Als Luca verschwand

Als Luca verschwand

Softcover
3.616
Kommissar KlinkhammerKindesentführungVernachlässigungFamilientragödie

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Description

Die junge Mel ist in einem Drogeriemarkt, als ihr kleiner Sohn Luca verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster aus dem Kinderwagen genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im Wagen draußen vor dem Laden stehen? Oder hatte sie Luca gar nicht dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten steht. Eine Familientragödie nimmt ihren Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
512
Price
10.30 €

Author Description

Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Longseller »Der stille Herr Genardy« einem großen Lesepublikum bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, sie wurden mit Preisen ausgezeichnet und verfilmt. So ist die erfolgreiche Netflix-Serie »The Sinner« mit Bill Pullman in der Hauptrolle auf der Grundlage von »Die Sünderin« entstanden.

Posts

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All
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Leider keine Empfehlung. Auf die letzten paar Seiten war es richtig spannend. Ansonsten hat es sich leider sehr gezogen.

4

Kurzbeschreibung: Die junge Mel ist im Drogeriemarkt mit der Auswahl eines Lippenstiftes beschäftigt, als ihr kleiner Sohn Luca verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster, die Lucas Bruder einen Lolli schenkte, aus dem Kinderwagen genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im Wagen draußen vor dem Laden stehen? Oder hatte sie Luca gar nicht dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten steht. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Lucas Verschwinden und den Problemen der Eltern? Eine Familientragödie nimmt ihren Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt. *Quelle* Zur Autorin: Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller »Der stille Herr Genardy« bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie aktuell »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche Netflix-Serie produziert. Meinung: Ich habe mich sehr auf eine neue Geschichte von Petra Hammesfahr gefreut, denn ihre Romane sind immer recht komplex aufgebaut und auch an Wendungen hapert es nie. Auch mit ihrem neuen Buch setzt sie ihre Tradition gut fort. Der 9 Monate alte Luca wird aus seinem Kinderwagen entführt, während seine Mutter Mel mit seinem Bruder Max in einer Drogerie einkauft. Auch nachdem sofort die Polizei informiert wird, bleibt Luca unauffindbar. Dies ist die Ausgangsgeschichte, die ohne großartige Vorworte sofort mit Lucas Verschwinden beginnt. Eine direkte Hauptfigur gibt es in diesem Roman nicht, denn bei Petra Hammesfahr bekommt noch der kleinste Nebencharakter seine Bühne. Die zahllosen Perspektivwechsel haben mich anfangs ein wenig überfordert, obwohl ich diesen Erzählstil sehr gerne mag und schon einige Bücher der Autorin gelesen habe. Aber ist man erst einmal in der Geschichte drin, lässt sie einen nicht mehr los, denn man will natürlich unbedingt wissen, was mit Luca passiert ist und ob er die Entführung überleben wird. Viele vermeintliche Theorien werden aufgebaut und wieder verworfen. Denn zunächst geht die Polizei davon aus, dass Anni Erzig, eine ältere Dame, die in ihrer Umgebung als ein wenig schrullig gilt, Luca mitgenommen hat. Sie spricht öfter kleine Jungen an und schenkt ihnen Lutscher. Warum dies so ist, wird aus ihrer Perspektive in Rückblenden erzählt und kann einem das Herz erweichen. Allerdings meldet sich bei Lucas Vater Martin bald noch ein Erpresser per Telefon, der ein Lösegeld fordert. Martin meint jedoch, dass seine Mutter Gabi, eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin, Luca entführt hat, da ihre Schwiegertochter jeglichen Kontakt zu ihren Enkeln unterbindet. So bekommt der Leser eine Menge Eventualitäten präsentiert, die in geschickten Wendungen und Täuschungen verlaufen. Man erfährt viel Privates über das Ehepaar Mel und Martin, wo nicht alles Gold ist, was glänzt und auch die übrigen Verwandten haben ihre Geheimnisse. Bis zum Schluss ist nichts, wie es scheint. Petra Hammesfahr schafft es auch mit ihrem neuesten Roman wieder zu fesseln, obwohl keine zu große Spannung erzeugt wird. Gekonnt seziert sie jeden einzelnen Charakter des Buches mit einem Erzählstil, der fast schon als Gedächtnisprotokoll bezeichnet werden kann, da dieser sehr klar, ohne Schnörkel und mit einer gewissen Distanz zu den Personen ausfällt. Fazit: Ein Roman, der nicht durch seine Spannung lebt, sondern durch jede Menge Wendungen und Täuschungen, was Petra Hammesfahr wirklich meisterhaft beherrscht. Erstleser der Autorin könnten allerdings von den zahllosen und schnellen Perspektivwechseln anfangs etwas überfordert sein. Merged review: Kurzbeschreibung: Die junge Mel ist im Drogeriemarkt mit der Auswahl eines Lippenstiftes beschäftigt, als ihr kleiner Sohn Luca verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster, die Lucas Bruder einen Lolli schenkte, aus dem Kinderwagen genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im Wagen draußen vor dem Laden stehen? Oder hatte sie Luca gar nicht dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten steht. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Lucas Verschwinden und den Problemen der Eltern? Eine Familientragödie nimmt ihren Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt. *Quelle* Zur Autorin: Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller »Der stille Herr Genardy« bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie aktuell »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche Netflix-Serie produziert. Meinung: Ich habe mich sehr auf eine neue Geschichte von Petra Hammesfahr gefreut, denn ihre Romane sind immer recht komplex aufgebaut und auch an Wendungen hapert es nie. Auch mit ihrem neuen Buch setzt sie ihre Tradition gut fort. Der 9 Monate alte Luca wird aus seinem Kinderwagen entführt, während seine Mutter Mel mit seinem Bruder Max in einer Drogerie einkauft. Auch nachdem sofort die Polizei informiert wird, bleibt Luca unauffindbar. Dies ist die Ausgangsgeschichte, die ohne großartige Vorworte sofort mit Lucas Verschwinden beginnt. Eine direkte Hauptfigur gibt es in diesem Roman nicht, denn bei Petra Hammesfahr bekommt noch der kleinste Nebencharakter seine Bühne. Die zahllosen Perspektivwechsel haben mich anfangs ein wenig überfordert, obwohl ich diesen Erzählstil sehr gerne mag und schon einige Bücher der Autorin gelesen habe. Aber ist man erst einmal in der Geschichte drin, lässt sie einen nicht mehr los, denn man will natürlich unbedingt wissen, was mit Luca passiert ist und ob er die Entführung überleben wird. Viele vermeintliche Theorien werden aufgebaut und wieder verworfen. Denn zunächst geht die Polizei davon aus, dass Anni Erzig, eine ältere Dame, die in ihrer Umgebung als ein wenig schrullig gilt, Luca mitgenommen hat. Sie spricht öfter kleine Jungen an und schenkt ihnen Lutscher. Warum dies so ist, wird aus ihrer Perspektive in Rückblenden erzählt und kann einem das Herz erweichen. Allerdings meldet sich bei Lucas Vater Martin bald noch ein Erpresser per Telefon, der ein Lösegeld fordert. Martin meint jedoch, dass seine Mutter Gabi, eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin, Luca entführt hat, da ihre Schwiegertochter jeglichen Kontakt zu ihren Enkeln unterbindet. So bekommt der Leser eine Menge Eventualitäten präsentiert, die in geschickten Wendungen und Täuschungen verlaufen. Man erfährt viel Privates über das Ehepaar Mel und Martin, wo nicht alles Gold ist, was glänzt und auch die übrigen Verwandten haben ihre Geheimnisse. Bis zum Schluss ist nichts, wie es scheint. Petra Hammesfahr schafft es auch mit ihrem neuesten Roman wieder zu fesseln, obwohl keine zu große Spannung erzeugt wird. Gekonnt seziert sie jeden einzelnen Charakter des Buches mit einem Erzählstil, der fast schon als Gedächtnisprotokoll bezeichnet werden kann, da dieser sehr klar, ohne Schnörkel und mit einer gewissen Distanz zu den Personen ausfällt. Fazit: Ein Roman, der nicht durch seine Spannung lebt, sondern durch jede Menge Wendungen und Täuschungen, was Petra Hammesfahr wirklich meisterhaft beherrscht. Erstleser der Autorin könnten allerdings von den zahllosen und schnellen Perspektivwechseln anfangs etwas überfordert sein.

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