The Fall of Gondolin

The Fall of Gondolin

Softcover
4.094

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Description

Painstakingly restored from Tolkien's manuscripts and presented for the first time as a standalone work, the epic tale of The Fall of Gondolin will reunite fans of The Hobbit and The Lord of the Rings with Elves and Men, Balrogs, Dragons and Orcs and the rich landscape and creatures unique to Tolkien's Middle-earth.In the Tale of The Fall of Gondolin are two of the greatest powers in the world. There is Morgoth of the uttermost evil, unseen in this story but ruling over a vast military power from his fortress of Angband. Deeply opposed to Morgoth is Ulmo, second in might only to Manwë, chief of the Valar.Central to this enmity of the gods is the city of Gondolin, beautiful but undiscoverable. It was built and peopled by Noldorin Elves who, when they dwelt in Valinor, the land of the gods, rebelled against their rule and fled to Middle-earth. Turgon King of Gondolin is hated and feared above all his enemies by Morgoth, who seeks in vain to discover the marvellously hidden city, while the gods in Valinor in heated debate largely refuse to intervene in support of Ulmo's desires and designs.Into this world comes Tuor, cousin of Túrin, the instrument of Ulmo's designs. Guided unseen by him Tuor sets out from the land of his birth on the fearful journey to Gondolin, and in one of the most arresting moments in the history of Middle-earth the sea-god himself appears to him, rising out of the ocean in the midst of a storm. In Gondolin he becomes great; he is wedded to Idril, Turgon's daughter, and their son is Eärendel, whose birth and profound importance in days to come is foreseen by Ulmo.At last comes the terrible ending. Morgoth learns through an act of supreme treachery all that he needs to mount a devastating attack on the city, with Balrogs and dragons and numberless Orcs. After a minutely observed account of the fall of Gondolin, the tale ends with the escape of Tuor and Idril, with the child Eärendel, looking back from a cleft in the mountains as they flee southward, at the blazing wreckage of their city. They were journeying into a new story, the Tale of Eärendel, which Tolkien never wrote, but which is sketched out in this book from other sources.Following his presentation of Beren and Lúthien Christopher Tolkien has used the same 'history in sequence' mode in the writing of this edition of The Fall of Gondolin. In the words of J.R.R. Tolkien, it was 'the first real story of this imaginary world' and, together with Beren and Lúthien and The Children of Húrin, he regarded it as one of the three 'Great Tales' of the Elder Days.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
304
Price
11.50 €

Posts

19
All
3.5

Als Sammlung und vor allem Einordnung durch Christopher Tolkien ist das Werk sehr gut. Die Geschichte selbst ist weniger episch als erhofft und es hat sich auch sehr gezogen beim lesen. Ich bin trotzdem froh, die Geschichte jetzt zu kennen und werde mir auch Beren und Luthien durchlesen.

Mein erstes beendetes Buch im Februar ist das Buch „Der Fall von Gondolin“ von Tolkien. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, wie ich die Bücher für mich einordnen soll. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass durch diese Bücher für mich die Elben sehr entzaubert werden. Während sie in dem wohl bekanntesten Werk Tolkiens mythisch, abgeklärt, fast ätherisch auf mich wirken, muss ich nach diesem Buch (und nach „Die Kinder Húriens“) feststellen, dass die Elben dann doch genauso wie Menschen von Neid, Missgunst, Ehrgefühl und falschem Stolz erfasst werden. Und dabei so weit gehen, ein ganzes Volk zu verraten. Letztendlich ist auch das Buch „Der Fall von Gondolin“ ein Buch über (in diesem Fall) elbische Verfehlungen, Krieg und noch mehr Krieg sowie gelegentlich gut gepflegtem Rassismus. Manch Elb hält nichts vom Mensch und umgekehrt. Und am Ende fällt die Elben-Stadt Gondolin mit all ihren Reichtümern und Helden. Und wie auch beim letzten Buch fiel mir wieder auf, dass weniger Helden und weniger Ehre vielleicht gesünder für die langfristige Existenz eines Volkes sind. Oder wie eine der Figuren feststellte: „[…] doch es war ein Irrtum voller Heldenmut.“ Auffällig war auch die Verknüpfung des Guten mit dem optisch Schönen: „Nun war der Säugling von größter Schönheit; seine Haut war leuchtend weiß und seine Augen noch blauer als der Himmel über südlichen Landen […]“. Jetzt davon einmal abgesehen, dass optisch hellen Wesen das Gute zugeschrieben wird und der Gegenspieler explizit als „dunkel“ beschrieben wird, tue ich mich allgemein damit schwer, wenn der Wert der Figur anhand ihrer Schönheit gemessen wird. Ja, wir sind in einer anderen Zeit unterwegs, selbst heute sehen wir noch das Muster regelmäßig, doch in diesem Buch fand ich es sehr auffällig und teilweise fast schon irritierend. Der König Gondolins gibt seine Stadt nicht her aus Liebe „zu den Reichtümern und Schönheiten“ und Tuor, einer der menschlichen Helden, „mochte nicht an den Tod so vieler schöner Frauen und Kinder denken“. Ich hoffe, dass er zumindest einen kleinen Gedanken auch an die weniger schönen Frauen verschwendete… Und einer der Schlusssätze lautet: „Dort wurden die Frauen und Mädchen wieder schön und die Kranken wieder gesund.“ Ja, was sonst auch. In dem Buch treffen wir auf einen alten Bekannten, wenn auch nur als Randfigur, nämlich Legolas. Und auch so manch einen Dämon werden wir später wiedersehen. Insgesamt ist das Buch eine Sammlung aus Texten und ich habe nicht alle Fragmente gelesen, sondern lediglich den ersten Text. Es interessierte mich dann doch nicht so sehr, wie viele Abwandlungen es ansonsten noch von einem Text gab. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich noch weitere Geschichten um Mittelerde lesen möchte. Vielleicht bin ich nicht Fan genug, vielleicht ist es mir auch ein „zu viel“ an kämpfenden Männern, Helden und zweifelhaften Kriterien für das Gutsein. Tatsächlich werde ich „Herr der Ringe“ wahrscheinlich das nächste Mal mit anderen Augen lesen.

4.5

Neben „Die Kinder Húrins” und „Beren und Lúthien” eine der drei großen Geschichten des ersten Zeitalters.

Jedoch sollte man an dieses Buch nicht mit dem Gedanken herangehen, dass man eine zusammenhängende Handlung erhält, denn dies ist nicht der Fall. Vielmehr ist „Der Fall von Gondolin” ein Aufzeigen der Entwicklung dieser Geschichte, von der ersten Fassung im Jahre 1916 bis zur letzten, ausführlichsten Fassung im Jahre 1951, die leider bei Tuors Ankunft in Gondolin abbricht und dadurch den eigentlichen Fall Gondolins, ja nicht einmal die Liebesgeschichte Tuors und Idrils schildert. In dem Buch enthalten sind die wunderschönen Illustrationen Alan Lees, bei denen besonders der Schwanenhafen (siehe angehangenes Bild), der Blick auf das zerstörte Gondolin und der Kampf zwischen Glorfindel und dem Balrog besonders schön sind. Und obwohl das Buch erst einmal sperrig klingt (und das ist es auch) macht es Spaß beim Lesen, zumindest wenn man sich für die Welt Tolkiens und für den Prozess hinter dem interessiert, was später „das Silmarillion” werden sollte. Andernfalls sollte man die Finger von diesem Buch lassen und es unter keinen Umständen als Einstieg in Tolkiens Welt lesen, dafür wirkt es für einen neuen Leser ohne Zweifel zu abschreckend. Lieblingskapitel (bzw. in dem Falle Versionen der Geschichte): Die ursprüngliche Geschichte Die Letzte Fassung Gesamtbewertung: 9.5/10

Neben „Die Kinder Húrins” und „Beren und Lúthien” eine der drei großen Geschichten des ersten Zeitalters.
5

Tuor ist ein leidenschaftlicher Harfenspieler, der gerne Strandspaziergänge unternimmt, weil ihm ein Gott über das Meer zuflüstert, und der in seiner Freizeit reitende Balrogs auf Drachen zerschnetzelt.

3

There are bad and good three Stars. These are definetly good ones! I really enjoyed it, though it was bit hard to read. I had to read some passages twice and sometimes lost track of where we were. I can't give more than three Stars, comparing this book to the four and five star books on my shelf.

3.5

📚 Inhalt Zwei der grössten Mächte von Mittelerde stehen sich gegenüber: Morgoth, die Verkörperung des Bösen und Ulmo, der Herr der Meere, Seen und Flüsse. Im Zentrum ihres Kampfes steht die verborgene Stadt der Elben, Gondolin. Der König von Gondolin, Turgon, wird von Morgoth mehr als alles andere gehasst. Morgoth versucht seit langem, Gondolin zu finden und zu zerstören. 📖 Meinung Ein weiteres Mal wurde ich in die fantastische Welt von Tolkien entführt. In diesem Buch gibt es keine Hobbits oder Ringträger, die Geschichte spielt viel früher und ist, wie oft von ihm gelesen, eine ganz eigenständige epische Heldengeschichte, in seinem riesigen, nie versiegenden Universum. Wir erleben eine klassische Heldengeschichte, die begleitet wird von epischen Kriegen, Verrat und einer passenden Liebesgeschichte. Man kommt schnell in die Geschichte rein und befindet sich mitten im Geschehen. Für mich war diese Geschichte viel einfacher zu lesen als «Der Herr der Ringe». Ob das an der Geschichte oder an Tokiens Sohn liegt, möchte ich hier gar nicht erklärt bekommen. Die Schlacht um Gondolin war spannend und gut und ist für Fans ein weiteres Puzzleteil im grossen Universum von Tolkiens faszinierender Welt. Kann man lesen, muss man aber nicht.

3.5

Die Geschichte Gondolins und Tuors ist mega. Mir gehen nur langsam diese verschiedene Fassungen in den Büchern auf die Nerven. Ich hätte gerne einfach eine storyline gehabt und fertig 😅🤣 dennoch sind die Tolkiens verrückt gewesen und die Welt die sie erschaffen hatten, ist unerreichbar.

3

Ich mag Herr der Ringe sehr gerne und möchte mir auch sie Vorgeschichten dazu durchlesen. Bei diesem Buch fand ich es schwer mitzukommen und finde es schwer zu lesen. Man kann es denke ich nur lesen, wenn man einen Kopf für schwere Lektüre hat.

4

Der Fall von Gondolin“ zählt zu den drei >Großen Geschichten< des Ersten Zeitalters von Mittelerde. In seinem Mittelpunkt steht nicht nur der verbitterte Kampf zwischen der guten und der bösen Kraft, sondern auch um Tuor, der von Ulmo, dem Herrn über Meere, Seen und Flüsse, ausgewählt wurde, diesen Kampf zu gewinnen. Doch ist Tuor wirklich dieser Herausforderung gewachsen? Der Aufbau des Buches ist ähnlich, wie schon bei den anderen beiden Geschichten aus dem Ersten Zeitalter („Die Kinder Húrins“ und „Beren und Lúthien“). Nachdem Vorwort und einem Prolog zur Einstimmung folgen die verschiedenen Versionen der Geschichte vom Falls Gondolins. Anschließend gibt uns Christoph Tolkien noch einen Einblick in die Entwicklung der Geschichte, welcher überraschend spannend und interessant ist. Das Abenteuer wird erneut unterstrichen durch die Illustrationen von Alan Lee. Die Geschichte vom Fall Gondolins wirkt kurz, ist aber in ihrer Intensität ähnlich wie das „Silmarillion“ verfasst. Was bedeutet, auf den Leser warten viele, womöglich neue, Namen und Orte, mit ihrer einzigartigen Landschaft. Dieses Buch lässt sich nicht mal so nebenbei lesen, dabei könnte die Gefahr bestehen, dass man die Übersicht verliert. Und das wäre schade, denn so würde dem Leser eine epische Geschichte aus einem der beliebtesten Buchuniversen entgehen. Zur Unterstützung, da man leicht den Überblick verlieren könnte, gibt es im Anhang eine Auflistung der Namen. Allzu viele Worte möchte ich über die eigentliche Geschichte nicht verlieren. Jedes Wort wäre hier zu viel, man muss Tolkien einfach selber erleben, auch wenn hier nur noch durch seinen Sohn Christopher zu Wort kommen kann. Dennoch bleibt der typische Tolkien-Schreibstil erhalten, mit bildgewaltigen Landschaftsbeschreibungen und einem Text, der einfach voraussetzt, dass man sich Zeit nimmt um das Buch bewusst zu erleben. Fazit: „Der Fall von Gondolin“ ist ein klassischer Tolkien, und ich denke jeder Tolkien-Fan ist froh, dass Christopher Tolkien hier das Erbe seines Vaters zu einem würdigen Ende führt. „Der Fall von Gondolin“ rundet das Erste Zeitalter von Mittelerde ab, und immer wieder bin ich erstaunt, mit wie viel Fantasy und Tiefe J.R.R. Tolkien diese Welt erschaffen hat.

5

Der Fall von Gondolin ist eine sehr gut geschriebene literar-historische Einordnung der Texte zu den Silmarill und den Elben und Menschen im 1. Zeitalter

Der Fall von Gondolin ist eine super Möglichkeit die Geschichte rund um die Silmarill und Feanors Fluch bis zum Sturz Morgoths und der Veränderung Mittelerdes durch die Valar und Maiar zu analysieren, die verschiedenen Versionen und Kommentare J.R.R. Tolkiens zu vergleichen. Sein Sohn C.J.R. Tolkien hat dies alles historisch-analytisch, aber in gut verständlicher Sprache mit Gewinn zusammengestellt.

4

Rezension | Der Fall von Gondolin von J. R. R. Tolkien Beschreibung &nbsp; Zwei gro&szlig;e M&auml;chte stehen einander gegen&uuml;ber, auf der einen Seite die Macht des b&ouml;sen Morgoth, auf der anderen Seite Ulmo der Herrscher &uuml;ber alle Meere, Seen und Fl&uuml;sse. Morgoths Hass gegen Turgon, den K&ouml;nig von Gondolin ist unbeschreiblich gro&szlig; und so setzt der m&auml;chtige Herrscher alles daran, die Stadt Gondolin zu finden und zu zerst&ouml;ren. Sein Gegenspieler Ulmo hingegen schickt Tuor auf den Weg in die verborgene Stadt Gondolin um das Schlimmste zu verhindern. Trotz des gef&auml;hrlichen Weges kommt Tuor heil in Gondolin an und heiratet dort die Tochter Turgons. Zusammen bekommen sie einen Sohn, dem sie den Namen Earendil geben. Doch die Familienidylle h&auml;lt nicht lange an, denn Maeglins Eifersucht auf Tuor w&auml;chst stetig an, bis er einen schweren Verrat begeht. &nbsp; Durch den Verr&auml;ter erh&auml;lt Morgoth Kenntnis vom Standort Gondolins und f&uuml;hrt sogleich seine Armee aus Orks, Drachen und Balrogs in die Stadt. &nbsp; Meine Meinung &nbsp; &ldquo;Der Fall von Gondolin&rdquo; bildet eine der wichtigsten Geschichten des ersten Zeitalters von Mittelerde ab und z&auml;hlt mit &ldquo;Die Kinder H&uacute;rins&rdquo; und &ldquo;Beren und L&uacute;thien&rdquo; zu den drei &ldquo;Gro&szlig;en Geschichten&rdquo;. Zugleich ist dieser Band Schlussstein von Christopher Tolkiens Arbeit als Verwalter des Nachlasses seines Vaters J. R. R. Tolkien und Herausgeber weiterer Geschichten aus Mittelerde. &nbsp; Bereits im Vorwort zu &ldquo;Beren und L&uacute;thien&rdquo; merkt der damals 93 j&auml;hrige Christopher Tolkien an, dass dies wohl seine letzte Ver&ouml;ffentlichung sein wird, in dem aktuellen Vorwort zu diesem Buch korrigiert er sich hierbei darauf, dass &ldquo;Der Fall von Gondolin&rdquo; sicherlich die letzte Ver&ouml;ffentlichung von ihm ist. Mit seinen 94 Jahren liegt das nahe, doch wer wei&szlig; &ndash; vielleicht gibt es ja doch noch weiteres von Christopher Tolkien? Nachdem er sich nun einmal korrigiert hat, bin ich jedenfalls sehr gespannt. F&uuml;r alle Leserinnen und Leser die eine abgeschlossene Geschichte, wie es bei &ldquo;Der Herr der Ringe&rdquo; und &ldquo;Der Hobbit&rdquo; der Fall ist erwarten, m&ouml;chte ich darauf hinweisen, dass es sich bei dem vorliegenden Buch um Geschichtsfragmente handelt, die einen tieferen Einblick auf J. R. R. Tolkiens Arbeit erm&ouml;glichen. So wird die Geschichte von Turgon in verschiedenen Entwicklungsstadien abgebildet und durch Anmerkungen von Christopher Tolkien in einen verst&auml;ndlichen Zusammenhang gebracht. &nbsp; Besonders die l&auml;ngeren Fassungen &ldquo;Der urspr&uuml;nglichen Geschichte&rdquo; und &ldquo;Die letzte Fassung&rdquo; haben mir ausgesprochen gut gefallen. Lassen Sie doch erahnen wie beeindruckend ein vollendeter Roman &uuml;ber die Geschichte des Fall Gondolins geworden w&auml;re. Die eindrucksvolle Mythologie Tolkiens wird durch die typische Tolkien-Atmosph&auml;re, die durch wundervolle Landschaftsbeschreibungen hervorsticht, und durch sagenhafte Charaktere sowie einer passenden Sprache abgerundet. Fantasy-Liebhaber deren Herz besonders f&uuml;r Kampfszenen schl&auml;gt werden hier auf ihre Kosten kommen, denn Morgoth sendet seine geballte Kampfkraft nach Gondolin aus &ndash; so dass es zu einem imposanten Kampf um die Stadt kommt. Alan Lee setzt dem Buch mit seinen Illustrationen schlie&szlig;lich die Krone auf. Wie bereits in vielz&auml;hligen Werken Tolkiens liefert er die stimmungsvollen Bilder zu Tolkiens phantastischer Welt. &nbsp; Obwohl sich &ldquo;Der Fall von Gondolin&rdquo; um einiges fl&uuml;ssiger lesen l&auml;sst als die vorherige Geschichte um &ldquo;Beren und L&uacute;thien&rdquo;, die &uuml;ber mehrere Seiten in Versform verfasst ist, kann man diese Geschichtsfragmente einfach nicht mit einem bis zu Ende ausgearbeiteten Roman vergleichen. Man ben&ouml;tigt auf jeden Fall mehr Zeit um den Inhalt dieses Buches zu erfassen, und sei es nur um im Anhang oder in anderen Mittelerde-Werken Tolkiens nachzuschlagen. &nbsp; Fazit &nbsp; Ein Schmuckst&uuml;ck f&uuml;r die Tolkien-Fangemeinschaft in dem sich einmal mehr die Kunst von Tolkiens Schaffen zeigt.

5

Ich freue mich immer wieder auf ein Werk aus Mittelerde. Und es gibt bestimmt andere unzählige Fans den es genauso geht. Der Herr der Ringe ist ja eigentlich jedem ein Begriff oder etwa nicht? Deswegen war ich so gespannt auf diese Ausgabe. Und ehrlich gesagt bin ich hin und weg von diesem wunderschönen Cover. Wenn ich dieses Cover anschaue muss ich einfach daran denken was für eine großartige Welt Tolkien erschaffen hat. Aber nicht nur das, im Buch befinden sich viele liebevolle Illustrationen die alle aus der Feder von Alan Lee stammen. Und das ist die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Vorne weg muss gesagt werden, wer hier auf eine Erzählung im Stil von “Herrn der Ringe” erwartet, wird enttäuscht sein. Das ist hier nämlich nicht der Fall. Es ist auch keine völlig neue Geschichte. Christopher Tolkien wollte die Bedeutung des Silmarillions hervorheben und alles sortiert und in einem Erzählstrang zusammen gefügt. Es war wieder beeindruckend mit welcher Tiefe und Komplexität diese Welt um Mittelerde erschaffen wurde. Genau das macht alle Geschichte so einzigartig und tauche immer wieder gern in diese Welt hinab. Diese Geschichte klingt wie eine Art Legende, die über viele Jahrtausende Jahre hinweg erzählt wurde. Zum einen ist sie sehr detailliert zum anderen aber auch nicht. Ich fand es schon bei Beren und Luthien toll die Dinge aus so vielen  Perspektiven beleuchtet zu bekommen.  Wie bereits mit Beren und Luthien konnte ich mich kaum von diesem Buch losreißen. Ich war so neugierig auf die verschiedenen Geschichten das ich mich kaum bremsen konnte. Ich finde das auch hier wieder großartige Arbeit geleistet wurde sodass mich alle Überlegungen und Schlussfolgerungen überzeugen konnten. Natürlich bin ich jetzt am Ende des Buches sehr traurig darüber das die Recherchen nicht weitergehen. Aber vielleicht kommt ja doch noch was, wer weiß?  “Der Fall von Gondolin” ist ein unglaublich tolles Buch in der Welt von Mittelerde. Für jeden Tolkienfan ein muss. Wiedereinmal gibt viele schöne Illustrationen in die man sich verlieren kann und es zu etwas ganz besonderem machen. Ich bin wieder einmal von der Tiefe und Komplexität der Geschichte begeistert und kann es nur weiter empfehlen.

5

Wer kennt ihn nicht? Den großen J.R.R. Tolkien. Seine Buchreihe um Herr der Ringe sollte wirklich fast jedem ein Begriff sein, egal ob er sie gelesen hat oder nicht. Diese Ausgabe ist erst vor kurzem erschienen und ich darf euch hiermit ehrlich gestehen, dass es Liebe auf den ersten Blick war, als ich das Cover gesehen habe. Es ist wunderschön gestaltet und erinnert sofort wieder an die Welt, die J.R.R. Tolkien erschaffen hat. Im Laufe des Buch findet man noch viele weitere solcher Illustrationen, die alle der Feder des Tolkien-Künstlers Alan Lee entsprungen sind. Eine schöner als die andere und das I - Tüpfelchen zu einem wunderschönen Buch. Ich muss allerdings auch sagen, dass dieses Buch wahrlich nur etwas für echte Tolkien - Fans ist. Für jene, die eine völlig neue Geschichte erwarten, ist dieses Buch vielleicht sogar eine kleine Enttäuschung. Christopher Tolkien hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedeutung des Silmarillions hervorzuheben, was auch sein Vater bis zum Schluß verfolgt hat. Ich muss zwar auch gestehen, dass ich die vorherigen Bände "Beren und Luthien" und die "Die Kinder Hurins"nicht gelesene habe, aber das tat dem Buch auch keinen Abbruch getan hat. Dieses Buch ist quasi kein richtiges .. Lesebuch, sondern eher ein Buch für Liebhaber. Ein Buch für Fans, die die Welt von J.R.R. Tolkien mit Hilfe von Christopher Tolkien ein wenig auf andere Art und Weise kennenlernen und erforschen möchte. Mir hat dieses Buch wirklich sehr gefallen und es hat noch einmal einen kleinen anderen Blickwinkel auf die Schreibweise und das Leben des Autors geholfen. Ich danke nicht nur Christopher Tolkien, sondern auch dem Übersetzer Helmut W. Pesch, dass ich dieses Buch in mein Bücherregel intergrieren durfte. Und vor allem dem Klett Cotta Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte.

2

Mühsam, der Stil ist definitiv nicht wirklich fesselnd. Es ist interessant für eingefleischte Fans.

4

Rezension | Der Fall von Gondolin von J. R. R. Tolkien Beschreibung &nbsp; Zwei gro&szlig;e M&auml;chte stehen einander gegen&uuml;ber, auf der einen Seite die Macht des b&ouml;sen Morgoth, auf der anderen Seite Ulmo der Herrscher &uuml;ber alle Meere, Seen und Fl&uuml;sse. Morgoths Hass gegen Turgon, den K&ouml;nig von Gondolin ist unbeschreiblich gro&szlig; und so setzt der m&auml;chtige Herrscher alles daran, die Stadt Gondolin zu finden und zu zerst&ouml;ren. Sein Gegenspieler Ulmo hingegen schickt Tuor auf den Weg in die verborgene Stadt Gondolin um das Schlimmste zu verhindern. Trotz des gef&auml;hrlichen Weges kommt Tuor heil in Gondolin an und heiratet dort die Tochter Turgons. Zusammen bekommen sie einen Sohn, dem sie den Namen Earendil geben. Doch die Familienidylle h&auml;lt nicht lange an, denn Maeglins Eifersucht auf Tuor w&auml;chst stetig an, bis er einen schweren Verrat begeht. &nbsp; Durch den Verr&auml;ter erh&auml;lt Morgoth Kenntnis vom Standort Gondolins und f&uuml;hrt sogleich seine Armee aus Orks, Drachen und Balrogs in die Stadt. &nbsp; Meine Meinung &nbsp; &ldquo;Der Fall von Gondolin&rdquo; bildet eine der wichtigsten Geschichten des ersten Zeitalters von Mittelerde ab und z&auml;hlt mit &ldquo;Die Kinder H&uacute;rins&rdquo; und &ldquo;Beren und L&uacute;thien&rdquo; zu den drei &ldquo;Gro&szlig;en Geschichten&rdquo;. Zugleich ist dieser Band Schlussstein von Christopher Tolkiens Arbeit als Verwalter des Nachlasses seines Vaters J. R. R. Tolkien und Herausgeber weiterer Geschichten aus Mittelerde. &nbsp; Bereits im Vorwort zu &ldquo;Beren und L&uacute;thien&rdquo; merkt der damals 93 j&auml;hrige Christopher Tolkien an, dass dies wohl seine letzte Ver&ouml;ffentlichung sein wird, in dem aktuellen Vorwort zu diesem Buch korrigiert er sich hierbei darauf, dass &ldquo;Der Fall von Gondolin&rdquo; sicherlich die letzte Ver&ouml;ffentlichung von ihm ist. Mit seinen 94 Jahren liegt das nahe, doch wer wei&szlig; &ndash; vielleicht gibt es ja doch noch weiteres von Christopher Tolkien? Nachdem er sich nun einmal korrigiert hat, bin ich jedenfalls sehr gespannt. F&uuml;r alle Leserinnen und Leser die eine abgeschlossene Geschichte, wie es bei &ldquo;Der Herr der Ringe&rdquo; und &ldquo;Der Hobbit&rdquo; der Fall ist erwarten, m&ouml;chte ich darauf hinweisen, dass es sich bei dem vorliegenden Buch um Geschichtsfragmente handelt, die einen tieferen Einblick auf J. R. R. Tolkiens Arbeit erm&ouml;glichen. So wird die Geschichte von Turgon in verschiedenen Entwicklungsstadien abgebildet und durch Anmerkungen von Christopher Tolkien in einen verst&auml;ndlichen Zusammenhang gebracht. &nbsp; Besonders die l&auml;ngeren Fassungen &ldquo;Der urspr&uuml;nglichen Geschichte&rdquo; und &ldquo;Die letzte Fassung&rdquo; haben mir ausgesprochen gut gefallen. Lassen Sie doch erahnen wie beeindruckend ein vollendeter Roman &uuml;ber die Geschichte des Fall Gondolins geworden w&auml;re. Die eindrucksvolle Mythologie Tolkiens wird durch die typische Tolkien-Atmosph&auml;re, die durch wundervolle Landschaftsbeschreibungen hervorsticht, und durch sagenhafte Charaktere sowie einer passenden Sprache abgerundet. Fantasy-Liebhaber deren Herz besonders f&uuml;r Kampfszenen schl&auml;gt werden hier auf ihre Kosten kommen, denn Morgoth sendet seine geballte Kampfkraft nach Gondolin aus &ndash; so dass es zu einem imposanten Kampf um die Stadt kommt. Alan Lee setzt dem Buch mit seinen Illustrationen schlie&szlig;lich die Krone auf. Wie bereits in vielz&auml;hligen Werken Tolkiens liefert er die stimmungsvollen Bilder zu Tolkiens phantastischer Welt. &nbsp; Obwohl sich &ldquo;Der Fall von Gondolin&rdquo; um einiges fl&uuml;ssiger lesen l&auml;sst als die vorherige Geschichte um &ldquo;Beren und L&uacute;thien&rdquo;, die &uuml;ber mehrere Seiten in Versform verfasst ist, kann man diese Geschichtsfragmente einfach nicht mit einem bis zu Ende ausgearbeiteten Roman vergleichen. Man ben&ouml;tigt auf jeden Fall mehr Zeit um den Inhalt dieses Buches zu erfassen, und sei es nur um im Anhang oder in anderen Mittelerde-Werken Tolkiens nachzuschlagen. &nbsp; Fazit &nbsp; Ein Schmuckst&uuml;ck f&uuml;r die Tolkien-Fangemeinschaft in dem sich einmal mehr die Kunst von Tolkiens Schaffen zeigt.

3

Leider nicht so meins

Es gibt Werke, die sich lesen lassen wie eine abgeschlossene Sinfonie – und dann gibt es Der Fall von Gondolin, das eher an eine Reihe fragmentarischer Notizen erinnert, die ein großer Komponist hinterlassen hat. Es ist die Geschichte eines Untergangs, aber auch ein Zeugnis für die unvollendeten Ambitionen eines der größten Geschichtenerzähler unserer Zeit. Wer Tolkiens epische Tragödien kennt, ahnt bereits: Hier erwartet uns keine heitere Heldengeschichte, sondern das bittere Ende einer großen Ära. Ein wenig fühlt es sich an wie der Besuch eines berühmten Museums, in dem wir weniger ein vollendetes Kunstwerk betrachten als vielmehr eine Ausstellung von Skizzen, Vorstudien und verworfenen Fassungen. Christopher Tolkien, in bewundernswerter akribischer Kleinarbeit, hat diese Fragmente zu einer Art literarischer Archäologie zusammengefügt. Man kann und muss ihm dafür dankbar sein, doch das Resultat hat einen Preis: Die Geschichte von Gondolins Fall bleibt, trotz ihrer epischen Dimension, immer ein Fragment. Dass es sich dennoch lohnt, diesen Band zu lesen, steht außer Frage. Wer sich auf das Buch einlässt, bekommt eine der tragischsten und eindrucksvollsten Geschichten des Tolkien-Kosmos geboten. Tuor, der sterbliche Held, der vom Wassergott Ulmo selbst auserwählt wird, nach Gondolin zu reisen und die Stadt vor dem drohenden Untergang zu warnen, ist ein typischer Vertreter jener melancholischen Heldenfiguren, die Tolkiens Welt bevölkern. Doch seine Mission scheitert nicht an ihm selbst, sondern an der Starrsinnigkeit der Elben, die sich weigern, die Gefahr zu erkennen. Was folgt, ist eine der imposantesten Schlachtbeschreibungen, die Tolkien je verfasst hat: Drachen, Balrogs und ganze Heerscharen von Orks verwüsten die einst so prächtige Stadt – ein Spektakel von fast opernhafter Wucht. Die Kehrseite dieses Prachtbandes ist jedoch seine fragmentarische Natur. Die verschiedenen Versionen der Geschichte, die hier versammelt sind, lassen ahnen, was hätte sein können, wenn Tolkien sein Werk vollendet hätte. Besonders schmerzhaft ist der abrupte Abbruch der sogenannten "Letzten Version" aus dem Jahr 1951, die einen literarisch anspruchsvollen und ausgereifteren Erzählstil andeutet. Hier zeigt sich der große Wermutstropfen dieses Bandes: Er ist nicht der große epische Roman, den Tolkien möglicherweise schreiben wollte, sondern eine Spurensuche im literarischen Nachlass. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Der Fall von Gondolin ist kein Roman, sondern ein literaturwissenschaftliches Dokument. Wer auf eine stringente Erzählung hofft, wird enttäuscht sein, doch wer bereit ist, sich in die Tiefen von Tolkiens Schaffensprozess zu begeben, wird belohnt. Besonders hervorzuheben ist die Hörbuchfassung dieses Werkes, die ich als Rezensionsexemplar erhalten habe. Gert Heidenreich und Timmo Niesner als Sprecher leisten dabei hervorragende Arbeit. Ihre Stimmen fangen die melancholische, fast mythische Atmosphäre der Geschichte perfekt ein und verleihen den Fragmenten eine besondere Tiefe. Die mp3-CD-Qualität entspricht dem gewohnt hohen Standard von "Der Hörverlag" und sorgt für ein klares und angenehmes Hörerlebnis. Zusätzlich liegt dem Hörbuch ein kleines Booklet bei, das ein Namensverzeichnis, Stammbäume und eine Karte von Beleriand enthält – eine wertvolle Hilfe, um sich in der komplexen Welt von Mittelerde zurechtzufinden. Es bleibt das bittersüße Gefühl, mit diesem Band das letzte große Werk unter der Ägide von Christopher Tolkien in Händen zu halten. Insofern ist es nicht nur die Geschichte von Gondolin, die hier zu Ende geht, sondern auch eine Ära der posthumen Tolkien-Editionen. Ob man dieses Buch nun als glorreiches Vermächtnis oder als editorische Geduldsprobe sieht – eines ist sicher: Die Faszination für Mittelerde wird uns noch lange erhalten bleiben.

5

Tolkien eben. Genial

Ich kann nicht mehr sagen, als genial. Einfach nur genial.

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