. Der Roman regt an, das eigene Leben zu reflektieren. Man sollte nie vergessen, worum es wirklich im Leben gehen sollte und wie wichtig die Beziehungen zu anderen Menschen und die Liebe sind. Die Erkenntnisse sind nicht unbedingt neu, aber wunderschön in diesem Roman verpackt. Es zeigt sich, dass es im Leben nie zu spät ist, eine andere Richtung einzuschlagen. Eine neue Chance kann immer genutzt werden.
Eine Geschichte, die nachdenklich macht.
Nachdem mich die Mitternachtsbibliothek so sehr begeistert hat, war für mich klar, dass ich dieses Buch hier auch lesen möchte. Und auch, wenn es für mich nicht an die Mitternachtsbibliothek rankommt, ist es doch auf seine eigene Art berührend. Wir blicken auf Wilbur, der für mich manchmal schwer zu fassen war, wie er nach seinem Tod das Leben nochmal an sich vorbeiziehen sieht. Ein Leben, dass von einer schweren Kindheit mit Armut und frühen Verlusten geprägt wurde. Dieser Rückblick ist sehr spannend und doch macht Wilbur mich zwischenzeitlich wütend. Maggie ist dafür umso großartiger. Was für ein toller Charakter. Das Ende hat mir gut gefallen und ich werde bestimmt noch eine Weile über dieses Buch nachdenken.






















































