Mit den Augen eines Kindes
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Description
Der kleine Oliver besitzt eine äußerst lebhafte Phantasie. Er hat schon den Weißen Hai in einem Bach entdeckt und T-Rex beim Angriff auf den Kindergarten beobachtet. Als Oliver nun erklärt, der Rex habe eine Frau entführt, glaubt ihm keiner – nicht einmal sein eigener Vater. Denn der ist als Kriminalhauptkommissar auf Tatsachen und eindeutige Beweise fokussiert. Allerdings ist Konrad Metzner nach dem Auftauchen seiner Jugendliebe diesmal nicht ganz bei der Sache. Als er die schreckliche Wahrheit hinter Olivers Worten erkennt, ist es fast zu spät. Die tödliche Gefahr ist längst vor Metzners Haustür angelangt ...
Book Information
Posts
Es war für mich das zweite Buch der Autorin, allerdings nicht so packend, wie es der Klappentext und die Gestaltung versprochen hat. Verbrechen mit den Augen eines Kindes. Hätte eine gute Thematik sein können. Gut unterhalten hat es mich aber ich habe keine Erinnerungen mehr daran. Oliver ist voller Fantasie und sein Vater, der im öffentlichen Dienst tätig ist, hat Angst, dass seine Polizisten Kollegen zu viel von diesem lebhaften Fantasien mitbekommen. Vieles wird infrage gestellt und Oliver kein Glauben geschenkt, so dass ich irgendwann für mich gefühlt der Faden der Geschichte einfach verliert. Dennoch danke ich dem Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar.
Also das hat mich leider garnicht vom Hocker gehauen. Das war meiner Meinung nach kein Psychothriller und der Titel des Buches passt auch nicht zur Story. Hier sieht man nämlich herzlich wenig mit den Augen eines Kindes, sondern eher mit den Augen eines Mannes, der seine Freundin betrügt. Meinen Geschmack hat’s leider nicht getroffen.

Mit den Augen eines Kindes Psychothriller von Petra Hammersfahrt 405 Seiten Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und die Geschichte sehr gut. Am Anfang musste ich über Oliver sogar lachen. Der hier sehr gut seinem Alter gerecht beschrieben wird. Leider hätte ich mir bei den Psychothriller etwas mehr Spannung gewünscht. ⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne
Spannung ohne Ende
Die Erste Hälfte des Buches war sehr langatmig und langweilig, da ich nicht richtig realisieren konnte zu was der Vorspann führen würde. Ab der zweiten Hälfte klarte die Unwissenheit auf und es war plausibel warum das Buch geschrieben wurde, wie es ist! Für mich dennoch ein sehr gelungenes Buch, bei dem der Leser nicht vorhersehen kann, wer, wie, was und warum! Ich würde Petra Hanmesfahr jedes Mal wieder weiterempfehlen.
Langatmig und leider total künstlich un die Länge gezogen. Positiv war die Stimmer des Erzählers und die Rolle des kleinen Olivers.
Mit den Augen eines Kindes hatte ich mir als Rezensionsexemplar angefragt, da der Klappentext einfach super klang. Leider bin ich so überhaupt nicht warm geworden mit der Story. Der innere Monolog der sich anfangs sehr zäh und lange zieht, wie er ewig und für immer an seiner "Sandkastenliebe" hängt, hat mich teilweise schon abschalten lassen. Dabei hat es so gut aus der Sicht von Oliver, dem absolut fantasievollen, ehrlichen und bezaubernden Sohn des Erzähler und Hauptprotagonisten, abgefangen. Leider kam Oliver meiner Meinung nach viel zu wenig vor bzw die Sicht von ihm, schließlich wird das so auch auf dem Klappentext erwähnt. Was ich großartig fand, war die Stimme des Erzählers. Mir ist absolut Schleierhaft wie unbeständig und emotional schwach man sein muss, dass man zweimal auf die gleiche Art und Weise zwei verschiedene Ehen an die Wand fährt 🤷🏼♀️🤦🏼♀️. Aber noch viel schlimmer fand ich das Verständnis das alle hatten. Klar gab es ganz zum Schluss Konsequenzen, die hätten meiner Meinung nach aber viel früher kommen sollen. Auch was zwischendurch an dramatischen Dingen auf die Familie von Oliver zurollt, wird dann so abgehandelt als ob es gar nicht so schlimm ist (Entführung, Vergewaltigung...). Ich muss leider sagen das die ein zwei spannenden Szenen die Geschichte nicht retten und wäre es Keim Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es abgebrochen 🙈.
Über den @netgalleyde Adventskalender habe ich von Petra Hammesfahr das Hörbuch "mit den Augen eines Kindes" bekommen. Ich sag es gleich - das war nix. Daher mache ich es kurz und bündig: Langatmig, zu detailreich, unspektakulär. Ich gebe 2 von 5 Sternen. Zum Inhalt: Der kleine fünfjährige Oliver ist voller Phantasie. Was immer er im TV sieht oder vorgelesen bekommt, belebt Oliver mit vielen zusätzlichen Details. Da kommt es schon mal zu Delfinen im ortseigenen Bach, zu Hells Angels Rockern im Kindergarten oder lebendigen Dinos. Da man den Geschichten von Oliver nicht glauben darf, ist auch der Vater - Conny - ein Polizist - nicht in der Lage die Schilderungen von Oliver richtig einzuordnen. In seiner Obsession um die ehemalige Mitschülerin Maren übersieht er Olivers Tipps, als dieser die Entführung von der Mutter seines besten Freundes Sven in den Raum stellt... Leider ein fader Krimi, der mich nicht begeistern konnte. Daher keine Weiterempfehlung meinerseits.

Eine interessante, andere Art der Erzählweise
Ich durfte das Hörbuch "Mit den Augen eines Kindes" von Petra Hammesfahr hören. Dies wird gelesen von Frank Stieren und ist im Saga Egmont Verlag erschienen. Der Sprecher, Frank Stieren hat diese Geschichte erzählt wie eine Anekdote aus dem Leben. Man hat das Gefühl, er sitzt einem beinahe gegenüber und erzählt, was ihm da neulich passiert ist. So gemäß dem "Schwank aus der Jugend". Da kommt so ein richtiger Plauderton rüber, richtig großartig, und das über die komplette Länge der Geschichte, immerhin 11 Stunden 46 Minuten. Es handelt sich hier um den Polizisten Konrad Metzner, aus dessen Sicht die komplette Story auch erzählt wird, und seinem kleinen Sohn Oliver, der eine blühende Phantasie hat. Zu Beginn dreht es sich um den jungen Konrad, der noch zur Schule geht und dort bereits seiner Mitschülerin Maren verfallen ist. Immer wenn sie pfeift, springt er. Das ändert sich erst, als die zwei in der Schule erwischt und deren Eltern informiert werden. Denn dann erwartet Maren einen Liebesbeweis von ihm, der selbst Konrad zu weit geht. Ab da trennen sich zwar die Wege der Beiden, doch Konrad ist ihr im Geiste immer noch verfallen. Die zwei haben sich nach einigen Jahren auch mal wieder getroffen und eine kurze Affäre gehabt, was Konrads erste Ehe gekostet hat. Er hat sich danach geschworen, nie wieder etwas mit Maren zu tun haben zu wollen. Als es dann zu einem Klassentreffen kommt, will er erst gar nicht hingehen, doch seine jetzige Lebensgefährtin und Mutter seines Sohnes Oliver bekräftigt ihn dahingehend, dass er ruhig gehen soll, Maren käme schließlich nicht. Doch, wie sollte es anders sein, sie taucht natürlich doch auf, und erfolgt das erste kleine Techtelmechtel. Der kleine Sohn Oliver, verpackt seine Erlebnisse immer in blühende Geschichten, die er durch Filme schauen beim Opa lernt. So hat es im Bach schon den Weißen Hai gegeben, oder T-Rex im Kindergarten. Von den Rockern erzählt er auch ganz viel, doch niemand glaubt ihm, ist er doch für seine Phantastereien bereits bekannt. Zwischendurch unterhält er das gesamte Polizeirevier damit, und keiner nimmt es für Ernst. Aber das Oliver die Wahrheit erzählt, und Maren da auch mit drin hängt, das versteht niemand. Mir hat diese Geschichte gut gefallen. Der Erzählton ist ganz anders, als man es üblicherweise gewohnt ist, aber ich kann nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat in dieser Weise. Diese Art der Abhängigkeit zu erleben von Konrad zu Maren, das hat mich mehrfach traurig gestimmt. Er hat seine erste Ehe darüber verloren und wie man dann beobachten konnte, wie sehr sie ihn immer noch um den Finger wickeln konnte. Und das Ende stimmte mich dann auch nicht unbedingt fröhlicher. Ich sage Danke, dass ich dieses Hörbuch hören durfte. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Gesprochen von Frank Stieren - 11 h 46 min - Vielen Dank an Netgalley und Audiobuch für das Rezensionsexemplar Erzählt wird die Story aus der Sicht von Kriminalhauptkommissar Konrad Metzner. Zunächst erzählt jedoch Oliver, der Sohn von Konrad (Conny - ich habe den Namen nur gehört!) über eine Situation, die später zu einem wichtigen Wendepunkt wird; da aus seiner Sicht erzählt, bleibt jedoch der wichtigste Teil offen. Dann übernimmt Konrad und geht dabei zurück bis in seine Grundschulzeit; damals lernt er Maren kennen, ein verwöhntes Mädchen, das sich für etwas Besseres hält und sehr schnell ein hohes Maß an Grausamkeit an den Tag legt. Der einzige, der sie damals zu bändigen weiß, ist Conny - nach einem Akt kindlicher Gewalt, hängt sie fortan nur an ihm. Später werden sie ein Paar, wobei die Verbindung sehr früh und sehr stark von Sex geprägt ist. Maren ist darin sehr einfallsreich und Conny hat sehr früh ein erfülltes Sexual-Leben, welches sich auf der Schultoilette und auf dem Schulhof abspielt. Das Sexspiel an der Sprossenwand der Turnhalle wird den beiden jedoch zum Verhängnis, sie werden entdeckt, der Verweis von der Schule droht. Marens Vater (ein zwiellichtiger Autohändler mit Einfluss) weiß dies zu verhindern - unter der Bedingung, die beiden lassen fortan die Finger voneinander. Conny ist bereit, sich weiterhin heimlich mit Maren zu treffen; sie will, dass er sich öffentlich zu ihr bekennt (ihr schwebt ein Akt vor, bei dem sie sich für ihn über das Kirchenmäuerchen beugt). Als er nicht dazu bereit ist, lässt sie ihn fallen… Jahre später - Conny ist verheiratet - taucht Maren wieder auf und fängt ihn wieder ein. Der frischgebackene Polizist gibt Ehe und Beruf auf, um wieder fest mit Maren zusammen zu kommen - doch sie lässt ihn - in einem Akt der Rache - erneut fallen. Für Conny bricht alles zusammen. Durch die Scheidung verschuldet, zieht er wieder bei seinen Eltern ein. Nur langsam kommt er wieder auf die Füsse und lernt Hanne kennen, eine Arzthelferin seines Hausarztes. Sie unterstützt ihn, sie verlieben sich und ziehen zusammen. Gemeinsam schaffen sie sich ein neues Leben und bekommen (ohne zu heiraten) einen Sohn, Olliver. Diesen liebt Konrad über alles. Olliver ist bekannt für seine sehr lebhafte Phantasie. Er sieht den Weißen Hai in einem Bach und beobachtet Rocker und sogar einen T-Rex (er nennt ihn schlicht Rex) beim Angriff auf seinen Kindergarten. Eines Tages berichtet er von der Entführung der Mutter seines Freundes durch Rex. Doch niemand glaubt ihm; auch nicht sein Vater, denn der der ist zu abgelenkt, um den Ernst der Lage zu erkennen - den Maren ist wieder da. Das diese nicht nur erneut seine Ehe und Existenz bedroht, sondern auch in andere Machenschafzten verwickelt ist, erkennt Conny zu spät. Er setzt alles aufs Spiel… Mir hat das Hörbuch im Grunde sehr gut gefallen. Den Sprecher habe ich das erste Mal gehört, daher weiß ich nicht, ob es sein normaler Tonfall ist, oder ob es gewollt ist, wie er die Story gelesen hat. Mir kam es nämlich vor, als wäre hier etwas sehr dramatisches in einem gemütlichem Plauderton erzählt worden. Das habe ich nicht negativ aufgefasst; im Gegenteil, hierdurch wurde dem Ganzen noch einmal ein besonderer Kick gegeben. Denn man hört zunächst eine gemütliche Geschichte, durchzugen von skurilen Elementen. Es entwickelt sich eine Situation der sexuellen Hörigkeit, locker-flockig dahin erzählt. Dann gesellen sich Verbrechen hinzu (ich möchte hier nichts spoilern), die in der Erzählung des Protagonisten seicht rüberkommen - dann aber umso erschreckender auf den Leser einprasseln, als sich herausstellt, dass alles womit Erzähler und Leser nicht gerechnet haben, doch plötzlich wahr wird. Für mich ein überraschend gutes aber auch bedrückendes Buch. Mich persönlich hat das Thema der sexuellen Hörigkeit - für die Konrad wirklich alles riskiert (das Ende ist wirklich traurig) - stark berührt, ja teilweise verstört; denn was dort abgeht, ist so sehr gegen meine moralischen Wertvorstellungen gerichtet, dass ich damit nur sehr schwer zurecht gekommen bin. Ich bin froh, dieses Buch gelesen bzw. gehört zu haben - fühlte mich aber durchaus durch diese Thematik sehr getriggert. Von mir 7/10
Vielen Dank an @audiobuch und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs. Inhalt Der kleine Oliver besitzt eine äußerst lebhafte Phantasie. Er hat schon den Weißen Hai in einem Bach entdeckt und T-Rex beim Angriff auf den Kindergarten beobachtet. Als Oliver erklärt, der Rex habe eine Frau entführt, glaubt ihm keiner – nicht einmal sein eigener Vater. Denn der ist als Kriminalhauptkommissar auf Tatsachen und eindeutige Beweise fokussiert. Allerdings ist Konrad Metzner nach dem Auftauchen seiner Jugendliebe diesmal nicht ganz bei der Sache. Als er die schreckliche Wahrheit hinter Olivers Worten erkennt, ist es fast zu spät. Die tödliche Gefahr ist längst vor Metzners Haustür angelangt … Meinung Der Kriminalhauptkommissar (Konrad metzner) der immer wieder auf seine Jugendliebe "hereinfällt", ihr stellenweise sogar hörig ist. Seine erste Ehe ist wegen ihr schon zerbrochen. Was er nicht weiß, dass diese Frau mittlerweile in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Sie ist in eine Entführung verwickelt, die der Sohn des Hauptkommissares beobachtet hat. Dem Dank seiner blühenden Fantasie erst niemand glauben schenken will. Diese Hörigkeit fand ich schon sehr übertrieben ein gestandener Mann mit Familie der nicht die Finger von einer dubiosen Frau lassen kann, ist für mich etwas weit hergeholt. Und das er immer noch Sex mit ihr hat obwohl er von den Machenschaften weiß, hat für mich nichts mit kommisararbeit zu tun. Sondern mit einem schwachen Charakter. Ansonsten sehr spannend geschrieben. Die Vertonung fand ich sehr gelungen. Große Lese Empfehlung
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Der kleine Oliver besitzt eine äußerst lebhafte Phantasie. Er hat schon den Weißen Hai in einem Bach entdeckt und T-Rex beim Angriff auf den Kindergarten beobachtet. Als Oliver nun erklärt, der Rex habe eine Frau entführt, glaubt ihm keiner – nicht einmal sein eigener Vater. Denn der ist als Kriminalhauptkommissar auf Tatsachen und eindeutige Beweise fokussiert. Allerdings ist Konrad Metzner nach dem Auftauchen seiner Jugendliebe diesmal nicht ganz bei der Sache. Als er die schreckliche Wahrheit hinter Olivers Worten erkennt, ist es fast zu spät. Die tödliche Gefahr ist längst vor Metzners Haustür angelangt ...
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Es war für mich das zweite Buch der Autorin, allerdings nicht so packend, wie es der Klappentext und die Gestaltung versprochen hat. Verbrechen mit den Augen eines Kindes. Hätte eine gute Thematik sein können. Gut unterhalten hat es mich aber ich habe keine Erinnerungen mehr daran. Oliver ist voller Fantasie und sein Vater, der im öffentlichen Dienst tätig ist, hat Angst, dass seine Polizisten Kollegen zu viel von diesem lebhaften Fantasien mitbekommen. Vieles wird infrage gestellt und Oliver kein Glauben geschenkt, so dass ich irgendwann für mich gefühlt der Faden der Geschichte einfach verliert. Dennoch danke ich dem Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar.
Also das hat mich leider garnicht vom Hocker gehauen. Das war meiner Meinung nach kein Psychothriller und der Titel des Buches passt auch nicht zur Story. Hier sieht man nämlich herzlich wenig mit den Augen eines Kindes, sondern eher mit den Augen eines Mannes, der seine Freundin betrügt. Meinen Geschmack hat’s leider nicht getroffen.

Mit den Augen eines Kindes Psychothriller von Petra Hammersfahrt 405 Seiten Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und die Geschichte sehr gut. Am Anfang musste ich über Oliver sogar lachen. Der hier sehr gut seinem Alter gerecht beschrieben wird. Leider hätte ich mir bei den Psychothriller etwas mehr Spannung gewünscht. ⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne
Spannung ohne Ende
Die Erste Hälfte des Buches war sehr langatmig und langweilig, da ich nicht richtig realisieren konnte zu was der Vorspann führen würde. Ab der zweiten Hälfte klarte die Unwissenheit auf und es war plausibel warum das Buch geschrieben wurde, wie es ist! Für mich dennoch ein sehr gelungenes Buch, bei dem der Leser nicht vorhersehen kann, wer, wie, was und warum! Ich würde Petra Hanmesfahr jedes Mal wieder weiterempfehlen.
Langatmig und leider total künstlich un die Länge gezogen. Positiv war die Stimmer des Erzählers und die Rolle des kleinen Olivers.
Mit den Augen eines Kindes hatte ich mir als Rezensionsexemplar angefragt, da der Klappentext einfach super klang. Leider bin ich so überhaupt nicht warm geworden mit der Story. Der innere Monolog der sich anfangs sehr zäh und lange zieht, wie er ewig und für immer an seiner "Sandkastenliebe" hängt, hat mich teilweise schon abschalten lassen. Dabei hat es so gut aus der Sicht von Oliver, dem absolut fantasievollen, ehrlichen und bezaubernden Sohn des Erzähler und Hauptprotagonisten, abgefangen. Leider kam Oliver meiner Meinung nach viel zu wenig vor bzw die Sicht von ihm, schließlich wird das so auch auf dem Klappentext erwähnt. Was ich großartig fand, war die Stimme des Erzählers. Mir ist absolut Schleierhaft wie unbeständig und emotional schwach man sein muss, dass man zweimal auf die gleiche Art und Weise zwei verschiedene Ehen an die Wand fährt 🤷🏼♀️🤦🏼♀️. Aber noch viel schlimmer fand ich das Verständnis das alle hatten. Klar gab es ganz zum Schluss Konsequenzen, die hätten meiner Meinung nach aber viel früher kommen sollen. Auch was zwischendurch an dramatischen Dingen auf die Familie von Oliver zurollt, wird dann so abgehandelt als ob es gar nicht so schlimm ist (Entführung, Vergewaltigung...). Ich muss leider sagen das die ein zwei spannenden Szenen die Geschichte nicht retten und wäre es Keim Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es abgebrochen 🙈.
Über den @netgalleyde Adventskalender habe ich von Petra Hammesfahr das Hörbuch "mit den Augen eines Kindes" bekommen. Ich sag es gleich - das war nix. Daher mache ich es kurz und bündig: Langatmig, zu detailreich, unspektakulär. Ich gebe 2 von 5 Sternen. Zum Inhalt: Der kleine fünfjährige Oliver ist voller Phantasie. Was immer er im TV sieht oder vorgelesen bekommt, belebt Oliver mit vielen zusätzlichen Details. Da kommt es schon mal zu Delfinen im ortseigenen Bach, zu Hells Angels Rockern im Kindergarten oder lebendigen Dinos. Da man den Geschichten von Oliver nicht glauben darf, ist auch der Vater - Conny - ein Polizist - nicht in der Lage die Schilderungen von Oliver richtig einzuordnen. In seiner Obsession um die ehemalige Mitschülerin Maren übersieht er Olivers Tipps, als dieser die Entführung von der Mutter seines besten Freundes Sven in den Raum stellt... Leider ein fader Krimi, der mich nicht begeistern konnte. Daher keine Weiterempfehlung meinerseits.

Eine interessante, andere Art der Erzählweise
Ich durfte das Hörbuch "Mit den Augen eines Kindes" von Petra Hammesfahr hören. Dies wird gelesen von Frank Stieren und ist im Saga Egmont Verlag erschienen. Der Sprecher, Frank Stieren hat diese Geschichte erzählt wie eine Anekdote aus dem Leben. Man hat das Gefühl, er sitzt einem beinahe gegenüber und erzählt, was ihm da neulich passiert ist. So gemäß dem "Schwank aus der Jugend". Da kommt so ein richtiger Plauderton rüber, richtig großartig, und das über die komplette Länge der Geschichte, immerhin 11 Stunden 46 Minuten. Es handelt sich hier um den Polizisten Konrad Metzner, aus dessen Sicht die komplette Story auch erzählt wird, und seinem kleinen Sohn Oliver, der eine blühende Phantasie hat. Zu Beginn dreht es sich um den jungen Konrad, der noch zur Schule geht und dort bereits seiner Mitschülerin Maren verfallen ist. Immer wenn sie pfeift, springt er. Das ändert sich erst, als die zwei in der Schule erwischt und deren Eltern informiert werden. Denn dann erwartet Maren einen Liebesbeweis von ihm, der selbst Konrad zu weit geht. Ab da trennen sich zwar die Wege der Beiden, doch Konrad ist ihr im Geiste immer noch verfallen. Die zwei haben sich nach einigen Jahren auch mal wieder getroffen und eine kurze Affäre gehabt, was Konrads erste Ehe gekostet hat. Er hat sich danach geschworen, nie wieder etwas mit Maren zu tun haben zu wollen. Als es dann zu einem Klassentreffen kommt, will er erst gar nicht hingehen, doch seine jetzige Lebensgefährtin und Mutter seines Sohnes Oliver bekräftigt ihn dahingehend, dass er ruhig gehen soll, Maren käme schließlich nicht. Doch, wie sollte es anders sein, sie taucht natürlich doch auf, und erfolgt das erste kleine Techtelmechtel. Der kleine Sohn Oliver, verpackt seine Erlebnisse immer in blühende Geschichten, die er durch Filme schauen beim Opa lernt. So hat es im Bach schon den Weißen Hai gegeben, oder T-Rex im Kindergarten. Von den Rockern erzählt er auch ganz viel, doch niemand glaubt ihm, ist er doch für seine Phantastereien bereits bekannt. Zwischendurch unterhält er das gesamte Polizeirevier damit, und keiner nimmt es für Ernst. Aber das Oliver die Wahrheit erzählt, und Maren da auch mit drin hängt, das versteht niemand. Mir hat diese Geschichte gut gefallen. Der Erzählton ist ganz anders, als man es üblicherweise gewohnt ist, aber ich kann nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat in dieser Weise. Diese Art der Abhängigkeit zu erleben von Konrad zu Maren, das hat mich mehrfach traurig gestimmt. Er hat seine erste Ehe darüber verloren und wie man dann beobachten konnte, wie sehr sie ihn immer noch um den Finger wickeln konnte. Und das Ende stimmte mich dann auch nicht unbedingt fröhlicher. Ich sage Danke, dass ich dieses Hörbuch hören durfte. #unbezahltewerbung #rezensionsexemplar
Gesprochen von Frank Stieren - 11 h 46 min - Vielen Dank an Netgalley und Audiobuch für das Rezensionsexemplar Erzählt wird die Story aus der Sicht von Kriminalhauptkommissar Konrad Metzner. Zunächst erzählt jedoch Oliver, der Sohn von Konrad (Conny - ich habe den Namen nur gehört!) über eine Situation, die später zu einem wichtigen Wendepunkt wird; da aus seiner Sicht erzählt, bleibt jedoch der wichtigste Teil offen. Dann übernimmt Konrad und geht dabei zurück bis in seine Grundschulzeit; damals lernt er Maren kennen, ein verwöhntes Mädchen, das sich für etwas Besseres hält und sehr schnell ein hohes Maß an Grausamkeit an den Tag legt. Der einzige, der sie damals zu bändigen weiß, ist Conny - nach einem Akt kindlicher Gewalt, hängt sie fortan nur an ihm. Später werden sie ein Paar, wobei die Verbindung sehr früh und sehr stark von Sex geprägt ist. Maren ist darin sehr einfallsreich und Conny hat sehr früh ein erfülltes Sexual-Leben, welches sich auf der Schultoilette und auf dem Schulhof abspielt. Das Sexspiel an der Sprossenwand der Turnhalle wird den beiden jedoch zum Verhängnis, sie werden entdeckt, der Verweis von der Schule droht. Marens Vater (ein zwiellichtiger Autohändler mit Einfluss) weiß dies zu verhindern - unter der Bedingung, die beiden lassen fortan die Finger voneinander. Conny ist bereit, sich weiterhin heimlich mit Maren zu treffen; sie will, dass er sich öffentlich zu ihr bekennt (ihr schwebt ein Akt vor, bei dem sie sich für ihn über das Kirchenmäuerchen beugt). Als er nicht dazu bereit ist, lässt sie ihn fallen… Jahre später - Conny ist verheiratet - taucht Maren wieder auf und fängt ihn wieder ein. Der frischgebackene Polizist gibt Ehe und Beruf auf, um wieder fest mit Maren zusammen zu kommen - doch sie lässt ihn - in einem Akt der Rache - erneut fallen. Für Conny bricht alles zusammen. Durch die Scheidung verschuldet, zieht er wieder bei seinen Eltern ein. Nur langsam kommt er wieder auf die Füsse und lernt Hanne kennen, eine Arzthelferin seines Hausarztes. Sie unterstützt ihn, sie verlieben sich und ziehen zusammen. Gemeinsam schaffen sie sich ein neues Leben und bekommen (ohne zu heiraten) einen Sohn, Olliver. Diesen liebt Konrad über alles. Olliver ist bekannt für seine sehr lebhafte Phantasie. Er sieht den Weißen Hai in einem Bach und beobachtet Rocker und sogar einen T-Rex (er nennt ihn schlicht Rex) beim Angriff auf seinen Kindergarten. Eines Tages berichtet er von der Entführung der Mutter seines Freundes durch Rex. Doch niemand glaubt ihm; auch nicht sein Vater, denn der der ist zu abgelenkt, um den Ernst der Lage zu erkennen - den Maren ist wieder da. Das diese nicht nur erneut seine Ehe und Existenz bedroht, sondern auch in andere Machenschafzten verwickelt ist, erkennt Conny zu spät. Er setzt alles aufs Spiel… Mir hat das Hörbuch im Grunde sehr gut gefallen. Den Sprecher habe ich das erste Mal gehört, daher weiß ich nicht, ob es sein normaler Tonfall ist, oder ob es gewollt ist, wie er die Story gelesen hat. Mir kam es nämlich vor, als wäre hier etwas sehr dramatisches in einem gemütlichem Plauderton erzählt worden. Das habe ich nicht negativ aufgefasst; im Gegenteil, hierdurch wurde dem Ganzen noch einmal ein besonderer Kick gegeben. Denn man hört zunächst eine gemütliche Geschichte, durchzugen von skurilen Elementen. Es entwickelt sich eine Situation der sexuellen Hörigkeit, locker-flockig dahin erzählt. Dann gesellen sich Verbrechen hinzu (ich möchte hier nichts spoilern), die in der Erzählung des Protagonisten seicht rüberkommen - dann aber umso erschreckender auf den Leser einprasseln, als sich herausstellt, dass alles womit Erzähler und Leser nicht gerechnet haben, doch plötzlich wahr wird. Für mich ein überraschend gutes aber auch bedrückendes Buch. Mich persönlich hat das Thema der sexuellen Hörigkeit - für die Konrad wirklich alles riskiert (das Ende ist wirklich traurig) - stark berührt, ja teilweise verstört; denn was dort abgeht, ist so sehr gegen meine moralischen Wertvorstellungen gerichtet, dass ich damit nur sehr schwer zurecht gekommen bin. Ich bin froh, dieses Buch gelesen bzw. gehört zu haben - fühlte mich aber durchaus durch diese Thematik sehr getriggert. Von mir 7/10
Vielen Dank an @audiobuch und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs. Inhalt Der kleine Oliver besitzt eine äußerst lebhafte Phantasie. Er hat schon den Weißen Hai in einem Bach entdeckt und T-Rex beim Angriff auf den Kindergarten beobachtet. Als Oliver erklärt, der Rex habe eine Frau entführt, glaubt ihm keiner – nicht einmal sein eigener Vater. Denn der ist als Kriminalhauptkommissar auf Tatsachen und eindeutige Beweise fokussiert. Allerdings ist Konrad Metzner nach dem Auftauchen seiner Jugendliebe diesmal nicht ganz bei der Sache. Als er die schreckliche Wahrheit hinter Olivers Worten erkennt, ist es fast zu spät. Die tödliche Gefahr ist längst vor Metzners Haustür angelangt … Meinung Der Kriminalhauptkommissar (Konrad metzner) der immer wieder auf seine Jugendliebe "hereinfällt", ihr stellenweise sogar hörig ist. Seine erste Ehe ist wegen ihr schon zerbrochen. Was er nicht weiß, dass diese Frau mittlerweile in kriminelle Machenschaften verwickelt ist. Sie ist in eine Entführung verwickelt, die der Sohn des Hauptkommissares beobachtet hat. Dem Dank seiner blühenden Fantasie erst niemand glauben schenken will. Diese Hörigkeit fand ich schon sehr übertrieben ein gestandener Mann mit Familie der nicht die Finger von einer dubiosen Frau lassen kann, ist für mich etwas weit hergeholt. Und das er immer noch Sex mit ihr hat obwohl er von den Machenschaften weiß, hat für mich nichts mit kommisararbeit zu tun. Sondern mit einem schwachen Charakter. Ansonsten sehr spannend geschrieben. Die Vertonung fand ich sehr gelungen. Große Lese Empfehlung














