Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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Description
Die wahre Geschichte einer mutigen Frau, die im Wien der Nachkriegszeit für ein besseres Morgen kämpft
Nach dem Zweiten Weltkriegs kehrt die jüdische Lehrerin Stella in ihre zerstörte Heimat Wien zurück. In ihrer Straße häufen sich die Trümmer, und auch viele Schulen sind zerstört. Stella findet dennoch eine Anstellung am Lindengymnasium. Mit ihrer fortschrittlichen Art zu unterrichten eckt sie an. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und die erlebten Traumata zu sprechen. Dabei wird Stella immer mehr von ihren eigenen Erinnerungen eingeholt. Als sie einem Mann begegnet, der neue Hoffnung in ihr weckt, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch den Mut für eine neue Liebe finden.
Book Information
Author Description
Beate Maly, geboren in Wien, ist Bestsellerautorin zahlreicher Kinderbücher, Sachbücher und historischer Romane. Ihr Herz schlägt neben Büchern für Frauen, die gegen alle Widerstände um ihr Glück kämpfen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Vielen Dank an @hörbuchmünchen und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Nach dem Zweiten Weltkriegs kehrt die jüdische Lehrerin Stella in ihre zerstörte Heimat Wien zurück. In ihrer Straße häufen sich die Trümmer, und auch viele Schulen sind zerstört. Stella findet dennoch eine Anstellung am Lindengymnasium. Mit ihrer fortschrittlichen Art zu unterrichten eckt sie an. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und die erlebten Traumata zu sprechen. Dabei wird Stella immer mehr von ihren eigenen Erinnerungen eingeholt. Als sie einem Mann begegnet, der neue Hoffnung in ihr weckt, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch den Mut für eine neue Liebe finden. Meinung Die Trümmerschule-Zeit der Hoffnung " ist der erste Teil der Dilogie von Beate Maly. Die Autorin hat ein historisches Thema in einer sehr unterhaltsamen Geschichte, mit scharf gezeichneten Charakteren, lebendig werden lassen. Dabei bezieht sie sich auf die Pädagogin und Politikerin Stella Klein-Löw, die damals genau wie die Hauptprotagonistin Stella Herzig das Land verlassen hatte und nach Ende des 2. Weltkrieges zum Wiederaufbau zurück nach Wien kehrte. Stella ist durch ihre pädagogische Ausbildung sehr wortgewandt und ein kluger Kopf, der die Ungerechtigkeiten in der Welt nicht akzeptieren möchte. Sie ist ein erfrischender Gegenpart für viele hoffnungslose Gestalten, denen das Schicksal das Leuchten in den Augen genommen hat. Die Geschichte ist eingehend und erschütternd hier und da. Die Vertonung fand ich sehr gelungen. Große Lese/Hör Empfehlung
Mit gemischten Gefühlen kehrt die jüdische Lehrerin Stella nach dem zweiten Weltkrieg zu ihrer Freundin Feli nach Wien zurück. Überall Trümmer, selbst die Schulen sind nicht verschont geblieben. Am Lindengymnasium empfängt sie der Rektor mit Freude, während ein großer Teil ihrer Kollegen das nationalsozialistische Denken nicht überwunden hat und mit ihrer liebevollen Art nicht umgehen können. Während Erinnerungen über sie hereinbrechen, ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und ihre Gefühle zu sprechen, muss sich ihren eigenen aber auch des Öfteren stellen. Schon alleine die Überschrift auf der Rückseite hat mich begeistert: Aus den Trümmern der Vergangenheit wird die Zukunft gebaut. Über den Krieg spricht jeder, aber selten über das Danach und genau das erarbeitet die Autorin in diesem Roman, der wirklich gelungen ist. Der Schmerz, der auf vielfältige Weise in Erscheinung tritt, nicht nur bei den Erwachsenen, den vertriebenen Juden oder Männern, die um Jahre gealtert und mit leerem Blick aus dem Krieg zurückkehren, nein auch die Kinder haben mit dem Gewesenen zu kämpfen, obwohl dies kaum einer wahrnimmt und die Lehrer die kleinen Seelen noch zusätzlich quälen oder degradieren. Dieser Auftaktband hat mir sehr gefallen, die beiden Freundinnen Feli und Stella sind tapfere, mutige Frauen und versuchen aus der Vergangenheit etwas Neues zu schaffen, auf ihre ganz eigene Art, auch wenn es sie viel Tränen, Mut und Kraft kostet. Die Unterstützung erhalten sie oftmals von unerwarteter Seite, was mir gut gefallen hat, ebenso, dass eben nicht immer alles gleich so klappt, wie man sich das vorstellt. Die Kinder und ihre familiären Hintergründe kennenzulernen, war ergreifend, die Art wie sie auf Stella reagieren einfach süß und auch der Blick in Stellas Vergangenheit, dem was ihrer Familie geschehen ist hat mich auch sehr berührt. Es ist kein spannungsgeladenes Buch, eher sanft und ruhig, aber inhaltlich trotzdem intensiv und emotional. Das Buch endet offen, aber dennoch mit einer Geste, die ich nicht erwartet hätte und deshalb freue ich mich sehr auf den zweiten Teil Anfang 2026.

Klare 5 Sterne! Ein wunderschöner historischer Roman, der seine Leser mit in die traumatische Zeit nach dem 2. Weltkrieg entführt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, wodurch sich das Buch flüssig lesen lässt. Das Buch ist auch gut, um in das Genre einzusteigen.
Wien,1946: Die junge, jüdische Lehrerin Stella kehrt nach dem Krieg in ihre Heimat Wien zurück. Doch dieStadt ist nicht mehr so, wie Stella ihr zu Hause in Erinnerung hat: Auf der Straße liegen die Trümmer der zerbombten Häuser und obwohl die Nazis nicht mehr an der Macht sind, ist ihre Ideologie noch immer fest in den Köpfen einiger Menschen verankert. Doch davon will Stella sich nicht aufhalten lassen und beginnt als Lehrerin am Lindengymnasium zu arbeiten, wo sie ihre Schüler liebevoll zum Lernen ermutigt. Doch mit ihrer neumodischen Art zu unterrichten gewinnt sie bei einigen Kollegen nicht unbedingt an Sympathie.. Als wäre das alles nicht schon kompliziert genug, verliebt Stella sich dann auch noch. Aber ist sie, nach all den noch nicht verheilten seelischen Wunden, wirklich schon bereit für eine Liebesbeziehung?

Anfangs etwas träge…
… wurde die Geschichte um Stella, einer zurück in die alte Heimat kehrenden jüdischen Lehrerin ab ca. dem zweiten Drittel des Buches deutlich inhaltsvoller. Ein schönes Buch, dass verschiedene Seiten der Nachkriegszeit beschreibt. Seiten, die uns noch heute begleiten und nicht wenige Menschen beeinflussen. Dinge, die sich nie nie wiederholen dürften und es doch tun. Im kleinen. Im Großen. Mich persönlich hat es jedoch nicht so sehr gefesselt, dass ich nun unbedingt den zweiten Teil lesen müsste. Vielleicht. Irgendwann. Vielleicht auch nicht.
Herrlich für ein Wochenende
Ich habe die Trümmerschule von Beate Maly an einem Wochenende durchgelesen. Da mir schon die Leseprobe sehr gefallen hat, war ich schnell drinnen in der Geschichte. Sie handelt von der Nachkriegszeit, in Wien, 1946. Nach dem Exil in London beschließt die Jüdin Stella zurück in ihre zerstörte Heimat zu gehen. Besonders gut gefällt mir an dem Buch, dass es nicht zu sehr in die Vergangenheit geht. Es wird immer mal wieder ganz kurz angerissen was in der Vergangenheit, in dem Fall im Zweiten Weltkrieg, passiert ist. Aber es ist keine klassische Geschichte wie man sie zu Haufe kennt. Trotzdem schafft es der Roman einem mit wenigen Sätzen zu vermitteln welche furchtbaren Dinge sich in der Zeit von Hitlers Diktatur abgespielt haben. Der Schreibstil von Beate Maly hat mir sehr gut gefallen und mich wirklich überzeugt mehr von der Autorin zu lesen. Sie schreibt klar und strukturiert und verliert sich nicht in blumigen Ausschweifungen. Einzig an dem Cover hab ich etwas zu meckern. Die Frau auf dem Cover kann nicht die Protagonistin Stella sein, denn diese wird völlig anders beschrieben. Alles in allem aber ein wundervoller Roman, der einem klar macht das so etwas nie wieder passieren darf.

manchmal liebe ich auch einfach mal einen guten historischen Roman für zwischendurch. Dieser hat mich zum Beispiel sehr gefesselt und zum Nachdenken gebracht 🥺 Die Zeit nach dem Krieg war für alle nicht einfach. Zumal die Versorgungslage nicht gut war und alle Hunger litten, waren viele Wiederkehrende Anfeindungen ausgesetzt, so auch Stella😓 An den Schulen wurden weiterhin Lehrer eingesetzt die regimetreu waren und somit weiterhin ihr böses Gedankengut an die Schüler weitergeben konnten. Auch die körperlichen Züchtigung standen, trotz Verbot, weiterhin auf der Tagesordnung😢 Diesen Kreislauf möchte Stella gerne unterbrechen und den Schülern ein positives Gefühl in der Schule vermitteln, so dass es ihnen Spaß macht 🤩 Ob ihr das gelingt, könnt Ihr gerne selber lesen, denn das Buch ist überall im Handel erhältlich 🤗
Großartige und sehr berührende Geschichte über eine mutige junge Frau, die ich in einem Rutsch durchgelesen habe.
,,Die Trümmerschule-Zeit der Hoffnung " ist der erste Teil der Dilogie von Beate Maly. Er erzählt die Geschichte von der jungen Lehrerin Stella Herzig, die 1946 nach Wien zurück kehrt, um beim Aufbau ihrer Heimatstadt mitzuwirken. Vor 8 Jahren musste sie als Jüdin fliehen. Während sie die Kriegsjahre relativ sicher in London verbringen konnte, fielen ihre Eltern und die kleine Schwester den Nationalsozialisten und der Judenverfolgung zum Opfer. Mit diesem Verlust und Schmerz umzugehen fällt Stella auch nach einigen Jahren schwer. Und doch ist es ihr großer Wunsch in ihre geliebte Heimat zurück zu kehren, auch wenn die Stadt nicht mehr so aussieht wie früher. Noch immer sind ganze Straßenzüge und Stadtteile zerstört. Sie bekommt eine Anstellung am Lindengymnasium , wo sie als Deutsch- und Englischlehrerin mit ihrer modernen und empathischen Art zu unterrichten, das Vertrauen ihrer Schülerinnen und Schüler gewinnt. Als Anhängerin der Reformpädagogik ist sie strikt gegen Gewalt und Prügel als Erziehungsmaßnahme. Anders sind da einige ihrer neuen Kollegen. Sie wollen an ihrer Schule keine Modernisierung und vor allem keine jüdische Frau. Zu sehr steckt das nationalsozialistische , antisemitische Gedankengut noch in ihren Köpfen. Nicht nur in ihren Köpfen, auch bei den Eltern der Kinder und der Gesellschaft. Mit Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen setzt Stella sich für ihre Zöglinge ein, muß dabei gegen Widerstand und Vorurteile ankämpfen. Wird sie sich an der Schule behaupten und womöglich die Leitung übernehmen können? Ein zartes Pflänzchen an Gefühlen wird in ihr geweckt. Wird sie dadurch den Schmerz ihres großen Verlustes überwinden können? Auch ihre beste Freundin Feli, bei der Stella wohnt, hat zu kämpfen: gegen ihr Pflichtgefühl und ein einst gegebenes Versprechen. Beate Maly hat mich mit ihrem hervorragend flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil, gepaart mit großartigen bildhaften Beschreibungen, von der ersten Seite an mitten in das Leben von Stella nach Wien entführt. Eindrucksvoll ist das Leben in der Stadt , die in Sektoren der Alliierten aufgeteilt ist, mit allen alltäglichen Sorgen und Nöten beschrieben. Nahrungsmittel sind noch immer schwer zu bekommen, so daß die Kinder hungrig in die Schule kommen und als erstes mit Zwieback und Milch versorgt werden. Einfühlsam und wunderbar authentisch beschreibt Beate Maly die Charaktere, die man nicht alle mögen wird. Stella ist eine sympathische junge Frau, die mir bereits im ersten Kapitel ans Herz gewachsen ist, genauso wie Feli und der Schulhandwerker Leopold Moser sowie einige ihrer Schüler. Der Roman,, Die Trümmerschule " ist in Anlehnung an die Erinnerungen der Lehrerin Stella Klein-Löw entstanden , die im Krieg alles verloren hat und nach Wien zurück kehrte, um den Aufbau ihrer Stadt nicht denen zu überlassen, die alles zerstört hatten. Eine großartige, sehr berührende, aber auch hoffnungsvolle Geschichte, die mich absolut begeistert hat. Von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung. Ich kann es schon jetzt kaum erwarten, den zweiten Teil ,, Jahre der Kinder " , der im Januar 2026 erscheinen wird, in den Händen zu halten. Ich werde ihn wie diesen wohl in kürzester Zeit verschlingen.
Toller Auftakt 🥰
Die jüdische Lehrerin Stella konnte während des 2. Weltkrieges gerade noch aus Wien nach England fliehen. Ihre Familie konnte sie nicht mehr nachholen, ihre Eltern und ihre Schwester kamen im KZ zu tode. Nun ist der Krieg vorbei und trotz allem, was dort geschehen ist, sehnt Stella sich nach ihrer Heimat und möchte dabei helfen, aus ihrem geliebten Wien wieder die gute Stadt zu machen, die sie früher einmal war. Sie reist von London zurück nach Wien und nimmt dort eine Stelle am Lindengymnasium an. Doch auch wenn der Krieg nun vorbei ist, es gibt noch genug Menschen mit altem Gedankengut und auch die ganzen Erinnerungen, die auf sie einprasseln, machen es ihr nicht leicht. Kann Stella in Wien wieder Fuß fassen und glücklich werden? Mir hat schon die Reihe der Kinderklinik Weißensee von Beate Maly sehr gut gefallen, deswegen habe ich mich sehr auf dieses neue Buch gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist, wie in der früheren Reihe auch schon, sehr angenehm, flüssig und bildhaft. Es ist mir sehr leicht gefallen, mich in die Geschichte hineinzuversetzen und ich war auch ab der ersten Seite in der Geschichte drin. Stella ist mir gleich ans Herz gewachsen und auch die anderen Charaktere sind durchweg authentisch gezeichnet. Die Geschichte hat mich sehr gefesselt und ich bin quasi durchs Buch geflogen. Dieser erste Band hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, damit ich erfahre wie es mit Stella und den anderen weitergeht.
In "Die Trümmerschule - Zeit der Hoffnung" von Beate Maly kehrt Stella nach dem Krieg und ihrem Exil in London zurück in ihre Heimatstadt Wien. Im Gepäck hat sie ihre wenigen Habseligkeiten und die gesammelten Erfahrungen in der Arbeit mit schwer erziehbaren Kindern. Die Erkenntnis, dass hinter jedem Verhalten ein guter Grund steckt, prägt ihren fortschrittlichn Unterrichtsstil - was nicht bei allen ihren neuen Kollegen am Lindengymnasium auf Anklang stößt. Und während Stella versucht, in der zerstörten Stadt neu anzufangen, holen sie immer wieder die Schatten ihrer Vergangenheit ein. Beate Malys Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Stella und auch die anderen Charaktere wurden so lebendig beschrieben, dass man hinterher fast denken könnte, man hätte alles, was im Buch passiert, selbst mit ihnen erlebt. Ich habe mit Stella gelitten, als sie sich ihrer Vergangenheit gestellt hat und war über die Kollegen Deimel und Kunz genau so wütend wie sie. Nicht jede Szene treibt die Handlung direkt voran, aber das mussten sie auch nicht (ich glaube, dass einiges in der Fortsetzung noch wichtig werden wird, z.B., welche Rolle Luigi noch spielen wird, der in diesem Band nur kurz erwähnt wurde). Es ist ein bisschen schade, dass man gar nichts mehr über Tom, ihren Kollegen aus London, erfährt. Da aber noch eine Fortsetzung erscheint, wäre es schön, in Rückblenden noch etwas mehr über Stellas Zeit in London zu erfahren. Ich freue mich sehr auf den 2. Band, der leider erst im Januar 2026 erscheint - und vergebe 5/5 ♥️
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Die wahre Geschichte einer mutigen Frau, die im Wien der Nachkriegszeit für ein besseres Morgen kämpft
Nach dem Zweiten Weltkriegs kehrt die jüdische Lehrerin Stella in ihre zerstörte Heimat Wien zurück. In ihrer Straße häufen sich die Trümmer, und auch viele Schulen sind zerstört. Stella findet dennoch eine Anstellung am Lindengymnasium. Mit ihrer fortschrittlichen Art zu unterrichten eckt sie an. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und die erlebten Traumata zu sprechen. Dabei wird Stella immer mehr von ihren eigenen Erinnerungen eingeholt. Als sie einem Mann begegnet, der neue Hoffnung in ihr weckt, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch den Mut für eine neue Liebe finden.
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Author Description
Beate Maly, geboren in Wien, ist Bestsellerautorin zahlreicher Kinderbücher, Sachbücher und historischer Romane. Ihr Herz schlägt neben Büchern für Frauen, die gegen alle Widerstände um ihr Glück kämpfen.
Posts
Vielen Dank an @hörbuchmünchen und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Nach dem Zweiten Weltkriegs kehrt die jüdische Lehrerin Stella in ihre zerstörte Heimat Wien zurück. In ihrer Straße häufen sich die Trümmer, und auch viele Schulen sind zerstört. Stella findet dennoch eine Anstellung am Lindengymnasium. Mit ihrer fortschrittlichen Art zu unterrichten eckt sie an. Im Gegensatz zu ihren Kollegen ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und die erlebten Traumata zu sprechen. Dabei wird Stella immer mehr von ihren eigenen Erinnerungen eingeholt. Als sie einem Mann begegnet, der neue Hoffnung in ihr weckt, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch den Mut für eine neue Liebe finden. Meinung Die Trümmerschule-Zeit der Hoffnung " ist der erste Teil der Dilogie von Beate Maly. Die Autorin hat ein historisches Thema in einer sehr unterhaltsamen Geschichte, mit scharf gezeichneten Charakteren, lebendig werden lassen. Dabei bezieht sie sich auf die Pädagogin und Politikerin Stella Klein-Löw, die damals genau wie die Hauptprotagonistin Stella Herzig das Land verlassen hatte und nach Ende des 2. Weltkrieges zum Wiederaufbau zurück nach Wien kehrte. Stella ist durch ihre pädagogische Ausbildung sehr wortgewandt und ein kluger Kopf, der die Ungerechtigkeiten in der Welt nicht akzeptieren möchte. Sie ist ein erfrischender Gegenpart für viele hoffnungslose Gestalten, denen das Schicksal das Leuchten in den Augen genommen hat. Die Geschichte ist eingehend und erschütternd hier und da. Die Vertonung fand ich sehr gelungen. Große Lese/Hör Empfehlung
Mit gemischten Gefühlen kehrt die jüdische Lehrerin Stella nach dem zweiten Weltkrieg zu ihrer Freundin Feli nach Wien zurück. Überall Trümmer, selbst die Schulen sind nicht verschont geblieben. Am Lindengymnasium empfängt sie der Rektor mit Freude, während ein großer Teil ihrer Kollegen das nationalsozialistische Denken nicht überwunden hat und mit ihrer liebevollen Art nicht umgehen können. Während Erinnerungen über sie hereinbrechen, ermutigt sie die Kinder, über den Krieg und ihre Gefühle zu sprechen, muss sich ihren eigenen aber auch des Öfteren stellen. Schon alleine die Überschrift auf der Rückseite hat mich begeistert: Aus den Trümmern der Vergangenheit wird die Zukunft gebaut. Über den Krieg spricht jeder, aber selten über das Danach und genau das erarbeitet die Autorin in diesem Roman, der wirklich gelungen ist. Der Schmerz, der auf vielfältige Weise in Erscheinung tritt, nicht nur bei den Erwachsenen, den vertriebenen Juden oder Männern, die um Jahre gealtert und mit leerem Blick aus dem Krieg zurückkehren, nein auch die Kinder haben mit dem Gewesenen zu kämpfen, obwohl dies kaum einer wahrnimmt und die Lehrer die kleinen Seelen noch zusätzlich quälen oder degradieren. Dieser Auftaktband hat mir sehr gefallen, die beiden Freundinnen Feli und Stella sind tapfere, mutige Frauen und versuchen aus der Vergangenheit etwas Neues zu schaffen, auf ihre ganz eigene Art, auch wenn es sie viel Tränen, Mut und Kraft kostet. Die Unterstützung erhalten sie oftmals von unerwarteter Seite, was mir gut gefallen hat, ebenso, dass eben nicht immer alles gleich so klappt, wie man sich das vorstellt. Die Kinder und ihre familiären Hintergründe kennenzulernen, war ergreifend, die Art wie sie auf Stella reagieren einfach süß und auch der Blick in Stellas Vergangenheit, dem was ihrer Familie geschehen ist hat mich auch sehr berührt. Es ist kein spannungsgeladenes Buch, eher sanft und ruhig, aber inhaltlich trotzdem intensiv und emotional. Das Buch endet offen, aber dennoch mit einer Geste, die ich nicht erwartet hätte und deshalb freue ich mich sehr auf den zweiten Teil Anfang 2026.

Klare 5 Sterne! Ein wunderschöner historischer Roman, der seine Leser mit in die traumatische Zeit nach dem 2. Weltkrieg entführt. Der Schreibstil ist sehr angenehm, wodurch sich das Buch flüssig lesen lässt. Das Buch ist auch gut, um in das Genre einzusteigen.
Wien,1946: Die junge, jüdische Lehrerin Stella kehrt nach dem Krieg in ihre Heimat Wien zurück. Doch dieStadt ist nicht mehr so, wie Stella ihr zu Hause in Erinnerung hat: Auf der Straße liegen die Trümmer der zerbombten Häuser und obwohl die Nazis nicht mehr an der Macht sind, ist ihre Ideologie noch immer fest in den Köpfen einiger Menschen verankert. Doch davon will Stella sich nicht aufhalten lassen und beginnt als Lehrerin am Lindengymnasium zu arbeiten, wo sie ihre Schüler liebevoll zum Lernen ermutigt. Doch mit ihrer neumodischen Art zu unterrichten gewinnt sie bei einigen Kollegen nicht unbedingt an Sympathie.. Als wäre das alles nicht schon kompliziert genug, verliebt Stella sich dann auch noch. Aber ist sie, nach all den noch nicht verheilten seelischen Wunden, wirklich schon bereit für eine Liebesbeziehung?

Anfangs etwas träge…
… wurde die Geschichte um Stella, einer zurück in die alte Heimat kehrenden jüdischen Lehrerin ab ca. dem zweiten Drittel des Buches deutlich inhaltsvoller. Ein schönes Buch, dass verschiedene Seiten der Nachkriegszeit beschreibt. Seiten, die uns noch heute begleiten und nicht wenige Menschen beeinflussen. Dinge, die sich nie nie wiederholen dürften und es doch tun. Im kleinen. Im Großen. Mich persönlich hat es jedoch nicht so sehr gefesselt, dass ich nun unbedingt den zweiten Teil lesen müsste. Vielleicht. Irgendwann. Vielleicht auch nicht.
Herrlich für ein Wochenende
Ich habe die Trümmerschule von Beate Maly an einem Wochenende durchgelesen. Da mir schon die Leseprobe sehr gefallen hat, war ich schnell drinnen in der Geschichte. Sie handelt von der Nachkriegszeit, in Wien, 1946. Nach dem Exil in London beschließt die Jüdin Stella zurück in ihre zerstörte Heimat zu gehen. Besonders gut gefällt mir an dem Buch, dass es nicht zu sehr in die Vergangenheit geht. Es wird immer mal wieder ganz kurz angerissen was in der Vergangenheit, in dem Fall im Zweiten Weltkrieg, passiert ist. Aber es ist keine klassische Geschichte wie man sie zu Haufe kennt. Trotzdem schafft es der Roman einem mit wenigen Sätzen zu vermitteln welche furchtbaren Dinge sich in der Zeit von Hitlers Diktatur abgespielt haben. Der Schreibstil von Beate Maly hat mir sehr gut gefallen und mich wirklich überzeugt mehr von der Autorin zu lesen. Sie schreibt klar und strukturiert und verliert sich nicht in blumigen Ausschweifungen. Einzig an dem Cover hab ich etwas zu meckern. Die Frau auf dem Cover kann nicht die Protagonistin Stella sein, denn diese wird völlig anders beschrieben. Alles in allem aber ein wundervoller Roman, der einem klar macht das so etwas nie wieder passieren darf.

manchmal liebe ich auch einfach mal einen guten historischen Roman für zwischendurch. Dieser hat mich zum Beispiel sehr gefesselt und zum Nachdenken gebracht 🥺 Die Zeit nach dem Krieg war für alle nicht einfach. Zumal die Versorgungslage nicht gut war und alle Hunger litten, waren viele Wiederkehrende Anfeindungen ausgesetzt, so auch Stella😓 An den Schulen wurden weiterhin Lehrer eingesetzt die regimetreu waren und somit weiterhin ihr böses Gedankengut an die Schüler weitergeben konnten. Auch die körperlichen Züchtigung standen, trotz Verbot, weiterhin auf der Tagesordnung😢 Diesen Kreislauf möchte Stella gerne unterbrechen und den Schülern ein positives Gefühl in der Schule vermitteln, so dass es ihnen Spaß macht 🤩 Ob ihr das gelingt, könnt Ihr gerne selber lesen, denn das Buch ist überall im Handel erhältlich 🤗
Großartige und sehr berührende Geschichte über eine mutige junge Frau, die ich in einem Rutsch durchgelesen habe.
,,Die Trümmerschule-Zeit der Hoffnung " ist der erste Teil der Dilogie von Beate Maly. Er erzählt die Geschichte von der jungen Lehrerin Stella Herzig, die 1946 nach Wien zurück kehrt, um beim Aufbau ihrer Heimatstadt mitzuwirken. Vor 8 Jahren musste sie als Jüdin fliehen. Während sie die Kriegsjahre relativ sicher in London verbringen konnte, fielen ihre Eltern und die kleine Schwester den Nationalsozialisten und der Judenverfolgung zum Opfer. Mit diesem Verlust und Schmerz umzugehen fällt Stella auch nach einigen Jahren schwer. Und doch ist es ihr großer Wunsch in ihre geliebte Heimat zurück zu kehren, auch wenn die Stadt nicht mehr so aussieht wie früher. Noch immer sind ganze Straßenzüge und Stadtteile zerstört. Sie bekommt eine Anstellung am Lindengymnasium , wo sie als Deutsch- und Englischlehrerin mit ihrer modernen und empathischen Art zu unterrichten, das Vertrauen ihrer Schülerinnen und Schüler gewinnt. Als Anhängerin der Reformpädagogik ist sie strikt gegen Gewalt und Prügel als Erziehungsmaßnahme. Anders sind da einige ihrer neuen Kollegen. Sie wollen an ihrer Schule keine Modernisierung und vor allem keine jüdische Frau. Zu sehr steckt das nationalsozialistische , antisemitische Gedankengut noch in ihren Köpfen. Nicht nur in ihren Köpfen, auch bei den Eltern der Kinder und der Gesellschaft. Mit Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen setzt Stella sich für ihre Zöglinge ein, muß dabei gegen Widerstand und Vorurteile ankämpfen. Wird sie sich an der Schule behaupten und womöglich die Leitung übernehmen können? Ein zartes Pflänzchen an Gefühlen wird in ihr geweckt. Wird sie dadurch den Schmerz ihres großen Verlustes überwinden können? Auch ihre beste Freundin Feli, bei der Stella wohnt, hat zu kämpfen: gegen ihr Pflichtgefühl und ein einst gegebenes Versprechen. Beate Maly hat mich mit ihrem hervorragend flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil, gepaart mit großartigen bildhaften Beschreibungen, von der ersten Seite an mitten in das Leben von Stella nach Wien entführt. Eindrucksvoll ist das Leben in der Stadt , die in Sektoren der Alliierten aufgeteilt ist, mit allen alltäglichen Sorgen und Nöten beschrieben. Nahrungsmittel sind noch immer schwer zu bekommen, so daß die Kinder hungrig in die Schule kommen und als erstes mit Zwieback und Milch versorgt werden. Einfühlsam und wunderbar authentisch beschreibt Beate Maly die Charaktere, die man nicht alle mögen wird. Stella ist eine sympathische junge Frau, die mir bereits im ersten Kapitel ans Herz gewachsen ist, genauso wie Feli und der Schulhandwerker Leopold Moser sowie einige ihrer Schüler. Der Roman,, Die Trümmerschule " ist in Anlehnung an die Erinnerungen der Lehrerin Stella Klein-Löw entstanden , die im Krieg alles verloren hat und nach Wien zurück kehrte, um den Aufbau ihrer Stadt nicht denen zu überlassen, die alles zerstört hatten. Eine großartige, sehr berührende, aber auch hoffnungsvolle Geschichte, die mich absolut begeistert hat. Von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung. Ich kann es schon jetzt kaum erwarten, den zweiten Teil ,, Jahre der Kinder " , der im Januar 2026 erscheinen wird, in den Händen zu halten. Ich werde ihn wie diesen wohl in kürzester Zeit verschlingen.
Toller Auftakt 🥰
Die jüdische Lehrerin Stella konnte während des 2. Weltkrieges gerade noch aus Wien nach England fliehen. Ihre Familie konnte sie nicht mehr nachholen, ihre Eltern und ihre Schwester kamen im KZ zu tode. Nun ist der Krieg vorbei und trotz allem, was dort geschehen ist, sehnt Stella sich nach ihrer Heimat und möchte dabei helfen, aus ihrem geliebten Wien wieder die gute Stadt zu machen, die sie früher einmal war. Sie reist von London zurück nach Wien und nimmt dort eine Stelle am Lindengymnasium an. Doch auch wenn der Krieg nun vorbei ist, es gibt noch genug Menschen mit altem Gedankengut und auch die ganzen Erinnerungen, die auf sie einprasseln, machen es ihr nicht leicht. Kann Stella in Wien wieder Fuß fassen und glücklich werden? Mir hat schon die Reihe der Kinderklinik Weißensee von Beate Maly sehr gut gefallen, deswegen habe ich mich sehr auf dieses neue Buch gefreut und wurde auch nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist, wie in der früheren Reihe auch schon, sehr angenehm, flüssig und bildhaft. Es ist mir sehr leicht gefallen, mich in die Geschichte hineinzuversetzen und ich war auch ab der ersten Seite in der Geschichte drin. Stella ist mir gleich ans Herz gewachsen und auch die anderen Charaktere sind durchweg authentisch gezeichnet. Die Geschichte hat mich sehr gefesselt und ich bin quasi durchs Buch geflogen. Dieser erste Band hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, damit ich erfahre wie es mit Stella und den anderen weitergeht.
In "Die Trümmerschule - Zeit der Hoffnung" von Beate Maly kehrt Stella nach dem Krieg und ihrem Exil in London zurück in ihre Heimatstadt Wien. Im Gepäck hat sie ihre wenigen Habseligkeiten und die gesammelten Erfahrungen in der Arbeit mit schwer erziehbaren Kindern. Die Erkenntnis, dass hinter jedem Verhalten ein guter Grund steckt, prägt ihren fortschrittlichn Unterrichtsstil - was nicht bei allen ihren neuen Kollegen am Lindengymnasium auf Anklang stößt. Und während Stella versucht, in der zerstörten Stadt neu anzufangen, holen sie immer wieder die Schatten ihrer Vergangenheit ein. Beate Malys Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Stella und auch die anderen Charaktere wurden so lebendig beschrieben, dass man hinterher fast denken könnte, man hätte alles, was im Buch passiert, selbst mit ihnen erlebt. Ich habe mit Stella gelitten, als sie sich ihrer Vergangenheit gestellt hat und war über die Kollegen Deimel und Kunz genau so wütend wie sie. Nicht jede Szene treibt die Handlung direkt voran, aber das mussten sie auch nicht (ich glaube, dass einiges in der Fortsetzung noch wichtig werden wird, z.B., welche Rolle Luigi noch spielen wird, der in diesem Band nur kurz erwähnt wurde). Es ist ein bisschen schade, dass man gar nichts mehr über Tom, ihren Kollegen aus London, erfährt. Da aber noch eine Fortsetzung erscheint, wäre es schön, in Rückblenden noch etwas mehr über Stellas Zeit in London zu erfahren. Ich freue mich sehr auf den 2. Band, der leider erst im Januar 2026 erscheint - und vergebe 5/5 ♥️














