Mann im Dunkel
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Description
Der 72-jährige August Brill, ehemals Literatur–kritiker und Lebemann, liegt morgens um drei in einem dunklen Zimmer. Schlaflos, von seinen Erinnerungen und Phantasien getrieben, spinnt er sich eine Geschichte zusammen: Ein junger Mann erwacht in einem tiefen Erdloch. Schließlich befreit ihn ein Uniformierter und gibt ihm nebst einer geladenen Pistole den Auftrag, jenen alten Mann zu erschießen, dessen Kopf diese wundersam verkehrte Welt entspringt: ein Amerika im Krieg gegen sich selbst, ein Land, in dem der 11. September ein Tag ist wie jeder andere ...
«Ein kleines, turbulentes, erotisches Meisterwerk»
Die ZEIT
Book Information
Author Description
Paul Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey, geboren. Er studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University und verbrachte nach dem Studium einige Jahre in Frankreich. International bekannt wurde er mit seinen Romanen Im Land der letzten Dinge und der New-York-Trilogie. Sein umfangreiches, vielfach preisgekröntes Werk umfasst neben zahlreichen Romanen auch Essays und Gedichte sowie Übersetzungen zeitgenössischer Lyrik. Am 30. April 2024 ist Paul Auster im Alter von 77 Jahren gestorben.
Posts
Die Durschnittsbewertung liegt bei 3,5 Sternen und längere Zeit dachte ich, dass meine Bewertung mindestens einen Stern besser ausfallen würde. Der alte Mann, der schlaflos im Dunkel liegt, denkt sich eine sehr spannende Geschichte aus um sich die Zeit zu vertreiben - das ist der erste Teil des Buchs. Im zweiten Teil unterhält er sich mit seiner Enkelin über seine Vergangenheit. Beide Teile haben mir gut gefallen - der Zusammenhang ist aber eher lose und ich bin nicht sicher, ob man die Geschichte(n) nicht etwas besser hätte verbinden können. Der ersten Teil hätte gerne noch etwas ausgebaut - vielleicht sogar ein ganzes Buch sein können (Ähnliches gilt für den zweiten Teil). Egal - Ich habe das Buch sehr gerne gelesen - besonders, weil mir der Schreibstil/der Erzählton gefiel. Es ist mein erstes Buch von Paul Auster, aber mit Sicherheit nicht das letzte! 3,8 Sterne :)
„The story is about a man who must kill the person who created him, and why pretend that I am not that person?“ Die schräge Story über ein alternatives Amerika, in dem Krieg zwischen den einzelnen Staaten herrscht, geht, für meinen Geschmack, zu schnell in eine gewöhnliche Handlung über. Im Dunklen bleiben wir jedenfalls nicht.
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Der 72-jährige August Brill, ehemals Literatur–kritiker und Lebemann, liegt morgens um drei in einem dunklen Zimmer. Schlaflos, von seinen Erinnerungen und Phantasien getrieben, spinnt er sich eine Geschichte zusammen: Ein junger Mann erwacht in einem tiefen Erdloch. Schließlich befreit ihn ein Uniformierter und gibt ihm nebst einer geladenen Pistole den Auftrag, jenen alten Mann zu erschießen, dessen Kopf diese wundersam verkehrte Welt entspringt: ein Amerika im Krieg gegen sich selbst, ein Land, in dem der 11. September ein Tag ist wie jeder andere ...
«Ein kleines, turbulentes, erotisches Meisterwerk»
Die ZEIT
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Paul Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey, geboren. Er studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University und verbrachte nach dem Studium einige Jahre in Frankreich. International bekannt wurde er mit seinen Romanen Im Land der letzten Dinge und der New-York-Trilogie. Sein umfangreiches, vielfach preisgekröntes Werk umfasst neben zahlreichen Romanen auch Essays und Gedichte sowie Übersetzungen zeitgenössischer Lyrik. Am 30. April 2024 ist Paul Auster im Alter von 77 Jahren gestorben.
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Die Durschnittsbewertung liegt bei 3,5 Sternen und längere Zeit dachte ich, dass meine Bewertung mindestens einen Stern besser ausfallen würde. Der alte Mann, der schlaflos im Dunkel liegt, denkt sich eine sehr spannende Geschichte aus um sich die Zeit zu vertreiben - das ist der erste Teil des Buchs. Im zweiten Teil unterhält er sich mit seiner Enkelin über seine Vergangenheit. Beide Teile haben mir gut gefallen - der Zusammenhang ist aber eher lose und ich bin nicht sicher, ob man die Geschichte(n) nicht etwas besser hätte verbinden können. Der ersten Teil hätte gerne noch etwas ausgebaut - vielleicht sogar ein ganzes Buch sein können (Ähnliches gilt für den zweiten Teil). Egal - Ich habe das Buch sehr gerne gelesen - besonders, weil mir der Schreibstil/der Erzählton gefiel. Es ist mein erstes Buch von Paul Auster, aber mit Sicherheit nicht das letzte! 3,8 Sterne :)






