Im Schattenwald

Im Schattenwald

Hardback
4.111
Fantasy-AbenteuerUnfallFantasy Für KinderTroll

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Description

Zwei Kinder im Reich von Trollen und Fabelwesen – magisch, abenteuerlich und fantastisch Es gibt einen Ort, den kein Mensch je betreten darf. Wo Geschöpfe aus Mythen und Legenden leben und atmen. Ein Ort jenseits aller Träume und Albträume – ein Ort von so unsagbarem Schrecken, dass er keinen Namen trägt. In diesem Buch will ich dem Unsagbaren einen Namen geben. Sein Name soll Schattenwald sein, und er wird euer Herz mit Furcht erfüllen. Professor Horatio Tanglewood Trotz des strikten Verbots ihrer Tante betreten die Geschwister Martha und Samuel den nahe gelegenen Wald, in dem nichts so ist, wie es scheint. Hinter jedem Baum lauern tückische Gefahren: Hinterhältige Pixies, die vergiftete Suppen kochen. Furcht einflößende Huldren, die anderen nach dem Leben trachten. Trolle mit zwei Köpfen und Trolle, die sich ein Auge teilen. Schneehexen und Schattenhexen. Sie alle würden ein glückliches Leben führen, wäre da nicht der Veränderer, der mächtige Herrscher des Waldes, der allen Wesen seinen Willen aufzwingt. Doch der hat die Rechnung ohne Martha und Samuel gemacht. • Ein zauberhaftes literarisches Vergnügen, das den Leser in eine nordisch-mythologische Welt entführt • Wer die „Spiderwick-Geheimnisse“ schätzt, wird den „Schattenwald“ lieben!

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
288
Price
15.40 €

Posts

3
All
3

Das Glück kann man überall finden, solange man nur beharrlich danach sucht.

5

Was für ein besonderes und auch berührendes Buch. Der erste Kinderroman des Autors Matt Haig, der mir durch ,,Die Mitternachtsbibliothek“ schon bekannt war. Und bekannt für seine Geschichten, die einen berühren und zum Nachdenken anregen. Und so ging es mir auch hier. Das Buch war voller Melancholie und Weisheiten, verpackt in einer besonderen Geschichte. Zu Beginn gab es ein liebevoll geschriebenes Glossar mit Allen, die in dem Buch eine Rolle spielten. Der Schreibstil war einfach gehalten und die Kapitel kurz, trotzdem steckte mehr dahinter und das hat mir gefallen. Genauso wie das Setting der Geschichte, das Land Norwegen, das Holzhaus am Waldrand und der Wald selbst, genannt Schattenwald, die Geschichten über ihn und was er verbarg. Es war eine Geschichte in einer Geschichte. Die des Professor Horatio Tanglewood und seinem Buch ,,Die Geschöpfe des Schattenwalds“, seinen Beschreibungen von 100 Wesen die alle eine tödliche Bedrohung waren. Es war eine Geschichte über die Schattenhexe und die Schneehexe, den Veränderer und den Geschöpfen im Wald. Da waren Trolle und ein Wahrheits-Pixie, ein zweiköpfiger Troll und der Tomtegrubb. Und es war die Geschichte über die zwei Kinder Samuel und Martha, die es beide durch ein tragisches Ergebnis nach Norwegen verschlug. Zu ihrer Tante Eda. Sie war mein liebster Charakter in dem Buch durch ihre Wesensart, ihren Umgang mit ihrem Hund Ibsen und ihrer Liebe zu ihrem Mann. Die Geschichte von Onkel Hendrik die sie erzählte, hat mich sehr berührt. Genauso wie Marthas Verlust ihrer Stimme und Samuels schlechte Gefühle. Martha und Samuel gingen trotz des Verbotes es nicht zu tun in den Wald und das änderte die ganze Geschichte. Eine Geschichte mit dem Baum der Stille und der Magie des Lichts, mit Schatten und Dunkelheit. Eine Geschichte in der es um eine fehlende Stimme und ein fehlendes Sicherheitsnetz ging, um Trauer und Schuld. Da waren Angst, aber auch Mut, Liebe und Erinnerungen. Und genau um diese ging es am Ende, darum sie zu teilen, ein Haus der Erinnerungen zu schaffen. Denn: ,,Ein Haus, das aus den Steinen der Vergangenheit besteht, ist ein Geschenk.“

4

Ein düsteres Märchen mit einem etwas spröden Hauptcharakter, der aber gerade dadurch authentisch wirkt. Nach dem schrecklichen Ereignis am Anfang des Buches hätte auch nichts anderes gepasst. Durch die gesamte Geschichte zieht sich eine leise Melancholie, und ganz im Sinne klassischer Grimm-Märchen auch einiges an Grausamkeiten. Trotzdem ist es soweit kindgerecht und es gibt auch immer hoffnungsvolle und witzige (der zweiköpfige Troll, herrlich!) Momente. Für sehr zartbesaitete Kinder würde ich es aber nicht empfehlen, denn die ins böse verdrehten Kreaturen des Waldes sind schon nicht ohne teilweise. Ebenso wie der Bösewicht, dessen Werdegang jedoch gut erklärt wird. Ein spannendes Abenteuer, welches ich zum Schluss hin nicht mehr weglegen konnte, und das mich trotz des märchenhaften Stils mit allen Figuren mitfiebern liess.

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