Regen

Regen

Softcover
3.6743

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Description

Der Nr. 1- SPIEGEL-Bestseller. Eine ebenso mutige wie sehr persönliche Erzählung des internationalen Bestsellerautors.

Ein Mann kommt durchnässt aus dem Regen in eine Bar – auf die Bühne – und denkt über Verbrechen und Strafen nach, über das Großartige und das Schreckliche unserer Zeit, über die Würde des Menschen, die Einsamkeit, die Liebe, den Verlust und das Scheitern. »Regen« ist eine Erzählung in Form eines Theatermonologs, den Ferdinand von Schirach im Rahmen einer großen Premierentournee auf zahlreichen deutschen Bühnen selbst aufgeführt hat.

»Ein Mensch spiegelt sich in einem anderen Menschen. Sie wissen um den Anderen, um den Lebensmenschen, lange bevor Sie ihn zum ersten Mal sehen. Und mit ihm kehren die Bilder zurück: Der Sommer, das Hafergras, die Langsamkeit, das dunkle Grün der späten Nachmittage, der Regen.«

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
112
Price
12.40 €

Author Description

Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Seine Bücher wurden vielfach verfilmt und zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Die Theaterstücke Terror und Gott zählen zu den erfolgreichsten Dramen unserer Zeit, und Essaybände wie Die Würde des Menschen ist antastbar sowie die Gespräche mit Alexander Kluge Die Herzlichkeit der Vernunft und Trotzdem standen monatelang auf den deutschen Bestsellerlisten. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm u.a. die Erzählsammlung Nachmittage sowie der Theatermonolog Regen.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
30%
36%
N/A
N/A
10%
12%
20%
90%
20%
10%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
70%
68%
5%
90%

Pace

Fast50%
Slow0%
Moderate0%
Variable50%

Writing Style

Simple50%
Complex50%
Moderate0%
Bildhaft (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

136
All
4

"Menschen machen Fehler, sonst wäre am Bleistift kein Radiergummi."

Ich konnte mir unter diesem Buch nichts vorstellen. Ich ging mit einer Erwartung rein in die Geschichte, dass der Autor einen mal wieder mit seinem Schreibstil umhauen wird. Das ich letztendlich auf ein Zitat aus „Die Simpsons“ stoßen würde, hatte ich nicht erwartet. Die erste Hälfte des Buches fand ich nicht so aussagekräftig. Es war nicht komplett schlecht. Aber ich habe nichtmal verstanden, dass es sich dabei um den Mann in der Bar an einem verregneten Tag handelt. Erst viel später bin ich drauf gekommen. Der Monolog, den der Mann gehalten hat, hatte mich etwas verwirrt. Da von Schirach auch schon Bücher aus seiner Sicht geschrieben hatte, hatte ich zunächst angenommen, dass der Mann in der Geschichte Schirach ist, der über sich selbst redet. Dem ist aber nicht so. Irgendwie ist das Ding für mich durch gewesen. Dann kam aber die zweite Hälfte und ich muss sagen, dass diese wiederrum richtig gut war. Hier wäre es aber empfehlenswert das Buch "Nachmittag" von ihm vorher gelesen zu haben. Es geht in der zweiten Hälfte nämlich um ein Interview mit ihm, wo gerne auch Bezug auf das Buch "Nachmittag" genommen wird. Durch das Interview erhielt man Einblicke in die sehr interessante Persona von Schirach. Würde ich dieses Buch empfehlen? Ich denke schon, aber nur eher wegen des Interviews.

5

Achtung Spoiler

Zu Beginn habe ich etwas anderes erwartet, da ich auch nicht direkt entnehmen konnte, dass sich der Protagonist in einer Bar befindet, doch seinem Gedankenrausch konnte ich sehr gut folgen. Er war humorvoll und doch so tiefgründig. Es wurden Philosophen und Mythen aufgegriffen, die man entweder kannte und die Tiefgründigkeit verstand, oder eben in Kürze kennengelernt hat. Das Interview fand ich sehr inspirierend und ich konnte mir teilweise eine neue Denkweise aneignen bzw. Themen aus einer anderen Perspektive betrachten.

4

Ein anderer Schirach, aber nicht weniger beeindruckend

„Regen“ ist ein schmales Buch mit viel Substanz. Der erste Teil, ein Monolog in Form eines Bargesprächs, ist klug, präzise und voller feiner Beobachtungen – ganz im Stil, den man von Schirach kennt. Still, aber gedanklich stark. Im zweiten Teil folgt ein Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Es bietet spannende Einblicke in Schirachs Denken und erklärt, warum seine Bücher so sind, wie sie sind. Der Eindruck, den man von ihm bekommt: ein kauziger, sehr ehrlicher und sympathischer Mensch. Ein Buch, das man gerne weiterempfiehlt.

Ein anderer Schirach, aber nicht weniger beeindruckend
4

Interessant

Ich hab dann heute einfach zwei seiner Werke verschlungen und mir direkt noch ein paar andere auf die Wunschliste gepackt. Werde meine Bibliothek mal besuchen und darum bitten, aufzustocken😅👌 Eine ganz eigene Art Geschichten zu erzählen, die einen aber wirklich irgendwie fesselt. Es ist einfach so schön, nach den ganzen Monaten, wo man gefühlt nur Tiktok-Hype Bücher gelesen hat, mal wieder richtige "Bücher" zu lesen. Nicht falsch verstehen, aber ich gehöre schon zum alten Eisen mit fast 40 und finde es etwas ermüdend, in jedem zweiten Buch Spice zu finden... ich habe als junges Mädel die Bertelsmann Bücher meiner Mutter gelesen und da war an der Schlafzimmertür Feierabend und man hat sich dann am nächsten Morgen wieder getroffen 😅👌 Ich brauche die ganzen explizit beschriebenen Szenen nicht. Deshalb für jeden,der mal wieder war "anständiges" lesen will,hier eine klare Leseempfehlung ❤️

1.5

3/10 ✨

Den zweiten Part mit dem Interview fand ich wirklich interessant und habe ich gerne gelesen. Der erste Part hat mich leider garnicht abgeholt, ich würde auch behaupten diesen nicht richtig verstanden zu haben bzw die Aussage dahinter 🥸 sonst lese ich Schirach sehr gerne aber hier war ich froh, dass er schnell durch war

3/10 ✨
3

Kann man lesen, muss man aber nicht.

Regen ist ein sehr schmales Buch mit gerade einmal 112 Seiten, das sich in zwei Teile aufteilt: Im ersten Teil sitzt ein Mann während eines starken Regens in einer Bar und verliert sich in Gedanken über das Leben, die Liebe, Erinnerungen, Schuld, Einsamkeit, Tod, Gesellschaft und vieles mehr. Der zweite Teil besteht aus einem Interview mit Ferdinand von Schirach, das ursprünglich bereits in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist. Gerade diese Aufteilung war für mich ein wichtiger Punkt bei der Bewertung. Denn ehrlich gesagt hätte ich das Buch vermutlich nicht gekauft, sondern war froh, es aus der Bücherei ausgeliehen zu haben. Nur etwas mehr als die Hälfte des Buches besteht tatsächlich aus dem literarischen Haupttext, der Rest ist ein bereits veröffentlichtes Interview. Die eigentliche Erzählung lebt von Atmosphäre: Ein Mann sitzt im Regen in einer Bar und denkt. Aus kleinen Beobachtungen entstehen große Themen, Gedanken springen von Philosophie zu Liebe, von Politik zu Erinnerung, von Gerichtsprozessen zu persönlichen Verlusten. Manche dieser Passagen fand ich wirklich stark. Einige Gedanken waren klug, manche Formulierungen schön, manche Beobachtungen berührend oder treffend. Es gibt Stellen, die nachhallen. Allerdings konnte mich der Text insgesamt nicht vollständig überzeugen. Vieles wirkte auf mich eher wie ein Gedankensammelsurium – mal interessant, mal beliebig, mal tiefgründig, mal etwas zu sehr gewollt. Manche Themen werden nur angerissen und gleich wieder verlassen. Das kann man als bewusstes Gedankenfließen lesen, für mich wirkte es stellenweise eher sprunghaft. Der Interviewteil war ähnlich zwiegespalten. Besonders spannend fand ich alles rund ums Schreiben selbst: wie von Schirach arbeitet, wie er über Sprache denkt, warum er Sätze reduziert, wie er Literatur versteht. Das war teilweise wirklich interessant. Andere Antworten empfand ich dagegen etwas veraltet oder sehr geprägt von einer älteren, männlichen Perspektive. Vielleicht ist das auch ein Generationending – ich bin deutlich jünger, weiblich und feministisch geprägt, daher wirken manche Aussagen auf mich einfach anders als vielleicht auf andere Leserinnen und Leser. Ich finde, man merkt hier einen intelligenten, gebildeten Autor, der viel erlebt hat und viel reflektiert. Gleichzeitig hatte ich manchmal das Gefühl, dass einige Sichtweisen nicht ganz mit der heutigen Zeit mitgehen. Das macht das Interview nicht wertlos, aber für mich eben auch nicht durchgehend überzeugend. Insgesamt ist Regen kein schlechtes Buch. Es enthält interessante Gedanken, schöne sprachliche Momente und lohnende Ansätze. Aber weder die literarische Erzählung noch das Interview haben mich wirklich vom Hocker gehauen. Im Vergleich zu anderen Werken von Ferdinand von Schirach – besonders Terror – bleibt dieses Buch für mich deutlich schwächer.

4

Ich würde warscheinlich auch Schirachs Einkaufsliste lesen.

Wie immer eine schöne Erzählung in diesem für Schirach bekannten nüchternen und trockenem Stil. Hab rin paar Mal wirklich laut lachen müssen. Der trockene Sarkasmus und Witz den er besitzt ist mir total sympathisch. Das Interwie am Ende, gibt einen Einblick in Schirachs Wesen und macht deutlich warum er so schreibt wie er schreibt. Es war sehr interessant. Lese jetzt Kaffee und Zigaretten und bin froh das ich Regen zuvor gelesen habe. Auf den ersten Seiten fühlte sich die Geschichte wie ein :fullcircle moment " an.

5

Der erste Teil des Buches „Regen. Eine Liebeserklärung“ ist sehr einnehmend, witzig und lebensnah beschrieben und geschrieben. Hat mich genauso begeistert wie „Nachmittage“. Auch das anschließende Interview hat mir sehr gut gefallen und mir den Autor und seine Ansichten über das Leben näher gebracht. Ich konnte einiges aus dem Buch mitnehmen und empfehle es uneingeschränkt weiter!

2

Leider konnte ich diesmal keinen Zugang zum Buch finden. Mir kam es vor als wurden zusammenhangslose Geschichten aneinandergereiht. Der Mangel an klaren Absätzen oder Kapiteln erschwerte das Verfolgen der Gedankengänge, da häufig abgeschweift wurde. Über das ganze Buch hinweg fragte ich mich worauf der Autor hinaus will. Der durchgehend pessimistische Blick auf verschiedene Themen, war ebenfalls nicht nach meinem Geschmack.  Das Buch hat 56 Seiten und daran folgend ein Interview von 2022 aus der Süddeutschen Zeitung. Ob hierfür der Preis von 20 € gerechtfertigt ist muss jeder für sich entscheiden. Ich für meinen Teil bin glücklich dieses Mal das Buch nur ausgeliehen zu haben.

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5

Leicht zu lesen Immer wieder schön ein Schirach Buch zu lesen 🤗

4

Das Buch besteht aus einer Kurzgeschichte (ca 60 Seiten) und einem gekürzten Interview mit der SZ. Es ist mein erstes Buch vom Autor und sicherlich nicht mein letztes.

5

Herrlich kurzweilig!

Herrlich kurzweilig!
4

Zu Hause ist ja kein Ort, es ist unsere Erinnerung. Es ist der Andere. Und mit ihm kehren die Bilder zurück: Der Sommer, das Hafergras, die Langsamkeit, das dunkle Grün der späten Nachmittage, der Regen.

5

" «Befangenheit: ....., dass der abgelehnte Richter eine Haltung einnimmt, die seine Unparteilichkeit und Unvoreingenommenheit störend beeinflussen kann. » Sagen Sie, was meinen Sie? Ist das nicht Unsinn? Können wir überhaupt irgendetwas unparteiisch und unvoreingenommen beurteilen? "

Das ist mein drittes Buch von Ferdinand v. Schirach, und auch das hat mir wieder gut gefallen. Es war interessant und unterhaltsam. Auch das anschließende Interview hat mich angesprochen. Es ist sehr kurz mit nur 108 Seiten, aber regt zum Nachdenken an und für einen schnellen Read für zwischendurch auf jeden Fall empfehlenswert.

5

Kein Wort zu viel, kein Satz zufällig.

Ein Mann sitzt in einem Café. Draußen: Regen, unaufhörlich. Drinnen: Gedanken, Erinnerungen, das Ringen mit sich selbst. Schirach zeichnet keine großen Gesten, sondern leise Erschütterungen. Zwischen den Tropfen, zwischen den Zeilen, entfaltet sich ein ganzer Kosmos aus Schuld, Einsamkeit und Menschlichkeit. 🌌 Es war mein erster Schirach — und ich bin überwältigt. Seine Sprache ist messerscharf und zugleich zart, schlicht und doch voll Poesie. Ich habe das Buch in zwei Stunden verschlungen, weil es mich von der ersten Seite an gepackt hat. Kein Wort zu viel, kein Satz zufällig. 📔 Jetzt will ich mehr. Mehr von dieser Klarheit, diesem leisen Nachhall, der bleibt, wenn die letzte Seite längst umgeblättert ist. 🌧️✨

5

5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

>> Ein Mensch spiegelt sich in einem anderen Menschen. Sie wissen um den Anderen, um den Lebensmenschen, lange bevor Sie ihn zum ersten Mal sehen. Und mit ihm kehren die Bilder zurück: Der Sommer, das Hafergras, die Langsamkeit, das dunkle Grün der späten Nachmittage, der Regen.<< EIN THEATERMONOLOG

5

Ein bewegendes Buch für eilsame Tage und alle Schirach-Fans

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: zum einen eine Erzählung und zum zweiten ein Interview mit von Schirach. Eine Zusammenfassung der Handlung ist schwer, verschwimmt hier doch reale Autorenperson mit Hauptfigur. Eins kann aber festgestellt werden: der Text ruft zum Nachdenken auf! Er löst die Leser*innen aus der Hektik des Alltages heraus. Das Interview bietet allen begeisterten Schirach-Leser*innen noch tiefere Einblicke in die Werke „Nachmittage“ und „Kaffee und Zigaretten“, aber auch ins allgemeine Leben des Schriftstellers.

4.5

Ein Mann kommt herein, vom Regen draussen komplett durchnässt. Es scheint der Autor selbst zu sein, der sich hier ein Stelldichein gibt, einfach dasteht und zu sprechen beginnt, über sich, das Leben, Lieben, Schreiben und Richten. Alles ist sehr dicht, Konzentrat ausgepresst aus einem reichen Leben, kostbare Essenz, ohne ihre Strenge oder Bitterkeit. Es ist Ferdinand von Schirach selbst, der hier das Wort ergreift und liest, wie in einem Theater sich selbst und seiner Redekunst Bühne gibt. Er kann sie ganz alleine ausfüllen, was es zu einem Erlebnis macht, ihm zuzuhören. Ein eher kurzes Vergnügen, was es aber noch faszinierender macht. Hier ist kein Wort zu viel, obwohl der Autor gern mal vom Hündchen zu Stöckchen kommt, immer aber wieder den Anschluss findet. Ich musste mehrmals laut auflachen, die Vergleiche und Metaphern sind einfach immer wieder überraschend gut.

5

Ein bewegendes Buch für eilsame Tage

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt: zum einen eine Erzählung und zum zweiten ein Interview mit von Schirach. Eine Zusammenfassung der Handlung ist schwer, verschwimmt hier doch reale Autorenperson mit Hauptfigur. Eins kann aber festgestellt werden: der Text ruft zum Nachdenken auf! Er löst die Leser*innen aus der Hektik des Alltages heraus. Das Interview bietet allen begeisterten Schirach-Leser*innen noch tiefere Einblicke in die Werke „Nachmittage“ und „Kaffee und Zigaretten“, aber auch ins allgemeine Leben des Schriftstellers.

5

Großartig. Die Hälfte des Buches ist ein Interview mit von Schirach

4

Unterhaltsam und aufschlussreich

Mein erster Schirach! Ich wollte schon immer mal was von ihm lesen – auch wenn ich hin und wieder Gegensätzliches gehört hab – und nach dem ich in letzter Zeit immer nur so 500 Seiten+ Bücher gelesen hatte, dachte ich mir, jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für diese kleine Lektüre mit 107 Seiten. Und ich muss sagen: I bims positiv überraschen! 📚 Buchinhalt: Die Lektüre ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil erzählt Schirach die Geschichte eines Autors, der lange kein Buch mehr geschrieben hat „Autor ohne Werk“ sozusagen. Der Protagonist wird nur beim Denken beobachtet und er stellt fest, das alles auf dieser Welt sinnlos ist. Er verliert sich im klein klein und zerredet seine Gedanken. Im zweiten Teil des Buches ist ein Abdruck eines Interviews von Schirach aus dem Jahre 2022. Hier geht es um einige große Fragen, welche das Ganze ziemlich interessant machen. 👍🏽 PRO: Der Schreibstil gefällt mir sehr. Auch wenn man manchmal (im ersten Teil) nicht ganz alle Gedanken verfolgen kann, ist es ein Lesegenuss. Die geistigen Inhalte aus dem zweiten Teil des Buches haben mir extrem gefallen. Man lernt viel über den Menschen Schirach selbst und auch etwas über Themen wie z. B. Arbeit, Liebe und Depression. Er hat eine ganz eigene Art, die in dem Interview sehr gut rüberkommt. 👎🏽 KONTRA: 1) Der Preis ist eigentlich eine Frechheit des Verlags. Die Story sind 50 Seiten & das Interview ist im Internet kostenlos zugänglich. Sprich man zahlt hier 20 Euro für eine sehr kurze und knappe Story abgedruckt auf 50 Seiten in großer Schrift. 2) Ich würde gerne wissen wie die Geschichte des „Autors ohne Werk“ weitergeht – vielleicht kommen da nochmal 50 Seiten für 20 Euro? Who knows. -.- ⭐⭐⭐⭐: Ich empfehle allen zumindest das Interview von Schirach zu lesen (Google: Interview Schirach SZ 2022) und wer nen Geldschei**** hat, sollte sich auch das Buch hier kaufen, um auch den ersten Teil zu lesen. Ich fand es sehr amüsant, schnell und leicht zu lesen. Top Leseerlebnis für zwischendurch. Einen Stern Abzug gibt es für den frechen Preis! 🤬

3

Das Buch hat mich insgesamt nicht ganz überzeugt. Es besteht aus nur zwei Kapiteln, die sehr unterschiedlich sind. Das zweite Kapitel, ein Interview, fand ich durchaus interessant. Es gab einen spannenden Einblick in die Gedankenwelt des Autors und hat mir gezeigt, wie Ferdinand von Schirach tickt. Diese Abschnitte haben mir gefallen und mich dazu angeregt, über seine Ansichten nachzudenken. Das erste Kapitel hingegen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Ich habe es ehrlich gesagt nicht verstanden und hatte Schwierigkeiten, einen Zugang dazu zu finden. Möglicherweise war es zu abstrakt oder zu persönlich gehalten, sodass es mir schwerfiel, eine Verbindung herzustellen. Insgesamt bietet das Buch einige interessante Aspekte, bleibt für mich aber eher eine distanzierte Leseerfahrung. Wer sich für Ferdinand von Schirach und seine Gedankenwelt interessiert, könnte jedoch Gefallen an diesem kurzen Werk finden.

3

hmm

nachdem ich von anderen werken von ferdinand von schirach immer sehr begeistert war, habe ich mich darauf gefreut, ein weiteres buch von ihm zu lesen. leider ist es mir dieses mal nicht gelungen, wirklich einen zugang zu der geschichte zu finden. das sind schon interessante gedankengänge, aber für mich sind sie zu verschwommen, zu sprunghaft, nicht klar genug. deshalb habe ich mir mit dem ersten teil ein wenig schwer getan. den zweiten teil, das interview mit von schirach, fand ich dafür umso interessanter. man erfährt viel über von schirach, über seine gedanken und vor allem über die weise seines denkens. das war für mich wirklich ein mehrwert. das interview kann man allerdings auch ohne buch nachlesen. trotzdem ein ganz gutes buch, allein schon wegen von schirachs schreibstil.

4

Weggesnackt und nachgedacht

Ein wunderbares kleines Buch, dessen tiefsinnige, jedoch mit viel Humor präsentierte Gedanken zum Nachdenken anregen. Unverschämt ist jedoch der Preis für das schmale Bändchen. Ich würde es nur gebraucht/günstiger kaufen.

5

„Regen“ von Ferdinand von Schirach ist ein sehr schmales Buch, es hat gerade mal 108 Seiten, das man gut in einem Rutsch durchlesen kann. Die Schrift ist groß, die Zeilenabstände großzügig, sodass man sehr schnell durch die beiden Teile des Buches kommt. Der erste Teil ist ein Theatermonolog, der zweite ein Interview, das Ferdinand von Schirach im September 2022 mit Sven Michaelsen für das SZ-Magazin geführt hat. Mir hat dieses kleine Buch wieder richtig gut gefallen. Ich habe schon viele Bücher von ihm gelesen und auch Filme und Serien gesehen, bei denen er mitgewirkt hat und jedes Mal bin ich aufs Neue begeistert. Ferdinand von Schirach hat einfach einen ganz besonderen Schreibstil, den ich so bei niemand anderem kenne. Seine Texte regen zum Nachdenken an. Man nimmt immer etwas für sich selbst daraus mit und das mag ich sehr an seinen Büchern. Sicherlich ist „Regen“ nicht sein bestes Buch, aber ich bin trotzdem froh, dass ich es gelesen habe.

4

Super Büch für zwischendurch. Ferdinand von Schirach ist ein unglaublich inspirierender Mensch. Am besten hat mir der Zweite Teil des Buches gefallen, das Interview.

Super Büch für zwischendurch. Ferdinand von Schirach ist ein unglaublich inspirierender Mensch. 
Am besten hat mir der Zweite Teil des Buches gefallen, das Interview.
4

Nicht sein bestes Werk. Das halbe Buch besteht aus einem Interview mit ihm, das allerdings ganz interessant ist. Tipp für die, die das Buch überteuert finden (Seitenpreis beträgt etwa 18 Cent), Sparfüchse fahren mit der Bibel (Seitenpreis etwa 1,3 Cent) besser, optimal wird es mit Tolstois Krieg und Frieden (Seitenpreis etwa 0,7 Cent)

4

Gutes Buch aber zu teuer!

Mein erster Schirach! Ich wollte schon immer mal was von ihm lesen – auch wenn ich hin und wieder Gegensätzliches gehört hab – und nach dem ich in letzter Zeit immer nur so 500 Seiten+ Bücher gelesen hatte, dachte ich mir, jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für diese kleine Lektüre mit 107 Seiten. Und ich muss sagen: I bims positiv überraschen! 📚 Buchinhalt: Die Lektüre ist in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten Teil erzählt Schirach die Geschichte eines Autors, der lange kein Buch mehr geschrieben hat „Autor ohne Werk“ sozusagen. Der Protagonist wird nur beim Denken beobachtet und er stellt fest, das alles auf dieser Welt sinnlos ist. Er verliert sich im klein klein und zerredet seine Gedanken. Im zweiten Teil des Buches ist ein Abdruck eines Interviews von Schirach aus dem Jahre 2022. Hier geht es um einige große Fragen, welche das Ganze ziemlich interessant machen. 👍🏽 PRO: Der Schreibstil gefällt mir sehr. Auch wenn man manchmal (im ersten Teil) nicht ganz alle Gedanken verfolgen kann, ist es ein Lesegenuss. Die geistigen Inhalte aus dem zweiten Teil des Buches haben mir extrem gefallen. Man lernt viel über den Menschen Schirach selbst und auch etwas über Themen wie z. B. Arbeit, Liebe und Depression. Er hat eine ganz eigene Art, die in dem Interview sehr gut rüberkommt. 👎🏽 KONTRA: 1) Der Preis ist eigentlich eine Frechheit des Verlags. Die Story sind 50 Seiten & das Interview ist im Internet kostenlos zugänglich. Sprich man zahlt hier 20 Euro für eine sehr kurze und knappe Story abgedruckt auf 50 Seiten in großer Schrift. 2) Ich würde gerne wissen wie die Geschichte des „Autors ohne Werk“ weitergeht – vielleicht kommen da nochmal 50 Seiten für 20 Euro? Who knows. -.- ⭐⭐⭐⭐: Ich empfehle allen zumindest das Interview von Schirach zu lesen (Google: Interview Schirach SZ 2022) und wer nen Geldschei**** hat, sollte sich auch das Buch hier kaufen, um auch den ersten Teil zu lesen. Ich fand es sehr amüsant, schnell und leicht zu lesen. Top Leseerlebnis für zwischendurch und einen Stern Abzug für den Preis!

4

Typisch Schirach, gleichzeitig auch anders

Das Buch besteht aus zwei Teilen - einer Geschichte und einem Interview. Die Geschichte ist in Teilen lustig, in Teilen tiefgründig, ein roter Faden lässt sich nicht finden. Was nicht schlimm ist. Das Interview kann man sich sparen, falls man bereits einige Interviews mit ihm gehört hat. Falls nicht, einfach mal reinlesen.

3

Die Kurzgeschichte an sich ist einfach wunderbar, wie erwartet. Aber den Rest mit einem alten Interview zu füllen und 20€ zu verlangen, ist schlicht dreist.

5

Für mich viel Aussage verpackt in wenig Text.

Defintiv eine persönlich Präferenz, aber ich lese gerne Ferdinand von Schirach. Seine Bücher haben eine klare Sprache hinter der sich immer wieder tiefergehende Gedanken verstecken und mich zum still stehen bringen in dieser schnellen Zeit.

Für mich viel Aussage verpackt in wenig Text.
4

Wie immer: Wundervoll klar & verstrickt zugleich geschrieben

Die Hälfte des Buches war ein SZ-Interview, das man sich einfach hätte sparen können.

Wie immer: Wundervoll klar & verstrickt zugleich geschrieben
3

Schirachs Bücher lese ich immer wieder gerne. Dies hier ist definitiv kein Lieblingsbuch von ihm, schlecht fand ich es aber auch nicht. Das Zitat "80 Prozent von allem ist Mist" finde ich klasse! Zum Glück gibt es die Bücherei! EUR 20,00 würde ich für die paar Gramm Papier definitiv nicht ausgeben!

4

Bei Regen handelt es sich um eine Kurzgeschichte in Form eines Theatermonologs, den Ferdinand von Schirach bei seiner kommenden Tour auch selbst aufführt. An diese knapp 60 Seiten schließt sich ein Interview mit dem Autor an, welches 2022 bereits in gekürzter Form in der Süddeutschen Zeitung erschien. Wir begleiten einen namenlosen Mann, der vor dem Regen flieht, in eine Bar. Er ist ein Schriftsteller, nur, dass er seit 17 Jahren nichts veröffentlicht hat. In seinem Monolog reflektiert er Vergangenes, hadert aber auch mit seiner Zukunft. Auch in diesem recht kurzen Monolog schafft es von Schirach Leser:innen zum Nachdenken über existenzielle Themen anzuregen: Schuld, Vergebung, Reue, Scheitern, Verlust und den Tod. Ich habe das kleine Buch sehr gerne gelesen.

Post image
3

Ich habe schon ein paar Bücher von Ferdinand von Schirach gelesen, die mich bisher auch immer sehr überzeugen konnten. Hier allerdings... das Buch ist in zwei Teile geteilt: der erste Teil enthält ein Ein-Mann-Theaterstück, der zweite ein Interview mit dem Autor. Mit dem Theaterstück konnte ich leider nicht so viel anfangen. Sprachgewaltig und mit sehr wohlüberlegt gewählten Worten hat es mich anfangs noch sehr in seinen Bann gezogen. Die texte von Schirach haben eigentlich immer eine tiefere Bedeutung, die sich mir hier aber leider nicht erschließen wollte. Ich habe das Gefühl, dass der Sinn einfach vollkommen an mir vorbeigegangen ist. Schade! Das Interview hingegen fand ich sehr ergreifend. Schirach erzählt von persönlichen Erfahrungen, macht sich nahbar für seine Leser und dabei auf eine so einfühlsame Art, dass ich nur so dahingeflogen bin. Vieles von dem, was er gesagt hat, konnte mich zum Nachdenken anregen. Alles in allem leider nicht das gewünschte Highlight, aber ich gebe nicht auf, der nächste Schirach wird definitiv auch wieder bei mir einziehen!

3.5

Wie immer ein Flug durch die Seiten mit eindrücklicher Sprache, aber …

… ehrlicherweise ist mir das (vorab veröffentlichte!) Interview präsenter in Erinnerung geblieben, als die eigentliche Handlung. Außerdem ist das Buch für den geringen Umfang echt zu teuer. Früher wären Kurzgeschichten und Erzählungen von Schirach gebündelt gewesen.

4

Tolles Buch,dass mich sehr berührt hat!

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und dem Verlag, dass mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Cover: Das Cover des Buches "Regen - Eine Liebeserklärung" ist schön schlicht. Das weiß gemeinsam mit der einfachen Abbildung der Justitia geben dem Buch die Ernsthaftigkeit und gleichzeitig Schönheit, die es inne hat. Schreibstil und Inhalt: Dieses Buch war mein erstes Buch von Ferdinand von Schirach und wird nicht mein letztes sein. Sein wunderschöner, lyrischer und schon fast prosaischer Schreibstil hat mir unfassbar gut gefallen. Der Monolog hat mich berührt und zum Nachdenken gebracht. Herr Schirach hat wirklich sehr einprägende Zitate geschrieben, die mir noch nach dem ich das Buch beendet habe, lange im Kopf blieben. Warum ziehe ich einen Flamingo ab? Das liegt daran, dass die "Geschichte" bzw. der Monolog nur ungefähr 50 Seiten des 112 Seiten langen Buches einnimmt. Der Rest des Buches besteht aus einem Interview mit Herrn von Schirach. Einige Besucher der Buchhandlung in der ich arbeite, wiesen mich darauf hin, dass dies bereits vor nicht allzu langer Zeit veröffentlicht wurde. In dem man dies berücksichtigt empfinde ich den ordentlichen Preis von 20,00 € für dieses schlichte Buch viel zu teuer. Fazit: Ich habe mich wirklich über das Rezensionsexemplar gefreut und auch darüber, dass ich mit Herrn von Schirach mal ein ganz anderes Genre betreten habe, dass ich sonst lese. Es war anspruchsvoll aber trotzdem wirklich schön! Ich werde mir auf jeden weitere Texte von ihm durchlesen!

Tolles Buch,dass mich sehr berührt hat!
3

Nicht mein Liebling. Das Interview ist toll. Diese Liebeserklärung ist vollkommen wirr.

Nicht mein Liebling. Das Interview ist toll. Diese Liebeserklärung ist vollkommen wirr.
3

Ein interessanter Theatermonolog mit leicht melancholischem Einschlag und einem inspirierenden Interview!

4

Ein Buch zum Nachdenken

Wenn wir mal alleine unterwegs sind, uns durch die leeren Straßen im Eiltempo bewegen, um nicht von den schweren Wassertropfen getroffen zu werden, die ihren Weg zur Erde bahnen, kommen einem doch immer allerlei Gedanken. So ist es auch bei dem neuesten Theaterstück von Ferdinand von Schirach, dessen Figur plötzlich anfängt über Liebe, Schuld sowie die Welt zu philosophieren, während er im Regen sein Dasein vollführt. Das nichtmal 60 Seiten lange Einmann Stück greift eine große Bandbreite an Themen auf, die angerissen werden, jedoch nicht beendet werden, sodass die Erzählstruktur zwar chaotisch, aber auch interessant wirkt. Man könne es sich als ein rotes Wollknäuel vorstellen, welches auch vielen verschiedenen Schnüren besteht, jedoch immer in der selben Farbe. Der Protagonist in dem Falle sucht einen Anfang der Schnur aus, befolgt diese auch, bis er sie plötzlich fallen lässt. In dem Moment weiß die Figur jedoch nicht mehr, welche Schnur genau er hatte und greift, in der Hoffnung wieder auf die vorherige Schnur zu treffen, abermals in das Knäuel und zieht stattdessen einen anderen Anfang heraus, womit gleichzeitig auch das neue Thema beginnt. Mir persönlich gefällt diese Unvollendung der Themen, da es anregt, selber den Gedanken zu beenden. Es ist, als liefere das Stück eine Vorlage für den Leser bzw. Zuhörer, um danach aktiv am Geschehen teilzunehmen. So wird es nicht zu einem stumpfen Aufnehmen der Wörter und Sätze kommen, sondern führt zu einem Handeln. Dies ist vergleichbar mit der heutigen Gesellschaft, die ebenfalls immer weniger selber aktiv handelt. Stattdessen wird die Verantwortung lieber an andere Menschen abgegeben, dich so nicht bei "Regen". Ergänzt wird der zweite Teil des Buches mit einem Interview des Autors über seine bisherigen Werke sowie sein Leben. Es ist äußerst interessant einen Einblick in die Welt des Autors zu erhaschen, auch wenn er klare Grenzen aufstellt was sein Privatleben bezieht. Insgesamt ist es ein vielfältiges Stück, welches fast philosophisch erscheint.

Ein Buch zum Nachdenken
3

„Regen“ war mit 113 Seiten wirklich überschaubar und in kürzester Zeit durchgelesen. Bisher habe ich die Bücher von Ferdinand von Schirach immer gerne gelesen und jedes einzelne Buch hat mich in irgendeiner Form bereichert. Meist schlage ich das Buch zu und denke noch lange über die Worte oder eines der Themen nach. Das war nach „Regen“ zwar auch so, trotzdem hat mich dieses Buch etwas enttäuscht zurückgelassen. Auf sehr wenigen Seiten hat es für mich persönlich etwas zu lange gedauert, bis die Worte richtig konkret wurden. Nach der Hälfte des Haupttextes (und der zog sich nur über knapp 50 Seiten) hab ich mich dann aber doch abgeholt gefühlt und vor allem auf den letzten Absätzen wurde gezielt der Bogen zum Anfang gespannt und „die Liebeserklärung“ wurde rund. Der Text hatte was von Einsamkeit, Melancholie Gesellschaftskritik und auch amüsante Passagen. Letztlich hat er zum Nachdenken angeregt, aber erst das nachfolgende Interview wurde so richtig interessant für mich. Der Autor hat über sich, seine vergangenen Werke und sein Schriftsteller-Dasein geantwortet und das auf sehr beeindruckende und kluge Art und Weise. Ich bin nur so durch das Interview geflogen. Ich lese von Schirach immer gerne, aber ehrlicherweise würde ich „Regen“ nur bedingt empfehlen. Ich finde die geringe Seiten- und Inhaltsfülle für den Preis nicht ganz fair und hoffe, dass das Ganze nochmal in einem günstigeren Taschenbuch-Format veröffentlicht wird. Ich freue mich aber dennoch auf seine Bücher, die noch in meinem Regal stehen und die noch zukünftig bei mir einziehen werden. 3/5 Sternen

3

Kooperiert als erwartet & irgendwie ne Anregung an Gedanken, die nie fertig gedacht wurden. Das Interview gefällt mir, aber ist auch kein aktuelles

4

Es ist schwer sich einzufühlen, wenn man es „nur“ liest.

Von Schirach ist ein spannender Geselle, aber dieses Buch war keines seiner Höhepunkt, was aber auch an mir liegen mag. Vielleicht habe ich nicht alles verstanden, was er durch sein Geschriebenes aussagen wollte.🙆🏻‍♀️

3.5

Schade, viel zu kurz

Wieder mal ein toller Schirach mit tollen und interessanten Fakten. Aber leider war mir das insgesamt zu kurz und das Ende war dann leider auch viel zu abrupt. Das hätte man noch weiter ausschmücken können.

Schade, viel zu kurz
4

Ferdinand von Schirachs lädt zum Nachdenken ein. Allerdings ist er mir ein bisschen zu miesepetrig 😅 Kluge Gedanken, verpackt in Pessimismus. Aber auch in Liebe und vielen Wahrheiten.

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Vergeudetes Papier, absolut überzogener Preis und dann besteht das „Buch“ auch noch zu Hälfte aus Interview. Die andere Hälfte liest sich, als würde ein Betrunkener mit einer Taube über das Leben sinnieren. Nicht empfehlenswert👎🏻

Bisher habe ich einige Bücher Schirachs gelesen und war großer Fan der Dramatik in ihnen. Gesellschaftskritisch, zum Nachdenken anregend und Dilemmata aufrollend - super interessant! Ich habe, gerade nach „Terror“ und „Gott“, wirklich noch lange über das Geschriebene nachgedacht und mit anderen Menschen darüber sinniert und genau das hat mich fasziniert!🙏🏻 „Regen“ hingegen ist auf jeglicher Ebene für mich eine vollkommener Enttäuschung gewesen.😕 Aber der Reihe nach: Zu allererst kommt das Buch gewohnt im Hardcover daher, was für mich nicht hätte sein müssen. Es treibt den eh schon exorbitanten Preis sicherlich nochmal drastisch in die Höhe. Wir bekommen 108 Seiten geliefert - davon knapp 60 Seiten „Buch“ und etwas über 40 Seiten Interview… ein Interview mit dem Autor. Laut letzter Seite wurde dieses sogar schon mal (in gekürzter Version) in einer Zeitung abgedruckt, daher für mich noch unverständlicher. Als kleiner, inhaltlich passender Nachtrag zu einem tatsächlichen Buch käme es sicher ganz nett daher, aber nicht so. 20€ sind dafür absolut überzogen! Die Leserschaft wird hier meiner Meinung nach ausgebeutet. Aber was bekommen wir für 20€ und 108 Seiten Text? Extra große Buchstaben, damit man die 108 Seiten auch irgendwie gefüllt bekommt und gedankliches Durcheinander. Anders kann ich es leider nicht beschreiben. Es wirkt, als hätte sich Schirach in einer schlaflosen Nacht mit einem Weinchen zu viel an den Schreibtisch gesetzt und wahllos über das Leben sinniert. Ich erkenne keinen roten Faden. Das, was mehrfach genannt wird (eine Situation, die ihn zum Schöffen wider Willen macht und eine Dame, die ihn fasziniert), wird nach 1-2 Sätzen immer wieder unterbrochen und durch Aneinanderreihen von unnötigen Fakten abgelöst. Es liest sich, als würde man je die ersten Sätze eines Wikipedia-Artikels nehmen und sofort bei der ersten Markierung dort weiterlesen. Schirach kommt von Hölzchen auf Stöckchen: Er braucht 60 Seiten um zu erklären, wieso er eine Erklärung unterschreiben soll und landet irgendwann beim Papageienfisch un dem Zusammenhang zu den weißen Sandstränden der Karibik. Das Interview am Ende war vielleicht ein wenig interessant, um den Autor als Person besser kennenzulernen, aber ich hätte es nicht gebraucht. Mit Sympathie ist dort nicht zu glänzen. Es ist zusätzlich eher gespickt mit Melancholie, zu vielen philosophischen und schriftstellerischen Bezügen und auch einigen, sich mir nicht erklärenden Fragen ohne lohnenden Input für den Leser.🤷🏼‍♀️ Vielleicht bin ich ein Kulturbanause. Vielleicht habe ich den tieferen Sinn auch einfach nicht verstanden. Enttäuscht bin ich trotzdem zutiefst.😕 FAZIT: Hände weg! ❌ Von mir gibt’s leider das genaue Gegenteil einer Empfehlung. Ein Text ohne Mehrwert zu einem völlig indiskutabel überzogenen Preis.😫

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