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Unterhaltsam aber wenig spannend. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt
Getrieben von Rache und Trauer wegen dem Mord an ihrer Schwester, kommt Cyra die fast aberwitzige Idee, sich in eine Serienkiller- Selbsthilfegruppe einzuschleusen. Meine Entscheidung, sie auf die Jagd des potenziellen Killers zu begleiten, schien mir anfangs eine gute zu sein. Je mehr Zeit ich mit Cyra und den Serienkillern verbrachte, desto mehr wurden meine Nerven strapaziert. Die Ambivalenz , die die Protagonistin in ihrem Inneren mit sich schleppt, spielt in diesem Roman eine große Rolle und ist erstaunlich präzise ausgearbeitet. Wohl dosiert entscheidet sie, was sie zu welchem Zeitpunkt über sich preisgeben soll. Trotz ihrer Vorzüge, konnte ich mich nicht mit ihr identifizieren, sie war mir schlichtweg gleichgültig. Leider konnten die restlichen Charaktere alle nicht überzeugen. Der Titel erweckte Erwartungen, die schlussendlich nicht erfüllt wurden. Warum verzichtet die Autorin darauf, die Leser mizunehmen auf eine Reise in die Abründe der psychisch gestörten Antagonisten? Wo bleibt der Fokus auf die Selbsthilfegruppe, durch den der Thriller sicherlich an Tiefe gewonnen hätte? Der Schreibstil ist angenehm einfach, in alter Thriller Manier, liest man immer weiter. Trotz fehlender Spannung und einer gewissen Vorhersehbarkeit, ließ ich es mir nicht nehmen, Cyra bei ihren Ermittlungen zu unterstützen und mitzurätseln. Leider haben sich auch einige Logikfehler und das Vertauschen von Vornamen eingeschlichen. Fazit: Muss man nicht zwingend lesen. Für Thrillerliebhaber, die Lust auf eine Story mit wenig Atmosphäre haben, könnte sich dennoch ein Blick lohnen. Vorsichtige Leseempfehlung❗️

4 days ago
Unterhaltsam aber wenig spannend. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt
Getrieben von Rache und Trauer wegen dem Mord an ihrer Schwester, kommt Cyra die fast aberwitzige Idee, sich in eine Serienkiller- Selbsthilfegruppe einzuschleusen. Meine Entscheidung, sie auf die Jagd des potenziellen Killers zu begleiten, schien mir anfangs eine gute zu sein. Je mehr Zeit ich mit Cyra und den Serienkillern verbrachte, desto mehr wurden meine Nerven strapaziert. Die Ambivalenz , die die Protagonistin in ihrem Inneren mit sich schleppt, spielt in diesem Roman eine große Rolle und ist erstaunlich präzise ausgearbeitet. Wohl dosiert entscheidet sie, was sie zu welchem Zeitpunkt über sich preisgeben soll. Trotz ihrer Vorzüge, konnte ich mich nicht mit ihr identifizieren, sie war mir schlichtweg gleichgültig. Leider konnten die restlichen Charaktere alle nicht überzeugen. Der Titel erweckte Erwartungen, die schlussendlich nicht erfüllt wurden. Warum verzichtet die Autorin darauf, die Leser mizunehmen auf eine Reise in die Abründe der psychisch gestörten Antagonisten? Wo bleibt der Fokus auf die Selbsthilfegruppe, durch den der Thriller sicherlich an Tiefe gewonnen hätte? Der Schreibstil ist angenehm einfach, in alter Thriller Manier, liest man immer weiter. Trotz fehlender Spannung und einer gewissen Vorhersehbarkeit, ließ ich es mir nicht nehmen, Cyra bei ihren Ermittlungen zu unterstützen und mitzurätseln. Leider haben sich auch einige Logikfehler und das Vertauschen von Vornamen eingeschlichen. Fazit: Muss man nicht zwingend lesen. Für Thrillerliebhaber, die Lust auf eine Story mit wenig Atmosphäre haben, könnte sich dennoch ein Blick lohnen. Vorsichtige Leseempfehlung❗️
4 days ago










