Der Vogelmann
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Description
Book Information
Author Description
Mo Hayder avancierte mit ihrem Debüt, dem Psychothriller »Der Vogelmann«, über Nacht zur international gefeierten Bestsellerautorin. Der Nachfolger »Die Behandlung« wurde von der Times zu einem der zehn spannendsten Thriller aller Zeiten gewählt. 2011 bekam Mo Hayder den »CWA Dagger in the Library« für ihr bisheriges Gesamtwerk, im Jahr darauf wurde »Verderbnis« mit dem renommierten Edgar Award für das beste Buch des Jahres ausgezeichnet. Die Autorin lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter in Bath, England.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Hart aber mit Herz geschrieben.
Auch in diesem Thriller schleppt der Ermittler ein Trauma aus der Kindheit mit sich herum. Eigentlich ein gängiger Plott aus zahlreichen Krimis und Psychothrillern. Jedoch gelingt es Mo Hayder ihren Figuren dabei Vielschichtigkeit zu verleihen. Nicht nur den Polizisten Jack Caffery zeichnet sie komplex und mit viel Liebe zum Detail, auch die gesamte Handlung des Thrillers baut sich für mich gekonnt auf und bietet weitaus mehr als ein Krimi vom Fließband. Sie schafft es immer wieder, mich zu schockieren und aus den Socken zu hauen. Für alle empfehlenswert, die den ungewöhnlichen Thrill suchen und nicht zartbesaitet sind.
In London werden fünf grausam verstümmelte Frauenleichen auf einem Brachgelände nahe der Themse gefunden , die einem Serienmörder zum Opfer gefallen sind. Inspektor Caffery, geplagt von der mysteriösen Vergangenheit seines verschwundenen Bruders und Konflikten im Kollegium, setzt all seine forensischen und psychologischen Fähigkeiten ein, um den Täter zu fassen. Die Suche führt in die Abgründe menschlicher Abartigkeit, geprägt von Nekrophilie, Ritualmord und persönlicher Besessenheit. Sehr spannendes Buch. Die Kapitel sind kurz gehalten und es lässt sich sehr gut lesen. Inspektor Caffery wirkt verletzlich und faszinierend zugleich und ist ein sehr starker Hauptprotagonist. Die psychologische Spannung im Buch bleibt bis zum Schluss erhalten und die expliziten Gewaltszenen sind für empfindliche Leser vielleicht zu deutlich. Für mich auf jeden Fall nicht das letzte Buch von Mo Hayder.
Der Vogelmann - Blutige Federn: Eine Reise ins Herz der Finsternis
Die Geschichte beginnt mit einem Fund, der selbst abgehärtete Ermittler an ihre Grenzen führt: Fünf Leichen, verstümmelt auf eine Weise, die jenseits jeder menschlichen Vorstellungskraft liegt. Das Motiv der eingenähten Vögel erzeugt eine makabre Symbolik, die sich wie ein blutiger roter Faden durch die gesamte Handlung zieht. Dabei besticht das Werk vor allem durch seine gnadenlose Atmosphäre. Es ist kein klassischer Kriminalroman, der sich mit oberflächlichen Ermittlungen zufrieden gibt, sondern ein tiefes Eintauchen in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Psyche. Die Figur des Jack Caffery trägt die Erzählung mit einer Mischung aus professioneller Distanz und persönlicher Besessenheit. Sein eigenes Kindheitstrauma – das ungeklärte Verschwinden seines Bruders – ist nicht nur Beiwerk, sondern verzahnt sich psychologisch geschickt mit der Jagd nach dem „Vogelmann“. Die Spannung wird dabei konstant hochgehalten, während die Grenzen zwischen Recht und Unrecht, zwischen Jäger und Gejagtem zunehmend verschwimmen. Besonders der Verrat innerhalb der eigenen Reihen sorgt für eine Desillusionierung, die dem Buch eine zusätzliche, bittere Ebene verleiht. Kritisch anzumerken ist lediglich, dass die Detailverliebtheit bei den Grausamkeiten phasenweise eine Intensität erreicht, die die eigentliche Kriminalhandlung fast zu ersticken droht. Dennoch bleibt die Auflösung rund um das perverse Spiel des Täters und die moralische Korruption im Hintergrund konsequent und erschütternd. Es ist ein Werk, das keine Erlösung bietet, sondern den Blick dorthin lenkt, wo es am meisten wehtut. Von mir 8 von 10 P.

Zunächst zäh, doch dann sehr fesselnd und verstörend
Zunächst brauchte ich einige Zeit, um in die Geschichte reinzukommen. Aufgrund vieler Begriffe aus dem Englischen las es sich nicht so schnell, hatte ich das Gefühl und manchmal musste ich auch Sätze mehrfach lesen, doch irgendwann war man drin und die Geschichte entwickelte sich stets weiter. Zwischendurch fragte ich mich, wie und ob die Story noch weitergehen kann, doch es ging. Auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Sowas Brutales hab ich lange nicht mehr gelesen
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Book Information
Author Description
Mo Hayder avancierte mit ihrem Debüt, dem Psychothriller »Der Vogelmann«, über Nacht zur international gefeierten Bestsellerautorin. Der Nachfolger »Die Behandlung« wurde von der Times zu einem der zehn spannendsten Thriller aller Zeiten gewählt. 2011 bekam Mo Hayder den »CWA Dagger in the Library« für ihr bisheriges Gesamtwerk, im Jahr darauf wurde »Verderbnis« mit dem renommierten Edgar Award für das beste Buch des Jahres ausgezeichnet. Die Autorin lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihrer Tochter in Bath, England.
Posts
Hart aber mit Herz geschrieben.
Auch in diesem Thriller schleppt der Ermittler ein Trauma aus der Kindheit mit sich herum. Eigentlich ein gängiger Plott aus zahlreichen Krimis und Psychothrillern. Jedoch gelingt es Mo Hayder ihren Figuren dabei Vielschichtigkeit zu verleihen. Nicht nur den Polizisten Jack Caffery zeichnet sie komplex und mit viel Liebe zum Detail, auch die gesamte Handlung des Thrillers baut sich für mich gekonnt auf und bietet weitaus mehr als ein Krimi vom Fließband. Sie schafft es immer wieder, mich zu schockieren und aus den Socken zu hauen. Für alle empfehlenswert, die den ungewöhnlichen Thrill suchen und nicht zartbesaitet sind.
In London werden fünf grausam verstümmelte Frauenleichen auf einem Brachgelände nahe der Themse gefunden , die einem Serienmörder zum Opfer gefallen sind. Inspektor Caffery, geplagt von der mysteriösen Vergangenheit seines verschwundenen Bruders und Konflikten im Kollegium, setzt all seine forensischen und psychologischen Fähigkeiten ein, um den Täter zu fassen. Die Suche führt in die Abgründe menschlicher Abartigkeit, geprägt von Nekrophilie, Ritualmord und persönlicher Besessenheit. Sehr spannendes Buch. Die Kapitel sind kurz gehalten und es lässt sich sehr gut lesen. Inspektor Caffery wirkt verletzlich und faszinierend zugleich und ist ein sehr starker Hauptprotagonist. Die psychologische Spannung im Buch bleibt bis zum Schluss erhalten und die expliziten Gewaltszenen sind für empfindliche Leser vielleicht zu deutlich. Für mich auf jeden Fall nicht das letzte Buch von Mo Hayder.
Der Vogelmann - Blutige Federn: Eine Reise ins Herz der Finsternis
Die Geschichte beginnt mit einem Fund, der selbst abgehärtete Ermittler an ihre Grenzen führt: Fünf Leichen, verstümmelt auf eine Weise, die jenseits jeder menschlichen Vorstellungskraft liegt. Das Motiv der eingenähten Vögel erzeugt eine makabre Symbolik, die sich wie ein blutiger roter Faden durch die gesamte Handlung zieht. Dabei besticht das Werk vor allem durch seine gnadenlose Atmosphäre. Es ist kein klassischer Kriminalroman, der sich mit oberflächlichen Ermittlungen zufrieden gibt, sondern ein tiefes Eintauchen in die dunkelsten Abgründe der menschlichen Psyche. Die Figur des Jack Caffery trägt die Erzählung mit einer Mischung aus professioneller Distanz und persönlicher Besessenheit. Sein eigenes Kindheitstrauma – das ungeklärte Verschwinden seines Bruders – ist nicht nur Beiwerk, sondern verzahnt sich psychologisch geschickt mit der Jagd nach dem „Vogelmann“. Die Spannung wird dabei konstant hochgehalten, während die Grenzen zwischen Recht und Unrecht, zwischen Jäger und Gejagtem zunehmend verschwimmen. Besonders der Verrat innerhalb der eigenen Reihen sorgt für eine Desillusionierung, die dem Buch eine zusätzliche, bittere Ebene verleiht. Kritisch anzumerken ist lediglich, dass die Detailverliebtheit bei den Grausamkeiten phasenweise eine Intensität erreicht, die die eigentliche Kriminalhandlung fast zu ersticken droht. Dennoch bleibt die Auflösung rund um das perverse Spiel des Täters und die moralische Korruption im Hintergrund konsequent und erschütternd. Es ist ein Werk, das keine Erlösung bietet, sondern den Blick dorthin lenkt, wo es am meisten wehtut. Von mir 8 von 10 P.

Zunächst zäh, doch dann sehr fesselnd und verstörend
Zunächst brauchte ich einige Zeit, um in die Geschichte reinzukommen. Aufgrund vieler Begriffe aus dem Englischen las es sich nicht so schnell, hatte ich das Gefühl und manchmal musste ich auch Sätze mehrfach lesen, doch irgendwann war man drin und die Geschichte entwickelte sich stets weiter. Zwischendurch fragte ich mich, wie und ob die Story noch weitergehen kann, doch es ging. Auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Sowas Brutales hab ich lange nicht mehr gelesen















