Der Riss

Der Riss

Hardback
3.841

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Description

Flynn Darkster, einer der weltweit besten Hacker, wird verhaftet, weil er in die Computersysteme des Pentagon eingedrungen ist. Er wird vor die Wahl gestellt: entweder Gefängnis oder Mitarbeit bei der »Gruppe Horatio«, einem geheimen Regierungsprogramm. Schon bald kommt Flynn dem wahren Ziel des Geheimprojekts auf die Spur, die Suche nach Beweisen dafür, dass unsere Realität in Wirklichkeit eine gewaltige Computersimulation ist. Doch wenn das so ist, wer hat diese Simulation geschaffen? Und gibt es einen Weg, die Menschheit daraus zu befreien? Für Flynn beginnt eine atemlose Jagd nach mächtigen Gegnern, die sich hinter den Grenzen der Wirklichkeit selbst zu verbergen scheinen.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Techno
Format
Hardback
Pages
640
Price
24.70 €

Author Description

Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, hat mit Romanen wie »Äon«, »Das Erwachen« oder »Das Schiff« die deutsche Science-Fiction-Literatur der letzten Jahre entscheidend geprägt. Spektakuläre Zukunftsvisionen verbunden mit einem atemberaubenden Thriller-Plot sind zu seinem Markenzeichen geworden und verschaffen ihm regelmäßig Bestsellerplatzierungen. Zuletzt sind bei Heyne seine Thriller »Der Riss« und »Messias« erschienen. Andreas Brandhorst lebt im Emsland.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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21%
N/A
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

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Moderate100%
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Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

8
All
4

Rasanter Science Fiction Thriller, der sich mit der Simulationstheorie befasst.

Andreas Brandhorst stellt in seinem Science Fiction Thriller "Der Riss" die Frage, wie real unsere Wirklichkeit ist. Flynn Darkster gehört zu den besten Hackern der Welt. Er kommt überall rein, selbst das Pentagon ist vor ihm nicht sicher. Doch dann stellt das FBI ihm eine Falle und stellt ihn vor die Wahl entweder ins Gefängnis zu gehen oder mit seinem Team für ein streng geheimes Regierungsprogramm namens "Horatio" zu arbeiten, das sich dem Kampf gegen die internationale Cyber-Kriminalität verschrieben hat. Doch schnell wird klar, dass das nicht der eigentliche Zweck des Projektes ist. Wieder einmal überrascht mich Brandhorst mit seinem Ideenreichtum und seinen philosophischen Fragen. In diesem Roman nimmt er sich der Frage an, ob wir in einer "Scheinwirklichkeit" leben? Und diese Frage ist nicht etwa etwas, dass erst in unserer von Computern dominierten Welt aufkam, nein sie reicht zurück bis ins 17. Jahrhundert und auf den Philosophen René Descartes. Heutzutage zählt unter anderem Elon Musk zu den Anhängern dieser Simulationstheorie. So gibt es Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen, die sich eingehend mit verschiedenen Theorien dazu befassen. Brandhorst lädt uns nun mit seinem Roman "Der Riss" ein, die Grenzen unserer Realität neu zu betrachten und zu hinterfragen. Der Schreibstil ist klar und flüssig und dank des Glossars ist man auch als Laie in der Lage die komplexen Begriffe, die sich nicht aus dem Zusammenhang erklären, zu verstehen. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, im Fokus stehen jedoch der Hacker Flynn und die KI Jota, die ich ganz besonders interessant fand. Da die Kapitel alle recht kurz sind, wechseln wir schnell zwischen den Figuren hin und her, was das Tempo und die Spannung noch erhöht. Fazit: "Der Riss" ist ein großartiger Roman, der sich mit einer spannenden Theorie beschäftigt und zum Nachdenken und rumspinnen einlädt. An manchen Stellen war es mir vielleicht etwas zu wild, aber insgesamt war es ein geniales Leseerlebnis. Am Ende bleibt die Frage, ob wir erkennen könnten, ob wir in einer simulierten Welt lebt?

Rasanter Science Fiction Thriller, der sich mit der Simulationstheorie befasst.
4.5

Glaubst du, wir leben in einer Simulation? Stell dir vor, es gäbe ein geheimes Projekt, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, herauszufinden, ob wir in einer Simulation leben. Nun... Solche wissenschaftlichen Projekte gibt es wirklich. Die Simulationshypothese seit Anfang der 2000er. In der Science-Fiction sogar seit den 60ern. Richtig populär wurde es dann dank des Filmes Matrix. Es gibt im Buch sogar eine nette Anspielung auf den Film. Es war das erste Buch von Brandhorst, was ich gelesen habe. Und definitiv nicht mein letztes. Ich hatte am Anfang noch gar keine Idee, in welche Richtung das gehen könnte. Alles fing mit einer kleinen IT-Sicherheitsfirma in Kanada an, welche vom Hacker Flynn Darkster geleitet wird. Er und sein Team werden gezwungen, an einem geheimen Projekt zu arbeiten. Mithilfe einer Super-KI soll der Klimawandel aufgehalten werden. Doch in Wahrheit, ist man auf der Suche nach Beweisen für die Simulationstheorie. Der Schreibstil ist sehr flüssig und spannend aufgebaut. Viele kurze Kapitel laden dazu ein, immer noch eines mehr zu lesen, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Ich mag es besonders, dass der Schreibstil sehr technisch ist, aber doch leicht zu verstehen. Und falls man mal etwas nicht versteht, gibt es hinten neben einem Personenverzeichnis auch ein Glossar mit vielen guten Erklärungen. Im Laufe der Geschichte zieht auch das Tempo und der Actionanteil weiter an. Es gibt zwischendurch immer mal wieder Schusswechsel und Verfolgungsjagden. Im Mittelteil gab es eine kleine langatmige Phase, die man aber sehr schnell vergisst, sobald man im dritten Teil des Buches angelangt ist. Hier gibt es einige Plottwists und eine Auflösung, die ich definitiv so nicht erwartet habe. Der Riss hat wirklich Spaß gemacht! Vor allem die philosophische Komponente. 4,5 von 5 / 9 von 10 🌐🌐🌐🌐🌐🌐🌐🌐🌐

Post image
5

Verfolgt auf sehr spannende und komplexe Weise Fragen der „Matrix-Theorie“ und lässt mich begleitend das eigene „reale“ Umfeld immer wieder in Frage stellen. Faszinierend!

4.5

Ein technologischer Thriller mit Sci-Fi Elementen Flynn Darkster, einer der besten Hacker der Welt und sein Team werden zur Mitarbeit bei einem geheimen Regierungsprogramm "gebeten". Das Ziel ist es herauszufinden ob unsere Realität in Wirklichkeit eine riesige Stimulation ist. Es wurde sich zum Ziel gemacht die Hintergründe herauszufinden um die Kontrolle über die etwaige Simulation zu erhalten. Es kommen schnell auch andere mächtige Akteure ins Spiel. Das Buch fühlt sich zum großen Teil an wie ein klassischer Actionfilm. Es gibt Verfolgungsjagden, geheime Akteure und die Protagonisten stehen immer unter Zeitdruck. Das macht die Handlung auf jeden Fall sehr spannend. Dazu kommt ein gewisses Maß an Technik, v.a. Computertechnik und Science Fiction. Viele Begriffe werden in einem Glossar erläutert, aber ich bin auch so gut mitgenommen, weil sich vieles aus der Geschichte ergibt. In welchem Jahr es spielt bleibt offen, es gibt aber paar Hinweise und auch Interpretationsmöglchkeiten. Vor allem das Ende bleibt etwas diffus, aber genau das fand ich richtig gut. Es gibt da einige Dinge, die man verschieden auslegen kann und da sind paar interessante Gedankenspiele möglich. Die Handlung war mitreißend, kurzweilig und unvorhersehbar. Es kam des öfteren eine Überraschung um die Ecke, mit der ich keinesfalls gerechnet hatte. Es lohnt sich auf jeden Fall das Buch zu lesen. Der Sci-Fi Anteil ist vorhanden, aber überschaubar und nachvollziehbar. Ich kann daher auch allen Thrillerfans das Buch wärmstens empfehlen. Ich habe sehr gute 4,5 🌟 vergeben.

3

Der Riss hat es mir ehrlicher Weise gar nicht so leicht gemacht, ich tue mich tatsächlich etwas schwer eine Rezension zu schreiben. Auf den ersten Blick und nach lesen des Klappentextes war ich recht angetan vom Buch, auch der Einstieg war recht in Ordnung. Aus Sicht verschiedener Handelnder Personen wird die Geschichte beschrieben und erzählt. Womit ich mich dann etwas schwer getan habe, da es dann für mich bei diesem doch sehr komplexen Thema, zu viele Nebenschauplätze gab, die dann doch recht ausführlich besprochen werden. Bei manch einem Begriff musste ich bei Google nachschlagen um den Zusammenhang herzustellen. (Kurzer Spoiler: Im Buch gibt es hinten ein Verzeichnis der Personen und ein Glossar) Das habe ich jedoch erst entdeckt als ich das Buch beendet habe. Nach knapp 150 Seiten habe ich dann angefangen Querzulesen, da es für mich anstrengend war - Anstrengend im Sinne von der Handlung intensiv folgen. Zu dem kamen dann die „Neumodernen“ Themen hinzu, wie zum Beispiel der Klimawandel und die Corona-Pandemie. Positiv fand ich die doch recht kurzen Kapitel und auch die Recherche zum Buch, die wie ich denke, viel Zeit in Anspruch genommen hat. Auch die Gestaltung des Schutzumschlages finde ich gut gelungen. Alles in allem ist „Der Riss“ ausgestattet mit einem guten Grundgedanken, der an der einen oder anderen Stelle etwas kürzer gefasst sein könnte. Die 641 Seiten in der Print Ausgabe sind für Science Fiktion Interessierte sicher sehr gut zu lesen. Von mir gibt es für „Der Riss - Wie real ist unsere Wirklichkeit“ mit beiden Augen zu 3 von 5 Büchern 📚

4

Surreale Realität

Worum geht’s? Flynn Darkster wird in eine Falle gelockt. Nun hat er die Wahl: Entweder Gefängnis, oder er und sein Team arbeiten freiwillig bei der Gruppe „Horatio“ mit. Gezwungenermaßen schließt er sich dem Geheimprojekt der Regierung an. Doch bald kommen er und sein Team dem wahren Ziel von „Horatio“ auf die Spur. Meine Meinung: Andreas Brandhorsts Thriller „Der Riss – Wie real ist unsere Wirklichkeit?“ ist kein reiner Thriller, sondern ich würde ihn eher als SciFi-Thriller einstufen. Sein Schreibstil ist fesselnd, wie ich das von dem Autor gewohnt bin. Daher war das Buch auch schnell gelesen, obwohl es mit deutlich über 600 Seiten doch sehr umfangreich ist. Für Laien komplexe Begriffe aus dem Bereich der KI u.a. wurden gut erklärt – zusätzlich gibt es hinten noch einen Glossar, der die einzelnen Begriffe näher bezeichnet. Aber den hatte ich während des Lesens selbst nicht benötigt. Wir lesen in dem Buch aus unterschiedlichen Perspektiven. Einmal aus der Sicht von Flynn. Dann haben wir noch die Spanierin Alma. Und natürlich die KI bzw. Maschinenintelligenz (MI) Jota. Hier wechseln wir in kurzen Kapiteln schnell hin und her und kommen so der Wahrheit hinter dem Geheimprojekt schnell näher. Die Personen selbst sind gut dargestellt und passen perfekt in die Geschichte. Geheimdienstler, ITler, das Wunderkind Arvid und Jota, die MI. Es hat Spaß gemacht, im Laufe des Buches allen in die Köpfe schauen zu können. Und mit Kassiopeia hatten wir auch noch einen Transhumanoiden. Im Thriller selbst tauchen wir tief ein in die Welt der KI. Wir erleben mit, wie Jota entsteht, was ich wirklich spannend finde. Und auch die Kapitel aus Sicht von Jota hat der Autor toll geschrieben. Eine Maschinenintelligenz, die analytisch-menschlich wirkt. Diesen Teil und auch das wahre Projekt waren super spannend. Die Theorie, dass wir nur künstlich erschaffene Daten in einer künstlich erschaffenen Welt sind, ist interessant. Und im Nachwort erklärt der Autor, wieviel er recherchiert hat und wieviel tatsächlich schon hieran geforscht wurde. Von Millionären, die wirklich der Meinung sind, dass wir in einer Computersimulation leben. Mit dem Wettlauf darum, das Programm „Genesis“ zu finden, hat Herr Brandhorst einen wirklich spannenden roten Faden gelegt, der sich mit vielen Spannungspeaks durch das Buch zieht. Auch die Ausflüge in die Simulationen hinter der möglichen Simulation waren genial. Zwischendurch wurde es mir allerdings manchmal doch etwas zu wild und zu unrealistisch. Aber allein, was an Recherchearbeit und an Fantasie in diesem Buch steckt, ist wirklich der Hammer! Wer keine Angst hat, in einem Thriller, bei dem verschiedene Geheimdienste und Verbünde sich gegenseitig bekämpfen und übertrumpfen wollen, auch einen großen Schuss SciFi zu finden, der ist hier bestens aufgehoben. Für mich eine klare Leseempfehlung für diesen Thriller der anderen Art, der die Fantasie anheizt und zum Nachdenken anregt: Was wäre, wenn??? Fazit: „Der Riss“ ist ein wirklich spannender Thriller von Andreas Brandhorst, in dem wir auch eine Menge Science-Fiction finden. Wir kämpfen an allen möglichen Fronten, jeder versucht, der erste zu sein, der ein Programm hinter einer möglichen Simulation findet. Dazwischen haben wir es mit KI und MI zu tun. Es ist spannend, es ist rasant und die kurzen Kapitel und schnell aufeinanderfolgenden Spannungspeaks helfen mit, noch tiefer in den Thriller und die Welt von Flynn & Co. einzutauchen. Teilweise war es mir etwas zu wild, aber die Idee hinter dem Buch, die Fantasie und die Recherchearbeit, die da drinstecken, sind wirklich bewundernswert! 4 Sterne von mir!

Surreale Realität
2

Langatmig

Leider langatmig, ohne viel Spannung und das Ende hatte auch keinen Wow-Effekt. Habe es mir völlig anders und besser vorgestellt. Schade.

4

In Der Riss zeigt Andreas Brandhorst einmal mehr, warum er zu den faszinierendsten Denkern und Erzählern der deutschen Science-Fiction zählt. Mit diesem Roman gelingt ihm eine beeindruckende Mischung aus spannenden Thriller-Elementen und tiefgründigen philosophischen Fragen, die dazu einlädt, die Grenzen unserer Realität neu zu hinterfragen. Brandhorst widmet sich intensiv Themen wie der Simulationstheorie und einer spekulativen, KI-geprägten Zukunft und geht dabei der faszinierenden und zugleich beängstigenden Frage nach, ob wir selbst nur Teil einer programmierten Simulation sein könnten. Besonders spannend finde ich die Entwicklung der KI Jota, die im Verlauf der Geschichte ein Bewusstsein für ihre eigene Existenz und die vermeintlich „reale“ Welt entwickelt. Brandhorst stellt mit klugem Gespür infrage, ob grundlegende Naturgesetze Hinweise auf eine Simulation sein könnten und ob wir in Anomalien auf Quantenebene vielleicht „Fehler im Programm“ sehen. Sprachlich bleibt Brandhorst klar und elegant, schafft es jedoch zugleich, den philosophischen und wissenschaftlichen Themen genug Raum zur Entfaltung zu geben. In kurzen Kapiteln, die zwischen Perspektiven wechseln, sorgt Brandhorst für Spannung, während er mit philosophischen Einsprengseln immer wieder zum Nachdenken anregt. Diese Balance aus Unterhaltung und Reflexion ist selten und verleiht Der Riss eine besondere Tiefe, die im Science-Fiction-Genre heraussticht. Für mich ist Der Riss ein Werk, das sowohl Sci-Fi- als auch Thriller-Fans anspricht, die bereit sind, über große Fragen nachzudenken. Brandhorst führt uns auf eine intellektuelle und emotionale Reise, die mehr Fragen aufwirft, als sie beantwortet – genau das, was mir an diesem Roman besonders gefällt. Ein Buch, das nachhallt und dazu inspiriert, die Realität und ihre möglichen Grenzen neu zu betrachten.

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