Coram House
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Description
Ein verlassenes Waisenhaus, ein grausames Geheimnis
Vermont, 1968: An einem glühend heißen Sommertag verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus Coram House, einem Waisenhaus am Lake Champlain. Auch fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden immer noch ungeklärt.
Für Alex Kelley, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, scheint der Auftrag, über das Waisenhaus zu schreiben, die perfekte Gelegenheit, sich aus ihrer beruflichen Krise zu befreien. Im winterlichen Vermont taucht sie tief ein in die Transkripte und Originaldokumente aus dieser Zeit. Schnell wird ihr klar, dass sie einen brisanten Fall vor sich hat: Was ist wirklich mit dem kleinen Tommy geschehen?
Bereits wenig später taucht eine weitere Leiche auf und Alex beginnt zu begreifen, dass sie das nächste Opfer sein könnte …
Book Information
Author Description
Bailey Seybolt wuchs in New York City auf. Sie studierte Literatur an der Brown University und kreatives Schreiben an der Concordia University, arbeitete als Reiseschriftstellerin in Hanoi, als technische Redakteurin in San Francisco und in vielen anderen schriftstellerischen Berufen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Vermont, nicht weit vom Lake Champlain entfernt. ›Coram House‹ ist ihr Debüt.
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Na ja...
Heute gibt es mal wieder eine #buchrezension 📚 Und zwar zu #coramhouse von #baileyseybolt Meinung: Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, dachte ich, dass das ein Buch für mich sein könnte. Ich kam sofort in die Story rein, denn der Anfang nahm mich sofort für sich ein. Leider legt die Story nach dem starken Beginn einen sehr gemächlichen Gang ein. Die Protagonistin hadert mit der Welt, aber vor allem mit sich selbst, da sie sich vor einigen Jahren zu einem riesigen Fehler hat hinreißen lassen, welcher ihre Karriere als glaubwürdige Autorin den Garaus machte. Das ist an und für sich ja nicht schlimm, allerdings zieht sich das durch die ganze Geschichte und fing zunehmend an nervig zu werden. Da von der Protagonistin seither nur noch ein Häufchen Elend übrig blieb, ohne jegliches Selbstbewusstsein und ohne wirkliche Motivation, fiel es mir schwer sie überhaupt zu mögen. Sie braucht das Geld für diese Auftragsarbeit und hofft auf einen Neuanfang. Unbeholfen tappst sie dann durch ihre Ermittlungsarbeit um Coram House und lässt kein Fettnäpfchen aus. Ihr merkt schon, ich beiße mich an diesem Charakter fest. Und da liegt auch der Hund begraben. Das hätte so eine schöne, spannende Geschichte sein können. Auch wenn sie langsam erzählt wird und jedes Geheimnis Stück für Stück gelüftet wird, zündete dieses Buch einfach bei mir nicht. Positiv möchte ich die wirklich bildhaften Beschreibungen der Gegenden und die bedrückende kalte Atmosphäre erwähnen. Ich konnte wirklich, aufgrund dieser Beschreibungen, lebhafte Bilder in meinem Kopf erzeugen. Fazit: Durch das Kinderheimthema reagierte ich auf einzelne Szenen sensibel. Und das ist auch so gewollt, allerdings wurde bei der Protagonistin zu tief in die Tragikschublade gegriffen. Die jedes Mal wieder geöffnet wurde, um die Geschichte komplett auszubremsen. Das mag manchen gefallen, aber bei einer Story, die sowieso schon gemütlich erzählt wird, war das für mich hauptsächlich absolute Langeweile. 3/6 Sternen 🌟 🌟 🌟 Kann man lesen ( oder hören ). #diebuchfluesterin #bookstagramdeutschland
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"Coram House" ist der Debüt-Thriller der Autorin Bailey Seybolt und ich für mein Teil muss sagem, dass er gelungen ist😊 Aber erstmal zur Story: Alex Kelley ist Schriftstellerin und soll ein Buch schreiben, über die Geschichte von Coram House. Bald taucht aber die erste Leiche auf. Ich finde die Schreibweise der Autorin sehr flüssig. Zwischen den Kapiteln, taucht man immer wieder in Berichten ein, was welcher Patient damals so erlebt hat. Die Kapitel an sich haben eine angenehme länge und lesen sich super weg😊 Die Spannung ist auch da, allerdings finde ich, dass es zwischendurch manchmal etwas abflaut und seine längen hat. Was etwas schade ist. Die Protagonisten an sich finde ich aber sehr gut dargestellt. Vorallem die winterliche Natur hat es mir angetan🤭 Man kann sich alles wirklich gut vorstellen😁 Ein gelungener erster Thriller der Autorin. Kein blutiger, aber spannender Thriller, mit leichten längen zwischendurch. Ich würde ihm trotzdem eine klare Leseempfehlung geben😁

Also einen Thriller würde ich das nicht nennen. Mir war es insgesamt zu langweilig. Es gab viele gute Ansätze aus denen man was machen hätte können, aber das hat die Autorin leider nicht getan. Auch der Täter kam irgendwie an den Haaren herbei gezogen. Ihn hätte ich am wenigsten vermutet, es hat auch gar nichts auf ihn hingedeutet. Es ergibt auch keinen Sinn für mich. Sehr schade, hinter dem Klappentext hätte ich mir mehr erhofft.
Vielen Dank an @saga_storify_de und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Vermont, 1968: An einem glühend heißen Sommertag verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus Coram House, einem Waisenhaus am Lake Champlain. Auch fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden immer noch ungeklärt. Für Alex Kelley, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, scheint der Auftrag, über das Waisenhaus zu schreiben, die perfekte Gelegenheit, sich aus ihrer beruflichen Krise zu befreien. Im winterlichen Vermont taucht sie tief ein in die Transkripte und Originaldokumente aus dieser Zeit. Schnell wird ihr klar, dass sie einen brisanten Fall vor sich hat: Was ist wirklich mit dem kleinen Tommy geschehen? Bereits wenig später taucht eine weitere Leiche auf und Alex beginnt zu begreifen, dass sie das nächste Opfer sein könnte … Meinung Gerade den Anfang des Buches fand ich sehr interessant, als direkt aus der Sicht der Kinder erzählt wird. Für mich mich hätte das so weitergehen können. Natürlich war das aufrollen des Falls nicht weniger spannend obwohl ich mir Rückblicke aus erhofft habe. Ich wurde richtig gut unterhalten, das buch war spannend von der ersten bis zur letzten seite. Die vertonung fand ich sehr gelungen. Die Charaktere gut gezeichnet, das buch fesselnd und unvorhersehbar. Große Lese/Hör Empfehlung
Vermont, 1968 Der kleine Tommy verschwindet spurlos aus dem Waisenhaus Coram House. Fünfzig Jahre später versucht die True-Crime Autorin Alex Kelley, den alten Fall neu aufzurollen und stößt auf ein Netz aus Lügen, Schuld und Schweigen. Bailey Seybolt schafft es wunderbar, dokumentarische Elemente mit psychologischer Spannung zu verweben. Der Wechsel zwischen alten Zeugenaussagen und Alex’ Recherchen in der Gegenwart wirkt realistisch und intensiv. Die winterliche Kulisse in Vermont ist dabei ein richtig gutes Setting. Thematisch wird’s ernst! Die Zustände in katholischen Waisenhäusern, geprägt von Missbrauch, Angst und Schweigen. Seybolt greift diese Themen sensibel, aber eindringlich auf. Nichts für zarte Nerven, aber absolut lesenswert! Inhaltlich greift das Buch ein dunkles Kapitel der Geschichte auf. Ein paar kleine Schwächen gab’s trotzdem. Alex’ Selbstzweifel und manche Wiederholungen bremsen das Tempo, und einige Wendungen konnte man recht früh erahnen. Trotzdem hat mich die Geschichte durch ihre Atmosphäre total gepackt! 🎧 Ich hab das Hörbuch gehört mit Heidi Jürgens und Wolfgang Berger, wirklich toll gelesen und perfekt zur düsteren Stimmung passend. Ein atmosphärisch dichter, leiser Thriller und einer Protagonistin, die trotz aller Brüche weitermacht. Wer düstere Geheimnisse, True-Crime/ Cold Case Elemente sollte hier unbedingt reinschauen!
Ein Debüt-Thriller mit Potential, welches an vielen Stellen aber leider nicht genutzt wurde!
"Vielleicht ist das Gute wie ein Vorratstank - wenn genug Schlimmes passiert, ist er eines Tages leer. Oder vielleicht ist das Böse auch ein Samenkorn, das in uns allen schlummert und nur die richtigen Bedingungen braucht, um zu gedeihen. Ich frage mich, ob man den Augenblick spürt, in dem es zu wachsen beginnt." (S. 248) Bei dieser Geschichte handelt es sich um ein Buch, welches ich im Rahmen meines Buchclubs las. Nicht nur aufgrund des Covers, sondern auch der Klappentext versprach einiges: in den 60er Jahren verschwindet ein Junge im Waisenhaus Coram House in Vermont spurlos. Die Autorin Alex Kelley, die etwa 50 Jahre später den Auftrag erhält, über das Waisenhaus ein Buch zu veröffentlichen, lässt dieser Fall nicht los und so beginnt sie, immer tiefer in die mysteriöse Geschichte des Hauses einzutauchen und stellt fest, dass es offensichtlich noch weitere brisante Fälle gab. Es stellt sich die Frage: was ist dort damals passiert? Ich finde, das alles klingt wirklich gut und vielversprechend. Auch der Einstieg in das Buch macht Lust auf mehr. So werden wir direkt zu Anfang in die 60er Jahre geschickt und erleben einen Sommertag im Waisenhaus. Die anschließenden Gerichtsprotokolle zum Fall waren geschickt angeschlossen. Das Problem ist nur, dass es im Grunde dabei blieb 😅 Denn auf diesen vielversprechenden Anfang folgte im Grunde fast durchgehend nur noch die Verfolgung des Falles im True Crime-Stil aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Alex. Und diese war leider etwas anstrengend. Mit einem ungesunden Hyperfokus auf den Fall und einem noch ungesünderen Alkoholkonsum verfolgen wir ihre täglichen Recherchen. Leider plätschern diese meist vor sich hin und der Spannungsbogen ist zumeist spärlich vorhanden. Das fand ich echt schade, denn der Schreibstil hat mir gut gefallen, vor allem weil es ein Debüt ist. Auch die Geschichte an sich machte Lust, tiefer in die mysteriöse, düstere Historie des Waisenhauses einzutauchen. Hier war Potential vorhanden. Leider wurde es größtenteils nicht genutzt und auch das Ende war eher enttäuschend. Schade aber dennoch haben mich ein paar Punkte überzeugt

Manchmal liest man einen Thriller und merkt: Der will dich nicht anschreien. Der will dich langsam einkreisen. Und genau das macht Coram House. Wir begleiten Alex, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, deren Karriere nach einem Fehltritt wackelt. Ein alter, mächtiger Mann engagiert sie für ein Buch über ein Waisenhaus in Vermont – ein Ort mit dunkler Vergangenheit und einem ungeklärten Verschwinden aus dem Jahr 1968. Winterliches Setting. Schnee. Alte Akten. Zeugenaussagen. Und dieses Gefühl, dass Geschichte nie wirklich tot ist. ❄️ Was ich hier besonders mochte: Die Struktur. Wir haben Gegenwart. Wir haben alte Verhörprotokolle. Wir haben Erinnerungen. Und das greift ineinander wie Zahnräder. Es ist kein Thriller, der auf billige Schockmomente setzt. Es ist einer, der dich Stück für Stück tiefer zieht. Alex als Protagonistin? Mochte ich sehr. Strukturiert. Intelligent. Ehrgeizig. Ja, sie hat ihre Dämonen. Ja, sie trinkt manchmal zu viel. Aber sie verliert sich nicht komplett darin – und das war mir wichtig. Sie bleibt handlungsfähig. Sie bleibt neugierig. Und man merkt: Sie WILL die Wahrheit. Nicht für Ruhm. Sondern für Gerechtigkeit. Das Thema ist schwer. Missbrauch, Machtmissbrauch, institutionelles Wegsehen. Und trotzdem wird es nicht sensationsheischend erzählt. Es bleibt respektvoll, aber eindringlich. Und das Beste: Man kann miträtseln. Ich liebe Thriller, bei denen ich Theorien baue. Hier hatte ich welche. Manche haben sich zerschlagen. Manche lagen näher dran. Aber ich hatte Spaß dabei. War ich panisch? Nein. War ich komplett geflasht? Auch nicht. Aber ich war durchgehend interessiert. Und das ist manchmal mehr wert als Dauer-Adrenalin. Warum keine 5 Sterne? Irgendwas hat gefehlt. Vielleicht ein Hauch mehr Gänsehaut. Vielleicht eine emotionale Spitze, die mich komplett aushebelt. Vielleicht nur dieses eine Element, das aus „sehr gut“ ein „unvergesslich“ macht. Aber ganz ehrlich? Das hier ist ein runder, atmosphärischer, gut konstruierter Thriller, der sich ernst nimmt – ohne prätentiös zu sein. Und ich hatte richtig Spaß damit.
📚 Rezension 📚 - Bailey Seybolt - Coram House Alex Kelley ist Schriftstellerin und soll ein Buch über die Geschichte von Coram House schreiben. Vor 50 Jahren ist in dem Waisenhaus ein Junge - Tommy verschwunden und bis heute ist der Fall nicht aufgeklärt Doch schon bei der Anreise nach Vermont merkt Alex schnell, dass nichts ist wie es scheint. Je tiefer sie in die Geschichte von Coram House eintaucht, desto verstrickter werden die Zusammenhänge. Und schon bald taucht eine Leiche auf… Ich habe mir den Debüt- Thriller von der Autorin auf Empfehlung von einigen Begeisterten unter euch gekauft. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zu Beginn lernen wir die Schriftstellerin Alex kennen, die nach dem Tod ihres Mannes in New York auf sich allein gestellt ist und mit ihrer Schreibflaute nicht mehr weiterkommt. Da kommt ihr das Angebot, für 6 Monate nach Vermont für als Ghostwriterin zu ziehen, ihr sehr gelegen Alex selbst gefällt mir von ihrer Art her direkt. Sie ist zwar noch immer in tiefer Trauer und hat die Vergangenheit noch nicht überwunden, sieht in dem Aufenthalt in Vermont aber die Möglichkeit, nach vorn zu schauen. Das hat mir schon ziemlich gut gefallen. Mit der Zeit merkt man schnell, dass sie sehr zielstrebig in engagiert ist, sich von nichts unterkriegen lässt. Auch, wenn das vielen vor Ort nicht gefällt Die Geheimnisse und Erzählungen, die in Coram House damals passiert sein sollen, gehen über Missbrauch und Misshandlungen an Kindern weit hinaus. Die einzelnen Passagen der Anhörungen der Waisenkinder zu lesen, hat mich tief betroffen - so schlimm. Das Verschwinden von Tommy hat mir beim Lesen keine Ruhe gelassen. Alex gräbt immer tiefer in der Vergangenheit und muss feststellen, dass mehr Menschen damals involviert waren, als sie zugeben wollen Die Schreibweise ist sehr flüssig, die Kapitel sind in einer angenehmen Länge verfasst. Das hat mir beim Lesen gut gefallen. Auch die detaillierten Erklärungen und abwechselnden Kapitel fand ich super. Nicht nur aus Alex ihrer Sicht ist der Thriller verfasst, man bekommt auch einen tollen Einblick in die Befragungen vor Gericht. Eine gute Variante, um mir als Leserin einen Gesamteindruck zu geben. Insgesamt ist der Thriller gut gelungen. Die Handlungen sind nachvollziehbar und transparent erzählt, die Anspannung von der ersten bis zur letzten Seite gegeben. ✍️Fazit: Ein rundum gutes Buch, was vom Thema her einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Ein Thriller-Debüt mit großem Potential
**** Mein Eindruck **** Ein starkes Debüt mit einer wirklich durchdachten Idee, die sich schlüssig entwickelt und über weite Strecken eine konstante Spannung aufrechterhält. Die zentrale Kinderthematik schafft dabei automatisch eine emotionale Nähe und sorgt dafür, dass man als Lesende schnell involviert ist. Die Auflösung entfaltet sich Stück für Stück, sodass wir die Gedankengänge der Protagonistin nachvollziehen und den Fall gewissermaßen gemeinsam mit ihr entwickeln können. Immer wieder werden wir abgeholt, neu ausgerichtet und weitergeführt. Die Atmosphäre ist stellenweise angenehm düster, besonders zu Beginn, wenn die Protagonistin in ihre Recherche einsteigt, um die Geschichte überhaupt schreiben zu können. Diese ersten Szenen waren für mich besonders fesselnd. Insgesamt empfand ich das Erzähltempo jedoch als etwas zu gemächlich. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles endet, während mir der Weg dorthin stellenweise weniger wichtig erschien, auch wenn er handwerklich sauber und nachvollziehbar ausgearbeitet war. Die Sprache ist direkt, teils leicht derb und in den entsprechenden Momenten sehr authentisch. Besonders gelungen fand ich den Kniff, dass die Autorinfigur durch ihre Recherche selbst Teil des Geschehens wird. Sie bleibt nicht nur beobachtende Erzählerin, sondern entwickelt sich zur aktiven Entscheidungsträgerin innerhalb des Falls. Das verleiht der Geschichte eine zusätzliche Dynamik und Tiefe. Die Auflösung besitzt einen eigenen Sog und hat mich letztlich überzeugt. Entsprechend gespannt bin ich auf weitere Werke von Seybolt. **** Empfehlung? **** Ein atmosphärisch dichter, klug konstruierter Debütroman, der vor allem durch seine emotionale Thematik und die besondere Perspektive punktet. Wer ruhigere, investigative Spannung mit persönlicher Verstrickung schätzt, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren.
Ich bin etwas zwiegespalten. Die Atmosphäre ist so dicht und plastisch geschrieben. Die Geschehnisse des Waisenhauses sind durch die alten Ermittlungsakten und Gesprächsaufzeichnungen gut nachvollziehbar dargestellt. Dies hat mich in seinen Bann gezogen. Ich konnte im Laufe der Geschichte die Selbstzweifel der Protagonistin verstehen, es hat mich aber nicht berührt. Der Täter der Vergangenheit hat mich nicht überrascht. Der Täter der Gegenwart dann doch ein bisschen.
Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Die Geschichte startet spannend und man ist schnell mitten drin. Ein verlassenes Waisenhaus, ein grausames Geheimnis. Vermont, 1968: An einem heißen Sommertag verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus dem Coram House, einem Waisenhaus am Lake Champlain. Auch fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden noch immer ungeklärt. Für Alex Kelley, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, ist der Auftrag über das Waisenhaus zu schreiben die perfekte Chance, ihre Krise zu überwinden. Stück für Stück kommt sie der Wahrheit näher. Die Atmosphäre war durchweg düster und beklemmend, das Setting geheimnisvoll. Die Spannung war meist da, auch wenn sie zwischendurch etwas abfiel, gestört hat das aber nicht. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und bildhaft, sodass man gut lesen kann. Mit den Charakteren bin ich allerdings nicht richtig warm geworden, sie blieben für mich eher blass und distanziert. Gut gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auch die eingebauten Interviews haben der Geschichte das gewisse Etwas gegeben. Das Ende war in Ordnung, hat mich aber nicht komplett überzeugt

Das Buch hat mich leider enttäuscht. Ich griff zu diesem Buch, weil mir das Cover und der Klappentext direkt zugesagt haben. Der Anfang war auch recht spannend und interessant. Der mittlere Teil zog sich sooo in die Länge, erst zum Ende hin wurde wieder Spannung aufgebaut. Für mich hatte es kaum etwas von einem Thriller, es war eher ein ruhiger Krimi. Einige Handlungen waren hervorsehbar, einige kamen unerwartet. Ich weiß nicht ob ich das Buch empfehlen würde, wahrscheinlich eher nicht. Schade, ich hatte mehr erhofft 💔
Blieb hinter meinen Erwartungen
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Ich habe eine Geschichte mit Geheimnissen und etwas Grusel erwartet. Auch hatte ich mir vorgestellt, dass man etwas mehr über das Waisenhaus erfährt. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Das Buch plätscherte vor sich hin. Man erfährt von dem verschwundenen Jungen und Alex versucht mehr darüber zu erfahren. Das ist jedoch so zäh geschrieben. Dazu kommt meiner Meinung nach noch, dass die Hauptprotagonistin wahrlich kein Sympatieträger ist. Durch die zähe Erzählweise bin ich auch nur seehr langsam durch das Buch gekommen. Ich dachte immer, jetzt hast du aber viel geschafft und dann waren es nur 20 Seiten. Kennst ihr das auch?😅 Das Ende kam für mich nicht überraschend. Ich hatte ziemlich früh schon einen Verdacht. Die Grundidee und auch die Beschreibung der Schauplätze war gut und passte zum momentanen Wetter. Fans von ruhigen Thrillern werden das Buch vielleicht mögen, mir ist tatsächlich zu wenig passiert.
Dort wo Liebe herrschen sollte, war nur Folter…
In diesem Buch geht es um das Waisenhaus Coram House, welches in Verruf gerät aufgrund von Anschuldigungen bezüglich Misshandlungen und Folter. Die Journalistin Alex Kelley soll darüber schreiben.. Das Buch hat mir gut gefallen und die Atmosphäre umso besser.. altes Waisenhaus mit übler Geschichte und eine sehr neugierige Journalistin. Leider hatte es einige Längen, die man hätte locker wegstreichen können. Auch das Ende fand ich etwas abrupt - auch wenn es ein totaler Plotttwist war!!
An einem heißen Sommertag im Jahr 1968 verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus dem Coram House - einem Waisenhaus am Ufer des Lake Champlain in Vermont. Einige sagen, eine Nonne habe ihn ertränkt, andere behaupten, er sei weggelaufen, oder vielleicht hat er nie existiert, und selbst fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden immer noch ungeklärt. Die True-Crime-Autorin Alex Kelley braucht nach einer beruflichen Krise einen Neuanfang. Als sie gebeten wird, ein Buch über das Waisenhaus und die dort begangenen Misshandlungen zu schreiben, packt sie ihre Sachen und zieht ins winterliche Burlington. Und während sie versucht, die widersprüchlichen Geschichten rund um Tommys Verschwinden zu entwirren, nimmt ihre Untersuchung eine gefährliche Wendung. Doch Russell Parker, der örtliche Polizeibeamte, glaubt, dass sie nur verzweifelt nach einer Geschichte sucht, die ihre Karriere retten könnte, bis Alex droht, selbst das nächste Opfer zu werden. ➸ Inspiriert von einer wahren Begebenheit, ist "Coram House" ein schnell zu lesendes Buch, das mich als Leser zum Nachdenken, Hinterfragen und stellenweise auch zum mitfiebern anregt hat. Es ist ein atmosphärischer Slow-Burn-Thriller/Krimi, der wirklich sehr langsam startet, durch die Kulisse des Coram House aber auch eine unheimliche und beunruhigende Stimmung schafft, sodass man doch irgendwie an den Seiten klebt. Ich konnte beinahe spüren, wie die Geister der Vergangenheit selbst in der Gegenwart noch nachhallten, während die Protagonisten Alex, mal mehr, mal weniger sympathisch nach der geschickt verborgenen Wahrheit sucht. Zwischen den Kapiteln befinden sich auch immer wieder Mixed-Media-Elemente in Form von Gerichtsdokumenten und Verhören, die die Handlung ganz gut auflockern und relevante Informationen aus der Vergangenheit hinzufügen und auch wenn mich keiner der Charaktere sonderlich bewegt hat, hat es mir dennoch gefallen, wie Autorin Bailey Seybolt das Rätsel um den vermissten Tommy am Ende zusammengesetzt hat. Wenn ihr also auf der Suche nach einer gut erzählten und leicht zu verfolgenden Krimihandlung seid, ist "Coram House" vielleicht genau das Richtige für euch. Atmosphärisch, intensiv und für ein Debüt durchaus empfehlenswert.
Im verschneiten Vermont stürzt sich die True Crime Autorin Alex Kelley in einen neuen Fall. 1968 geschahen im damaligen Waisenhaus Coram House schlimme Dinge: Kinder wurden misshandelt, verschwanden oder kamen zu Tode. Der kleine Tommy ist bis heute spurlos verschwunden. Alex erhält den Auftrag, ein Buch über die Geschehnisse zu schreiben und geht sämtliche Dokumente und Schriftstücke aus den alten Zeiten durch. An dem Cover kam ich nicht vorbei!! Es trifft absolut meinen Geschmack und deshalb wollte ich den Inhalt unbedingt erfahren. Ich mochte den Beginn sehr, denn hier werden Zeugenaussagen der Bewohner aus Coram House in die Geschichte mit eingepflegt. Aus Sicht der Kinder und Aufsichtspersonen wie Nonnen oder Priester. Dabei kamen erschreckende Dinge ans Licht. Alex recherchiert hingegen in der Gegenwart am Ort des Geschehens. Mir hat die Atmosphäre total gefallen, das winterliche Setting hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Ein zugefrorener See, Massen an Schnee und Eis und dazu ein eisiger Wind. Ich konnte mir das alles sehr gut vorstellen. Mit der Zeit hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich die Ermittlungen so ein bisschen verstreuen und sehr viel anderes passiert,der Fokus verloren geht. Zudem hat mich die Fülle an Charakteren verwirrt, ich habe ein wenig den Überblick verloren. Mit manchen Personen habe ich mehr und mit anderen weniger sympathisiert. Außerdem hatte ich die Hoffnung,dass es mehr aus der damaligen Zeit zu erfahren gibt. Mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet und wurde ganz schön überrascht. Dabei hatte ich sehr viele Vermutungen und verdächtige Personen 😅 Mir hat die Geschichte gefallen, jedoch wird sie vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben. Für mich hat das Setting einen großen Teil der Story ausgemacht, weswegen ich das Buch auch unbedingt zuende lesen wollte :-) 3,5 | 5 Sternen

Anders als erwartet aber trotzdem gut...
Es fing vielversprechend in der Vergangenheit an und zog sich dann in die Gegenwart. Die Hauptprotagonistin Alex, Schriftstellerin, wird beauftragt zu der Geschichte von coram house zu recherchieren. Immer wieder Auszüge aus der Vergangenheit treten im.Buch auf. Somit war die Geschichte doch ganz gut. Der Schreibstil ist flüssig und bilderhaft geschrieben was mir sehr gut gefallen hat. Es zog mich auch immer wieder dazu weiter zu lesen. Ich kann es Guten Gewissens empfehlen!
Ein düsteres Waisenhaus, ein Jahrzehnte zurückliegendes Verschwinden und eine True-Crime-Autorin, die tiefer gräbt, als ihr vielleicht guttut, das klang für mich nach dem perfekten Thriller für dunkle Abende. Und der Einstieg hat mich auch direkt abgeholt. Die Atmosphäre ist richtig gut gelungen: beklemmend, verschneit, mit diesem leicht unheimlichen Waisenhaus-Vibe, der mich sofort an alte Spukhausgeschichten erinnert hat. Die Geschichte rund um die Autorin Alex, die sich nach einer beruflichen Krise mit dem alten Fall des verschwundenen Tommy beschäftigt, klang vielversprechend. Und ja – anfangs war es das auch. Ich mochte, wie sich alles langsam aufbaut und wie man durch die alten Dokumente und Transkripte Stück für Stück tiefer in die Vergangenheit eintaucht. Aber leider konnte mich der Mittelteil nicht komplett überzeugen. Irgendwann hat die Spannung für mich nachgelassen, und ich kann gar nicht mal konkret sagen, woran es genau lag und vielleicht war es einfach das Tempo oder das Fehlen von echten Überraschungsmomenten. Es war nicht schlecht, aber eben auch nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Auflösung am Ende war dann allerdings wieder überraschend und schlüssig, was ich definitiv positiv hervorheben möchte. Trotzdem bleibt für mich das Gefühl zurück, dass hier mehr drin gewesen wäre. Insgesamt ein solider, atmosphärischer Thriller mit starkem Start und einem runden Ende, aber in der Mitte für mich etwas zu langatmig. Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt.

Hat mir gefallen, aber die Erwartung war eine andere.
Ich denke über die Einordnung des Buches in das Genre „Thriller“ kann man streiten. Ich würde es eher als einen atmosphärischen Roman mit Ermittlungsarbeit bezeichnen, der auch sehr viele ruhige Momente hat. Wenn man sich darauf einstellt, kann einem das Buch gut gefallen. Ich hätte mir mehr Tiefe beim ergründen der Geheimnisse von Coram House gewünscht, vielleicht ein paar Rückblicke wie der am Anfang. Aus der Vergangenheit hätte man meines Empfindens nach viel mehr rausholen können. Das Ende hat mich nicht wahnsinnig überrascht, war aber gut umgesetzt. Ich fand den Erzählstil der Autorin trotz der Kritik sehr angenehm und die Charaktere haben mich stark genug interessiert, um am Ball bleiben zu wollen :)
Spannend, düster und voller unerwarteter Wendungen
Die Handlung lebt von ihren unerwarteten Wendungen. Kaum glaubt man, eine Figur verstanden zu haben, zeigt sie eine neue, dunklere oder überraschend verletzliche Seite. Ereignisse überschlagen sich: Allianzen zerbrechen, vermeintliche Wahrheiten entpuppen sich als Lügen, und aus kleinen Andeutungen werden dramatische Enthüllungen. Besonders beeindruckend ist, wie konsequent das Buch mit den Erwartungen spielt. Nichts ist sicher, nicht einmal das, was man gerade erst als Fakt akzeptiert hat.
Dieses Buch ist mir beim Stöbern bei Dussmann aufgefallen. Der Umschlagtext las sich spannend, also durfte es mit. Später wurde es zu unserem Monatsbuch im Buchclub. 📚 Alex soll als Ghostwriterin ein Buch über ein ehemaliges Waisenhaus schreiben. Vor 50 Jahren verschwand dort ein Junge. Nun hat sich Alex an den Ort des Geschehens begeben und sichtet alte Berichte und Transkripte alter Zeugenbefragungen. Dabei stolpert sie über Widersprüche und eine Leiche ... 💀 Ich mochte die Mischung der Zeitstränge. Die Geschehnisse und Aussagen von damals, Alex' Recherche und das jetzige Verhalten ehemaliger Waisenkinder. Auch thematisch war einiges geboten: verschobene Machtverhältnisse, Missbrauch von Schutzbefohlenen, Mobbing. Die Grundidee fand ich durchaus spannend. Allerdings gab es zwischendurch Längen, die nicht nötig gewesen wären und mich eher vom Buch entfernt haben. Dennoch gab es sehr atmosphärische Momente und auch das Ende fand ich gut. Fazit: Ich hatte mir etwas mehr versprochen und mir tatsächlich eher einen Pageturner gewünscht. Dieser Thriller ist dagegen eher unspektakulär, aber dennoch gut strukturiert und geschrieben. Für mich okay, aber auch nicht mehr.
Coram House von Bailey Seybolt ist ein fesselnder Thriller, der True-Crime-Elemente geschickt mit einer düsteren, atmosphärischen Geschichte verbindet. Darum geht es: Die Autorin Alex Kelley, die sich in einer Schreibblockade befindet, recherchiert den ungelösten Fall des 1968 verschwundenen Jungen Tommy aus dem Coram House Waisenhaus. Seybolt baut geschickt eine beklemmende Atmosphäre auf, indem sie die dunkle Vergangenheit des Hauses mit Alex' eigener Recherche verknüpft. Die Stärke des Buches liegt in der schnörkellosen, direkten Erzählweise und der stetig ansteigenden Spannung. Obwohl die Charaktertiefe der Protagonistin etwas zu kurz kommt, zieht der Plot den Leser schnell in seinen Bann. Wer psychologische Thriller mag, die auf wahren Begebenheiten beruhen und mit einem Twist enden, wird hier auf seine Kosten kommen. Fazit: Ein solider Thriller für schlaflose Nächte.
Was ein Thriller. Was für ein Plottwist 🫣☝🏻
Nach dem Misserfolg ihres letzten True-Crime-Buches, mit dem sie einen unschuldigen Mann fälschlicherweise ins Gefängnis gebracht hatte, sieht die Autorin Alex in Corem House ihre große Chance. Ein Anwalt bittet sie, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben, die düstere Kindheit in einem scheinbar verfluchten kirchlichen Waisenhaus. Doch schon bald stößt Alex auf Ungereimtheiten und merkt, dass hinter der Fassade mehr steckt: Lügen, Falschaussagen und schließlich sogar mehrere Leichen. Mir fiel es zu Beginn nicht ganz leicht, in die Geschichte hineinzufinden, aber sobald man einmal drin ist, gibt es kein Zurück. Der Roman ist voller Wendungen, überraschender Plottwists und hält die Spannung bis zum Ende aufrecht. Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin es schafft, das Mysteriöse und Unheimliche des Waisenhauses mit den persönlichen Geschichten der Beteiligten zu verweben. Alles in allem ein packender Thriller, der mit einem starken Spannungsbogen, unerwarteten Enthüllungen und atmosphärischer Dichte überzeugt. Wer Geschichten liebt, die zwischen Wahrheit und Lüge, Schuld und Unschuld pendeln, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Enttäuschend langatmig
"Coram House" von Bailey Seybolt habe ich als Hörbuch gehört, gesprochen von Wolfgang Berger und Heidi Jürgens. Es ist das Debüt der Autorin. Cover und Klappentext haben mich gereizt, zu diesem Thriller zu greifen. Im Jahr 1968 verschwindet in einem Waisenhaus in Vermont, dem Coram House, der neun Jahre alte Tommy. Er wird nie wieder gefunden und so bleibt der Fall Jahrzehnte ungeklärt. Die True-Crime-Reporterin Alex Kelley erhält den Auftrag, über das Waisenhaus ein Buch zu schreiben und sieht darin auch eine Chance, ihren angeschlagenen Ruf wieder herzustellen. Sie forscht anhand von alten Dokumenten und Zeitzeugenberichten nach und ist fest entschlossen herauszufinden, was mit Tommy damals geschehen ist. Und dann wird eine Leiche gefunden. Ist Alex auch in Gefahr, weil sie ermittelt? Der Thriller beginnt sehr spannend, wir erfahren aus der Sicht der damals im Waisenhaus lebenden Kinder viel über die dortigen Zustände und die Ängste der Kinder, die dort gelebt haben. Wegsperren und harte andere Strafen, besonders durch Schwester Cecil, waren an der Tagesordnung. Wir erleben die Ermittlungsarbeiten von Alex, dazwischen eingestreut immer weitere Aufzeichnungen über Gerichtsverhandlungen. Gut gefallen haben mir die beiden Sprecher des Hörbuchs, der Wechsel zwischen ihnen hat dem Thriller gut getan. Dagegen ist mir Alex im Verlauf des Hörbuchs immer mehr auf die Nerven gegangen. Sie macht sich permanent Vorwürfe und hat ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Ermittlungen, trotzdem ermittelt sie weiter.. Die Polizei kümmert sich nicht um ihre Ermittlungsergebnisse, warnt sie vor weiteren Ermittlungen. Lediglich einer der Polizisten nimmt sie ernst. Die Landschaftsbeschreibungen haben mir ebenfalls gefallen, auch das Mitfühlen des eisigen Wetters, Ich habe mich trotzdem echt schwer getan, bis zum Ende durchzuhalten, mein Hörfluss wurde für meinen Geschmack zu oft durch die Selbstvorwürfe der Protagonistin unterbrochen. Einmal ist mir ein lautes "Nicht schon wieder" entwischt, was zu Irritationen in der Familie geführt hat .Ich hatte einige Personen in Verdacht, lag aber falsch. Das für mich doch sehr überraschende Ende des Thrillers hat mich wenigstens teilweise wieder mit dem Thriller ausgesöhnt. Ich hatte erwartet, dass wir mehr erfahren aus Sicht der Kinder. Das Thema Waisenhaus wird zwar durch die Anfangsberichte der Kinder aufgegriffen, aber im weiteren Verlauf nicht weiter vertieft und dafür immer wieder wiederholt. Ich kann dem Thriller selbst leider nicht mehr als 3 wohlwollende Sterne geben, ohne die Sprecher wären es wohl weniger geworden. Ich kann den Thriller aus den oben genannten Gründen leider nur eingeschränkt weiter empfehlen.
Wow, dieses Buch hat mich echt alles fühlen lassen. Vorallem, bin ich auch einige Male falsch abgebogen und dachte ich weiß jetzt wer es war, aber nö, ich wusste es nicht. Klare Empfehlung für alle, die gerne mit rätseln und mitfühlen. Inhaltsangabe (Quelle :Amazon) Ein verlassenes Waisenhaus, ein grausames Geheimnis Vermont, 1968: An einem glühend heißen Sommertag verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus Coram House, einem Waisenhaus am Lake Champlain. Auch fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden immer noch ungeklärt. Für Alex Kelley, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, scheint der Auftrag, über das Waisenhaus zu schreiben, die perfekte Gelegenheit, sich aus ihrer beruflichen Krise zu befreien. Im winterlichen Vermont taucht sie tief ein in die Transkripte und Originaldokumente aus dieser Zeit. Schnell wird ihr klar, dass sie einen brisanten Fall vor sich hat: Was ist wirklich mit dem kleinen Tommy geschehen? Bereits wenig später taucht eine weitere Leiche auf und Alex beginnt zu begreifen, dass sie das nächste Opfer sein könnte ...
Sehr gute Story, allerdings zieht es sich sehr in die Länge.
Der Plottwist war im Endeffekt, meiner Meinung nach, wirklich super unerwartet, jedoch hat sich das Buch sehr in die Länge gezogen. Zwischendurch ist immer mal wieder etwas passiert, aber nichts „Großes“, wie ich finde. Sehr gut fand ich allerdings, dass man das Gefühl hatte, den Fall zusammen mit Alex zu lösen und die Puzzleteile zusammen zu setzen. Da es trotzdem ein sehr lesenswertes Buch war und die Kritik aus meinen eigenen Präferenzen entspringt, gibt es 4/5 Sternen.
Description
Ein verlassenes Waisenhaus, ein grausames Geheimnis
Vermont, 1968: An einem glühend heißen Sommertag verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus Coram House, einem Waisenhaus am Lake Champlain. Auch fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden immer noch ungeklärt.
Für Alex Kelley, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, scheint der Auftrag, über das Waisenhaus zu schreiben, die perfekte Gelegenheit, sich aus ihrer beruflichen Krise zu befreien. Im winterlichen Vermont taucht sie tief ein in die Transkripte und Originaldokumente aus dieser Zeit. Schnell wird ihr klar, dass sie einen brisanten Fall vor sich hat: Was ist wirklich mit dem kleinen Tommy geschehen?
Bereits wenig später taucht eine weitere Leiche auf und Alex beginnt zu begreifen, dass sie das nächste Opfer sein könnte …
Book Information
Author Description
Bailey Seybolt wuchs in New York City auf. Sie studierte Literatur an der Brown University und kreatives Schreiben an der Concordia University, arbeitete als Reiseschriftstellerin in Hanoi, als technische Redakteurin in San Francisco und in vielen anderen schriftstellerischen Berufen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Vermont, nicht weit vom Lake Champlain entfernt. ›Coram House‹ ist ihr Debüt.
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Na ja...
Heute gibt es mal wieder eine #buchrezension 📚 Und zwar zu #coramhouse von #baileyseybolt Meinung: Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, dachte ich, dass das ein Buch für mich sein könnte. Ich kam sofort in die Story rein, denn der Anfang nahm mich sofort für sich ein. Leider legt die Story nach dem starken Beginn einen sehr gemächlichen Gang ein. Die Protagonistin hadert mit der Welt, aber vor allem mit sich selbst, da sie sich vor einigen Jahren zu einem riesigen Fehler hat hinreißen lassen, welcher ihre Karriere als glaubwürdige Autorin den Garaus machte. Das ist an und für sich ja nicht schlimm, allerdings zieht sich das durch die ganze Geschichte und fing zunehmend an nervig zu werden. Da von der Protagonistin seither nur noch ein Häufchen Elend übrig blieb, ohne jegliches Selbstbewusstsein und ohne wirkliche Motivation, fiel es mir schwer sie überhaupt zu mögen. Sie braucht das Geld für diese Auftragsarbeit und hofft auf einen Neuanfang. Unbeholfen tappst sie dann durch ihre Ermittlungsarbeit um Coram House und lässt kein Fettnäpfchen aus. Ihr merkt schon, ich beiße mich an diesem Charakter fest. Und da liegt auch der Hund begraben. Das hätte so eine schöne, spannende Geschichte sein können. Auch wenn sie langsam erzählt wird und jedes Geheimnis Stück für Stück gelüftet wird, zündete dieses Buch einfach bei mir nicht. Positiv möchte ich die wirklich bildhaften Beschreibungen der Gegenden und die bedrückende kalte Atmosphäre erwähnen. Ich konnte wirklich, aufgrund dieser Beschreibungen, lebhafte Bilder in meinem Kopf erzeugen. Fazit: Durch das Kinderheimthema reagierte ich auf einzelne Szenen sensibel. Und das ist auch so gewollt, allerdings wurde bei der Protagonistin zu tief in die Tragikschublade gegriffen. Die jedes Mal wieder geöffnet wurde, um die Geschichte komplett auszubremsen. Das mag manchen gefallen, aber bei einer Story, die sowieso schon gemütlich erzählt wird, war das für mich hauptsächlich absolute Langeweile. 3/6 Sternen 🌟 🌟 🌟 Kann man lesen ( oder hören ). #diebuchfluesterin #bookstagramdeutschland
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"Coram House" ist der Debüt-Thriller der Autorin Bailey Seybolt und ich für mein Teil muss sagem, dass er gelungen ist😊 Aber erstmal zur Story: Alex Kelley ist Schriftstellerin und soll ein Buch schreiben, über die Geschichte von Coram House. Bald taucht aber die erste Leiche auf. Ich finde die Schreibweise der Autorin sehr flüssig. Zwischen den Kapiteln, taucht man immer wieder in Berichten ein, was welcher Patient damals so erlebt hat. Die Kapitel an sich haben eine angenehme länge und lesen sich super weg😊 Die Spannung ist auch da, allerdings finde ich, dass es zwischendurch manchmal etwas abflaut und seine längen hat. Was etwas schade ist. Die Protagonisten an sich finde ich aber sehr gut dargestellt. Vorallem die winterliche Natur hat es mir angetan🤭 Man kann sich alles wirklich gut vorstellen😁 Ein gelungener erster Thriller der Autorin. Kein blutiger, aber spannender Thriller, mit leichten längen zwischendurch. Ich würde ihm trotzdem eine klare Leseempfehlung geben😁

Also einen Thriller würde ich das nicht nennen. Mir war es insgesamt zu langweilig. Es gab viele gute Ansätze aus denen man was machen hätte können, aber das hat die Autorin leider nicht getan. Auch der Täter kam irgendwie an den Haaren herbei gezogen. Ihn hätte ich am wenigsten vermutet, es hat auch gar nichts auf ihn hingedeutet. Es ergibt auch keinen Sinn für mich. Sehr schade, hinter dem Klappentext hätte ich mir mehr erhofft.
Vielen Dank an @saga_storify_de und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Hörbuchs Inhalt Vermont, 1968: An einem glühend heißen Sommertag verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus Coram House, einem Waisenhaus am Lake Champlain. Auch fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden immer noch ungeklärt. Für Alex Kelley, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, scheint der Auftrag, über das Waisenhaus zu schreiben, die perfekte Gelegenheit, sich aus ihrer beruflichen Krise zu befreien. Im winterlichen Vermont taucht sie tief ein in die Transkripte und Originaldokumente aus dieser Zeit. Schnell wird ihr klar, dass sie einen brisanten Fall vor sich hat: Was ist wirklich mit dem kleinen Tommy geschehen? Bereits wenig später taucht eine weitere Leiche auf und Alex beginnt zu begreifen, dass sie das nächste Opfer sein könnte … Meinung Gerade den Anfang des Buches fand ich sehr interessant, als direkt aus der Sicht der Kinder erzählt wird. Für mich mich hätte das so weitergehen können. Natürlich war das aufrollen des Falls nicht weniger spannend obwohl ich mir Rückblicke aus erhofft habe. Ich wurde richtig gut unterhalten, das buch war spannend von der ersten bis zur letzten seite. Die vertonung fand ich sehr gelungen. Die Charaktere gut gezeichnet, das buch fesselnd und unvorhersehbar. Große Lese/Hör Empfehlung
Vermont, 1968 Der kleine Tommy verschwindet spurlos aus dem Waisenhaus Coram House. Fünfzig Jahre später versucht die True-Crime Autorin Alex Kelley, den alten Fall neu aufzurollen und stößt auf ein Netz aus Lügen, Schuld und Schweigen. Bailey Seybolt schafft es wunderbar, dokumentarische Elemente mit psychologischer Spannung zu verweben. Der Wechsel zwischen alten Zeugenaussagen und Alex’ Recherchen in der Gegenwart wirkt realistisch und intensiv. Die winterliche Kulisse in Vermont ist dabei ein richtig gutes Setting. Thematisch wird’s ernst! Die Zustände in katholischen Waisenhäusern, geprägt von Missbrauch, Angst und Schweigen. Seybolt greift diese Themen sensibel, aber eindringlich auf. Nichts für zarte Nerven, aber absolut lesenswert! Inhaltlich greift das Buch ein dunkles Kapitel der Geschichte auf. Ein paar kleine Schwächen gab’s trotzdem. Alex’ Selbstzweifel und manche Wiederholungen bremsen das Tempo, und einige Wendungen konnte man recht früh erahnen. Trotzdem hat mich die Geschichte durch ihre Atmosphäre total gepackt! 🎧 Ich hab das Hörbuch gehört mit Heidi Jürgens und Wolfgang Berger, wirklich toll gelesen und perfekt zur düsteren Stimmung passend. Ein atmosphärisch dichter, leiser Thriller und einer Protagonistin, die trotz aller Brüche weitermacht. Wer düstere Geheimnisse, True-Crime/ Cold Case Elemente sollte hier unbedingt reinschauen!
Ein Debüt-Thriller mit Potential, welches an vielen Stellen aber leider nicht genutzt wurde!
"Vielleicht ist das Gute wie ein Vorratstank - wenn genug Schlimmes passiert, ist er eines Tages leer. Oder vielleicht ist das Böse auch ein Samenkorn, das in uns allen schlummert und nur die richtigen Bedingungen braucht, um zu gedeihen. Ich frage mich, ob man den Augenblick spürt, in dem es zu wachsen beginnt." (S. 248) Bei dieser Geschichte handelt es sich um ein Buch, welches ich im Rahmen meines Buchclubs las. Nicht nur aufgrund des Covers, sondern auch der Klappentext versprach einiges: in den 60er Jahren verschwindet ein Junge im Waisenhaus Coram House in Vermont spurlos. Die Autorin Alex Kelley, die etwa 50 Jahre später den Auftrag erhält, über das Waisenhaus ein Buch zu veröffentlichen, lässt dieser Fall nicht los und so beginnt sie, immer tiefer in die mysteriöse Geschichte des Hauses einzutauchen und stellt fest, dass es offensichtlich noch weitere brisante Fälle gab. Es stellt sich die Frage: was ist dort damals passiert? Ich finde, das alles klingt wirklich gut und vielversprechend. Auch der Einstieg in das Buch macht Lust auf mehr. So werden wir direkt zu Anfang in die 60er Jahre geschickt und erleben einen Sommertag im Waisenhaus. Die anschließenden Gerichtsprotokolle zum Fall waren geschickt angeschlossen. Das Problem ist nur, dass es im Grunde dabei blieb 😅 Denn auf diesen vielversprechenden Anfang folgte im Grunde fast durchgehend nur noch die Verfolgung des Falles im True Crime-Stil aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Alex. Und diese war leider etwas anstrengend. Mit einem ungesunden Hyperfokus auf den Fall und einem noch ungesünderen Alkoholkonsum verfolgen wir ihre täglichen Recherchen. Leider plätschern diese meist vor sich hin und der Spannungsbogen ist zumeist spärlich vorhanden. Das fand ich echt schade, denn der Schreibstil hat mir gut gefallen, vor allem weil es ein Debüt ist. Auch die Geschichte an sich machte Lust, tiefer in die mysteriöse, düstere Historie des Waisenhauses einzutauchen. Hier war Potential vorhanden. Leider wurde es größtenteils nicht genutzt und auch das Ende war eher enttäuschend. Schade aber dennoch haben mich ein paar Punkte überzeugt

Manchmal liest man einen Thriller und merkt: Der will dich nicht anschreien. Der will dich langsam einkreisen. Und genau das macht Coram House. Wir begleiten Alex, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, deren Karriere nach einem Fehltritt wackelt. Ein alter, mächtiger Mann engagiert sie für ein Buch über ein Waisenhaus in Vermont – ein Ort mit dunkler Vergangenheit und einem ungeklärten Verschwinden aus dem Jahr 1968. Winterliches Setting. Schnee. Alte Akten. Zeugenaussagen. Und dieses Gefühl, dass Geschichte nie wirklich tot ist. ❄️ Was ich hier besonders mochte: Die Struktur. Wir haben Gegenwart. Wir haben alte Verhörprotokolle. Wir haben Erinnerungen. Und das greift ineinander wie Zahnräder. Es ist kein Thriller, der auf billige Schockmomente setzt. Es ist einer, der dich Stück für Stück tiefer zieht. Alex als Protagonistin? Mochte ich sehr. Strukturiert. Intelligent. Ehrgeizig. Ja, sie hat ihre Dämonen. Ja, sie trinkt manchmal zu viel. Aber sie verliert sich nicht komplett darin – und das war mir wichtig. Sie bleibt handlungsfähig. Sie bleibt neugierig. Und man merkt: Sie WILL die Wahrheit. Nicht für Ruhm. Sondern für Gerechtigkeit. Das Thema ist schwer. Missbrauch, Machtmissbrauch, institutionelles Wegsehen. Und trotzdem wird es nicht sensationsheischend erzählt. Es bleibt respektvoll, aber eindringlich. Und das Beste: Man kann miträtseln. Ich liebe Thriller, bei denen ich Theorien baue. Hier hatte ich welche. Manche haben sich zerschlagen. Manche lagen näher dran. Aber ich hatte Spaß dabei. War ich panisch? Nein. War ich komplett geflasht? Auch nicht. Aber ich war durchgehend interessiert. Und das ist manchmal mehr wert als Dauer-Adrenalin. Warum keine 5 Sterne? Irgendwas hat gefehlt. Vielleicht ein Hauch mehr Gänsehaut. Vielleicht eine emotionale Spitze, die mich komplett aushebelt. Vielleicht nur dieses eine Element, das aus „sehr gut“ ein „unvergesslich“ macht. Aber ganz ehrlich? Das hier ist ein runder, atmosphärischer, gut konstruierter Thriller, der sich ernst nimmt – ohne prätentiös zu sein. Und ich hatte richtig Spaß damit.
📚 Rezension 📚 - Bailey Seybolt - Coram House Alex Kelley ist Schriftstellerin und soll ein Buch über die Geschichte von Coram House schreiben. Vor 50 Jahren ist in dem Waisenhaus ein Junge - Tommy verschwunden und bis heute ist der Fall nicht aufgeklärt Doch schon bei der Anreise nach Vermont merkt Alex schnell, dass nichts ist wie es scheint. Je tiefer sie in die Geschichte von Coram House eintaucht, desto verstrickter werden die Zusammenhänge. Und schon bald taucht eine Leiche auf… Ich habe mir den Debüt- Thriller von der Autorin auf Empfehlung von einigen Begeisterten unter euch gekauft. Und ich wurde nicht enttäuscht. Zu Beginn lernen wir die Schriftstellerin Alex kennen, die nach dem Tod ihres Mannes in New York auf sich allein gestellt ist und mit ihrer Schreibflaute nicht mehr weiterkommt. Da kommt ihr das Angebot, für 6 Monate nach Vermont für als Ghostwriterin zu ziehen, ihr sehr gelegen Alex selbst gefällt mir von ihrer Art her direkt. Sie ist zwar noch immer in tiefer Trauer und hat die Vergangenheit noch nicht überwunden, sieht in dem Aufenthalt in Vermont aber die Möglichkeit, nach vorn zu schauen. Das hat mir schon ziemlich gut gefallen. Mit der Zeit merkt man schnell, dass sie sehr zielstrebig in engagiert ist, sich von nichts unterkriegen lässt. Auch, wenn das vielen vor Ort nicht gefällt Die Geheimnisse und Erzählungen, die in Coram House damals passiert sein sollen, gehen über Missbrauch und Misshandlungen an Kindern weit hinaus. Die einzelnen Passagen der Anhörungen der Waisenkinder zu lesen, hat mich tief betroffen - so schlimm. Das Verschwinden von Tommy hat mir beim Lesen keine Ruhe gelassen. Alex gräbt immer tiefer in der Vergangenheit und muss feststellen, dass mehr Menschen damals involviert waren, als sie zugeben wollen Die Schreibweise ist sehr flüssig, die Kapitel sind in einer angenehmen Länge verfasst. Das hat mir beim Lesen gut gefallen. Auch die detaillierten Erklärungen und abwechselnden Kapitel fand ich super. Nicht nur aus Alex ihrer Sicht ist der Thriller verfasst, man bekommt auch einen tollen Einblick in die Befragungen vor Gericht. Eine gute Variante, um mir als Leserin einen Gesamteindruck zu geben. Insgesamt ist der Thriller gut gelungen. Die Handlungen sind nachvollziehbar und transparent erzählt, die Anspannung von der ersten bis zur letzten Seite gegeben. ✍️Fazit: Ein rundum gutes Buch, was vom Thema her einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Ein Thriller-Debüt mit großem Potential
**** Mein Eindruck **** Ein starkes Debüt mit einer wirklich durchdachten Idee, die sich schlüssig entwickelt und über weite Strecken eine konstante Spannung aufrechterhält. Die zentrale Kinderthematik schafft dabei automatisch eine emotionale Nähe und sorgt dafür, dass man als Lesende schnell involviert ist. Die Auflösung entfaltet sich Stück für Stück, sodass wir die Gedankengänge der Protagonistin nachvollziehen und den Fall gewissermaßen gemeinsam mit ihr entwickeln können. Immer wieder werden wir abgeholt, neu ausgerichtet und weitergeführt. Die Atmosphäre ist stellenweise angenehm düster, besonders zu Beginn, wenn die Protagonistin in ihre Recherche einsteigt, um die Geschichte überhaupt schreiben zu können. Diese ersten Szenen waren für mich besonders fesselnd. Insgesamt empfand ich das Erzähltempo jedoch als etwas zu gemächlich. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles endet, während mir der Weg dorthin stellenweise weniger wichtig erschien, auch wenn er handwerklich sauber und nachvollziehbar ausgearbeitet war. Die Sprache ist direkt, teils leicht derb und in den entsprechenden Momenten sehr authentisch. Besonders gelungen fand ich den Kniff, dass die Autorinfigur durch ihre Recherche selbst Teil des Geschehens wird. Sie bleibt nicht nur beobachtende Erzählerin, sondern entwickelt sich zur aktiven Entscheidungsträgerin innerhalb des Falls. Das verleiht der Geschichte eine zusätzliche Dynamik und Tiefe. Die Auflösung besitzt einen eigenen Sog und hat mich letztlich überzeugt. Entsprechend gespannt bin ich auf weitere Werke von Seybolt. **** Empfehlung? **** Ein atmosphärisch dichter, klug konstruierter Debütroman, der vor allem durch seine emotionale Thematik und die besondere Perspektive punktet. Wer ruhigere, investigative Spannung mit persönlicher Verstrickung schätzt, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren.
Ich bin etwas zwiegespalten. Die Atmosphäre ist so dicht und plastisch geschrieben. Die Geschehnisse des Waisenhauses sind durch die alten Ermittlungsakten und Gesprächsaufzeichnungen gut nachvollziehbar dargestellt. Dies hat mich in seinen Bann gezogen. Ich konnte im Laufe der Geschichte die Selbstzweifel der Protagonistin verstehen, es hat mich aber nicht berührt. Der Täter der Vergangenheit hat mich nicht überrascht. Der Täter der Gegenwart dann doch ein bisschen.
Meinung: Das Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Die Geschichte startet spannend und man ist schnell mitten drin. Ein verlassenes Waisenhaus, ein grausames Geheimnis. Vermont, 1968: An einem heißen Sommertag verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus dem Coram House, einem Waisenhaus am Lake Champlain. Auch fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden noch immer ungeklärt. Für Alex Kelley, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, ist der Auftrag über das Waisenhaus zu schreiben die perfekte Chance, ihre Krise zu überwinden. Stück für Stück kommt sie der Wahrheit näher. Die Atmosphäre war durchweg düster und beklemmend, das Setting geheimnisvoll. Die Spannung war meist da, auch wenn sie zwischendurch etwas abfiel, gestört hat das aber nicht. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und bildhaft, sodass man gut lesen kann. Mit den Charakteren bin ich allerdings nicht richtig warm geworden, sie blieben für mich eher blass und distanziert. Gut gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Auch die eingebauten Interviews haben der Geschichte das gewisse Etwas gegeben. Das Ende war in Ordnung, hat mich aber nicht komplett überzeugt

Das Buch hat mich leider enttäuscht. Ich griff zu diesem Buch, weil mir das Cover und der Klappentext direkt zugesagt haben. Der Anfang war auch recht spannend und interessant. Der mittlere Teil zog sich sooo in die Länge, erst zum Ende hin wurde wieder Spannung aufgebaut. Für mich hatte es kaum etwas von einem Thriller, es war eher ein ruhiger Krimi. Einige Handlungen waren hervorsehbar, einige kamen unerwartet. Ich weiß nicht ob ich das Buch empfehlen würde, wahrscheinlich eher nicht. Schade, ich hatte mehr erhofft 💔
Blieb hinter meinen Erwartungen
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Ich habe eine Geschichte mit Geheimnissen und etwas Grusel erwartet. Auch hatte ich mir vorgestellt, dass man etwas mehr über das Waisenhaus erfährt. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Das Buch plätscherte vor sich hin. Man erfährt von dem verschwundenen Jungen und Alex versucht mehr darüber zu erfahren. Das ist jedoch so zäh geschrieben. Dazu kommt meiner Meinung nach noch, dass die Hauptprotagonistin wahrlich kein Sympatieträger ist. Durch die zähe Erzählweise bin ich auch nur seehr langsam durch das Buch gekommen. Ich dachte immer, jetzt hast du aber viel geschafft und dann waren es nur 20 Seiten. Kennst ihr das auch?😅 Das Ende kam für mich nicht überraschend. Ich hatte ziemlich früh schon einen Verdacht. Die Grundidee und auch die Beschreibung der Schauplätze war gut und passte zum momentanen Wetter. Fans von ruhigen Thrillern werden das Buch vielleicht mögen, mir ist tatsächlich zu wenig passiert.
Dort wo Liebe herrschen sollte, war nur Folter…
In diesem Buch geht es um das Waisenhaus Coram House, welches in Verruf gerät aufgrund von Anschuldigungen bezüglich Misshandlungen und Folter. Die Journalistin Alex Kelley soll darüber schreiben.. Das Buch hat mir gut gefallen und die Atmosphäre umso besser.. altes Waisenhaus mit übler Geschichte und eine sehr neugierige Journalistin. Leider hatte es einige Längen, die man hätte locker wegstreichen können. Auch das Ende fand ich etwas abrupt - auch wenn es ein totaler Plotttwist war!!
An einem heißen Sommertag im Jahr 1968 verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus dem Coram House - einem Waisenhaus am Ufer des Lake Champlain in Vermont. Einige sagen, eine Nonne habe ihn ertränkt, andere behaupten, er sei weggelaufen, oder vielleicht hat er nie existiert, und selbst fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden immer noch ungeklärt. Die True-Crime-Autorin Alex Kelley braucht nach einer beruflichen Krise einen Neuanfang. Als sie gebeten wird, ein Buch über das Waisenhaus und die dort begangenen Misshandlungen zu schreiben, packt sie ihre Sachen und zieht ins winterliche Burlington. Und während sie versucht, die widersprüchlichen Geschichten rund um Tommys Verschwinden zu entwirren, nimmt ihre Untersuchung eine gefährliche Wendung. Doch Russell Parker, der örtliche Polizeibeamte, glaubt, dass sie nur verzweifelt nach einer Geschichte sucht, die ihre Karriere retten könnte, bis Alex droht, selbst das nächste Opfer zu werden. ➸ Inspiriert von einer wahren Begebenheit, ist "Coram House" ein schnell zu lesendes Buch, das mich als Leser zum Nachdenken, Hinterfragen und stellenweise auch zum mitfiebern anregt hat. Es ist ein atmosphärischer Slow-Burn-Thriller/Krimi, der wirklich sehr langsam startet, durch die Kulisse des Coram House aber auch eine unheimliche und beunruhigende Stimmung schafft, sodass man doch irgendwie an den Seiten klebt. Ich konnte beinahe spüren, wie die Geister der Vergangenheit selbst in der Gegenwart noch nachhallten, während die Protagonisten Alex, mal mehr, mal weniger sympathisch nach der geschickt verborgenen Wahrheit sucht. Zwischen den Kapiteln befinden sich auch immer wieder Mixed-Media-Elemente in Form von Gerichtsdokumenten und Verhören, die die Handlung ganz gut auflockern und relevante Informationen aus der Vergangenheit hinzufügen und auch wenn mich keiner der Charaktere sonderlich bewegt hat, hat es mir dennoch gefallen, wie Autorin Bailey Seybolt das Rätsel um den vermissten Tommy am Ende zusammengesetzt hat. Wenn ihr also auf der Suche nach einer gut erzählten und leicht zu verfolgenden Krimihandlung seid, ist "Coram House" vielleicht genau das Richtige für euch. Atmosphärisch, intensiv und für ein Debüt durchaus empfehlenswert.
Im verschneiten Vermont stürzt sich die True Crime Autorin Alex Kelley in einen neuen Fall. 1968 geschahen im damaligen Waisenhaus Coram House schlimme Dinge: Kinder wurden misshandelt, verschwanden oder kamen zu Tode. Der kleine Tommy ist bis heute spurlos verschwunden. Alex erhält den Auftrag, ein Buch über die Geschehnisse zu schreiben und geht sämtliche Dokumente und Schriftstücke aus den alten Zeiten durch. An dem Cover kam ich nicht vorbei!! Es trifft absolut meinen Geschmack und deshalb wollte ich den Inhalt unbedingt erfahren. Ich mochte den Beginn sehr, denn hier werden Zeugenaussagen der Bewohner aus Coram House in die Geschichte mit eingepflegt. Aus Sicht der Kinder und Aufsichtspersonen wie Nonnen oder Priester. Dabei kamen erschreckende Dinge ans Licht. Alex recherchiert hingegen in der Gegenwart am Ort des Geschehens. Mir hat die Atmosphäre total gefallen, das winterliche Setting hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Ein zugefrorener See, Massen an Schnee und Eis und dazu ein eisiger Wind. Ich konnte mir das alles sehr gut vorstellen. Mit der Zeit hatte ich jedoch das Gefühl, dass sich die Ermittlungen so ein bisschen verstreuen und sehr viel anderes passiert,der Fokus verloren geht. Zudem hat mich die Fülle an Charakteren verwirrt, ich habe ein wenig den Überblick verloren. Mit manchen Personen habe ich mehr und mit anderen weniger sympathisiert. Außerdem hatte ich die Hoffnung,dass es mehr aus der damaligen Zeit zu erfahren gibt. Mit der Auflösung habe ich nicht gerechnet und wurde ganz schön überrascht. Dabei hatte ich sehr viele Vermutungen und verdächtige Personen 😅 Mir hat die Geschichte gefallen, jedoch wird sie vermutlich nicht lange im Gedächtnis bleiben. Für mich hat das Setting einen großen Teil der Story ausgemacht, weswegen ich das Buch auch unbedingt zuende lesen wollte :-) 3,5 | 5 Sternen

Anders als erwartet aber trotzdem gut...
Es fing vielversprechend in der Vergangenheit an und zog sich dann in die Gegenwart. Die Hauptprotagonistin Alex, Schriftstellerin, wird beauftragt zu der Geschichte von coram house zu recherchieren. Immer wieder Auszüge aus der Vergangenheit treten im.Buch auf. Somit war die Geschichte doch ganz gut. Der Schreibstil ist flüssig und bilderhaft geschrieben was mir sehr gut gefallen hat. Es zog mich auch immer wieder dazu weiter zu lesen. Ich kann es Guten Gewissens empfehlen!
Ein düsteres Waisenhaus, ein Jahrzehnte zurückliegendes Verschwinden und eine True-Crime-Autorin, die tiefer gräbt, als ihr vielleicht guttut, das klang für mich nach dem perfekten Thriller für dunkle Abende. Und der Einstieg hat mich auch direkt abgeholt. Die Atmosphäre ist richtig gut gelungen: beklemmend, verschneit, mit diesem leicht unheimlichen Waisenhaus-Vibe, der mich sofort an alte Spukhausgeschichten erinnert hat. Die Geschichte rund um die Autorin Alex, die sich nach einer beruflichen Krise mit dem alten Fall des verschwundenen Tommy beschäftigt, klang vielversprechend. Und ja – anfangs war es das auch. Ich mochte, wie sich alles langsam aufbaut und wie man durch die alten Dokumente und Transkripte Stück für Stück tiefer in die Vergangenheit eintaucht. Aber leider konnte mich der Mittelteil nicht komplett überzeugen. Irgendwann hat die Spannung für mich nachgelassen, und ich kann gar nicht mal konkret sagen, woran es genau lag und vielleicht war es einfach das Tempo oder das Fehlen von echten Überraschungsmomenten. Es war nicht schlecht, aber eben auch nicht so fesselnd, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Auflösung am Ende war dann allerdings wieder überraschend und schlüssig, was ich definitiv positiv hervorheben möchte. Trotzdem bleibt für mich das Gefühl zurück, dass hier mehr drin gewesen wäre. Insgesamt ein solider, atmosphärischer Thriller mit starkem Start und einem runden Ende, aber in der Mitte für mich etwas zu langatmig. Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt.

Hat mir gefallen, aber die Erwartung war eine andere.
Ich denke über die Einordnung des Buches in das Genre „Thriller“ kann man streiten. Ich würde es eher als einen atmosphärischen Roman mit Ermittlungsarbeit bezeichnen, der auch sehr viele ruhige Momente hat. Wenn man sich darauf einstellt, kann einem das Buch gut gefallen. Ich hätte mir mehr Tiefe beim ergründen der Geheimnisse von Coram House gewünscht, vielleicht ein paar Rückblicke wie der am Anfang. Aus der Vergangenheit hätte man meines Empfindens nach viel mehr rausholen können. Das Ende hat mich nicht wahnsinnig überrascht, war aber gut umgesetzt. Ich fand den Erzählstil der Autorin trotz der Kritik sehr angenehm und die Charaktere haben mich stark genug interessiert, um am Ball bleiben zu wollen :)
Spannend, düster und voller unerwarteter Wendungen
Die Handlung lebt von ihren unerwarteten Wendungen. Kaum glaubt man, eine Figur verstanden zu haben, zeigt sie eine neue, dunklere oder überraschend verletzliche Seite. Ereignisse überschlagen sich: Allianzen zerbrechen, vermeintliche Wahrheiten entpuppen sich als Lügen, und aus kleinen Andeutungen werden dramatische Enthüllungen. Besonders beeindruckend ist, wie konsequent das Buch mit den Erwartungen spielt. Nichts ist sicher, nicht einmal das, was man gerade erst als Fakt akzeptiert hat.
Dieses Buch ist mir beim Stöbern bei Dussmann aufgefallen. Der Umschlagtext las sich spannend, also durfte es mit. Später wurde es zu unserem Monatsbuch im Buchclub. 📚 Alex soll als Ghostwriterin ein Buch über ein ehemaliges Waisenhaus schreiben. Vor 50 Jahren verschwand dort ein Junge. Nun hat sich Alex an den Ort des Geschehens begeben und sichtet alte Berichte und Transkripte alter Zeugenbefragungen. Dabei stolpert sie über Widersprüche und eine Leiche ... 💀 Ich mochte die Mischung der Zeitstränge. Die Geschehnisse und Aussagen von damals, Alex' Recherche und das jetzige Verhalten ehemaliger Waisenkinder. Auch thematisch war einiges geboten: verschobene Machtverhältnisse, Missbrauch von Schutzbefohlenen, Mobbing. Die Grundidee fand ich durchaus spannend. Allerdings gab es zwischendurch Längen, die nicht nötig gewesen wären und mich eher vom Buch entfernt haben. Dennoch gab es sehr atmosphärische Momente und auch das Ende fand ich gut. Fazit: Ich hatte mir etwas mehr versprochen und mir tatsächlich eher einen Pageturner gewünscht. Dieser Thriller ist dagegen eher unspektakulär, aber dennoch gut strukturiert und geschrieben. Für mich okay, aber auch nicht mehr.
Coram House von Bailey Seybolt ist ein fesselnder Thriller, der True-Crime-Elemente geschickt mit einer düsteren, atmosphärischen Geschichte verbindet. Darum geht es: Die Autorin Alex Kelley, die sich in einer Schreibblockade befindet, recherchiert den ungelösten Fall des 1968 verschwundenen Jungen Tommy aus dem Coram House Waisenhaus. Seybolt baut geschickt eine beklemmende Atmosphäre auf, indem sie die dunkle Vergangenheit des Hauses mit Alex' eigener Recherche verknüpft. Die Stärke des Buches liegt in der schnörkellosen, direkten Erzählweise und der stetig ansteigenden Spannung. Obwohl die Charaktertiefe der Protagonistin etwas zu kurz kommt, zieht der Plot den Leser schnell in seinen Bann. Wer psychologische Thriller mag, die auf wahren Begebenheiten beruhen und mit einem Twist enden, wird hier auf seine Kosten kommen. Fazit: Ein solider Thriller für schlaflose Nächte.
Was ein Thriller. Was für ein Plottwist 🫣☝🏻
Nach dem Misserfolg ihres letzten True-Crime-Buches, mit dem sie einen unschuldigen Mann fälschlicherweise ins Gefängnis gebracht hatte, sieht die Autorin Alex in Corem House ihre große Chance. Ein Anwalt bittet sie, seine Lebensgeschichte aufzuschreiben, die düstere Kindheit in einem scheinbar verfluchten kirchlichen Waisenhaus. Doch schon bald stößt Alex auf Ungereimtheiten und merkt, dass hinter der Fassade mehr steckt: Lügen, Falschaussagen und schließlich sogar mehrere Leichen. Mir fiel es zu Beginn nicht ganz leicht, in die Geschichte hineinzufinden, aber sobald man einmal drin ist, gibt es kein Zurück. Der Roman ist voller Wendungen, überraschender Plottwists und hält die Spannung bis zum Ende aufrecht. Besonders gefallen hat mir, wie die Autorin es schafft, das Mysteriöse und Unheimliche des Waisenhauses mit den persönlichen Geschichten der Beteiligten zu verweben. Alles in allem ein packender Thriller, der mit einem starken Spannungsbogen, unerwarteten Enthüllungen und atmosphärischer Dichte überzeugt. Wer Geschichten liebt, die zwischen Wahrheit und Lüge, Schuld und Unschuld pendeln, wird hier voll auf seine Kosten kommen.

Enttäuschend langatmig
"Coram House" von Bailey Seybolt habe ich als Hörbuch gehört, gesprochen von Wolfgang Berger und Heidi Jürgens. Es ist das Debüt der Autorin. Cover und Klappentext haben mich gereizt, zu diesem Thriller zu greifen. Im Jahr 1968 verschwindet in einem Waisenhaus in Vermont, dem Coram House, der neun Jahre alte Tommy. Er wird nie wieder gefunden und so bleibt der Fall Jahrzehnte ungeklärt. Die True-Crime-Reporterin Alex Kelley erhält den Auftrag, über das Waisenhaus ein Buch zu schreiben und sieht darin auch eine Chance, ihren angeschlagenen Ruf wieder herzustellen. Sie forscht anhand von alten Dokumenten und Zeitzeugenberichten nach und ist fest entschlossen herauszufinden, was mit Tommy damals geschehen ist. Und dann wird eine Leiche gefunden. Ist Alex auch in Gefahr, weil sie ermittelt? Der Thriller beginnt sehr spannend, wir erfahren aus der Sicht der damals im Waisenhaus lebenden Kinder viel über die dortigen Zustände und die Ängste der Kinder, die dort gelebt haben. Wegsperren und harte andere Strafen, besonders durch Schwester Cecil, waren an der Tagesordnung. Wir erleben die Ermittlungsarbeiten von Alex, dazwischen eingestreut immer weitere Aufzeichnungen über Gerichtsverhandlungen. Gut gefallen haben mir die beiden Sprecher des Hörbuchs, der Wechsel zwischen ihnen hat dem Thriller gut getan. Dagegen ist mir Alex im Verlauf des Hörbuchs immer mehr auf die Nerven gegangen. Sie macht sich permanent Vorwürfe und hat ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Ermittlungen, trotzdem ermittelt sie weiter.. Die Polizei kümmert sich nicht um ihre Ermittlungsergebnisse, warnt sie vor weiteren Ermittlungen. Lediglich einer der Polizisten nimmt sie ernst. Die Landschaftsbeschreibungen haben mir ebenfalls gefallen, auch das Mitfühlen des eisigen Wetters, Ich habe mich trotzdem echt schwer getan, bis zum Ende durchzuhalten, mein Hörfluss wurde für meinen Geschmack zu oft durch die Selbstvorwürfe der Protagonistin unterbrochen. Einmal ist mir ein lautes "Nicht schon wieder" entwischt, was zu Irritationen in der Familie geführt hat .Ich hatte einige Personen in Verdacht, lag aber falsch. Das für mich doch sehr überraschende Ende des Thrillers hat mich wenigstens teilweise wieder mit dem Thriller ausgesöhnt. Ich hatte erwartet, dass wir mehr erfahren aus Sicht der Kinder. Das Thema Waisenhaus wird zwar durch die Anfangsberichte der Kinder aufgegriffen, aber im weiteren Verlauf nicht weiter vertieft und dafür immer wieder wiederholt. Ich kann dem Thriller selbst leider nicht mehr als 3 wohlwollende Sterne geben, ohne die Sprecher wären es wohl weniger geworden. Ich kann den Thriller aus den oben genannten Gründen leider nur eingeschränkt weiter empfehlen.
Wow, dieses Buch hat mich echt alles fühlen lassen. Vorallem, bin ich auch einige Male falsch abgebogen und dachte ich weiß jetzt wer es war, aber nö, ich wusste es nicht. Klare Empfehlung für alle, die gerne mit rätseln und mitfühlen. Inhaltsangabe (Quelle :Amazon) Ein verlassenes Waisenhaus, ein grausames Geheimnis Vermont, 1968: An einem glühend heißen Sommertag verschwindet der neunjährige Tommy spurlos aus Coram House, einem Waisenhaus am Lake Champlain. Auch fünfzig Jahre später ist sein Verschwinden immer noch ungeklärt. Für Alex Kelley, eine angeschlagene True-Crime-Autorin, scheint der Auftrag, über das Waisenhaus zu schreiben, die perfekte Gelegenheit, sich aus ihrer beruflichen Krise zu befreien. Im winterlichen Vermont taucht sie tief ein in die Transkripte und Originaldokumente aus dieser Zeit. Schnell wird ihr klar, dass sie einen brisanten Fall vor sich hat: Was ist wirklich mit dem kleinen Tommy geschehen? Bereits wenig später taucht eine weitere Leiche auf und Alex beginnt zu begreifen, dass sie das nächste Opfer sein könnte ...
Sehr gute Story, allerdings zieht es sich sehr in die Länge.
Der Plottwist war im Endeffekt, meiner Meinung nach, wirklich super unerwartet, jedoch hat sich das Buch sehr in die Länge gezogen. Zwischendurch ist immer mal wieder etwas passiert, aber nichts „Großes“, wie ich finde. Sehr gut fand ich allerdings, dass man das Gefühl hatte, den Fall zusammen mit Alex zu lösen und die Puzzleteile zusammen zu setzen. Da es trotzdem ein sehr lesenswertes Buch war und die Kritik aus meinen eigenen Präferenzen entspringt, gibt es 4/5 Sternen.





































