Gegen den Wind des Widerstands
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Description
Der Wind bringt Veränderung
Um 1900: Helen liebt das Wasser und Schiffe, ihre Leidenschaft gehört den Segelbooten. Sie ist wagemutig und tollkühn, gewinnt sämtliche Wettrennen auf dem Wasser gegen ihre Brüder. Dabei trägt sie verbotenerweise Hosen – sehr zum Entsetzen ihres Umfelds. Als sie heiratet, zieht sie gemeinsam mit ihrem Mann nach Cannes. Der Wind, die Wellen, die Rauheit, aber auch die schier unendliche Grenzenlosigkeit, die ihr der Ozean bietet, öffnen ihr Herz. Zum ersten Mal im Leben fühlt Helen sich richtig frei. Doch als sie im Segelsport auch offiziell an Wettkämpfen teilnehmen will, stößt sie an die Grenzen der Gesellschaft. Schon bald muss sie sich entscheiden: Will sie ein gewöhnliches Leben führen, oder ihrem großen Traum, an den Olympischen Spielen teilzunehmen, folgen?
Book Information
Author Description
Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren, wo sie bis heute lebt. Ihre drei Kinder zieht es immer wieder in die weite Welt. Zum Schreiben kam sie vor rund 20 Jahren. Sie widmet sich dem historischen Roman und dem historischen Kriminalroman. 2019 und 2023 war sie für den Leo-Perutz-Preis nominiert, 2021 gewann sie den Silbernen Homer. Ihre Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Posts
Seit wann dürfen Frauen an den Olympischen Spielen teilnehmen? Du weißt es nicht? Dann lohnt sich der historische Roman „Gegen den Wind des Widerstands“ geschrieben von Beate Maly doppelt. Beate Maly ist eine österreichische Autorin, die auch unter den Pseudonymen Laura Baldini und Lina Jansen publiziert. Als Beate Maly verfasst Sie vor allem historische Romane und in „Gegen den Wind des Widerstands“ geht es um die Geschichte von Helen Barbey. Eine Frau, die leidenschaftlich gerne segelt und sich im Laufe der Geschichte vornimmt in dieser Disziplin auch an den Olympischen Spielen 1900 in Paris teilzunehmen. Die Geschichte skizziert, dass damals sowohl das Segeln an sich als auch die Teilnahme an Olympischen Spielen für Frauen nicht vorgesehen sind. Helens Wunsch sorgt demnach auf vielen Ebenen für Aufregung und Widerstand. Während Helen mit diesen Widerständen kämpft, dürfen wir als Leser und Leserin sie an sommerliche und wunderschöne Orte wie Genf, Cannes oder auch Marseille begleiten. Dazu kommt die Schilderung und Skizzierung interessanter und unangepasster Frauenfiguren als auch die himmlische Beschreibung verschiedener Speisen, wie Helens regelmäßig verzehrtes Lieblingsgebäck Pain au chocolat.

Was für eine starke und mutige Frau
Was für ein wunderbarer Roman mit einer fiktiven Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Autorin hat eine unglaublich starke weibliche Hauptfigur geschaffen, die einfach nur begeistert. Ich bewundere Helen für ihren Mut in dieser Zeit, insbesondere aber, dass sie sich den gesellschaftlichen Konventionen widersetzt, sie vorallem aber auch hinterfragt. Beispiel: Warum dürfen Frauen keine Hosen tragen? Ein großartiger Roman der über Mut, Ausdauer und den Kampf um Gleichberechtigung handelt. Die Darstellung des Widerstandes von Helen, sowohl in der Gesellschaft als im persönlichen Umfeld finde ich wunderbar gelungen. Jeden Tag hatten die Frauen ihren ganz persönlichen Kampf zu bewältigen, um ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Die Autorin begeistert mit einer wunderbaren Darstellung der Leidenschaft und auch das Können von Helen. Helen ist für damalige Zeit eine moderne Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist und das nicht nur im Sport. Der Widerstand der Gesellschaft rund um die Jahrhundertwende um 1900, die bekanntermaßen männlich geprägt ist, ließ mir beim Lesen häufig die Wut ins Gesicht steigen oder den Kopf schütteln. Die Argumente der Männer lesen sich aus heutiger Sicht einfach nur absurd. Die sozialen Normen und die Kämpfe der wenigen Frauen, die sich auflehnen oder einfach ihrer Liebe zum Sport nachgehen wollen, werden in diesem Roman sehr authentisch dargestellt. Zum Glück hat sich die Gesellschaft inzwischen weiterentwickelt, auch wenn noch immer nicht überall und in allen Bereichen keine vollkommene Gleichberechtigung zu finden ist. Sehr interessant fand ich auch die Einblicke in die Entwicklung der Olympiade als weltweiten Wettbewerb. Heute schmunzel ich darüber und mag es kaum glauben, wie unwichtig die Olympiade damals war. Heute ist das ein weltweit wichtiges Ereignis und aus dem Sport nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig kommen neue Sportarten hinzu. Für die Frauen war es damals aber ein unglaublich wichtiger Schritt endlich an diesem Sportereignis teilnehmen zu dürfen. Fazit: Für mich ist das ein absolut lesenswerter Roman, der einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Rolle von Frauen im Sport und in der Gesellschaft leistet. Ich habe viel Neues über die erste weibliche Olympiasiegerin und den Segelsport dazugelernt. Für mich ein Buch, dass einen besonderen Platz in meinem Regal finden wird.
Fesselnde Geschichte über die erste Olympiateilnehmerin im Segeln in Paris 1900
Die Geschichte um Helen startet in Genf und führt uns bis zu den Olympischen Spielen in Paris 1900, bei denen sie als eine von 20 Frauen das erste Mal teilnehmen durfte. Die Geschichte ist fesselnd und war für mich manchmal schwer auszuhalten. Besonders die Gespräche und Ansichten der Männer sowie die Ansichten der Gesellschaft. Das Buch ist eine Empfehlung für jeden der über starke Frauenfiguren, Segeln und/oder eine Liebesgeschichte lesen möchte. Die Autorin schreibt selbst, wie viel Wahrheit in ihrer Geschichte steckt. Die grobe Erzählung von der ersten Olympiateilnahme von Frauen in Paris 1900 und besonders einer Seglerin stimmt und kann nach recherchiert werden. Die kleinen Feinheiten um die Protagonistin herum sind der Fantasie der Autorin entsprungen.
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Der Wind bringt Veränderung
Um 1900: Helen liebt das Wasser und Schiffe, ihre Leidenschaft gehört den Segelbooten. Sie ist wagemutig und tollkühn, gewinnt sämtliche Wettrennen auf dem Wasser gegen ihre Brüder. Dabei trägt sie verbotenerweise Hosen – sehr zum Entsetzen ihres Umfelds. Als sie heiratet, zieht sie gemeinsam mit ihrem Mann nach Cannes. Der Wind, die Wellen, die Rauheit, aber auch die schier unendliche Grenzenlosigkeit, die ihr der Ozean bietet, öffnen ihr Herz. Zum ersten Mal im Leben fühlt Helen sich richtig frei. Doch als sie im Segelsport auch offiziell an Wettkämpfen teilnehmen will, stößt sie an die Grenzen der Gesellschaft. Schon bald muss sie sich entscheiden: Will sie ein gewöhnliches Leben führen, oder ihrem großen Traum, an den Olympischen Spielen teilzunehmen, folgen?
Book Information
Author Description
Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren, wo sie bis heute lebt. Ihre drei Kinder zieht es immer wieder in die weite Welt. Zum Schreiben kam sie vor rund 20 Jahren. Sie widmet sich dem historischen Roman und dem historischen Kriminalroman. 2019 und 2023 war sie für den Leo-Perutz-Preis nominiert, 2021 gewann sie den Silbernen Homer. Ihre Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
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Seit wann dürfen Frauen an den Olympischen Spielen teilnehmen? Du weißt es nicht? Dann lohnt sich der historische Roman „Gegen den Wind des Widerstands“ geschrieben von Beate Maly doppelt. Beate Maly ist eine österreichische Autorin, die auch unter den Pseudonymen Laura Baldini und Lina Jansen publiziert. Als Beate Maly verfasst Sie vor allem historische Romane und in „Gegen den Wind des Widerstands“ geht es um die Geschichte von Helen Barbey. Eine Frau, die leidenschaftlich gerne segelt und sich im Laufe der Geschichte vornimmt in dieser Disziplin auch an den Olympischen Spielen 1900 in Paris teilzunehmen. Die Geschichte skizziert, dass damals sowohl das Segeln an sich als auch die Teilnahme an Olympischen Spielen für Frauen nicht vorgesehen sind. Helens Wunsch sorgt demnach auf vielen Ebenen für Aufregung und Widerstand. Während Helen mit diesen Widerständen kämpft, dürfen wir als Leser und Leserin sie an sommerliche und wunderschöne Orte wie Genf, Cannes oder auch Marseille begleiten. Dazu kommt die Schilderung und Skizzierung interessanter und unangepasster Frauenfiguren als auch die himmlische Beschreibung verschiedener Speisen, wie Helens regelmäßig verzehrtes Lieblingsgebäck Pain au chocolat.

Was für eine starke und mutige Frau
Was für ein wunderbarer Roman mit einer fiktiven Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Die Autorin hat eine unglaublich starke weibliche Hauptfigur geschaffen, die einfach nur begeistert. Ich bewundere Helen für ihren Mut in dieser Zeit, insbesondere aber, dass sie sich den gesellschaftlichen Konventionen widersetzt, sie vorallem aber auch hinterfragt. Beispiel: Warum dürfen Frauen keine Hosen tragen? Ein großartiger Roman der über Mut, Ausdauer und den Kampf um Gleichberechtigung handelt. Die Darstellung des Widerstandes von Helen, sowohl in der Gesellschaft als im persönlichen Umfeld finde ich wunderbar gelungen. Jeden Tag hatten die Frauen ihren ganz persönlichen Kampf zu bewältigen, um ihre eigenen Träume zu verwirklichen. Die Autorin begeistert mit einer wunderbaren Darstellung der Leidenschaft und auch das Können von Helen. Helen ist für damalige Zeit eine moderne Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist und das nicht nur im Sport. Der Widerstand der Gesellschaft rund um die Jahrhundertwende um 1900, die bekanntermaßen männlich geprägt ist, ließ mir beim Lesen häufig die Wut ins Gesicht steigen oder den Kopf schütteln. Die Argumente der Männer lesen sich aus heutiger Sicht einfach nur absurd. Die sozialen Normen und die Kämpfe der wenigen Frauen, die sich auflehnen oder einfach ihrer Liebe zum Sport nachgehen wollen, werden in diesem Roman sehr authentisch dargestellt. Zum Glück hat sich die Gesellschaft inzwischen weiterentwickelt, auch wenn noch immer nicht überall und in allen Bereichen keine vollkommene Gleichberechtigung zu finden ist. Sehr interessant fand ich auch die Einblicke in die Entwicklung der Olympiade als weltweiten Wettbewerb. Heute schmunzel ich darüber und mag es kaum glauben, wie unwichtig die Olympiade damals war. Heute ist das ein weltweit wichtiges Ereignis und aus dem Sport nicht mehr wegzudenken. Regelmäßig kommen neue Sportarten hinzu. Für die Frauen war es damals aber ein unglaublich wichtiger Schritt endlich an diesem Sportereignis teilnehmen zu dürfen. Fazit: Für mich ist das ein absolut lesenswerter Roman, der einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Rolle von Frauen im Sport und in der Gesellschaft leistet. Ich habe viel Neues über die erste weibliche Olympiasiegerin und den Segelsport dazugelernt. Für mich ein Buch, dass einen besonderen Platz in meinem Regal finden wird.
Fesselnde Geschichte über die erste Olympiateilnehmerin im Segeln in Paris 1900
Die Geschichte um Helen startet in Genf und führt uns bis zu den Olympischen Spielen in Paris 1900, bei denen sie als eine von 20 Frauen das erste Mal teilnehmen durfte. Die Geschichte ist fesselnd und war für mich manchmal schwer auszuhalten. Besonders die Gespräche und Ansichten der Männer sowie die Ansichten der Gesellschaft. Das Buch ist eine Empfehlung für jeden der über starke Frauenfiguren, Segeln und/oder eine Liebesgeschichte lesen möchte. Die Autorin schreibt selbst, wie viel Wahrheit in ihrer Geschichte steckt. Die grobe Erzählung von der ersten Olympiateilnahme von Frauen in Paris 1900 und besonders einer Seglerin stimmt und kann nach recherchiert werden. Die kleinen Feinheiten um die Protagonistin herum sind der Fantasie der Autorin entsprungen.






