Ostfriesenfalle
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Description
Von Borkum nach New York. Der fünfte Fall für Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller
Wie kommt Markus Poppinga ins Restaurant Ben Ash in Manhattan? Eine Klassenkameradin will ihn dort gesehen haben, dabei ist Markus vor drei Jahren tot in seiner Wohnung auf Borkum gefunden worden. Seine Eltern haben ihn eindeutig identifiziert. Die trauernde Mutter trägt die Überreste ihres Sohnes, zu einem bläulich schimmernden Diamanten gepresst, in Herzchenform geschliffen, an einer Kette um den Hals. Doch wer ist der Mann, den die Zeugin für Markus hält?
Book Information
Author Description
Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 26 Sprachen übersetzt und über fünfzehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.Die Romane mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, die ZDF-Verfilmungen sind Quotenrenner und begeistern Millionen von Zuschauern zur besten Sendezeit.
Posts
Wozu menschenfähig sind, eine absolut spannende Reise mit Ann-Kathrin clasen
Der fünfte Fall rund um Ann-Kathrin Claasen hat mich wieder einmal genau dorthin zurückgebracht, wo ich mich inzwischen fast schon zuhause fühle – ins raue, aber gleichzeitig faszinierende Ostfriesland. Ostfriesenfalle von Klaus-Peter Wolf ist für mich mehr als nur ein weiterer Band einer Krimireihe. Es war erneut eine Reise, die mich gepackt, überrascht und stellenweise auch wirklich erschüttert hat. Zu Beginn war ich ehrlich gesagt noch unsicher, wohin mich diese Geschichte führen würde. Alles startet vergleichsweise ruhig, fast schon zurückhaltend. Ein Mann, der vor drei Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde, soll plötzlich in New York gesehen worden sein. Und sofort setzt dieses beklemmende Gefühl ein: Wie kann das sein, wenn selbst die Eltern den Leichnam identifiziert haben und die Mutter seine Asche als Diamanten bei sich trägt? Diese Frage hat sich bei mir festgesetzt und mich nicht mehr losgelassen. Als sich Ann-Kathrin gemeinsam mit ihrem Kollegen auf den Weg nach New York macht, beginnt sich die Geschichte Stück für Stück zu entfalten. Und genau hier hat mich das Buch richtig gepackt. Aus der anfänglichen Ruhe entwickelt sich eine komplexe, fast schon erschütternde Handlung, die immer tiefere Abgründe offenbart. Ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit den Figuren immer weiter in ein Geflecht aus Lügen, Geheimnissen und menschlichen Fehlentscheidungen hineingezogen zu werden. Besonders berührt hat mich, wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Man merkt, dass diese Reihe lebt. Die Figuren bleiben nicht stehen, sondern tragen ihre Geschichten weiter mit sich. Gerade die Einblicke in die Vergangenheit eines Kollegen von Ann-Kathrin haben mich überrascht und emotional getroffen. Es sind genau diese Momente, die dem Buch eine besondere Tiefe geben. Und dann ist da natürlich noch Rupert. Irgendwie schafft er es immer wieder, mich gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Kopfschütteln zu bringen. Aber genau das macht ihn so menschlich und greifbar. Ich ertappe mich immer mehr dabei, dass ich gerade wegen solcher Figuren unbedingt weiterlesen möchte. Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, ist die unterschwellige Aussage dieses Buches. Es zeigt auf eine sehr eindringliche Weise, wozu Menschen fähig sind – wie weit sie gehen, wenn sie glauben, das Richtige zu tun, und wie schnell Moral dabei in den Hintergrund rückt. Gleichzeitig stellt die Geschichte immer wieder die Frage nach Familie und Zusammenhalt. Egal, was im Inneren geschieht, nach außen bleibt oft dieses Bild bestehen, das alles zusammenhält. Und genau das hat mich nachdenklich zurückgelassen. Der Schreibstil von Klaus-Peter Wolf ist dabei wie gewohnt klar und zugänglich, sodass ich sofort wieder im Geschehen war. Gleichzeitig ist er unglaublich bildhaft. Und genau das wurde mir diesmal fast ein wenig zu intensiv, denn einige Szenen haben sich so deutlich vor meinem inneren Auge abgespielt, dass sie mich wirklich beschäftigt haben. Für mich ist Ostfriesenfalle ein spannender, tiefgehender und stellenweise auch unbequemer Krimi, der weit über eine einfache Ermittlergeschichte hinausgeht. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich weiterlesen werde – diese Reihe hat mich endgültig gepackt.
Spannend bis zum Schluss und eine Prise Science-Fiction
Der fünfte Band der Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen spielt teilweise im Ausland, hat starke neue Nebenfiguren (Jutta Speck) und Rupert nervt wie eh. Tatsächlich „nervt“ das Privatleben der Kommissarin bei diesem Teil nicht und erhält im Gelegenheit einiges an Tiefe und legt einen guten Grundstein dafür, dass man sich auf die weitere Entwicklung freut! Es gibt das ein oder andere Logikloch oder Fragezeichen (Stichwort: Wellers Ausraster und die nicht vorhanden Folgen) und das Ende kommt dann ziemlich abrupt. Ich hätte den „Eine Frau dreht durch“ Handlungsstrang von Jutta Speck gerne noch ein bisschen länger verfolgt- das war wirklich gelungen! Das hat Lust auf den nächsten Band gemacht. Was mich aber wirklich bei jedem Band bisher gestört hat- Ostfriesenflair kommt zu keinem Zeitpunkt wirklich auf…

Na ja!!!
Das war für mich der bisher schwächste Band der Reihe! Es ging um das klonen von Menschen, was nicht so mein Geschmack war! Auch wurde oft die private Beziehung zwischen Ann-Kathrin und Weller in den Vordergrund gehoben. Was mir auch etwas auf die Nerven ging war einmal die toughe Kommissarin und dann dagegen der fast unterwürfige Weller! Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️ Sterne und schaue mal, wie es mit der Reihe weitergeht.
Manchmal bekommt man ein Buch geschenkt, weil andere davon ausgehen, dass einen das Buch interessieren könnte. Und so war es bei diesem Krimi, der unterhaltsam und spannend genug für die Tage zwischen den Jahren ist. Es geht um das Klonen von Menschen und skrupellose Wissenschaftler- und das in Ostfriesland- etwas weit hergeholt, könnte sein und somit lesenswert.
Ein lesenswertes Buch….
…aber das Ende fand ich dann nach der vielen Geschichten nebenbei doch etwas knapp bemessen. Nach dem vielen Drumherum was wirklich gut und interessant zu lesen war hatte ich mir aber doch mehr vom Ende vorgestellt. Also eine bessere Erklärung. Klar wurde im Buch selbst bereits vorher einige Vermutungen angestellt aber ob das nun schlussendlich auch so war. Ich möchte nun auch nicht direkt vorgreifen um nichts wichtiges zu erzählen um zu spoilern. Mir hat auf jeden Fall der Schreibstil und auch dieses ausufernde Schreiben sehr gefallen, man hatte das Gefühl doch direkt mit am Tisch zu sitzen und vollständig dabei gewesen zu sein. Ich denke ich werde mir trotz des Endes noch eins seiner Bücher kaufen.
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Von Borkum nach New York. Der fünfte Fall für Ann Kathrin Klaasen und Frank Weller
Wie kommt Markus Poppinga ins Restaurant Ben Ash in Manhattan? Eine Klassenkameradin will ihn dort gesehen haben, dabei ist Markus vor drei Jahren tot in seiner Wohnung auf Borkum gefunden worden. Seine Eltern haben ihn eindeutig identifiziert. Die trauernde Mutter trägt die Überreste ihres Sohnes, zu einem bläulich schimmernden Diamanten gepresst, in Herzchenform geschliffen, an einer Kette um den Hals. Doch wer ist der Mann, den die Zeugin für Markus hält?
Book Information
Author Description
Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 26 Sprachen übersetzt und über fünfzehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.Die Romane mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, die ZDF-Verfilmungen sind Quotenrenner und begeistern Millionen von Zuschauern zur besten Sendezeit.
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Wozu menschenfähig sind, eine absolut spannende Reise mit Ann-Kathrin clasen
Der fünfte Fall rund um Ann-Kathrin Claasen hat mich wieder einmal genau dorthin zurückgebracht, wo ich mich inzwischen fast schon zuhause fühle – ins raue, aber gleichzeitig faszinierende Ostfriesland. Ostfriesenfalle von Klaus-Peter Wolf ist für mich mehr als nur ein weiterer Band einer Krimireihe. Es war erneut eine Reise, die mich gepackt, überrascht und stellenweise auch wirklich erschüttert hat. Zu Beginn war ich ehrlich gesagt noch unsicher, wohin mich diese Geschichte führen würde. Alles startet vergleichsweise ruhig, fast schon zurückhaltend. Ein Mann, der vor drei Jahren tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde, soll plötzlich in New York gesehen worden sein. Und sofort setzt dieses beklemmende Gefühl ein: Wie kann das sein, wenn selbst die Eltern den Leichnam identifiziert haben und die Mutter seine Asche als Diamanten bei sich trägt? Diese Frage hat sich bei mir festgesetzt und mich nicht mehr losgelassen. Als sich Ann-Kathrin gemeinsam mit ihrem Kollegen auf den Weg nach New York macht, beginnt sich die Geschichte Stück für Stück zu entfalten. Und genau hier hat mich das Buch richtig gepackt. Aus der anfänglichen Ruhe entwickelt sich eine komplexe, fast schon erschütternde Handlung, die immer tiefere Abgründe offenbart. Ich hatte das Gefühl, gemeinsam mit den Figuren immer weiter in ein Geflecht aus Lügen, Geheimnissen und menschlichen Fehlentscheidungen hineingezogen zu werden. Besonders berührt hat mich, wie sich die Charaktere weiterentwickeln. Man merkt, dass diese Reihe lebt. Die Figuren bleiben nicht stehen, sondern tragen ihre Geschichten weiter mit sich. Gerade die Einblicke in die Vergangenheit eines Kollegen von Ann-Kathrin haben mich überrascht und emotional getroffen. Es sind genau diese Momente, die dem Buch eine besondere Tiefe geben. Und dann ist da natürlich noch Rupert. Irgendwie schafft er es immer wieder, mich gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Kopfschütteln zu bringen. Aber genau das macht ihn so menschlich und greifbar. Ich ertappe mich immer mehr dabei, dass ich gerade wegen solcher Figuren unbedingt weiterlesen möchte. Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, ist die unterschwellige Aussage dieses Buches. Es zeigt auf eine sehr eindringliche Weise, wozu Menschen fähig sind – wie weit sie gehen, wenn sie glauben, das Richtige zu tun, und wie schnell Moral dabei in den Hintergrund rückt. Gleichzeitig stellt die Geschichte immer wieder die Frage nach Familie und Zusammenhalt. Egal, was im Inneren geschieht, nach außen bleibt oft dieses Bild bestehen, das alles zusammenhält. Und genau das hat mich nachdenklich zurückgelassen. Der Schreibstil von Klaus-Peter Wolf ist dabei wie gewohnt klar und zugänglich, sodass ich sofort wieder im Geschehen war. Gleichzeitig ist er unglaublich bildhaft. Und genau das wurde mir diesmal fast ein wenig zu intensiv, denn einige Szenen haben sich so deutlich vor meinem inneren Auge abgespielt, dass sie mich wirklich beschäftigt haben. Für mich ist Ostfriesenfalle ein spannender, tiefgehender und stellenweise auch unbequemer Krimi, der weit über eine einfache Ermittlergeschichte hinausgeht. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich weiterlesen werde – diese Reihe hat mich endgültig gepackt.
Spannend bis zum Schluss und eine Prise Science-Fiction
Der fünfte Band der Reihe um die Kommissarin Ann Kathrin Klaasen spielt teilweise im Ausland, hat starke neue Nebenfiguren (Jutta Speck) und Rupert nervt wie eh. Tatsächlich „nervt“ das Privatleben der Kommissarin bei diesem Teil nicht und erhält im Gelegenheit einiges an Tiefe und legt einen guten Grundstein dafür, dass man sich auf die weitere Entwicklung freut! Es gibt das ein oder andere Logikloch oder Fragezeichen (Stichwort: Wellers Ausraster und die nicht vorhanden Folgen) und das Ende kommt dann ziemlich abrupt. Ich hätte den „Eine Frau dreht durch“ Handlungsstrang von Jutta Speck gerne noch ein bisschen länger verfolgt- das war wirklich gelungen! Das hat Lust auf den nächsten Band gemacht. Was mich aber wirklich bei jedem Band bisher gestört hat- Ostfriesenflair kommt zu keinem Zeitpunkt wirklich auf…

Na ja!!!
Das war für mich der bisher schwächste Band der Reihe! Es ging um das klonen von Menschen, was nicht so mein Geschmack war! Auch wurde oft die private Beziehung zwischen Ann-Kathrin und Weller in den Vordergrund gehoben. Was mir auch etwas auf die Nerven ging war einmal die toughe Kommissarin und dann dagegen der fast unterwürfige Weller! Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️ Sterne und schaue mal, wie es mit der Reihe weitergeht.
Manchmal bekommt man ein Buch geschenkt, weil andere davon ausgehen, dass einen das Buch interessieren könnte. Und so war es bei diesem Krimi, der unterhaltsam und spannend genug für die Tage zwischen den Jahren ist. Es geht um das Klonen von Menschen und skrupellose Wissenschaftler- und das in Ostfriesland- etwas weit hergeholt, könnte sein und somit lesenswert.
Ein lesenswertes Buch….
…aber das Ende fand ich dann nach der vielen Geschichten nebenbei doch etwas knapp bemessen. Nach dem vielen Drumherum was wirklich gut und interessant zu lesen war hatte ich mir aber doch mehr vom Ende vorgestellt. Also eine bessere Erklärung. Klar wurde im Buch selbst bereits vorher einige Vermutungen angestellt aber ob das nun schlussendlich auch so war. Ich möchte nun auch nicht direkt vorgreifen um nichts wichtiges zu erzählen um zu spoilern. Mir hat auf jeden Fall der Schreibstil und auch dieses ausufernde Schreiben sehr gefallen, man hatte das Gefühl doch direkt mit am Tisch zu sitzen und vollständig dabei gewesen zu sein. Ich denke ich werde mir trotz des Endes noch eins seiner Bücher kaufen.













