Mein Bild sagt mehr als deine Worte
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Description
Book Information
Author Description
David Levithan wurde NICHT in Frankreich oder Milwaukee geboren, hat weder in Harvard noch in Oxford studiert, und er lebt auch nicht in Manhattan, sondern auf der anderen Seite des Hudson River, in New Jersey. Gemeinsam mit Rachel Cohn hat er u.a. »Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht«. Neben seiner Schreibtätigkeit arbeitet er bei Scholastic und verlegt Autoren wie Suzanne Collins, Maggie Stiefvater, Garth Nix, u.v.m.
Posts
Außergewöhnlich und unkonventionell. David Levithan hat sich bei "Mein Bild sagt mehr als deine Worte" gemeinsam mit Jonathan Farmer an ein ungewöhnliches und experimentelles Projekt herangewagt, das mich von Anfang an fasziniert hat. Die Idee, Bild und Sprache miteinander zu verbinden und eine Geschichte mit Photographien zu untermauern hat mir gut gefallen, jedoch klang dieses originelle Konzept für mich deutlich vielversprechender als ich es dann beim Lesen letztendlich empfunden habe. Bereits der Einstieg fiel mir schwer und ehrlich gesagt bin ich bis zum Ende nicht hundertprozentig in dieser Geschichte angekommen. Grundsätzlich mag ich es sehr gerne, ohne Vorkenntnisse in eine Geschichte hineingeworfen zu werden und selbst erst herausfinden zu müssen, was darin genau vor sich geht und was geschehen sein muss, aber die vorliegende Umsetzung war mir einen Ticken zu verwirrend. Stilistisch gesehen ist dieses Buch mit den ganzen eingestreuten Photos und den durchgestrichenen Sätzen wirklich gelungen, aber leider hatte das alles bei mir nur eingeschränkt den gewünschten Effekt. Die Geschichte hat mich insgesamt nicht so sehr abholen und mitreißen können wie ich es mir erhofft hatte. Insbesondere auf emotionaler Ebene hätte ich mir mehr Tiefe und Nahbarkeit gewünscht, um mich vollends in diese Geschichte fallen lassen zu können. Die Geschichte wird aus Evan's Perspektive in der ersten Person Singular erzählt und ich konnte mich dank der Innensicht durchaus in ihn einfühlen, jedoch wäre diesbezüglich auch noch deutlich mehr möglich gewesen. Im Gesamten war mein Verhältnis zu den Charakteren eher distanziert, was ihrer Geschichte nicht gerecht wurde. Sie behandelt so ein sensibles Thema und dafür habe ich beim Lesen viel zu wenig gefühlt. Eigentlich hätte ich hier von meinen Emotionen übermannt werden müssen und dem war leider nicht so. Positiv anmerken möchte ich aber, wie lebensecht und authentisch die Charaktere gestaltet sind - Vor allem Evan. Ich hätte mir hinsichtlich der Charaktere zwar mehr Tiefe, Farbe und Facetten gewünscht, aber natürlich und greifbar sind sie allemal. David Levithan hat interessante und vielversprechende Figuren erschaffen, deren Potenzial hier in meinen Augen jedoch nicht voll ausgeschöpft worden zu sein schien. Sie sind zwischen den Seiten nicht zum Leben erwacht, zumindest nicht genug. Zur Handlung kann und möchte ich gar nicht so viel sagen, um euch nicht zu spoilern, aber die Geschichte ist durchaus spannend gestaltet und lässt Raum für eigene Theorien und Vermutungen. Man kann selbst miträtseln, was ich persönlich immer sehr gerne mag. Die Auflösung habe ich in der Form nicht kommen sehen und war dementsprechend überrascht, insgesamt hatte ich mir allerdings noch etwas mehr vom Ende dieser Geschichte erhofft. Mich lässt der Gedanke nicht los, dass hier einiges an Potenzial verschenkt wurde und ein paar mehr Seiten und Details dieser Geschichte definitiv nicht geschadet hätten. Alles in allem fällt es mir schwer, dieses Buch einzuordnen, denn die Idee hinter der Geschichte ist wirklich toll und ich mochte sehr, wie David Levithan Themen wie Freundschaft, Einsamkeit, Schuld und Verantwortung gefühlvoll und nahbar darin eingebettet hat, jedoch weist dieses Buch auch einige Schwächen auf. Die Umsetzung erschien mir insgesamt unausgereift und hat mich einfach nicht so sehr erreichen können wie ich es mir gewünscht hatte. 3/ 5 Sterne ⭐️
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David Levithan wurde NICHT in Frankreich oder Milwaukee geboren, hat weder in Harvard noch in Oxford studiert, und er lebt auch nicht in Manhattan, sondern auf der anderen Seite des Hudson River, in New Jersey. Gemeinsam mit Rachel Cohn hat er u.a. »Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht«. Neben seiner Schreibtätigkeit arbeitet er bei Scholastic und verlegt Autoren wie Suzanne Collins, Maggie Stiefvater, Garth Nix, u.v.m.
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Außergewöhnlich und unkonventionell. David Levithan hat sich bei "Mein Bild sagt mehr als deine Worte" gemeinsam mit Jonathan Farmer an ein ungewöhnliches und experimentelles Projekt herangewagt, das mich von Anfang an fasziniert hat. Die Idee, Bild und Sprache miteinander zu verbinden und eine Geschichte mit Photographien zu untermauern hat mir gut gefallen, jedoch klang dieses originelle Konzept für mich deutlich vielversprechender als ich es dann beim Lesen letztendlich empfunden habe. Bereits der Einstieg fiel mir schwer und ehrlich gesagt bin ich bis zum Ende nicht hundertprozentig in dieser Geschichte angekommen. Grundsätzlich mag ich es sehr gerne, ohne Vorkenntnisse in eine Geschichte hineingeworfen zu werden und selbst erst herausfinden zu müssen, was darin genau vor sich geht und was geschehen sein muss, aber die vorliegende Umsetzung war mir einen Ticken zu verwirrend. Stilistisch gesehen ist dieses Buch mit den ganzen eingestreuten Photos und den durchgestrichenen Sätzen wirklich gelungen, aber leider hatte das alles bei mir nur eingeschränkt den gewünschten Effekt. Die Geschichte hat mich insgesamt nicht so sehr abholen und mitreißen können wie ich es mir erhofft hatte. Insbesondere auf emotionaler Ebene hätte ich mir mehr Tiefe und Nahbarkeit gewünscht, um mich vollends in diese Geschichte fallen lassen zu können. Die Geschichte wird aus Evan's Perspektive in der ersten Person Singular erzählt und ich konnte mich dank der Innensicht durchaus in ihn einfühlen, jedoch wäre diesbezüglich auch noch deutlich mehr möglich gewesen. Im Gesamten war mein Verhältnis zu den Charakteren eher distanziert, was ihrer Geschichte nicht gerecht wurde. Sie behandelt so ein sensibles Thema und dafür habe ich beim Lesen viel zu wenig gefühlt. Eigentlich hätte ich hier von meinen Emotionen übermannt werden müssen und dem war leider nicht so. Positiv anmerken möchte ich aber, wie lebensecht und authentisch die Charaktere gestaltet sind - Vor allem Evan. Ich hätte mir hinsichtlich der Charaktere zwar mehr Tiefe, Farbe und Facetten gewünscht, aber natürlich und greifbar sind sie allemal. David Levithan hat interessante und vielversprechende Figuren erschaffen, deren Potenzial hier in meinen Augen jedoch nicht voll ausgeschöpft worden zu sein schien. Sie sind zwischen den Seiten nicht zum Leben erwacht, zumindest nicht genug. Zur Handlung kann und möchte ich gar nicht so viel sagen, um euch nicht zu spoilern, aber die Geschichte ist durchaus spannend gestaltet und lässt Raum für eigene Theorien und Vermutungen. Man kann selbst miträtseln, was ich persönlich immer sehr gerne mag. Die Auflösung habe ich in der Form nicht kommen sehen und war dementsprechend überrascht, insgesamt hatte ich mir allerdings noch etwas mehr vom Ende dieser Geschichte erhofft. Mich lässt der Gedanke nicht los, dass hier einiges an Potenzial verschenkt wurde und ein paar mehr Seiten und Details dieser Geschichte definitiv nicht geschadet hätten. Alles in allem fällt es mir schwer, dieses Buch einzuordnen, denn die Idee hinter der Geschichte ist wirklich toll und ich mochte sehr, wie David Levithan Themen wie Freundschaft, Einsamkeit, Schuld und Verantwortung gefühlvoll und nahbar darin eingebettet hat, jedoch weist dieses Buch auch einige Schwächen auf. Die Umsetzung erschien mir insgesamt unausgereift und hat mich einfach nicht so sehr erreichen können wie ich es mir gewünscht hatte. 3/ 5 Sterne ⭐️




