Reasons to Stay Alive
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Description
"A very special book that has provided a beam of hope to so many."--DOLLY ALDERTON
WHAT DOES IT MEAN TO FEEL TRULY ALIVE?
>It has helped millions of people do the same. Moving, funny, and even joyous, these are the lessons Matt learned. His reasons to stay alive.
"I wrote this book because the oldest clichés remain the truest. Time heals. The bottom of the valley never provides the clearest view. The tunnel does have light at the end of it, even if we haven't been able to see it . . . Words, just sometimes, really can set you free."
Book Information
Posts
Ein unglaublich wichtiges Buch für die Aufklärung und Entstigmatisierung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen!
"Remember that there is nothing weird about you. You are just a human, and everything you do and feel is a natural thing, because we are natural animals. You are nature. You are a hominid ape. You are in the world and the world is in you. Everything connects." Um was geht's? Matt Haig hat ein Buch geschrieben über seine psychischen Erkrankungen und wie er gelernt hat, damit umzugehen und wie er sich zurück ins Leben gebracht hat. Es ist eine Mischung aus Biographie, Selbsthilfe und Sachbuch. Ich liebe seine Bücher, denn sie sind Balsam für die Seele. Dieses Buch jedoch ist ein absolutes Must-Have für jedermann: Nicht nur Betroffene fühlen sich hier angesprochen. Die Art und Weise wie der Autor seine Gefühlswelt beschreibt, welche Wege er ausprobiert hat und immer tröstende und warme Worte findet gepaart mit einer Prise Humor machen dieses Buch einzigartig. Ich will da auch gar nicht mehr zu sehr ins Detail gehen, fällt euer eigenes Urteil und lasst dieses Buch auf euch wirken. Es gibt unendlich viele Gründe am Leben zu bleiben, es gibt schwere und gute Tage, doch gebe niemals auf. Absolutes Must-have!

Schnell zu lesen, verständlich & ein Tor zur Seele
Ich mochte den Stil des Buches sehr! Ein Buch, das auf Konventionen sch****. Einfach mal Schreiben, seinen Gedanken freien Lauf lassen & dennoch wirkt das Buch keinesfalls chaotisch oder unstrukturiert. Toller Schreibstil. Ich habe mich in vielen Momenten wiedergefunden, Ein mutiges & aufmunterndes Buch!

Stell dir vor, du taumelst in einen Zustand, den du nicht verstehst. Der dich mit Leere, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit zurück lässt. Der dir die Energie raubt und dauernd versucht alles an dich selbst, deiner Umgebung, der Welt schlecht zu machen. Du klammerst dich an das eine, was immer geholfen hat. Das jede dunkle Station deines Lebens ein bisschen heller machen konnte, einfach weil es da war, immer griffbereit, egal, was passierte: Bücher. Und dann ist da dieses eine Buch, fast unscheinbar und doch so präsent. Aneinandergereihte Wörter, die so viel über dich selbst aussagten, wie du dich fühlst, all das nicht in Worte zu fassende plötzlich sichtbar auf Papier gedruckt. "Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben" hat mich nicht zu einem neuen Menschen gemacht, vor der Lektüre war ich sogar ein bisschen unsicher, wirkte doch die Geschichte von Matt Haig so radikal und scheinbar von so viel Schmerz durchzogen und doch war da so viel in diesem wundervollen Büchlein, was mich aufgefangen und zumindest zeitweise tragen kann, so viel wissendes Nicken, Tränen natürlich aber auch einfach durchzogen von den tiefsten Verstande-werden-Gefühlen, glücklicherweise so viel Lächeln und so viel Verständnis zwischen den Zeilen, dass ich teilweise einzelne Seiten am liebsten einrahmen und zu Hause aufhängen wollte. Matt Haig schreibt über seine eigene Depressions- und Angsterkrankung und doch teilt er so viel mehr in die Welt hinaus. An Angehörige, Außenstehende aber vor allem auch an selbst Betroffene, die dieses Buch vielleicht nicht heilt, aber denen hier doch etwas unglaublich Wertvolles geschenkt wird, dass man wie einen Freund in der Tasche herumtragen kann. Lest alle dieses Buch, lest es am Strand, im Urlaub, mit einem unglaublich lecker aussehenden Donut (der glücklicherweise auch genauso geschmeckt hat), lest es euren Freunden vor und empfehlt es weiter. Lest es an euren Lieblingsplätzen und lest es, wenn ihr euch gerade gut fühlt, aber auch am meisten, wenn es nicht so ist. Lest es und feiert es, denn "Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben", ist nämlich genau das. Es ist eine Hommage ans Leben, dass es selbst, wenn das Leben es manchmal ganz dunkel macht, es immer noch so viele wertvolle Momente gibt, die es wert sind gefeiert und gelebt zu werden. "Wie sollte das gehen. Von außen sehen die Leute nur deine physische Form, eine zusammenhängende Masse von Atomen und Zellen. Doch innen hast du das Gefühl, als hätte es gerade einen Urknall gegeben. Du fühlst dich verloren, aufgelöst, über das Universum verteilt, mitten im unendlichen schwarzen Raum." S. 74 "Es war nur Chaos und Unordnung da. Also liebte ich Geschichten, weil sie mir Hoffnung gaben (...) Bücher allein waren Grund genug am Leben zu bleiben. Jedes Buch, das geschrieben wurde, ist das Produkt eines menschlichen Geistes in einem bestimmten Zustand. Nimmt man alle Bücher zusammen, hat man die Summe der Menschheit". (S.162)

Ein sehr berührendes Buch, in dem Matt Haig von sich selbst berichtet und dem Umgang mit seinen Depressionen. Es ist teilweise sehr erschütternd und man kann sich, vor allem wenn man depressive Phasen selbst schon einmal erlebt hat, nur zu gut in ihn hineinversetzen und leidet oft mit. Später wird es dann aber sehr positiv und vermittelt einem ein schönes Gefühl, nämlich dass alles irgendwie wieder gut werden kann und es Mittel und Wege gibt, gegen Depressionen anzugehen. Vor allem auch für Angehörige dürfte es aufschlussreich und informativ sein. Ich liebe seinen Schreibstil einfach.. hab mir aus „Ich und die Menschen“ schon so viele schöne Stellen herausgeschrieben. Aus diesem Buch könnte man fast alles herausschreiben. Kann es jedem ans Herz legen ♥️
Dieses Buch hat mir in einer so schweren Zeit, wie ich sie gerade erlebe sehr weitergeholfen.
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich dieses Buch liebe. Es gibt mir Kraft meine eigene Depression zu bekämpfen. Vor allem gibt es mir Hoffnung, dass es doch eine Zukunft für mich geben wird und ich nicht alleine bin mit diesem Schmerz. Ich habe echt geweint beim Lesen, obwohl ich schon so lange nichts mehr fühlen kann. Jeder sollte meiner Meinung nach dieses Buch lesen, auch ohne Depression. Es zeigt einem noch so viel mehr Gründe und Tipps zum glücklicher sein auf.
Ein berührender und ehrlicher Einblick in die Erfahrungen des Autors mit Depressionen und Gedanken des "nicht mehr da seins".
Das Buch bietet eine empathische und mitfühlende Betrachtung der mentalen Gesundheit und des täglichen Überlebenskampfes. Inspirierende Botschaften über Hoffnung, Resilienz und den Wert des Lebens prägen die Erzählung. Persönliche Anekdoten und praktische Ratschläge bieten wertvolle Unterstützung für Menschen, die mit ähnlichen Herausforderungen kämpfen. Insgesamt ist es ein Buch, das Mut macht und das Bewusstsein für psychische Gesundheit stärkt.

'Es ist schwer, jemanden zu erklären, was eine Depression ist, der noch nie eine hatte. Es ist, als würde man einen Alien das Leben auf der Erde erklären. Es fehlen einfach die Bezugspunkte.'
Müsste ich jemanden erklären was eine Depression ist und wie sich das anfühlt, würde ich dieser Person einfach das Buch geben! Matt Haig ist für mich ein grandioser Autor, der ein so unglaublich wichtiges Thema, toll an die Menschen bringt. Dieses Buch ist ein auf und ab der Gefühle und ich habe jede einzelne Seite genossen und gefühlt. Denn das Buch ist wirklich mega aufgebaut. Man erfährt nämlich Matt Haigs Geschichte über seine Depression und Angststörungen, aber nicht einfach nur seine Geschichte, sondern es gibt immer zwischen seinen Kapiteln ein Kapitel mit Fachwissen über Depression! Eine so tolle Idee und so kann das Thema auf jeden Fall gut an die Menschen heran getragen werden, da man einerseits seine Gefühle und auf der anderen Seite das Fachwissen hat. Die Botschaften sind wirklich toll und er erklärt mit seinen Metaphern, die Gefühle eines depressiven Menschen wirklich gut. 🥲 Und als kleinen Bonus ist es eine Motivationsrede noch mit dazu! 💙 Habt ihr Menschen in eurem Umfeld, die von Depression betroffen sind und es fällt euch schwer das nachzuempfinden? Dann kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen! Danke Matt Haig! 💙

Als Betroffener hat mich das Buch sehr stark berührt. Es ist für mich das beste Buch über Depressionen, das ich bisher gelesen habe. Mir hat vor allem die Mischung aus Ratgeber, Lebensgeschichte und Sachbuch gefallen. Ich kann verstehen, dass das für manche Leser vielleicht eine zu große Mischung, aber für mich war es genau richtig. Die einzelnen sehr kurzen Abschnitte lesen sich wieder Niederschriften aus einem Tagebuch. Dadurch werden die Schilderungen sehr persönlich. Vor allem ist das Buch auch hervorragend für Angehörige und Freunde von Depressiven geeignet, da der das an sich Unbeschreibbare in gute Worte fassen kann. Jede Depression ist anders, insofern verbietet es sich eigentlich, die Schilderungen zu kritisieren. Es sind Haigs persönliche Erfahrungen und sie decken sich mit der Art, wie ich es erlebe in vielen Punkten. Das Buch hat mir viel Mut gegeben. Es war eines der wichtigsten Bücher für mich in den letzten Jahren und ich werde es bestimmt noch öfter lesen. Klare Leseempfehlung. ------------------ The best book about depression. It's so warm-hearted, funny, sad, smart. It's hard to find words to express my excitement. I find so many parallels between his and my life. It was overwhelming. Thank you, Matt Haig, for the best description of the dark valley, the black dog. Usually I don't reread books. But this one is different. I will definitely read it a second time. Highly recommended.
Eine absolute Empfehlung! 🫂 Matt Haig hat erneut ein Buch geschaffen, welches als Seelenwärmer fungiert. Es ist gleichermaßen berührend und unterhaltsam. Es erfüllt eine unfassbar wichtige Aufgabe: Aufklärung und Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen! ❤️🩹 Es stellt eine Mischung aus Biografie, Aufklärungsarbeit und Selbsthilfe dar. Ich werde immer wieder darauf zurückgreifen!
Absolutes Highlight!
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch ist jeden Cent und noch viel mehr wert. Der Autor berichtet hier mit so viel Humor und einer angenehmen Schreibweise über seine Depression, wie sie sich für ihn angefühlt hat und was ihm geholfen hat, sich mit ihr anzufreunden. Positiv zu benennen sind auch die kurzen Sätze und Kapitel, die das Lesen trotz Konzentrationsschwäche einfach machen. Keine Angst, man findet hier nicht die klassischen Ratschläge, wie auf den ganzen Ratgeber Seiten und Broschüren. Dennoch bindet Matt Haig ein paar Fakten mit ein und verschiedene Listen, die sehr hilfreich sein können. Was soll ich sagen? Ich hab’s an einem Abend durchgelesen. Das Buch hat selbst in der dunkelsten Zeit ein sehr gutes Gefühl bei mir hinterlassen, gab mir inspirierende Worte die ich nicht vergessen werde..und ich werde sicher des Öfteren noch danach greifen. Auch für Angehörige kann ich es nur empfehlen oder Leuten, die sich gerne mehr als das oberflächliche Wissen über Depressionen aneignen möchten.
Haig schreibt hier über seine erste Depression. Über den Umgang damals und heute. Über alles was ihm geholfen hat und was ihm schwer fällt. Darüber das es schwer ist, aber auch darüber das es besser wird. Er erklärt, dass es eine Krankheit ist, die so viele Menschen haben. Trotzdem wird sie immer noch viel zu selten anerkannt. Wenn ich mir ein Bein brechen, haben alle Mitleid und ich muss mich dafür nicht rechtfertigen. Eine Depression muss das. Stell dich nicht so an und es gibt schlimmeres, sind da leider Standardsätze. Dieses Buch ermutigt nicht nur selbst Erkrankte, sondern auch Angehörige! Viele Tipps und Tricks sind dabei, viele die auch ich mir gezielt noch einmal heraus geschrieben habe. Depressionen sind auch an mir nicht vorbei gegangen...persönlich und bei Angehörigen. Dieses Buch lohnt sich!
Kurzweilig, einfühlsam und ermutigend
Vor 7 Jahren habe ich das Buch auf meine Wunschliste gesetzt und nun endlich gelesen! Mit gerade mal 24 Jahren wird der Autor Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt berührend die etlichen Episoden in seinem Dasein und wie er allmählich die zerstörerische Krankheit „besiegt“ und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein. Mir haben vor allem die zahlreichen popkulturellen Referenzen, Hinweise, Statistiken und Zitate gefallen, die für mich persönlich das Thema Depression (und Angst) greifbarerer gemacht hat. Aufgelockert wurde das kurzweilige Werk mit Listen, Tips und Aufzählungen. Einen Punkt Abzug gab es für die ein oder andere Wiederholung.
Matt Haig ist in diesem Genre einfach nur fantastisch. Er ist ein Meister, weil er seit etlichen Dekaden weiß, wovon er spricht. Er versteht es, den Leser diese Thematik -auch als nicht Betroffener- sachlich und doch emotional zu verinnerlichen. Seine Aussagen haben aufgrund seiner Faktenbasis Hand und Fuß. Er versteht es, auf eine sympathische Art, zu motivieren, klarzumachen, dass jede Episode irgendwann vorbeigeht. Nach jedem Regen, kommt auch wieder die Sonne hervor. Haig bietet sehr interessantes Spektrum darüber, was beispielsweise Depressionen auslöst, welche Bücher er las, aus denen er sein Wissen bezieht oder die ihn geprägt haben. Er übermittelt, dass jeder mindestens 1x in seinem Leben depressiv ist. Man staunt, welche großen Menschen, Schaupieler etc. auch davon betroffen sind und wie sie teilweise damit umgehen. Das Thema Selbstmord wird in Bezug auf diese Krankheit immer wieder angesprochen. Und das wichtigste, wie auch noch viele andere interessante Themen, behandelt Haig natürlich, was Gründe sein sollten, die einem am Leben erhalten. Es ist, wie auch seine anderen Bücher, die ich gelesen habe, ein absolut tolles Werk. Sehr zu empfehlen, für Betroffene, Angehörige und alle, die sich für dieses Genre interessieren.
Dieses Buch ist wirklich schwierig zu bewerten, normalerweise ist einem das nach Beenden eines Buches klarer. Zunächst einmal: Matt Haig schreibt einfach toll, ich liebe seine Aufmachung der Kapitel, seine Liebe für Listen, die ich irgendwie teile und dass er uns einfach wie einen guten Freund an die Hand nimmt und auf der teils sehr düsteren Reise durch Depressionen, Ängste, psychische Gesundheit begleitet und uns Tipps an die Hand gibt. Dennoch habe ich mich immer wieder gefragt, was das Buch eigentlich bezwecken soll. Es sind mehr oder weniger verschiedene Gedankenfetzen die er da zu seinen Erfahrungen mit uns teilt und einerseits ist das toll, weil man dann unbeschönigt wie in einem Tagebuch liest und ich habe mich auch sehr oft darin wieder erkannt. Und andererseits verlor es mich dann zwischendurch, dann war es mir wieder zu unkoordiniert. Was ich nicht so gut fand, war dass wir immer und immer wieder seine persönliche Geschichte zum Thema gehört haben und die ist auch ganz klar mehr als erwähnenswert. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass manche Teile des Buches anstatt dessen lieber für weitere Tipps zum Umgang mit Depressionen und Co. verwendet werden. Ich konnte aus diesem Buch insgesamt aber auf jeden Fall einige Dinge für mich hinausziehen und finde den Autoren nach wie vor toll und auch, dass er so viele Bücher über das wichtige Thema mentale Gesundheit, Depressionen und Ängste schreibt. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von dir lesen, Mr. Haig!

Ich habe tatsächlich nicht erwartet wie tiefgründig dieses Buch wird. Ähnlich wie "The Comfort Book", ist es eine Sammlung von verschiedenen Texten, Notizen und Geschichten. Dieses Schreibstil mag ich wirklich sehr an Matt Haig. Bei diesem Buch habe ich mich bewusste dazu entschieden es nicht in einem Rutsch durch zu lesen. Ich habe es lieber immer mal wieder in die Hand genommen für ein paar Seiten, wenn ich es gerade braucht. Ich fand sehr interessant in die Gedankenwelt einer depressiven Person Einblick zu erlangen. Und habe das Gefühl es ein Stück weit mehr zu verstehen. Für mich (genauso wie Haigs andere Werke) eine Empfehlung für jedermann.
Das Buch kann wirklich nahebringen, dass es wirklich viele gute Gründe gibt, am Leben zu bleiben.Es macht gute Laune und hat viele kleine Lebensweisheiten parat. Selbst wenn sich das Buch nicht als Ratgeber betitelt, hätte ich mir zumindest im Anhang mehr faktische Informationen gewünscht. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, die nicht ganz erfüllt wurden. Trotzdem hat mir das Buch supergut gefallen und bekommt 4 Seesterne! https://thebluesirenblog.wordpress.com/2017/01/17/rezension-matt-haig-ziemlich-gute-gruende-am-leben-zu-bleiben/
Matt Haig stellt in dieser Mischung aus Autobiografie und Ratgeber zum einen seine persönliche Geschichte und zum anderen diverse Fakten rund um Depressionen und Angststörungen dar. Er selbst wurde mit 24 von diesen Krankheiten überrumpelt und bringt dem Leser seinen eigenen Krankheitsverlauf näher. Man erfährt, wie er selbst, seine Freundin und seine Familie mit der Erkrankung umgegangen sind, und wie er langsam den Weg zurück ins Leben fand. Die Fakten-Kapitel enthalten nicht nur harte Fakten, sondern bringen diese eher poetisch und erzählend rüber. Sie wirkten nicht wie aus einem Ratgeber, sondern waren flüssig zu lesen und enthielten viele wunderbare kleine Weisheiten über die Krankheit und das Leben an sich. In jedem der Kapitel finden sich einige Tipps zum Umgang mit der Krankheit. Vermehrt für Betroffene, aber auch ein Kapitel namens "Wie man für jemanden mit Depressionen oder Ängsten da ist" unterstützt Angehörige im Umgang mit diesem schwierigen Thema. Ganz wichtig fand ich dabei, dass das Thema nicht verharmlost wird. Oft wird eine Depression gar nicht als Krankheit ernst genommen, weil sie für viele Außenstehende unsichtbar bleibt. Matt Haig vermittelt sehr gut, dass Betroffene wirklich unter einer Krankheit leiden und nicht einfach nur verrückt sind und Aufmerksamkeit suchen. "Depression ist eine so schwere Krankheit, dass sich ihretwegen mehr Menschen das Leben nehmen als wegen irgendeiner anderen Krankheit. trotzdem scheinen viele Leute immer noch zu denken, Depressionen seien „eigentlich nicht so schlimm“. Sonst würden sie die Dinge nicht sagen, die sie sagen." (S. 32f) In den Kapiteln bedient sich Haig außerdem vieler Zitate, welche zeigen, dass Betroffene nicht allein mit ihren Empfindungen sind. Am Ende des Buches findet sich sogar ein ganzes Kapitel mit Tweets unter dem Hashtag #reasonstostayalive, zu welchen der Autor auf Twitter aufgefordert hatte. Dieses Kapitel, zu welchem jeder User nur maximal 140 Zeichen beitrug, empfand ich als sehr berührend. Jeder Einzelne gibt hier ganz persönliche Dinge preis und so war dieses Kapitel für mich eines der traurigsten und gleichzeitig schönsten Dinge, die ich je gelesen habe. Wie schon erwähnt lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Ich habe es fast ganz am Stück verschlungen, denn die Kapitel sind sehr kurz und leicht lesbar. Oftmals findet man nur wenig zusammenhängende Sätze, dafür eher Listen wie zum Beispiel "Berühmte Menschen mit Depressionen", "Meine Symptome" , "Dinge, die schlecht für mich sind" und "Dinge, die mir helfen (manchmal)". Außerdem findet sich im Anhang noch eine Liste mit weiterführender Literatur zu den Themen Depressionen, Angststörungen, Stress und psychische Krankheiten im Allgemeinen. Einen Stern muss ich leider für den hohen Preis abziehen. Ich habe knapp 19€ bezahlt. Meine Ausgabe ist zwar gebunden, jedoch enthält sie wirklich wenige und meist nicht einmal dicht/vollständig beschriebene Seiten. Klar, diese Seiten sind sehr wertvoll, aber 15€ hätten es hier meiner Meinung nach auch getan. Fazit Dieses Buch hat mit Recht sehr gute Bewertungen bekommen. Es beleuchtet nicht nur die Schwierigkeiten im Leben mit einer Depression, sondern auch die Möglichkeit der schwarzen Spirale zu entkommen und die schönen Seiten des Lebens zu genießen. Matt Haig schafft es Tipps und Ratschläge zu vermitteln und dabei nicht wie ein typischer Ratgeber zu klingen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch Betroffenen das Gefühl gibt, nicht allein auf der Welt zu sein. Vielleicht rettet es sogar Leben. (Juni 2016)
Matt Haig ist mit diesem Buch eine kreative, detaillierte und bisweilen humoristische Auseinandersetzung mit dem Thema Depression und psychische Erkrankungen gelungen. Er trägt als Autor dieses Buches dazu bei, die Thematik zu enttabuisieren. Dabei nimmt er den Leser nicht nur mit auf eine Reise durch seine eigenen Erfahrungen, sondern gibt auch Hinweise für Menschen, die ähnliches durchmachen oder deren Angehörige. Ich habe hier drin viele inspirierende Zitate gefunden und kann dieses Buch JEDEM wärmstens empfehlen.
Das hier war meine Urlaubslektüre an meinen letzten Tagen in Italien und am Wörthersee. Ich habe von Matt Haig bereits "Die Mitternachtsbibliothek" und "Mach mal halblang! Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten" gelesen. Beides hat mir super gefallen. In "Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben" geht es, wie in den meisten von Haigs Büchern, um seine Depressionen und seine Angststörung. Hier liegt der Fokus auf der Krankheit an sich. Wie hat Haig gemerkt, dass etwas nicht stimmt? Wie wurde die Krankheit (nicht) behandelt? Wie gingen er und seine Angehörigen damit um? Und wie hat er es geschafft, dass es ihm heute wieder besser geht? All diesen Fragen und mehr widmet er sich in diesem Buch. Unterbrochen wird der Text immer wieder von genau dem, was der Titel verspricht: Gründen, am Leben zu bleiben, selbst wenn du gerade kein Licht sehen kannst. Und Tipps, wie man selbst damit umgehen kann, wenn man an Depressionen oder Angststörungen leidet. Gerade für meine Altersgruppe im Moment also eine wichtige Lektüre: Immerhin leiden unglaublich viele Studierende an psychischen Krankheiten. Angststörungen, Depressionen, Zwänge,... Das war auch schon vor Corona ein großes Problem, jetzt wird es aber zumindest für mich immer sichtbarer. Ich war überrascht, dass ein Buch wie dieses tatsächlich lebensbejahend sein kann. Natürlich, das Grundthema war ernst und einige der Kapitel haben es in sich. Man merkt, dass Depression eine hässliche Krankheit ist, die leider von vielen immer noch nicht so richtig ernst genommen wird. Aber gleichzeitig gibt uns Matt Haig unglaublich viele schöne Gedanken mit auf den Weg und hat mich zum Lachen gebracht. Besonders interessant für mich waren die handfesten Fakten, die Matt Haig seinen Leser:innen präsentiert. Statistiken und Zahlen mag ich einfach. Mein Fazit? Wenn ihr euch mit diesem sehr ernsten Thema auseinandersetzen wollt oder müsst, dann ist Matt Haig ein guter Einstieg. Sein Buch glänzt vor allem dadurch, dass er seine eigenen Erfahrungen teilt und gleichzeitig erstaunlich lebensbejahend schreibt.
Inhalt Dies ist ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer Depression. Plötzlich findet er sich buchstäblich am Abgrund wieder... Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und ins Leben zurückfindet. Es ist eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und das Menschsein geworden. Vielleicht ist Depression zum Teil einfach die Reaktion auf ein Leben, das wir nicht richtig verstehen. Seite 200 Meinung Dieses Buch handelt von Depressionen. Jetzt denkt ihr jeder von uns hat doch schon mal was von Depressionen gehört. Klar, für mich war das auch ziemlich logisch so. Ich habe die Krankheit Depression meine ich auch schon einmal in der Berufsschule durchgenommen, aber das ist jetzt mehr als 5 Jahre her und da erinnere ich mich wirklich nur noch bruchstückhaft daran. Und auch in der Arbeit vermerke ich öfter mal unter Diagnose das Wort Depression, aber so recht klar war mir nie was dieses Wort eigentlich bedeutet und wofür es steht. Es war mir nicht klar, bis mir Lovelybooks ein Überraschungspaket schickte mit diesem Buch. Ich habe mich nie mit diesem Thema beschäftigt und wäre wohl auch im Buchladen an diesem Buch vorbeigegangen und das obwohl ich mich eigentlich schon für solche Themen interessiere und immer sehr neugierig bin. So bin ich etwas unvorbereitet in Matt’s Leben gestolpert. Bis er 24 Jahre alt war hatte er ein völlig normales Leben, normal in so weit, dass er sich fast so benommen hat wie jeder andere Mensch auf Erden halt auch. Dennoch ist Normal ein weitläufiger Begriff, der so ziemlich alles umfasst, denn kein Mensch gleicht dem anderen und jeder definiert Normal auch anders. Und dann eines Tages ging es los. Er wusste zunächst nicht so genau was er hatte, denn es war nichts körperliches. Auch das war mir immer klar. Depressionen sieht man den Menschen nicht an. Es spielt sich dabei viel im Kopf ab. Selbst die Schmerzen sind im Kopf, jeder Gedanke tut weh. Wenn einem der Rücken schmerzt, nimmt man halt ein Schmerzmittel und man kann den Schmerz lokalisieren, aber was tut man wenn die Gedanken brennen? Wenn sie wie ein Heustadel in Flammen stehen und nicht mehr zu löschen sind? Ich kann mir das kaum vorstellen und ich bin mir sicher meine Phantasie reicht auch nicht aus, um das nachempfinden zu können. Bei Matt geht die Depression einher mit Angststörungen. Er leidet darunter furchtbar und kann sich dennoch seiner Außenwelt nicht mittteilen. Denn auch heute noch zählen Depressionen als Schwäche und in einer leistungsorientieren Gesellschaft wie der unsrigen wird Schwächen nicht geduldet und auch nicht toleriert. Aber Matt kann sich seiner Außenwelt nicht nur wegen der Schwäche nicht mitteilen, sondern weil er auch nicht genau benennen kann was ihm fehlt. Es fehlt ihm schlichtweg die Sprache, der Lebenswillen. Er würde am liebsten Sterben. Aber da kommt seine Angststörung ins Spiel er hat auch Angst vor dem Sterben. Jetzt hat er ein Problem: Er hat Angst vor dem Sterben genau so wie er Angst hat vor dem Leben. Zwei Hürden, die er nicht weiß wie er sie meistern soll. Ich stand eine Weile da. Auf der Suche nach dem Mut zu sterben, und dann auf der Suche nach dem Mut zu leben. Zu sein. Nicht zu sein. Seite 24 Der Bestand allein, dass sein Buch existiert belegt er hat sich nicht umgebracht. Aber recht bewusst hat er sich auch nicht für das Leben entschieden. Er hat einfach nur versucht zu sein. Ich glaube, wenn wir genau hinhören, bietet das Leben immer Gründe, nicht zu sterben. Seite 25 Immer wieder blitzt eine kleine Statistik auf in seinem Buch. Er erzählt wie viele Männer und Frauen an Depressionen erkrankt sind, an welchem Orten die Erkrankung höher ist als wo anders und er erzählt wie hoch die Selbstmordrate ist. All das erfährt der Leser in diesem Buch, ohne das es zu viel wird oder gar langweilig. Ich bin immer noch ganz erstaunt, ich habe schon mal eine Statistik zu der Selbstmordrate gesehen, aber so krass habe ich es nicht mehr in Erinnerung gehabt. Matt begeistert mich mit seiner Art zu schreiben, er versucht seinen Lesern bildlich klar zu machen wie man sich mit Depressionen fühlt. Mir war nicht klar gewesen, dass man auch in seinem Kopf eingesperrt sein kann. Seite 81 Fazit Mir fehlen dafür auch glatt die Worte. Wir werden an das Thema Depression so bildlich herangeführt, dass ich jetzt sehr genau weiß, was ich mir unter diesem Wort und der Erkrankung vorzustellen habe. Matt Haig informiert mit viel Humor und zieht den Leser gleichzeitig mit seinem Schreibstil in den Bann.
Ich möchte dem Buch eigentlich keine Wertung geben, weil Klassiker/Sachbücher normalerweise keine Wertung bekommen, aber das ändert sich ab heute. Einfach so. Ich liebe das Buch. Ein Buch, bei dem ich mir zum ersten Mal die Danksagung auch ganz “angetan“ habe. Es ist wie eine ungedrehte Achterbahn...erst ganz tief runter und dann wieder herauf. Und dieses Buch hat seine Glanzmomente, an denen man entweder raus gehen und den Autor umarmen oder gleich die ganze Welt umarmen möchte. Manche Stellen haben mein Herz erwärmt und flattern lassen. Allerdings hat mich auch nicht alles so mitgenommen und an manchen Stellen konnte ich einfach nicht so reinkommen, könnte daran liegen, dass diese Welt mir so fern ist. Aber das ist keine große Kritik, sondern natürlich und in Ordnung. Ausführliche Review gewünscht! Deshalb jetzt die ausführliche Review! Mir wurde dieses Buch vor etwa einem Monat immer und immer wieder auf Twitter und Instagram empfohlen und deshalb musste ich mir es natürlich zulegen! Also gibt es hier (zwar etwas nachgeschoben und etwas nach der Zeit) meine Meinung: Man muss es Matt Haig wirklich lassen: Er kann schreiben! Und das nicht mal schlecht! Sein Schreibstil ist ergreifend und stellt alles dar, was er darstellen möchte. Dabei nimmt er den Leser mit auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens und gibt dem Leser das Gefühl, nicht der Geschichte eines Fremden zu lauschen, sondern die eines guten Freundes erzählt zu bekommen. Man fühlt mit Matt Haig mit und kann sich die Verzweiflung, die Trauer, die Angst und die Panik einer Depression gepaart mit Angststörung viel besser vorstellen. Deshalb ist dieses Buch auch sehr mitreißend und es lässt sich trotz einiger kleiner Längen, die sich wohl nicht vermeiden lassen, bei so einer Krankheit, fast nie weglegen. Das Buch reißt einen durch die gesamte Geschichte und will wirklich nicht, dass diese Geschichte je endet. Der Krankheitsverlauf und seine Merkmale, seine Ausrichtung, wurden wirklich sehr gut und verständnisvoll dargestellt und man hat sich an keiner Stelle gewundert, warum dies oder jenes passiert oder ein Symptom ist, denn in Matt Haigs Realität macht es nun einmal Sinn. Und diese Realität wird das ganze Buch vermittelt, bis man meint Matt Haigs Leben in und auswendig zu kennen. Was mich am meisten überrascht hat, ist, dass Matt Haig nicht in Selbstmitleid versinkt und sein Leben in einer nüchternen Perspektive betrachtet, die einem einen guten Eindruck von ihm und von dem Eindruck, den man vom ihm gehabt haben muss, während er an dieser verdammten Krankheit gelitten hat, die einem das ganze Leben kaputt macht. Eins muss zu diesem Buch einfach gesagt werden: Es hat eine tolle Aura und ist einfach sehr besonders. Es nimmt mich mit, es berührt mich, es tut einfach gut und ist einfach ganz anders. Und das im ziemlich guten Sinne: Anders & Besonders! Außerdem finde ich, dass dieses Buch aus dem Rahmen fällt. Matt Haig hat es selbst festgestellt: Es könnte ein Memoir, ein Sachbuch, ein Tagebuch, eine Lebensgeschichte, ein Ratgeber sein. Es ist nicht zu kategorisierbar und ich will das auch gar nicht versuchen. Es ist ein wunderschöner Mischmasch aus allem, der auch gar keinen Namen braucht. Dementsprechend bringt dieses buch sehr viel Verständnis für Leute, die an Depressionen erkrankt sind und an dieser Krankheit leiden. Für jemanden, der noch nie damit zu tun hatte, ist es wirklich interessant, die Merkmale und Gedankengänge dieser Krankheit mal zu erforschen und ich bin ihm dankbar dafür, dass er durch dieses Buch viele Leute sensibilisiert, diese Krankheit weder zu ignorieren, noch zu unterschätzen! Ich mag es wirklich unglaublich gerne, dass ich jetzt zwar nicht „weiß“, wie ich auf Menschen mit Depressionen reagieren sollte, aber ich bin viel sensibler dafür geworden und falls mich sowas erwischen sollte oder ich jemanden kennenlerne, der daran erkrankt ist, werde ich ihm dieses Buch in die Hand drücken und sagen: „HIER! LIES ES!“ Dieses Buch ist außerdem faszinierend, denn es sprudelt nur so über vor schlauen und weisen Dingen und Sätzen! Es ist wirklich super, dass es immer diese privaten Schilderungen gibt und dazwischen Dinge, die eigentlich so offensichtlich sind, dass sie vor den Kopf stoßen und trotzdem die Augen öffnen! Dankeschön, Matt Haig! Außerdem gibt es eine Auflistung der Bücher, die Matt Haig geholfen haben, sich wieder zu regenerieren und mit der Krankheit fertig zu werden, die ich einfach aufschreiben MUSS! Ich muss alle Bücher lesen, die dieser Autor mir empfiehlt! Jetzt! Sofort! Fazit: Ein Buch, was mich sehr mitgenommen hat und eine individuelle Geschichte auf die Gesamtheit ausweitet, sodass es weniger eine Krankheitsbesprechung ist, als eine Weltsicht, die durch die Depression relativiert wird und eine ganze neue Sicht auf unsere Welt schafft. Es schafft ein gutes Bild der Krankheit und Verständnis für Erkrankte. Außerdem wird die Welt gelobt und eine Liebesgeschichte an unser Leben verfasst, die es in sich hat. Manche Passagen muten sogar philosophisch an und man konnte gar nicht anders, als sie ganz tief im Herzen zu speichern. Allerdings gibt es ganz kleine Mängel, wie einige Längen oder Wiederholungen. 4 von 5 Tintenklecksen!
Ein wirklich interessantes Buch mit tiefen Einblicken einen Mannes mit Angststörungen und Depressionen im Laufe seines Lebens. Sehr informativ und vor allem sehr hilfreich, vor allem für jeden der einmal eine depressive Phase hatte(wenn nicht sogar Depressionen). Die Handlung ist sehr intim und privat und lässt uns tief hinter dem Vorhang des Autors sehen.
Ich wollte dieses Buch schon eine ganze Zeit lang haben, schon bevor es erschienen war, aber was mich letztendlich dann die ganze Zeit abgeschreckt hat, war der enorme Preis von fast 20€ für ein so kleines und relativ dünnes Buch. Das Buch ist nämlich vom Format her kleiner als ein normales Hardcover, ja sogar kleiner als die meisten Klappenbroschüren. Als ich dann aber zum wiederholten Male im Thalia davor stand, habe ich es letztendlich doch mitgenommen und auch sofort Zuhause begonnen zu lesen. Das Buch ist in sehr kurze Kapitel gefasst, die meist zwischen einer und fünf Seiten betragen. Da dies nun eigentlich keine lustige Freizeitlektüre ist, sondern schon ein ziemlich ernstes Thema umfasst, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, parallel zu meinem anderen Buch, jeden Tag nur ein paar Seiten hier drin zu lesen. Aber letztendlich habe ich das Buch dann doch innerhalb von zwei Tagen aus gelesen, weil der Schreibstil des Autors so schön und fesselnd ist und er einfach wunderbar die Worte dafür findet, was viele von uns schon so lange versuchen zu erklären. Ich spreche hierbei bewusst von „uns“, da auch ich eine Betroffene bin. Ich habe mich daher sooooo sehr verstanden gefühlt, während ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe gelacht, geweint und immer wieder zustimmend während dem Lesen genickt. Einige Stellen habe ich sogar meinem Freund vorgelesen und meiner Mutter bei Whatsapp geschickt, weil sie einfach soooooo zutreffend sind und ich finde, dass ein Außenstehender dadurch viel besser verstehen kann, wie ein depressiver sich fühlt. Ich kann gar nicht anders, als dieses Buch mit der vollen Punktzahl zu bewerten, denn es war einfach ein perfekter Ratgeber, ein aufklärendes Sachbuch, eine Biografie, die zum mitfühlen einlädt, vor allem aber auch ein wundervoller Mutmacher! Fazit: Ob Betroffener, Angehöriger oder einfach Wissbegieriger: lest dieses Buch! Alleine Matt Haigs Wortwahl und Beschreibung zu gewissen Dingen ist so lohnenswert, diesem Buch ein paar seiner Stunden zu opfern. Ich hätte wirklich auf jeder zweiten Seite Sätze von ihm markieren können, die es zu meinen Lieblingszitaten geschafft haben. Und eigentlich bleibt mir hier zum Schluss nichts anderes mehr übrig, als dem Autor folgendes zu sagen: Danke!
Ein Buch, das mich versteht
Ich bin schon länger um Matt Haig und seine Bücher herumgeschlichen. Hab aber bisher nichts gelesen, weil Angst davor hatte, dass es wehtut und auf einige Dinge in meinem Leben zeigt. Das tut es auch, aber es ist vor allem befreiend. Und lehrreich, und verständnisvoll. Und anregend. Ich hab geweint und gelacht. Auch in der Aufmachung des ganzen Buches weiß da jemand ganz genau, wovon er schreibt. Keine langen Sätze, unterschiedliche Arten und Längen von Kapiteln. In einer Depression ist man teilweise nicht fähig, nicht zu lesen. Da passen kurze Listen bspw sehr gut. Und diese ermuntern. Großartige Gestaltung des Buches! Absolute Herzensempfehlung!
Reread 💜💙💚🧡
Wunderschönes Buch, das sich sehr liebevoll mit dem Thema Depressionen auseinandersetzt: Für Außenstehende eine Aufklärung und Hilfestellung im Umgang des sensiblen Themas. Für Betroffene eine Umarmung und Offenbarung: "Du bist nicht alleine" 🫂 Regt zum Nachdenken und Umdenken an. Herzensempfehlung 🫶
Nachdem mir „The Midnight Library“ von Matt Haig so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf dieses Buch von ihm. In „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ erzählt Matt von seinen eigenen Erfahrungen mit Depressionen und Angststörungen und verbindet diese mit ratgeberähnlichen Tipps und Faktenwissen rund um diese psychischen Erkrankungen. Da ich mich im Zuge meiner Seminararbeit recht intensiv mit dem Thema Depressionen auseinandergesetzt habe, war es für mich besonders interessant, dieses Buch zu lesen. Ich habe viel Faktenwissen gelernt, aber vor allem so gut wie möglich nachvollziehen können, wie sich Depressionen (für Matt Haig) anfühlen. Dadurch, dass dies oft sehr intensiv und emotional beschrieben wird, ist das Buch natürlich keine leichte Kost und schon teils bedrückend. Dennoch schafft der Autor es hier meiner Meinung nach auch, Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Depressive zu streuen. Alles in allem fand ich dieses Buch sehr gelungen und für jeden zu empfehlen, egal, ob man selbst erkrankt ist, jemanden kennt, der erkrankt ist oder sich noch gar nicht mit dem Thema befasst hat! PS: In manchen Kritiken wird Matt Haig als Möchtegern-Mental-health-Guru beschrieben, jedoch kann ich persönlich zu dem Realitätsgehalt seiner Erzählungen nicht viel sagen, da mir die subjektiven Erfahrungen bei einer Depression (Gott sei Dank) fremd sind.
Vor 7 Jahren habe ich das Buch auf meine Wunschliste gesetzt und nun endlich gelesen! Mit gerade mal 24 Jahren wird der Autor Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt berührend die etlichen Episoden in seinem Dasein und wie er allmählich die zerstörerische Krankheit „besiegt“ und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein. Mir haben vor allem die zahlreichen popkulturellen Referenzen, Hinweise, Statistiken und Zitate gefallen, die für mich persönlich das Thema Depression (und Angst) greifbarerer gemacht hat. Aufgelockert wurde das kurzweilige Werk mit Listen, Tips und Aufzählungen. Einen Punkt Abzug gab es für die ein oder andere Wiederholung.
Als Betroffener hat mich das Buch sehr stark berührt. Es ist für mich das beste Buch über Depressionen, das ich bisher gelesen habe. Mir hat vor allem die Mischung aus Ratgeber, Lebensgeschichte und Sachbuch gefallen. Ich kann verstehen, dass das für manche Leser vielleicht eine zu große Mischung, aber für mich war es genau richtig. Die einzelnen sehr kurzen Abschnitte lesen sich wieder Niederschriften aus einem Tagebuch. Dadurch werden die Schilderungen sehr persönlich. Vor allem ist das Buch auch hervorragend für Angehörige und Freunde von Depressiven geeignet, da der das an sich Unbeschreibbare in gute Worte fassen kann. Jede Depression ist anders, insofern verbietet es sich eigentlich, die Schilderungen zu kritisieren. Es sind Haigs persönliche Erfahrungen und sie decken sich mit der Art, wie ich es erlebe in vielen Punkten. Das Buch hat mir viel Mut gegeben. Es war eines der wichtigsten Bücher für mich in den letzten Jahren und ich werde es bestimmt noch öfter lesen. Klare Leseempfehlung. ------------------ The best book about depression. It's so warm-hearted, funny, sad, smart. It's hard to find words to express my excitement. I find so many parallels between his and my life. It was overwhelming. Thank you, Matt Haig, for the best description of the dark valley, the black dog. Usually I don't reread books. But this one is different. I will definitely read it a second time. Highly recommended.
Ich und die Menschen war ein großer Erfolg, so war mir der Autor auch schon bekannt. Hier sprach mich vor allem der Titel an. In meinen Berufsleben wie in meinem Alltag sind psychische Erkrankungen ein fester Bestandteil, so war mir klar. Dieses Buch will ich lesen. Müsste ich dieses Buch in drei Worten beschreiben. Wären es die Wörter ehrlich, authentisch und offen. Ich glaube, wenn wir genau hinhören, bietet das Leben immer Gründe, nicht zu sterben. Seite 25 Matt Haig erzählt erschreckend ehrlich, wie ihn Depression und Panik überkamen. Wie hilflos er sich fühlte, erschlagen und erdrückt. Alls gebe es nur noch Dunkelheit, nie wieder Licht. Zu keiner Sekunde zweifelte ich daran, dass er dies genau so erlebt hat. Auch wenn einige Ereignisse / Gefühle für mich, als jemanden der nie so gefüllt hat nicht nachvollziehbar waren. Man merkt ganz deutlich, da erzählt jemand aus seiner eigenen Erfahrung. Für einen Außenstehenden sind diese Empfindungen kaum realisierbar. Deswegen hilft es enorm, so ehrlich zu lesen, wie man sich fühlt, wenn einen z.B eine Panik Attacke überrascht. Es gibt da diese Vorstellung, dass man entweder liest, um zu fliehen, oder um sich zu finden. Eigentlich sehe ich da keinen großen Unterschied. Indem wir fliehen, finden wir uns. Seite 161 Wie gesagt ist dieses Buch sehr ehrlich. So berichtet der Autor auch, dass auch jetzt nicht immer alles gut ist. Es immer noch dunkle Tage gibt. Doch nun weiß, wie er etwas Licht schaffen kann. Was nicht immer klappt. Man begleiten langsam wie es im besser geht. Gefallen hat mir, wie er sich nicht als allwissend dargestellt hat. Nur weil er es so empfand, heißt es nicht ,das andere es auch so empfanden. So mochte er z.b keine Psychopharmaka nehmen, verteufelt diese aber nicht allen anderen gegenüber. Er beurteilt nicht, sondern berichtet nur. Fragst dich, ob auf dem Brettspiel des Lebens alles, was wir für Leitern nach oben hielten, in Wirklichkeit Rutschen waren, auf denen wir immer weiter nach unten geschlittert sind. Seite 200 Geschrieben ist dieses Buch nicht als klassischer Roman. Es sind immer wieder kurze Texte. Diese sind eher etwas lose, knüpfen also nicht direkt an den Vorherigen an. Es gibt auch einige Aufzählungen / Faktensammlungen z.b von Prominenten die an Depressionen erkrankt sind und sich nicht umgebracht haben. Gegen Ende gibt es eine Sammlung von hashtags mit Gründen am Leben zu bleiben. Dies ist zwar eine schöne Idee, hat mir im Buch aber nicht so gut gefallen, da es recht viel Raum einnahm. Fazit: Ehrlich, offen und authentisch. Und doch auch mit Humor. Psychische Erkrankungen sind leider immer noch etwas, über dass man nicht spricht. Dieses Buch ist ein guter Schritt gegen das Schweigen. Betroffene können sich zumeist identifizieren und Angehörige /interessierte Außenstehende bekommen einen guten Einblick, wie es sein kann von Depressionen und Panikattack beherrscht zu werden.
Einblick in ein Leben mit Depressionen
Der Schreibstil ist super und sehr abwechslungsreich gestaltet. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Der Autor gibt ein Einblick, wie es ist, mit Depressionen zu leben und was für Gedanken man hat. Es war ein wenig wie ein kleines Tagesbuch von ihm. Das einzige, was mich irritiert, dass beschrieben wird das die Depression wirklich von heute auf morgen gekommen ist und damit eigentlich gar nicht hinterfragt wurde, wieso das jetzt so gekommen ist. Das hat irgendwie die Glaubwürdigkeit der Geschichte eingeschränkt. Das Buch hätte aufjedenfall noch Potenzial gehabt. Ich hab auch ein wenig mit mehr Mehrwert gerechnet. Kann man mal so für zwischendurch lesen, aber nicht unbedingt, wenn man etwas sucht, wo gegen die Depressionen helfen soll.
Aufklärend, gefühlvoll, amüsant und schön
Ich bin beeindruckt von den tiefen Einblicken, die Matt Haig mit seinem Buch zu seiner Person gewährt. Und das ganz ohne dabei kryptisch zu werden. Schöne klare Sprache... Er schafft es Dinge zu beschreiben, die man selbst hier und da schon gefühlt hat und man ist plötzlich wieder mitten drin. Und andererseits beschreibt er Dinge, die ich selbst nie gefühlt habe und nun doch nachvollziehen kann. Hinterlässt ein schönes warmes Gefühl ❤️
Description
"A very special book that has provided a beam of hope to so many."--DOLLY ALDERTON
WHAT DOES IT MEAN TO FEEL TRULY ALIVE?
>It has helped millions of people do the same. Moving, funny, and even joyous, these are the lessons Matt learned. His reasons to stay alive.
"I wrote this book because the oldest clichés remain the truest. Time heals. The bottom of the valley never provides the clearest view. The tunnel does have light at the end of it, even if we haven't been able to see it . . . Words, just sometimes, really can set you free."
Book Information
Posts
Ein unglaublich wichtiges Buch für die Aufklärung und Entstigmatisierung von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen!
"Remember that there is nothing weird about you. You are just a human, and everything you do and feel is a natural thing, because we are natural animals. You are nature. You are a hominid ape. You are in the world and the world is in you. Everything connects." Um was geht's? Matt Haig hat ein Buch geschrieben über seine psychischen Erkrankungen und wie er gelernt hat, damit umzugehen und wie er sich zurück ins Leben gebracht hat. Es ist eine Mischung aus Biographie, Selbsthilfe und Sachbuch. Ich liebe seine Bücher, denn sie sind Balsam für die Seele. Dieses Buch jedoch ist ein absolutes Must-Have für jedermann: Nicht nur Betroffene fühlen sich hier angesprochen. Die Art und Weise wie der Autor seine Gefühlswelt beschreibt, welche Wege er ausprobiert hat und immer tröstende und warme Worte findet gepaart mit einer Prise Humor machen dieses Buch einzigartig. Ich will da auch gar nicht mehr zu sehr ins Detail gehen, fällt euer eigenes Urteil und lasst dieses Buch auf euch wirken. Es gibt unendlich viele Gründe am Leben zu bleiben, es gibt schwere und gute Tage, doch gebe niemals auf. Absolutes Must-have!

Schnell zu lesen, verständlich & ein Tor zur Seele
Ich mochte den Stil des Buches sehr! Ein Buch, das auf Konventionen sch****. Einfach mal Schreiben, seinen Gedanken freien Lauf lassen & dennoch wirkt das Buch keinesfalls chaotisch oder unstrukturiert. Toller Schreibstil. Ich habe mich in vielen Momenten wiedergefunden, Ein mutiges & aufmunterndes Buch!

Stell dir vor, du taumelst in einen Zustand, den du nicht verstehst. Der dich mit Leere, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit zurück lässt. Der dir die Energie raubt und dauernd versucht alles an dich selbst, deiner Umgebung, der Welt schlecht zu machen. Du klammerst dich an das eine, was immer geholfen hat. Das jede dunkle Station deines Lebens ein bisschen heller machen konnte, einfach weil es da war, immer griffbereit, egal, was passierte: Bücher. Und dann ist da dieses eine Buch, fast unscheinbar und doch so präsent. Aneinandergereihte Wörter, die so viel über dich selbst aussagten, wie du dich fühlst, all das nicht in Worte zu fassende plötzlich sichtbar auf Papier gedruckt. "Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben" hat mich nicht zu einem neuen Menschen gemacht, vor der Lektüre war ich sogar ein bisschen unsicher, wirkte doch die Geschichte von Matt Haig so radikal und scheinbar von so viel Schmerz durchzogen und doch war da so viel in diesem wundervollen Büchlein, was mich aufgefangen und zumindest zeitweise tragen kann, so viel wissendes Nicken, Tränen natürlich aber auch einfach durchzogen von den tiefsten Verstande-werden-Gefühlen, glücklicherweise so viel Lächeln und so viel Verständnis zwischen den Zeilen, dass ich teilweise einzelne Seiten am liebsten einrahmen und zu Hause aufhängen wollte. Matt Haig schreibt über seine eigene Depressions- und Angsterkrankung und doch teilt er so viel mehr in die Welt hinaus. An Angehörige, Außenstehende aber vor allem auch an selbst Betroffene, die dieses Buch vielleicht nicht heilt, aber denen hier doch etwas unglaublich Wertvolles geschenkt wird, dass man wie einen Freund in der Tasche herumtragen kann. Lest alle dieses Buch, lest es am Strand, im Urlaub, mit einem unglaublich lecker aussehenden Donut (der glücklicherweise auch genauso geschmeckt hat), lest es euren Freunden vor und empfehlt es weiter. Lest es an euren Lieblingsplätzen und lest es, wenn ihr euch gerade gut fühlt, aber auch am meisten, wenn es nicht so ist. Lest es und feiert es, denn "Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben", ist nämlich genau das. Es ist eine Hommage ans Leben, dass es selbst, wenn das Leben es manchmal ganz dunkel macht, es immer noch so viele wertvolle Momente gibt, die es wert sind gefeiert und gelebt zu werden. "Wie sollte das gehen. Von außen sehen die Leute nur deine physische Form, eine zusammenhängende Masse von Atomen und Zellen. Doch innen hast du das Gefühl, als hätte es gerade einen Urknall gegeben. Du fühlst dich verloren, aufgelöst, über das Universum verteilt, mitten im unendlichen schwarzen Raum." S. 74 "Es war nur Chaos und Unordnung da. Also liebte ich Geschichten, weil sie mir Hoffnung gaben (...) Bücher allein waren Grund genug am Leben zu bleiben. Jedes Buch, das geschrieben wurde, ist das Produkt eines menschlichen Geistes in einem bestimmten Zustand. Nimmt man alle Bücher zusammen, hat man die Summe der Menschheit". (S.162)

Ein sehr berührendes Buch, in dem Matt Haig von sich selbst berichtet und dem Umgang mit seinen Depressionen. Es ist teilweise sehr erschütternd und man kann sich, vor allem wenn man depressive Phasen selbst schon einmal erlebt hat, nur zu gut in ihn hineinversetzen und leidet oft mit. Später wird es dann aber sehr positiv und vermittelt einem ein schönes Gefühl, nämlich dass alles irgendwie wieder gut werden kann und es Mittel und Wege gibt, gegen Depressionen anzugehen. Vor allem auch für Angehörige dürfte es aufschlussreich und informativ sein. Ich liebe seinen Schreibstil einfach.. hab mir aus „Ich und die Menschen“ schon so viele schöne Stellen herausgeschrieben. Aus diesem Buch könnte man fast alles herausschreiben. Kann es jedem ans Herz legen ♥️
Dieses Buch hat mir in einer so schweren Zeit, wie ich sie gerade erlebe sehr weitergeholfen.
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich dieses Buch liebe. Es gibt mir Kraft meine eigene Depression zu bekämpfen. Vor allem gibt es mir Hoffnung, dass es doch eine Zukunft für mich geben wird und ich nicht alleine bin mit diesem Schmerz. Ich habe echt geweint beim Lesen, obwohl ich schon so lange nichts mehr fühlen kann. Jeder sollte meiner Meinung nach dieses Buch lesen, auch ohne Depression. Es zeigt einem noch so viel mehr Gründe und Tipps zum glücklicher sein auf.
Ein berührender und ehrlicher Einblick in die Erfahrungen des Autors mit Depressionen und Gedanken des "nicht mehr da seins".
Das Buch bietet eine empathische und mitfühlende Betrachtung der mentalen Gesundheit und des täglichen Überlebenskampfes. Inspirierende Botschaften über Hoffnung, Resilienz und den Wert des Lebens prägen die Erzählung. Persönliche Anekdoten und praktische Ratschläge bieten wertvolle Unterstützung für Menschen, die mit ähnlichen Herausforderungen kämpfen. Insgesamt ist es ein Buch, das Mut macht und das Bewusstsein für psychische Gesundheit stärkt.

'Es ist schwer, jemanden zu erklären, was eine Depression ist, der noch nie eine hatte. Es ist, als würde man einen Alien das Leben auf der Erde erklären. Es fehlen einfach die Bezugspunkte.'
Müsste ich jemanden erklären was eine Depression ist und wie sich das anfühlt, würde ich dieser Person einfach das Buch geben! Matt Haig ist für mich ein grandioser Autor, der ein so unglaublich wichtiges Thema, toll an die Menschen bringt. Dieses Buch ist ein auf und ab der Gefühle und ich habe jede einzelne Seite genossen und gefühlt. Denn das Buch ist wirklich mega aufgebaut. Man erfährt nämlich Matt Haigs Geschichte über seine Depression und Angststörungen, aber nicht einfach nur seine Geschichte, sondern es gibt immer zwischen seinen Kapiteln ein Kapitel mit Fachwissen über Depression! Eine so tolle Idee und so kann das Thema auf jeden Fall gut an die Menschen heran getragen werden, da man einerseits seine Gefühle und auf der anderen Seite das Fachwissen hat. Die Botschaften sind wirklich toll und er erklärt mit seinen Metaphern, die Gefühle eines depressiven Menschen wirklich gut. 🥲 Und als kleinen Bonus ist es eine Motivationsrede noch mit dazu! 💙 Habt ihr Menschen in eurem Umfeld, die von Depression betroffen sind und es fällt euch schwer das nachzuempfinden? Dann kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen! Danke Matt Haig! 💙

Als Betroffener hat mich das Buch sehr stark berührt. Es ist für mich das beste Buch über Depressionen, das ich bisher gelesen habe. Mir hat vor allem die Mischung aus Ratgeber, Lebensgeschichte und Sachbuch gefallen. Ich kann verstehen, dass das für manche Leser vielleicht eine zu große Mischung, aber für mich war es genau richtig. Die einzelnen sehr kurzen Abschnitte lesen sich wieder Niederschriften aus einem Tagebuch. Dadurch werden die Schilderungen sehr persönlich. Vor allem ist das Buch auch hervorragend für Angehörige und Freunde von Depressiven geeignet, da der das an sich Unbeschreibbare in gute Worte fassen kann. Jede Depression ist anders, insofern verbietet es sich eigentlich, die Schilderungen zu kritisieren. Es sind Haigs persönliche Erfahrungen und sie decken sich mit der Art, wie ich es erlebe in vielen Punkten. Das Buch hat mir viel Mut gegeben. Es war eines der wichtigsten Bücher für mich in den letzten Jahren und ich werde es bestimmt noch öfter lesen. Klare Leseempfehlung. ------------------ The best book about depression. It's so warm-hearted, funny, sad, smart. It's hard to find words to express my excitement. I find so many parallels between his and my life. It was overwhelming. Thank you, Matt Haig, for the best description of the dark valley, the black dog. Usually I don't reread books. But this one is different. I will definitely read it a second time. Highly recommended.
Eine absolute Empfehlung! 🫂 Matt Haig hat erneut ein Buch geschaffen, welches als Seelenwärmer fungiert. Es ist gleichermaßen berührend und unterhaltsam. Es erfüllt eine unfassbar wichtige Aufgabe: Aufklärung und Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen! ❤️🩹 Es stellt eine Mischung aus Biografie, Aufklärungsarbeit und Selbsthilfe dar. Ich werde immer wieder darauf zurückgreifen!
Absolutes Highlight!
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Buch ist jeden Cent und noch viel mehr wert. Der Autor berichtet hier mit so viel Humor und einer angenehmen Schreibweise über seine Depression, wie sie sich für ihn angefühlt hat und was ihm geholfen hat, sich mit ihr anzufreunden. Positiv zu benennen sind auch die kurzen Sätze und Kapitel, die das Lesen trotz Konzentrationsschwäche einfach machen. Keine Angst, man findet hier nicht die klassischen Ratschläge, wie auf den ganzen Ratgeber Seiten und Broschüren. Dennoch bindet Matt Haig ein paar Fakten mit ein und verschiedene Listen, die sehr hilfreich sein können. Was soll ich sagen? Ich hab’s an einem Abend durchgelesen. Das Buch hat selbst in der dunkelsten Zeit ein sehr gutes Gefühl bei mir hinterlassen, gab mir inspirierende Worte die ich nicht vergessen werde..und ich werde sicher des Öfteren noch danach greifen. Auch für Angehörige kann ich es nur empfehlen oder Leuten, die sich gerne mehr als das oberflächliche Wissen über Depressionen aneignen möchten.
Haig schreibt hier über seine erste Depression. Über den Umgang damals und heute. Über alles was ihm geholfen hat und was ihm schwer fällt. Darüber das es schwer ist, aber auch darüber das es besser wird. Er erklärt, dass es eine Krankheit ist, die so viele Menschen haben. Trotzdem wird sie immer noch viel zu selten anerkannt. Wenn ich mir ein Bein brechen, haben alle Mitleid und ich muss mich dafür nicht rechtfertigen. Eine Depression muss das. Stell dich nicht so an und es gibt schlimmeres, sind da leider Standardsätze. Dieses Buch ermutigt nicht nur selbst Erkrankte, sondern auch Angehörige! Viele Tipps und Tricks sind dabei, viele die auch ich mir gezielt noch einmal heraus geschrieben habe. Depressionen sind auch an mir nicht vorbei gegangen...persönlich und bei Angehörigen. Dieses Buch lohnt sich!
Kurzweilig, einfühlsam und ermutigend
Vor 7 Jahren habe ich das Buch auf meine Wunschliste gesetzt und nun endlich gelesen! Mit gerade mal 24 Jahren wird der Autor Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt berührend die etlichen Episoden in seinem Dasein und wie er allmählich die zerstörerische Krankheit „besiegt“ und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein. Mir haben vor allem die zahlreichen popkulturellen Referenzen, Hinweise, Statistiken und Zitate gefallen, die für mich persönlich das Thema Depression (und Angst) greifbarerer gemacht hat. Aufgelockert wurde das kurzweilige Werk mit Listen, Tips und Aufzählungen. Einen Punkt Abzug gab es für die ein oder andere Wiederholung.
Matt Haig ist in diesem Genre einfach nur fantastisch. Er ist ein Meister, weil er seit etlichen Dekaden weiß, wovon er spricht. Er versteht es, den Leser diese Thematik -auch als nicht Betroffener- sachlich und doch emotional zu verinnerlichen. Seine Aussagen haben aufgrund seiner Faktenbasis Hand und Fuß. Er versteht es, auf eine sympathische Art, zu motivieren, klarzumachen, dass jede Episode irgendwann vorbeigeht. Nach jedem Regen, kommt auch wieder die Sonne hervor. Haig bietet sehr interessantes Spektrum darüber, was beispielsweise Depressionen auslöst, welche Bücher er las, aus denen er sein Wissen bezieht oder die ihn geprägt haben. Er übermittelt, dass jeder mindestens 1x in seinem Leben depressiv ist. Man staunt, welche großen Menschen, Schaupieler etc. auch davon betroffen sind und wie sie teilweise damit umgehen. Das Thema Selbstmord wird in Bezug auf diese Krankheit immer wieder angesprochen. Und das wichtigste, wie auch noch viele andere interessante Themen, behandelt Haig natürlich, was Gründe sein sollten, die einem am Leben erhalten. Es ist, wie auch seine anderen Bücher, die ich gelesen habe, ein absolut tolles Werk. Sehr zu empfehlen, für Betroffene, Angehörige und alle, die sich für dieses Genre interessieren.
Dieses Buch ist wirklich schwierig zu bewerten, normalerweise ist einem das nach Beenden eines Buches klarer. Zunächst einmal: Matt Haig schreibt einfach toll, ich liebe seine Aufmachung der Kapitel, seine Liebe für Listen, die ich irgendwie teile und dass er uns einfach wie einen guten Freund an die Hand nimmt und auf der teils sehr düsteren Reise durch Depressionen, Ängste, psychische Gesundheit begleitet und uns Tipps an die Hand gibt. Dennoch habe ich mich immer wieder gefragt, was das Buch eigentlich bezwecken soll. Es sind mehr oder weniger verschiedene Gedankenfetzen die er da zu seinen Erfahrungen mit uns teilt und einerseits ist das toll, weil man dann unbeschönigt wie in einem Tagebuch liest und ich habe mich auch sehr oft darin wieder erkannt. Und andererseits verlor es mich dann zwischendurch, dann war es mir wieder zu unkoordiniert. Was ich nicht so gut fand, war dass wir immer und immer wieder seine persönliche Geschichte zum Thema gehört haben und die ist auch ganz klar mehr als erwähnenswert. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass manche Teile des Buches anstatt dessen lieber für weitere Tipps zum Umgang mit Depressionen und Co. verwendet werden. Ich konnte aus diesem Buch insgesamt aber auf jeden Fall einige Dinge für mich hinausziehen und finde den Autoren nach wie vor toll und auch, dass er so viele Bücher über das wichtige Thema mentale Gesundheit, Depressionen und Ängste schreibt. Ich werde auf jeden Fall noch mehr von dir lesen, Mr. Haig!

Ich habe tatsächlich nicht erwartet wie tiefgründig dieses Buch wird. Ähnlich wie "The Comfort Book", ist es eine Sammlung von verschiedenen Texten, Notizen und Geschichten. Dieses Schreibstil mag ich wirklich sehr an Matt Haig. Bei diesem Buch habe ich mich bewusste dazu entschieden es nicht in einem Rutsch durch zu lesen. Ich habe es lieber immer mal wieder in die Hand genommen für ein paar Seiten, wenn ich es gerade braucht. Ich fand sehr interessant in die Gedankenwelt einer depressiven Person Einblick zu erlangen. Und habe das Gefühl es ein Stück weit mehr zu verstehen. Für mich (genauso wie Haigs andere Werke) eine Empfehlung für jedermann.
Das Buch kann wirklich nahebringen, dass es wirklich viele gute Gründe gibt, am Leben zu bleiben.Es macht gute Laune und hat viele kleine Lebensweisheiten parat. Selbst wenn sich das Buch nicht als Ratgeber betitelt, hätte ich mir zumindest im Anhang mehr faktische Informationen gewünscht. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, die nicht ganz erfüllt wurden. Trotzdem hat mir das Buch supergut gefallen und bekommt 4 Seesterne! https://thebluesirenblog.wordpress.com/2017/01/17/rezension-matt-haig-ziemlich-gute-gruende-am-leben-zu-bleiben/
Matt Haig stellt in dieser Mischung aus Autobiografie und Ratgeber zum einen seine persönliche Geschichte und zum anderen diverse Fakten rund um Depressionen und Angststörungen dar. Er selbst wurde mit 24 von diesen Krankheiten überrumpelt und bringt dem Leser seinen eigenen Krankheitsverlauf näher. Man erfährt, wie er selbst, seine Freundin und seine Familie mit der Erkrankung umgegangen sind, und wie er langsam den Weg zurück ins Leben fand. Die Fakten-Kapitel enthalten nicht nur harte Fakten, sondern bringen diese eher poetisch und erzählend rüber. Sie wirkten nicht wie aus einem Ratgeber, sondern waren flüssig zu lesen und enthielten viele wunderbare kleine Weisheiten über die Krankheit und das Leben an sich. In jedem der Kapitel finden sich einige Tipps zum Umgang mit der Krankheit. Vermehrt für Betroffene, aber auch ein Kapitel namens "Wie man für jemanden mit Depressionen oder Ängsten da ist" unterstützt Angehörige im Umgang mit diesem schwierigen Thema. Ganz wichtig fand ich dabei, dass das Thema nicht verharmlost wird. Oft wird eine Depression gar nicht als Krankheit ernst genommen, weil sie für viele Außenstehende unsichtbar bleibt. Matt Haig vermittelt sehr gut, dass Betroffene wirklich unter einer Krankheit leiden und nicht einfach nur verrückt sind und Aufmerksamkeit suchen. "Depression ist eine so schwere Krankheit, dass sich ihretwegen mehr Menschen das Leben nehmen als wegen irgendeiner anderen Krankheit. trotzdem scheinen viele Leute immer noch zu denken, Depressionen seien „eigentlich nicht so schlimm“. Sonst würden sie die Dinge nicht sagen, die sie sagen." (S. 32f) In den Kapiteln bedient sich Haig außerdem vieler Zitate, welche zeigen, dass Betroffene nicht allein mit ihren Empfindungen sind. Am Ende des Buches findet sich sogar ein ganzes Kapitel mit Tweets unter dem Hashtag #reasonstostayalive, zu welchen der Autor auf Twitter aufgefordert hatte. Dieses Kapitel, zu welchem jeder User nur maximal 140 Zeichen beitrug, empfand ich als sehr berührend. Jeder Einzelne gibt hier ganz persönliche Dinge preis und so war dieses Kapitel für mich eines der traurigsten und gleichzeitig schönsten Dinge, die ich je gelesen habe. Wie schon erwähnt lässt sich das Buch sehr flüssig lesen. Ich habe es fast ganz am Stück verschlungen, denn die Kapitel sind sehr kurz und leicht lesbar. Oftmals findet man nur wenig zusammenhängende Sätze, dafür eher Listen wie zum Beispiel "Berühmte Menschen mit Depressionen", "Meine Symptome" , "Dinge, die schlecht für mich sind" und "Dinge, die mir helfen (manchmal)". Außerdem findet sich im Anhang noch eine Liste mit weiterführender Literatur zu den Themen Depressionen, Angststörungen, Stress und psychische Krankheiten im Allgemeinen. Einen Stern muss ich leider für den hohen Preis abziehen. Ich habe knapp 19€ bezahlt. Meine Ausgabe ist zwar gebunden, jedoch enthält sie wirklich wenige und meist nicht einmal dicht/vollständig beschriebene Seiten. Klar, diese Seiten sind sehr wertvoll, aber 15€ hätten es hier meiner Meinung nach auch getan. Fazit Dieses Buch hat mit Recht sehr gute Bewertungen bekommen. Es beleuchtet nicht nur die Schwierigkeiten im Leben mit einer Depression, sondern auch die Möglichkeit der schwarzen Spirale zu entkommen und die schönen Seiten des Lebens zu genießen. Matt Haig schafft es Tipps und Ratschläge zu vermitteln und dabei nicht wie ein typischer Ratgeber zu klingen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch Betroffenen das Gefühl gibt, nicht allein auf der Welt zu sein. Vielleicht rettet es sogar Leben. (Juni 2016)
Matt Haig ist mit diesem Buch eine kreative, detaillierte und bisweilen humoristische Auseinandersetzung mit dem Thema Depression und psychische Erkrankungen gelungen. Er trägt als Autor dieses Buches dazu bei, die Thematik zu enttabuisieren. Dabei nimmt er den Leser nicht nur mit auf eine Reise durch seine eigenen Erfahrungen, sondern gibt auch Hinweise für Menschen, die ähnliches durchmachen oder deren Angehörige. Ich habe hier drin viele inspirierende Zitate gefunden und kann dieses Buch JEDEM wärmstens empfehlen.
Das hier war meine Urlaubslektüre an meinen letzten Tagen in Italien und am Wörthersee. Ich habe von Matt Haig bereits "Die Mitternachtsbibliothek" und "Mach mal halblang! Anmerkungen zu unserem nervösen Planeten" gelesen. Beides hat mir super gefallen. In "Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben" geht es, wie in den meisten von Haigs Büchern, um seine Depressionen und seine Angststörung. Hier liegt der Fokus auf der Krankheit an sich. Wie hat Haig gemerkt, dass etwas nicht stimmt? Wie wurde die Krankheit (nicht) behandelt? Wie gingen er und seine Angehörigen damit um? Und wie hat er es geschafft, dass es ihm heute wieder besser geht? All diesen Fragen und mehr widmet er sich in diesem Buch. Unterbrochen wird der Text immer wieder von genau dem, was der Titel verspricht: Gründen, am Leben zu bleiben, selbst wenn du gerade kein Licht sehen kannst. Und Tipps, wie man selbst damit umgehen kann, wenn man an Depressionen oder Angststörungen leidet. Gerade für meine Altersgruppe im Moment also eine wichtige Lektüre: Immerhin leiden unglaublich viele Studierende an psychischen Krankheiten. Angststörungen, Depressionen, Zwänge,... Das war auch schon vor Corona ein großes Problem, jetzt wird es aber zumindest für mich immer sichtbarer. Ich war überrascht, dass ein Buch wie dieses tatsächlich lebensbejahend sein kann. Natürlich, das Grundthema war ernst und einige der Kapitel haben es in sich. Man merkt, dass Depression eine hässliche Krankheit ist, die leider von vielen immer noch nicht so richtig ernst genommen wird. Aber gleichzeitig gibt uns Matt Haig unglaublich viele schöne Gedanken mit auf den Weg und hat mich zum Lachen gebracht. Besonders interessant für mich waren die handfesten Fakten, die Matt Haig seinen Leser:innen präsentiert. Statistiken und Zahlen mag ich einfach. Mein Fazit? Wenn ihr euch mit diesem sehr ernsten Thema auseinandersetzen wollt oder müsst, dann ist Matt Haig ein guter Einstieg. Sein Buch glänzt vor allem dadurch, dass er seine eigenen Erfahrungen teilt und gleichzeitig erstaunlich lebensbejahend schreibt.
Inhalt Dies ist ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer Depression. Plötzlich findet er sich buchstäblich am Abgrund wieder... Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und ins Leben zurückfindet. Es ist eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und das Menschsein geworden. Vielleicht ist Depression zum Teil einfach die Reaktion auf ein Leben, das wir nicht richtig verstehen. Seite 200 Meinung Dieses Buch handelt von Depressionen. Jetzt denkt ihr jeder von uns hat doch schon mal was von Depressionen gehört. Klar, für mich war das auch ziemlich logisch so. Ich habe die Krankheit Depression meine ich auch schon einmal in der Berufsschule durchgenommen, aber das ist jetzt mehr als 5 Jahre her und da erinnere ich mich wirklich nur noch bruchstückhaft daran. Und auch in der Arbeit vermerke ich öfter mal unter Diagnose das Wort Depression, aber so recht klar war mir nie was dieses Wort eigentlich bedeutet und wofür es steht. Es war mir nicht klar, bis mir Lovelybooks ein Überraschungspaket schickte mit diesem Buch. Ich habe mich nie mit diesem Thema beschäftigt und wäre wohl auch im Buchladen an diesem Buch vorbeigegangen und das obwohl ich mich eigentlich schon für solche Themen interessiere und immer sehr neugierig bin. So bin ich etwas unvorbereitet in Matt’s Leben gestolpert. Bis er 24 Jahre alt war hatte er ein völlig normales Leben, normal in so weit, dass er sich fast so benommen hat wie jeder andere Mensch auf Erden halt auch. Dennoch ist Normal ein weitläufiger Begriff, der so ziemlich alles umfasst, denn kein Mensch gleicht dem anderen und jeder definiert Normal auch anders. Und dann eines Tages ging es los. Er wusste zunächst nicht so genau was er hatte, denn es war nichts körperliches. Auch das war mir immer klar. Depressionen sieht man den Menschen nicht an. Es spielt sich dabei viel im Kopf ab. Selbst die Schmerzen sind im Kopf, jeder Gedanke tut weh. Wenn einem der Rücken schmerzt, nimmt man halt ein Schmerzmittel und man kann den Schmerz lokalisieren, aber was tut man wenn die Gedanken brennen? Wenn sie wie ein Heustadel in Flammen stehen und nicht mehr zu löschen sind? Ich kann mir das kaum vorstellen und ich bin mir sicher meine Phantasie reicht auch nicht aus, um das nachempfinden zu können. Bei Matt geht die Depression einher mit Angststörungen. Er leidet darunter furchtbar und kann sich dennoch seiner Außenwelt nicht mittteilen. Denn auch heute noch zählen Depressionen als Schwäche und in einer leistungsorientieren Gesellschaft wie der unsrigen wird Schwächen nicht geduldet und auch nicht toleriert. Aber Matt kann sich seiner Außenwelt nicht nur wegen der Schwäche nicht mitteilen, sondern weil er auch nicht genau benennen kann was ihm fehlt. Es fehlt ihm schlichtweg die Sprache, der Lebenswillen. Er würde am liebsten Sterben. Aber da kommt seine Angststörung ins Spiel er hat auch Angst vor dem Sterben. Jetzt hat er ein Problem: Er hat Angst vor dem Sterben genau so wie er Angst hat vor dem Leben. Zwei Hürden, die er nicht weiß wie er sie meistern soll. Ich stand eine Weile da. Auf der Suche nach dem Mut zu sterben, und dann auf der Suche nach dem Mut zu leben. Zu sein. Nicht zu sein. Seite 24 Der Bestand allein, dass sein Buch existiert belegt er hat sich nicht umgebracht. Aber recht bewusst hat er sich auch nicht für das Leben entschieden. Er hat einfach nur versucht zu sein. Ich glaube, wenn wir genau hinhören, bietet das Leben immer Gründe, nicht zu sterben. Seite 25 Immer wieder blitzt eine kleine Statistik auf in seinem Buch. Er erzählt wie viele Männer und Frauen an Depressionen erkrankt sind, an welchem Orten die Erkrankung höher ist als wo anders und er erzählt wie hoch die Selbstmordrate ist. All das erfährt der Leser in diesem Buch, ohne das es zu viel wird oder gar langweilig. Ich bin immer noch ganz erstaunt, ich habe schon mal eine Statistik zu der Selbstmordrate gesehen, aber so krass habe ich es nicht mehr in Erinnerung gehabt. Matt begeistert mich mit seiner Art zu schreiben, er versucht seinen Lesern bildlich klar zu machen wie man sich mit Depressionen fühlt. Mir war nicht klar gewesen, dass man auch in seinem Kopf eingesperrt sein kann. Seite 81 Fazit Mir fehlen dafür auch glatt die Worte. Wir werden an das Thema Depression so bildlich herangeführt, dass ich jetzt sehr genau weiß, was ich mir unter diesem Wort und der Erkrankung vorzustellen habe. Matt Haig informiert mit viel Humor und zieht den Leser gleichzeitig mit seinem Schreibstil in den Bann.
Ich möchte dem Buch eigentlich keine Wertung geben, weil Klassiker/Sachbücher normalerweise keine Wertung bekommen, aber das ändert sich ab heute. Einfach so. Ich liebe das Buch. Ein Buch, bei dem ich mir zum ersten Mal die Danksagung auch ganz “angetan“ habe. Es ist wie eine ungedrehte Achterbahn...erst ganz tief runter und dann wieder herauf. Und dieses Buch hat seine Glanzmomente, an denen man entweder raus gehen und den Autor umarmen oder gleich die ganze Welt umarmen möchte. Manche Stellen haben mein Herz erwärmt und flattern lassen. Allerdings hat mich auch nicht alles so mitgenommen und an manchen Stellen konnte ich einfach nicht so reinkommen, könnte daran liegen, dass diese Welt mir so fern ist. Aber das ist keine große Kritik, sondern natürlich und in Ordnung. Ausführliche Review gewünscht! Deshalb jetzt die ausführliche Review! Mir wurde dieses Buch vor etwa einem Monat immer und immer wieder auf Twitter und Instagram empfohlen und deshalb musste ich mir es natürlich zulegen! Also gibt es hier (zwar etwas nachgeschoben und etwas nach der Zeit) meine Meinung: Man muss es Matt Haig wirklich lassen: Er kann schreiben! Und das nicht mal schlecht! Sein Schreibstil ist ergreifend und stellt alles dar, was er darstellen möchte. Dabei nimmt er den Leser mit auf eine Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens und gibt dem Leser das Gefühl, nicht der Geschichte eines Fremden zu lauschen, sondern die eines guten Freundes erzählt zu bekommen. Man fühlt mit Matt Haig mit und kann sich die Verzweiflung, die Trauer, die Angst und die Panik einer Depression gepaart mit Angststörung viel besser vorstellen. Deshalb ist dieses Buch auch sehr mitreißend und es lässt sich trotz einiger kleiner Längen, die sich wohl nicht vermeiden lassen, bei so einer Krankheit, fast nie weglegen. Das Buch reißt einen durch die gesamte Geschichte und will wirklich nicht, dass diese Geschichte je endet. Der Krankheitsverlauf und seine Merkmale, seine Ausrichtung, wurden wirklich sehr gut und verständnisvoll dargestellt und man hat sich an keiner Stelle gewundert, warum dies oder jenes passiert oder ein Symptom ist, denn in Matt Haigs Realität macht es nun einmal Sinn. Und diese Realität wird das ganze Buch vermittelt, bis man meint Matt Haigs Leben in und auswendig zu kennen. Was mich am meisten überrascht hat, ist, dass Matt Haig nicht in Selbstmitleid versinkt und sein Leben in einer nüchternen Perspektive betrachtet, die einem einen guten Eindruck von ihm und von dem Eindruck, den man vom ihm gehabt haben muss, während er an dieser verdammten Krankheit gelitten hat, die einem das ganze Leben kaputt macht. Eins muss zu diesem Buch einfach gesagt werden: Es hat eine tolle Aura und ist einfach sehr besonders. Es nimmt mich mit, es berührt mich, es tut einfach gut und ist einfach ganz anders. Und das im ziemlich guten Sinne: Anders & Besonders! Außerdem finde ich, dass dieses Buch aus dem Rahmen fällt. Matt Haig hat es selbst festgestellt: Es könnte ein Memoir, ein Sachbuch, ein Tagebuch, eine Lebensgeschichte, ein Ratgeber sein. Es ist nicht zu kategorisierbar und ich will das auch gar nicht versuchen. Es ist ein wunderschöner Mischmasch aus allem, der auch gar keinen Namen braucht. Dementsprechend bringt dieses buch sehr viel Verständnis für Leute, die an Depressionen erkrankt sind und an dieser Krankheit leiden. Für jemanden, der noch nie damit zu tun hatte, ist es wirklich interessant, die Merkmale und Gedankengänge dieser Krankheit mal zu erforschen und ich bin ihm dankbar dafür, dass er durch dieses Buch viele Leute sensibilisiert, diese Krankheit weder zu ignorieren, noch zu unterschätzen! Ich mag es wirklich unglaublich gerne, dass ich jetzt zwar nicht „weiß“, wie ich auf Menschen mit Depressionen reagieren sollte, aber ich bin viel sensibler dafür geworden und falls mich sowas erwischen sollte oder ich jemanden kennenlerne, der daran erkrankt ist, werde ich ihm dieses Buch in die Hand drücken und sagen: „HIER! LIES ES!“ Dieses Buch ist außerdem faszinierend, denn es sprudelt nur so über vor schlauen und weisen Dingen und Sätzen! Es ist wirklich super, dass es immer diese privaten Schilderungen gibt und dazwischen Dinge, die eigentlich so offensichtlich sind, dass sie vor den Kopf stoßen und trotzdem die Augen öffnen! Dankeschön, Matt Haig! Außerdem gibt es eine Auflistung der Bücher, die Matt Haig geholfen haben, sich wieder zu regenerieren und mit der Krankheit fertig zu werden, die ich einfach aufschreiben MUSS! Ich muss alle Bücher lesen, die dieser Autor mir empfiehlt! Jetzt! Sofort! Fazit: Ein Buch, was mich sehr mitgenommen hat und eine individuelle Geschichte auf die Gesamtheit ausweitet, sodass es weniger eine Krankheitsbesprechung ist, als eine Weltsicht, die durch die Depression relativiert wird und eine ganze neue Sicht auf unsere Welt schafft. Es schafft ein gutes Bild der Krankheit und Verständnis für Erkrankte. Außerdem wird die Welt gelobt und eine Liebesgeschichte an unser Leben verfasst, die es in sich hat. Manche Passagen muten sogar philosophisch an und man konnte gar nicht anders, als sie ganz tief im Herzen zu speichern. Allerdings gibt es ganz kleine Mängel, wie einige Längen oder Wiederholungen. 4 von 5 Tintenklecksen!
Ein wirklich interessantes Buch mit tiefen Einblicken einen Mannes mit Angststörungen und Depressionen im Laufe seines Lebens. Sehr informativ und vor allem sehr hilfreich, vor allem für jeden der einmal eine depressive Phase hatte(wenn nicht sogar Depressionen). Die Handlung ist sehr intim und privat und lässt uns tief hinter dem Vorhang des Autors sehen.
Ich wollte dieses Buch schon eine ganze Zeit lang haben, schon bevor es erschienen war, aber was mich letztendlich dann die ganze Zeit abgeschreckt hat, war der enorme Preis von fast 20€ für ein so kleines und relativ dünnes Buch. Das Buch ist nämlich vom Format her kleiner als ein normales Hardcover, ja sogar kleiner als die meisten Klappenbroschüren. Als ich dann aber zum wiederholten Male im Thalia davor stand, habe ich es letztendlich doch mitgenommen und auch sofort Zuhause begonnen zu lesen. Das Buch ist in sehr kurze Kapitel gefasst, die meist zwischen einer und fünf Seiten betragen. Da dies nun eigentlich keine lustige Freizeitlektüre ist, sondern schon ein ziemlich ernstes Thema umfasst, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, parallel zu meinem anderen Buch, jeden Tag nur ein paar Seiten hier drin zu lesen. Aber letztendlich habe ich das Buch dann doch innerhalb von zwei Tagen aus gelesen, weil der Schreibstil des Autors so schön und fesselnd ist und er einfach wunderbar die Worte dafür findet, was viele von uns schon so lange versuchen zu erklären. Ich spreche hierbei bewusst von „uns“, da auch ich eine Betroffene bin. Ich habe mich daher sooooo sehr verstanden gefühlt, während ich dieses Buch gelesen habe. Ich habe gelacht, geweint und immer wieder zustimmend während dem Lesen genickt. Einige Stellen habe ich sogar meinem Freund vorgelesen und meiner Mutter bei Whatsapp geschickt, weil sie einfach soooooo zutreffend sind und ich finde, dass ein Außenstehender dadurch viel besser verstehen kann, wie ein depressiver sich fühlt. Ich kann gar nicht anders, als dieses Buch mit der vollen Punktzahl zu bewerten, denn es war einfach ein perfekter Ratgeber, ein aufklärendes Sachbuch, eine Biografie, die zum mitfühlen einlädt, vor allem aber auch ein wundervoller Mutmacher! Fazit: Ob Betroffener, Angehöriger oder einfach Wissbegieriger: lest dieses Buch! Alleine Matt Haigs Wortwahl und Beschreibung zu gewissen Dingen ist so lohnenswert, diesem Buch ein paar seiner Stunden zu opfern. Ich hätte wirklich auf jeder zweiten Seite Sätze von ihm markieren können, die es zu meinen Lieblingszitaten geschafft haben. Und eigentlich bleibt mir hier zum Schluss nichts anderes mehr übrig, als dem Autor folgendes zu sagen: Danke!
Ein Buch, das mich versteht
Ich bin schon länger um Matt Haig und seine Bücher herumgeschlichen. Hab aber bisher nichts gelesen, weil Angst davor hatte, dass es wehtut und auf einige Dinge in meinem Leben zeigt. Das tut es auch, aber es ist vor allem befreiend. Und lehrreich, und verständnisvoll. Und anregend. Ich hab geweint und gelacht. Auch in der Aufmachung des ganzen Buches weiß da jemand ganz genau, wovon er schreibt. Keine langen Sätze, unterschiedliche Arten und Längen von Kapiteln. In einer Depression ist man teilweise nicht fähig, nicht zu lesen. Da passen kurze Listen bspw sehr gut. Und diese ermuntern. Großartige Gestaltung des Buches! Absolute Herzensempfehlung!
Reread 💜💙💚🧡
Wunderschönes Buch, das sich sehr liebevoll mit dem Thema Depressionen auseinandersetzt: Für Außenstehende eine Aufklärung und Hilfestellung im Umgang des sensiblen Themas. Für Betroffene eine Umarmung und Offenbarung: "Du bist nicht alleine" 🫂 Regt zum Nachdenken und Umdenken an. Herzensempfehlung 🫶
Nachdem mir „The Midnight Library“ von Matt Haig so gut gefallen hatte, war ich sehr gespannt auf dieses Buch von ihm. In „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ erzählt Matt von seinen eigenen Erfahrungen mit Depressionen und Angststörungen und verbindet diese mit ratgeberähnlichen Tipps und Faktenwissen rund um diese psychischen Erkrankungen. Da ich mich im Zuge meiner Seminararbeit recht intensiv mit dem Thema Depressionen auseinandergesetzt habe, war es für mich besonders interessant, dieses Buch zu lesen. Ich habe viel Faktenwissen gelernt, aber vor allem so gut wie möglich nachvollziehen können, wie sich Depressionen (für Matt Haig) anfühlen. Dadurch, dass dies oft sehr intensiv und emotional beschrieben wird, ist das Buch natürlich keine leichte Kost und schon teils bedrückend. Dennoch schafft der Autor es hier meiner Meinung nach auch, Hoffnung auf eine bessere Zukunft für Depressive zu streuen. Alles in allem fand ich dieses Buch sehr gelungen und für jeden zu empfehlen, egal, ob man selbst erkrankt ist, jemanden kennt, der erkrankt ist oder sich noch gar nicht mit dem Thema befasst hat! PS: In manchen Kritiken wird Matt Haig als Möchtegern-Mental-health-Guru beschrieben, jedoch kann ich persönlich zu dem Realitätsgehalt seiner Erzählungen nicht viel sagen, da mir die subjektiven Erfahrungen bei einer Depression (Gott sei Dank) fremd sind.
Vor 7 Jahren habe ich das Buch auf meine Wunschliste gesetzt und nun endlich gelesen! Mit gerade mal 24 Jahren wird der Autor Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt berührend die etlichen Episoden in seinem Dasein und wie er allmählich die zerstörerische Krankheit „besiegt“ und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein. Mir haben vor allem die zahlreichen popkulturellen Referenzen, Hinweise, Statistiken und Zitate gefallen, die für mich persönlich das Thema Depression (und Angst) greifbarerer gemacht hat. Aufgelockert wurde das kurzweilige Werk mit Listen, Tips und Aufzählungen. Einen Punkt Abzug gab es für die ein oder andere Wiederholung.
Als Betroffener hat mich das Buch sehr stark berührt. Es ist für mich das beste Buch über Depressionen, das ich bisher gelesen habe. Mir hat vor allem die Mischung aus Ratgeber, Lebensgeschichte und Sachbuch gefallen. Ich kann verstehen, dass das für manche Leser vielleicht eine zu große Mischung, aber für mich war es genau richtig. Die einzelnen sehr kurzen Abschnitte lesen sich wieder Niederschriften aus einem Tagebuch. Dadurch werden die Schilderungen sehr persönlich. Vor allem ist das Buch auch hervorragend für Angehörige und Freunde von Depressiven geeignet, da der das an sich Unbeschreibbare in gute Worte fassen kann. Jede Depression ist anders, insofern verbietet es sich eigentlich, die Schilderungen zu kritisieren. Es sind Haigs persönliche Erfahrungen und sie decken sich mit der Art, wie ich es erlebe in vielen Punkten. Das Buch hat mir viel Mut gegeben. Es war eines der wichtigsten Bücher für mich in den letzten Jahren und ich werde es bestimmt noch öfter lesen. Klare Leseempfehlung. ------------------ The best book about depression. It's so warm-hearted, funny, sad, smart. It's hard to find words to express my excitement. I find so many parallels between his and my life. It was overwhelming. Thank you, Matt Haig, for the best description of the dark valley, the black dog. Usually I don't reread books. But this one is different. I will definitely read it a second time. Highly recommended.
Ich und die Menschen war ein großer Erfolg, so war mir der Autor auch schon bekannt. Hier sprach mich vor allem der Titel an. In meinen Berufsleben wie in meinem Alltag sind psychische Erkrankungen ein fester Bestandteil, so war mir klar. Dieses Buch will ich lesen. Müsste ich dieses Buch in drei Worten beschreiben. Wären es die Wörter ehrlich, authentisch und offen. Ich glaube, wenn wir genau hinhören, bietet das Leben immer Gründe, nicht zu sterben. Seite 25 Matt Haig erzählt erschreckend ehrlich, wie ihn Depression und Panik überkamen. Wie hilflos er sich fühlte, erschlagen und erdrückt. Alls gebe es nur noch Dunkelheit, nie wieder Licht. Zu keiner Sekunde zweifelte ich daran, dass er dies genau so erlebt hat. Auch wenn einige Ereignisse / Gefühle für mich, als jemanden der nie so gefüllt hat nicht nachvollziehbar waren. Man merkt ganz deutlich, da erzählt jemand aus seiner eigenen Erfahrung. Für einen Außenstehenden sind diese Empfindungen kaum realisierbar. Deswegen hilft es enorm, so ehrlich zu lesen, wie man sich fühlt, wenn einen z.B eine Panik Attacke überrascht. Es gibt da diese Vorstellung, dass man entweder liest, um zu fliehen, oder um sich zu finden. Eigentlich sehe ich da keinen großen Unterschied. Indem wir fliehen, finden wir uns. Seite 161 Wie gesagt ist dieses Buch sehr ehrlich. So berichtet der Autor auch, dass auch jetzt nicht immer alles gut ist. Es immer noch dunkle Tage gibt. Doch nun weiß, wie er etwas Licht schaffen kann. Was nicht immer klappt. Man begleiten langsam wie es im besser geht. Gefallen hat mir, wie er sich nicht als allwissend dargestellt hat. Nur weil er es so empfand, heißt es nicht ,das andere es auch so empfanden. So mochte er z.b keine Psychopharmaka nehmen, verteufelt diese aber nicht allen anderen gegenüber. Er beurteilt nicht, sondern berichtet nur. Fragst dich, ob auf dem Brettspiel des Lebens alles, was wir für Leitern nach oben hielten, in Wirklichkeit Rutschen waren, auf denen wir immer weiter nach unten geschlittert sind. Seite 200 Geschrieben ist dieses Buch nicht als klassischer Roman. Es sind immer wieder kurze Texte. Diese sind eher etwas lose, knüpfen also nicht direkt an den Vorherigen an. Es gibt auch einige Aufzählungen / Faktensammlungen z.b von Prominenten die an Depressionen erkrankt sind und sich nicht umgebracht haben. Gegen Ende gibt es eine Sammlung von hashtags mit Gründen am Leben zu bleiben. Dies ist zwar eine schöne Idee, hat mir im Buch aber nicht so gut gefallen, da es recht viel Raum einnahm. Fazit: Ehrlich, offen und authentisch. Und doch auch mit Humor. Psychische Erkrankungen sind leider immer noch etwas, über dass man nicht spricht. Dieses Buch ist ein guter Schritt gegen das Schweigen. Betroffene können sich zumeist identifizieren und Angehörige /interessierte Außenstehende bekommen einen guten Einblick, wie es sein kann von Depressionen und Panikattack beherrscht zu werden.
Einblick in ein Leben mit Depressionen
Der Schreibstil ist super und sehr abwechslungsreich gestaltet. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Der Autor gibt ein Einblick, wie es ist, mit Depressionen zu leben und was für Gedanken man hat. Es war ein wenig wie ein kleines Tagesbuch von ihm. Das einzige, was mich irritiert, dass beschrieben wird das die Depression wirklich von heute auf morgen gekommen ist und damit eigentlich gar nicht hinterfragt wurde, wieso das jetzt so gekommen ist. Das hat irgendwie die Glaubwürdigkeit der Geschichte eingeschränkt. Das Buch hätte aufjedenfall noch Potenzial gehabt. Ich hab auch ein wenig mit mehr Mehrwert gerechnet. Kann man mal so für zwischendurch lesen, aber nicht unbedingt, wenn man etwas sucht, wo gegen die Depressionen helfen soll.
Aufklärend, gefühlvoll, amüsant und schön
Ich bin beeindruckt von den tiefen Einblicken, die Matt Haig mit seinem Buch zu seiner Person gewährt. Und das ganz ohne dabei kryptisch zu werden. Schöne klare Sprache... Er schafft es Dinge zu beschreiben, die man selbst hier und da schon gefühlt hat und man ist plötzlich wieder mitten drin. Und andererseits beschreibt er Dinge, die ich selbst nie gefühlt habe und nun doch nachvollziehen kann. Hinterlässt ein schönes warmes Gefühl ❤️





















































