The Dead Fathers Club
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Description
FROM THE NUMBER ONE SUNDAY TIMES BESTSELLING AUTHOR
Philip Noble is an eleven-year-old in crisis. His pub landlord father has died in a road accident, and his mother is succumbing to the greasy charms of her dead husband's brother, Uncle Alan. The remaining certainties of Philip's life crumble away when his father's ghost appears in the pub and declares Uncle Alan murdered him.
Arming himself with weapons from the school chemistry cupboard, Philip vows to carry out the ghost's relentless demands for revenge. But can the words of a ghost be trusted any more than the lies of the living?
Book Information
Posts
Zwischen Verlust und Wirklichkeit
Ein seltsames Buch – verwirrend, entrückt, schwer zu greifen. Ich mochte Matt Haig bisher sehr, weil er oft Trost spendet mit dem, was er schreibt. Hier war ich über weite Strecken ratlos. Nachricht von Dad wirkt wie ein Traum: springend, uneindeutig, manchmal düster, manchmal liebevoll. Erzählt wird von einem Jungen, der seinen Vater verloren hat – aber was davon wirklich ist, was Erinnerung, Wunsch, Wahn oder Schmerz, bleibt offen. Vielleicht soll es genau das: ein Gefühl davon geben, wie es ist, einen Verlust nicht fassen zu können. Ich hatte Mühe, mich durch die Geschichte zu finden. Und doch bleiben Fragen, die mich weiter beschäftigen. Was ist Realität, was ist Bewältigung? Wo endet Trauer, wo beginnt Wahnsinn? Es ist kein Buch, das ich empfehlen würde, aber eines, das ich vielleicht irgendwann anders verstehen könnte. Und vielleicht geht es genau darum: Dass nicht alle Geschichten klar sind – genauso wenig wie manche Gefühle.

Ein Roman, der mich ratlos zurückließ
„Nachricht von Dad“ hat mich von Beginn an irritiert: ein Vatergeist, der seinem elfjährigen Sohn den Auftrag gibt, seinen Tod zu rächen? Skurriler hätte der Einstieg kaum sein können. Leider zog sich die Geschichte für mich sehr schleppend dahin. Der Geist wirkte zunehmend anstrengend und der Schreibstil – geprägt von der Ich-Perspektive eines Kindes – hat das Ganze zusätzlich erschwert. Die ständigen Sätze, die mit er sagt, sie sagt, ich sage beginnen, haben das Lesen mühsam gemacht. Mehrmals stand ich kurz davor, abzubrechen, und auch das Ende empfand ich als unrund und schwer verständlich. Ich bin ehrlich: Ich habe andere Rezensionen gelesen, weil ich selbst nicht ganz verstanden habe, was Matt Haig mit diesem Roman transportieren wollte. Leider für mich 2,5 Sterne – ein Buch das aber zu langatmig und anstrengend geraten ist.

Das war schon sehr düster. Der arme Junge hat mir wirklich Leid getan und es war relativ schnell klar, dass es kein Happyend für ihn geben kann. Der Schreibstil hat mich genervt, aber das war schon ein geschicktes Mittel um mehr ins Buch eintauchen zu können. Und manche Sätze waren inhaltlich einfach toll.
Nachdem ich die "Mitternachtsbibliothek" von Haig so grossartig fand, war ich gespannt auf weitere Werke des Autors. Für eine Challenge hat dieses Buch hier sehr gut gepasst, also habe ich mich umgehend ans Lesen gemacht. Schade, dass diese Hamlet-Nacherzählung so gar nicht meins war. Auch wenn sie eigentlich eine kreative Idee ist, und auch gut umgesetzt. Aber leider hatte ich meine liebe Mühe mit dem kindlichen Erzähler und der Art, wie er erzählt, die oft schon an den Stream of Consciousness erinnert. Aber eben auf sehr kindlichem Niveau. Eigentlich eine sehr gute Idee, wie schon gesagt. Man bekommt so die ganze Tragik des Hamlet-Stoffes aus der unschuldigen und oft naiven Kindersicht erzählt. Aber genau das fand ich auf die Dauer enorm anstrengend. Oft dreht sich die Handlung im Kreis, macht nur mühsam Fortschritte und der Text liest sich zäh und nur widerwillig. Jedenfalls erging es mir bei der Lektüre so. Dennoch spreche ich Haig sein Können nicht ab und bin deshalb auch von ihm nicht enttäuscht. Gerne werde ich weitere Bücher von ihm lesen und mir noch ein tieferes Bild seines abwechslungsreichen Schreibstils machen.
„Überraschende und ungewöhnliche Geschichte“
Das steht auf dem Buchrücken - eine Aussage von „Guardian“ - und ja es stimmt. Es ist ein Ende, dass ich persönlich nicht erwartet habe, aber irgendwie im Endeffekt auch wieder Sinn macht. Definitiv ein Bich welches ich WÄRMSTENS empfehlen kann, auch dadurch, dass es aus der Sicht des elfjährigen Jungen Philip geschrieben wird und auch somit auch diese typische Erzählweise darstellt. Somit ist es meiner Meinung nach nicht nur überraschend und ungewöhnlich, sondern auch überaus interessant und spannend. Viel Spaß bei „Nachrichten von Dad“, geschrieben von Matt Haig :)
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FROM THE NUMBER ONE SUNDAY TIMES BESTSELLING AUTHOR
Philip Noble is an eleven-year-old in crisis. His pub landlord father has died in a road accident, and his mother is succumbing to the greasy charms of her dead husband's brother, Uncle Alan. The remaining certainties of Philip's life crumble away when his father's ghost appears in the pub and declares Uncle Alan murdered him.
Arming himself with weapons from the school chemistry cupboard, Philip vows to carry out the ghost's relentless demands for revenge. But can the words of a ghost be trusted any more than the lies of the living?
Book Information
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Zwischen Verlust und Wirklichkeit
Ein seltsames Buch – verwirrend, entrückt, schwer zu greifen. Ich mochte Matt Haig bisher sehr, weil er oft Trost spendet mit dem, was er schreibt. Hier war ich über weite Strecken ratlos. Nachricht von Dad wirkt wie ein Traum: springend, uneindeutig, manchmal düster, manchmal liebevoll. Erzählt wird von einem Jungen, der seinen Vater verloren hat – aber was davon wirklich ist, was Erinnerung, Wunsch, Wahn oder Schmerz, bleibt offen. Vielleicht soll es genau das: ein Gefühl davon geben, wie es ist, einen Verlust nicht fassen zu können. Ich hatte Mühe, mich durch die Geschichte zu finden. Und doch bleiben Fragen, die mich weiter beschäftigen. Was ist Realität, was ist Bewältigung? Wo endet Trauer, wo beginnt Wahnsinn? Es ist kein Buch, das ich empfehlen würde, aber eines, das ich vielleicht irgendwann anders verstehen könnte. Und vielleicht geht es genau darum: Dass nicht alle Geschichten klar sind – genauso wenig wie manche Gefühle.

Ein Roman, der mich ratlos zurückließ
„Nachricht von Dad“ hat mich von Beginn an irritiert: ein Vatergeist, der seinem elfjährigen Sohn den Auftrag gibt, seinen Tod zu rächen? Skurriler hätte der Einstieg kaum sein können. Leider zog sich die Geschichte für mich sehr schleppend dahin. Der Geist wirkte zunehmend anstrengend und der Schreibstil – geprägt von der Ich-Perspektive eines Kindes – hat das Ganze zusätzlich erschwert. Die ständigen Sätze, die mit er sagt, sie sagt, ich sage beginnen, haben das Lesen mühsam gemacht. Mehrmals stand ich kurz davor, abzubrechen, und auch das Ende empfand ich als unrund und schwer verständlich. Ich bin ehrlich: Ich habe andere Rezensionen gelesen, weil ich selbst nicht ganz verstanden habe, was Matt Haig mit diesem Roman transportieren wollte. Leider für mich 2,5 Sterne – ein Buch das aber zu langatmig und anstrengend geraten ist.

Das war schon sehr düster. Der arme Junge hat mir wirklich Leid getan und es war relativ schnell klar, dass es kein Happyend für ihn geben kann. Der Schreibstil hat mich genervt, aber das war schon ein geschicktes Mittel um mehr ins Buch eintauchen zu können. Und manche Sätze waren inhaltlich einfach toll.
Nachdem ich die "Mitternachtsbibliothek" von Haig so grossartig fand, war ich gespannt auf weitere Werke des Autors. Für eine Challenge hat dieses Buch hier sehr gut gepasst, also habe ich mich umgehend ans Lesen gemacht. Schade, dass diese Hamlet-Nacherzählung so gar nicht meins war. Auch wenn sie eigentlich eine kreative Idee ist, und auch gut umgesetzt. Aber leider hatte ich meine liebe Mühe mit dem kindlichen Erzähler und der Art, wie er erzählt, die oft schon an den Stream of Consciousness erinnert. Aber eben auf sehr kindlichem Niveau. Eigentlich eine sehr gute Idee, wie schon gesagt. Man bekommt so die ganze Tragik des Hamlet-Stoffes aus der unschuldigen und oft naiven Kindersicht erzählt. Aber genau das fand ich auf die Dauer enorm anstrengend. Oft dreht sich die Handlung im Kreis, macht nur mühsam Fortschritte und der Text liest sich zäh und nur widerwillig. Jedenfalls erging es mir bei der Lektüre so. Dennoch spreche ich Haig sein Können nicht ab und bin deshalb auch von ihm nicht enttäuscht. Gerne werde ich weitere Bücher von ihm lesen und mir noch ein tieferes Bild seines abwechslungsreichen Schreibstils machen.
„Überraschende und ungewöhnliche Geschichte“
Das steht auf dem Buchrücken - eine Aussage von „Guardian“ - und ja es stimmt. Es ist ein Ende, dass ich persönlich nicht erwartet habe, aber irgendwie im Endeffekt auch wieder Sinn macht. Definitiv ein Bich welches ich WÄRMSTENS empfehlen kann, auch dadurch, dass es aus der Sicht des elfjährigen Jungen Philip geschrieben wird und auch somit auch diese typische Erzählweise darstellt. Somit ist es meiner Meinung nach nicht nur überraschend und ungewöhnlich, sondern auch überaus interessant und spannend. Viel Spaß bei „Nachrichten von Dad“, geschrieben von Matt Haig :)













