Advent im Grandhotel

Advent im Grandhotel

Hardback
3.867

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Description

Das Ernestine-und-Anton-Weihnachtsschmankerl Advent 1926: Ernestine wird zu einer Ausstellung am Semmering eingeladen. Da sie und Anton dort ihr erstes gemeinsames Abenteuer erlebt haben, beschließen sie, einige Tage im Südbahnhotel zu verbringen. Höhepunkt des Wochenendes ist eine Versteigerung von Kunstgegenständen – doch das wertvollste Bild fehlt. Im weihnachtlichen Trubel findet Ernestine heraus, dass es mehrere Gäste in Geldnöten gibt, die ein teures Bild gut gebrauchen könnten. Oder steckt etwas ganz anderes hinter dem spektakulären Raub?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
192
Price
18.60 €

Author Description

Beate Maly wurde 1970 in Wien geboren, wo sie bis heute lebt. Zum Schreiben kam sie vor rund 20 Jahren. Sie widmet sich dem historischen Roman und dem historischen Kriminalroman. 2019 und 2023 war sie für den Leo-Perutz-Preis nominiert, 2021 gewann sie den Silbernen Homer. www.beatemaly.com

Posts

18
All
4.5

So schön weihnachtlich

In diesem Krimi begleiten wir Ernestine und Anton mal wieder an den Semmering. Mit von der Partie sind diesmal auch Rosa, ihr Freund Fritzi und die Hündin Minna. Ernestine bekommt Karten für eine Kunstauktion im Südbahnhotel geschenkt, diese Auktion soll für einen guten Zweck sein und die Künstler erhoffen sich dadurch eine bessere Publicity. Anton sieht wie immer sowohl seine Ruhe als auch die kulinarischen Freuden in Gefahr. Die Kinder freuen sich auf ein Winterwochenende mit Schneemannbau und Rodeln. Und Ernstine ist vor allem am Weihnachtsmarkt und der Auktion interessiert. Als dann 2 Bilder verschwinden ist sie mal wieder in ihrem Element. Das passt aber dem örtlichen eingebildeten Gendarmen Polster überhaupt nicht. Aber wer Ernestine kennt, weiß, dass ihr das einerlei ist. Auch die Kinder sind bei der Auflösung des Falles eingebunden, nachdem sie sich im Hotel auf Strawanz begeben. Auch hier gibt es wieder jede Menge "Personal", und somit auch genau soviele Verdächtige. Das miträtseln wer, wie, weshalb macht einfach Spaß. Die Autorin versteht es immer wieder Fährten zu legen, die dann ins Leere laufen. Die weihnachtliche Stimmung wird wunderbar rübergebracht und die Auflösung passt auch ganz toll in diese friedliche Zeit. Mir hat dieser Krimi wieder sehr sehr gut gefallen und empfehle ihn gerne weiter.

3.5

„Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl.“

Ein echtes Geschenk unter dem Weihnachtsbaum – schon allein das wunderschöne Cover stimmt sofort auf die Weihnachtszeit ein. Eine sehr liebe, warme Geschichte, die richtig Vorfreude auf Weihnachten macht und perfekt in eine verschneite Winterlandschaft passt. Die Sprache ist besonders schön, und die Dialoge zwischen den Protagonisten – vor allem jene im Dialekt – machen das Buch sehr authentisch und charmant. Besonders gelungen ist auch, wie die Thematiken der damaligen Zeit aufgearbeitet werden und gibt einen guten Einblick wie in den 1920er Jahren gedacht wurde. Es behandelt auch aktuellere Themen wie beispielsweise Machtverhältnisse – sowohl zwischen Männern und Frauen allgemein als auch speziell in hierarchischen Strukturen, etwa zwischen Vorgesetzten und Frauen, denen oft weniger zugetraut wird. Ideal für gemütliche Lesestunden in der Adventszeit. Als Krimi sollte man es allerdings nicht erwarten, denn dafür fehlt etwas die Spannung. Ein stimmungsvolles Winterbuch für alle, die zur Weihnachtszeit lieber Atmosphäre als Nervenkitzel suchen. 🎄📖✨

„Weihnachten ist keine Jahreszeit. Es ist ein Gefühl.“
3.5

Ein angenehm unblutiger Krimi für dir Weihnachtszeit. Ich mag die Sprache gern und auch die Charaktere sind mir direkt ans Herz gewachsen. Die Handlung ist nicht der Wahnsinn und ziemlich vorhersehbar, aber für einen easy read absolut okay.

4

Ernestine & Anton - das Weihnachtsspecial

Bereits letztes Jahr hat uns Beate Maly einen weihnachtlichen Cosy Crime-Roman beschert, dieses Jahr sind es aber Ernestine Kirsch und Anton Böck, das Paar aus Malys aktuell am längsten laufender Reihe, die das Verschwinden zweier Gemälde aus einem Luxushotel am Semmering (nicht das Panhans aus dem ersten Teil 😁) aufklären dürfen. Dass die Autorin dieses Mal eher einen Wohlfühlran als einen Krimi schreiben wollte, merkt man dem Buch aber auch an. Das bedeutet, dass der Krimi-Anteil hier noch niedriger als sonst ausfällt, gleichzeitig gelingt es der Autorin aber wirklich sehr gut, einen richtig winterlichen Advent mit allem, was dazu gehört, einzufangen. Als Hörbuch gewinnt die Geschichte meiner Meinung nach sogar noch dazu, denn unter den Gästen befindet sich auch ein schwäbisches Ehepaar - und den Dialekt bringt Hans Jürgen Stockerl wirklich sehr gut rüber 😁. Fazit: Wer was Gemütliches für die Vorweihnachtszeit mit einem kleinen Schuss Krimi sucht, ist hier genau richtig!

4

Trommelwirbel! Ich habe endlich alle Anton-und-Ernestine-Romane von Beate Maly gelesen. “Advent im Grand Hotel” ist ein weihnachtlicher Sonderband, in dem es ausnahmsweise mal nicht um Mord und Totschlag geht. Beate Maly meint im Nachwort, sie habe es “ein bisserl problematisch” gefunden, die Balance zwischen Krimi und Vorweihnachtszeit zu halten. Ich denke aus diesem Grund und weil sich die Autorin selbst als “Weihnachtsfan” bezeichnet, wollte sie diesem “Sonderfall” von Anton und Ernestine keine weitere Leiche hinzufügen. Das ist ein bisschen verwunderlich, denn in “Mord im Stadtpalais”, das ebenfalls in der Vorweihnachtszeit spielt, gibt es durchaus Tote. Nun ja, jede Reihe ist auch anders und ich finde es sehr stimmig, dass das charmante Pensionist:innenpärchen diesmal nur in einem Kunstraub ermittelt. Es ist Advent 1926 und ich habe es bereits in meiner Rezension zu “Mord im Planetarium” (spielt im Sommer 1927) angemerkt, dass das von der Chronologie der Fälle her nicht stimmen kann, denn Hilde, die Tochter von Anton, ist immer noch schwanger mit dem Kind, das sie bereits im Herbst 1925 (“Mord im Böhmischen Prater) unter dem Herzen getragen hat. Also hier hat sich definitiv ein kleiner Fehlerzwerg eingeschlichen, dem anscheinend außer mir niemand auf die Schliche gekommen ist. Aber sei’s drum! Dadurch fühle ich mich ein bisschen wie Ernestine - schließlich habe ich auch mal einen kleinen “Fall” gelöst. Apropos Ernestine. Sie hat mal wieder etwas umsonst bekommen: Karten für eine Kunstauktion am Semmering. Über die Arbeiterbibliothek, wo sie seit neuestem ehrenamtlich arbeitet. Also packen sie und Anton Hildes Tochter Rosa und deren Freund Fritzi ein, um ein schönes Wochenende in einem Grand Hotel auf dem verschneiten Gebirgspass zu verbringen. Allerdings residieren sie im Südbahnhotel und nicht im “Panhans”, wo der erste Fall der beiden angesiedelt war. Doch von Ruhe und Erholung mit Schnee und kandierten Äpfeln ist keine Spur, denn verschiedene Künstler:innen, Balletttänzer:innen und Industrielle sorgen in Kombination mit begehrten und weniger begehrten Kunstwerken dafür, dass Ernestine mal wieder ermitteln darf. Herrlich weihnachtlich cosy ist dieser Krimi. Natürlich werden auch hier wieder gesellschaftlich heiße Eisen angefasst, aber diesmal eben wesentlich unblutiger (obwohl es sogar Mini-Backgroundstorys mit Trigger-Potenzial - u.a. gezwungene Abtreibung - gibt). Ansonsten liebt Anton wie üblich alle Mehlspeisen, die vorkommen, und Ernestine ist neugierig wie eh und je. Außerhalb dieser Jahreszeit würde ich es vielleicht nicht unbedingt empfehlen, aber in der Advents- und Weihnachtszeit ist es ein wunderbar kleines, hübsch gestaltetes Buch, das man zusammen mit Tee und Plätzchen schnell weginhalieren kann.

4

Ein sehr schönes Buch! Äußerlich wunderschön und ein kurzer Band, der sowohl Wohlfühlgeschichte als auch Krimi ist und das ganze in weihnachtlicher Stimmung. Für mich war es der erste Teil der Reihe und es hat mir sehr gut gefallen. Lässt sich sehr schnell zwischendurch lesen.

5

Wohlfühlbuch mit Spannung

Der Autorin ist die Balance wunderbar gelungen - mich hat das Buch sehr unterhalten und es ist perfekt in der Vorweihnachtszeit ⭐️

Wohlfühlbuch mit Spannung
4

Leichtigkeit und Humor trifft Tiefe und gesellschaftliche Themen der 1920er.

Advent im Grand Hotel hat mich als Hörbuch wirklich positiv überrascht. Die Geschichte wirkt auf den ersten Blick wie ein stimmungsvolles Weihnachts- oder Winterdrama, entwickelt aber schnell eine erstaunliche thematische Tiefe. Besonders eindrücklich fand ich, wie viele gesellschaftliche Themen der damaligen Zeit angesprochen werden, von unterschwelligem bis offenem Antisemitismus über Täter-Opfer-Dynamiken bis hin zur Machtstruktur zwischen Männern und Frauen. Einige Aspekte wirkten für mich aus heutiger Sicht durchaus befremdlich, aber genau das macht das Buch so spannend: Es zeigt sehr authentisch, wie die Menschen damals vermutlich gedacht und gehandelt haben. Trotz der ernsten Themen kommt der Humor nicht zu kurz. Vor allem die Dialekte im Hörbuch waren für mich ein echtes Highlight, sie machen die Figuren lebendig und verleihen der ohnehin dichten Atmosphäre etwas herrlich Unterhaltendes. Auf jeden Fall empfehlenswert als nettes Winterbuch für Zwischendurch.

Leichtigkeit und Humor trifft Tiefe und gesellschaftliche Themen der 1920er.
5

Die Dialoge im Dialekt sind einfach köstlich. Es ist auch schön zu lesen, wenn man die Ortschaften kennt. Wieder einmal eine gelungene Geschichte von Beate Maly!

3.5

Vorweg: Dies ist der 10. Band einer Reihe. Ich kenne die vorangegangenen Teile nicht, hatte aber keinerlei Probleme, dem Geschehen zu folgen. Ich habe erst vor Kurzem die Kriminalromane von Beate Maly für mich entdeckt. Obwohl ich bei weitem noch nicht alle gelesen habe, gefällt mir an ihren Romanen die Verbindung von Krimi-Unterhaltung und der Darstellung des historischen Österreichs und insbesondere Wiens. "Advent im Grand Hotel" spielt diesmal vor allem auf dem Semmering, genau genommen im Südbahnhotel, das damals vor allem von wohlhabenden Städtern besucht wurde. Die Geschichte des Hotels ist übrigens echt interessant - es gibt dazu einen sehr informativen Wikipedia-Artikel. Wie dem auch sei: Beate Maly gönnt ihrem Ermittler-Paar Ernestine und Anton in deren 10. Kriminalroman nebst Antons Enkelin Rosa und deren besten Freund einen Ausflug zu ebenjenem Grand Hotel. Die - zumindest von Anton - ersehnte Ruhe wird allerdings nicht nur durch verzankte Mit-Gäste, sondern vor allem durch das Verschwinden zweier Gemälde gestört, die Teil einer Auktion sein sollten. Wie immer schafft es Beate Maly wirklich gut, die Zeit einzufangen. Der Roman spielt im Jahr 1926 und der zunehmende Antisemitismus sowie die Kluft zwischen arm und reich sowie die Stellung der Frauen werden gut eingearbeitet. Frau Maly schafft es außerdem wirklich gut, ihre Figuren zum Leben zu erwecken. Obwohl der Roman recht kurz ist - das Buch umfasst gerade einmal 224 Seiten lang -, wird ziemlich viel erzählt: Es gibt einige unterhaltsame Nebenstränge, die aber so gut eingebunden sind, dass sie nicht vom Hauptfall ablenken. Beate Maly gibt im Nachwort selbst zu, dass die Herausforderung diesmal vor allem darin bestand, Spannung und (adventliche) Wohlfühlgeschichte einigermaßen ausgewogen zu gestalten. Größtenteils ist es ihr gelungen. Ich persönlich fand allerdings schade, dass die Ermittlungen selbst eher am Rande stattfinden. Gerade Ernestine, die so gerne Hobby-Detektivin ist, tut genau genommen recht wenig - zumindest aktiv. Das geschieht im Grunde genommen erst am Ende des Romans, als sie wieder in Wien ist und ihr der Zufall in die Hände spielt. Trotzdem hat mir der Roman insgesamt gut gefallen: Mir gefällt die Mischung, die Beate Maly präsentiert und wie sie es schafft, das Jahr 1926 aufleben zu lassen. Und ja, es ist ein Wohlfühlroman geworden, aber bei dem Titel habe ich auch nichts anderes erwartet. Alles in allem wurde ich kurzweilig unterhalten, so dass ich gerne 3,5 Sterne vergebe.

3

Ein gemütliches Adventbuch mit den bekannten sympathischen Charakteren. Die Geschichte hat für mich perfekt in die Vorweihnachtszeit gepasst. Nur leider war der Plot nur mäßig spannend, deshalb nur eine durchschnittliche Bewertung.

4

Sehr nettes Buch für den Advent! Auch gut geeignet für diejenigen, denen Krimis sonst zu brutal sind. Die Charaktere werden sehr lebhaft beschrieben und die Themen, die doch triggernd sein könnten, werden für die damalige Zeit gut aufgearbeitet.

3.5

Für mich etwas zu seicht

Schön geschrieben, interessantes Setting, die Figuren haben mir sehr gefallen aber irgendwie ist nicht wirklich etwas passiert. Sicherlich ein tolles Buch, aber meinen Geschmack hat es nicht so ganz getroffen.

5

Ein wunderbares Buch

Die Geschichte führt Ernestine und Anton auf den Semmering zu einer Auktion. Dass nebenher so einiges passiert, kann angenommen werden…. Ein nicht alltäglicher Krimi, der einen auf angenehme Weise ins alte Österreich der jungen Republik führt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm und überzeugt durch lebhafte Kommunikation zwischen den Charakteren, was ein deutliches „Kopfkino“ beim Leser erzeugt. Absolute Leseempfehlung!! 🥰📖

3

Ein nettes Weihnachtsbuch mit vielen historischen Aspekten/Themen und sympathischen Charakteren

4

Wieder eine richtig schöne Geschichte mit Anton und Ernestine. Hat mir wieder sehr gut gefallen!

4.5

Charmanter WienerWeihnachtskrimi 🎄 Cozy, fürs Herz, mit Tiefgang. Mein erstes Buch von der Autorin und hat mir sehr gut gefallen. Das Wiener Flair toll beschrieben und die Charaktere… man muss sie einfach ins Herz schließen. Wir nicht mein letztes Buch von der Autor werden 🥰🎄

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