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Ein mörderisches Paar - Eine mörderische Enttäuschung
Als ich “Ein mörderisches Paar” von Klaus-Peter Wolf aufschlug, war ich voller Vorfreude auf eine spannende Krimi-Geschichte. Doch leider blieb die Erwartung unerfüllt. Der Roman, der den Serienkiller Dr. Bernhard Sommerfeldt und seine zukünftige Ehefrau Frauke in den Mittelpunkt stellt, wirkt wie eine übertriebene Mischung aus Action und Comedy, die nicht wirklich funktioniert. Die Geschichte beginnt mit dem Tod eines 13-jährigen Jungen, der an einer Überdosis Heroin stirbt. Der mutmaßliche Dealer wird freigesprochen, und Sommerfeldt beschließt, eigenmächtig Gerechtigkeit zu üben. Das klingt nach einem spannenden Plot, doch die Ausführung fällt flach. Die Figuren sind überzeichnet und bleiben oberflächlich, was es mir schwer macht, mich mit ihnen zu identifizieren oder sie ernst zu nehmen. Der Schreibstil ist flüssig, aber die Geschichte wirkt oft wie eine billige Version von Serien wie “Dexter”, nur ohne die Tiefe und Spannung. Die humorvollen Elemente fallen manchmal ins Alberne ab, was den Roman eher wie eine Schulhoflektüre wirken lässt. Die vielen Handlungsstränge und Charaktere sind unnötig und tragen nicht zur Spannung bei, sondern führen eher zu Verwirrung. Was mich besonders enttäuscht hat, ist die fehlende Ernsthaftigkeit in der Darstellung von Gewalt und Kriminalität. Die Brutalität wird oft mit einem Hauch von Humor präsentiert, was nicht nur unangenehm, sondern auch unpassend wirkt. Die Ostfriesenkulisse, die in anderen Büchern von Wolf so charmant wirkt, bleibt hier im Hintergrund. Insgesamt kann ich “Ein mörderisches Paar” nicht empfehlen. Es ist ein Buch, das versucht, zu viel zu bieten und dabei die Substanz verliert. Für mich sind es zwei Sterne, weil es einfach nicht das Niveau erreicht, das ich von einem Krimi erwarte. Ein sympathischer Schriftsteller muss nicht unbedingt ein gutes Werk schreiben, und hier zeigt sich das leider deutlich.
Mar 30, 2025
Ein mörderisches Paar - Eine mörderische Enttäuschung
Als ich “Ein mörderisches Paar” von Klaus-Peter Wolf aufschlug, war ich voller Vorfreude auf eine spannende Krimi-Geschichte. Doch leider blieb die Erwartung unerfüllt. Der Roman, der den Serienkiller Dr. Bernhard Sommerfeldt und seine zukünftige Ehefrau Frauke in den Mittelpunkt stellt, wirkt wie eine übertriebene Mischung aus Action und Comedy, die nicht wirklich funktioniert. Die Geschichte beginnt mit dem Tod eines 13-jährigen Jungen, der an einer Überdosis Heroin stirbt. Der mutmaßliche Dealer wird freigesprochen, und Sommerfeldt beschließt, eigenmächtig Gerechtigkeit zu üben. Das klingt nach einem spannenden Plot, doch die Ausführung fällt flach. Die Figuren sind überzeichnet und bleiben oberflächlich, was es mir schwer macht, mich mit ihnen zu identifizieren oder sie ernst zu nehmen. Der Schreibstil ist flüssig, aber die Geschichte wirkt oft wie eine billige Version von Serien wie “Dexter”, nur ohne die Tiefe und Spannung. Die humorvollen Elemente fallen manchmal ins Alberne ab, was den Roman eher wie eine Schulhoflektüre wirken lässt. Die vielen Handlungsstränge und Charaktere sind unnötig und tragen nicht zur Spannung bei, sondern führen eher zu Verwirrung. Was mich besonders enttäuscht hat, ist die fehlende Ernsthaftigkeit in der Darstellung von Gewalt und Kriminalität. Die Brutalität wird oft mit einem Hauch von Humor präsentiert, was nicht nur unangenehm, sondern auch unpassend wirkt. Die Ostfriesenkulisse, die in anderen Büchern von Wolf so charmant wirkt, bleibt hier im Hintergrund. Insgesamt kann ich “Ein mörderisches Paar” nicht empfehlen. Es ist ein Buch, das versucht, zu viel zu bieten und dabei die Substanz verliert. Für mich sind es zwei Sterne, weil es einfach nicht das Niveau erreicht, das ich von einem Krimi erwarte. Ein sympathischer Schriftsteller muss nicht unbedingt ein gutes Werk schreiben, und hier zeigt sich das leider deutlich.
Mar 30, 2025






