Die Eismalerin
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Description
Karitas ist die jüngste Tochter der verwitweten Steinunn Olafsdóttir, die es geschafft hat, dass alle sechs Kinder - auch die Mädchen - die Schule besuchen konnten. Trotz der harten Lebensumstände um 1900 in Island entdeckt Karitas ihr künstlerisches Talent als Malerin. Doch als sie den gut aussehenden Sigmar kennenlernt, steht sie vor der folgenschwersten Entscheidung ihres Lebens.
»›Die Eismalerin‹ ist ein wunderbares und spannendes Portrait einer tapferen Frau sowie einer ganzen Nation. Und eine Liebesgeschichte der ergreifendsten Art.«
Neue Presse
»Kristín Marja Baldursdóttir erzählt von Island vor 100 Jahren so lebendig, dass man meint, mittendrin zu sein: Man riecht förmlich Meer und Fisch - und findet’s großartig.«
Für Sie
Book Information
Author Description
Kristín Marja Baldursdóttir ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen in Island. Im Fischer Taschenbuch Verlag sind lieferbar: "Möwengelächter", "Kühl graut der Morgen", "Hinter fremden Türen", "Die Eismalerin", "Die Farben der Insel", "Sterneneis" und "Sommerreigen". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Reykjavík.Literaturpreise:Jónas Hallgrimsson-Preis 2011
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
ISLAND PUR!
Meine Schwiegermor drückt mir ein Geschenk in die Hand - dieses Buch. Ich hatte dieses Jahr eine richtige Lese Flaute und die Eismalerin hat mich zurückgeholt. Auch wenn die Geschichte mich nicht vollkommen abgeholt hat so war die Beschreibung von Island absolut malerisch. Ich hab mich durch das komplette Buch hinweg so gefühlt, als würde ich selbst in der damaligen Zeit leben und in einer Fischfabrik arbeiten. Würde ich es wieder lesen? Nein. Würde ich es empfehlen? Absolut. Vor allem, wenn man sich für das historische Island interessiert. 

Steinunn zieht mit ihren 6 Kindern nach Akureyri, damit diese dort die Schule besuchen können. Die beiden älteren Schwestern sind bald aus dem Haus, die jüngeren Brüder gehen auf die Realschule u Karitas arbeitet bei einer Kaufmannsfamilie. Dort lernt sie Frau Eugenia kennen, die sie im Zeichnen unterrichtet und später sogar die Kosten für die Kunstakademie in Kopenhagen übernimmt. Nach 5 Jahren kehrt Karitas nach Island zurück und plant eine eigene Ausstellung. Doch das Leben hat andere Pläne… Mein Eindruck: Die Geschichte beginnt zu Zeiten des ersten Weltkrieges und geht bis 1939. Der Roman fing langsam und ruhig an und auch wenn das harte und entbehrungsreiche Leben der damaligen Zeit gut beschrieben war, hat mich die Geschichte anfangs einfach nicht gefangen. Die Handlung plätscherte vor sich hin, viele Episoden waren mir zu lang und ausführlich und zwischendrin fehlte mir persönlich dann auch ein entscheidender Lebensabschnitt. Zum Ende hin hat mir das Buch dann besser gefallen und ich konnte mich auch mehr auf alles einlassen und eintauchen. Sehr positiv aufgefallen ist mir hier jedoch der Stil und die ganz wunderbare poetische und sehr bildhafte Sprache der Autorin, mit der sie die Menschen und den Alltag jener Zeit, vor allem aber auch die Landschaft Islands beschreibt. Das hat mir in vielen Teilen richtig gut gefallen. Besonders im Vordergrund stehen hier die Frauen, die nicht nur eine starke Gemeinschaft bilden, sondern auch alles zusammen und am Laufen halten. Zusammenfassend für mich ein Roman, den man mit etwas Geduld gut lesen kann, insbesondere, wenn man Island und Frauenromane mag.
Familiengeschichte - Island - Anfang 20. Jahrhundert
Die Eismalerin. Unter dem Titel hatte ich mir ehrlicherweise etwas anderes vorgestellt als die Geschichte rundum Karitas, ihre Mutter und ihre Geschwister. Die Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und einige Male war es für mich auch schwer dem Ganzen zu folgen. Karitas erscheint anfangs als ein starkes Mädchen, welches eine künstlerische Ader hat. Verliert aber mit der Begegnung mit einem hübschen Seemann ihre Eigenständigkeit. Und das macht mich als Leserin irgendwie unzufrieden. Ich würde dennoch aus Interesse die Fortsetzung zu dem Roman lesen.
Frauenschmöker Karitas wächst im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in Island auf. Vater verstorben....Mutter muss 6 Kinder durchbringen.... Das Leben ist hart und karg und die Familie tapfer - nicht neu. In Karitas schlummert eine Künstlerin, die mal mehr, mal weniger an die Oberfläche drängt. Dann gibt es den unbeschreiblich schönen Mann (natürlich) und das Leben selbst, das die Eismalerin von ihrer Atelierarbeit abhält. Elfen sind in Island obligat - hier auch..... Das Buch beginnt gar nicht mal so schlecht - als Kind ist Karitas tüchtig (welch Wort) und trägt erheblich zum Überleben der Familie bei. Danach trifft sie kaum Entscheidungen und lässt sich ständig von Anderen bestimmen..... Die weiblichen Figuren sind mal mehr, mal weniger gut ausgefeilt - sämtliche männliche Figuren kaum (ausser dieser schöne Isländer ...na ja). Sprachlich okay, aber nicht gut, ist dieser Schmöker angenehm zu lesen, überrascht aber mit gar nichts. Das Buch hat nichts mit mir gemacht, mich nicht bereichert, klüger gemacht und nicht einmal durchgängig gut unterhalten; das ist meine mindeste Erwartung an einen Schmöker. Ein Buch wie viele andere ohne besonderen Anspruch oder Unterhaltungswert.
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1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Karitas ist die jüngste Tochter der verwitweten Steinunn Olafsdóttir, die es geschafft hat, dass alle sechs Kinder - auch die Mädchen - die Schule besuchen konnten. Trotz der harten Lebensumstände um 1900 in Island entdeckt Karitas ihr künstlerisches Talent als Malerin. Doch als sie den gut aussehenden Sigmar kennenlernt, steht sie vor der folgenschwersten Entscheidung ihres Lebens.
»›Die Eismalerin‹ ist ein wunderbares und spannendes Portrait einer tapferen Frau sowie einer ganzen Nation. Und eine Liebesgeschichte der ergreifendsten Art.«
Neue Presse
»Kristín Marja Baldursdóttir erzählt von Island vor 100 Jahren so lebendig, dass man meint, mittendrin zu sein: Man riecht förmlich Meer und Fisch - und findet’s großartig.«
Für Sie
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Kristín Marja Baldursdóttir ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen in Island. Im Fischer Taschenbuch Verlag sind lieferbar: "Möwengelächter", "Kühl graut der Morgen", "Hinter fremden Türen", "Die Eismalerin", "Die Farben der Insel", "Sterneneis" und "Sommerreigen". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Reykjavík.Literaturpreise:Jónas Hallgrimsson-Preis 2011
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ISLAND PUR!
Meine Schwiegermor drückt mir ein Geschenk in die Hand - dieses Buch. Ich hatte dieses Jahr eine richtige Lese Flaute und die Eismalerin hat mich zurückgeholt. Auch wenn die Geschichte mich nicht vollkommen abgeholt hat so war die Beschreibung von Island absolut malerisch. Ich hab mich durch das komplette Buch hinweg so gefühlt, als würde ich selbst in der damaligen Zeit leben und in einer Fischfabrik arbeiten. Würde ich es wieder lesen? Nein. Würde ich es empfehlen? Absolut. Vor allem, wenn man sich für das historische Island interessiert. 

Steinunn zieht mit ihren 6 Kindern nach Akureyri, damit diese dort die Schule besuchen können. Die beiden älteren Schwestern sind bald aus dem Haus, die jüngeren Brüder gehen auf die Realschule u Karitas arbeitet bei einer Kaufmannsfamilie. Dort lernt sie Frau Eugenia kennen, die sie im Zeichnen unterrichtet und später sogar die Kosten für die Kunstakademie in Kopenhagen übernimmt. Nach 5 Jahren kehrt Karitas nach Island zurück und plant eine eigene Ausstellung. Doch das Leben hat andere Pläne… Mein Eindruck: Die Geschichte beginnt zu Zeiten des ersten Weltkrieges und geht bis 1939. Der Roman fing langsam und ruhig an und auch wenn das harte und entbehrungsreiche Leben der damaligen Zeit gut beschrieben war, hat mich die Geschichte anfangs einfach nicht gefangen. Die Handlung plätscherte vor sich hin, viele Episoden waren mir zu lang und ausführlich und zwischendrin fehlte mir persönlich dann auch ein entscheidender Lebensabschnitt. Zum Ende hin hat mir das Buch dann besser gefallen und ich konnte mich auch mehr auf alles einlassen und eintauchen. Sehr positiv aufgefallen ist mir hier jedoch der Stil und die ganz wunderbare poetische und sehr bildhafte Sprache der Autorin, mit der sie die Menschen und den Alltag jener Zeit, vor allem aber auch die Landschaft Islands beschreibt. Das hat mir in vielen Teilen richtig gut gefallen. Besonders im Vordergrund stehen hier die Frauen, die nicht nur eine starke Gemeinschaft bilden, sondern auch alles zusammen und am Laufen halten. Zusammenfassend für mich ein Roman, den man mit etwas Geduld gut lesen kann, insbesondere, wenn man Island und Frauenromane mag.
Familiengeschichte - Island - Anfang 20. Jahrhundert
Die Eismalerin. Unter dem Titel hatte ich mir ehrlicherweise etwas anderes vorgestellt als die Geschichte rundum Karitas, ihre Mutter und ihre Geschwister. Die Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig und einige Male war es für mich auch schwer dem Ganzen zu folgen. Karitas erscheint anfangs als ein starkes Mädchen, welches eine künstlerische Ader hat. Verliert aber mit der Begegnung mit einem hübschen Seemann ihre Eigenständigkeit. Und das macht mich als Leserin irgendwie unzufrieden. Ich würde dennoch aus Interesse die Fortsetzung zu dem Roman lesen.
Frauenschmöker Karitas wächst im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in Island auf. Vater verstorben....Mutter muss 6 Kinder durchbringen.... Das Leben ist hart und karg und die Familie tapfer - nicht neu. In Karitas schlummert eine Künstlerin, die mal mehr, mal weniger an die Oberfläche drängt. Dann gibt es den unbeschreiblich schönen Mann (natürlich) und das Leben selbst, das die Eismalerin von ihrer Atelierarbeit abhält. Elfen sind in Island obligat - hier auch..... Das Buch beginnt gar nicht mal so schlecht - als Kind ist Karitas tüchtig (welch Wort) und trägt erheblich zum Überleben der Familie bei. Danach trifft sie kaum Entscheidungen und lässt sich ständig von Anderen bestimmen..... Die weiblichen Figuren sind mal mehr, mal weniger gut ausgefeilt - sämtliche männliche Figuren kaum (ausser dieser schöne Isländer ...na ja). Sprachlich okay, aber nicht gut, ist dieser Schmöker angenehm zu lesen, überrascht aber mit gar nichts. Das Buch hat nichts mit mir gemacht, mich nicht bereichert, klüger gemacht und nicht einmal durchgängig gut unterhalten; das ist meine mindeste Erwartung an einen Schmöker. Ein Buch wie viele andere ohne besonderen Anspruch oder Unterhaltungswert.








