Mord im Planetarium

Mord im Planetarium

Softcover
4.531

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Mörderjagd zwischen Sternen und Planeten. Der neue Fall für Anton und Ernestine!

Wien, 1927: Das erste Planetarium Österreichs wird eröffnet, die Besucher kommen in Scharen. Auch Anton und Ernestine wollen sich das Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen. Doch als nach der Vorführung das Licht wieder angeht, ist einer der Besucher tot. Schnell wird klar, dass er nicht auf natürliche Weise starb. Anton und Ernestine wittern das Motiv hinter der schillernden Fassade einer angesehenen Familie und machen sich an die Ermittlungen...

Mit feinem Humor, historischem Flair und einem Hauch Nostalgie entführt Beate Maly in »Mord im Planetarium« in das Wien der Goldenen Zwanziger – ein raffiniert konstruierter Wohlfühlkrimi voller Atmosphäre, Spannung und Wiener Esprit. Tauchen Sie ein in die Glanzzeit Wiens und rätseln Sie mit!

»Beate Maly gehört zu den erfolgreichsten heimischen Autorinnen.« – »Kronenzeitung«

Band 10 der Reihe »Ernestine Kirsch und Anton Böck«. Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
256
Price
16.50 €

Author Description

Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren, wo sie bis heute lebt. Zum Schreiben kam sie vor rund 20 Jahren. Sie widmet sich dem historischen Roman und dem historischen Kriminalroman. 2019 und 2023 war sie für den Leo-Perutz-Preis nominiert, 2021 gewann sie den Silbernen Homer. www.beatemaly.com

Posts

10
All
5

Spannend, aber auch ein bisschen tragisch. Wenn die Geschichte die Fiktion einholt. Freue mich schon auf den nächsten Teil.⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

5

Auch im 10. Teil bin ich Ernestine und Anton sehr gerne durch diese unruhigen Zeiten gefolgt. Sie sind mir schon sehr ans Herz gewachsen, ebenso wie ihre kleine Familie. Im Jubileumsband ereignet sich ein Mord im Planetarium und wie so oft, kann Ernestine ihre Neugier nicht in Zaum halten. Aber nicht nur Antons und Ernestines Leben ist wieder turbulent auch die junge Republik hat zu kämpfen.

4.5

Historischer Krimi mit Wiener Flair💫

Mord im Planetarium war mein erstes Buch von Beate Maly. Gekauft habe ich es eigentlich nur, weil das Cover wunderschön ist, die Geschichte hat mir aber auch sehr gut gefallen! Der historische Kriminalroman ist gut recherchiert, hat viele Informationen über die Ereignisse zu dieser Zeit in Wien, die aber den Krimi trotzdem nicht uninteressant machen. Man fühlt sich, als würde man die Geschichte selbst miterleben. Das Buch lässt sich leicht lesen und bleibt bis zum Schluss spannend. Hat mir aus einer Leseflaute rausgeholfen! Ich werde definitiv mehr von Maly lesen! 💫

Historischer Krimi mit Wiener Flair💫
5

Ein Mord im Dunkel der Sterne – und ein Krimi, der bis zur letzten Seite funkelt! **Mord im Planetarium** zieht einen mit unwiderstehlicher Sogkraft ins Wien des Jahres 1927, wo Fortschrittsglaube, gesellschaftlicher Glanz und politische Spannungen aufeinanderprallen. Die Eröffnung des ersten österreichischen Planetariums wird zur grandiosen Bühne für ein Verbrechen, das ebenso raffiniert wie atmosphärisch inszeniert ist. Gerade weil ich selbst in Wien lebe und das Planetarium schon oft besucht habe, hat mich dieser Band auf einer ganz persönlichen Ebene erwischt. Beim Lesen hatte ich unwillkürlich den Geruch der Polstersessel in der Nase, das gedämpfte Murmeln vor Vorstellungsbeginn im Ohr – und dieses ganz spezielle Gefühl, wenn das Licht ausgeht und sich der Himmel über einem öffnet. Die Schilderung der Eröffnung samt des leitenden Wissenschaftlers wirkte für mich überraschend vertraut und liebevoll, fast so, als würde man einem historischen Echo der eigenen Erinnerungen begegnen. Mit sicherem Gespür für Tempo und Details entfaltet die Autorin eine Geschichte, in der es wieder um Mord, wirtschaftliche Interessen, familiäre Verstrickungen und das politische Weltgeschehen der Zwischenkriegsjahre geht. Besonders gefallen hat mir, wie subtil diese Themen ineinandergreifen, ohne je belehrend zu wirken – Geschichte wird hier gelebt, nicht erklärt. Wien vor hundert Jahren steht plastisch vor Augen: mondän, angespannt, voller Gegensätze. Auch dieser Band hat mich durchwegs begeistert. Die Figuren wirken vertraut wie alte Bekannte, das Zusammenspiel von Anton und Ernestine macht einfach Freude, und auch die Familie rundherum verleiht der Handlung Wärme und Tiefe. Für mich war es nicht nur ein spannender Krimi, sondern ein literarischer Spaziergang durch meine eigene Stadt – mit Sternen über dem Kopf und einem Mordfall, der lange nachhallt.

5

Vorab: “Mord im Planetarium”, erschienen im November 2025, ist eigentlich der zehnte Fall der Reihe um Anton und Ernestine, die im Wien der 1920er Jahre gemeinsam Kriminalfälle lösen. Tatsächlich ist aber im September 2025 ein Weihnachtsbuch mit den beiden erschienen: “Advent im Grandhotel”, die “Geschichte” spielt im Dezember 1926. Leider habe ich diesen Band übersehen, aber in ihm passieren einige Dinge, auf die in “Mord im Planetarium” referenziert wird. Zu meiner Verständnisproblematik, was die Chronologie der Bände betrifft, weiter unten mehr. Sommer 1927. Ernestine hat Karten für die Eröffnung des ersten Planetariums Österreichs ergattert. Natürlich muss die ganze Familie mit, bis auf Julian, den Sohn von Heide und Erich, der von einer Freundin der Familie betreut wird. Bei der Eröffnungsfeier gibt es einen Familienstreit zwischen zwei Brüdern - der eine Arzt, der andere Chef der familieneigenen Stofffabrik. Der Arzt wird von seinem Bruder niedergeschlagen und bei der Vorführung im Planetarium fällt er plötzli htot um. Wer hat den angesehenen Arzt und Vater einer erwachsenen Tochter, die in der Stofffabrik des Bruders arbeitet, umgebracht? Dieser Band ist weitaus ernster als die anderen Bände der Reihe. Anton isst nicht dauernd süße Köstlichkeiten und die humorige Stimmung abseits des eigentlichen Kriminalfalls hält sich auch ansonsten in Grenzen. In Wien gibt es Unruhen anlässlich des “Schattendorfprozesses”, die politischen Lager verhärten sich und schließlich gibt es eine gewaltsame Ausschreitung mit zahlreichen Opfern und der Justizpalast brennt. Die Rahmenbedingungen der fiktiven Kriminalhandlung sind alles andere als “cosy”. Auch Ernestine wirkt sehr nachdenklich in diesem Band. Sie ist weitaus weniger optimistisch gestimmt als sonst. Sie hat Angst um ihre erst im fortgeschrittenen Alter gefundene Familie. Im Zuge dessen denkt sie über ihre vom “Lehrerzölibat” geprägte Vergangenheit nach, welches sie daran gehindert hat, eine eigene Familie zu gründen. Das passt sehr gut zu der ganzen Rahmensituation, in der wir uns befinden. Die über allem wabernde Stimmung ist äußerst melancholisch. Was mich persönlich sehr berührt hat, ist, dass eine der Figuren aus der Krimihandlung eine Krankheit hat, unter der auch meine Oma leidet: Trigeminusneuralgie. Ich fand es toll und überfällig, dass diese äußerst schmerzhafte Krankheit, die kaum jemand zu kennen scheint, mal in einem literarischen Werk Erwähnung findet. Ich habe nur ein klitzekleines Logikproblem und das betrifft das Alter von Julian, dem Sohn von Heide und Erich. “Mord im Böhmischen Prater” spielte im Herbst 2025 und da war Hilde hochschwanger und es wurde gesagt, sie würde im “Jänner” entbinden, was dann Januar 1926 wäre. Jetzt spielt die Handlung aber im Sommer 1927 und das Baby, so wird es gesagt, wäre seit “Jänner” da. Dann wäre es ca. sieben Monate und es passt auch dazu, dass eben noch gestillt wird und trotzdem versucht wird, den Jungen an Beikost zu gewöhnen. Ebenfalls wird oft thematisiert, wie müde Erich und Hilde sind, weil sie ein Baby zu Hause haben, das noch nicht durchschläft. Problem: Das Buch spielt im Sommer 1927 und da müsste das Baby schon eineinhalb und damit kein Baby mehr sein. Entweder ich übersehe grundlegend etwas, oder hier hat sich tatsächlich ein kleiner zeitlicher Fehler eingeschlichen. Vielleicht können mich Beate Maly selbst oder der Emons Verlag aufklären. Ich wäre euch sehr zu Dank verpflichtet. Ansonsten war die Krimihandlung wieder gewohnt spannend, diesmal sehr Agatha-Christie-mäßig auf einen kleinen Personenkreis von Verdächtigen ausgelegt, in dem schon eine gewaltige Prise “Soap-Potenzial” steckt. Aber das ist keinesfalls negativ gemeint, es war sehr unterhaltsam. Tatsächlich kam der Fall an sich diesmal eher unterhaltsam-cosy-krimi-mäßig rüber, wohingegen die Umstände in der Rahmenhandlung die Ernsthaftigkeit geliefert haben. Ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine. Sonst ist es in der Regel bei dieser Reihe umgekehrt. Ich muss natürlich unbedingt jetzt noch den Weihnachtsband von Anton und Ernestine lesen - dann bin ich endlich up to date und kann sehnsüchtig auf den nächsten Fall warten.

3

Storyline 3Charaktere 3Writing 4Plot 3

4

Ich liebe jeden einzelnen Band mit Anton und Ernestine - so auch diesen, in dem der Kriminalfall im Wiener Planetarium seinen Ausgang nimmt. Verbunden mit der Schilderung der Ereignisse rund um den Brand des Justizpalastes 1927 hat mich die Autorin auch diesmal wieder gut unterhalten und am Alltag der Protagonisten teilnehmen lassen.

4

Habe das Buch zu Weihnachten bekommen. Da ich Wien mag habe ich mich sehr darauf gefreut auch interessieren mich die 20er des letzten Jahrhunderts. Die Geschichte ist gut. Mir hat aber irgendwie etwas gefehlt, wahrscheinlich eine genauere Beschreibung der Orte. Habe nach dem Ende des Buches gesehen, dass es weitere Bände gibt. Werde mir diese aber nicht kaufen. Fazit: ein nettes kurzes Buch mit spannender Geschichte.

5

Wieder ein köstlicher Lesegenuss. Danke Beate Maly! :)

5

Ein spannender Historienkrimi

Band 10 einer Reihe spannender Historienkrimis mit dem "Ermittlerduo" Ernestine und Erich. Zeitlich toll eingeordnet und spannend geschrieben, inklusive überraschenden Ende. Sehr zu empfehlen.

Ein spannender Historienkrimi
Create Post