Aurelia und die Jagd nach dem Glück
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Description
Book Information
Author Description
BEATE MALY, geboren und aufgewachsen in Wien, arbeitete in der Frühförderung, bevor sie vor mehr als zwanzig Jahren mit dem Schreiben begann. Neben Geschichten für Kinder und pädagogischen Fachbüchern hat sie bereits zahlreiche historische Romane und Kriminalromane veröffentlicht. Bei DuMont erschienen ›Aurelia und die letzte Fahrt‹ (2022) und ›Aurelia und die Melodie des Todes‹ (2023).
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ganz große Historische-Krimis-Liebe! 😍
Der dritte Teil von Aurelias Abenteuern war wieder großartig! 🥰 Sogar mehr als das...ich denke, es war sogar der beste Band bisher und das will was heißen, hat mich doch die ganze Reihe bisher komplett abholen und begeistern können. Ich denke, es liegt daran, dass die Figuren - Aurelia, Janek, Nepomuk- zunehmend an Tiefe gewinnen und sich ihr Charakter immer mehr entfaltet. Vor allem die zarte Bandelei zwischen Aurelia und Janek lässt mein Herz schmelzen...so schön, so hoffnungslos. Ich wünsche mir aus ganzem Herzen, dass Beate Maly im Laufe der Reihe doch noch eine Möglichkeit findet, um eine Liaison zwischen den Beiden zu ermöglichen! 🥰 Der Krimi war wie immer nett aufbereitet, spannend und erst durch Umwege werden alle Stränge zu einem Zopf geflochten. Die Kaiserzeit wird interessant präsentiert und beschrieben, vor allem die Armut der Bevölkerung macht mich immer sehr nachdenklich. Alles in allem ein wirklich tolles Buch, dass sehr gerne weiterempfehle! 👍🏻👍🏻👍🏻
Band 3 der Aurelia-Reihe ❤️
Nachdem ich ja mit Band 2 nicht so ganz glücklich war, konnte mich diese Geschichte wieder umso mehr begeistern. Endlich tut sich etwas im Dreiergespann Janek, Aurelia und Nepomuk! Was das ist, verrate ich natürlich nicht, aber hey, wenn man sich so wie ich in diese Figuren verliebt hat, wird man daran seine Freude haben 😊. Der Krimi spielt wie immer bei Malys Büchern eine eher untergeordnete Rolle, das Ende / die Auflösunf kam für meinen Geschmack dann auch etwas zu flott. Aber das verzeihe ich dieses Mal, da mich der Rest wirklich begeistern konnte! 😊😁
Historisch + Krimi = Charme pur!
**** Mein Eindruck **** Beate Maly hat ein fantastisches Gespür für ihre Figuren und für die Entwicklung der übergeordneten Geschichte ebenso wie für den neuen Fall. Diesmal wird es zeitweise richtig düster, was besonders viel Spannung für den Fall selbst aufbaut und in mir großes Mitgefühl für die heldenhaften Figuren der Geschichte auslöst. Auch im dritten Teil ist das Buch wieder voller schöner Momente, bedeutsamer Szenen, einer perfekten Atmosphäre und eines historisch angepassten Miteinanders. In dieser Reihe habe ich immer wieder das Gefühl, so richtig in die Zeit einzutauchen und die Hauptfiguren mittlerweile persönlich zu kennen. Inzwischen gibt es davon reichlich, sodass das Buch lebhaft und abwechslungsreich daherkommt. Die Gesellschaftsschichten finden in all ihren Facetten Raum, und Aurelias und Janeks Momente sind noch immer die ganz besonderen – vor allem für alle, die gerne auch einmal Herzklopfen verspüren. Der Fall selbst war großartig eingebettet und durchdacht, einmalig in seiner Verstrickung und komplexer, als zunächst geahnt. Die Autorin spielt mit den Verfehlungen der Menschen und zeigt dabei eine klare Moral auf. Das Buch hat rundum viel zu bieten, und jeder neue Band ist Jahr für Jahr ein ganz besonderes Highlight. **** Empfehlung? **** Wer historische Krimis liebt, muss Aurelia lesen. Auch der dritte Band kann ganz und gar fesseln, und die wienerische Atmosphäre ist neben den fabelhaft gezeichneten Figuren einfach herrlich.
Ein wunderbarer Cosi Crime aus dem alten Wien. Aurelia ist eine Heldin, wie ich sie mir wünsche. Sie ist nicht nur mutig und unerschrocken, zuweilen leichtsinnig, sie ist auch in der Lage, Mitgefühl und Liebe zu empfinden und zu äußern. Vor allen Dingen schätze ich Ihre Neugier und Ihren Gerechtigkeitssinn. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall.!!!
Ein wahrer Kriminalfall aus Wien, als stimmungsvoller Cosy-Crime-Roman aus dem 19. Jahrhundert!
Ein wahrer Kriminalfall, spannend erzählt als Fall von Aurelia und Janek. Sehr stimmungsvoll geschrieben, man kann sich die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen. Die Geschichte ist sehr glaubhaft und spannend erzählt - hier bekommt man Gänsehaut aus verschiedenen Gründen, denn man bekommt alles was einen historischen Cosy Crime Roman ausmacht: erschütternde kriminelle Handlungen, ein Hoch auf Freundschaften, einen Blick auf die Gesellschaft von damals und auch Herzklopfen für das persönliche Glück zwischen Aurelia und Janek. Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben und man lernt sie von Band zu Band immer besser kennen. (Und: Seit dem ersten Band bin ich total gespannt welches Geheimnis Sebastian, der Diener, hütet und es wird immer rätselhafter.) Ich hoffe, dass es bald einen neuen Fall für Aurelia gibt.
Und wieder weg „gesuchtet“…🫶😅 Was soll ich sagen?! Auch der dritte ( und wohl leider erstmal letzte ) Band dieser tollen Reihe hat mich völlig überzeugen können. Bin förmlich durch das Buch geflogen, den Krimi fand ich gut und spannend. Was mich allerdings mehr berührt, und auch manchmal wirklich schlucken lassen hat, war die gesellschaftliche Stellung der Frau, zur damaligen Zeit. Beate Maly ist da ein eindrückliches Bild gelungen, bei dem ich manchmal Gänsehaut hatte und dankbar bin, nicht im 19Jhr. geboren worden zu sein. Und natürlich habe ich auch bei der, so am Rande mitfließenden, Liebesgeschichte, für ein Happy End mitgefiebert… Wirklich eine sehr gelungene Reihe, die hoffentlich doch fortgesetzt wird 🙏👍🏻
Toller Cosy-Crime im historischen Wien. So spannend, daß ich mit dem Lesen nicht aufhören konnte, bis der Fall gelöst wurde
Von Beate Maly habe ich schon einige Romane mit Begeisterung gelesen. ,, Aurelia und die Jagd nach dem Glück " ist mein erster Krimi von ihr. Und auch hier bin ich absolut begeistert, die nächsten Bücher von ihr stehen schon auf meiner Wunschliste. Auch wenn ,, Aurelia und die Jagd nach dem Glück " der dritte Band der Reihe ist, konnte ich ihn problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Sehr schnell ist man mit den sympathischen Protagonisten vertraut. Grafentochter Aurelia von Kolowitz und Polizeioberinspektor Janek Pokorny sind sich schon durch die vorherigen gemeinsam gelösten Fälle bekannt. Beide verspüren eine gewisse Anziehung, obwohl ihnen genauestens bewusst ist, daß aufgrund ihrer unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellung eine Beziehung oder gar eine Ehe undankbar wäre. Beate Maly entführt den Leser ins historische Wien. Es ist Januar 1872 und die Faschingszeit wird mit auch auf Bällen ausgiebig gefeiert. Da es nun endlich Zeit wird, daß die fast 30jährige Aurelia heiratet, hat ihr Vater einen passenden Heiratskandidaten für sie ausgesucht. Doch Aurelia hat nicht vor, zu heiraten und sich den Anordnungen eines Mannes zu unterwerfen. Dafür liebt sie ihre Freiheit zu sehr und auch das Zeichnen von Karikaturen, die unter einem Pseudonym bei der Zeitung veröffentlicht werden. Als der ,, Wiener Lottokönig " Freiherr Johann Carl von Sothen vor seinem Schloss im Cobenzl erschossen wird, soll Janek Pokorny den Täter ermitteln. Feinde hatte er zur Genüge, hat er doch durch seine Lotterie und dubiose Gewinnversprechen , die nie in Erfüllung gingen, zahlreiche Menschen um Hab und Gut gebracht. Nur er wurde immer reicher. Sehr zur Freude seiner Frau, die ihm in Habgier allerdings in nichts nachstand. Zufällige Begegnungen und Gespräche auf Veranstaltungen bringen Aurelia mit dem Fall in Berührung. Vom da an, ist ihr Spürsinn geweckt und zusammen mit Janek wird nach dem Täter und Motiv des Mörders gesucht. Eine sehr spannende und fesselnde Ermittlung, mit Erkenntnissen , die mich überrascht und auch entsetzt haben. Der äußerst flüssige und bildhafte Schreibstil lässt die Seiten nur so fliegen. Die Beschreibungen des historischen Wiens sind wunderbar detailliert, ich bin mit Aurelia und Janek durch die Straßen gegangen, habe im Café ein Haferl genossen und bin bei Schnee und Kälte mit dem Fiaker gefahren. Die Personen sind ausgezeichnet realistisch und ( die meisten) auf Anhieb sympathisch dargestellt. In meinen Ohren höre ich die Wiener Mundart, die ich einfach wunderbar finde. Die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind hervorragend authentisch beschrieben und auch wie sehr Aurelia mit den zu wenigen Rechten der Frauen hadert ist beeindruckend. Das Persönliche kommt im Roman bei den kriminalistischen Ermittlungen nicht zu kurz. Die Gedanken und Gefühle der Personen sind nachvollziehbar und für jedes kleine bißchen Glück freut man sich mit ihren. Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert, mitgerätselt, wer und was für diesen Mord verantwortlich ist. Ich konnte das Buch erst aua der Hand legen, als die letzte Seite beendet war. Ich hoffe auf weitere Fälle für Aurelia und Janek. Schon jetzt bin ich ganz gespannt, ob es vielleicht ein persönliches Glück für die Beiden geben wird. Von ganzem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Liebhaber historischer Krimis mit sympathischen Charakteren und spannenden Fällen, geschickt verknüpft mit den gesellschaftlichen Gepflogenheiten, Rechten und Pflichten jener Zeit
Cozy Crime der feinsten wienerischen Art
Auch der neueste Band um die Protagonisten Aurelia und Jarek konnten mich wieder voll überzeugen. Ein cozy crime der besten Art. Hintergrund ist ein wahres Verbrechen. Und auch die gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten der damaligen Zeit werden stimmig in die Geschichte miteingebunden. Es war wie ein Genuss! Hoffentlich müssen wir nicht zu lange auf einen neuen Band von Aurelia warten!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Author Description
BEATE MALY, geboren und aufgewachsen in Wien, arbeitete in der Frühförderung, bevor sie vor mehr als zwanzig Jahren mit dem Schreiben begann. Neben Geschichten für Kinder und pädagogischen Fachbüchern hat sie bereits zahlreiche historische Romane und Kriminalromane veröffentlicht. Bei DuMont erschienen ›Aurelia und die letzte Fahrt‹ (2022) und ›Aurelia und die Melodie des Todes‹ (2023).
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Ganz große Historische-Krimis-Liebe! 😍
Der dritte Teil von Aurelias Abenteuern war wieder großartig! 🥰 Sogar mehr als das...ich denke, es war sogar der beste Band bisher und das will was heißen, hat mich doch die ganze Reihe bisher komplett abholen und begeistern können. Ich denke, es liegt daran, dass die Figuren - Aurelia, Janek, Nepomuk- zunehmend an Tiefe gewinnen und sich ihr Charakter immer mehr entfaltet. Vor allem die zarte Bandelei zwischen Aurelia und Janek lässt mein Herz schmelzen...so schön, so hoffnungslos. Ich wünsche mir aus ganzem Herzen, dass Beate Maly im Laufe der Reihe doch noch eine Möglichkeit findet, um eine Liaison zwischen den Beiden zu ermöglichen! 🥰 Der Krimi war wie immer nett aufbereitet, spannend und erst durch Umwege werden alle Stränge zu einem Zopf geflochten. Die Kaiserzeit wird interessant präsentiert und beschrieben, vor allem die Armut der Bevölkerung macht mich immer sehr nachdenklich. Alles in allem ein wirklich tolles Buch, dass sehr gerne weiterempfehle! 👍🏻👍🏻👍🏻
Band 3 der Aurelia-Reihe ❤️
Nachdem ich ja mit Band 2 nicht so ganz glücklich war, konnte mich diese Geschichte wieder umso mehr begeistern. Endlich tut sich etwas im Dreiergespann Janek, Aurelia und Nepomuk! Was das ist, verrate ich natürlich nicht, aber hey, wenn man sich so wie ich in diese Figuren verliebt hat, wird man daran seine Freude haben 😊. Der Krimi spielt wie immer bei Malys Büchern eine eher untergeordnete Rolle, das Ende / die Auflösunf kam für meinen Geschmack dann auch etwas zu flott. Aber das verzeihe ich dieses Mal, da mich der Rest wirklich begeistern konnte! 😊😁
Historisch + Krimi = Charme pur!
**** Mein Eindruck **** Beate Maly hat ein fantastisches Gespür für ihre Figuren und für die Entwicklung der übergeordneten Geschichte ebenso wie für den neuen Fall. Diesmal wird es zeitweise richtig düster, was besonders viel Spannung für den Fall selbst aufbaut und in mir großes Mitgefühl für die heldenhaften Figuren der Geschichte auslöst. Auch im dritten Teil ist das Buch wieder voller schöner Momente, bedeutsamer Szenen, einer perfekten Atmosphäre und eines historisch angepassten Miteinanders. In dieser Reihe habe ich immer wieder das Gefühl, so richtig in die Zeit einzutauchen und die Hauptfiguren mittlerweile persönlich zu kennen. Inzwischen gibt es davon reichlich, sodass das Buch lebhaft und abwechslungsreich daherkommt. Die Gesellschaftsschichten finden in all ihren Facetten Raum, und Aurelias und Janeks Momente sind noch immer die ganz besonderen – vor allem für alle, die gerne auch einmal Herzklopfen verspüren. Der Fall selbst war großartig eingebettet und durchdacht, einmalig in seiner Verstrickung und komplexer, als zunächst geahnt. Die Autorin spielt mit den Verfehlungen der Menschen und zeigt dabei eine klare Moral auf. Das Buch hat rundum viel zu bieten, und jeder neue Band ist Jahr für Jahr ein ganz besonderes Highlight. **** Empfehlung? **** Wer historische Krimis liebt, muss Aurelia lesen. Auch der dritte Band kann ganz und gar fesseln, und die wienerische Atmosphäre ist neben den fabelhaft gezeichneten Figuren einfach herrlich.
Ein wunderbarer Cosi Crime aus dem alten Wien. Aurelia ist eine Heldin, wie ich sie mir wünsche. Sie ist nicht nur mutig und unerschrocken, zuweilen leichtsinnig, sie ist auch in der Lage, Mitgefühl und Liebe zu empfinden und zu äußern. Vor allen Dingen schätze ich Ihre Neugier und Ihren Gerechtigkeitssinn. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall.!!!
Ein wahrer Kriminalfall aus Wien, als stimmungsvoller Cosy-Crime-Roman aus dem 19. Jahrhundert!
Ein wahrer Kriminalfall, spannend erzählt als Fall von Aurelia und Janek. Sehr stimmungsvoll geschrieben, man kann sich die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen. Die Geschichte ist sehr glaubhaft und spannend erzählt - hier bekommt man Gänsehaut aus verschiedenen Gründen, denn man bekommt alles was einen historischen Cosy Crime Roman ausmacht: erschütternde kriminelle Handlungen, ein Hoch auf Freundschaften, einen Blick auf die Gesellschaft von damals und auch Herzklopfen für das persönliche Glück zwischen Aurelia und Janek. Die Charaktere sind sehr authentisch beschrieben und man lernt sie von Band zu Band immer besser kennen. (Und: Seit dem ersten Band bin ich total gespannt welches Geheimnis Sebastian, der Diener, hütet und es wird immer rätselhafter.) Ich hoffe, dass es bald einen neuen Fall für Aurelia gibt.
Und wieder weg „gesuchtet“…🫶😅 Was soll ich sagen?! Auch der dritte ( und wohl leider erstmal letzte ) Band dieser tollen Reihe hat mich völlig überzeugen können. Bin förmlich durch das Buch geflogen, den Krimi fand ich gut und spannend. Was mich allerdings mehr berührt, und auch manchmal wirklich schlucken lassen hat, war die gesellschaftliche Stellung der Frau, zur damaligen Zeit. Beate Maly ist da ein eindrückliches Bild gelungen, bei dem ich manchmal Gänsehaut hatte und dankbar bin, nicht im 19Jhr. geboren worden zu sein. Und natürlich habe ich auch bei der, so am Rande mitfließenden, Liebesgeschichte, für ein Happy End mitgefiebert… Wirklich eine sehr gelungene Reihe, die hoffentlich doch fortgesetzt wird 🙏👍🏻
Toller Cosy-Crime im historischen Wien. So spannend, daß ich mit dem Lesen nicht aufhören konnte, bis der Fall gelöst wurde
Von Beate Maly habe ich schon einige Romane mit Begeisterung gelesen. ,, Aurelia und die Jagd nach dem Glück " ist mein erster Krimi von ihr. Und auch hier bin ich absolut begeistert, die nächsten Bücher von ihr stehen schon auf meiner Wunschliste. Auch wenn ,, Aurelia und die Jagd nach dem Glück " der dritte Band der Reihe ist, konnte ich ihn problemlos ohne Vorkenntnisse lesen. Sehr schnell ist man mit den sympathischen Protagonisten vertraut. Grafentochter Aurelia von Kolowitz und Polizeioberinspektor Janek Pokorny sind sich schon durch die vorherigen gemeinsam gelösten Fälle bekannt. Beide verspüren eine gewisse Anziehung, obwohl ihnen genauestens bewusst ist, daß aufgrund ihrer unterschiedlichen gesellschaftlichen Stellung eine Beziehung oder gar eine Ehe undankbar wäre. Beate Maly entführt den Leser ins historische Wien. Es ist Januar 1872 und die Faschingszeit wird mit auch auf Bällen ausgiebig gefeiert. Da es nun endlich Zeit wird, daß die fast 30jährige Aurelia heiratet, hat ihr Vater einen passenden Heiratskandidaten für sie ausgesucht. Doch Aurelia hat nicht vor, zu heiraten und sich den Anordnungen eines Mannes zu unterwerfen. Dafür liebt sie ihre Freiheit zu sehr und auch das Zeichnen von Karikaturen, die unter einem Pseudonym bei der Zeitung veröffentlicht werden. Als der ,, Wiener Lottokönig " Freiherr Johann Carl von Sothen vor seinem Schloss im Cobenzl erschossen wird, soll Janek Pokorny den Täter ermitteln. Feinde hatte er zur Genüge, hat er doch durch seine Lotterie und dubiose Gewinnversprechen , die nie in Erfüllung gingen, zahlreiche Menschen um Hab und Gut gebracht. Nur er wurde immer reicher. Sehr zur Freude seiner Frau, die ihm in Habgier allerdings in nichts nachstand. Zufällige Begegnungen und Gespräche auf Veranstaltungen bringen Aurelia mit dem Fall in Berührung. Vom da an, ist ihr Spürsinn geweckt und zusammen mit Janek wird nach dem Täter und Motiv des Mörders gesucht. Eine sehr spannende und fesselnde Ermittlung, mit Erkenntnissen , die mich überrascht und auch entsetzt haben. Der äußerst flüssige und bildhafte Schreibstil lässt die Seiten nur so fliegen. Die Beschreibungen des historischen Wiens sind wunderbar detailliert, ich bin mit Aurelia und Janek durch die Straßen gegangen, habe im Café ein Haferl genossen und bin bei Schnee und Kälte mit dem Fiaker gefahren. Die Personen sind ausgezeichnet realistisch und ( die meisten) auf Anhieb sympathisch dargestellt. In meinen Ohren höre ich die Wiener Mundart, die ich einfach wunderbar finde. Die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind hervorragend authentisch beschrieben und auch wie sehr Aurelia mit den zu wenigen Rechten der Frauen hadert ist beeindruckend. Das Persönliche kommt im Roman bei den kriminalistischen Ermittlungen nicht zu kurz. Die Gedanken und Gefühle der Personen sind nachvollziehbar und für jedes kleine bißchen Glück freut man sich mit ihren. Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert, mitgerätselt, wer und was für diesen Mord verantwortlich ist. Ich konnte das Buch erst aua der Hand legen, als die letzte Seite beendet war. Ich hoffe auf weitere Fälle für Aurelia und Janek. Schon jetzt bin ich ganz gespannt, ob es vielleicht ein persönliches Glück für die Beiden geben wird. Von ganzem Herzen eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Liebhaber historischer Krimis mit sympathischen Charakteren und spannenden Fällen, geschickt verknüpft mit den gesellschaftlichen Gepflogenheiten, Rechten und Pflichten jener Zeit
Cozy Crime der feinsten wienerischen Art
Auch der neueste Band um die Protagonisten Aurelia und Jarek konnten mich wieder voll überzeugen. Ein cozy crime der besten Art. Hintergrund ist ein wahres Verbrechen. Und auch die gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten der damaligen Zeit werden stimmig in die Geschichte miteingebunden. Es war wie ein Genuss! Hoffentlich müssen wir nicht zu lange auf einen neuen Band von Aurelia warten!











