Medea

Medea

Softcover
3.2113
TragödieAppliedAntikeEuripides Original

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Description

Kaum eine Frauengestalt des antiken Mythos ist bis heute so lebendig wie die der Medea. Der Stoff von der Frau, die in ihrem Rachebedürfnis zum Äußersten geht, ist seit der Antike zahllose Male aufgegriffen und bearbeitet worden. Am Anfang dieser unvergleichlichen Rezeptionskette steht Euripides Drama, das im Jahre 431 v. Chr. erstmals aufgeführt wurde und für uns die älteste erhaltene Fassung der Geschichte darstellt – ein unausweichliches Stück Literatur für alle, die sich mit der Medea-Gestalt auseinandersetzen.

Book Information

Main Genre
Poetry & Drama
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
111
Price
3.70 €

Author Description

Euripides (um 485/484 oder 480 v. Chr. auf Salamis – 406 v. Chr. in Pella) wird neben Sophokles und Aischylos zu den drei großen Tragikern der Antike gerechnet. In »Die Troerinnen« blicken die nach dem verlorenen Trojanischen Krieg hinterbliebenen Frauen einer ungewissen Zukunft entgegen – begleitet von einem Ensemble antiker Persönlichkeiten. Geht es in »Medea« um den grausamen Rachefeldzug einer von ihrem Mann zurückgelassenen Frau, feiert der Gott Dionysos in »Die Bakchen« eine zerstörerische Orgie aus Euphorie und Untergang. Seine Rezeption zu Lebzeiten ist zweigeteilt: Von den einen wird er für seine Modernität gefeiert, anderen dient er als Zielscheibe des Spotts wie etwa in Aristophanes‘ »Die Frösche«.

Posts

10
All
3.5

Weniger zugänglich als gedacht, aber spannend!

Die Tragödie der Medea ist in einem Durchgang mit Geduld gut zu lesen, aber wenn man sich des Wortschatzes und sich im angewandten Dichtungsstil weniger bewandert fühlt, kann es etwas kniffliger sein manche Stellen des Buches zu erschließen. Dennoch ein geniales Werk, welches reich an aufkochenden Emotionen, Intrigen und Rache ist. Lohnt sich nochmal zu lesen! Tolles tragisches Kopfkino!

1

hat mich überhaupt nicht überzeugt

2.5

war ganz oke, aber nicht herausragend gut

3

Ansich ist es wirklich ein tolles Drama, dennoch eine fürchterliche Übersetzung.

4

Schön und schrecklich

Es gibt viele Frauen in der griechischen Mythologie, die verehrt werden, schön und tugendhaft sind. Es gibt Göttinnen, die stolz und mächtig sind. Und dann gibt es Medea, die die Zauberkraft und Weisheit einer Göttin besitzt, aber den Stolz und die Wut einer betrogenen Frau. 'Medea' von Euripides ist eine schreckliche Geschichte von Rache und Verletztheit und Betrug, von Mord und Kindesmord. Meda Aber auf der anderen Seite ist es auf intellektuelle Weise befreiend einen weiblichen Charakter zu haben, der sich nicht davor scheut, gut und böse gleichzeitig zu sein, weder nur die liebende Mutter, Fremde in fremden Land oder betrogene Ex-Frau noch nur die mächtige Zauberin oder das Monster, die in der Lage ist aus Rache ihre eigenen Kinder zu töten, sondern alles gleichzeitig. Und das, obwohl es so leicht wäre zu sagen, dass die Geschichte schon so alt ist und es damals noch ein 'anderes Rollenverständnis' gab. Ja, gab es sicher. Und trotzdem gab es vielschichtige Charaktere wie Medea. Das sollte uns ein Ansporn sein, finde ich. Natürlich sollte das keine Ermunterung zum Kindsmord sein, aber was sind Geschichten, wenn nicht die Möglichkeit, Dinge in unserer Fantasie an die Grenze zu treiben?!

0.5

Empfehle es nicht

Empfehle es nicht
3

Inhalt gut, Übersetzung grauenhaft

Euripides „Medea“ bietet einen Einblick in Medeas Perspektive auf ihre Taten und setzt an, nachdem Kreon Jason(Iason) die Hand seiner Tochter Kreusa/Glauke angeboten hat. Medea wird von Kreon aufgefordert, mit ihren Kindern Korinth zu verlassen. Ab hier beginnt Euripides Drama. Die Gespräche zwischen Medea und den anderen Personen sind ansprechend, jedoch ist die Übersetzung viel zu kompliziert. Es wurden viele Sätze unnötig erschwert und die Vers-Angaben waren verwirrend. Ich bin mir sicher, ich hätte das Buch mehr gemocht, wenn die Übersetzung nicht so schlecht wäre. Daher kann ich nicht die Reclam Ausgabe empfehlen, würde es aber rein vom Inhalt trotzdem lesen.

4

Ovid erzählt die Geschichte Medeas, Euripides haucht ihr ein Gewissen ein, macht sie zu einem (ver-)zweifelnden/m, nachfühlbaren Wesen und zeigt die menschliche Seite einer der interessantesten Figuren der Mythologie.

2.5

Musste ich von der Schule aus lesen

Grausam und krank meiner Meinung nach.

3

Aus Rache erwächst nichts Gutes.

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