Paradise One
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Book Information
Author Description
David Wellington, geboren in Pittsburgh, Pennsylvania, hat sich mit seinen Romanen um die Vampirjägerin Laura Caxton in die Herzen der Horror- und Dark-Fantasy-Fans geschrieben. Sein Science-Fiction-Roman »Die letzte Astronautin« wurde für den Arthur C. Clarke Award nominiert. Wenn er nicht schreibt, arbeitet David Wellington als Archivar für die Vereinten Nationen. Der Autor lebt in New York.
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Sci-Fi, über das niemand spricht.
Tja, glasklar, weil es einfach nicht gut ist. Ich habe mich auf krankhafte Gehirn-Fresserei gefreut. Auf brutale, blutige Auseinandernehmungen… vllt zu viel erwartet. Vllt. Aber lasst mich euch mal den ganzen Bums hier erst erzählen, damit ihr nicht 240 Seiten lang lesen müsst, wie unsere Protagonisten von einem Ende des gecrashten Raumschiffs zum anderen rennen.Oder damit ihr nicht enttäuscht nach 850 Seiten feststellen müsst, dass ihr von diesem Buch mies gaslighted wurdet. Denn alles, was es „verspricht“, bekommt ihr eventuell – eventuell!! erst in Band 2. 😂 Alsoooooo. Um was geht es? Kurz zusammengefasst und Achtung SPOILER!!!!! Liest es dennoch. Lieutenant Alexandra Petrowa (oder auch Saschenka, wie so gerne ihre Mutter und der komische beseuchte KI sie nennt) arbeitet in der Brandwache und verfolgt einen langgesuchte Serienmörder, sie bitet die Brandwache ihre Pistole freizugeben damit sie das ganze eine Ende setzen kann, welche bitte aber warum auch immer abgelehnt wird. So, ohne Waffe ohne Stärkung verfolgt sie ihn dennoch weiterhin und findet sich bald in seine komische Loft wider mit nicht sprechende sehr sehr sehr hungrige und ziemlich verstörte nackige Menschen. (Deren Gehirn ist so befallen das die an nicht anderes denken können als an das fressen. Sind praktisch Zombies.) Die festnahme läuft beinahe schief, woraufhin sie von Direktorin Lang auf das Raumschiff Artemis versetzt wird, mit dem sie Paradies One– die neue Koloniewelt – besuchen soll, um sicherzugehen, dass die drauf lebende Kolonie wohlauf ist. Denn Spoiler. Die haben seit mehreren Monaten kein einzigen Kontakt zu Paradies one aufnehmen können und jedes einzelne Raumschiff was die Brandwache in die Richtung geschickt hat wird attackiert und alle Passagierer verschwindet. Also sagen wir mal wie es ist, Direktorin Lang schickt sie, Saschenka in den sicheren Tod. Die Reise bis Paradies One dauert Monate, welche sie und + anderen drei Passagiere in einer Kryokapsel im 3 Monatigen Tiefschlaf verbringen sollten, bevor sie von der Schiffs-KI Actaeon geweckt werden. Doktor Zhang. Sam Parker, der Raumschiffpilot. Und ein sich immer wieder neu erschaffender Roboter namens Rapscallion sind die andere Passagieren. Nachdem von eine andere Raunschiff gecrusht werden, was beinah alle noch im kalte Schlaf tötet, beginnt die große Rumrennerei. Im weiten All entdecken sie auch andere Kampfschiffe und Raumschiffe die offenbar die Aufgabe haben, alle Raumschiffe die Paradies One „betreten „ möchte zu vernichten. Nach diese erste Explosion verabschiedet sich auch die intelligente Schiffs-KI, die von diesem komischen Alien-Parasiten Basilisk befallen wird, und somit sind sie von allen Planeten und von jeder Hilfe abgeschnitten. Sie müssen nun schauen, wie sie überleben und wie sie ihre Mission erfüllen und Paradies one erreichen. Was nicht so einfach scheint denn der Basilsiks gelang in jeder System und Gehirne und macht einem „verrückt“, „besessen“ whatever. Nach viel Blabla und noch mehr hinhalten wird jemand an Bord ENDLICH! mit diesem Parasiten infiziert und da ist das ganze eigentlich auch schon vorbei 😂😂 Am Ende schaffen die doch noch auf Paradies One – und finden den Planet ohne Bevölkerung. (Wie wunderlich… ) The End. Das alles wäre auch tatsächlich interessant zumindest ein intensives und vielleicht sogar genießbares Buch wenn man all das man in 300 Seite gepackt hätte. Lass 400 sein … aber 850 hierfür? Sehe ich nicht ein. Märchenstunde mit Nisa. Let’s go. Ich weiß, es kommt jetzt vielleicht komisch, nach diesem Beginn aber so ganz verschwendete Zeit war es dann doch nicht, denn an ein paar Stellen hat es mir tatsächlich auch „gefallen“ und ich bleib ja offensitlich dran denn wollte erfahren, wie es endet. (Spoiler: Es endet nicht 😂 Wir bekommen nicht mal ein gescheites Ende.) Ich hatte einfach viel mehr erwartet – von der Seitenzahl her, vom Klappentext, vom Beginn der Story (welche übelst nice angefangen hat) und auch von dem ganzen ungenutzten Potenzial (das wohlmöglich nur ich gesehen habe). Denn Girls, ich habe die Vision gesehen. Aber irgendwie … irgendwie dachte sich der Autor so ab Kapitel 5 : „Come on, ich habe keinen Bock mehr auf diese Scheiße. Also lasse ich bis zum bitteren Ende einfach alles, wirklich alles, offen. Unbeantwortet. Das wird boomen, das wird geil! Hahahaha. Lol. Bis auf einen einzigen geilen Plot-Twist (Seite 400) bekommen wir nur viel Versprechen und noch mehr heiße Luft. Eigentlich ist das ganze Buch eine irreführende etwas 😂. Gashlighting von feinsten. Von Seite 1 an hofft man auf Alien-Invasion, auf Action, auf Angst, auf Kampf, auf Blut auf geilen shit einfach. Vorallem auf Wordbuilding. Und wisst ihr, was ihr bekommt? Dialoge 😂🙂↔️ Unbedeutende, langweilige Dialoge. Ein Hin und Her mit alle, eine ewige Beobachtung anderer Raumschiffe. Bzw Angst davon das die sich nähern 😬😂. Nach dem geilen plott war ich kurz wieder drin. Und sah (wieder) Hoffnung. Ich dachte mir; Oh.kaaaayyyy, ohhkaaay, jetzt beginnt es. Komm, scheiß drauf – 400 Seiten Weltraumschiff Beobachtungen. Aber jetzt, JETZT könnte es tatsächlich anfangen. Spoiler-Alarm: Wisst ihr, wo das Buch wirklich angefangen hat, richtig gut zu werden? Beim fucking letzten Satz des Buches. 😂😂😂😂 Was eigentlich mies gut zum Rest des Buches passt. Ich weiß gar nicht, warum es mich noch gewundert hat, denn der Herr hier ist eine kleine Drama-Queen und macht ständig ein riesiges Tamtam, um uns schön in die Irre zu führen und hoffen zu lassen – nur um uns danach mit jedem weiteren Kapitel den Mittelfinger zu zeigen, in dem NICHTS PASSIERT! Ich habe nämlich seinen Schreibstil analysiert und schnell gecheckt das ich jedes Mal verarscht werden. Mich kann er mit diesem geilen letzten Satz aber nicht mehr täuschen auch wenn mich Band 2 irgendwie juckt.… (weil ich meine fucking Aliens will) glaube ich nicht, dass ich mir das geben werde. 😂 Ich habe genung von die angehauchte Spannung mit der Perversion nie etwas zu Ende zu bringen. Wir haben nach jeder dritten Seite einen Kapitelwechsel – und auch einen PoV-Wechsel. Man kommt dadurch zwar schnell durch aber es triggert einfach man will nicht jeder 6-10 min Spannung bekommen ohne es bis Ende gebracht zu haben. Chekt ihr was ich meine? Wir werden gepusht und dann zakk kalt liegen gelassen. Er pusht, hoch, hoch, hoch – und dann wieder ghosten. Pushen, ghosten. Pushen, ghosten. Was ist das bitte für ein kosmisch toxischer Schreibstil? Das ist doch pervers. Ich dachte immer, mich juckt es nicht, wie lang ein Kapitel ist. Aber Girls wollt ihr mich verarschen? Was ist das für eine spanische Drama Serie??? Nach gefühlt jeder verdammten dritten Seite kommt vor dem Kapitelwechsel noch ein letzter Satz ultra dramatisch. ULTRA DRAMA. So dramatisch, dass man in seinen Ohren dieses „babummmm“ hört, gefolgt von einem Trommelwirbel. 🥁 Und dann kommt Hoffnung. Dieser Scheiß kommt automatisch nach so einer künstlich platzierten dramatischen Spannung. Und dann liest man weiter und … ihr könnt euch doch vorstellen, oder? ES PASSIERT NICHT !!! Wir müssen zwar nicht eine ganze Woche warten, um es zu erfahren hahahahama macht es aber auch nicht besser. Kennt ihr noch diese Drama Serien? 😂 Die haben immer an der geilsten Stelle aufgehört. Man dachte eine Woche lang: „Okay, jetzt wird richtig abgehen! Nächte Woche wird Fetzen. Safe Trennung.“ nur um dann eine Woche später festzustellen, dass es gar nicht so deep war. 😭🤣 Lasst mich euch ein Beispiel geben: „… hast auch gehört? Denkst du?… denkst du sind das die Aliens?“ „Ja! Sind sie! Die sind hier!“ Babummmmm – Trommelwirbel. 🥁 Nächtes Kapitel. Nicht. Absolut nicht. Wir bekommen die einfach nicht. 😂 Ich hätte mir definitiv weniger Dialoge und dafür viel mehr Worldbuilding gewünscht. Viel viel mehr! Aber! Wenn es euch doch interessiert, geht mit dieser Einstellung rein: 0 Aliens sehr viel Langeweile sehr viele Dialoge kaum Blut sprunghafte PoVs kaum bis gar kein Worldbuilding kaum gruselig kaum Blut hahahahahhaa ja 2 mal viele KIs. Viel! Kaum BLUT! Hahahahaha ein geiler Plot (1! Stk. Aber immer hin 1) Paradies One dürfen wir wohl dann in Band 2 erkunden lol 😂 Also. Für meinen Geschmack wurden eindeutig zu wenig und vor allem viel zu langsam Gehirne „gefressen“. Bzw eher „übernommen“. „Befallen“ whatever. Boring. Es war auch nicht annähernd so gruselig oder brutal, wie es hätte sein können – oder wie diese Art von Story eigentlich vertragen würde. Es fehlte jegliche Aktion. Sci-Fi!!!! Wo Aktion??? Woooo Worldbuilding !!!!????Nicht. Band 2 bestimmt. Hehe 🤡 Sie reden, aber erklären nichts. Sie rennen. Sie springen von einem Raumschiff zum anderen. Niemand hinterfragt irgendetwas. Alles wird einfach ohne Widerrede akzeptiert. Als es dann mal ein paar Szenen gab, die hätten geil werden können, wurden sie ganz schnell abgehackt – und weiter ging’s mit NICHTS. „Bin ich befallen? Du wusstest, dass das passieren wird?! Der Alien hat sich in mein Gehirn reingefressen???“ „Ja.“ „Ach so. Hmmm. Na dann. Okay. Weiter geht’s. Wir müssen noch ein paar Runden gehirnlos ohne Ziel rumrennen.“ Girl, what the fuck. Niemand absolut niemand würde so reagieren. 😫😂 Nun ja, ich schaffe band 2 seelisch nicht mehr, noch ein ganzes Buch lang diesen Schreibstil zu ertragen und danach wieder elendig ohne Antworten, ohne Action, ohne Aliens, ohne Blut, ohne geilen Shit zurückgelassen zu werden. Ne das schaffe ich nicht. Und Girls, Boys alle; ich möchte den Kommentar nicht lesen: „Das hättest du aber auch kürzer fassen können.“ Nein. Hätte ich nicht. Das hier ist schon die Kurzversion. 😂 Hahahahahaha Fazit: schwach.

Interessantes Buch
Das Buch hat mich von Anfang an irgendwie gefesselt. Der Autor hat die Spannung und die Neugier für mich persönlich durchgehend oben gehalten, sodass ich dieses Buch kaum weglegen wollte. Das Ende enttäuscht mich ein wenig, da es so extrem offen ist, lässt jedoch auf einen zweiten Teil schließen.
Und wie immer ist der KI-Roboter mein Liebling
Insgesamt bin ich etwas unschlüssig bei meiner Bewertung zu Paradise One. Das Buch war inhaltlich eigentlich total gut, toll geschrieben, gute Handlung, Horrorpotenzial - das zwar mehr hätte audgeschöpft werden können, aber gut vorhanden war -, Charakterentwicklung, viele Fragen, die aufgeworfen werden ... allerdings nicht beantwortet. Ich weiß nicht, ob es bei der Veröffentlichung einfach noch nicht klar war, aber nichts an dem Buch lässt erkennen, dass es der Auftakt zu einer Trilogie ist. Ich habe das Buch im Laden gekauft und nicht online, wo man es mittlerweile natürlich sehen kann, und bin daher von einem Einzelband ausgegangen - und wenn ich mir die anderen Bewertungen so anschaue, ging es vielen so 😂 Diese Prämisse hat die Leseerfahrung vor allem auf das Ende bezogen jedenfalls ... etwas bescheiden gemacht. Nach fast 850 Seiten mit NICHTS zurückgelassen zu werden, hat mich kurz wütend gemacht. Und im Hinblick auf zwei Folgebände denke ich auch, dass man die Handlung gut um mindestens 100 Seiten hätte kürzen können. Alles in allem hat das Buch aber auf jeden Fall Spaß gemacht zu lesen. Petrowa, Zhang und Rapscallion sind super tolle Charaktere und die Kreativität, mit der der sogenannte Basilisk sein Unwesen treibt, hat es echt spannend gemacht. Es ist also mit Sicherheit für den einen oder anderen Sci-Fi-Fan eine Empfehlung 🫱🏻🫲🏼
Ein spannender und rasanter Science Fiction Thriller mit Horror Elementen.
David Wellingtons „Paradise One“ ist eine aufregende und rasante Reise zu einem fernen Planeten. Eine Crew, bestehend aus einer Offizierin der Brandwache, einem Arzt, einem Piloten und einem Schiffsroboter, wird auf eine Mission zum Planeten Paradise One geschickt. Dort sollen sie nach der Kolonie schauen, zur welcher der Kontakt abgebrochen ist. Als die Crew mit ihrem Raumschiff „Artemis“ im Paradise System ankommt, werden sie sofort angegriffen und ihre Lage scheint aussichtlos. Aus erstmal nicht ersichtlichen Gründen sind über 100 Raumschiffe im Paradise System gestrandet. Da die Artemis bei dem Angriff fast vollständig zerstört wurde muss die Crew auf andere Raumschiffe umsiedeln. Was der Crew auf den anderen Raumschiffen begegnet ist aber nicht weniger gefährlich. Die Crews und Schiffs KIs sind mit etwas Infiziert, was Mensch und Maschine wahnsinnig werden lässt. Der einzige Ausweg ist die Landung auf Paradise One, welche aber von den infizierten Raumschiffen zu verhindern versucht wird. Es beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod. Das Buch ist mit seinen 848 Seiten recht lang, hat aber sehr kurze Kapitel, was ich persönlich sehr mag. Der Schreibstil des Autors hat mir ebenfalls gut gefallen und ließ sich wunderbar flüssig lesen. Für mich war das Buch ein richtiger Pageturner und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Nachdem die Geschichte etwas Fahrt aufgenommen hatte, war die Spannung fast durchgehend sehr hoch, es gab immer wieder kleine Verschnaufpausen, die es für mich aber auch gebraucht hat. Die Geschichte war sehr rasant und teilweise etwas sprunghaft, was ich aber nicht als schlimm empfand. Die Charaktere haben sich im laufe der Geschichte weiterentwickelt und waren mir mehr oder weniger sympathisch, besonders mochte ich den Schiffsroboter Rapscallion. Ich finde das Buch war eine tolle Mischung aus Sci-Fi, Thriller und Horror, wobei der Horroranteil eher gering war. Für mein Geschmack hätten die Horrormomente mehr ausgeschöpft werden können, das Potenzial war definitiv vorhanden. Das Ende der Geschichte hat mich allerdings brutal im Regen stehen gelassen. Ich hoffe sehr das ein zweiter Band erscheint und die Geschichte weiter geht. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war spannen, rasant, mit einer guten Idee, die mal etwas Neues war. Für mich persönlich war es sogar eines meiner Jahres Highlights. Für Paradise One gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.
𝑅𝑒𝑧𝑒𝑛𝑠𝑖𝑜𝑛: Paradise One 3,5/𝟓 ⭐️
Paradise One ist eines der Bücher, bei denen eine Bewertung irgendwie schwerfällt. Insgesamt bot das Buch viel Spannung, eine gute Handlung und hatte definitiv Horrorpotenzial. Genau dieses hat mir jedoch im größeren Ausmaß gefehlt, obwohl Atmosphäre und Setting es mehr als zugelassen hätten. Der Einstieg in die Geschichte war sehr ansprechend und gut ausgearbeitet. Allerdings verlor sich das relativ schnell, sodass einige unnötige Längen entstanden. Bei einem Buch mit über 800 Seiten hätte das meiner Meinung nach nicht sein müssen. Die Charaktere waren ganz interessant und boten eine bunte Mischung. Auch die KI und der KI-Roboter wurden gut beleuchtet. Dadurch entwickelte sich vor allem der Schiffsroboter zu einem echten Sympathieträger. Viele Fragen wurden aufgeworfen, einige Ergebnisse wirkten jedoch wirklich cringe und merkwürdig, und das Ende brauchte etwas Zeit, um das „Finale“ einzuläuten, nur um einen dann letztlich trotzdem vor dem Nichts stehen zu lassen: ohne Antworten, ohne Gewissheit. Band 2 werde ich auf jeden Fall lesen, allerdings nicht sofort. Fazit: Ein Sci-Fi-Horror-Roman, der viel bot, aber auch deutlich mehr hätte liefern können. Zu viele Längen und dafür etwas zu wenig Spannung und Horror auf 848 Seiten. Trotzdem insgesamt ein Buch, das man gut lesen kann, wenn man sich in diesem Genre wohlfühlt.

Rasanter Science Fiction Roman mit Mystery- und Horroranteilen.
David Wellington liefert uns mit seinem Science Fiction Roman "Paradise One" eine Portion Mysterie mit einer Prise Horror. Übersetzt aus dem Englischen von Jürgen Langowski. In einem weit entfernten Sternensystem befindet sich Paradise-1, die erste Kolonie jenseits unseres Sonnensystems. Viele tausende Menschen wurden dort angesiedelt. Doch der Funkkanal ist tot und somit besteht kein Kontakt zu den Siedlern. Raumschiffe werden losgeschickt, um auf Paradise-1nach dem Rechten zu sehen - doch auch von ihnen hört man nichts mehr. Alles Informationen, die Alexandra Petrowa von der Brandwache nicht hat, als sie wegen einer Befehlsverweigerung mit der Artemis dorthin geschickt wird. Zur Crew der Artemis gehört der Captain Sam Parker, mit dem Petrowa eine kurze Vergangenheit hat und der Arzt Zhang Lei. Zu dieser dreiköpfigen menschlichen Crew gesellt sich noch der "Roboter" Rapscallion. Just in dem Moment, als die Artemis das Sternensystem von Paradise-1 erreicht, wird das Schiff angegriffen. Woher der Angriff kam, ist im ersten Monat unklar, doch das Schiff wird fast fluguntauglich zerstört. Zudem ist die KI des Raumschiffs ebenfalls in einem nicht nutzbaren Zustand und versucht sich nonstop neu zu starten. Im Gürtel des Planeten entdecken Petrowa, Zwang und Parker hunderte von Raumschiffen und es stellt sich die Frage, was das alles soll ... Wellington hat hier eine wirklich großartige, rasante Story geschrieben, die für mich ein richtiger Pageturner war und mich durchgehend zu fesseln verstand. Auch die Charaktere haben mich überzeugt und machen eine interessante Entwicklung durch, allen voran der Arzt Zhang, der für mich auch der beste Charakter des Buches war. Am liebsten mochte ich jedoch den vorwitzigen "Roboter" Rapscallion. Es gab allerdings auch Dinge, die mich etwas gestört haben. So empfand ich die Story zum Teil etwas sprunghaft und manchmal konnte ich der Logik nicht wirklich folgen. Der größte Kritikpunkt gilt aber dem Ende, das war für mich wirklich sehr unbefriedigend und lässt mich irgendwie im Regen stehen. Trotzdem kann ich das Buch Fans von Science Fiction Romanen durchaus empfehlen.

Nichts was mich jetzt vom Hocker gehauen hat aber trotzdem ganz gut. Ich mochte auf Anhieb den Charakter des Arztes Zhang Lei, gerade weil er so viele Ecken und Kanten hat. Meiner Meinung nach macht er eine gute Charakterentwicklung durch, die man auch merkt. Die Idee hinter der Geschichte fand ich auch super interessant, allerdings braucht es doch sehr lange bis man etwas mehr versteht was eigentlich vor sich geht. Teilweise langatmig, aber auch trotzdem an vielen Stellen spannend. Das Ende lässt auf einen zweiten Teil hoffen, was soweit ich weiß auch kommen soll. Für Fans von Science-Fiction würde ich jetzt nicht sagen das es ein absolutes Lese-muss ist, aber durchaus empfehlenswert.
Unschlüssig
Irgendwie kam zuerst nicht wahnsinnig Spannung auf. Dann gab es längere flache Phasen bis es dann doch mal irgendwie los ging. Das Ende hat mich gekillt. Kompletter Cliffhänger, was ja gar nichts für mich ist. 😅 Das zweite Buch erscheint erst Dez 25. Bin noch am überlegen ob ich mir dann erneut 800+ Seiten rein ziehe. Mal schauen.
Unfassbar gut, so muss Sci Fi sein.
Wie sehr häufig bei mir hab ich auch dieses Buch aus einem Bücherschrank gezogen. Den Klappentext gelesen und war sofort interessiert. Kurz zum Inhalt: Eine junge Beamtin der Brandwache, die versucht aus dem Schatten ihrer Mutter zu treten. Ein ihr bekannter und in ungnade gefallener Pilot, der bisher nur Botenflüge erledigen durfte. Und ein junger Arzt, der mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat, werden zusammen auf die Reise nach Paradise One geschickt. Um die abgebroche Kommunikation zu der dortigen Kolonie zu untersuchen. Auf diesem vermeintlichen Routineflug ans Ende des Universums, wird man allerdings nicht wegen seiner Verdienste geschickt. Und nach dem die drei Begreifen das sie eher bestraft werden mit dieser Mission, begeben sie sich in den Kryoschlaf um vom Schiffscomputer bei der Ankunft geweckt zu werden. Doch das gelingt nicht ohne Komplikationen ... Ich muss nicht lang drum herum reden, ich finde es fantastisch. Ich mag die Chemie zwischen den Protagonisten, ich LIEBE den Schreibstil und es hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt. Es hat mich regelrecht hinein gezogen in die Geschichte. Es gibt ca. in der Mitte ein WTF Moment. Einen anderen Plot konnte ich 3 Meilen gegen den Wind riechen und fast 1 zu 1 vorhersehen, aber das macht ihn nicht schlecht. Ich mag die meist realistische Darstellung und den Versuch so etwas wie den Kryoschlaf und den Antrieb verständlich zu beschreiben. Ich habe mich oft dabei erwischt wieder nur noch dieses eine Kapitel lesen zu wollen und dann doch länger zu lesen als geplant. Und das zeichnet ein gutes Buch für mich aus. Ich verstehe das nicht jeder über 800 Seiten Sci Fi lesen will, aber es lohnt einen Blick wenn man mit dem Genre auch nur halbwegs etwas anfangen kann. Aber eine Warnung muss ich dennoch aussprechen, dies ist nur Band 1 von 3, der zweite ist bereits erschienen und der dritte kommt voraussichtlich im Juni 2026 und dann auch erstmal nur in Englisch. Aber Band 1 endet abprubt und ist definitiv daraus ausgelegt, zumindest mit Band 2 zusammen gelesen zu werden. Da ich nach der Hälfte absolut überzeugt war und ich mich nicht auf den öffentlichen Bücherschrank verlassen wollte, habe ich Band 2 direkt gekauft als ich ihn beim stöbern gefunden habe.

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David Wellington, geboren in Pittsburgh, Pennsylvania, hat sich mit seinen Romanen um die Vampirjägerin Laura Caxton in die Herzen der Horror- und Dark-Fantasy-Fans geschrieben. Sein Science-Fiction-Roman »Die letzte Astronautin« wurde für den Arthur C. Clarke Award nominiert. Wenn er nicht schreibt, arbeitet David Wellington als Archivar für die Vereinten Nationen. Der Autor lebt in New York.
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Sci-Fi, über das niemand spricht.
Tja, glasklar, weil es einfach nicht gut ist. Ich habe mich auf krankhafte Gehirn-Fresserei gefreut. Auf brutale, blutige Auseinandernehmungen… vllt zu viel erwartet. Vllt. Aber lasst mich euch mal den ganzen Bums hier erst erzählen, damit ihr nicht 240 Seiten lang lesen müsst, wie unsere Protagonisten von einem Ende des gecrashten Raumschiffs zum anderen rennen.Oder damit ihr nicht enttäuscht nach 850 Seiten feststellen müsst, dass ihr von diesem Buch mies gaslighted wurdet. Denn alles, was es „verspricht“, bekommt ihr eventuell – eventuell!! erst in Band 2. 😂 Alsoooooo. Um was geht es? Kurz zusammengefasst und Achtung SPOILER!!!!! Liest es dennoch. Lieutenant Alexandra Petrowa (oder auch Saschenka, wie so gerne ihre Mutter und der komische beseuchte KI sie nennt) arbeitet in der Brandwache und verfolgt einen langgesuchte Serienmörder, sie bitet die Brandwache ihre Pistole freizugeben damit sie das ganze eine Ende setzen kann, welche bitte aber warum auch immer abgelehnt wird. So, ohne Waffe ohne Stärkung verfolgt sie ihn dennoch weiterhin und findet sich bald in seine komische Loft wider mit nicht sprechende sehr sehr sehr hungrige und ziemlich verstörte nackige Menschen. (Deren Gehirn ist so befallen das die an nicht anderes denken können als an das fressen. Sind praktisch Zombies.) Die festnahme läuft beinahe schief, woraufhin sie von Direktorin Lang auf das Raumschiff Artemis versetzt wird, mit dem sie Paradies One– die neue Koloniewelt – besuchen soll, um sicherzugehen, dass die drauf lebende Kolonie wohlauf ist. Denn Spoiler. Die haben seit mehreren Monaten kein einzigen Kontakt zu Paradies one aufnehmen können und jedes einzelne Raumschiff was die Brandwache in die Richtung geschickt hat wird attackiert und alle Passagierer verschwindet. Also sagen wir mal wie es ist, Direktorin Lang schickt sie, Saschenka in den sicheren Tod. Die Reise bis Paradies One dauert Monate, welche sie und + anderen drei Passagiere in einer Kryokapsel im 3 Monatigen Tiefschlaf verbringen sollten, bevor sie von der Schiffs-KI Actaeon geweckt werden. Doktor Zhang. Sam Parker, der Raumschiffpilot. Und ein sich immer wieder neu erschaffender Roboter namens Rapscallion sind die andere Passagieren. Nachdem von eine andere Raunschiff gecrusht werden, was beinah alle noch im kalte Schlaf tötet, beginnt die große Rumrennerei. Im weiten All entdecken sie auch andere Kampfschiffe und Raumschiffe die offenbar die Aufgabe haben, alle Raumschiffe die Paradies One „betreten „ möchte zu vernichten. Nach diese erste Explosion verabschiedet sich auch die intelligente Schiffs-KI, die von diesem komischen Alien-Parasiten Basilisk befallen wird, und somit sind sie von allen Planeten und von jeder Hilfe abgeschnitten. Sie müssen nun schauen, wie sie überleben und wie sie ihre Mission erfüllen und Paradies one erreichen. Was nicht so einfach scheint denn der Basilsiks gelang in jeder System und Gehirne und macht einem „verrückt“, „besessen“ whatever. Nach viel Blabla und noch mehr hinhalten wird jemand an Bord ENDLICH! mit diesem Parasiten infiziert und da ist das ganze eigentlich auch schon vorbei 😂😂 Am Ende schaffen die doch noch auf Paradies One – und finden den Planet ohne Bevölkerung. (Wie wunderlich… ) The End. Das alles wäre auch tatsächlich interessant zumindest ein intensives und vielleicht sogar genießbares Buch wenn man all das man in 300 Seite gepackt hätte. Lass 400 sein … aber 850 hierfür? Sehe ich nicht ein. Märchenstunde mit Nisa. Let’s go. Ich weiß, es kommt jetzt vielleicht komisch, nach diesem Beginn aber so ganz verschwendete Zeit war es dann doch nicht, denn an ein paar Stellen hat es mir tatsächlich auch „gefallen“ und ich bleib ja offensitlich dran denn wollte erfahren, wie es endet. (Spoiler: Es endet nicht 😂 Wir bekommen nicht mal ein gescheites Ende.) Ich hatte einfach viel mehr erwartet – von der Seitenzahl her, vom Klappentext, vom Beginn der Story (welche übelst nice angefangen hat) und auch von dem ganzen ungenutzten Potenzial (das wohlmöglich nur ich gesehen habe). Denn Girls, ich habe die Vision gesehen. Aber irgendwie … irgendwie dachte sich der Autor so ab Kapitel 5 : „Come on, ich habe keinen Bock mehr auf diese Scheiße. Also lasse ich bis zum bitteren Ende einfach alles, wirklich alles, offen. Unbeantwortet. Das wird boomen, das wird geil! Hahahaha. Lol. Bis auf einen einzigen geilen Plot-Twist (Seite 400) bekommen wir nur viel Versprechen und noch mehr heiße Luft. Eigentlich ist das ganze Buch eine irreführende etwas 😂. Gashlighting von feinsten. Von Seite 1 an hofft man auf Alien-Invasion, auf Action, auf Angst, auf Kampf, auf Blut auf geilen shit einfach. Vorallem auf Wordbuilding. Und wisst ihr, was ihr bekommt? Dialoge 😂🙂↔️ Unbedeutende, langweilige Dialoge. Ein Hin und Her mit alle, eine ewige Beobachtung anderer Raumschiffe. Bzw Angst davon das die sich nähern 😬😂. Nach dem geilen plott war ich kurz wieder drin. Und sah (wieder) Hoffnung. Ich dachte mir; Oh.kaaaayyyy, ohhkaaay, jetzt beginnt es. Komm, scheiß drauf – 400 Seiten Weltraumschiff Beobachtungen. Aber jetzt, JETZT könnte es tatsächlich anfangen. Spoiler-Alarm: Wisst ihr, wo das Buch wirklich angefangen hat, richtig gut zu werden? Beim fucking letzten Satz des Buches. 😂😂😂😂 Was eigentlich mies gut zum Rest des Buches passt. Ich weiß gar nicht, warum es mich noch gewundert hat, denn der Herr hier ist eine kleine Drama-Queen und macht ständig ein riesiges Tamtam, um uns schön in die Irre zu führen und hoffen zu lassen – nur um uns danach mit jedem weiteren Kapitel den Mittelfinger zu zeigen, in dem NICHTS PASSIERT! Ich habe nämlich seinen Schreibstil analysiert und schnell gecheckt das ich jedes Mal verarscht werden. Mich kann er mit diesem geilen letzten Satz aber nicht mehr täuschen auch wenn mich Band 2 irgendwie juckt.… (weil ich meine fucking Aliens will) glaube ich nicht, dass ich mir das geben werde. 😂 Ich habe genung von die angehauchte Spannung mit der Perversion nie etwas zu Ende zu bringen. Wir haben nach jeder dritten Seite einen Kapitelwechsel – und auch einen PoV-Wechsel. Man kommt dadurch zwar schnell durch aber es triggert einfach man will nicht jeder 6-10 min Spannung bekommen ohne es bis Ende gebracht zu haben. Chekt ihr was ich meine? Wir werden gepusht und dann zakk kalt liegen gelassen. Er pusht, hoch, hoch, hoch – und dann wieder ghosten. Pushen, ghosten. Pushen, ghosten. Was ist das bitte für ein kosmisch toxischer Schreibstil? Das ist doch pervers. Ich dachte immer, mich juckt es nicht, wie lang ein Kapitel ist. Aber Girls wollt ihr mich verarschen? Was ist das für eine spanische Drama Serie??? Nach gefühlt jeder verdammten dritten Seite kommt vor dem Kapitelwechsel noch ein letzter Satz ultra dramatisch. ULTRA DRAMA. So dramatisch, dass man in seinen Ohren dieses „babummmm“ hört, gefolgt von einem Trommelwirbel. 🥁 Und dann kommt Hoffnung. Dieser Scheiß kommt automatisch nach so einer künstlich platzierten dramatischen Spannung. Und dann liest man weiter und … ihr könnt euch doch vorstellen, oder? ES PASSIERT NICHT !!! Wir müssen zwar nicht eine ganze Woche warten, um es zu erfahren hahahahama macht es aber auch nicht besser. Kennt ihr noch diese Drama Serien? 😂 Die haben immer an der geilsten Stelle aufgehört. Man dachte eine Woche lang: „Okay, jetzt wird richtig abgehen! Nächte Woche wird Fetzen. Safe Trennung.“ nur um dann eine Woche später festzustellen, dass es gar nicht so deep war. 😭🤣 Lasst mich euch ein Beispiel geben: „… hast auch gehört? Denkst du?… denkst du sind das die Aliens?“ „Ja! Sind sie! Die sind hier!“ Babummmmm – Trommelwirbel. 🥁 Nächtes Kapitel. Nicht. Absolut nicht. Wir bekommen die einfach nicht. 😂 Ich hätte mir definitiv weniger Dialoge und dafür viel mehr Worldbuilding gewünscht. Viel viel mehr! Aber! Wenn es euch doch interessiert, geht mit dieser Einstellung rein: 0 Aliens sehr viel Langeweile sehr viele Dialoge kaum Blut sprunghafte PoVs kaum bis gar kein Worldbuilding kaum gruselig kaum Blut hahahahahhaa ja 2 mal viele KIs. Viel! Kaum BLUT! Hahahahaha ein geiler Plot (1! Stk. Aber immer hin 1) Paradies One dürfen wir wohl dann in Band 2 erkunden lol 😂 Also. Für meinen Geschmack wurden eindeutig zu wenig und vor allem viel zu langsam Gehirne „gefressen“. Bzw eher „übernommen“. „Befallen“ whatever. Boring. Es war auch nicht annähernd so gruselig oder brutal, wie es hätte sein können – oder wie diese Art von Story eigentlich vertragen würde. Es fehlte jegliche Aktion. Sci-Fi!!!! Wo Aktion??? Woooo Worldbuilding !!!!????Nicht. Band 2 bestimmt. Hehe 🤡 Sie reden, aber erklären nichts. Sie rennen. Sie springen von einem Raumschiff zum anderen. Niemand hinterfragt irgendetwas. Alles wird einfach ohne Widerrede akzeptiert. Als es dann mal ein paar Szenen gab, die hätten geil werden können, wurden sie ganz schnell abgehackt – und weiter ging’s mit NICHTS. „Bin ich befallen? Du wusstest, dass das passieren wird?! Der Alien hat sich in mein Gehirn reingefressen???“ „Ja.“ „Ach so. Hmmm. Na dann. Okay. Weiter geht’s. Wir müssen noch ein paar Runden gehirnlos ohne Ziel rumrennen.“ Girl, what the fuck. Niemand absolut niemand würde so reagieren. 😫😂 Nun ja, ich schaffe band 2 seelisch nicht mehr, noch ein ganzes Buch lang diesen Schreibstil zu ertragen und danach wieder elendig ohne Antworten, ohne Action, ohne Aliens, ohne Blut, ohne geilen Shit zurückgelassen zu werden. Ne das schaffe ich nicht. Und Girls, Boys alle; ich möchte den Kommentar nicht lesen: „Das hättest du aber auch kürzer fassen können.“ Nein. Hätte ich nicht. Das hier ist schon die Kurzversion. 😂 Hahahahahaha Fazit: schwach.

Interessantes Buch
Das Buch hat mich von Anfang an irgendwie gefesselt. Der Autor hat die Spannung und die Neugier für mich persönlich durchgehend oben gehalten, sodass ich dieses Buch kaum weglegen wollte. Das Ende enttäuscht mich ein wenig, da es so extrem offen ist, lässt jedoch auf einen zweiten Teil schließen.
Und wie immer ist der KI-Roboter mein Liebling
Insgesamt bin ich etwas unschlüssig bei meiner Bewertung zu Paradise One. Das Buch war inhaltlich eigentlich total gut, toll geschrieben, gute Handlung, Horrorpotenzial - das zwar mehr hätte audgeschöpft werden können, aber gut vorhanden war -, Charakterentwicklung, viele Fragen, die aufgeworfen werden ... allerdings nicht beantwortet. Ich weiß nicht, ob es bei der Veröffentlichung einfach noch nicht klar war, aber nichts an dem Buch lässt erkennen, dass es der Auftakt zu einer Trilogie ist. Ich habe das Buch im Laden gekauft und nicht online, wo man es mittlerweile natürlich sehen kann, und bin daher von einem Einzelband ausgegangen - und wenn ich mir die anderen Bewertungen so anschaue, ging es vielen so 😂 Diese Prämisse hat die Leseerfahrung vor allem auf das Ende bezogen jedenfalls ... etwas bescheiden gemacht. Nach fast 850 Seiten mit NICHTS zurückgelassen zu werden, hat mich kurz wütend gemacht. Und im Hinblick auf zwei Folgebände denke ich auch, dass man die Handlung gut um mindestens 100 Seiten hätte kürzen können. Alles in allem hat das Buch aber auf jeden Fall Spaß gemacht zu lesen. Petrowa, Zhang und Rapscallion sind super tolle Charaktere und die Kreativität, mit der der sogenannte Basilisk sein Unwesen treibt, hat es echt spannend gemacht. Es ist also mit Sicherheit für den einen oder anderen Sci-Fi-Fan eine Empfehlung 🫱🏻🫲🏼
Ein spannender und rasanter Science Fiction Thriller mit Horror Elementen.
David Wellingtons „Paradise One“ ist eine aufregende und rasante Reise zu einem fernen Planeten. Eine Crew, bestehend aus einer Offizierin der Brandwache, einem Arzt, einem Piloten und einem Schiffsroboter, wird auf eine Mission zum Planeten Paradise One geschickt. Dort sollen sie nach der Kolonie schauen, zur welcher der Kontakt abgebrochen ist. Als die Crew mit ihrem Raumschiff „Artemis“ im Paradise System ankommt, werden sie sofort angegriffen und ihre Lage scheint aussichtlos. Aus erstmal nicht ersichtlichen Gründen sind über 100 Raumschiffe im Paradise System gestrandet. Da die Artemis bei dem Angriff fast vollständig zerstört wurde muss die Crew auf andere Raumschiffe umsiedeln. Was der Crew auf den anderen Raumschiffen begegnet ist aber nicht weniger gefährlich. Die Crews und Schiffs KIs sind mit etwas Infiziert, was Mensch und Maschine wahnsinnig werden lässt. Der einzige Ausweg ist die Landung auf Paradise One, welche aber von den infizierten Raumschiffen zu verhindern versucht wird. Es beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod. Das Buch ist mit seinen 848 Seiten recht lang, hat aber sehr kurze Kapitel, was ich persönlich sehr mag. Der Schreibstil des Autors hat mir ebenfalls gut gefallen und ließ sich wunderbar flüssig lesen. Für mich war das Buch ein richtiger Pageturner und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Nachdem die Geschichte etwas Fahrt aufgenommen hatte, war die Spannung fast durchgehend sehr hoch, es gab immer wieder kleine Verschnaufpausen, die es für mich aber auch gebraucht hat. Die Geschichte war sehr rasant und teilweise etwas sprunghaft, was ich aber nicht als schlimm empfand. Die Charaktere haben sich im laufe der Geschichte weiterentwickelt und waren mir mehr oder weniger sympathisch, besonders mochte ich den Schiffsroboter Rapscallion. Ich finde das Buch war eine tolle Mischung aus Sci-Fi, Thriller und Horror, wobei der Horroranteil eher gering war. Für mein Geschmack hätten die Horrormomente mehr ausgeschöpft werden können, das Potenzial war definitiv vorhanden. Das Ende der Geschichte hat mich allerdings brutal im Regen stehen gelassen. Ich hoffe sehr das ein zweiter Band erscheint und die Geschichte weiter geht. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war spannen, rasant, mit einer guten Idee, die mal etwas Neues war. Für mich persönlich war es sogar eines meiner Jahres Highlights. Für Paradise One gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.
𝑅𝑒𝑧𝑒𝑛𝑠𝑖𝑜𝑛: Paradise One 3,5/𝟓 ⭐️
Paradise One ist eines der Bücher, bei denen eine Bewertung irgendwie schwerfällt. Insgesamt bot das Buch viel Spannung, eine gute Handlung und hatte definitiv Horrorpotenzial. Genau dieses hat mir jedoch im größeren Ausmaß gefehlt, obwohl Atmosphäre und Setting es mehr als zugelassen hätten. Der Einstieg in die Geschichte war sehr ansprechend und gut ausgearbeitet. Allerdings verlor sich das relativ schnell, sodass einige unnötige Längen entstanden. Bei einem Buch mit über 800 Seiten hätte das meiner Meinung nach nicht sein müssen. Die Charaktere waren ganz interessant und boten eine bunte Mischung. Auch die KI und der KI-Roboter wurden gut beleuchtet. Dadurch entwickelte sich vor allem der Schiffsroboter zu einem echten Sympathieträger. Viele Fragen wurden aufgeworfen, einige Ergebnisse wirkten jedoch wirklich cringe und merkwürdig, und das Ende brauchte etwas Zeit, um das „Finale“ einzuläuten, nur um einen dann letztlich trotzdem vor dem Nichts stehen zu lassen: ohne Antworten, ohne Gewissheit. Band 2 werde ich auf jeden Fall lesen, allerdings nicht sofort. Fazit: Ein Sci-Fi-Horror-Roman, der viel bot, aber auch deutlich mehr hätte liefern können. Zu viele Längen und dafür etwas zu wenig Spannung und Horror auf 848 Seiten. Trotzdem insgesamt ein Buch, das man gut lesen kann, wenn man sich in diesem Genre wohlfühlt.

Rasanter Science Fiction Roman mit Mystery- und Horroranteilen.
David Wellington liefert uns mit seinem Science Fiction Roman "Paradise One" eine Portion Mysterie mit einer Prise Horror. Übersetzt aus dem Englischen von Jürgen Langowski. In einem weit entfernten Sternensystem befindet sich Paradise-1, die erste Kolonie jenseits unseres Sonnensystems. Viele tausende Menschen wurden dort angesiedelt. Doch der Funkkanal ist tot und somit besteht kein Kontakt zu den Siedlern. Raumschiffe werden losgeschickt, um auf Paradise-1nach dem Rechten zu sehen - doch auch von ihnen hört man nichts mehr. Alles Informationen, die Alexandra Petrowa von der Brandwache nicht hat, als sie wegen einer Befehlsverweigerung mit der Artemis dorthin geschickt wird. Zur Crew der Artemis gehört der Captain Sam Parker, mit dem Petrowa eine kurze Vergangenheit hat und der Arzt Zhang Lei. Zu dieser dreiköpfigen menschlichen Crew gesellt sich noch der "Roboter" Rapscallion. Just in dem Moment, als die Artemis das Sternensystem von Paradise-1 erreicht, wird das Schiff angegriffen. Woher der Angriff kam, ist im ersten Monat unklar, doch das Schiff wird fast fluguntauglich zerstört. Zudem ist die KI des Raumschiffs ebenfalls in einem nicht nutzbaren Zustand und versucht sich nonstop neu zu starten. Im Gürtel des Planeten entdecken Petrowa, Zwang und Parker hunderte von Raumschiffen und es stellt sich die Frage, was das alles soll ... Wellington hat hier eine wirklich großartige, rasante Story geschrieben, die für mich ein richtiger Pageturner war und mich durchgehend zu fesseln verstand. Auch die Charaktere haben mich überzeugt und machen eine interessante Entwicklung durch, allen voran der Arzt Zhang, der für mich auch der beste Charakter des Buches war. Am liebsten mochte ich jedoch den vorwitzigen "Roboter" Rapscallion. Es gab allerdings auch Dinge, die mich etwas gestört haben. So empfand ich die Story zum Teil etwas sprunghaft und manchmal konnte ich der Logik nicht wirklich folgen. Der größte Kritikpunkt gilt aber dem Ende, das war für mich wirklich sehr unbefriedigend und lässt mich irgendwie im Regen stehen. Trotzdem kann ich das Buch Fans von Science Fiction Romanen durchaus empfehlen.

Nichts was mich jetzt vom Hocker gehauen hat aber trotzdem ganz gut. Ich mochte auf Anhieb den Charakter des Arztes Zhang Lei, gerade weil er so viele Ecken und Kanten hat. Meiner Meinung nach macht er eine gute Charakterentwicklung durch, die man auch merkt. Die Idee hinter der Geschichte fand ich auch super interessant, allerdings braucht es doch sehr lange bis man etwas mehr versteht was eigentlich vor sich geht. Teilweise langatmig, aber auch trotzdem an vielen Stellen spannend. Das Ende lässt auf einen zweiten Teil hoffen, was soweit ich weiß auch kommen soll. Für Fans von Science-Fiction würde ich jetzt nicht sagen das es ein absolutes Lese-muss ist, aber durchaus empfehlenswert.
Unschlüssig
Irgendwie kam zuerst nicht wahnsinnig Spannung auf. Dann gab es längere flache Phasen bis es dann doch mal irgendwie los ging. Das Ende hat mich gekillt. Kompletter Cliffhänger, was ja gar nichts für mich ist. 😅 Das zweite Buch erscheint erst Dez 25. Bin noch am überlegen ob ich mir dann erneut 800+ Seiten rein ziehe. Mal schauen.
Unfassbar gut, so muss Sci Fi sein.
Wie sehr häufig bei mir hab ich auch dieses Buch aus einem Bücherschrank gezogen. Den Klappentext gelesen und war sofort interessiert. Kurz zum Inhalt: Eine junge Beamtin der Brandwache, die versucht aus dem Schatten ihrer Mutter zu treten. Ein ihr bekannter und in ungnade gefallener Pilot, der bisher nur Botenflüge erledigen durfte. Und ein junger Arzt, der mit seinen inneren Dämonen zu kämpfen hat, werden zusammen auf die Reise nach Paradise One geschickt. Um die abgebroche Kommunikation zu der dortigen Kolonie zu untersuchen. Auf diesem vermeintlichen Routineflug ans Ende des Universums, wird man allerdings nicht wegen seiner Verdienste geschickt. Und nach dem die drei Begreifen das sie eher bestraft werden mit dieser Mission, begeben sie sich in den Kryoschlaf um vom Schiffscomputer bei der Ankunft geweckt zu werden. Doch das gelingt nicht ohne Komplikationen ... Ich muss nicht lang drum herum reden, ich finde es fantastisch. Ich mag die Chemie zwischen den Protagonisten, ich LIEBE den Schreibstil und es hat mich vom ersten Kapitel an gefesselt. Es hat mich regelrecht hinein gezogen in die Geschichte. Es gibt ca. in der Mitte ein WTF Moment. Einen anderen Plot konnte ich 3 Meilen gegen den Wind riechen und fast 1 zu 1 vorhersehen, aber das macht ihn nicht schlecht. Ich mag die meist realistische Darstellung und den Versuch so etwas wie den Kryoschlaf und den Antrieb verständlich zu beschreiben. Ich habe mich oft dabei erwischt wieder nur noch dieses eine Kapitel lesen zu wollen und dann doch länger zu lesen als geplant. Und das zeichnet ein gutes Buch für mich aus. Ich verstehe das nicht jeder über 800 Seiten Sci Fi lesen will, aber es lohnt einen Blick wenn man mit dem Genre auch nur halbwegs etwas anfangen kann. Aber eine Warnung muss ich dennoch aussprechen, dies ist nur Band 1 von 3, der zweite ist bereits erschienen und der dritte kommt voraussichtlich im Juni 2026 und dann auch erstmal nur in Englisch. Aber Band 1 endet abprubt und ist definitiv daraus ausgelegt, zumindest mit Band 2 zusammen gelesen zu werden. Da ich nach der Hälfte absolut überzeugt war und ich mich nicht auf den öffentlichen Bücherschrank verlassen wollte, habe ich Band 2 direkt gekauft als ich ihn beim stöbern gefunden habe.















