Der Kurier des Zaren

Der Kurier des Zaren

Softcover
3.821
Klassische BelletristikRussische GeschichteDer Courier Des CzarFranzösische Literatur

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Description

Das russische Zarenreich zur Zeit Alexanders II.: Irkutsk, die Hauptstadt Ostsibiriens, ist telegraphisch nicht mehr zu erreichen, doch der dortige Großfürst, der Bruder des Zaren, muss vor dem Verräter Ogareff gewarnt werden. Eine Depesche muss nach Sibirien – und überbringen soll sie der junge Offizier Michael Strogoff. Von Moskau aus geht es quer durch das Reich nach Irkutsk in Sibirien. Eine abenteuerliche Reise, die in die Weiten des russischen Zarenreichs führt und für den unerschrockenen Kurier zahlreiche Intrigen und Gefahren bereithält.
Eine Erzählung über die Entschlossenheit und den Mut eines Helden, der vor dem historischen Hintergrund der Eroberung Sibiriens seine Mission, sein Leben und seine Liebe verteidigen muss. – Mit einer kompakten Biographie des Autors

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Adventure
Format
Softcover
Pages
294
Price
14.40 €

Posts

4
All
3

Ist halt ein Abenteuerroman 😅

Ich versuche fair zu sein und gebe drei Sterne, obwohl ich nicht viel Freude an dem Roman hatte. Wir haben es als Buchclub-Buch gelesen und tatsächlich stand es schon länger auf meiner Liste, einfach, weil ich hin und wieder gerne mal einen Klassiker lese. Jedoch war mir schnell klar, dass es mir nicht zusagt. Ich sehe das aber nicht als Fehler des Buches, denn ich bin einfach kein Fan von Abenteuerromanen und dies, na ja, ist ein klassischer Abenteuerroman. Doch auch unter dem Hinblick und meiner Bemühung fair bewerten zu wollen, sind die drei Sterne in Ordnung. Der Roman zieht sich an einigen Stellen sehr und wiederum das erhoffte Ende ist gefühlt auf einer Seite erledigt.

Ist halt ein Abenteuerroman 😅
4.5

Ein tolles und vor allem zeitloses Abenteuerbuch des großen Jules Verne, das mir sehr viel Freude bereitet hat.

3

Relativ kurzes Buch. Schöner historischer Reiseroman. Erzählart ist manchmal etwas ungewöhnlich wenn über den Leser geschrieben wird und Jules Verne sich genötigt fühlt den Leser daran zu erinnern, was er schon weiß. Davon abgesehen eine spannende Reise durch das vom Krieg bedrohte russische Sibirien.

3

Ein spannungsreicher Abenteuerroman

Das Buch erinnert mich etwas an die Abenteuergeschichten, die mich als Kind gefesselt haben. Auch für mein heutiges Ich war es eine kurzweilige, spannungsreiche Leseerfahrung. Es wird wenig überraschen, dass die Handlung im Vordergrund steht: Die Erzählung nimmt rasch Fahrt auf, bleibt temporeich und enthält zahlreiche Spannungselemente. Es gibt einige gelungene Wendungen und ich mochte, wie manche Stränge zusammenlaufen. Es werden immer wieder geographische Details eingestreut, durch die man einen Eindruck von der russischen Landschaft erhält. Spannend fand ich auch die Einblicke in das Leben zur damaligen Zeit und in die kulturellen Sitten und Bräuche der verschiedenen Völker - wobei die Darstellung natürlich vor dem Hintergrund zu sehen ist, dass sie aus der Perspektive eines französischen Mannes im Jahr 1876 geschrieben wurde. Auch wenn die Handlung im Vordergrund steht, kommen die Figuren für mein persönliches Empfinden etwas zu kurz: Michael Strogoff ist ein Held wie er im (stereotypischen) Buche steht: Stärker als ein Bär, ehrenhaft, zielstrebig, bewahrt stets einen kühlen Kopf, eilt Frauen und in Not Geratenen zur Hilfe. Nadja ist eine familienverbundene junge Frau, die nie klagt und stets hilfsbereit ist. Iwan Ogareff wird - von Beginn an - als Verräter und böser Schurke gezeichnet. Insgesamt bleiben die Figuren eher flach. Sie sind einseitig gut oder böse. Eine nennenswerte Entwicklung findet nicht statt. Ein humoristisches Element bringen die Szenen zweier, sich kabbelnder, ausländischer Journalisten in die Erzählung. Was vielleicht noch erwähnt werden sollte, ist, dass das Buch zunehmend brutaler wird.

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