Mein bester letzter Sommer
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Description
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
Book Information
Author Description
Anne Freytag hat International Management studiert und als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Für ihre ersten beiden Jugendbücher wurde sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, für ihren dritten Roman »Nicht weg und nicht da« für den Buxtehuder Bullen 2018. Außerdem erhielt sie dafür den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Zuletzt bei Heyne fliegt erschienen: »Das Gegenteil von Hasen«. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein Sommer, der für immer bleibt! Der Roman erzählt einfühlsam von Wut, Liebe und Verlust oft tränenrührig, manchmal kitschig, aber immer wunderschön.
Tessa, 17 Jahre alt, steht im Konflikt mit ihrer Mutter und Schwester und hat immer auf den perfekten Moment, Jungen und Kuss gewartet. Doch dann erfährt sie, dass sie bald sterben muss. Verzweifelt trifft sie auf Oskar, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat. Gemeinsam planen sie einen unvergesslichen Sommer voller Liebe, Abschied und Hoffnung, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles bedeuten. Für Fans gefühlvoller Coming-of-Age-Geschichten ist das Buch eine klare Empfehlung. Es berührt tief, ist traurig und hoffnungsvoll zugleich und bleibt lange im Herzen. Ich habe es an einem Tag verschlungen.
Der Name ist Programm
Auch wenn ich bis zu hälfte de Buches gewünscht habe das es doch noch ein Happy End geben würde, bin nun „froh“ dass der Titel wahr war. Da das Leben leider nicht immer ein Happy End hat. - Grundsätzlich mochte ich das Buch wirklich, es war angenehm geschrieben & trotz des Themas nicht durchgehend traurig. Jedoch hatte ich vor allem Anfangs ein wenig Problem mit Tessa warm zu werden da gefühlt jeder zweite Satz etwas mit ihrem Tod zutun hatte. Auch wenn mir das Buch als „ähnlich wie das Schicksal ist ein mieser verräterischer“ empfohlen wurde hatte ich im Bezug dessen hier mehr Probleme. Jedoch ändert sich das in der zweiten Hälfte, Oskar war von Anfang an eine sehr angenehme Person & auch Tessa wurde mir mit jeder Seite sympathischer. So das es sich am Ende so anfühlte als hätte ich jemand bekanntes verloren.
⭐️⭐️⭐️⭐️
Tessa weiß, dass sie sterben wird. Sie ist mürrisch, launisch und hat sich schon ihre Urne bestellt, bis sie Oskar kennenlernt, der ihr in der kurzen Zeit, die ihr noch bleibt, zeigt wie das Leben sein kann … Traurig schöner und schmerzhafter Roman. Für die absolute, niederschmetternde Herzschmerz-Stimmung haben mir leider noch ein paar mehr Emotionen gefehlt! Alles in allem war Tessas und Oskars Geschichte aber unglaublich süß und gleichzeitig schmerzhaft 💔 🦀 🐰

Tessa wird sterben. Ihr bleibt nur noch ein letzter Sommer. Und ohne Oskar, wäre es kein bester geworden. Das Buch hat mir unendlich gut gefallen. Oskar ist ein toller und liebenswerter Charakter und schenkt Tessa einen unvergesslichen Sommer. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich habe das Buch ab Seite 50 in 2 Tagen verschlungen.
Ein Buch das wunderschön zu lesen ist und bei den man direkt Lust auf Sonmer bekommt. Tessa hat Krebs und hat in ihrem Leben bei allem immer auf den perfekten Moment gewartet. Aber sie hat nicht mehr viel Zeit. Bald wird sie sterben und kann nicht mehr länger warten ihre Träume zu verwirklichen. In dem Buch lernt sie Oskar kennen und das verändert einiges. Zusammen reisen sie mit dem Auto durch Italien. Tessa entwickelt sich in dem Buch stark und lernt durch Oskar, nicht immer nur das negative zu sehen. Zusammen mit ihm kann sie ihren letzten Sommer komplett ausschöpfen. Die ganze Reise durch Italien kam mir aber leider auch ein bisschen kurz. Vorallem weil Tessa ja nicht mehr so viel Zeit hat und man nie weiss wann sie stirbt. Die Einführung war winfach extrem lang und die Reise beginnt erst nach der Hälfte des Buches. Das Ende des Buches war so, so traurig. Ich musste so stark weinen wie noch nie bei einem Buch. Ein sehr emotionales Buch für alle die Italien lieben.
Der Titel sagt es eigentlich schon. Tessa erlebt ihren letzten aber trotzdem besten Sommer allerzeiten. Die Zeit, die sie mit Oskar glücklich in Italien verbringt, lässt einen fast vergessen, wie schlimm es werden wird wenn man einen so lieb gewonnen Charakter gehen lassen muss. Denn das Ende kommt schneller als man denkt und man ist nicht bereit dafür. Weder hier im Buch oder im echten Leben. Teskar bedeutet für mich : Wir hatten nicht viel Zeit, aber wir hatten den Moment. (Tessas Abschiedsbrief)
♥ Inhaltsangabe ♥ Alles beginnt mit dem Austauschen von Blicken mit einem Jungen in der U-Bahn. Schnell wird Tessa klar, dass Sie dieses Gefühl zuvor nie gefühlt hat. Jedoch bleibt es erstmal bei dem Zusammentreffen und Tessa beginnt in den ersten Kapiteln, in der Ich-Perspektive, von ihrem aktuellen Zustand zu erzählen. Tessa ist 17 Jahre alt und muss sich Gedanken übers Sterben machen. Sie hat nämlich ein Loch im Herz. Tessa ist traurig und wütend, denn Tessas Mutter weiß von ihrer Erkrankung schon viel länger und hat nie ein Wort erwähnt. Jedoch nur, damit Tessa ihr Leben genießen kann. Doch Tessa isoliert sich von allen! Sie hat ein gebrochenes Verhältnis zu ihrer Schwester Larissa und pflegt keine Freundschaften mehr. Doch schon bald sieht Tessa den Jungen aus der U-Bahn wieder. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Oskar und zerbricht sich nun den Kopf. Darf Sie als Sterbende sich denn verlieben? Kann Sie Oskar so etwas Großes zumuten? Doch Oskar empfindet von Anfang an das selbe! Er lässt nicht locker und will wissen wieso Tessa sich so zurückzieht. Tessa entscheidet sich dazu von ihrer Situation erzählen und ihm zu sagen das Sie sterben wird. Doch Oskar lässt sich davon nicht verscheuchen. Er weiß genauso sehr, wie kostbar jeder Tag ist. Sie verbringen einige Tage zusammen, führen nächtliche Gespräche und lernen sich noch besser kennen. Spontan schlägt er Tessa dann einen Road Trip durch ganz Italien vor! Jeder trägt seinen Teil zur Planung. Am Tag der Abreise verabschiedet sich Tessa noch von ihren Eltern und von ihrer jüngeren Schwester Larissa. Mit seinem Auto, einem Zelt, Schlafsäcke, Proviant und Geld machen Sie sich dann auf die Reise. Es folgen mehrere Tage voller Liebe, Trauer und Angst. Sie erkunden Städte und kommen sich immer näher. Tessa fühlt sich nach langer Zeit mal wieder richtig glücklich und vergisst sogar ihre schäbige OP-Narbe! Bald erfährt Sie sogar, was Oskar mit sich trägt und was es mit dem Häschen auf sich hat. Beide genießen es, wie sie sich vertrauen können, doch Tessa fragt sich nur wie lange Sie wohl noch Kraft hat? ♥ Meine Meinung ♥ Ich hoffe, Ich kann euch nahebringen, wie toll diese Geschichte ist und wieso es die perfekte Einstiegslektüre für mich war. Normalerweise lese Ich nicht gerne Geschichten wo es ums Sterben geht, aber dieses Buch hat mich vom Klappentext und vom Cover sofort angesprochen. Anne Freytag hat diese Thematik total schön umgesetzt! Der Schreibstil ist leicht und man kann das Buch innerhalb paar Stunden einfach so weglesen. Schön ist auch die Playlist von den beiden, die hinten im Buch aufgeschrieben wurde. Ich habe mir einige Titel während dem lesen angehört, wirklich tolle Songs! Sie hat daraus eine wirklich rührende Geschichte gezaubert, die zum weiterlesen auffordert. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es um Tessa und Oskar nun weitersteht. Aber es gab auch Momente wo Ich mich wirklich mal in Ihre Situation hineinversetzt habe und überlegt habe, wie es nun wäre, wenn Ich an ihrer Stelle wäre. Es lässt einen nachdenken und fordert einen auf das Leben zu genießen! Fazit: Anne Freytag hat die Thematik Sterben mit einer wunderschönen, rührenden Liebesgeschichte verbunden und wie Eltern/Geschwister mit der Situation zu kämpfen haben gezeigt! Ich gebe dieser wirklich gelungenen Geschichte volle 5 Herzchen ♥!
Ich liebe dich, Krabbe 🦀 Ich dich auch, Oskar 🧸
Eine ehrliche Liebesgeschichte voller Herzschmerz 💔. Meiner Meinung nach könnte das Buch auch noch 100 Seiten mehr haben, da man die ganze Zeit das Gefühl hat man steht neben denn Person und bekommt alles mit. Da Anne Freytag ihre Geschichten so ehrlich und authentisch schreibt. Sie beschreibt alles so schonungslos, dass einem einfach alles so real vorkommt. Ich habe mich in Oskar und Tessa verliebt und auch in die Wunderschöne Kulisse von Italien. 🥰 Das Ende hat mich zu Tränen gerührt, auch wenn man die ganze Zeit wusste dass es passiert. 😭💔 🦀+🧸=♾️

Arrgh. Dieses Buch. Es hätte so viel Potential gehabt, und es wurde meiner Meinung nach absolut nicht ausgenutzt. Ich war um die vier mal kurz davor, es einfach zu lassen, aber ich hatte noch bis zum Ende Hoffnung. Vergeblich. Erstmal zu dem, was ich nicht sehr schlecht fand: - der Schreibstil war ok, nicht besonders, aber eben auch nicht besonders nervig/unverständlich/etc - die Idee der Handlung hatte mich eigentlich angesprochen, Umsetzung nicht, aber immerhin Das wars eigentlich auch schon, es gab wesentlich mehr, was mich wirklich gestört hat, angefangen mit den Hauptcharakteren. Oskar war mir ehrlich gesagt ziemlich egal, er hatte nicht wirklich eine herausstechende Persönlichkeit, was vermutlich auch daran lag, dass nur ganz am Ende einmal sein POV kam, ansonsten hat man ihn immer nur aus Tessas Perspektive gesehen, die ihn halt einfach super fand. Super. Er hat sich nicht entwickelt, er hatte nicht eigenes an sich, er war einfach nur da und Tessa fand ihn ganz toll. Tessa war aber noch schlimmer. Sie hatte zwar eine herausgearbeitete Persönlichkeit, ich könnte mir sogar vorstellen dass ich sie einigermaßen gemocht hätte wenn die Handlung gespielt hätte, bevor sie erfahren hätte, dass sie unheilbar krank ist, aber so fand ich sie einfach nur extrem nervig. Klar ist es verständlich, dass sie erstmal nach so einer Nachricht deprimiert ist und alles beschissen findet, ich hätte mir aber im Laufe der Handlung eine positive Entwicklung dieser Haltung gewünscht und zwar nicht in die Richtung, in die die Entwicklung dann war. Anscheinend war sie musikalisch begabt, hatte vor an Musik zu studieren und war ihr bisheriges Leben eher so clichée-brav: keine Partys, "nur" zwei Freundinnen, kein Freund, lebt gesund, ist gut in der Schule usw. Das fand ich nicht problematisch, im Normalfall mag ich solche Protagonistinnen. Jetzt kommt aber das Hauptproblem, was ich mit Tessa habe und was sich das gesamte Buch durchzieht: sie haut wegen ihrer Krankheit mental ihr gesamtes Leben in die Tonne, sie reduziert sich total darauf, dass sie kein "spannendes" Leben hat/hatte und Jungfrau ist. Das finde ich absolut bescheuert. Ist ihr musikalisches Talent weniger wertvoll weil sie nicht studieren kann? Nein. Sind ihre beiden Freundinnen weniger wertvoll weil es 2 sind und nicht 20? N e i n. Muss sie mit 17 schon zwingend einen Freund gehabt haben? N E I N. Ist ihr Leben wertlos, weil sie so gelebt hat, wie sie es für richtig gehalten hat? IMMERNOCHNEIN. Da hätte ich mir jetzt eine Entwicklung gewünscht: ihre Familie, Freundinnen und meinetwegen auch Oscar helfen ihr, es zu akzeptieren und ihr bisheriges Leben wertzuschätzen. Aber nein. Bis zum Ende des Buches ist sie davon überzeugt, ihr gesamtes Leben etwas falsch gemacht zu haben bis auf diese Italien-Reise mit Oskar, die sie dann als "beste Erfahrung ihres Lebens" deklariert. Ihr Leben hat laut ihr also nur wegen Oskar einen Wert. Gehts noch ein bisschen toxischer? Da sich das durchs gesamte Buch zieht, war ich dauerhaft von ihr genervt. Nebencharaktere kamen meiner Meinung nach viel zu selten vor. Durch Nebencharaktere wird ein Plot immer ein bisschen weniger flach, und das wurde hier nicht ausgenutzt. Insgesamt war die Umsetzung des Plots absolut nicht meins. Kurz beschreiben lässt er sich mit: Drama Kitsch sehr viel Kitsch noch mehr Kitsch v i e l z u v i e l K i t s c h bisschen seltsam verpacktes Drama, was nicht wirklich dramatisch ist Ich glaube ich habe keinem anderen Buch je nur einen Stern gegeben, aber das war wirklich sehr enttäuschend. Wenn dir die eigentliche Idee des Plots gefällt, würde ich dir eher "Was von mir bleibt" von Lara Avery empfehlen. Die Charaktere sind tiefer, nachvollziehbarer und interessanter, ihre Entwicklung ist genau so, wie ich sie mir auch von Oscar und Tessa gewünscht hätte.
Tessa und Oskar
Für die Lesechallenge im Juni sollte ich ein Buch mit meiner Lieblings-Trope lesen. Das ist mir relativ schwer gefallen, da ich erstens nicht wirklich eine Lieblings-Trope habe, und ich mich zweitens bei Büchern auch gerne überraschen lasse, worauf der Plot hinausläuft, während Tropes wie Enemies to Lovers, Friends to Lovers oder Fake Dating schon sehr deutlich verraten, worauf man sich als Leser einlässt. Aber etwas, was ich sehr liebe, sind Geschichten, die sommerliche Urlaubsgefühle vermitteln, welche ich auch ausschließlich im Sommer lese. Dies gepaart mit ein wenig Romance hat mich unweigerlich zu „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag greifen lassen. Das 2016 erschienene Jugendbuch wurde 2017 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie der Jugendjury nominiert. Es erzählt die Geschichte einer todkranken Teenagerin, die den letzten Sommer ihres Lebens verbringt. Die 17-jährige Tessa van Kampen lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Larissa in einem Haus in München. Eigentlich könnte sie eine ganz normale Teenagerin sein, hätte sie nicht von Geburt an einen inoperablen Herzfehler. Ihr Gesundheitszustand hat sich in den vergangenen Monaten so stark verschlechtert, dass die Ärzte ihr nur noch wenige Wochen geben. Dabei hat Tessa das Gefühl, noch nicht wirklich gelebt zu haben. Sie hatte weder einen Freund noch wurde sie geküsst und hat auch sonst nie über die Stränge geschlagen. Doch dann trifft sie Oskar Salzmann und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Er schenkt ihr den besten letzten Sommer ihres Lebens voller Gefühle und unvergesslicher Momente. Bei der Bewertung von „Mein bester letzter Sommer“ aus dem Jahr 2016 bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits hat mir der emotionale und leicht poetische Schreibstil von Anne Freytag sehr gut gefallen. Tessa ist eine authentische Protagonistin und dass sie sich in Oskar verliebt, ist nur zu gut nachvollziehbar. Ich habe mich für Tessa gefreut und um sie geweint. Die beigefügte Playlist untermalt die sommerlich melancholische Atmosphäre ausgezeichnet, wodurch ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Andererseits ist die medizinische Ungenauigkeit erschreckend. Nicht nur, dass Tessas Krankheitsbilder keine Todesurteile sind sondern auch, dass scheinbar mehrfach an ihrem Herzen operiert wurde, ohne das Loch zu schließen bzw. die Lungenarterie zu verpflanzen, ist absolut sinnbefreit. Als chronisch Kranke schildert sie nur akute Symptome. Sie wird als blass beschrieben, aber nie als cyanotisch, was typisch für Sauerstoffmangel wäre. Die Medikamente, die sie einnimmt, sind allesamt erfunden. Tessa wurde geschrieben, um zu sterben und nicht, um medizinisch auch nur ansatzweise Sinn zu ergeben. Natürlich habe ich mit meiner kardiochirurgischen Expertise einen anderen Blick auf diese Dinge als die meisten. Aber vergleichbare Bücher wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Bevor ich sterbe“ haben die medizinischen Aspekte eben deutlich besser hinbekommen. Macht euch also bewusst, dass die Darstellung von Krankheit und Tod ziemlich verkitscht und an der Realität vorbei ist. Außerdem ist der Plot recht vorhersehbar, aber das ist bei dieser Art von Geschichten nicht weiter verwunderlich. Da mich das Jugendbuch aber trotz dieser Kritikpunkte stellenweise zutiefst berührt hat und eine starke Sogwirkung hatte, möchte ich ihm gerade noch so vier von fünf Federn geben. Von Freytag habe ich noch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ auf dem SuB, was ich vielleicht nächstes Jahr lesen werde.

Ganz große Herzensempfehlung ❤️🩹
Nach wenigen Seiten hab ich mich in die starke Sprache von Anne Freytag verliebt. Sie schreibt prägnante, sehr direkte Sätze und bleibt beim Wesentlichen. Trotzdem kommen einem durch die ausdrucksstarken Worte direkt Bilder in den Kopf. Das hat mich direkt beeindruckt! Das Tempo ist in der Geschichte von Tessa recht flott, die Handlung läuft schnell. Das hat für mich einfach perfekt zur Thematik gepasst und hat die Dramatik der emotionalen Ausgangslage nochmal verstärkt. Tessa ist die Protagonistin in der Geschichte und sterbenskrank. Mein erster Eindruck von ihr: sie wirkte sehr direkt, ziemlich abgeklärt und sogar etwas hart. Während der Geschichte lernt man sie aber auch noch ganz anders kennen und die Emotionen kamen extrem rüber. In ihren schwächsten Momenten ist Oskar da. Er ist einfach ein Herz auf zwei Beinen. Man versteht immer mehr, dass auch er sein nicht ganz so leichtes Päckchen zu tragen hat. Er ist trotz allem mit vollem Herzen da, einfach berührend. In der Geschichte geht man mit Oskar und Tessa auf Reisen und überraschenderweise kam das Setting trotz schnellerem Tempo und nicht soo vieler Details echt gut rüber und es kommen vor allem einige Life-Lessons an, die zwischen ein paar Tränchen einige Gedanken bei mir anstoßen konnten. 💭 Das Buch war ein richtiges Lesehighlight für mich und ich freu mich schon riesig auf mein nächstes Buch von Anne Freytag, das sogar schon bereit liegt und in den nächsten Wochen gelesen wird hihi.
dies war mein erstes buch, was ich von der autorin gelesen habe und es hat mir sehr sehr sehr gefallen. der schreibstil war sehr angenehm und mein hat sehr gut in die geschichte hineingefunden. das buch bringt einen wirklich zum nachdenken.über das leben, über den tod, die große liebe und um alles drum herum. unterstrichen wird dies mit den vielen poetischen zitaten, die wirklich schön und traurig zugleich sind. die autorin hat mit diesem buch wirklich ein werk geschaffen, was bestimmt in 50 jahren von schülern analysiert wird und auch in 100 jahren noch in erinnerung bleiben wird. tess und oskar nehmen uns mit auf eine letzte reise, die durch italien führt. und weil ich dss buch auch noch während meinem urlaub am gardasee gelesen habe, hat es das noch schöner gemacht
Tolle Sommer Geschichte!
Das Buch verlief ganz anders als gedacht. Zu Beginn dachte ich, dass es ein Teenie Drama wird und viel geseusel, aber dies war gar nicht der Fall. Wir lernen die junge Tessa kennen, voller Wut und Trauer auf ihre Familie, weil sie sterben wird... Und dies hätte sie immer wissen können, doch ihre Mutter wollte es keineswegs. Bei einem Familienessen lernt sie dann den jungen Oskar kennen und halt Überkopf hat sie sich verguckt und will ihren letzten, perfekten Sommer mit Ihm verbringen. Das Buch konnte ich ab der Mitte dann doch nicht weg legen und mochte die beiden sehr. Paar nervige Momente und Probleme die nicht hätten sein müssen... Dennoch sehr zu empfehlen, mit wichtigen Themen.

schmerzhaft schön 🌸
„Ich wünschte, ich könnte mich vorbereiten. Ich meine aufs Sterben. So wie auf eine Prüfung in der Schule.“ Tessa hat ein Loch im Herzen. Sie leidet an einem inoperablen Herzfehler. Sie wird nie achtzehn und wird nicht die Dinge tun können, die man normalerweise tut, wenn man erwachsen wird: ausziehen und in eine eigene Wohnung ziehen, studieren, einen echten nackten Jungen sehen. Sie grübelt als „Musterschülerin ohne Führerschein“ über Dinge nach, aber lebt die Momente nicht. „Ich dachte, sterben ist einfach. Ich dachte, es geht schnell. Wie geboren werden, nur rückwärts.“ Als sie Oskar kennenlernt, ändert sich ihre Sicht auf das Leben, die Liebe, das Sterben. Er weicht nicht von ihrer Seite und begleitet sie - ein Freund zum Sterben. Gemeinsam reisen sie von München durch ihr Sehnsuchtsland Italien, erleben Tessas besten letzten Sommer. Oder? Ich werde nicht müde, Anne Freytags Bücher zu lesen. Je mehr ich von ihr lese, desto mehr liebe ich sie. Diese Geschichte handelt von der Liebe und zeigt, wie eine Reise durch Italien im Sommer sein kann, selbst wenn man weiß, dass man bald sterben wird. Für meinen Geschmack ist es „zu viel“ Liebe in der Geschichte, auch wenn ich Tessa und Oskar total ins Herz geschlossen habe und bis zum Ende jeden Gedanken, jeden Schmerz mitgefühlt und gelitten habe. Aber für Tessa war es genau richtig: Das Leben verlängert sich durch die Liebe, um jede Minute mehr. Ihr Herz wird voller und voller. Auch wenn am Ende das Herz aufhört zu schlagen, bleibt es doch ein Ganzes. „Ich dachte, ich gehe als unbeschriebenes Blatt, aber das werde ich nicht.“
Bin sehr zwiegespalten
3/4 des Buches war ich voll drin, habe mit Tessa gelitten, habe geweint und hatte Bauchkribbeln der süßen Teenagerliebe - dann wurde es mir zu viel. Die Protagonistin Tessa ist eine ruhige, aber auch sehr vielschichtige Person, bis sie Oskar trifft und alles in ihrem Leben sich nur noch auf diesen Menschen ausrichtet (ich bin sowieso kein Fan von "Liebe auf den ersten Blick - Geschichten") und der ist wirklich eindimensional, denn eigentlich ist er nur hübsch. Und mit ihm entwickelt Tessa unangenehm misogyne Züge, Eifersucht und die Geschichte hängt in einem Strudel aus Küsschen quer durch Italien fest. Ich fand's leider echt schade, dass Anne Freytag die eigentlich gut gedachte Story am Ende etwas entglitten ist. Und jetzt mal ehrlich: wer möchte die letzten Wochen seines Lebens lieber mit nem Typen verbringen, den man zwei Wochen kennt anstelle der eigenen Familie (bei guten familiären Verhältnissen), das ist für mich schon irgendwie schwer nachvollziehbar gewesen.

Ein Buch, welches mir gezeigt hat, wie vergänglich das Leben doch ist und wie wenig wir den Moment genießen. Denn das sollten wir viel öfter tun. Den Moment leben und uns nicht fragen "Was wäre wenn?" Oder "Das mache ich später. Ich hab noch Zeit" Aber das weiß man nie so genau. Und Tessa und Oskar, unsere beiden Protagonisten haben mir genau das offenbart. Dass es toll ist, unbeschwert zu sein und einfach im Hier und Jetzt zu leben und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Tessa ist so unfassbar stark und mutig. Ihren Charakter fand ich unheimlich gut ausgearbeitet. Die Autorin hat diese Bandbreite an Gefühlen so greifbar für mich gemacht, sodass ich mich - so gut wie es eben möglich ist - in sie hineinfühlen konnte. Sind wir mal ehrlich - Wer ist die ganze Zeit gut gelaunt, wenn man weiß, dass man nur noch wenige Wochen zu leben hat? Tessas Traurigkeit, ihre Zweifel, ihre Wut sind einfach nur nachvollziehbar und überhaupt nicht "nervig". Und ich habe mich in Tessa verliebt und mit ihr zusammen habe ich mich auch in Oskar verliebt, der einfach für sie da ist. Die ganze Zeit. Sie nicht loslässt. Er liebt sie für das, was sie ist und verbringt mit ihr den schönsten Sommer ihres Lebens und erfüllt ihr einen riesigen Wunsch. Der Roadtrip von den beiden war lustig, gefühlvoll, aufregend und auch traurig. Ehrlich und realistisch. Ich bin normalerweise kein Mensch, der schnell bei Büchern weint aber ein paar Tränen musste ich doch bei diesem unfassbar gefühlvollen Roman vergießen. Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken und bin so froh, es gelesen zu haben. Der Fokus lag auf jeden Fall auf der Beziehung zwischen Tessa und Oskar. Mehr hat es für mich auch nicht gebraucht. 5/5 ✨❤️
Mein bester letzter Sommer 💙🚘:
Es geht um ein Mädchen namens Tessa. Tessa weiß dass sie bald sterben wird, wegen einer Krankheit. Sie hat ihr Leben jedoch nie wirklich gelebt, sondern immer nur ihre Zukunft geplant. Die sie jetzt nicht mehr haben wird. Dann lernt sie Oskar kennen, der ihr zeigt was sie alles verpasst hat und wie glücklich sie sein kann. Mit ihm zusammen überwindet sie Ängste und genießt einfach nur ihr restliches Leben. Ich finde das Buch wirklich gut. Es ist zwar sehr traurig und ich habe viel geweint, aber es ist eine sehr schöne Liebesgeschichte. Die Tatsache, dass Tessa bald sterben wird macht das Ganze viel ,,Intensiver''. Es regt sehr zum Nachdenken an, über den Tod und wie kurz das Leben eigentlich ist...
„ Und in dieser Sekunde fühlt es sich so an, als würde der Himmel mit uns weinen.“ 🥹😭⭐️
Das Buch stand länger auf meiner Liste, ich glaube aufgrund des Covers ( weil es so unscheinbar ist ) habe ich es wieder gelöscht ! Völlig zu unrecht!!!! Auch wenn das Buch eine traurige Liebesgeschichte ist, hab ich jeden Moment geliebt….

Der letzte Sommer
Ich bin wirklich hin und hergerissen bei dieser Geschichte. Wo fange ich am besten an. Vielleicht mit den drei Punkten die ich nur vergeben möchte, dabei kann ich auch gut verstehen wenn viele diese Geschichte feiern, also warum ich nicht so ganz. Das allerbeste fand ich tatsächlich den Schreibstil, der so flüssig und locker war, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen trotz der anderen zahlreicher Umstände. Ich konnte mich von Anfang an nicht auf Tessa und Oskar einlassen. Ob es daran lag das es mir zu heteronormativ war, vielleicht. Ich wusste bereits ab dem Prolog wie die Geschichte läuft, ich hatte eine starke Ahnung und so wurde es auch. Also konnte mich nichts mehr überraschen. Mir kam so vieles bekannt vor und hätte ich davor nicht so ein unfassbares gutes Buch gelesen und die Geschichte zu einem andere Zeitpunkt entdeckt, Ja dann wäre da auch mehr drin gewesen. Neben der vorhersehbaren Geschichte ist diese auch dermaßen kitschig, dass ich es mir auch langweilig geworden ist. Das Ende war mir zu kurz, gerade jetzt wurde es interessant. Wie geht es mit der Familie von Tessa und Oskar weiter? Das hätte ich wirklich gerne gelesen und das zeigt auch für mich das die Autorin vieles richtig gemacht hat und mir die Geschichte dennoch gut gefallen hat. Ich kann es dennoch empfehlen und werde auch weitere Bücher der Autorin lesen.
Emotional, berührend, kleines Highlight
Mein ganz persönliches kleines Highlight in diesem Jahr. Mich hat lange keine Geschichte mehr so berührt wie diese. So lange keine Tränen mehr fließen lassen. Aber hier ist es passiert. Wieder und wieder. Und noch immer klingt das Buch in mir nach. Diese Liebe zwischen Tessa und Oskar. Ihren Gefühlen, ihren Ängsten, ihrem kurzen Leben und der Erkenntnis das der Moment zählt. Dabei gibt es in der Geschichte nicht nur die ganze Zeit rosige Momente, sondern auch zwischenmenschliche Streitigkeiten und eigene Konflikte in den Köpfen von Tessa sowie Oskar. Was heißt es jung gehen zu müssen und wie ist es, wenn man noch lebt, aber Abschied nehmen muss von einem Menschen, der für einen selbst die Welt geworden ist? Anne Freytag hat mit so viel Gefühl geschrieben, dass ich, nachdem ich ständig von Italien, Croissants und Sonne gelesen habe, selbst Lust darauf bekommen habe. Es hat sich angefühlt, als wäre ich Zuschauerin von oben. Die Szene mit dem Einkaufswagen und den Tauben hatte ich so lebhaft vor Augen... Die Geschichte beginnt ruhig, ist dann wundervoll und wild und traurig und einfach das Leben selbst ... und endet dann auch wieder ruhig.

Für alle, die gerne weinen!
Zwei Jahre lang hat dieses Buch jetzt in meinem Regal gestanden. Vier Mal habe ich es angefangen zu lesen und drei Male davon wieder zurück ins Regal gestellt. Warum ich es schließlich doch gelesen habe: Ich war im Urlaub und hatte nichts anderes dabei. Ich muss ehrlich zugeben, mir hat das Buch nicht wirklich gefallen. Trotzdem musste ich drei Sterne geben, weil ich selten, aufgrund eines Buches, so viel geweint habe. Aber Eins nach dem Anderen… Warum mir das Buch an sich nicht wirklich gefallen hat ist einfach zu sagen: Tessa, die Protagonistin, war mir absolut unsympathisch! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, bei dem ich mich nicht in den Hauptcharakter hineinversetzen konnte und der mich so sauer gemacht hat! Klar, es ist einfach zu urteilen, wenn man kerngesund ist und man nicht seinen Todeszeitraum im Hinterkopf schwirren hat. Trotzdem verstehe ich ihr Verhalten absolut gar nicht. Sie stößt ihre Freundinnen aus ihrem Leben und beschuldigt sie dann, sie wären schlechte Freundinnen (häää?) Sie behandelt ihre Eltern so unfassbar schlecht, weil sie sauer auf ihre Situation ist. Tessa Schatz, deine Eltern können bestimmt nichts dafür, dass du bald sterben wirst. Es ist einfach nicht fair vor allem deine Mutter in jedem Satz anzuzicken, obwohl sie es nur gut meint. Außerdem erwähnt Tessa in jedem zweiten Satz, dass sie ja bald sterben wird. Es ist bestimmt nicht leicht an etwas anderes zu denken, wenn man diese Diagnose bekommen hat, jedoch ist es beim Lesen super anstrengend dauernd zu hören, dass es ja bald zu Ende sein wird. Die Geschichte an sich finde ich ziemlich lahm und sachte. Ja, es ist eine süße Liebesgeschichte, aber wirklich viel passieren tut’s irgendwie nicht. Außerdem ist diese Liebesgeschichte unrealistisch, nach den ersten 50 Seiten halten sie schon Händchen :/ An sich fand ich das Buch also eher nicht gut, die drei Sterne, die ich vergebe, kommen allerdings nicht von irgendwo her! Den Charakter Oskar finde ich super gut gelungen, er ist einfach zum lieb haben und man verguckt sich beim Lesen selbst ein bisschen in ihn! Außerdem habe ich bei einem Buch selten so sehr geheult, wie bei diesem. Für mich also ein klares Zeichen, dass es irgendwo Anschluss an mein Herz gefunden haben muss und es so gut geschrieben sein muss, dass es mich so sehr mitnimmt! Das Ende hat mich innerlich zerrissen! ⚠️Achtung Spoiler ⚠️ Die Todesszene zum Schluss ist so unfassbar schön beschrieben! Ich hätte es mir nicht besser vorstellen können! Abschließende Worte: „Mein bester letzter Sommer“ hat mich dazu gebracht, nicht alles im Leben aufzuschieben und sich mehr Sachen zu trauen. Ich verdanke diesem Buch meine zwei neuen Piercings, die ich mir demnächst stechen lasse, wovor ich die ganze Zeit zu viel Angst hatte. Aber, das Leben ist viel zu kurz für irgendwann!
Hat mir leider gar nicht gefallen - habe die lovestory 0 gefühlt, ging alles auch viel zu schnell und überstürzt, sodass man gar keine bindung zu der beziehung der beiden aufbauen konnte - tessa war eine super nervige prota - alles hat sich erzwungen und zu gewollt angefühlt + ließ sich schnell lesen
Ich wollte dieses Buch schon lange lesen, habe aber lange gezögert, da ich eh sehr nah am Wasser gebaut bin und wusste wie sehr mich die Geschichte mitnehmen wird. Die Entwicklung zwischen Tessa und Oskar hat mich zutiefst berührt. Es ist so leicht und hat doch so einen schweren Schleier. Es war eine Achterbahn der Gefühle von leichtem Schmunzeln, zu ehrlichem Lachen und noch heftigerem Weinen. Man konnte die Gedankengänge so gut nachvollziehen und doch hat man eigentlich überhaupt keine Ahnung, wenn man nicht selbst in so einer Situation ist. Zwischen den ganzen absurden Beziehungen aus z.b. Enemies-to-Lovers Büchern, die ich auch über alles liebe, war diese Liebe zwischen Tessa und Oskar einfach so ehrlich, roh und wahrhaftig. Ein trauriges Ende, einer doch so schönen Geschichte
>>Jede Liebesgeschichte ist schön, aber unsere mag ich am liebsten. Das mit dir war mehr als nur Liebe, es war wie ein eigenes kleines Leben. ...<>Bald wird es mich nicht mehr geben, aber der Gedanke, glücklich zu sterben, lässt mich dennoch lächeln. Mein Herz mag kaputt sein, aber es ist voller Liebe. ...<< Was zum einen einen wirklich tragisch traurige Geschichte ist, ist gleichzeitig aber eben auch eine wundervolle Reise und ein Einblick in all die Gefühle, die das Leben und der Tod mit sich bringen. Fazit: Ein berührendes Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde
Wie beim letzten Mal, eine absolute Lesefreude! Mit Oskar und Tessa durch Italien zu reisen ist einfach ein Traum. Ich liebe die beiden so sehr und sie sind nach dem zweiten mal Lesen einfach Freunde für mich geworden🥹😍 Leider ist mir auch eingefallen, warum ich beim letzten mal beschlossen habe, das Buch nicht noch mal zu lesen. Das Ende bricht mir einfach jedes Mal das Herz💔 So viele Tränen für Tessas und Oskars Geschichte einfach💫🫶🏻
Sehr berührend
Ich habe mich sehr auf „Mein bester letzter Sommer“ gefreut und wurde nicht enttäuscht. Das Buch hatte zwischendurch zwar ein paar Längen, auch die Kennlern- bzw. Lovestory war mir etwas zu inszeniert und überstürzt. Die Geschichte blieb jedoch trotzdem interessant und ich wollte wissen, was Oskar und Tessa auf ihrer Reise erleben. Die verschiedenen Orte wurden sehr anschaulich beschrieben und das Buch hat sich trotz der schweren Thematik wie Sommer angefühlt. Es hat gezeigt, wie wichtig es ist, das Leben im Moment zu leben und die kleinen Momente zu genießen, ganz nach dem Motto: Lebe so als wäre es dein letzter Tag. Auch in den letzten Kapitel wurde das Buch noch mal besonders emotional und das Ende hat mich sehr ergriffen.
Es hat sich wie ein dive in old favourites angefühlt. Als ich so 16/17 war, habe ich ständig Bücher mit todkranken Jugendlichen gelesen, so sick-lit. War das ne Weile lang ein Ding?Ich habe gemischte Gefühle zum Buch. Ich habe auch andere Bücher von Anne Freytag gelesen, die mir wirklich sehr gefallen haben, wie z.B. “Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte” (empfehle ich!), doch bei diesem spürt man, dass es das erste Jugendbuch war. Ist ja auch nicht verkehrt meiner Meinung nach! Irgendwo fängt man schliesslich an :)Positiv:Ihr Schreibstil ist tiptop, das mit den Playlisten bin ich mir mittlerweile zwar von vielen Jugendbüchern gewohnt, ist mir aber das erste Mal bei einem von ihren untergekommen, also ist sie in meinem Kopf dort Trendsetterin, haha.Negativ:Ich komme mit Instant-Love Geschichten einfach nicht klar. In dieser Situation macht es bei Tes vielleicht Sinn, weil sie kurz vor dem Sterben ist und noch nie verliebt war, bei Oskar? Hmm.Was mich am Buch eigentlich am meisten gestört hat, ist dass ich in der Logik des Buches denken musste um Teskar zu geniessen, und das muss ich leider bei vielen Romanzen tun. Was ich damit meine ist folgendes: Wenn ich nicht selber denke und komplett in das Buch und die Charaktere und den Ton der Autorin gleite: cute, love, perfect, sad. Aber von Aussen betrachtet, wenn ich “normal” denke und es nicht abschalte um das Buch geniessen zu können, dann gibt es einfach so paar Dinge, die toxic sind oder zumindest uncool.<spoiler>Ich wurde halt auch mit Oskar nicht ganz warm und dieser Moment in dem er bei ihrem Abbrechen der Rummach-Session wütend wird? So wütend, dass sie beinahe Angst hat und befürchtet er könne am nächsten Morgen nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen? Wtf. Sowas darf es halt nicht geben oder gut kontextualisiert geben! Ich weiss, er hat sich danach entschuldigt und gesagt, dass sie absolut nichts falsch gemacht habe, es wäre okay, wenn es ihr zu weit gegangen wäre und sie das dann sagt. Gut. Sie ist immer noch der Überzeugung, sie hätte ihn nicht abweisen sollen, dass das “falsch” und “gemein” war. Solche Denkweisen sind wirklich gefährlich und erinnern leider an unerfreuliche Situationen aus der realen Welt.Zudem kommt Tes instant bei Penetration, was auch ein falsches Bild suggeriert und einfach den Tatsachen und der Lust der meisten Frauen nicht entspricht, was schade ist.Solche Punkte haben bei mir eine heftige Gewichtung, einfach auch weil junge Frauen diese Bücher dann lesen und wenn man ständig solche Representation hat, vergleicht man das echte Leben damit und allerhand negative Dinge können daraus resultieren. </spoiler>
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
Book Information
Author Description
Anne Freytag hat International Management studiert und als Grafikdesignerin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Für ihre ersten beiden Jugendbücher wurde sie für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, für ihren dritten Roman »Nicht weg und nicht da« für den Buxtehuder Bullen 2018. Außerdem erhielt sie dafür den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur. Zuletzt bei Heyne fliegt erschienen: »Das Gegenteil von Hasen«. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.
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Ein Sommer, der für immer bleibt! Der Roman erzählt einfühlsam von Wut, Liebe und Verlust oft tränenrührig, manchmal kitschig, aber immer wunderschön.
Tessa, 17 Jahre alt, steht im Konflikt mit ihrer Mutter und Schwester und hat immer auf den perfekten Moment, Jungen und Kuss gewartet. Doch dann erfährt sie, dass sie bald sterben muss. Verzweifelt trifft sie auf Oskar, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat. Gemeinsam planen sie einen unvergesslichen Sommer voller Liebe, Abschied und Hoffnung, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles bedeuten. Für Fans gefühlvoller Coming-of-Age-Geschichten ist das Buch eine klare Empfehlung. Es berührt tief, ist traurig und hoffnungsvoll zugleich und bleibt lange im Herzen. Ich habe es an einem Tag verschlungen.
Der Name ist Programm
Auch wenn ich bis zu hälfte de Buches gewünscht habe das es doch noch ein Happy End geben würde, bin nun „froh“ dass der Titel wahr war. Da das Leben leider nicht immer ein Happy End hat. - Grundsätzlich mochte ich das Buch wirklich, es war angenehm geschrieben & trotz des Themas nicht durchgehend traurig. Jedoch hatte ich vor allem Anfangs ein wenig Problem mit Tessa warm zu werden da gefühlt jeder zweite Satz etwas mit ihrem Tod zutun hatte. Auch wenn mir das Buch als „ähnlich wie das Schicksal ist ein mieser verräterischer“ empfohlen wurde hatte ich im Bezug dessen hier mehr Probleme. Jedoch ändert sich das in der zweiten Hälfte, Oskar war von Anfang an eine sehr angenehme Person & auch Tessa wurde mir mit jeder Seite sympathischer. So das es sich am Ende so anfühlte als hätte ich jemand bekanntes verloren.
⭐️⭐️⭐️⭐️
Tessa weiß, dass sie sterben wird. Sie ist mürrisch, launisch und hat sich schon ihre Urne bestellt, bis sie Oskar kennenlernt, der ihr in der kurzen Zeit, die ihr noch bleibt, zeigt wie das Leben sein kann … Traurig schöner und schmerzhafter Roman. Für die absolute, niederschmetternde Herzschmerz-Stimmung haben mir leider noch ein paar mehr Emotionen gefehlt! Alles in allem war Tessas und Oskars Geschichte aber unglaublich süß und gleichzeitig schmerzhaft 💔 🦀 🐰

Tessa wird sterben. Ihr bleibt nur noch ein letzter Sommer. Und ohne Oskar, wäre es kein bester geworden. Das Buch hat mir unendlich gut gefallen. Oskar ist ein toller und liebenswerter Charakter und schenkt Tessa einen unvergesslichen Sommer. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich habe das Buch ab Seite 50 in 2 Tagen verschlungen.
Ein Buch das wunderschön zu lesen ist und bei den man direkt Lust auf Sonmer bekommt. Tessa hat Krebs und hat in ihrem Leben bei allem immer auf den perfekten Moment gewartet. Aber sie hat nicht mehr viel Zeit. Bald wird sie sterben und kann nicht mehr länger warten ihre Träume zu verwirklichen. In dem Buch lernt sie Oskar kennen und das verändert einiges. Zusammen reisen sie mit dem Auto durch Italien. Tessa entwickelt sich in dem Buch stark und lernt durch Oskar, nicht immer nur das negative zu sehen. Zusammen mit ihm kann sie ihren letzten Sommer komplett ausschöpfen. Die ganze Reise durch Italien kam mir aber leider auch ein bisschen kurz. Vorallem weil Tessa ja nicht mehr so viel Zeit hat und man nie weiss wann sie stirbt. Die Einführung war winfach extrem lang und die Reise beginnt erst nach der Hälfte des Buches. Das Ende des Buches war so, so traurig. Ich musste so stark weinen wie noch nie bei einem Buch. Ein sehr emotionales Buch für alle die Italien lieben.
Der Titel sagt es eigentlich schon. Tessa erlebt ihren letzten aber trotzdem besten Sommer allerzeiten. Die Zeit, die sie mit Oskar glücklich in Italien verbringt, lässt einen fast vergessen, wie schlimm es werden wird wenn man einen so lieb gewonnen Charakter gehen lassen muss. Denn das Ende kommt schneller als man denkt und man ist nicht bereit dafür. Weder hier im Buch oder im echten Leben. Teskar bedeutet für mich : Wir hatten nicht viel Zeit, aber wir hatten den Moment. (Tessas Abschiedsbrief)
♥ Inhaltsangabe ♥ Alles beginnt mit dem Austauschen von Blicken mit einem Jungen in der U-Bahn. Schnell wird Tessa klar, dass Sie dieses Gefühl zuvor nie gefühlt hat. Jedoch bleibt es erstmal bei dem Zusammentreffen und Tessa beginnt in den ersten Kapiteln, in der Ich-Perspektive, von ihrem aktuellen Zustand zu erzählen. Tessa ist 17 Jahre alt und muss sich Gedanken übers Sterben machen. Sie hat nämlich ein Loch im Herz. Tessa ist traurig und wütend, denn Tessas Mutter weiß von ihrer Erkrankung schon viel länger und hat nie ein Wort erwähnt. Jedoch nur, damit Tessa ihr Leben genießen kann. Doch Tessa isoliert sich von allen! Sie hat ein gebrochenes Verhältnis zu ihrer Schwester Larissa und pflegt keine Freundschaften mehr. Doch schon bald sieht Tessa den Jungen aus der U-Bahn wieder. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Oskar und zerbricht sich nun den Kopf. Darf Sie als Sterbende sich denn verlieben? Kann Sie Oskar so etwas Großes zumuten? Doch Oskar empfindet von Anfang an das selbe! Er lässt nicht locker und will wissen wieso Tessa sich so zurückzieht. Tessa entscheidet sich dazu von ihrer Situation erzählen und ihm zu sagen das Sie sterben wird. Doch Oskar lässt sich davon nicht verscheuchen. Er weiß genauso sehr, wie kostbar jeder Tag ist. Sie verbringen einige Tage zusammen, führen nächtliche Gespräche und lernen sich noch besser kennen. Spontan schlägt er Tessa dann einen Road Trip durch ganz Italien vor! Jeder trägt seinen Teil zur Planung. Am Tag der Abreise verabschiedet sich Tessa noch von ihren Eltern und von ihrer jüngeren Schwester Larissa. Mit seinem Auto, einem Zelt, Schlafsäcke, Proviant und Geld machen Sie sich dann auf die Reise. Es folgen mehrere Tage voller Liebe, Trauer und Angst. Sie erkunden Städte und kommen sich immer näher. Tessa fühlt sich nach langer Zeit mal wieder richtig glücklich und vergisst sogar ihre schäbige OP-Narbe! Bald erfährt Sie sogar, was Oskar mit sich trägt und was es mit dem Häschen auf sich hat. Beide genießen es, wie sie sich vertrauen können, doch Tessa fragt sich nur wie lange Sie wohl noch Kraft hat? ♥ Meine Meinung ♥ Ich hoffe, Ich kann euch nahebringen, wie toll diese Geschichte ist und wieso es die perfekte Einstiegslektüre für mich war. Normalerweise lese Ich nicht gerne Geschichten wo es ums Sterben geht, aber dieses Buch hat mich vom Klappentext und vom Cover sofort angesprochen. Anne Freytag hat diese Thematik total schön umgesetzt! Der Schreibstil ist leicht und man kann das Buch innerhalb paar Stunden einfach so weglesen. Schön ist auch die Playlist von den beiden, die hinten im Buch aufgeschrieben wurde. Ich habe mir einige Titel während dem lesen angehört, wirklich tolle Songs! Sie hat daraus eine wirklich rührende Geschichte gezaubert, die zum weiterlesen auffordert. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es um Tessa und Oskar nun weitersteht. Aber es gab auch Momente wo Ich mich wirklich mal in Ihre Situation hineinversetzt habe und überlegt habe, wie es nun wäre, wenn Ich an ihrer Stelle wäre. Es lässt einen nachdenken und fordert einen auf das Leben zu genießen! Fazit: Anne Freytag hat die Thematik Sterben mit einer wunderschönen, rührenden Liebesgeschichte verbunden und wie Eltern/Geschwister mit der Situation zu kämpfen haben gezeigt! Ich gebe dieser wirklich gelungenen Geschichte volle 5 Herzchen ♥!
Ich liebe dich, Krabbe 🦀 Ich dich auch, Oskar 🧸
Eine ehrliche Liebesgeschichte voller Herzschmerz 💔. Meiner Meinung nach könnte das Buch auch noch 100 Seiten mehr haben, da man die ganze Zeit das Gefühl hat man steht neben denn Person und bekommt alles mit. Da Anne Freytag ihre Geschichten so ehrlich und authentisch schreibt. Sie beschreibt alles so schonungslos, dass einem einfach alles so real vorkommt. Ich habe mich in Oskar und Tessa verliebt und auch in die Wunderschöne Kulisse von Italien. 🥰 Das Ende hat mich zu Tränen gerührt, auch wenn man die ganze Zeit wusste dass es passiert. 😭💔 🦀+🧸=♾️

Arrgh. Dieses Buch. Es hätte so viel Potential gehabt, und es wurde meiner Meinung nach absolut nicht ausgenutzt. Ich war um die vier mal kurz davor, es einfach zu lassen, aber ich hatte noch bis zum Ende Hoffnung. Vergeblich. Erstmal zu dem, was ich nicht sehr schlecht fand: - der Schreibstil war ok, nicht besonders, aber eben auch nicht besonders nervig/unverständlich/etc - die Idee der Handlung hatte mich eigentlich angesprochen, Umsetzung nicht, aber immerhin Das wars eigentlich auch schon, es gab wesentlich mehr, was mich wirklich gestört hat, angefangen mit den Hauptcharakteren. Oskar war mir ehrlich gesagt ziemlich egal, er hatte nicht wirklich eine herausstechende Persönlichkeit, was vermutlich auch daran lag, dass nur ganz am Ende einmal sein POV kam, ansonsten hat man ihn immer nur aus Tessas Perspektive gesehen, die ihn halt einfach super fand. Super. Er hat sich nicht entwickelt, er hatte nicht eigenes an sich, er war einfach nur da und Tessa fand ihn ganz toll. Tessa war aber noch schlimmer. Sie hatte zwar eine herausgearbeitete Persönlichkeit, ich könnte mir sogar vorstellen dass ich sie einigermaßen gemocht hätte wenn die Handlung gespielt hätte, bevor sie erfahren hätte, dass sie unheilbar krank ist, aber so fand ich sie einfach nur extrem nervig. Klar ist es verständlich, dass sie erstmal nach so einer Nachricht deprimiert ist und alles beschissen findet, ich hätte mir aber im Laufe der Handlung eine positive Entwicklung dieser Haltung gewünscht und zwar nicht in die Richtung, in die die Entwicklung dann war. Anscheinend war sie musikalisch begabt, hatte vor an Musik zu studieren und war ihr bisheriges Leben eher so clichée-brav: keine Partys, "nur" zwei Freundinnen, kein Freund, lebt gesund, ist gut in der Schule usw. Das fand ich nicht problematisch, im Normalfall mag ich solche Protagonistinnen. Jetzt kommt aber das Hauptproblem, was ich mit Tessa habe und was sich das gesamte Buch durchzieht: sie haut wegen ihrer Krankheit mental ihr gesamtes Leben in die Tonne, sie reduziert sich total darauf, dass sie kein "spannendes" Leben hat/hatte und Jungfrau ist. Das finde ich absolut bescheuert. Ist ihr musikalisches Talent weniger wertvoll weil sie nicht studieren kann? Nein. Sind ihre beiden Freundinnen weniger wertvoll weil es 2 sind und nicht 20? N e i n. Muss sie mit 17 schon zwingend einen Freund gehabt haben? N E I N. Ist ihr Leben wertlos, weil sie so gelebt hat, wie sie es für richtig gehalten hat? IMMERNOCHNEIN. Da hätte ich mir jetzt eine Entwicklung gewünscht: ihre Familie, Freundinnen und meinetwegen auch Oscar helfen ihr, es zu akzeptieren und ihr bisheriges Leben wertzuschätzen. Aber nein. Bis zum Ende des Buches ist sie davon überzeugt, ihr gesamtes Leben etwas falsch gemacht zu haben bis auf diese Italien-Reise mit Oskar, die sie dann als "beste Erfahrung ihres Lebens" deklariert. Ihr Leben hat laut ihr also nur wegen Oskar einen Wert. Gehts noch ein bisschen toxischer? Da sich das durchs gesamte Buch zieht, war ich dauerhaft von ihr genervt. Nebencharaktere kamen meiner Meinung nach viel zu selten vor. Durch Nebencharaktere wird ein Plot immer ein bisschen weniger flach, und das wurde hier nicht ausgenutzt. Insgesamt war die Umsetzung des Plots absolut nicht meins. Kurz beschreiben lässt er sich mit: Drama Kitsch sehr viel Kitsch noch mehr Kitsch v i e l z u v i e l K i t s c h bisschen seltsam verpacktes Drama, was nicht wirklich dramatisch ist Ich glaube ich habe keinem anderen Buch je nur einen Stern gegeben, aber das war wirklich sehr enttäuschend. Wenn dir die eigentliche Idee des Plots gefällt, würde ich dir eher "Was von mir bleibt" von Lara Avery empfehlen. Die Charaktere sind tiefer, nachvollziehbarer und interessanter, ihre Entwicklung ist genau so, wie ich sie mir auch von Oscar und Tessa gewünscht hätte.
Tessa und Oskar
Für die Lesechallenge im Juni sollte ich ein Buch mit meiner Lieblings-Trope lesen. Das ist mir relativ schwer gefallen, da ich erstens nicht wirklich eine Lieblings-Trope habe, und ich mich zweitens bei Büchern auch gerne überraschen lasse, worauf der Plot hinausläuft, während Tropes wie Enemies to Lovers, Friends to Lovers oder Fake Dating schon sehr deutlich verraten, worauf man sich als Leser einlässt. Aber etwas, was ich sehr liebe, sind Geschichten, die sommerliche Urlaubsgefühle vermitteln, welche ich auch ausschließlich im Sommer lese. Dies gepaart mit ein wenig Romance hat mich unweigerlich zu „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag greifen lassen. Das 2016 erschienene Jugendbuch wurde 2017 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie der Jugendjury nominiert. Es erzählt die Geschichte einer todkranken Teenagerin, die den letzten Sommer ihres Lebens verbringt. Die 17-jährige Tessa van Kampen lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Larissa in einem Haus in München. Eigentlich könnte sie eine ganz normale Teenagerin sein, hätte sie nicht von Geburt an einen inoperablen Herzfehler. Ihr Gesundheitszustand hat sich in den vergangenen Monaten so stark verschlechtert, dass die Ärzte ihr nur noch wenige Wochen geben. Dabei hat Tessa das Gefühl, noch nicht wirklich gelebt zu haben. Sie hatte weder einen Freund noch wurde sie geküsst und hat auch sonst nie über die Stränge geschlagen. Doch dann trifft sie Oskar Salzmann und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Er schenkt ihr den besten letzten Sommer ihres Lebens voller Gefühle und unvergesslicher Momente. Bei der Bewertung von „Mein bester letzter Sommer“ aus dem Jahr 2016 bin ich etwas zwiegespalten. Einerseits hat mir der emotionale und leicht poetische Schreibstil von Anne Freytag sehr gut gefallen. Tessa ist eine authentische Protagonistin und dass sie sich in Oskar verliebt, ist nur zu gut nachvollziehbar. Ich habe mich für Tessa gefreut und um sie geweint. Die beigefügte Playlist untermalt die sommerlich melancholische Atmosphäre ausgezeichnet, wodurch ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Andererseits ist die medizinische Ungenauigkeit erschreckend. Nicht nur, dass Tessas Krankheitsbilder keine Todesurteile sind sondern auch, dass scheinbar mehrfach an ihrem Herzen operiert wurde, ohne das Loch zu schließen bzw. die Lungenarterie zu verpflanzen, ist absolut sinnbefreit. Als chronisch Kranke schildert sie nur akute Symptome. Sie wird als blass beschrieben, aber nie als cyanotisch, was typisch für Sauerstoffmangel wäre. Die Medikamente, die sie einnimmt, sind allesamt erfunden. Tessa wurde geschrieben, um zu sterben und nicht, um medizinisch auch nur ansatzweise Sinn zu ergeben. Natürlich habe ich mit meiner kardiochirurgischen Expertise einen anderen Blick auf diese Dinge als die meisten. Aber vergleichbare Bücher wie „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Bevor ich sterbe“ haben die medizinischen Aspekte eben deutlich besser hinbekommen. Macht euch also bewusst, dass die Darstellung von Krankheit und Tod ziemlich verkitscht und an der Realität vorbei ist. Außerdem ist der Plot recht vorhersehbar, aber das ist bei dieser Art von Geschichten nicht weiter verwunderlich. Da mich das Jugendbuch aber trotz dieser Kritikpunkte stellenweise zutiefst berührt hat und eine starke Sogwirkung hatte, möchte ich ihm gerade noch so vier von fünf Federn geben. Von Freytag habe ich noch „Den Mund voll ungesagter Dinge“ auf dem SuB, was ich vielleicht nächstes Jahr lesen werde.

Ganz große Herzensempfehlung ❤️🩹
Nach wenigen Seiten hab ich mich in die starke Sprache von Anne Freytag verliebt. Sie schreibt prägnante, sehr direkte Sätze und bleibt beim Wesentlichen. Trotzdem kommen einem durch die ausdrucksstarken Worte direkt Bilder in den Kopf. Das hat mich direkt beeindruckt! Das Tempo ist in der Geschichte von Tessa recht flott, die Handlung läuft schnell. Das hat für mich einfach perfekt zur Thematik gepasst und hat die Dramatik der emotionalen Ausgangslage nochmal verstärkt. Tessa ist die Protagonistin in der Geschichte und sterbenskrank. Mein erster Eindruck von ihr: sie wirkte sehr direkt, ziemlich abgeklärt und sogar etwas hart. Während der Geschichte lernt man sie aber auch noch ganz anders kennen und die Emotionen kamen extrem rüber. In ihren schwächsten Momenten ist Oskar da. Er ist einfach ein Herz auf zwei Beinen. Man versteht immer mehr, dass auch er sein nicht ganz so leichtes Päckchen zu tragen hat. Er ist trotz allem mit vollem Herzen da, einfach berührend. In der Geschichte geht man mit Oskar und Tessa auf Reisen und überraschenderweise kam das Setting trotz schnellerem Tempo und nicht soo vieler Details echt gut rüber und es kommen vor allem einige Life-Lessons an, die zwischen ein paar Tränchen einige Gedanken bei mir anstoßen konnten. 💭 Das Buch war ein richtiges Lesehighlight für mich und ich freu mich schon riesig auf mein nächstes Buch von Anne Freytag, das sogar schon bereit liegt und in den nächsten Wochen gelesen wird hihi.
dies war mein erstes buch, was ich von der autorin gelesen habe und es hat mir sehr sehr sehr gefallen. der schreibstil war sehr angenehm und mein hat sehr gut in die geschichte hineingefunden. das buch bringt einen wirklich zum nachdenken.über das leben, über den tod, die große liebe und um alles drum herum. unterstrichen wird dies mit den vielen poetischen zitaten, die wirklich schön und traurig zugleich sind. die autorin hat mit diesem buch wirklich ein werk geschaffen, was bestimmt in 50 jahren von schülern analysiert wird und auch in 100 jahren noch in erinnerung bleiben wird. tess und oskar nehmen uns mit auf eine letzte reise, die durch italien führt. und weil ich dss buch auch noch während meinem urlaub am gardasee gelesen habe, hat es das noch schöner gemacht
Tolle Sommer Geschichte!
Das Buch verlief ganz anders als gedacht. Zu Beginn dachte ich, dass es ein Teenie Drama wird und viel geseusel, aber dies war gar nicht der Fall. Wir lernen die junge Tessa kennen, voller Wut und Trauer auf ihre Familie, weil sie sterben wird... Und dies hätte sie immer wissen können, doch ihre Mutter wollte es keineswegs. Bei einem Familienessen lernt sie dann den jungen Oskar kennen und halt Überkopf hat sie sich verguckt und will ihren letzten, perfekten Sommer mit Ihm verbringen. Das Buch konnte ich ab der Mitte dann doch nicht weg legen und mochte die beiden sehr. Paar nervige Momente und Probleme die nicht hätten sein müssen... Dennoch sehr zu empfehlen, mit wichtigen Themen.

schmerzhaft schön 🌸
„Ich wünschte, ich könnte mich vorbereiten. Ich meine aufs Sterben. So wie auf eine Prüfung in der Schule.“ Tessa hat ein Loch im Herzen. Sie leidet an einem inoperablen Herzfehler. Sie wird nie achtzehn und wird nicht die Dinge tun können, die man normalerweise tut, wenn man erwachsen wird: ausziehen und in eine eigene Wohnung ziehen, studieren, einen echten nackten Jungen sehen. Sie grübelt als „Musterschülerin ohne Führerschein“ über Dinge nach, aber lebt die Momente nicht. „Ich dachte, sterben ist einfach. Ich dachte, es geht schnell. Wie geboren werden, nur rückwärts.“ Als sie Oskar kennenlernt, ändert sich ihre Sicht auf das Leben, die Liebe, das Sterben. Er weicht nicht von ihrer Seite und begleitet sie - ein Freund zum Sterben. Gemeinsam reisen sie von München durch ihr Sehnsuchtsland Italien, erleben Tessas besten letzten Sommer. Oder? Ich werde nicht müde, Anne Freytags Bücher zu lesen. Je mehr ich von ihr lese, desto mehr liebe ich sie. Diese Geschichte handelt von der Liebe und zeigt, wie eine Reise durch Italien im Sommer sein kann, selbst wenn man weiß, dass man bald sterben wird. Für meinen Geschmack ist es „zu viel“ Liebe in der Geschichte, auch wenn ich Tessa und Oskar total ins Herz geschlossen habe und bis zum Ende jeden Gedanken, jeden Schmerz mitgefühlt und gelitten habe. Aber für Tessa war es genau richtig: Das Leben verlängert sich durch die Liebe, um jede Minute mehr. Ihr Herz wird voller und voller. Auch wenn am Ende das Herz aufhört zu schlagen, bleibt es doch ein Ganzes. „Ich dachte, ich gehe als unbeschriebenes Blatt, aber das werde ich nicht.“
Bin sehr zwiegespalten
3/4 des Buches war ich voll drin, habe mit Tessa gelitten, habe geweint und hatte Bauchkribbeln der süßen Teenagerliebe - dann wurde es mir zu viel. Die Protagonistin Tessa ist eine ruhige, aber auch sehr vielschichtige Person, bis sie Oskar trifft und alles in ihrem Leben sich nur noch auf diesen Menschen ausrichtet (ich bin sowieso kein Fan von "Liebe auf den ersten Blick - Geschichten") und der ist wirklich eindimensional, denn eigentlich ist er nur hübsch. Und mit ihm entwickelt Tessa unangenehm misogyne Züge, Eifersucht und die Geschichte hängt in einem Strudel aus Küsschen quer durch Italien fest. Ich fand's leider echt schade, dass Anne Freytag die eigentlich gut gedachte Story am Ende etwas entglitten ist. Und jetzt mal ehrlich: wer möchte die letzten Wochen seines Lebens lieber mit nem Typen verbringen, den man zwei Wochen kennt anstelle der eigenen Familie (bei guten familiären Verhältnissen), das ist für mich schon irgendwie schwer nachvollziehbar gewesen.

Ein Buch, welches mir gezeigt hat, wie vergänglich das Leben doch ist und wie wenig wir den Moment genießen. Denn das sollten wir viel öfter tun. Den Moment leben und uns nicht fragen "Was wäre wenn?" Oder "Das mache ich später. Ich hab noch Zeit" Aber das weiß man nie so genau. Und Tessa und Oskar, unsere beiden Protagonisten haben mir genau das offenbart. Dass es toll ist, unbeschwert zu sein und einfach im Hier und Jetzt zu leben und nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Tessa ist so unfassbar stark und mutig. Ihren Charakter fand ich unheimlich gut ausgearbeitet. Die Autorin hat diese Bandbreite an Gefühlen so greifbar für mich gemacht, sodass ich mich - so gut wie es eben möglich ist - in sie hineinfühlen konnte. Sind wir mal ehrlich - Wer ist die ganze Zeit gut gelaunt, wenn man weiß, dass man nur noch wenige Wochen zu leben hat? Tessas Traurigkeit, ihre Zweifel, ihre Wut sind einfach nur nachvollziehbar und überhaupt nicht "nervig". Und ich habe mich in Tessa verliebt und mit ihr zusammen habe ich mich auch in Oskar verliebt, der einfach für sie da ist. Die ganze Zeit. Sie nicht loslässt. Er liebt sie für das, was sie ist und verbringt mit ihr den schönsten Sommer ihres Lebens und erfüllt ihr einen riesigen Wunsch. Der Roadtrip von den beiden war lustig, gefühlvoll, aufregend und auch traurig. Ehrlich und realistisch. Ich bin normalerweise kein Mensch, der schnell bei Büchern weint aber ein paar Tränen musste ich doch bei diesem unfassbar gefühlvollen Roman vergießen. Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken und bin so froh, es gelesen zu haben. Der Fokus lag auf jeden Fall auf der Beziehung zwischen Tessa und Oskar. Mehr hat es für mich auch nicht gebraucht. 5/5 ✨❤️
Mein bester letzter Sommer 💙🚘:
Es geht um ein Mädchen namens Tessa. Tessa weiß dass sie bald sterben wird, wegen einer Krankheit. Sie hat ihr Leben jedoch nie wirklich gelebt, sondern immer nur ihre Zukunft geplant. Die sie jetzt nicht mehr haben wird. Dann lernt sie Oskar kennen, der ihr zeigt was sie alles verpasst hat und wie glücklich sie sein kann. Mit ihm zusammen überwindet sie Ängste und genießt einfach nur ihr restliches Leben. Ich finde das Buch wirklich gut. Es ist zwar sehr traurig und ich habe viel geweint, aber es ist eine sehr schöne Liebesgeschichte. Die Tatsache, dass Tessa bald sterben wird macht das Ganze viel ,,Intensiver''. Es regt sehr zum Nachdenken an, über den Tod und wie kurz das Leben eigentlich ist...
„ Und in dieser Sekunde fühlt es sich so an, als würde der Himmel mit uns weinen.“ 🥹😭⭐️
Das Buch stand länger auf meiner Liste, ich glaube aufgrund des Covers ( weil es so unscheinbar ist ) habe ich es wieder gelöscht ! Völlig zu unrecht!!!! Auch wenn das Buch eine traurige Liebesgeschichte ist, hab ich jeden Moment geliebt….

Der letzte Sommer
Ich bin wirklich hin und hergerissen bei dieser Geschichte. Wo fange ich am besten an. Vielleicht mit den drei Punkten die ich nur vergeben möchte, dabei kann ich auch gut verstehen wenn viele diese Geschichte feiern, also warum ich nicht so ganz. Das allerbeste fand ich tatsächlich den Schreibstil, der so flüssig und locker war, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen trotz der anderen zahlreicher Umstände. Ich konnte mich von Anfang an nicht auf Tessa und Oskar einlassen. Ob es daran lag das es mir zu heteronormativ war, vielleicht. Ich wusste bereits ab dem Prolog wie die Geschichte läuft, ich hatte eine starke Ahnung und so wurde es auch. Also konnte mich nichts mehr überraschen. Mir kam so vieles bekannt vor und hätte ich davor nicht so ein unfassbares gutes Buch gelesen und die Geschichte zu einem andere Zeitpunkt entdeckt, Ja dann wäre da auch mehr drin gewesen. Neben der vorhersehbaren Geschichte ist diese auch dermaßen kitschig, dass ich es mir auch langweilig geworden ist. Das Ende war mir zu kurz, gerade jetzt wurde es interessant. Wie geht es mit der Familie von Tessa und Oskar weiter? Das hätte ich wirklich gerne gelesen und das zeigt auch für mich das die Autorin vieles richtig gemacht hat und mir die Geschichte dennoch gut gefallen hat. Ich kann es dennoch empfehlen und werde auch weitere Bücher der Autorin lesen.
Emotional, berührend, kleines Highlight
Mein ganz persönliches kleines Highlight in diesem Jahr. Mich hat lange keine Geschichte mehr so berührt wie diese. So lange keine Tränen mehr fließen lassen. Aber hier ist es passiert. Wieder und wieder. Und noch immer klingt das Buch in mir nach. Diese Liebe zwischen Tessa und Oskar. Ihren Gefühlen, ihren Ängsten, ihrem kurzen Leben und der Erkenntnis das der Moment zählt. Dabei gibt es in der Geschichte nicht nur die ganze Zeit rosige Momente, sondern auch zwischenmenschliche Streitigkeiten und eigene Konflikte in den Köpfen von Tessa sowie Oskar. Was heißt es jung gehen zu müssen und wie ist es, wenn man noch lebt, aber Abschied nehmen muss von einem Menschen, der für einen selbst die Welt geworden ist? Anne Freytag hat mit so viel Gefühl geschrieben, dass ich, nachdem ich ständig von Italien, Croissants und Sonne gelesen habe, selbst Lust darauf bekommen habe. Es hat sich angefühlt, als wäre ich Zuschauerin von oben. Die Szene mit dem Einkaufswagen und den Tauben hatte ich so lebhaft vor Augen... Die Geschichte beginnt ruhig, ist dann wundervoll und wild und traurig und einfach das Leben selbst ... und endet dann auch wieder ruhig.

Für alle, die gerne weinen!
Zwei Jahre lang hat dieses Buch jetzt in meinem Regal gestanden. Vier Mal habe ich es angefangen zu lesen und drei Male davon wieder zurück ins Regal gestellt. Warum ich es schließlich doch gelesen habe: Ich war im Urlaub und hatte nichts anderes dabei. Ich muss ehrlich zugeben, mir hat das Buch nicht wirklich gefallen. Trotzdem musste ich drei Sterne geben, weil ich selten, aufgrund eines Buches, so viel geweint habe. Aber Eins nach dem Anderen… Warum mir das Buch an sich nicht wirklich gefallen hat ist einfach zu sagen: Tessa, die Protagonistin, war mir absolut unsympathisch! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, bei dem ich mich nicht in den Hauptcharakter hineinversetzen konnte und der mich so sauer gemacht hat! Klar, es ist einfach zu urteilen, wenn man kerngesund ist und man nicht seinen Todeszeitraum im Hinterkopf schwirren hat. Trotzdem verstehe ich ihr Verhalten absolut gar nicht. Sie stößt ihre Freundinnen aus ihrem Leben und beschuldigt sie dann, sie wären schlechte Freundinnen (häää?) Sie behandelt ihre Eltern so unfassbar schlecht, weil sie sauer auf ihre Situation ist. Tessa Schatz, deine Eltern können bestimmt nichts dafür, dass du bald sterben wirst. Es ist einfach nicht fair vor allem deine Mutter in jedem Satz anzuzicken, obwohl sie es nur gut meint. Außerdem erwähnt Tessa in jedem zweiten Satz, dass sie ja bald sterben wird. Es ist bestimmt nicht leicht an etwas anderes zu denken, wenn man diese Diagnose bekommen hat, jedoch ist es beim Lesen super anstrengend dauernd zu hören, dass es ja bald zu Ende sein wird. Die Geschichte an sich finde ich ziemlich lahm und sachte. Ja, es ist eine süße Liebesgeschichte, aber wirklich viel passieren tut’s irgendwie nicht. Außerdem ist diese Liebesgeschichte unrealistisch, nach den ersten 50 Seiten halten sie schon Händchen :/ An sich fand ich das Buch also eher nicht gut, die drei Sterne, die ich vergebe, kommen allerdings nicht von irgendwo her! Den Charakter Oskar finde ich super gut gelungen, er ist einfach zum lieb haben und man verguckt sich beim Lesen selbst ein bisschen in ihn! Außerdem habe ich bei einem Buch selten so sehr geheult, wie bei diesem. Für mich also ein klares Zeichen, dass es irgendwo Anschluss an mein Herz gefunden haben muss und es so gut geschrieben sein muss, dass es mich so sehr mitnimmt! Das Ende hat mich innerlich zerrissen! ⚠️Achtung Spoiler ⚠️ Die Todesszene zum Schluss ist so unfassbar schön beschrieben! Ich hätte es mir nicht besser vorstellen können! Abschließende Worte: „Mein bester letzter Sommer“ hat mich dazu gebracht, nicht alles im Leben aufzuschieben und sich mehr Sachen zu trauen. Ich verdanke diesem Buch meine zwei neuen Piercings, die ich mir demnächst stechen lasse, wovor ich die ganze Zeit zu viel Angst hatte. Aber, das Leben ist viel zu kurz für irgendwann!
Hat mir leider gar nicht gefallen - habe die lovestory 0 gefühlt, ging alles auch viel zu schnell und überstürzt, sodass man gar keine bindung zu der beziehung der beiden aufbauen konnte - tessa war eine super nervige prota - alles hat sich erzwungen und zu gewollt angefühlt + ließ sich schnell lesen
Ich wollte dieses Buch schon lange lesen, habe aber lange gezögert, da ich eh sehr nah am Wasser gebaut bin und wusste wie sehr mich die Geschichte mitnehmen wird. Die Entwicklung zwischen Tessa und Oskar hat mich zutiefst berührt. Es ist so leicht und hat doch so einen schweren Schleier. Es war eine Achterbahn der Gefühle von leichtem Schmunzeln, zu ehrlichem Lachen und noch heftigerem Weinen. Man konnte die Gedankengänge so gut nachvollziehen und doch hat man eigentlich überhaupt keine Ahnung, wenn man nicht selbst in so einer Situation ist. Zwischen den ganzen absurden Beziehungen aus z.b. Enemies-to-Lovers Büchern, die ich auch über alles liebe, war diese Liebe zwischen Tessa und Oskar einfach so ehrlich, roh und wahrhaftig. Ein trauriges Ende, einer doch so schönen Geschichte
>>Jede Liebesgeschichte ist schön, aber unsere mag ich am liebsten. Das mit dir war mehr als nur Liebe, es war wie ein eigenes kleines Leben. ...<>Bald wird es mich nicht mehr geben, aber der Gedanke, glücklich zu sterben, lässt mich dennoch lächeln. Mein Herz mag kaputt sein, aber es ist voller Liebe. ...<< Was zum einen einen wirklich tragisch traurige Geschichte ist, ist gleichzeitig aber eben auch eine wundervolle Reise und ein Einblick in all die Gefühle, die das Leben und der Tod mit sich bringen. Fazit: Ein berührendes Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde
Wie beim letzten Mal, eine absolute Lesefreude! Mit Oskar und Tessa durch Italien zu reisen ist einfach ein Traum. Ich liebe die beiden so sehr und sie sind nach dem zweiten mal Lesen einfach Freunde für mich geworden🥹😍 Leider ist mir auch eingefallen, warum ich beim letzten mal beschlossen habe, das Buch nicht noch mal zu lesen. Das Ende bricht mir einfach jedes Mal das Herz💔 So viele Tränen für Tessas und Oskars Geschichte einfach💫🫶🏻
Sehr berührend
Ich habe mich sehr auf „Mein bester letzter Sommer“ gefreut und wurde nicht enttäuscht. Das Buch hatte zwischendurch zwar ein paar Längen, auch die Kennlern- bzw. Lovestory war mir etwas zu inszeniert und überstürzt. Die Geschichte blieb jedoch trotzdem interessant und ich wollte wissen, was Oskar und Tessa auf ihrer Reise erleben. Die verschiedenen Orte wurden sehr anschaulich beschrieben und das Buch hat sich trotz der schweren Thematik wie Sommer angefühlt. Es hat gezeigt, wie wichtig es ist, das Leben im Moment zu leben und die kleinen Momente zu genießen, ganz nach dem Motto: Lebe so als wäre es dein letzter Tag. Auch in den letzten Kapitel wurde das Buch noch mal besonders emotional und das Ende hat mich sehr ergriffen.
Es hat sich wie ein dive in old favourites angefühlt. Als ich so 16/17 war, habe ich ständig Bücher mit todkranken Jugendlichen gelesen, so sick-lit. War das ne Weile lang ein Ding?Ich habe gemischte Gefühle zum Buch. Ich habe auch andere Bücher von Anne Freytag gelesen, die mir wirklich sehr gefallen haben, wie z.B. “Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte” (empfehle ich!), doch bei diesem spürt man, dass es das erste Jugendbuch war. Ist ja auch nicht verkehrt meiner Meinung nach! Irgendwo fängt man schliesslich an :)Positiv:Ihr Schreibstil ist tiptop, das mit den Playlisten bin ich mir mittlerweile zwar von vielen Jugendbüchern gewohnt, ist mir aber das erste Mal bei einem von ihren untergekommen, also ist sie in meinem Kopf dort Trendsetterin, haha.Negativ:Ich komme mit Instant-Love Geschichten einfach nicht klar. In dieser Situation macht es bei Tes vielleicht Sinn, weil sie kurz vor dem Sterben ist und noch nie verliebt war, bei Oskar? Hmm.Was mich am Buch eigentlich am meisten gestört hat, ist dass ich in der Logik des Buches denken musste um Teskar zu geniessen, und das muss ich leider bei vielen Romanzen tun. Was ich damit meine ist folgendes: Wenn ich nicht selber denke und komplett in das Buch und die Charaktere und den Ton der Autorin gleite: cute, love, perfect, sad. Aber von Aussen betrachtet, wenn ich “normal” denke und es nicht abschalte um das Buch geniessen zu können, dann gibt es einfach so paar Dinge, die toxic sind oder zumindest uncool.<spoiler>Ich wurde halt auch mit Oskar nicht ganz warm und dieser Moment in dem er bei ihrem Abbrechen der Rummach-Session wütend wird? So wütend, dass sie beinahe Angst hat und befürchtet er könne am nächsten Morgen nichts mehr mit ihr zu tun haben wollen? Wtf. Sowas darf es halt nicht geben oder gut kontextualisiert geben! Ich weiss, er hat sich danach entschuldigt und gesagt, dass sie absolut nichts falsch gemacht habe, es wäre okay, wenn es ihr zu weit gegangen wäre und sie das dann sagt. Gut. Sie ist immer noch der Überzeugung, sie hätte ihn nicht abweisen sollen, dass das “falsch” und “gemein” war. Solche Denkweisen sind wirklich gefährlich und erinnern leider an unerfreuliche Situationen aus der realen Welt.Zudem kommt Tes instant bei Penetration, was auch ein falsches Bild suggeriert und einfach den Tatsachen und der Lust der meisten Frauen nicht entspricht, was schade ist.Solche Punkte haben bei mir eine heftige Gewichtung, einfach auch weil junge Frauen diese Bücher dann lesen und wenn man ständig solche Representation hat, vergleicht man das echte Leben damit und allerhand negative Dinge können daraus resultieren. </spoiler>























































