Komm spielen

Komm spielen

Softcover
3.762

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Description

Diesem Sog werden Sie sich nicht entziehen können: ein Thriller der Extraklasse.

Das Grauen ist ihnen auf den Fersen.

Hinter Annie liegt das schlimmste Jahr ihres Lebens. Also zieht sie mit ihrem kleinen Sohn Charlie für eine Weile weg aus dem hektischen New York ins gemütliche Castle Creek, wo die beiden langsam wieder Frieden finden. Doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen mit diesem idyllischen Ort. Ein merkwürdiger Unfall reiht sich an den nächsten. Zuerst glaubt Annie noch an Zufälle. Doch bevor sie sich einen Reim darauf machen kann, gerät Charlie in Gefahr. Annie muss handeln, und zwar schnell.

»Ein perfekter Page-Turner.« – The Times

Book Information

Main Genre
Horror
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
512
Price
17.50 €

Author Description

Linwood Barclay wurde 1955 in den USA geboren und lebt seit seiner Kindheit in Kanada. Nach dem Studium der Englischen Literatur in Ontario arbeitete er als Journalist. 2007 feierte er seinen Durchbruch als Schriftsteller, sein Debüt verkaufte sich über eine Millionen Mal. Er hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in der Nähe von Toronto. Mit »Komm spielen« beschreitet der internationale Bestsellerautor neue Wege in der Spannungsliteratur.

Posts

32
All

4.5/5 Sterne "Wo setzt sich etwas unaussprechlich Böses wie Sie zur Ruhe?" (...) zuckte mit den Schultern. "Florida."

Diese Geschichte hat mich von Skepsis zu Begeisterung gebracht, denn das ist ein übernatürlicher Thriller, der sich wie eine Hommage liest. Eine kleine Stadt, die immer mehr und mehr in Chaos versinkt, ein Chief, der herausfinden will, was der gemeinsame Nenner ist. Und ein seltsamer Laden, der irgendwie plötzlich aufgetaucht ist...na klingelt da was? 😅 Nachdem ich mir eine Weile dachte, wie schade das ist, dass ich hier grad etwas lese, das sich wie ein Werk Kings anfühlt, aber halt keines ist, hat sich das Gefühl spätestens dann gewandelt, als King selbst eine klitzekleine Referenz in der Geschichte bekam und ich es eigentlich doch schön fand, wie er eine große Inspiration hierfür ist, sogar selbst gelesen hat er das Buch. Die Geschichte teilt sich in 2 Handlungsstränge, einmal die Stadt Lucknow und den Ereignissen, denen Chief Harry nachgeht. Und einmal Annie und ihr Sohn, die sich in einem Ferienhaus einnisten. Die Charaktere haben mich genug mitfühlen lassen, um am Ende durchaus schockiert gewesen zu sein, denn mit diesem Ausgang habe ich so nicht gerechnet. Die Eskalation und der Showdown sind dann definitiv etwas, worauf man sich einlassen muss, wenn man sonst eher Realismus bevorzugt, davon bleibt hier nämlich nichts übrig, aber ich habs sehr gemocht und es hat sich schön leicht weglesen lassen. 🖤

3.5

Komm spielen war für mich definitiv mal etwas anderes 👀📚 Die Mischung aus Horror und Thriller fand ich richtig spannend, auch wenn ich erst etwas gebraucht habe, um komplett reinzukommen. Aber sobald die Geschichte Fahrt aufgenommen hat, wollte ich unbedingt wissen, was wirklich hinter allem steckt 😅 Besonders mochte ich die Charaktere: Annie und Charlie haben sich für mich sehr echt angefühlt, gerade weil ihre Reaktionen oft nachvollziehbar und emotional waren. Man fiebert richtig mit ihnen mit. Und Mr. Chu war sowieso eine der interessantesten Figuren im Buch — irgendwie mysteriös, unangenehm und gleichzeitig total faszinierend 👀 Seine Szenen hatten immer direkt diese besondere, leicht unheimliche Stimmung. Generell lebt das Buch total von dieser düsteren Atmosphäre 🚂 Manche Stellen waren für meinen Geschmack zwar etwas drüber und zwischendurch hatte die Story kleine Längen, insgesamt war es aber super spannend und definitiv schwer wegzulegen.

5

🚂 Willkommen in Castle Creek: der Art von Kleinstadt, aus der man lieber schnell wieder verschwinden sollte.

Nach einem schweren Jahr zieht Annie gemeinsam mit ihrem Sohn Charlie aus dem hektischen New York in das beschauliche Castle Creek, um endlich zur Ruhe zu kommen. Doch hinter der idyllischen Kleinstadtfassade lauert etwas Dunkles. Merkwürdige Unfälle häufen sich und schnell wird klar, dass hier nichts dem Zufall überlassen ist, vor allem nicht, als Charlie plötzlich selbst in Gefahr gerät. Komm spielen hat mich komplett überrascht. Ich habe einen spannenden Thriller erwartet, aber bekommen habe ich eine Mischung aus Thriller, Horror und absolut unangenehmer Atmosphäre. Genau diese Art von Buch, bei der man beim Lesen ständig denkt: Nein. Nein nein nein. Das wird böse enden. Linwood Barclay schafft es unfassbar gut, Spannung aufzubauen. Vor allem die wechselnden Handlungsstränge sorgen dafür, dass man dauerhaft weiterlesen möchte, weil immer genau dann aufgehört wird, wenn es gerade richtig spannend wird. Dazu kommen einige Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Was ich außerdem richtig stark fand: Wie durchdacht alles war. Kleine Details, die erst nebensächlich wirken, bekommen später plötzlich Bedeutung und genau sowas liebe ich in Thrillern total. Auch die Charaktere waren hervorragend ausgearbeitet. Jede noch so kleine Eigenschaft schien später plötzlich Bedeutung zu haben und genau das hat die Story noch stärker gemacht. Und sagen wir mal so: Modelleisenbahnen werde ich nach diesem Buch definitiv mit anderen Augen betrachten… 👀 Fazit: 
Ein atmosphärischer Thriller mit Horrorelementen, düsterer Stimmung und richtig starken Wendungen. Packend, kreativ und absolut fesselnd – für mich ein echtes Highlight! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

🚂 Willkommen in Castle Creek: der Art von Kleinstadt, aus der man lieber schnell wieder verschwinden sollte.
4

Was für ein Ritt. Wollte einen Thriller & hab einen Horrorroman bekommen. Das Mögen hat aber gedauert. Das Lesen auch…

4

"Komm spielen“ (Original: Whistle) von Linwood Barclay

​Linwood Barclay hat sich längst einen Namen als Meister des subtilen Vorstadt-Terrors gemacht, doch mit „Komm spielen“ schlägt er eine Richtung ein, die selbst eingefleischte Fans überraschen wird. Wer hier einen klassischen, formelhaften Psycho-Thriller erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Barclay liefert stattdessen eine Hommage an den klassischen Grusel, die sich anfühlt wie ein verlorenes Meisterwerk von Stephen King. ​Die Handlung: Idylle mit doppeltem Boden ​Nach einem traumatischen Jahr sucht Annie mit ihrem Sohn Charlie Zuflucht im beschaulichen Castle Creek. Weg vom New Yorker Lärm, hinein in die vermeintliche Sicherheit der Kleinstadt. Doch die Fassade bröckelt schnell. Merkwürdige Unfälle häufen sich, und im Zentrum des Unbehagens steht ein Hobby, das eigentlich für Nostalgie und Kindheitsglück steht: Modelleisenbahnen. Als Charlie in das Visier dunkler Mächte gerät, verwandelt sich die Idylle in einen Albtraum. ​Warum dieses Buch aus der Masse heraussticht ​In einer Zeit, in der moderne Thriller oft auf Kurz-Kapitel und völlig überzogene Twists setzen, wirkt „Komm spielen“ angenehm entschleunigt und dadurch umso intensiver. • ​Atmosphäre statt Effekthascherei: Barclay fängt das Kleinstadt-Feeling perfekt ein. Die Nostalgie einer Modelleisenbahn wird hier meisterhaft in etwas zutiefst Unheimliches verkehrt. Wenn die Züge nachts von Geisterhand rollen, ist das Gänsehaut pur. • ​Der „King“-Vibe: Der Vergleich mit Stephen King drängt sich förmlich auf. Besonders In einer kleinen Stadt (Needful Things) lässt grüßen – ein mysteriöser Ladenbesitzer, eine Stadt, die langsam den Verstand verliert, und eine dunkle Bedrohung, die unter der Oberfläche brodelt. Barclay verbeugt sich sogar explizit vor dem Altmeister, indem er das Buch im Text erwähnt. • ​Charaktere mit Tiefgang: Annie und Harry sind keine austauschbaren Thriller-Reißbrettfiguren. Ihre Trauer und ihr Schmerz sind greifbar und geben der übernatürlichen Handlung das nötige emotionale Fundament. ​Die Struktur: Zwei Wege, ein Ziel ​Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt – hauptsächlich von Annie und Harry, flankiert von den verstörenden Ansichten des Spielzeugmachers Edwin Nable. Barclay nutzt zwei Zeitebenen und unterschiedliche Schauplätze, die er am Ende mit Präzision zusammenführt. Besonders hervorzuheben ist der „diabolische Mr. Choo Choo“ – allein der Name ist Programm. ​Fazit: Ein Muss für Fans des Unheimlichen ​„Komm spielen“ ist düster, creepy und emotional tiefgründig. Es ist kein Buch, das man mal eben zwischendurch liest, sondern eines, in das man eintaucht, bis man selbst bei jedem fernen Pfeifen einer Lokomotive zusammenzuckt. 🚂 ​Wer bereit ist, sich auf ein übernatürliches Element einzulassen und eine Vorliebe für atmosphärischen Grusel hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Lass dich auf das Spiel ein – aber wunder dich nicht, wenn du danach eine Modelleisenbahn mit anderen Augen siehst 🤣😱

"Komm spielen“ (Original: Whistle) von Linwood Barclay
5

Linwood Barclay, ein Autor, der mir durch das Buch „Ohne ein Wort“ im Kopf geblieben ist. „Komm spielen“ hält hier genau das, was es verspricht. Was man erwartet hat wäre hier falsch, denn das habe ich ganz bestimmt nicht erwartet. Dieses wirklich fesselnde und bis zum nervenzerreißende Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut in seinen Bann gezogen. Durchgelesen in 24 Stunden. Annie, die nach einen sehr schweren Jahr, mit einem Schicksalsschlag und weiteren Problemen, den Sommer mit ihrem Sohn Charlie in einer anderen Stadt verbringt wirkt sofort sympathisch und sehr nahbar. Eine Protagonistin, die man sofort mag. Die Geschichte fängt plätschernd an, aber es baut sich wirklich Seite für Seite eine gewisse Stimmung auf, bei der man einfach wissen MUSS wohin die Reise geht. Thematisch war ich nicht sofort abgeholt, denn sonst liegen meine Berührungspunkte eher nicht bei Modelleisenbahnen und das werden sie nach diesem Buch vermutlich auch nie, aber die Atmosphäre, die Menschen, die einzelnen Einblicke in die jeweiligen Geschichten, ließen sich einfach super lesen und haben mich als Leser total abgeholt. Das gewisse Etwas von Übernatürlichen verleiht der Geschichte um Annie und ihrem Sohn Charlie was Besonderes. Jeder Charakter steht für sich, die Nachbarn Daniel und Dolores in dem Sommerhaus, der Polizist mit seiner Frau Janice und deren Sohn und natürlich Edwin Nabler, der Besitzer des Modelleisenbahnladens. Während des Lesens dachte ich noch, dass die Geschichte auch von Stephen King sein könnte und siehe da, er durfte auch mal reinlesen. Ich habe lange keine fünf Sterne mehr vergeben, aber jetzt wird es mal wieder Zeit. Herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar. Hier hatte ich besonders viel Spaß! 5 von 5 Sterne.

4

Die Geschichte gefiel mir insgesamt sehr gut, hat aber anfangs ein paar Längen, dann wurde es richtig spannend. Das Ende allerdings konnte mich nicht überzeugen, es kommt sehr abrupt und etwas flach und lässt mich mit Fragen zurück. Ich finde, mit diesem ersten Ausflug ins Mystery / Horrorgenre hat der Autor einen soliden Start hingelegt. Der Autor hat einen packenden bildhaften Erzählstil und versteht es zu fesseln. Es wird einmal Annies Geschichten erzählt, die mit ihrem Sohn Urlaub auf dem Land macht. Und dann gibt es die Geschichte, in der Vergangenheit, in der Unerklärliches und Unheimliches in einem kleinen Ort passieren, am Ende führt alles zusammen. Die Geschichte hatte Vibes von Stephen Kings In einer kleinen Stadt (Needful Things).

4

Also als das Grauen, das an deren Hacken hängt, wurde ich mich ja jetzt nicht bezeichnen. Frech eigentlich, den eigentlich haben die mich doch gefragt, ob ich zum Spielen kommen möchte. Lächerlich eh. Aber wer sind denn die? Die sind eigentlich eine ganze Kleinstadt rund um „Annie“, „Harry“ und „Charlie“. Mit ihnen bin ich gern durch die Geschichte getuckert, wobei ich jetzt aber keine tiefgründige Bindung aufgebaut hab. Aber für die Geschichte hier hats gepasst. Die Geschichte, gutes Stichwort. Ein wilder und vor allem auch ein unerwarteter Ritt. Das da auf einmal King Vibes herrschen und es abgespacet wird, das hab ich definitiv vorher nicht kommen sehen. Aber egal es ist wie es ist, also spielt man das Spiel halt mit. Nachdem ich also die Überraschung abgeschüttelt hab, bekam ich eine Geschichte, die zwar nicht gerade die rasanteste war, aber dafür umso atmosphärischer mit dieser gewissen Sogwirkung. Zumindest bekommt man das, wenn man Chris heißt, den ich fand das ganze schon stark. Das ganze spielt in zwei Zeitebene und wird aus der ein oder anderen Perspektive erzählt. Zumindest gab es meistens viele kleine Kapitel, aber auch die längeren machten hier wenig Probleme. Allgemein bin ich sehr gut durchgekommen. Jeder der es mit King oder allgemein diesem creepy Zeug hält, ist hier richtig und sollte zumindest mal zum spielen vorbeischauen. Eventuell gibts eine kleine Modelleisenbahn als Hauptgewinn. Was ist euer Lieblingsspiel?

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1

Was.war.das? 🤯

Der Einstieg in die Story ist auf den ersten Seiten immer wieder verwirrend. Es wirkt wie nichts Halbes & nichts Ganzes, von einem angenehmen Lesefluss war ich leider weit entfernt. Immer mal wieder blicken interessante Ansätze durch, die aber im nächsten Kapitel dann schon wieder verworfen werden, um mit einer ganz anderen Storyline fortzufahren, was mich immer wieder irritiert hat 🫠 Auch im Verlauf kam für mich leider keine Spannung auf & die ganze Geschichte fühlte sich auch bei der Hälfte noch nach „Anfang“ an... Die Charaktere blieben für mich sehr oberflächlich. Die Story plätschert dann so vor sich hin und es passiert eigentlich nicht wirklich viel & wenn, dann immer wieder dasselbe bishin zu Szenen die wirklich sehr fragwürdig sind 🚬😳 Der Fokus liegt hier eindeutig auf Modeleisenbahnen...🚂 tufftufff ich konnte es nicht mehr lesen, noch hören, ich fühlte mich nur noch benebelt & die Hintergründe die dann schnell ins Übernatürliche und zugleich total absurde abdriften hab ich so gar nicht gefühlt. Das Setting hätte Potential gehabt: ein abgelegenes Haus, idyllische Landschaft aber irgendwie rückt das hier völlig in den Hintergrund 😫 Auch der weitere Verlauf lies mich nur noch mit dem Kopf schütteln 😭 ich war einfach fassungslos und hab gar keine Worte für diese abstruse Handlung! So fühlt sich wohl Nahtoderfahrung an! Ich hab den Zug schon auf mich zufahren sehen 🚂 & war froh, als ich das Buch zuklappen konnte und der Nebeltraum ein Ende nahm. Fazit: Eine Mischung aus Möchtegern Mystery-Horror-Fantasy welches für mich persönlich wenig mit Thriller zutun hatte. Seiten mit vielen fragwürdigen, unorthodox konstruieren Szenen die in ein Finale münden, welches mich einfach fassungslos zurück lässt und ich mir leider die Frage stelle: Was wollte der Autor mit dieser Geschichte zum Ausdruck bringen? ❓ 𝐁𝐞𝐢 𝐰𝐞𝐥𝐜𝐡𝐞𝐦 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐡𝐚𝐛𝐭 𝐢𝐡𝐫 𝐞𝐮𝐜𝐡 𝐳𝐮𝐥𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐠𝐞𝐝𝐚𝐜𝐡𝐭: 𝐰𝐚𝐬 𝐛𝐢𝐭𝐭𝐞 𝐰𝐚𝐫 𝐝𝐚𝐬? 😭 Ich kann für diese Story absolut keine Lesempfehlung aussprechen 🥺

Was.war.das? 🤯
4

4 - 4.5 ⭐️ für diese Geschichte, die mich von vorne bis fast ganz hinten begeistert hat! Es liest sich fast wie eine Hommage an Stephen King und ist doch ganz eigenständig in der Erzählweise. Ich hab die Charaktere geliebt, die Wendungen, die die Story genommen hat und auch wie konsequent der Autor seiner Story folgt - einfach skrupellose Momente 🤭. Das Ende hätte meiner Meinung nach noch 100 Seiten vertragen, da es doch recht schnell ging. Aber das ist ein Abzug in der B-Note. Auf jeden Fall empfehlenswert

3.5

Komm spielen von Linwood Barclay aus dem Aufbau Verlag startet mit einer richtig starken Grundidee. Im Mittelpunkt steht eine alte Modelleisenbahn, die scheinbar Wünsche erfüllt, dabei aber nach und nach Unglück und Gewalt auslöst. Bereits die ersten Kapitel erzeugen eine unangenehme Stimmung, weil Barclay alltägliche Situationen langsam ins Bedrohliche kippen lässt. Im Zentrum der eigentlichen Handlung steht Annie Blunt, eine Kinderbuchautorin, die nach einem katastrophalen Jahr mit ihrem Sohn Charlie nach Castle Creek zieht. Ihr Mann ist gestorben, zusätzlich belastet sie die Schuld am Tod eines Jungen, der durch Einfluss ihrer Bücher ums Leben kam. Annie hofft auf Abstand von New York und auf einen Neuanfang, wirkt dabei aber von Beginn an emotional erschöpft und innerlich zerbrochen. Diese psychische Belastung macht sie glaubwürdig, gleichzeitig bleibt sie als Figur überraschend blass. Viele Entscheidungen trifft sie kaum selbst, stattdessen reagiert sie meist nur auf die immer bedrohlicher werdenden Ereignisse um sie herum. Charlie, ihr 10jähriger Sohn, funktioniert als Figur deutlich besser. Seine Einsamkeit nach dem Verlust des Vaters, in der neuen Umgebung und seine Begeisterung für die alte Eisenbahn, die er im Schuppen findet, wirken nachvollziehbar und sorgen für die beklemmendsten Szenen des Buches. Gerade weil er noch jung ist und die Gefahr nicht vollständig versteht, entsteht ein unangenehmes Gefühl beim Lesen. Viele der stärksten Momente drehen sich um ihn und darum, wie die Eisenbahn immer mehr Einfluss auf sein Verhalten und die Umgebung nimmt. Zusätzlich gibt es noch Nebenhandlungen und Perspektivwechsel, unter anderem rund um Sheriff Harry Hook, der seltsame Todesfälle und verschwundene Menschen untersucht. Harry bleibt als Figur wesentlich greifbarer, weil er aktiv handelt und versucht, die Zusammenhänge zu verstehen, während Annie häufig passiv bleibt. Die Handlungsstränge rund um Polizeichef machen den Roman leider auch unnötig lang. Mit über 500 Seiten zieht sich die Geschichte besonders im Mittelteil deutlich. Viele Szenen wiederholen dieselben Andeutungen: Menschen verhalten sich merkwürdig, etwas Unheimliches passiert, die Figuren ahnen Gefahr – ohne dass die Handlung wirklich entscheidend vorankommt. Problematisch ist auch der Wechsel vom Mystery-Thriller zum sehr offensichtlichen Horrorroman. Anfangs lebt das Buch stark vom Ungewissen und davon, dass man ständig nach rationalen Erklärungen sucht. Später setzt Barclay jedoch immer stärker auf übernatürliche Elemente und eskalierende Gewaltszenen. Dadurch verliert die Geschichte einen Teil ihrer Spannung, weil vieles nicht mehr geheimnisvoll wirkt, sondern einfach paranormal erklärt wird. Der Roman erinnert dabei oft deutlich an typische Kleinstadt-Horrorromane von Stephen King, erreicht aber weder dessen Figurenstärke noch dessen emotionale Tiefe. Anfangs lebt die Geschichte davon, dass man noch nach realistischen Erklärungen sucht. Später dominieren jedoch paranormale Elemente immer stärker. Trotzdem hat Komm spielen einige klare Stärken. Die Atmosphäre ist über lange Strecken düster und bedrückend, besonders die Szenen rund um den Schuppen, die Eisenbahn und die verlassen wirkende Kleinstadt bleiben im Gedächtnis. Barclay schreibt außerdem sehr flüssig. Insgesamt wirkt der Roman aber wie eine Geschichte mit starkem Anfang, die sich im Verlauf zu sehr ausdehnt und am Ende mehr auf Horrormystery als auf echte Spannung setzt. Dennoch würde ich das Buch für die Liebhaber des Mystery Genre empfehlen. Es liest sich angenehm leicht und bietet durchaus gute Unterhaltung.

3.5

Autorin Annie Blunt, die mit ihren Kinderbüchern bekannt geworden ist, benötigt dringend ein Tapetenwechsel. Nach dem Tod ihres Mannes John ist sie alleinerziehend und möchte mit ihrem Sohn Charlie eine Weile weg aus New York. Ihr Lektor mietet für Mutter und Sohn ein Haus in Castle Creek, einem Städtchen auf dem Land. Kaum angekommen, gehen merkwürdige Dinge in dem Haus vor. Zudem wird ein toter Mann in einem Strassengraben in Lucknow, unweit von Annies neuem Zuhause, gefunden. Als sich noch ein weiterer Unfall ereignet, weiss Annie nur eines: Sie muss so schnell wie möglich mit Charlie weg ... Die Geschichte beginnt 2011 aus der Sicht von einem kleinen Jungen, der eine elektrische Eisenbahn bekommt. Er ist mit einer bösartigen, älteren Schwester geschlagen. Die drei Jahre ältere Glynis quält ihren kleinen Bruder Jeremy, wo sie kann und ich hatte Mitleid mit ihm. Das Leben der Familie verwandelt sich schon bald zur Katastrophe und ist federführend für die folgende Handlung, die sich in der Gegenwart abspielt. Hier benötigte ich erst einmal Durchhaltewillen. Denn scheinbar endlos lange führt der Autor seine Leser in das Leben von Annie Blunt und ihrem Sohn Charlie ein. Es geht oft um die Annies Arbeit an ihren Kinderbüchern mit einem Pinguin als Protagonisten, der Arbeit von Annies verstorbenem Mann und dem Plot gebenden Thema Modelleisenbahnen und rund um deren Bau und Faszination. Es dauert und dauert bis wieder Thrill in die Story fliesst. Das geschieht ab der Ankunft von Mutter und Sohn in dem seltsamen Haus, das sie gemietet haben. Ab da geht es Richtung Horror und spielt mit übernatürlichen Elementen. Splitterwelten lassen grüssen. Eine Richtung, die ich nicht erwartet habe und bei der ich zweigeteilt bin. Einerseits hat mir die unterschwellige gruselige Atmosphäre dort in dem Spukhaus gefallen. Andererseits ahnte ich, dass der Grund dafür mystische, übernatürliche Energien sind. Ich habe es nicht so mit Geschichten, die einen Fantasy ähnlichen Touch haben. "Komm spielen" gehört bedauerlicherweise dazu, auch wenn man das aus dem Klappentext nicht heraus lesen konnte. Linwood Barclay hat einen Horror-Fantasy-Thriller geschrieben, der mich leider aus den obengenannten Gründen nicht ganz erreichen konnte.

2

Wilder Mystery-Horror statt Thriller.

Die Kinderbuch-Autorin Annie hat das wohl schlimmste Jahr ihres Lebens hinter sich, steht vor einer Schreib -und Zeichenblockade, und sucht einen möglichen Ausweg aus ihrem Loch. Gemeinsam mit ihrem Sohn Charlie mietet Annie über den Sommer ein Ferienhaus auf dem Land um zu verarbeiten und den Kopf wieder frei zu bekommen. Annies Plan scheint zu funktionieren bis Charlie in dem Ferienhaus eine alte Modelleisenbahn findet, aufbaut und zu spielen beginnt. Ab diesem Moment geschehen im und um das Haus seltsame Dinge. Die Eisenbahn stammt aus einem Laden im etwas weiter entfernten Lucknow, wo sich nach der Eröffnung des Ladens vor 23 Jahren ebenfalls seltsame und grausame Dinge zugetragen haben. Der Einstieg in die Story, die wechselnd aus aktueller Sicht und der Ereignisse vor 23 Jahren geschrieben ist, ist ruhig und gelingt problemlos. Der Schreibstil ist gut, die Charaktere sind ok. Ab dem Zeitpunkt, zu dem der Leser den Besitzer des Modelleisenbahn-Geschäfts kennenlernt und die Story Fahrt aufnimmt, hab ich kurz gefeiert und die Story hätte ein toller Thriller werden können. Hier hat der Autor jedoch einen anderen Weg gewählt und damit für mich auf das falsche Pferd gesetzt. In diesem Fall auf die falsche Eisenbahn🫣. Entstanden ist ein Mystery-Horror-Thriller mit dem Fokus auf Übernatürliches und Unerklärliches. Dies geht überhaupt nicht aus dem Klappentext hervor und war dann leider auch nicht mein Genre. Das Ende hat es dann nochmal geschafft mich sprachlos zu machen, leider nicht im positiven Sinne. Vielleicht Geschmacksache, meins war es inhaltlich gar nicht. Schade [Unbezahlte Werbung - Rezensionsexemplar] Vielen Dank an Aufbau Verlage und Netgalley für das Rezensionsexemplar.

Wilder Mystery-Horror statt Thriller.
5

Uih... es fing ja ein bissel schleppend an. Aber dann lies es sich super lesen und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

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4.5

Mich hat das Buchcover & der darauf gedruckte Kommentar von Stephen King überzeugt das Buch zu kaufen 🤓 Für mich war es das erste Buch des Autors. Die Protagonisten konnten mich überzeugen, die, wie ich finde, authentisch & lebendig gestaltet sind, auch der Schreibstil hat mir zugesagt. Das Intro war mir hingegen etwas zu detailreich & daher auch sehr lang, ohne dass großartig was passierte. Der Lesefluss blieb dennoch erhalten. Sobald das Intro geschafft ist, wird es zunehmend fesselnd, unheimlich, spannend, was vor allem der sich aufbauenden düsteren Atmosphäre geschuldet ist, welche ein stetiges Gefühl von drohendem Unheil auslöst. Mir hat der Thriller (?) sehr gut gefallen, auch wenn er für mich mehr in die Kategorie Horror fällt. Auf die mystischen Elemente muss man sich einlassen.. die einen doch zwischendurch an Stephen King erinnern werden. Mal ein etwas anderes Buch, das mich insgesamt überzeugen konnte! 😊

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5

Beim Thriller "Komm spielen" von Linwood Barclay hat mich der Klappentext sofort neugierig gemacht, und auch das Cover lockt mit einer unheimlichen Atmosphäre, dem düsteren Haus und einem fast schon bedrohlich leuchtenden Rot 🏠🔴 Der Schreibstil ist gut lesbar und die Kapitel sind angenehm kurz gehalten, sodass man im Buch recht zügig voran kommt. Es gibt auch Zeitsprünge im Geschehen, die aber keinesfalls verwirrend sind. Die Geschichte ist in fünf Akte unterteilt, immer im Wechsel aus Annies und aus Harrys Perspektive. Anfangs wirken die Handlungsstränge der beiden zwar so, als würden sie ohne Zusammenhang einfach parallel laufen, fügen sich aber nach und nach zusammen und das Gesamtbild wird immer klarer. Annie ist verwitwet, alleinerziehende Mutter und verdient ihr Geld als Autorin von Kinderbüchern. Im vergangenen Jahr hat sie in diesem Zusammenhang einige traumatische Dinge erlebt, von denen sie nun gemeinsam mit ihrem Sohn Charlie Abstand gewinnen möchte und sich deshalb in ein Ferienhaus im idyllischen Castle Creek zurückzieht. Harry hingegen ist der Chief im nahegelegenen Lucknow und ermittelt in sehr mysteriösen Mord- und Vermisstenfällen, die das kleine Städtchen in Atem halten. Dabei steht er nahezu alleine da, da sämtliche Hilfe von auswärts mit den Folgen von 9/11 beschäftigt sind. Die Kapitel aus Annies Sicht fand ich etwas gruseliger mit dem Ferienhaus, dafür waren die Kapitel aus Harrys Perspektive mit den Morden umso spannender. Irgendwie hat mich das Buch auch an Stephen King erinnert durch die paranormalen Elemente. Außerdem habe ich nun eine Abneigung gegen Züge 🚂 "Komm spielen" ist die gesamte Zeit über fesselnd gewesen und für mich definitiv ein Lesehighlight, ich kann das Buch also definitiv empfehlen. ✨

4.5

Bisher kannte ich nur „rationale“ Thriller von Linwood Barclay. Mit „Komm spielen“ hat sich der Autor auf eine Stufe mit Stephen King gestellt und ist tief in den übernatürlichen Thriller/Horror eingetaucht. Er hat ein „altes“ Spielzeug, die Modelleisenbahn, wieder aufleben lassen und es zu einer Quelle des Übernatürlichen und Grauens gemacht. Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen aufgebaut, die sich am Ende auf unheimliche Weise kreuzen. In der Gegenwart spielen Anni Blunt und ihr Sohn Charlie die Hauptrollen: Anni, die eine bekannte Kinderbuchautorin ist, und ihr 10-jähriger Sohn Charlie nehmen sich eine Auszeit vom Stadtleben in New York und ziehen in ein einsames Haus. Im Schuppen entdeckt Charlie einen Karton mit Modelleisenbahnen… In der Vergangenheit lernen wir in der Stadt Lucknow den mysteriösen Ladenbesitzer Edwin Choo/Nabler und Polizeichef Harry Cook kennen. Innerhalb kürzester Zeit verschwinden nicht nur Haustiere, sondern auch Menschen … Der Roman ist durch den flüssigen und fast filmischen Schreibstil, den knackigen Dialogen, den kurzen Kapiteln sowie dem personale Erzählverhalten enorm fesselnd und wirklich nur schwer aus der Hand zu legen. Die Protagonisten sind so fantastisch ausgearbeitet. Das Setting und die Atmosphäre haben mich kurzzeitig in „The Needful Things“ von Stephan King katapultiert. Absolut faszinierend! Zwei kleine Kritikpunkte möchte ich noch erwähnen: die Länge des Buches und das Ende. Gerade im 1. Akt sind mir einige Passagen einfach zu langatmig gewesen. Und können wir bitte über das Ende reden, ohne zu spoilern: mir war das zu flach, überhastet und weist doch einige Logiklücken auf. Fazit: Wenn man Stephen King’s Bücher liebt und sich auf das Mysteriöse einlässt, dann gehört „Komm spielen“ definitiv auf die Wunschliste! Das Setting, die Atmosphäre und die Charaktere verschaffen einen beim Lesen definitiv eine Gänsehaut!!!

4

Übernatürlicher Thriller

Nach einem schweren Jahr gönnt sich Annie mit ihrem Sohn Charlie eine Auszeit in einem wundervollen Ferienhaus auf dem Land. Sie genießen die Ruhe außerhalb von New York, bis einige mysteriöse Unfälle passieren. Erst zweifelt Annie an ihrem Verstand und glaubt an Zufälle, bis ihr Sohn plötzlich in Gefahr gerät. Die Geschichte beginnt schleppend. Auf den ersten 100 Seiten passiert nichts, außer dass Annies Geschichte erzählt wird. Ihre Vergangenheit ist tragisch und sicherlich relevant für das ganze Buch, aber für einen Thriller war es einfach zu langatmig, sodass ich das Buch schon abbrechen wollte. Dann beginnt aber Akt 2, der 23 Jahre vor Annie und Charlie spielt und endlich nimmt die Geschichte Fahrt auf. Der Autor baut nervenzerreißende Spannung auf und beendet Kapitel mit einem Cliffhanger nach dem anderen. Er wirft viele Fragen auf und man kann direkt mit dem Chief Harry miträtseln und ermitteln. Zwischendurch ereignen sich immer wieder mysteriöse Fälle, die mich allerdings zwiegespalten zurück lassen. Vieles war für mich für einen Thriller zu übernatürlich, denn ehrlicherweise hatte ich beim Lesen des Klappentextes nicht mit solchen Elementen gerechnet, sondern mit einem normalen Thriller. Man sollte abwägen, ob das etwas für einen ist. Nichtsdestotrotz ist „Komm spielen“ ein spannender Pageturner mit unglaublicher Sogwirkung und einer sehr abgefahrenen Story.

3.5

Vielen Dank an Aufbauverlage und Netgalley für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt Hinter Annie liegt das schlimmste Jahr ihres Lebens. Also zieht sie mit ihrem kleinen Sohn Charlie für eine Weile weg aus dem hektischen New York ins gemütliche Castle Creek, wo die beiden langsam wieder Frieden finden. Doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen mit diesem idyllischen Ort. Ein merkwürdiger Unfall reiht sich an den nächsten. Zuerst glaubt Annie noch an Zufälle. Doch bevor sie sich einen Reim darauf machen kann, gerät Charlie in Gefahr. Annie muss handeln, und zwar schnell ... Meinung Das Cover und die Inhaltsangabe haben mich Neugierig gemacht. Der Prolog war vielversprechend. Als die Geschichte ihren Lauf nahm erwärmte ich mich für die Geschichte, die sehr atmosphärisch war. Ich habe einen gewissen Nervenkitzel verspürt. Mit dem Ende konnte ich mich nicht anfreunden, ein Rattenwolfmensch. Für mich zu abgehoben und unrealistisch. Da habe ich mir mehr vorgestellt. Lese Empfehlung

4

Thriller oder Horror?

Nach tragischen, lebensverändernden Ereignissen nimmt sich Kinderbuchautorin Annie mit ihrem kleinen Sohn Charlie eine Auszeit auf dem Land. Durchatmen, zu sich kommen, neue Inspiration und Kraft sammeln - das sollte in einem idyllischen Ort wie Castle Creek doch möglich sein. Doch so friedvoll wie es zunächst scheint ist es dort keinesfalls, irgendetwas unheilvolles scheint hier vor sich zu gehen… Vorab: „Komm spielen“ von Linwood Barclay ist kein klassischer Thriller, den man vielleicht erwarten mag, vielmehr ein ziemlich abgefahrener Horror-Thriller-Fantasy Mix. Auch ich habe in meiner Jugend die Bücher von Horror-Legende Stephen King verschlungen und so fühlte ich mich schnell an „Needful Things - In einer kleinen Stadt“ erinnert, wobei es sich in keinem Fall nur um einen billigen Abklatsch handelt. Vielmehr wartet die Story mit einer ebenso düsteren, bzw. unheilvollen Atmosphäre auf, einem geheimnisvollen Neuankömmling in einer Kleinstadt und merkwürdigen, unerklärlichen Ereignissen. Die Story ist von Anfang an auf ihre Art fesselnd, lässt sich sehr gut lesen, wobei die Hauptprotagonisten überaus sympathisch sind. Der Spannungsbogen ist gut gemacht, baut sich nach und nach auf, bis es zum Ende hin dann so richtig ins fantastisch-unrealistische „eskaliert“. Fazit: Da das Buch unter „Thriller“ läuft, hatte ich etwas anderes erwartet, wobei mir das Buch dennoch ganz gut gefallen und mich unterhalten hat. Dennoch muss man diesen Genre-Mix schon mögen oder zumindest für ihn offen sein.

3

Wenn Klappentext und Buch nicht zueinander passen 🥺

*Kann Spoiler enthalten* Der Klappentext klang nach Spannung, etwas Mysteriösem und Stephen King. Klar, dass ich das lesen wollte, immerhin bin ich mit King aufgewachsen. Lebendige Kuscheltiere, Langoliers und so weiter. Eine Spielzeugeisenbahn und ein Ratten-Wolf-Mensch standen jedoch nicht auf meiner Bingo-Karte für 2026. Die Kapitel waren unendlich lang, außerdem wurden innerhalb eines Kapitels mehrere Charaktere beleuchtet, hier hätte ich mir mehr Trennung gewünscht. Das Setting mit Gegenwart und Vergangenheit fand ich grundsätzlich gut, doch hier wurde leider Potenzial verschenkt. Den Bezug zu 9/11 gegen Ende finde ich ziemlich kritisch und unnötig. Die Auflösung rund um Annie und wie sich am Ende alles zusammengefügt hat, hat mir jedoch gefallen. Die Grundstory ist nett, das Ende war mir jedoch zu sehr Sci-Fi. Eine gute Grundidee, die leider zu langatmig umgesetzt wurde. Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen 🫣 Reziexemplar via NetGalley und Aufbau Verlage

Wenn Klappentext und Buch nicht zueinander passen 🥺
4

Was war das denn Bitte?! Dieses Buch war von Anfang bis Ende ein wilder Ritt. Mit "Komm spielen" betritt Linwood Barclay nämlich noch deutlich düstere Wege als in seinen sonstigen Thrillern. Ich war jedenfalls total gefesselt und habe das Buch in kürzester Zeit durchgesuchtet. Darum geht's: Annie braucht dringend eine Auszeit und zieht mit ihrem Sohn von New York ins beschauliche Castle Creek. Doch von beschaulich ist bald keine Rede mehr, denn ungewöhnlichen Vorfälle häufen sich. Erst verschwinden Haustiere, dann Personen, und seltsame Haushaltsunfälle treten auf. Und ehe sie sich es versehen, sind auch Annie und Charlie in höchster Gefahr. Das Buch lässt sich ganz schwer in ein Genre einordnen. Ist es noch Thriller oder schon Horror? Mich hat die Kombination aus spannenden und mystischen Elementen auf jeden Fall überrascht und überzeugt. Fazit: ein fesselnder Horror-Thriller für Fans von Stephen King!

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4

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich konnte es irgendwie gar nicht aus der Hand legen. Die Story aus der Gegenwart und Vergangenheit hat mir gut gefallen, das an auch einen Einblick hatte wie es damals zu allem gekommen ist.

4

Was habe ich hier gerade gelesen?!😍🖤 Komm spielen ist kein Thriller, der mit Vollgas startet. Ich habe etwas gebraucht, um richtig in die Geschichte hineinzufinden. Dranbleiben lohnt sich aber auf alle Fälle, denn mit der Zeit wird die Spannung immer intensiver und irgendwann möchte man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Thematik rund um die Züge fand ich sehr atmosphärisch und spannend umgesetzt. Für mich geht das Buch sogar schon eher Richtung Horror-Thriller, weil manche Szenen wirklich unter die Haut gehen und eine unheimliche, paranormale Stimmung erzeugen. Gerade das macht die Geschichte so besonders und hebt sie von klassischen Thrillern ab. Der Schreibstil ist dabei super flüssig und angenehm zu lesen. Durch die verschiedenen Perspektiven kam zusätzlich immer wieder Abwechslung in die Handlung, wodurch die Spannung konstant hoch blieb. Das Ende war dann wahnsinnig spannend und hat dem Buch einen richtig starken Abschluss gegeben. Wirklich sehr empfehlenswert. 🖤

5

Moral des Buches: kauf dir niemals eine Spielzeugeisenbahn

Großartiger Paranoler Thriller mit leichten Horror-Elementen

3.5

Anders als erwartet

Ich war absolut begeistert vom Klappentext und habe mich riesig auf das Buch gefreut. Leider war das Buch anders als ich erwartet habe. Es gab spannende Momente in denen ich voll mitgefiebert habe. Die Zeitsprünge haben mich bis zum Schluss leider etwas verwirrt. Das Buch hat mir paranormal Activity vibes gegeben. Für alle die Angst vor Thrillern haben das könnt ich beruhigt lesen. Es war eher ein ganz leichter Thriller. Es gab einige spannende Momente wo mich das Buch dann wieder voll gefesselt hat aber leider waren diese nicht all zu viel. Das Ende hat mich sehr verwirrt und ich fande es etwas zu sehr „an den Haaren herbeigezogen“. Insgesamt war das Buch ok für mich ok aber leider was ganz anderes als ich erwartet habe.

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Leider Horror und kein Thriller

Thriller sind ja bekanntlich mein Lieblingsgenre, und so begann ich mit hohen Erwartungen, „Komm spielen“ von Linwood Barclay, erschienen im Aufbau Verlag, zu lesen. Werbung. Danke an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Der ruhige Einstieg in die Geschichte wechselt zwischen den aktuellen Ereignissen und denen vor 23 Jahren, und gleich wurde mir klar, dass dies nicht mein Buch werden würde. Denn ich ging mit der Erwartung an einen Thriller an diese Storyline, aber schon gleich zu Beginn wird klar, dass das Ganze auf einen Mystery-Horror hinausläuft. Dies ist leider nicht so ganz mein Genre. Da es sich jedoch um ein Rezensionsexemplar handelt, hielt ich durch und las weiter. Der Schreibstil des Autors ist gut und flüssig; auch kann er diese völlig abgedrehte Geschichte gut mit Atmosphäre füllen. Nur leider war mein Problem die ganze Zeit die Storyline an sich. Denn diese Horror-Spielzeugeisenbahn, die eine gesamte Kleinstadt in Angst und Schrecken versetzt, war mir zu wild. Der Fokus wurde komplett auf das übernatürliche Phänomen und den Horror gesetzt, sodass ich den Autor komplett verlor. Aus dem Klappentext ging dies für mich nicht hervor, denn sonst hätte ich das Buch niemals angefragt. Das Ende machte mich dann noch einmal sprachlos, jedoch leider so gar nicht im positiven Sinne. Fans des Horror-Genres werden hier sicherlich mit diesem Buch auf ihre Kosten kommen; für mich war es leider nichts. Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, dieses Buch nicht als Thriller zu labeln, da dies der Geschichte und damit auch dem Leser nicht gerecht wird. Ich bin wahrscheinlich einfach nur mit komplett falschen Erwartungen an diese Storyline gegangen und wurde dadurch bitterlich enttäuscht. Von mir gibt es wegen des flüssigen Schreibstils 2 von 5 Sternen für diese weit hergeholte und mystische Geschichte rund um eine Horrorspielzeugeisenbahn.

3

Okay.

Von diesem Autoren habe ich bisher nur ein Buch gelesen und das ist auch schon wieder viele Jahre her. Da ich aber für einen guten Thriller immer zu haben bin, habe ich mich gefreut, das eBook von Netgalley und dem Verlag zum Lesen bekommen zu haben. Hier fängt die erste Schwierigkeit für mich schon mal an. Ein Thriller ist für mich so lange ein guter Thriller, solange eine realistische Story dahinter steckt. Sobald das ganze in den Mystery-Bereich abdriftet, verliert es für mich einfach automatisch an Spannung, da dann irgendwie alles passieren könnte, ohne Sinn und Verstand, weil man sich als Autor in dem Moment ja alles zurecht basteln kann. Auch hier war für mich dann einiges zu weit hergeholt und zu konstruiert. Nichtsdestotrotz ließ sich das Buch für mich gut und flüssig lesen. Die Aufteilung in die unterschiedlichen Akte haben die meiste Spannung hervorgebracht und die Story trotz der vielen Seiten viel Abwechslung gegeben. Annie konnte ich leider nicht viel abgewinnen. Die Sympathie blieb irgendwo auf der Strecke. Dafür mochte ich Ihren Sohn Charlie sehr gerne und auch Harry, den wir in den anderen Akten unabhängig von Annie kennen lernen, mochte ich sehr gerne. Wer gerne Mystery-Horror-Thriller liest, macht hier definitiv nichts verkehrt, für mich nicht ganz das Richtige.

3

Anders als erwartet

Bei "Komm spielen" hat mich direkt das Cover angesprochen. Der bedrohliche rote Himmel über dem Haus und auch die leicht roten Sprenkel auf dem Titel sorgen schon für Gänsehautfeeling. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er war flüssig und leicht zu lesen. Der Prolog war gleich richtig gut und ich dachte nur, wow da wird was kommen. Aber leider kam erstmal nicht viel. Der erste Teil rund um Annie hat sich ziemlich gezogen ohne dass etwas nennenswertes passiert wäre. Als dann der zweite Teil rund um Harry losging wurde es endlich interessanter und es kam Leben in die Geschichte. Im letzten Drittel nahm die Story dann richtig fahrt auf, aber leider in eine Richtung, die nicht so mein Ding ist, denn mit Mystery/Horror Elementen kann ich nicht wirklich was anfangen. Für Leser die sowas mögen, war der Verlauf sicher super aber ich persönlich fand es schade, dass das im Vorfeld nicht ersichtlich war, denn dann hätte ich mich nicht für dieses Buch entschieden. Wenn wo Thriller drauf steht, dann hätte ich auch gerne genau das und keinen Horror- oder Mysterythriller.

3.5

Guter Thriller mit viel Spannung

Der Schreibstil ist sehr detailreich und zugleich angenehm flüssig, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Besonders die Erzählerperspektive ist gelungen und trägt dazu bei, dass man sich das Leben von Anni und Charlie lebhaft vorstellen kann. Auch der Wechsel in die neue Umgebung wirkt stimmig und steigert die Spannung kontinuierlich. Allerdings verliert der Thriller nach seinem Höhepunkt deutlich an Stärke. Durch die zunehmende Anzahl an Protagonisten wirkt die Handlung unruhiger und teilweise unübersichtlich, sodass es schwerfällt, den zuvor aufgebauten Bildern und Eindrücken zu folgen. Die Geschichte wird stellenweise abstrus und verwirrend, was den Lesefluss beeinträchtigt und mich letztlich nicht mehr vollständig abholen konnte. Auch das Ende erscheint etwas konstruiert und weit hergeholt. Insgesamt ein spannender Ansatz mit starkem Beginn, der jedoch im Verlauf nachlässt – daher 3,5 von 5 ⭐️.

3

Was war das und wo wollte es hin???

Mein erstes Buch des Autors, nach dem Klappentext und dem Kommentar von Stephen King („Grandios“) sind meine Erwartungen dementsprechend hoch. Ich finde schwer in das Buch, zeitweise lege ich es zur Seite weil ich gar nicht recht warm werde. Nach ca 150 Seiten dann auf einmal kommt dank Harry langsam Fahrt in die Geschichte und ich sitze nicht nur einmal mit offen stehendem Mund da, so oft überschlagen sich die Ereignisse. Zu meinem eigenen Nachteil muss ich gestehen das ich im Prolog überlesen habe das es in zwei Zeitzonen spielt. So bin ich bei der Auflösung umso schockierter, denn gerade auf den letzten 100 Seiten wird das Tempo stark angezogen. Ich fand den Handlungsstrang um Harry deutlich interessanter als den bei Annie. So schnell wie sich die Ereignisse zuspitzen, so schnell ist nach der Auflösung die Luft raus. Damit hatte ich nicht gerechnet und das war mir irgendwie zu abgedreht. Für mystisches oder ähnliches habe ich nicht bezahlt. Liest sich gut, aber durch die erwähnten Punkte von mir nur 3 Sterne

3

Das war… weird?

Dieses Cover und der Klappentext schreien förmlich: Horrorfilm! Grusel! Spannung! Ganz so spannend und gruselig fand ich es aber leider nicht… Klappentext: Hinter Annie liegt das schlimmste Jahr ihres Lebens. Also zieht sie mit ihrem kleinen Sohn Charlie für eine Weile weg aus dem hektischen New York ins gemütliche Castle Creek, wo die beiden langsam wieder Frieden finden. Doch irgendetwas scheint nicht zu stimmen mit diesem idyllischen Ort. Ein merkwürdiger Unfall reiht sich an den nächsten. Zuerst glaubt Annie noch an Zufälle. Doch bevor sie sich einen Reim darauf machen kann, gerät Charlie in Gefahr. Annie muss handeln, und zwar schnell. Klingt doch erstmal ziemlich gut, oder? Der Einstieg ins Buch war auch cool, denn der Prolog fing direkt spannend und überraschend brutal an. Danach ging es aber für mich leider etwas bergab, denn es wurde erstmal sozusagen die Vorgeschichte zu den Geschehnissen aus dem Klappentext erzählt. Das hat sich ehrlich gesagt etwas gezogen… irgendwann gab es aber einen „2.Akt“ mit einem Charakter namens Harry und ich dachte „wer ist denn jetzt Harry?“. Es hat sich im Laufe des Buchs geklärt, anfangs wars aber ehrlich gesagt verwirrend. Es hat eine Weile gedauert, bis man wirklich die Zusammenhänge zwischen der Story rund um Annie und der Story zu Harry verstanden hat. Mir ganz persönlich haben die Kapitel rund um den Polizeichef Harry besser gefallen, denn in diesen Kapiteln wurde einiges erklärt und aufgearbeitet, sodass ich als Leserin mehr nachvollziehen konnte, wieso das alles in der Geschichte so passiert. Die Kapitel rund um Annie wirkten für mich teilweise fast schon eher nebensächlich, obwohl im Klappentext nur von ihr und ihrem Sohn die Rede ist. Auch die „merkwürdigen Unfälle“ haben auf sich warten lassen. Die Auflösung am Ende war… weird? Also ich hätte bei dem Klappentext und dem Cover irgendwie etwas ganz anderes erwartet. Insgesamt fand ich das Buch eher durchwachsen. Gegen Ende wurde es spannender, weil die Erzählweise schneller wurde und es weitere Geschehnisse gab. Das Ende hat also nochmal für Pluspunkte am Ende gesorgt, sodass ich jetzt sagen würde, das Buch war so lala. _____ Achtung, Spoiler: Habt ihr „Lake“ von Riley Sager gelesen? Das Ende von „Komm spielen“ geht in eine ähnliche Richtung wie die Auflösung von „Lake“…

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