Ostfriesengrab
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Description
Mord in Schloss Lütetsburg
Ann Kathrin Klaasens dritter Fall führt sie in den zauberhaften Park von Schloss Lütetsburg
Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …
"OstfriesenGrab" wurde prominent mit Julia Jentsch in der Hauptrolle für das ZDF verfilmt. (Ausstrahlung: 2020)
Book Information
Author Description
Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 26 Sprachen übersetzt und über fünfzehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.Die Romane mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, die ZDF-Verfilmungen sind Quotenrenner und begeistern Millionen von Zuschauern zur besten Sendezeit.
Posts
Starker Beginn- seltsames Ende
Ich sage es mal so: mit einem anders/besser ausgearbeiteten Ende wären es mindestens 4 Sterne geworden. Der Fall an ist sehr spannend, man bekommt genügend Gelegenheit zu Rätseln, wer der Täter ist und die wiederkehrenden Figuren bekommen immer mehr Tiefe. Das Ende, beziehungsweise der Endkampf ist dann aber wirklich…sagen wir mal unrealistisch. Noch dazu sehr plötzlich und auch dem Rest der Geschichte nicht würdig. Sehr schade, steuerte darauf zu das bisherige Highlight der Reihe zu werden.

Der Kampf um Anerkennung ohne rücksicht auf Verluste.
Also, ich muss es einfach wieder sagen: Klaus-Peter Wolf schafft es mit jedem Band, mich noch tiefer in diese Welt hineinzuziehen. „Ostfriesengrab“ ist nun schon der dritte Fall von Ann Kathrin Claasen – und ich ertappe mich immer öfter bei dem Gedanken, dass ich die Bücher gar nicht mehr nur lese, sondern in ihnen lebe. Diese Reihe greift bei mir im Kopf immer mehr um sich, wie eine Flutwelle, gegen die ich mich nicht wehren kann – und ehrlich gesagt will ich das auch gar nicht. In diesem Fall beginnt alles mit einer grausigen, aber zugleich verstörend schönen Inszenierung: Eine tote Frau, im Schlosspark aufgebahrt wie ein Engel. Diese Mischung aus Schönheit und Tod hat mich sofort gepackt – es war, als würde der Täter die Leserinnen und Leser genauso herausfordern wie die Ermittler. Und genau das gelingt Klaus-Peter Wolf meisterhaft: Er stellt uns vor ein Rätsel, das nicht nur Ann Kathrin und Weller an ihre Grenzen bringt, sondern auch mich als Leserin emotional völlig aufwühlt. Ann Kathrin und Weller tappen lange völlig im Dunkeln, und ich war ständig versucht, zwischen den Zeilen Hinweise zu suchen, Verdächtige auszumachen – doch nichts. Immer wieder hat Wolf mir den Boden unter den Füßen weggezogen, und ich fühlte mich genauso ratlos wie die Ermittler. Das ist eine der großen Stärken dieses Buches: Man ist mittendrin, man zweifelt, man bangt, man rätselt. Doch was mich diesmal besonders getroffen hat, sind die Angriffe, die Ann Kathrin und Weller von den eigenen Kollegen ertragen müssen. Ihre Liebe wird nicht akzeptiert, ihre Nähe als Schwäche ausgelegt – und ich habe dabei richtig Wut gespürt. Dieses subtile Mobbing innerhalb der Polizei, dieses „gegen die eigenen Leute arbeiten“, hat mich wirklich aufgebracht. Ann Kathrin, die ohnehin schon genug trägt, muss sich immer wieder beweisen, und das geht mir wahnsinnig nah. Und dann natürlich der alte Schmerz, der wie ein Schatten über ihrem Leben liegt: der Tod ihres Vaters. Wieder einmal kämpft sie damit, diesen Raubüberfall, diesen ungesühnten Verlust, in ihre Ermittlungen einzuweben. In jedem Band bisher ist sie der Wahrheit ein Stück nähergekommen, und doch blieb die Lösung immer fern. Aber hier, in „Ostfriesengrab“, scheint sich endlich etwas zu bewegen. Plötzlich tun sich Abgründe auf, Wahrheiten, die vielleicht welche sind – oder auch nicht. Klaus-Peter Wolf spielt mit unseren Erwartungen, und was er da ans Tageslicht bringt, ist haarsträubend. Ich musste beim Lesen immer wieder tief durchatmen, weil es so heftig war. Die Aussage des Buches schwingt für mich ganz klar zwischen zwei Polen: Zum einen zeigt Wolf, wie zerstörerisch Geheimnisse und alte Verletzungen sein können, wie sie Menschen noch Jahre später zerreißen. Zum anderen aber geht es um das Festhalten an der Wahrheit, darum, dass man niemals aufgeben darf, auch wenn der Weg voller Hindernisse ist. Ann Kathrin Claasen ist hier die Verkörperung von Stärke und Verletzlichkeit zugleich – und genau das macht sie für mich so greifbar, so real. Alte Freunde von Weller tauchen auf, dunkle Verbindungen werden sichtbar, und Ann Kathrin gerät mehr denn je in die Bredouille. Ich habe beim Lesen das Gefühl gehabt, dass das Netz sich immer enger um sie schließt – und gleichzeitig habe ich mit ihr gehofft, dass sie einen Ausweg findet. Am Ende bleibt für mich ein Eindruck, der stärker ist als bei den Bänden zuvor: „Ostfriesengrab“ ist nicht nur ein spannender Kriminalfall, sondern auch ein emotionales Psychogramm von Menschen, die um Liebe, Wahrheit und Anerkennung kämpfen. Es ist ein Buch über Verletzlichkeit, Verrat, über Schatten der Vergangenheit – und darüber, wie schwer es ist, loszulassen. Und ja: Ich weiß, ich habe es schon oft gesagt, aber diesmal ist es wirklich so – das war ein absolut genialer Fall. Einer, der mich noch lange begleiten wird und mich nur noch sicherer macht: Ich muss die ganze Reihe lesen. Es gibt einfach keinen anderen Weg.
3. Teil der Reihe!
Die ersten beiden Teile der Reihe fand ich wirklich super, aber dieser Teil konnte mich nun gar nicht überzeugen. Den Fall fand ich grundsätzlich spannend aber ich fand man hat die Geschichte kaputt gemacht. Ann Kathrin Klaasen konnte ich hier überhaupt nicht nachvollziehen von der Art her. Sie hat mich genervt und Ihre Handlungen waren echt zuviel. Das hat die Geschichte für mich dann echt kaputt gemacht und das Ende kam mir dann auch sehr überstürzt vor. Naja ich freue mich trotzdem auf den nächsten Teil der Reihe :)

Die ersten beiden Fälle von Kommissarin Ann Kathrin Klaasen fand ich sehr spannend und habe sie durchgesuchtet. Dieser Fall war sehr holprig und langatmig. Die Polizei hat sich während der Ermittlungen teilweise aufgeführt wie der Elefant im Porzellanladen, sehr naiv und irgendwie realitätsfern. Am meisten genervt hat mich aber die Beziehung zwischen Ann Kathrin und Kommissar Frank Weller. Sie hat sich ihm gegenüber oft so herrisch aufgeführt und er hat sich so unterbuttern lassen. Das war gefühlt alle paar Seiten und war echt nervig.
Irgendwie hat mich dieser Teil etwas genervt. Ich hoffe, der nächste Teil wird wieder besser
Bisher der schwächste Teil der Reihe Dieser Teil der Reihe hat mir leider nicht wirklich gefallen. Nicht der Fall als solches, diesen fand ich recht interessant, aber das ganze Drumherum. Die Ermittlerarbeit war sehr speziell bis hin zu skurril, Ann-Kathrin Klaasen hat mich mit ihrer Art einfach nur genervt und auch Weller war kein Stück besser. Ann-Kathrin, die ja eigentlich als rationale Ermittlerin dargestellt wird, handelt für mich absolut nicht nachvollziehbar und keinesfalls wie eine erwachsene Frau. Dies hat mich in den ersten beiden Teilen auch schon ein wenig gestört, dieses Mal war es noch extremer. Ich konnte mich so gar nicht in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachvollziehen, worunter dann sogar ihr Job leidet. Weller hingegen ist einfach das absolute Gegenteil eines souveränen Polizisten und lässt sein berufliches Handeln von seinen privaten Empfindungen leiten. Und kommt damit auch noch ohne Konsequenzen durcht. Es tut mir wirklich leid, aber dieses Unvermögen, dieses unlogische Handeln, hat mir diesen sehr künstlerischen und interessanten Fall echt verhagelt. #instabook #bookstagram #booksofinstagram #booklover #books #booknerd #buchblogger #buch #bücher #bücherwurm #lesen #lesenmachtspass #lesenmachtglücklich #krimi #annkathrinklaasen #klauspeterwolf #ostfriesenkrimi #readmore #mehrlesen

Der dritte Band liest sich etwas zäh.
Das Buddyread hat mir Spaß gemacht. Ich mag den Austausch über das Gelesene. Aber ich werde die Reihe nicht fortsetzen. Es gibt ein paar Krimielemente, zwischendurch könnte es ein Thriller sein. Ansonsten eiern die Kommissare planlos herum, versteifen sich auf einen Verdächtigen als Täter, ermitteln aber nicht wirklich. Als Film- oder Serienvorlage sind die Bücher sicher geeignet, aber die Lektüre hat mir nicht wirklich gefallen.
Auch der dritte Fall von Ann Kathrin und Weller hat mir gefallen, vielleicht am Besten von allen. Auch, wenn ich recht bald geahnt habe, wer der Mörder ist, war es super spannend Ann Kathrins Weg zur Lösung zu verfolgen. Man lernt sie hier von einer anderen, impulsiveren Seite kennen und der Fall war spannend und fesselnd. Hat mir gut gefallen
Leider gar nicht meins.
Nachdem die ersten beiden Teile 4 Sterne von mir bekommen hatten und ich hoffte die Teile würden noch besser werden, bin ich ehrlich etwas enttäuscht. Wer der Mörder ist, war von Anfang an klar. Ich hatte mehrfach auf eine Wendung gehofft, es kam aber einfach keine. Die Polizei hat sich völlig daneben benommen, jeder hat seinen persönlichen Verdächtigen verfolgt ohne nach links und rechts zu schauen, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn ich Polizistin wäre, hätte mich diese Darstellung wohl wirklich wütend gemacht. Das Ende war dann leider auch völlig offensichtlich. Nachdem klar war, wer der Mörder war hätte wenigstens das Ende noch eine Wende bringen können, hat es aber nicht. Die gesamte Geschichte hätte man auf unter 100 Seiten beschreiben können, der Rest war leider komplett unnötig, hab vieles nur quer gelesen. Weiß nicht, ob ich die Reihe noch weiter lese mag. Vielleicht war dieser ja nur ein Ausrutscher.
In 2026 nicht gut gealtert. Schlechte Polizeiarbeit. Kein überraschender Twist.
Ich hab das Buch in 2026 gelesen und fand das Buch durch manche Witze, Wortspiele, Begriffe und die Männer- und Frauenrollen etwas schlecht gealtert. Man ahnt schon Recht früh wer der Täter ist, und hätte die Polizei vernünftig gearbeitet wäre das Buch nach wenigen Seiten zuende gewesen. Viele Dinge fallen einfach hinten runter und werden nicht weiter verfolgt. Oder es wird jemandem hinterher gejagt wo andere Dinge gar nicht passen. Der Schreibstil ansonsten war jedoch ganz gut.
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Mord in Schloss Lütetsburg
Ann Kathrin Klaasens dritter Fall führt sie in den zauberhaften Park von Schloss Lütetsburg
Als Kommissarin Ann Kathrin Klaasen vor der weiblichen Leiche im Schlosspark Lütetsburg steht, erschrickt sie vor sich selbst. Denn sie erwischt sich bei dem Gedanken: Mein Gott, wie schön sie ist. Die Tote sieht aus wie ein Engel, der sich zwischen den Blüten der Rhododendrensträucher verfangen hat. Oder wie eine Eiskunstläuferin, die elfenhafte Sprünge vollzieht, um die Jury zu beeindrucken. Der Mörder hat sich viel Zeit gelassen, um die Leiche so zu präparieren und in dieser Stellung zu drapieren. Und er will Ann Kathrin damit etwas sagen …
"OstfriesenGrab" wurde prominent mit Julia Jentsch in der Hauptrolle für das ZDF verfilmt. (Ausstrahlung: 2020)
Book Information
Author Description
Klaus-Peter Wolf, 1954 in Gelsenkirchen geboren, lebt als freier Schriftsteller in der ostfriesischen Stadt Norden, im selben Viertel wie seine Kommissarin Ann Kathrin Klaasen. Wie sie ist er nach langen Jahren im Ruhrgebiet, im Westerwald und in Köln an die Küste gezogen und Wahl-Ostfriese geworden. Seine Bücher und Filme wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bislang sind seine Bücher in 26 Sprachen übersetzt und über fünfzehn Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für »Tatort« und »Polizeiruf 110«. Der Autor ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.Die Romane mit Hauptkommissarin Ann Kathrin Klaasen stehen regelmäßig mehrere Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste, die ZDF-Verfilmungen sind Quotenrenner und begeistern Millionen von Zuschauern zur besten Sendezeit.
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Starker Beginn- seltsames Ende
Ich sage es mal so: mit einem anders/besser ausgearbeiteten Ende wären es mindestens 4 Sterne geworden. Der Fall an ist sehr spannend, man bekommt genügend Gelegenheit zu Rätseln, wer der Täter ist und die wiederkehrenden Figuren bekommen immer mehr Tiefe. Das Ende, beziehungsweise der Endkampf ist dann aber wirklich…sagen wir mal unrealistisch. Noch dazu sehr plötzlich und auch dem Rest der Geschichte nicht würdig. Sehr schade, steuerte darauf zu das bisherige Highlight der Reihe zu werden.

Der Kampf um Anerkennung ohne rücksicht auf Verluste.
Also, ich muss es einfach wieder sagen: Klaus-Peter Wolf schafft es mit jedem Band, mich noch tiefer in diese Welt hineinzuziehen. „Ostfriesengrab“ ist nun schon der dritte Fall von Ann Kathrin Claasen – und ich ertappe mich immer öfter bei dem Gedanken, dass ich die Bücher gar nicht mehr nur lese, sondern in ihnen lebe. Diese Reihe greift bei mir im Kopf immer mehr um sich, wie eine Flutwelle, gegen die ich mich nicht wehren kann – und ehrlich gesagt will ich das auch gar nicht. In diesem Fall beginnt alles mit einer grausigen, aber zugleich verstörend schönen Inszenierung: Eine tote Frau, im Schlosspark aufgebahrt wie ein Engel. Diese Mischung aus Schönheit und Tod hat mich sofort gepackt – es war, als würde der Täter die Leserinnen und Leser genauso herausfordern wie die Ermittler. Und genau das gelingt Klaus-Peter Wolf meisterhaft: Er stellt uns vor ein Rätsel, das nicht nur Ann Kathrin und Weller an ihre Grenzen bringt, sondern auch mich als Leserin emotional völlig aufwühlt. Ann Kathrin und Weller tappen lange völlig im Dunkeln, und ich war ständig versucht, zwischen den Zeilen Hinweise zu suchen, Verdächtige auszumachen – doch nichts. Immer wieder hat Wolf mir den Boden unter den Füßen weggezogen, und ich fühlte mich genauso ratlos wie die Ermittler. Das ist eine der großen Stärken dieses Buches: Man ist mittendrin, man zweifelt, man bangt, man rätselt. Doch was mich diesmal besonders getroffen hat, sind die Angriffe, die Ann Kathrin und Weller von den eigenen Kollegen ertragen müssen. Ihre Liebe wird nicht akzeptiert, ihre Nähe als Schwäche ausgelegt – und ich habe dabei richtig Wut gespürt. Dieses subtile Mobbing innerhalb der Polizei, dieses „gegen die eigenen Leute arbeiten“, hat mich wirklich aufgebracht. Ann Kathrin, die ohnehin schon genug trägt, muss sich immer wieder beweisen, und das geht mir wahnsinnig nah. Und dann natürlich der alte Schmerz, der wie ein Schatten über ihrem Leben liegt: der Tod ihres Vaters. Wieder einmal kämpft sie damit, diesen Raubüberfall, diesen ungesühnten Verlust, in ihre Ermittlungen einzuweben. In jedem Band bisher ist sie der Wahrheit ein Stück nähergekommen, und doch blieb die Lösung immer fern. Aber hier, in „Ostfriesengrab“, scheint sich endlich etwas zu bewegen. Plötzlich tun sich Abgründe auf, Wahrheiten, die vielleicht welche sind – oder auch nicht. Klaus-Peter Wolf spielt mit unseren Erwartungen, und was er da ans Tageslicht bringt, ist haarsträubend. Ich musste beim Lesen immer wieder tief durchatmen, weil es so heftig war. Die Aussage des Buches schwingt für mich ganz klar zwischen zwei Polen: Zum einen zeigt Wolf, wie zerstörerisch Geheimnisse und alte Verletzungen sein können, wie sie Menschen noch Jahre später zerreißen. Zum anderen aber geht es um das Festhalten an der Wahrheit, darum, dass man niemals aufgeben darf, auch wenn der Weg voller Hindernisse ist. Ann Kathrin Claasen ist hier die Verkörperung von Stärke und Verletzlichkeit zugleich – und genau das macht sie für mich so greifbar, so real. Alte Freunde von Weller tauchen auf, dunkle Verbindungen werden sichtbar, und Ann Kathrin gerät mehr denn je in die Bredouille. Ich habe beim Lesen das Gefühl gehabt, dass das Netz sich immer enger um sie schließt – und gleichzeitig habe ich mit ihr gehofft, dass sie einen Ausweg findet. Am Ende bleibt für mich ein Eindruck, der stärker ist als bei den Bänden zuvor: „Ostfriesengrab“ ist nicht nur ein spannender Kriminalfall, sondern auch ein emotionales Psychogramm von Menschen, die um Liebe, Wahrheit und Anerkennung kämpfen. Es ist ein Buch über Verletzlichkeit, Verrat, über Schatten der Vergangenheit – und darüber, wie schwer es ist, loszulassen. Und ja: Ich weiß, ich habe es schon oft gesagt, aber diesmal ist es wirklich so – das war ein absolut genialer Fall. Einer, der mich noch lange begleiten wird und mich nur noch sicherer macht: Ich muss die ganze Reihe lesen. Es gibt einfach keinen anderen Weg.
3. Teil der Reihe!
Die ersten beiden Teile der Reihe fand ich wirklich super, aber dieser Teil konnte mich nun gar nicht überzeugen. Den Fall fand ich grundsätzlich spannend aber ich fand man hat die Geschichte kaputt gemacht. Ann Kathrin Klaasen konnte ich hier überhaupt nicht nachvollziehen von der Art her. Sie hat mich genervt und Ihre Handlungen waren echt zuviel. Das hat die Geschichte für mich dann echt kaputt gemacht und das Ende kam mir dann auch sehr überstürzt vor. Naja ich freue mich trotzdem auf den nächsten Teil der Reihe :)

Die ersten beiden Fälle von Kommissarin Ann Kathrin Klaasen fand ich sehr spannend und habe sie durchgesuchtet. Dieser Fall war sehr holprig und langatmig. Die Polizei hat sich während der Ermittlungen teilweise aufgeführt wie der Elefant im Porzellanladen, sehr naiv und irgendwie realitätsfern. Am meisten genervt hat mich aber die Beziehung zwischen Ann Kathrin und Kommissar Frank Weller. Sie hat sich ihm gegenüber oft so herrisch aufgeführt und er hat sich so unterbuttern lassen. Das war gefühlt alle paar Seiten und war echt nervig.
Irgendwie hat mich dieser Teil etwas genervt. Ich hoffe, der nächste Teil wird wieder besser
Bisher der schwächste Teil der Reihe Dieser Teil der Reihe hat mir leider nicht wirklich gefallen. Nicht der Fall als solches, diesen fand ich recht interessant, aber das ganze Drumherum. Die Ermittlerarbeit war sehr speziell bis hin zu skurril, Ann-Kathrin Klaasen hat mich mit ihrer Art einfach nur genervt und auch Weller war kein Stück besser. Ann-Kathrin, die ja eigentlich als rationale Ermittlerin dargestellt wird, handelt für mich absolut nicht nachvollziehbar und keinesfalls wie eine erwachsene Frau. Dies hat mich in den ersten beiden Teilen auch schon ein wenig gestört, dieses Mal war es noch extremer. Ich konnte mich so gar nicht in sie hineinversetzen und ihre Entscheidungen nachvollziehen, worunter dann sogar ihr Job leidet. Weller hingegen ist einfach das absolute Gegenteil eines souveränen Polizisten und lässt sein berufliches Handeln von seinen privaten Empfindungen leiten. Und kommt damit auch noch ohne Konsequenzen durcht. Es tut mir wirklich leid, aber dieses Unvermögen, dieses unlogische Handeln, hat mir diesen sehr künstlerischen und interessanten Fall echt verhagelt. #instabook #bookstagram #booksofinstagram #booklover #books #booknerd #buchblogger #buch #bücher #bücherwurm #lesen #lesenmachtspass #lesenmachtglücklich #krimi #annkathrinklaasen #klauspeterwolf #ostfriesenkrimi #readmore #mehrlesen

Der dritte Band liest sich etwas zäh.
Das Buddyread hat mir Spaß gemacht. Ich mag den Austausch über das Gelesene. Aber ich werde die Reihe nicht fortsetzen. Es gibt ein paar Krimielemente, zwischendurch könnte es ein Thriller sein. Ansonsten eiern die Kommissare planlos herum, versteifen sich auf einen Verdächtigen als Täter, ermitteln aber nicht wirklich. Als Film- oder Serienvorlage sind die Bücher sicher geeignet, aber die Lektüre hat mir nicht wirklich gefallen.
Auch der dritte Fall von Ann Kathrin und Weller hat mir gefallen, vielleicht am Besten von allen. Auch, wenn ich recht bald geahnt habe, wer der Mörder ist, war es super spannend Ann Kathrins Weg zur Lösung zu verfolgen. Man lernt sie hier von einer anderen, impulsiveren Seite kennen und der Fall war spannend und fesselnd. Hat mir gut gefallen
Leider gar nicht meins.
Nachdem die ersten beiden Teile 4 Sterne von mir bekommen hatten und ich hoffte die Teile würden noch besser werden, bin ich ehrlich etwas enttäuscht. Wer der Mörder ist, war von Anfang an klar. Ich hatte mehrfach auf eine Wendung gehofft, es kam aber einfach keine. Die Polizei hat sich völlig daneben benommen, jeder hat seinen persönlichen Verdächtigen verfolgt ohne nach links und rechts zu schauen, ohne Rücksicht auf Verluste. Wenn ich Polizistin wäre, hätte mich diese Darstellung wohl wirklich wütend gemacht. Das Ende war dann leider auch völlig offensichtlich. Nachdem klar war, wer der Mörder war hätte wenigstens das Ende noch eine Wende bringen können, hat es aber nicht. Die gesamte Geschichte hätte man auf unter 100 Seiten beschreiben können, der Rest war leider komplett unnötig, hab vieles nur quer gelesen. Weiß nicht, ob ich die Reihe noch weiter lese mag. Vielleicht war dieser ja nur ein Ausrutscher.
In 2026 nicht gut gealtert. Schlechte Polizeiarbeit. Kein überraschender Twist.
Ich hab das Buch in 2026 gelesen und fand das Buch durch manche Witze, Wortspiele, Begriffe und die Männer- und Frauenrollen etwas schlecht gealtert. Man ahnt schon Recht früh wer der Täter ist, und hätte die Polizei vernünftig gearbeitet wäre das Buch nach wenigen Seiten zuende gewesen. Viele Dinge fallen einfach hinten runter und werden nicht weiter verfolgt. Oder es wird jemandem hinterher gejagt wo andere Dinge gar nicht passen. Der Schreibstil ansonsten war jedoch ganz gut.















